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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 5. AUGUST 2018)

05.08.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 5. AUGUST 2018)

SALZBURGER FESTSPIELE: HEUTE PREMIERE „PIQUE DAME“ – EIN HÖHEPUNKT DER FESTSPIELE


Vladislav Sulimsky (Plutus), Brandon Jovanovich (Hermann). Copyright: Monika Rittershaus

Der Dirigent Mariss Jansons meint: Pique Dame“ ist Tschaikowskys beste Oper und gehört zu den zehn besten Opern überhaupt“

Aus dem Programmheft der Salzburger Festspiele: Ohne Alexander Puschkin ist die russische Literatur undenkbar. Sie nährt sich von Puschkin, sie atmet Puschkin. Während seiner kurzen Lebenszeit – er wurde nur 38 Jahre alt – produzierte er in höchster Geschwindigkeit die wunderbarsten Gedichte, Erzählungen und Dramen. Wie ein Magier griff er ins Innerste der russischen Sprache ein, um sie zu verwandeln. Zu seinen Lebzeiten fühlte sich die Öffentlichkeit von ihm provoziert, jeglichen Schwulst, jede Affektiertheit und Theatralik lehnte er ab. Genauigkeit, Schlichtheit und Wahrhaftigkeit waren das, was er suchte. Nach seinem Tod erschien die literarische Welt in einem vollkommen anderen Licht.
In seinen letzten Lebensjahren musste er unter zunehmend widrigen Umständen arbeiten. Er hatte mit drückender Schwermut und massiven Geldnöten zu kämpfen. 1837 wird Alexander Puschkin durch andauernde Intrigen, die vom Zarenhof ausgingen, in den Duelltod gedrängt…

Tschaikowski identifiziert sich völlig mit der Hauptfigur Hermann, dem Außenseiter, wohl weil er selbst in seiner gesellschaftlichen Position als Homosexueller zutiefst um dessen Nöte weiß. Tschaikowski komponiert seine Ängste, seine Einsamkeit, sein Aufbegehren, seine Verzweiflung, seine Sehnsucht, seine Suche nach dem Sinn in der Existenz zu einer Parabel, die die Frage nach jeder Existenz stellt, die mehr sein will als ein hingenommenes Dasein, als ein Zufall, als ein Spiel unbekannter Mächte.


Hanna Schwarz (Gräfin). Copyright: Monika Rittershaus


Igor Golovatenko (Fürst Jelezki), Evgenia Muraveva (Lisa). Copyright: Ruth Walz

Hier eine Fotoserie aus der Produktion:

https://www.kleinezeitung.at/kultur/festspiele/5474825/Salzburger-Festspiele_Pique-Dame-im-Grossen-Festspielhaus

Nach der Premiere am 5. August findet eine Gala-Soiree zu Ehren der Künstlerinnen und Künstler in der Salzburger Residenz statt. Der Reinerlös fließt in die Jugendarbeit der Salzburger Festspiele.

Pique Dame wird von Servus TV, NHK und UNITEL in Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern und den Salzburger Festspielen aufgezeichnet und wie folgt ausgestrahlt:
16. August 2018 um 20:45 Uhr bei Servus TV Deutschland und um 21:15 Uhr bei Servus TV Österreich
Herbst 2018 bei NHK Japan (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)


Vladislav Sulimsky (Graf Tomski / Plutus), Stanislav Trofimov (Surin), Alexander Kravetz (Tschekalinski), Igor Golovatenko (Fürst Jelezki), Gleb Peryazev (Narumow), Pavel Petrov (Tschaplizki), Brandon Jovanovich (Hermann), Ensemble. Copyright: Ruth Walz


Salzburger Festsoiele: ITALIENISCHES LIEDERBUCH (Hugo Wolf) am 3.8. im Großen Festspielhaus

ZUM KONZERTBERICHT von Peter Dusek


Helmut Deutsch, Jonas Kaufmann, Diana Damrau. Copyright: Marco Borrelli/ Salzburger Festspiele


Diana Damrau, Jonas Kaufmann. Copyright: Marco Borrelli/ Salzburger Festspiele
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MÖRBISCH: PLACIDO DOMINGO junior singt am Dienstag und Mittwoch. Vorstellungen restlos ausverkauft

Der Publikumsansturm wird vermutlich nicht allein wegen Placido Domingo jun. erfolgen, aber die Marke Domingo zieht natürlich.

