Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 6. MÄRZ 2022)

06.03.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 6. MÄRZ 2022)

BAYERISCHE STAATSOPER: HEUTE PREMIERE „PETER GRIMES“

Stefan Herheim inszeniert: "Peter Grimes" an der Bayerischen Staatsoper |  News und Kritik | BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk
Copyright: Bayerische Staatsoper/Wilfried Hösl

Oper in drei Akten und einem Prolog von Benjamin Britten (1945)(ab 14 Jahren)
Einführungen zu PETER GRIMES am 10., 13.3.22 und 9., 12.7.22, jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge
Zu beachten: Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min, Mindestabstand in Eigenverantwortung der Besucher:innen

Livestream: Sonntag, 6.3.22; 18.00 aus dem Nationaltheater. Zu sehen auf staatsoper.tv. (ab 14 Jahren)

Komponist Benjamin Britten. Text von Montagu Slater nach dem Gedicht von George Crabbe.
In englischer Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Bayerische Staatsoper: Brittens Oper "Peter Grimes" | BR-KLASSIK CONCERT |  BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk
Foto: Wilfried Hösl

Premiere am 06. März 2022

Sonntag, 06. März 2022, 18.00 Uhr, Nationaltheater.

1. Akt (ca. 18.00 – 19.00 Uhr) Pause (ca. 19.00 – 19.30 Uhr) (ca. 19.30 – 21.00 Uhr)

Abo

Preise L , € 163 /142 /- /- /- /- /- /-

Tickets

Dirigent: Edward Gardner
Inszenierung: Stefan Herheim

Peter Grimes: Stuart Skelton
Ellen Orford: Rachel Willis Sorensen
Balstrode: Ian Paterson

weiters Claudian Mahnke, Kevin Conners u.a.

Auszug aus der Webseite der Bayerischen Staatsoper: Wenn ein Gerichtsurteil zum Gerüchtsurteil wird, dann droht Unheil. So ergeht es Peter Grimes in der gleichnamigen Oper von Benjamin Britten, die am 06. März an der Bayerischen Staatsoper Premiere hat. Das Stück beginnt mit einer Anhörung: einem Verdacht wird nachgegangen, Zeugen werden vernommen, aber es kann dem Beschuldigten kein Fehlverhalten nachgewiesen werden. Doch der vermeintliche Freispruch ist eigentlich eine Drohung: „Das ist eine Sache, an die sich die Leute immer erinnern werden“, gibt der Untersuchungsrichter Peter Grimes auf den Weg. Was für eine Hypothek! Mit dieser Belastung hat er eigentlich keine Chance, seinen Ruf wiederherzustellen. Das will er nicht wahrhaben, und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Das wirkliche Leben spielt ähnliche Geschichten auf großer und kleiner Bühne nach – oder vor. Oft genügt ein Vorwurf, eine Anzeige, eine Anklage, um das Leben eines Betroffenen für immer umzuwälzen. Gerade beim Thema sexueller Missbrauch, zumal noch von Minderjährigen, ist mit der gesetzlich garantierten Unschuldsvermutung kein Staat zu machen. Sebastian Edathy und Prinz Andrew sind dafür prominente Beispiele jüngerer Zeit. Auch Jörg Kachelmann wird den Vorwurf, den man ihm gemacht hat, trotz Freispruchs im Strafprozess und vieler gewonnener Zivilprozesse, nie mehr aus seiner Biografie entfernen können, obwohl ihm – anders als dem einfachen Fischer aus der Oper – hochbezahlte Anwälte und Medienberater zur Seite gestanden haben.

Unsere Grimes-Files werfen Schlaglichter darauf, was die Personen um den Titel-Antihelden herum von ihm denken und wie das sein Verhalten beeinflusst. Klar ist, dass sein Flehen um eine saubere Klärung des Falles ungehört bleibt.

_________________________________________________________________________

Bühnen Bern: Benefizkonzert zugunsten der humanitären Hilfe für die Ukraine

Am Mittwoch, 16. März. 2022 findet um 19.30 Uhr im Casino Bern ein Benefizkonzert des Berner Symphonieorchesters zugunsten humanitärer Hilfe für die Ukraine statt.

Der Ehrendirigent und ehemalige Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters Mario Venzago wird zu diesem Anlass Beethovens 9. Symphonie dirigieren.

