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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 6. DEZEMBER 2020)

06.12.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 6. DEZEMBER 2020)

OPER ZÜRICH: HEUTE PREMIERE „SIMON BOCCANEGRA – ab 17 h auf ARTE TV (ohne Gewähr)

Simol
ZU INSTAGRAM – kurzer Probenausscnitt
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Der Medienablauf wurde Samstag  bekanntgegeben.

MARKETING MIX FOR THE PERFORMING ARTS

La serata diretta da Riccardo Chailly con la regia di Davide Livermore sarà trasmessa, a partire dalle ore 16.45, da Rai Cultura su Rai 1, Radio 3 e in streaming su Raiplay.

Der Abend dirigiert von Riccardo Chailly in der Regie von Davide Livermore wird ab 16,45 übertragen: RAI Cultura bei RAI 1, Radio 3 und streaming/internet bei Raiplay

A partire dalle 20.30 inizierà lo streaming sulla piattaforma digitale di Arte che sarà visibile in Francia e Paesi di lingua francese e in Germania e Paesi di lingua tedesca. Dopo il live, il programma resterà disponibile per 6 mesi. Le televisioni russa (Kultura) e coreana (IL Media) trasmetteranno lo spettacolo nel corso del 2021.

Ab 20,30 beginnt das Internet streaming bei ARTE in Frankreich und französische sprachige Länder, Deutsch und deutschspachige Länder. Das Programm wird danach für 6 Monate verfügbar sein. Russland (Kultura) und Korea (IL Media) werden den Abend im Verlauf des Jahres 2021 zur verfügung stellen

Teatro

Gentile,
manca pochissimo al 7 dicembre e alla serata „A riveder le stelle“ diretta da Riccardo Chailly con la regia di Davide Livermore.
Vi ricordiamo l’appuntamento televisivo su Rai 1, radiofonico su Radio 3 e in streaming su RaiPlay a partire dalle ore 17 (inizio collegamento Rai alle ore 16.45). Per il pubblico internazionale, la visione è possibile su Arte e Medici.tv.
Vi invitiamo inoltre a seguire lo spettacolo sfogliando il programma di sala digitale che troverete sul nostro sito.

Sul palcoscenico del Teatro, per l’occasione rivoluzionato e ampliato su tutta la platea, Orchestra e Coro accompagneranno 24 grandi cantanti internazionali in una rassegna di voci che ha pochi eguali nella storia del teatro musicale: Ildar Abdrazakov, Roberto Alagna, Carlos Álvarez, Piotr Beczala, Benjamin Bernheim, Eleonora Buratto, Marianne Crebassa, Plácido Domingo, Rosa Feola, Juan Diego Flórez, Elīna Garanča, Vittorio Grigolo, Aleksandra Kurzak, Francesco Meli, Camilla Nylund, Kristine Opolais, Lisette Oropesa, George Petean, Marina Rebeka, Luca Salsi, Andreas Schager, Ludovic Tézier, Sonya Yoncheva.

A completare la serata, tre momenti di balletto con protagonisti l’étoile Roberto Bolle,i primi ballerini Timofej Andrijashenko, Martina Arduino, Claudio Coviello, Nicoletta Manni e Virna Toppi e i solisti Marco Agostino e Nicola Del Freo. I brani saranno diretti da Michele Gamba. Sarà anche l’occasione per l’esordio da direttore del Corpo di Ballo di Manuel Legris, che porterà una sua nuova creazione su musiche di Verdi.
Si ringraziano i Partner della serata: Intesa Sanpaolo, Edison, Rolex, BMW e Fondazione Banca del Monte di Lombardia.