Al Bano & Romina Power sind vermutlich bessere Gründe, Mörbisch an den beiden Abenden zu stürmen. Der Intendant zeigt „ein gutes Handerl“, denn die Mörbisch-Bilanz der letzten Jahr bietet Luft nach oben!


BAYREUTH: „DER RING DES NIBELUNGEN“ FÜR KINDER

Zumindest nicht in Smoking und Abendrobe mussten sich die Kunder für den „Ring“ werfen. Hätten sie dies bei diesen Temperaturen gemusst, wären sie wohl nie mehr in ein Theater gegangen.


Nach dem „Ring“ wurden die Programmhefte verteilt und gelesen. Dies hat vermutlich einen guten Grund. Das Personal braucht die zu „Fliegern“ gefalteten Hefte nicht entsorgen. Foto: Die Klaus Billand


Fußballfans studieren Ring-Programme. Ob da auch der Text drin steht?  Loge sagt zu Alberich „Hau ab“. Das ist die Sprache, die die Jugend versteht. Der Rezensent Klaus Billand in seiner Besprechung: Die Einfachheit dieser Sprache kam bei den Kindern an und machte das Stück verständlicher. Lernen die Kinder einmal den Originaltext kennen, glauben sie, dass der „Ring“ „in Suaheli“/ „Swahili“ abläuft – wenn sie mit „Hau ab“ eingestimmt werden. Foto: Dr. Klaus Billand

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OPERA SLOVAKIA: Operngala Benefizkonzert in Kežmarok (Käsmark) 2018 unter der Patronanz von Edita Gruberová

In diesem Jahr am Sonntag den 19. August 2018 um 17:00 Uhr wird genius loci von mailänder La Scala in der Slowakei unter der Hohe Tatra zu Leben kommen. Die Geschichten von Liebe und Verrat werden im Rahmen von dem 5. Halbjubiläumjahrgang Operngala in Kežmarok Benefizkonzert ertönen. Das alles im exklusiven Interieur der Evangelischen artikularen Holzkirche in der historischen Königstadt Kežmarok (Käsmark), die als Nationalkulturdenkmal in UNESCO eingeschrieben ist.

Patronanz über das Konzert hat die weltbekannte Operndiva Edita Gruberová übernommen.

Diese eigenartige Veranstaltung, die die Tür ins Land der Wunder der Opernwelt und die die edle Kunst mit starken Menschengeschichten verknüpft, ist die Symbiose von der reifen Virtuosität der renommierten slowakischen Opernsolisten und von der frischen Kunst der jungen Talenten – der Sternen der Zukunft. Das Galakonzert unter der künstlerischen Patronanz von Edita Gruberová wurde zum neuen Oper-Ausflugsort der Sommer im offenen Europa.

Die Auftretenden des Operngalas 2018

In Kežmarok werden sich auf dem 5. Jahrgang des Konzerts die renommierten slowakischen Künstler präsentieren, die schon erfolgreich auf den internationalen Weltbühnen sind. Baryton Richard Šveda, in Svidník geboren, wirkt momentan als Solist der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Auf den Bühnen im Ausland ertönt sehr oft auch die Mezzosopran- Stimme von Zuzana Šveda, die in Matejovce bei Poprad geboren wurde. Den Staffelstab von jungen Talenten wird dieses Jahr die aus Bánovce nad Bebravou kommende Sopranistin Slávka Zámečníková übernehmen. Momentan studiert sie auf der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und genießt die Mitgliedschaft des Berliner Opernstudios in Unter den Linden unter der Leitung des weltbekannten Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim. Slávka Zámečníková ist die Laureatin von mehreren internationalen Wettbewerben und in 2017 hat sie den erneuerten Gesangwettbewerb von M. Schneider-Trnavský in Trnava gewonnen.  Die integrierende Ingredienz aus dem Opern- und Liedermenü des Konzerts bleibt auch weiter die Klavierbegleitung von Júlia Grejtáková, die als Korrepetitorin in der Oper des Staatstheaters in Košice wirkt. Gleichzeitig ist sie auch Hauptkorrepetitorin und Dramaturgin von Opera Slovakia.