Sämtliche Ticketerträge werden vollumfänglich in die humanitäre Hilfe fliessen, da sich alle Mitwirkenden und Institutionen ehrenamtlich engagieren. Neben den regulären Tickets besteht die Möglichkeit auf der Mittelgalerie Solidaritätstickets zu 500.- CHF zu erwerben.

Dieser Anlass, der von Privatpersonen zusammen mit mehreren Institutionen initiiert wurde, wird von viel ehrenamtlichem Engagement getragen.

Das Patronat haben bis zum jetzigen Zeitpunkt Frau Regierungsratspräsidentin Beatrice Simon, Herr Stadtpräsident Alec v. Graffenried, Herr Benjamin Marti, Präsident Kommission Kultur, Regionalkonferenz Bern-Mittelland und der Burgergemeindepräsident Bernhard Ludwig übernommen, die auch beim Konzert anwesend sein werden.

Neben Beethovens 9. Symphonie werden Mitglieder*innen der Schauspiel- und Opernensembles von Bühnen Bern das Programm um künstlerische Beiträge bereichern.

Die Bühnen Bern möchten mit diesem Anlass, der gemeinsam mit dem Kanton und der Stadt Bern, der Regionalkonferenz Bern Mittelland sowie auch mit der Burgergemeinde realisiert werden konnte, eine klare Botschaft gegen Krieg und Gewalt senden.

Als eine Institution, an der Menschen unterschiedlichster Nationalitäten zusammenarbeiten, glauben wir an die verbindende Kraft der Kunst und Musik ebenso wie an die Werte der Demokratie und Menschenrechte. Die Bühnen Bern möchten ihre Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine ausdrücken, genauso wie mit den Menschen in Russland, die sich gegen die kriegerischen Handlungen der russischen Führung unter Wladimir Putin wenden.

______________________________________________________________

TTT Vinylschätze 11 – Tempi passati:  Beethoven, Die 4 Leonoren- /Fidelio-Ouvertüren, George Szell, Cleveland Orchester, 1963 bis 1968

szell

 

George Szell,  „Mit dem Herzen denken, mit dem Gehirn fühlen! Der Komponist hat immer recht!“

Leonoren Ouvertüre 1    https://www.youtube.com/watch?v=GyXko2QdeSQ     9.14 Min.

Leonoren Ouvertüre 2    https://www.youtube.com/watch?v=QEFOJQM3BNU     14.05 Min.

Leonoren Ouvertüre 3    https://www.youtube.com/watch?v=pYmMqY9nS8I     13.52 Min.

Fidelio Ouvertüre 4       https://www.youtube.com/watch?v=leUylCEOzZM     6.12 Min.            

https://onlinemerker.com/begleittext-zu-ttt-vinylschaetze-11-am-6-maerz-2022/

 

Beethoven: Die vier Leonoren – / Fidelio-Ouvertüren (Text Plattencover)

Weder die erste Aufführung (20. Nov. 1805) noch die einer tiefgreifenden Umarbeitung (29. März 1806,  beide „Theater an der Wien“) konnten Beethovens einziger Oper „Eleonore“ („Fidelio“ wurde sie gegen seinen Willen genannt) eine Existenz beim Publikum sichern. „Erfolg“ hatte erst die zweite, acht Jahre später vorgenommene Neufassung, die erstmals am 23. Mai 1814 am Kärntnertortheater aufgeführt wurde. (Dass die Oper, die Beethoven, wie er selbst bekannte, die „Märthyrerkrone“ eingebracht hatte 1814 endlich mit Beifall und Jubel aufgenommen wurde, ist – weit eher als ein wirkliches Verständnis – darauf zurückzuführen, dass vorher die spektakulären Aufführungen der Schlachten – Musik  „Wellingtons Sieg“ stattgefunden hatten, die Beethoven den größten Sensationserfolg einbrachten, der ihm zu Lebzeiten je zuteil geworden war.)

In einem Brief, den der Komponist am 13. Febr. 1814 an Graf Brunsvik schrieb, vermerkte er: „Meine Oper wird auf die Bühne gebracht, doch mache ich vieles wieder neu.“

Neu machte er auch die Ouvertüre – die in E-Dur nämlich, die heute gemeinhin als die „Fidelio“ – Ouvertüre gilt. Es war die vierte der Ouvertüren, die er – im Zusammenhang mit der Erstfassung und den jeweiligen Umarbeitungen der Oper – schrieb. Sie ist durch einen Zeitraum von 9 bzw. von 8 Jahren von den drei Vorgängerinnen getrennt, die bezeichnenderweise den Namen „Leonoren“ – Ouvertüren behalten haben.