Buon 7 dicembre! #PrimaScala #WeAreLaScala

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Philharmonie Berlin bis 31. Dezember geschlossen

„www.berliner-philharmoniker.de“
Foto: Berlin/ Philharmonie

Eigentlich ist die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit eine Zeit voller Musik und wir haben uns auf gemeinsame Konzerte mit Ihnen gefreut. Aufgrund der aktuellen Situation müssen wir leider den Beschlüssen von Bund und Ländern folgen und den Konzertbetrieb bis einschließlich 31. Dezember 2020 einstellen – sowohl im Großen Saal der Philharmonie als auch im Kammermusiksaal. Sollten Sie Tickets für Veranstaltungen im genannten Zeitraum gekauft haben, werden diese Ihnen selbstverständlich erstattet. Nähere Informationen dazu finden Sie auf unserer Corona-Sonderseite. Unsere Abonnentinnen und Abonennten werden von uns gesondert angeschrieben.
Wann beginnt der nächste Kartenvorverkauf?

Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir leider noch nicht, wann der nächste Vorverkauf starten kann. Zu aktuellen Entwicklungen informieren wir Sie kurzfristig über unseren Newsletter und unsere Website.

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München: Im Dezember das Staatstheater am Gärtnerplatz live erleben

4. Dezember 2020; Im Austausch mit den Intendanten der Bayerischen Staatstheater hat Kunstminister Bernd Sibler vor dem Hintergrund des andauernden Pandemiegeschehens die Entscheidung getroffen, den Veranstaltungsbetrieb der Staatstheater bis einschließlich 31. Januar 2021 auszusetzen. Da der Proben- und Werkstattbetrieb weitergeführt werden dürfen, hat das Gärtnerplatztheater bereits weitere Live-Streams im Dezember angesetzt.
Nach dem ersten Premieren-Stream der Oper »Anna Bolena« am 4. Dezember, folgt am 13. Dezember das ursprünglich bereits am 29. November geplante Kammerkonzert von Musikerinnen und Musikern des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Der Stream mit dem Titel »Fantastische Gespräche« wird live aus dem Foyer des Gärtnerplatztheaters gesendet. Mit Eduard Künnekes Operette »Der Vetter aus Dingsda« in der Inszenierung von Lukas Wachernig folgt am 17. Dezember die zweite Premiere des Hauses im Live-Stream. Zum Jahresausklang wird am 31. Dezember die preisgekrönte Revueoperette »Drei Männer im Schnee« von Thomas Pigor in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger live auf der
Website des Staatstheaters am Gärtnerplatz übertragen.

Live-Stream »Kammerkonzert«
Sonntag, 13. Dezember um 11.00 Uhr
Unter dem Titel »Fantastische Gespräche« findet das erste Mal ein Kammerkonzert als Live-Stream aus dem Staatstheater am Gärtnerplatz statt. Nach dem »Phantasy Quintet« op. 93 von Edwin York Bowen, das in die fantastischen Welten einführt, erfahren die Zuschauer im »Colloque de deux perruches« von Jean Françaix, wie es klingt, wenn sich zwei Wellensittiche unterhalten. Welche Tiere und andere Wesen sich an der »Table
d’hôte« von Ferde Grofé unterhalten, wird hier noch nicht verraten – nur, dass in dieser fantastischen Gesellschaft der romantische Franz Schubert mit seinem Trio B-Dur op. 99 D 898 das letzte Wort haben muss.
Das Programm:
Jean Françaix (1912 – 1997) »Le Colloque de deux perruches« für Flöte und Altflöte
Edwin York Bowen (1884 – 1961) »Phantasy Quintet« op. 93 für Bassklarinette, Violine, Viola und Violoncello
Ferde Grofé (1892 – 1972) »Table d’hôte« Humoreske für Flöte, Violine und Viola
Franz Schubert (1797 – 1828) Trio B-Dur op. 99 D898 für Klavier, Violine und Violoncello
Musiker/innen des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Dauer: ca. 70 Minuten ohne Pause

Live-Stream »Der Vetter aus Dingsda«
Premiere am Donnerstag, 17. Dezember um 19.00 Uhr
Zwei fremde Männer können den Alltag einer jungen Dame von Wohlstand ganz gehörig auf den Kopf stellen – zumal wenn sich die Besagte eigentlich ihrem Vetter aus Dingsda versprochen hat … Nichts weniger als ein Meisterwerk der Berliner Operette gelang Eduard Künneke 1921 mit der Uraufführung seiner spritzigen Musikkomödie »Der Vetter aus Dingsda«, die nebenbei auch noch den Trend nach Exotismus ohrwurmträchtig auf die
Schippe nimmt.
Mit: Dagmar Hellberg, Judith Spießer, Julia Sturzlbaum | Stefan Bischoff, Daniel Gutmann,
Maximilian Mayer, Peter Neustifter, Holger Ohlmann, Erwin Windegger
Dauer: ca. 105 Minuten inkl. einer Pause