Die erste der „Leonoren“ wurde von Beethoven selbst vor der Uraufführung von 1805 als „zu schwach“ verworfen. (Sie wurde, als Opus 138, erst nach seinem Tod veröffentlicht und ist als Einleitung des „Fidelio“ gespielt worden.) Die neugeschaffene Ouvertüre, die bei der Uraufführung dann tatsächlich erklang, war die Leonore Nr. 2. Op. 72. Von der tiefgreifenden (und schmerzbeladenen) ersten Umarbeitung der Oper wurde auch sie betroffen: aus Leonore 2 entstand Leonore 3, op. 72 a. Sie leitete die Fidelio – Aufführung vom März 1806 ein. Dass sie die Wiener der Beethoven – (und Biedermeier-) Zeit schockieren musste versteht sich am Rand.

Im Grunde reduzieren sich die 4 Ouvertüren auf zwei gleichgeartete Komplexe: Leonore 1 (1805) und Fidelio – Ouvertüre (1814) sind im Hauptzug Spielmusiken (Einleitungen für ein Singspiel). Sie nehmen auf die musikalischen Fixierungen der Handlung, ihre ethischen Konfrontationen, kaum Bezug. Zwar klingt in Leonore 1 bereits das Thema der Florenstan – Kerkerarie auf („In des Lebens Frühlingstagen …“), doch es ist nur äußerlich eingebettet in das eher heitere Allegro con brio, eines freilich unverkennbar Beethoven-gespannten symphonischen Brios.

Die E -dur, die Fidelio – Ouvertüre indes verzichtet auf solchen thematischen Bezug vollends. Sie ist ein vital anspringendes, kontrastreiches, festlich einstimmendes Stück „hinreißender Musik“. Die Meisterschaft der kompositorischen Arbeit der Orchestersprache, des symphonischen Zugriffs ist jener der ersten „Leonore“ unvergleichlich überlegen (es sind 1814 ja auch schon die Symphonien VII und VIII geschaffen). Ja, man möchte gut glauben, Beethoven habe es bewusst darauf angelegt, den wiederkehrenden „Fidelio“ mit einem eingängigen, brillanten Stück einzuleiten, das den Ruhm des „Schlachtenmusikers“ keinesfalls beeinträchtigen dürfte …

Die Ouvertüren Leonore 2 und 3 (1805 und 1806) sind aus der Absicht konzipiert, die Grundelemente des Fidelio – Dramas – Leid, Erlösung, Apotheose – musikalisch anzukündigen. Sie sind „eine Art höchst komprimierter, in der Sprache absoluter Musik vorgetragener Aussage des Sinnes des Gesamtwerkes (W. Furtwängler).

Diese Aussage wird mit dramatischer Eindringlichkeit bereits durch die Leonore 2 vollzogen. Die breit angelegte langsame Einleitung beschwört – wiederum das Florestan – Motiv ausführend – die Leiden des zu Unrecht Eingekerkerten. Das synkopisierende, weiträumig geführte Leonoren – Motiv beherrscht, sich begegnend mit dem Florestan – Thema, das folgende Allegro. Dieses zerbricht, auf die Reprise verzichtend, die Sonatenform, um dafür als Höhepunkt der dramatisch gespannten Durchführung das Trompetensignal zu setzten, das die Rettung signalisiert. Die Fanfare wird wiederholt und es antwortet ihr im Thema der Florestan – Arie das befreite Aufatmen eines Glückes, an das zu glauben noch kaum gewagt wird – bis die Coda in überwältigenden Jubel einmündet.

Im Zuge der ersten Umarbeitung der Oper entstand dann die Leonore 3. Sie ist in der gleichen dramaturgischen Diktion angelegt, aus dem gleichen „Material“ wie Leonore 2 gebaut. Aber hier ist nun die Art, wie „in der Sprache absoluter Musik der Sinn des Gesamtwerkes ausgesagt wird“, zu einem Spiegelbild des Dramen – Gehaltes geworden, das in der symphonischen Verdichtung und Überhöhung ohne Beispiel ist. Es sind äußere Merkmale der „Bearbeitung“, dass die Durchführung verkürzt, die reguläre Reprise angeschlossen und somit das Sonatenprinzip gewahrt ist, dass die Fanfare endgültig formuliert, dass gestrafft, konzentriert, die Faktur verfeinert wurde: Unwahrscheinlich ist die „Wachstumsrate“, die dem Genie hier zwischen 1805 und 1806 zufiel, ungeheuerlich der symphonische Feueratem, die dramatische Schlagkraft, das alle Grenzen sprengende Apotheotische dieser großartigen Tondichtung.

Die Leonore – Ouvertüre 3 ist ein so eigenständiges Werk geworden, dass sie zur Oper in der heutigen Gestalt in keine Relation mehr zu bringen ist. Als Ouvertüre macht sie den anschließende Marzellinen – Sphäre des 1. Aktes unmöglich; als Zwischenaktmusik zwischen dem 2. und 3. Akt retardiert sie unerträglich und nimmt die Wirkung des 3. Aktes als Höhepunkt der Oper vorweg. Sie ist als gigantisches Opus per se allein dem Konzertsaal vorbehalten

_____________________________________________________________

Berliner Musikstudierende spielen zugunsten ukrainischer Kriegsflüchtlinge
Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth

Berliner Musikstudierende haben sich zusammengeschlossen und spielen am 12. März 2022 um 18 Uhr ein hochschulübergreifendes Benefizkonzert zugunsten ukrainischer Kriegsflüchtlinge im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin. Musiker*innen verschiedener Nationalitäten, u.a. auch mit ukrainischem und russischem Hintergrund, werden ein international geprägtes Programm aufführen.

Nach einem Gefühl der Machtlosigkeit angesichts des hunderttausendfachen Leids in diesem schrecklichen Krieg in der Ukraine haben sich die Studierenden der UdK Berlin, der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und der Barenboim-Said-Akademie zusammengeschlossen, um mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen – und ein Benefizkonzert zu organisieren. Im Konzert werden Kammermusikensembles und Solist*innen der drei Institutionen zu hören sein. Das Konzertprogramm wird kurzfristig bekanntgegeben.

Die gesammelten Spenden kommen „Aktion Deutschland Hilft“ sowie „Voices of Children“ zugute. Es wird um eine Mindestspende von 15 Euro gebeten.
Es gelten die aktuellen Pandemie-Regelungen: 2G+ und FFP2-Maskenpflicht.

Tickets online
Die Karten können an der Abendkasse abgeholt werden.

Benefizkonzert zugunsten ukrainischer Kriegsflüchtlinge
Samstag, den 12. März 2022 um 18 Uhr
Konzertsaal der UdK Berlin
Hardenbergstraße/Ecke Fasanenstraße, 10623 Berlin

____________________________________________________________________

LINZER LANDESTHEATER: LET’S DO THE TIME WARP AGAIN MIT SKY DU MONT ALS ERZÄHLER!

Richard O’Brien’s Rocky Horror Show – Das Enfant terrible des Musicals gastiert vom 12. bis 31. Juli 2022 im Musiktheater! Vom 12. bis 17. Juli 2022 erstmals mit dem Schauspieler und Gentleman als prominentem Erzähler!

Sky du Mont gehört so fest zu RICHARD O’BRIEN’S ROCKY HORROR SHOW wie die lautstarken Kommentare des Publikums, die er als Erzähler der schrägen Show virtuos pariert. Während der ersten Woche des Gastspiels im Musiktheater – vom 12. bis 17. Juli 2022 – wird er zum allerersten Mal in Linz die Rolle des Erzählers übernehmen und als schlagfertiger Gentleman begeistern.

Für den bekennenden Rocky Horror-Fan sind die Shows selbst immer ein besonderes Erlebnis; und der ausgelassene Jubel des Publikums lässt bei ihm ein regelrechtes Popstar-Feeling aufkommen. Entsprechend fiebert er schon dem kommenden Gastspiel entgegen: Let’s do the TIME WARP again!  Endlich ist die ROCKY HORROR SHOW auf der großen Bühne zurück! Ich freue mich riesig, als Erzähler dabei zu sein und erstmals gemeinsam mit dem enthusiastischen und fachkundigen Linzer Musical-Publikum das Leben wieder feiern zu dürfen. Und das geht natürlich nirgends besser als in dieser Show mit ihrer einzigartigen Energie, die uns einfach süchtig macht. Zelebrieren wir also gemeinsam das ROCKY HORROR SHOW-Happening!“