Live-Stream »Drei Männer im Schnee«
Donnerstag, 31. Dezember um 18.00 Uhr
Reicher Konzernchef im Inkognito-Winterurlaub trifft auf genialen Kopf aus armen
Verhältnissen, und heraus kommen: eine Hochzeit, ein Top-Geschäft, ein Schneemann und
jede Menge operettiger Spaß im Schnee.
Im Auftrag des Staatstheaters am Gärtnerplatz verwandelte der Musikkabarettist Thomas
Pigor den satirischen Erfolgs-Roman von Erich Kästner aus dem Jahr 1934 in eine skurrilspritzige Revueoperette – mitten im Schnee, die 2019 mit drei Musical Theater Preisen
ausgezeichnet wurde.
Mit: Sigrid Hauser, Dagmar Hellberg, Laura Schneiderhan, Florine Schnitzel, Stéphanie
Signer, Julia Sturzlbaum | Frank Berg, Maximilian Berling, Stefan Bischoff, Florian
Sebastian Fitz, Alexander Franzen, Armin Kahl, Alexander Moitzi, Peter Neustifter,
Christian Schleinzer, Eduard Wildner, Erwin Windegger u.a.
Dauer: ca. 165 Minuten inkl. einer Pause
Alle Live-Streams sind kostenfrei auf www.gaertnerplatztheater.de zu sehen.
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ADVENTKALENDER 2020:

Der Wiener Künstleragenturchef Christian Buchmann erstellt seinen eigenen Adventkalender. Auszugsweise eröffentlichen wir seine Werke (Copyright: Christian Buchmann)

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Freitag, 4. Dezember. Copyright: Christian Buchmann

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Samstag 5. Dezember. Copyright: Christian Buchmann

Nikolaus von Myra (altgriechisch Νικόλαος Μυριώτης Nikólaos Myriṓtēs; * zwischen 270 und 286 in Patara; † 6. Dezember 326, 345, 351 oder 365) ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird im gesamten Christentum begangen und ist mit zahlreichen Bräuchen verbunden.

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Sonntag, 6. Dezember (Tag des Heiligen Nikolaus). Copyright: Christian Buchmann

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Piotr Beczala probt „Werther“ in Wien

Bez
ZU FACEBOOK
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PLACIDO DOMINGO GESTERN IN MONTE CARLO (50 Jahre nach seinem Monte Carlo-Debüt): I DUE FOSCARI u.a. mit Anna Pirozzi und Francesco Meli

Domel
ZU INSTAGRAM
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Eröffnung des neuen Konzertsaales in Ankara mit Angela Gheorghiu

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ZU INSTAGRAM mit mehren Fotos

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„Servus TV“ – Das musikalische Universum des Matthias Schorn (Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker)

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Was haben der alt-ehrwürdige Wiener Musikverein und das Festival Woodstock der Blasmusik gemeinsam? Die Frage lässt sich mit einem Namen beantworten: Matthias Schorn!

ZUM VIDEO

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Hiltrud Böcker-Lönnendonker: SOPHIE CRÜWELL (1826-1907) -KÖNIGIN DER PARISER OPER

Bild Zum Buch

Hiltrud Böcker-Lönnendonker widmet sich in ihrer Biografie der Bielefelder Sopranistin Sophie Crüwell (1826–1907). Königin der Pariser Oper, die Mitte des 19. Jahrhunderts zu den berühmtesten europäischen Opernsängerinnen gehörte, veröffentlicht im Verlag für Regionalgeschichte (= 21. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V.), Bielefeld 2020. In diesem 192 Seiten umfassenden Werk wird das künstlerische Wirken Sophie Crüwells, bekannt in der italienisierten Namensform Sophie Cruvelli, in Bezug zu den historischen Zeitumständen gesetzt. Kapitel über den Ursprung der Bielefelder Familie, die Ausbildung in Paris und Mailand, Karrierestationen, das Karriereende durch Verheiratung, ihre Rolle als Dame der Gesellschaft und ihr künstlerisches Wirken in Wohltätigkeitskonzerten bilden die Kernpunkte des Buches.

Sophie Johanne Charlotte Crüwell wurde am 26. März 1826 in eine gutbetuchte Bielefelder Tabakfabrikantenfamilie hineingeboren. In diesem gutsituierten Haus erhielten Mädchen und Jungen die gleiche gute Ausbildung und lernten Klavierspielen, auch gründete der Vater 1828 die erste Schulanstalt für Töchter des wohlhabenden und gebildeten Standes. Als der Vater 1833 starb, ermöglichte die Mutter ihren Töchtern Sophie und Marie eine umfassende Gesangsausbildung bei Hofkapellmeister Louis Spohr in Kassel und Francesco Piermarini, Gustave-Hippolyte Roger und Marco Bordogni in Paris sowie Francesco Lamperti in Mailand. Am 18. Januar 1846 erfolgte Sophies Konzertdebüt in Paris und 1847 ihr Bühnendebüt als Elvira in Verdis Ernani in Venedig. Es schlossen sich Engagements am Her Majesty`s Theatre am Haymarket in London (1848), am Teatro Grande in Triest (1848/49), am Theatre de l`Opéra Italien á Paris und an der Royal Italien Opera – Covent Garden London, an. Gastspiele, wie 1848 an der Königlichen Oper unter den Linden in Berlin, wo sie Meyerbeer kennenlernte, am Hoftheater Darmstadt und an der Mailänder Scala (1849) rundeten ihre Bühnentätigkeit ab, wie auch Mitwirkungen in zwei Uraufführungen, so als Maria Stuart in Vicenzo Capecelatros David Riccio und als Herzogin Héléne in Verdis Sizilianischer Vesper. Bedingt durch ihre Hochzeit mit Vicomte Achille Georges Vigier (geb. 1825) am 8. Januar 1856 in Nizza musste sie ihre neunjährige Bühnenkarriere, da dies für eine verheiratete Frau aus höherer Gesellschaft ausgeschlossen schien, beenden.

Bedeutende Bühnenrollen von Sophie Crüwell waren die Titelpartie in Bellinis Norma, Elvira in Verdis Ernani, Rosina in Rossinis Barbier von Sevilla, Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro und Donna Anna in Don Giovanni, die Titelpartie in Donizettis Linda de Chamounix, Desdemona in Rossinis Otello, Rachel in Halévys Die Jüdin sowie drei Rollen in Opern von Meyerbeer: Fides in Der Prophet, Valentine in Hugenotten und Alice in Robert der Teufel. Crüwell wurde als lyrische Sopranistin mit dramatischen Ausbrüchen zur erfolgreichsten Verdi-Interpretin ihrer Zeit, die gleichermaßen dramatisches und komödiantisches Können in sich vereinte. Bemängelt wurde in Rezensionen ihre Neigung zu scheinbar überflüssigen Verzierungen. Der Komponist van Recum widmete ihr seinen Walzer La valse Cruvelli. 1854 gab sie ihre preußische Staatsangehörigkeit zugunsten einer französischen auf, befördert durch ihre frankreichfreundliche Erziehung und ihre große Beliebtheit beim Pariser Opernpublikum.