Sky du Mont – ein Gentleman unter den deutschen Schauspielern

Sky du Mont gehört zu den erfolgreichsten Vertretern des deutschen Films und Fernsehens. Er war in Stanley Kubricks Kinoproduktion „Eyes Wide Shut“ neben Tom Cruise und Nicole Kidman zu sehen. In dem Oscar-nominierten Kinofilm „The Boys From Brazil“ spielte er an der Seite von Laurence Olivier und Gregory Peck sowie mit Anthony Quinn in „Omar Mukhtar – Löwe der Wüste“. 2001 und 2004 wurde er für seine Rollen in den Kinokomödien „Der Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surprise“ je mit einem Bambi und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. Seit einigen Jahren tritt Sky du Mont auch als erfolgreicher Romanautor hervor. 2017 stand er für Michael „Bully“ Herbigs neuen Film „Die Bully Parade – der Film“ vor der Kamera und war 2017 sowie 2018 mit der Pianistin und Kabarettistin Christine Schütze im komödiantisch-musikalischen Abend „BeziehungsWeisen“ zu erleben.

Vorstellungen mit Sky du Mont in der Rolle des Erzählers 12. bis 17. Juli 2022

Premiere 12. Juli 2022 um 19.30 Uhr, Großer Saal Musiktheater

Weitere Termine 13. Juli bis 31. Juli 2022

Spielzeiten: Dienstag – Freitag 19.30 Uhr, Samstag und Sonntag 15.00 und 19.30 Uhr

Kartenservice: +43 732 76 11-400 | kassa@landestheater-linz.at | www.landestheater-linz.at

_________________________________________________________________

OPER FRANKFURT: Premiere / Frankfurter Erstaufführung: FEDORA
Melodramma in drei Akten von Umberto Giordano, Text von Arturo Colautti nach Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini
Inszenierung: Christof Loy
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer
Licht: Olaf Winter
Videodesign: Velourfilm AB
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Thomas Jonigk

6789
Foto: Königliche Oper Stockholm/ Monika Rittershaus

Fedora: Nadja Stefanoff / Asmik Grigorian (6., 14. Mai 2022)
Loris Ipanow: Jonathan Tetelman / Giorgio Berrugi (28. April, 6., 14. Mai 2022)
De Siriex Nicholas Brownlee
Olga Sukarew: Bianca Tognocchi
Gretch: Frederic Jost
Dimitri: Bianca Andrew
Desiré: Peter Marsh
Rouvel: Michael McCown
Cirillo: Thomas Faulkner / Anthony Robin Schneider (21., 23., 28. April, 6., 14. Mai 2022)
Borow: Gabriel Rollinson
Lorek: Pilgoo Kang u.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Übernahme einer Produktion der Königlichen Oper Stockholm, Premiere 10. Dezember 2016
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Ursprünglich war Fedora von Umberto Giordano (1867-1948) bereits 2020/21 als Frankfurter Erstaufführung
im Rahmen einer Übernahme von der Königlichen Oper Stockholm geplant, wo sie 2016 in der Regie von
Christof Loy Premiere gefeiert hat. Doch wie bei so vielen Projekten vereitelte Corona auch dieses Vorhaben,
so dass die Aufführungen nun nachgeholt werden: Die am 17. November 1898 im Teatro Lirico in Mailand
uraufgeführte Fedora ist ein packender Verismo-Thriller, dessen Uraufführung auch deshalb ein überragender
Erfolg war, weil daran zwei große Sängerstars ihrer Zeit mitwirkten: Gemma Bellincioni und Enrico Caruso, für
den Giordano die kurze Arie „Amor ti vieta“ komponierte. Doch auch die Titelpartie war und ist ein dankbares
Vehikel namhafter Diven: Maria Callas (wenn auch undokumentiert), Renata Tebaldi, Magda Oliviero, Mirella Freni
oder Angela Gheorghiu sind nur einige Sängerpersönlichkeiten, die das Werk zu „ihrem“ Stück gemacht haben.
Der Verlobte von Fürstin Fedora Romazow fällt in St. Petersburg einem vermeintlich politischen Attentat zum Opfer.
Schnell wird Graf Loris Ipanow als Hauptverdächtiger ermittelt. Monate später trifft die Fürstin Loris auf einem Ball in
ihrem Pariser Palais und sieht den Moment ihrer Rache gekommen. Der Graf hat sich unsterblich in sie verliebt und
gesteht, ihren Verlobten tatsächlich getötet zu haben. Fedora bittet Loris, später wiederzukommen. Schnell schreibt
sie einen Brief an den russischen Polizeichef, in dem sie ihn des Mordes an ihrem Geliebten anklagt. Nachdem Loris
zurückgekehrt ist, muss Fedora hören, dass ihr Verlobter sie mit Loris’ Frau betrogen und dieser ihn daraufhin in
Notwehr erschossen hat. Nun kann auch Fedora ihre Gefühle nicht mehr verbergen. Das Liebespaar flieht vor der
Polizei ins Berner Oberland. Dort erfährt Loris durch einen Brief vom Tod seines Bruders und seiner Mutter,
ausgelöst durch die Nachforschungen der Geheimpolizei in St. Petersburg. Er schwört, an der unbekannten
Denunziantin Rache zu nehmen. Als er jedoch erkennen muss, dass es sich dabei um Fedora handelt, verflucht er
sie. Voller Schuldgefühle vergiftet sie sich, und Loris verzeiht der Sterbenden.