Nach ihrer Heirat bekam sie zwei Kinder, Tochter Rénée Anne Sophie Agathe, die bereits mit drei Jahren verstarb, und Sohn René. Das Singen in Wohltätigkeitskonzerten (1858 und 1861–1864 in Nizza) in aristokratischen Salons war ihrer neuen Stellung angemessen. 1871 absolvierte sie das erste Wohltätigkeitskonzert mit religiöser Musik für Kriegswaisen, 1875 sang sie in Detmold zur Einweihung des Hermannsdenkmals. Nachdem ihr Ehemann das Casino International de Nizza mit 800 Plätzen, erworben hatte, war es Crüwell möglich, ganze Opern aufzuführen, so Bellinis Nachtwandlerin, Verdis Ernani und Rigoletto, Gounods Faust und Wagners Lohengrin. In Wagners Oper, die in Frankreich noch nicht aufgeführt und kritisch bekämpft wurde, sang Crüwell die Elsa am 21. März 1881. Ein voller Erfolg und ein Zeichen ihres Wagemutes. Ihre Bewunderung für Wagners Musik bezeugen ihre mehrfachen Besuche der Bayreuther Festspiele. Nachdem am 20. Oktober 1882 ihr Ehemann verstarb, trat sie kaum noch auf und wurde von Rezensenten zunehmend kritischer betrachtet. Ihr letzter öffentlicher Auftritt fand 1889 im Stadttheater von Nizza als Margarete in Gounods Faust statt. Crüwell trat auch als Komponistin in Erscheinung, u.a. mit ihren Liedern Chanson de Fortunio, Méditation, Lied an die Heimat und der Polka Erinnerungen an Deutschland. Sophie Crüwell starb am 6. November 1907 im Hotel de Paris.

Diese umfangreiche Sängerbiografie einer heute nahezu vergessenen, damals hochverehrten Sopranistin, bringt erstes Licht in das Leben und Wirken dieser »französische[n] Sängerin aus Bielefeld«, die, so bezeichnet es Böcker-Lönnendonker ein »frühes Beispiel gelungener deutsch-französischer Beziehungen« (beides S. 179) darstellt. Durch die leider nur noch spärlich vorhandenen Quellen zu Sophie Crüwell, hat die Autorin sehr viele historische Hintergründe und Zeitumstände einfließen lassen, während die Erkenntnisse zu Sophie Crüwell leider nur dürftig bleiben. Hervorgehoben wurde die nationale Empfindlichkeit der Völker, so wurde es in Deutschland im 19. Jahrhundert als Verrat angesehen, wenn eine deutsche Sängerin nicht in deutscher Sprache sang. Da Sophie Crüwell zumeist Italienisch sang, wurde das in deutschen Rezensionen kritisch vermerkt. Zu möglichen Überlieferungen von Crüwells Kompositionen, zu verwendeten Texten und kompositorischem Aufbau, wird leider nichts vermerkt. Und nebenbei, übersichtlicher wäre es gewesen, wenn die Fußnoten direkt unter der betreffenden Seite platziert worden wären, damit das ständige Rückblättern wegfällt. Dieses flüssig geschriebene, gut lesbare Buch gibt interessante Einblicke in den Opernalltag und das Leben einer Opernprimadonna im 19. Jahrhundert und ist schon allein deshalb durchaus lesenswert.

Dr. Claudia Behn
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 ORF  „IM ZENTRUM“: Zwischen Lockdown und Lockerung – Was beschert uns Weihnachten?

 Am 6. Dezember um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Die Regierung hat sich zu einem entschärften Lockdown entschlossen. Bei Schulen und im Handel gibt es Lockerungen, hingegen bleiben Gastronomie und Hotels zu. Grund sind die weiter hohen Infektionszahlen. Worauf stützt sich die Regierung, wenn sie die Corona-Regeln für einzelne Lebensbereiche unterschiedlich festlegt? Was bedeuten die Reisebeschränkungen für den Grenzverkehr? Wie kommen Länder und Gemeinden damit zurecht? Welche Rolle spielen die Massentests im Kampf gegen die Pandemie? Und was heißt das alles für die Weihnachtsfeiertage? Darüber diskutieren am Sonntag, dem 6. Dezember 2020, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Margarete Schramböck Wirtschaftsministerin, ÖVP

Manfred Haimbuchner stv. Landeshauptmann OÖ, FPÖ

Christoph Wiederkehr Vizebürgermeister Wien, NEOS

Johannes Rauch Landesrat Vorarlberg, Die Grünen

Elisabeth Blanik Bürgermeisterin Lienz, SPÖ

Peter Filzmaier Politikwissenschafter

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Der Call-Boy: Corona-Schnelltest am Telefon

Kuö
ZUM VIDEO (Kulis)

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