fedora (koenigliche oper stockholm monika rittershaus) 02
Foto: Königliche Oper Stockholm/ Monika Rittershaus

Der junge italienische Dirigent Lorenzo Passerini zählt neben seinem Frankfurter Hausdebüt Puccinis
La Bohème in Sydney und Toulouse, Bellinis La sonnambula in Neapel und Rossinis Il barbiere di Siviglia in
Essen zu seinen aktuellen Aufgaben. Die aus Chemnitz stammende Sopranistin Nadja Stefanoff (Fedora) ist seit
2014/15 Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, wo sie zuletzt u.a. als Cileas Adriana Lecouvreur erfolgreich
war. Der in Chile geborene und in den USA aufgewachsene Tenor Jonathan Tetelman (Loris) machte kürzlich
als Cavaradossi in Puccinis Tosca am Theater an der Wien auf sich aufmerksam. Zu den Alternativbesetzungen
gehören Asmik Grigorian (Fedora) und Giorgio Berrugi (Loris). Die übrigen Partien sind fast alle mit
Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.
 
Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 3. April 2022, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 8., 10. (18 Uhr), 16., 18. (18 Uhr), 21., 23. (18 Uhr), 28. April, 6., 14. Mai 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr
Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im
Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
_________________________________________________________________________

Wolfgang Dosch (Lehrgang Klassische Operette  MUK) lädt ein:

sehr gerne wollen wie Sie/Dich einladen zu einem einzigartigen szenischen Konzert mit Musik der Wienerin Hilde Löwe, die sich als  Komponistin das männliche Pseudonym Henry Love gab und die berühmt wurde mit „DAS ALTE LIED“ nach dem Text von niemand Geringerem als Fritz Löhner-Beda.

Schwerpunkt wird die halbszenische Aufführung ihrer (unvollendet gebliebenen) Operette

DER FENSTERPUTZER VON MONTE CARLO“ sein.

Sonntag, 20. März 2022, 16 Uhr, Haus Hofmannsthal, 1030 Reisnerstrasse 37

Mitwirkende:

Miko Abe, Paul Yechan Bahk, Cosima Büsing, Karen Danger, Christoph Gerhardus, Celina Hubmann,Yejin Kang, Constantin Müller,

(Lehrgang Klassische Operette, MUK)

Gabriel Wanka, Choreografie
László Gyükér, Klavier
Wolfgang Dosch, Inszenierung, Moderation

ghtz_

Wir freuen uns auf Ihren/Deinen Besuch bei einem einzigartigen Programm

___________________________________________________________________

Le Ballet de l’Opéra National de Kiev au Théâtre des Champs-Elysées la saison prochaine

Alors que la saison 2022-2023 sera mise en ligne le 24 mars, le Théâtre des Champs-Elysées dévoile qu’il a programmé, en collaboration avec Les Productions Internationales Albert Sarfati, le Ballet de l’Opéra National de Kiev dans Casse-Noisette pour les fêtes de fin d’année.

Le Théâtre des Champs-Elysées mettra tout en œuvre pour que les artistes puissent se produire à Paris et les assure de son soutien indéfectible dans la terrible épreuve qu’ils traversent.
___________________________________________________________________

NEU AUF ACCENTUS MUSIC: Hans-Christoph Raemann und die Gaechinger Cantorey präsentieren zwei Fassungen des MAGNIFICAT von Carl Philipp Emanuel Bach sowie von Johann  Sebastian Bach

Hervorragende Magnificat-Interpretationen - Pizzicato : Pizzicato

Mit Miriam Feuersinger, Sopran | Anja Scherg, Sopran | Marie Henriette Reinhold, Alt | Patrick Grahl, Tenor | Markus Eiche, Bass | Gaechinger Cantorey | Hans-Christoph Rademann, Leitung

Werke Johann Sebastian Bach: Magnificat BWV 243 | Carl Philipp Emanuel Bach: Magnificat Wq 215

Label Accentus Music

Bestellnummer ACC 30563

Das Magnificat von Johann Sebastian Bach zählt zu den beliebtesten kirchenmusikalischen Werken und wird vielfältig aufgeführt. Weit weniger bekannt ist die Vertonung desselben Textes durch Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel Bach.

Die Gaechinger Cantorey hat jetzt beide Magnificat-Vertonungen auf einer CD vereint. Hans-Christoph Rademann und seine Musiker lassen im direkten Vergleich Vater Bach gesetzter, gelehrter, im besten Sinne „alt-modischer“ klingen, während der Sohn als Sturm-und-Drang-Komponist mit frischen Tempi und empfindsamen Harmonien präsentiert wird.Möglich ist das dank einer durchweg sehr guten Leistung von Chor, Solisten und Orchester.

Bernhard Schrammek, rbbKultur
__________________________________________________________________

CPO: Georg Philipp Telemann (1681-1767). Kantaten „For the Hanoverian Kings of England“

Georg Philipp Telemann: Kantaten "For the Hanoverian Kings of England" (CD)  – jpc

  • Kantaten TVWV 13: 21 „Bleibe, lieber König, leben“; TVWV 13: 9b „Du bleibest dennoch unser Gott“; TVWV 4: 15 „Lieber König, du bist tot“; TVWV 1: 621 „Gib, dass ich mich nicht erhebe“; TVWV 12: 11 „Großmächtigster Monarch der Briten“
  • Künstler: Hanna Zumsande, Dominik Wörner, barockwerk hamburg, Ira Hochman
  • Label: CPO, DDD, 2020
  • Bestellnummer: 10515711
  • Erscheinungstermin: 24.5.2021
    _____________________________________________________________

 ORF  „IM ZENTRUM“: Putins Krieg – Wie gefährdet ist Europa?

Am 6. März um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Der russische Präsident Putin führt seinen Krieg in der Ukraine unbeirrt weiter. Das Leid der Menschen lässt ihn unbeeindruckt, auch die Wirtschaftssanktionen des Westes konnten ihn bisher nicht stoppen. Putin droht, ganz im Gegenteil, den Krieg sogar noch auszuweiten. Innerhalb der EU sind vor allem die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen besorgt, die bis Anfang der 1990er Jahre Teil der Sowjetunion waren. Und die Solidarität der EU mit der Ukraine zeigt sich nirgendwo deutlicher als in den angrenzenden Mitgliedsstaaten – allein in Polen sind in der ersten Kriegswoche knapp 700.000 Flüchtlinge angekommen. Europa steht geschlossen da, trotzdem konnte es dem Angriffskrieg des russischen Präsidenten nicht Einhalt gebieten. Welche Optionen gibt es überhaupt noch? Wie kann die EU den Schutz ihrer Mitgliedsstaaten an der Grenze zu Russland und zur Ukraine gewährleisten? Was bedeutet die momentane Lage für das neutrale Österreich? Und was muss Europa jetzt tun, um sich vom russischen Präsidenten Putin keine neue Weltordnung aufzwingen zu lassen? Darüber diskutieren am Sonntag, dem 6. März 2022, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Karoline Edtstadler Bundesministerin für EU und Verfassung, ÖVP
Jean Asselborn Außenminister Luxemburg
Róża Thun Mitglied des Europäischen Parlaments, Polen
Andris Teikmanis Chef der lettischen Präsidentschaftskanzlei
Oliver Jens Schmitt Osteuropa-Historiker, Universität Wien
_________________________________________________________________

 

 

 

Diese Seite drucken