Das Programm des Konzerts

Das Repertoire des Konzerts wird Musikdelikatessen von den Meisterkomponisten der Weltopernliteratur anbieten, zwischen den man solche Namen wie Saint-Saëns, Wagner, Puccini, Mozart, Offenbach, Charpentier, Massenet, Bizet oder Gounod finden kann. Zu dem Programm werden auch die Lieder von den slowakischen Komponisten gehören, deren Jubiläums wir uns in diesem Jahr gedenken – B. Urbanec, M. Schneider – Trnavský und E. Suchoň.

Wohltätigkeitscharakter des Konzerts

Das Konzert wird die Töne der Meister von der Weltoper und des slowakischen Liederrepertoires mit der tiefen Botschaft der Humanität kombinieren. Der finanzielle Ertrag aus dem Eintrittsgeld wendet der Produzent des Opera Slovakia Konzerts in Zusammenarbeit mit TA3 Stiftung (treuhänderisch von Herr Peter Káčer verwaltet) der schwerbehinderten Vierka (22) aus Tvarožná bei Kežmarok zu. Das Geld wird man für Vierkas Badekur verwenden. In ihrem ersten Lebensjahr wurde bei ihr die infantile Form der spinalen Muskelatrophie (Werdnig, Hoffmann) diagnostiziert. Ihre Wirbelsäule ist verkrümmt, sie leidet an Muskelatrophie und sie kann nicht laufen. Die Badekur hat immer positive Wirkungen auf sie, leider wurden die Kosten auf die Kuraufenthalte nur bis zu ihrem 18. Lebensjahr durch die Krankenkasse erstattet. Nachdem sie das 18. Lebensjahr erreicht hatte, die Krankenkasse lehnte weitere Investierungen in Ihre Gesundheit ab. Falls sie jetzt weitere Kur absolvieren möchtet, die Kosten muss sie selbst tragen. Die Kur ist finanziell sehr fordernd und sie kostet mehr als 3.000 €, was heißt, dass Vierka es sich selbst nicht leisten kann. Aus diesem Grund sind die Opernkünstler bereit ihr mit einem therapeutischen Kuraufenthalt zu helfen. Die Sänger/innen werden deswegen ohne Honoraransprüche auftreten.

Etwas über das Konzert

Operngala in Kežmarok wird regelmäßig vom Jahre 2014 veranstaltet. Der Anfang dieses Sommerkonzerts ist mit der Ingangsetzung von der Nachrichten- und Publizistik-Internetportal www.operaslovakia.sk verbunden. Das Konzert wird nicht nur als gesellschaftliches Ereignis der Stadt mit der Teilnahme von verschiedenen Organisationen oder individuellen Personen, sondern als auch Regionalereignis profiliert, dessen Ziel ist das Konzert auf alljährlich erwartete außergewöhnliche Opernveranstaltung mit dem Wohltätigkeitscharakter zu erhöhen. Graduell gewinnt es neue treue Anhänger aus der ganzen Slowakei und auch aus dem Ausland dank der Wohltätigkeit als auch der Gelegenheit die einzigartigen slowakischen Kunstpersönlichkeiten der Welt- und Hausbühne in dem reizvollen Gebiet unter der Hohen Tatra live zu sehen. Die Produktion wird von Opera Slovakia, freiwillige Vereinigung organisiert. Der Hauptzweck der Organisation ist die Popularisierung der Opernkunst.

Das Konzert haltet hohe Qualität durch Auftreten und Teilnahme von den ausgezeichnetsten slowakischen Opernkünstlern. Vom Jahre 2014 bis zum Heute haben auf dem Konzert mehrere renommierten Künstler der internationalen Opernbühne aufgetreten, als auch ausgeprägte junge Begabten, von denen mehrere schon in dem internationalen Operngebiet etabliert wurden. Aus diesen kann z. B. Boris Prýgl erwähnt werden, der momentan auf der Bühne von der Bayerischen Staatsoper in München auftritt, oder auch Peter Kellner, der vor Kurzem zum permanenten Mitglied der Wiener Staatsoper wurde.

Die Galerie der Auftretenden auf dem Operngala in Kežmarok:

Jana Kurucová, Mezzosopran (2014), Jaroslav Dvorský, Tenor (2014), Emília Csémy, Sopran (2014), Marianna Hochelová, Sopran (2014), Judita Andelová, Mezzosopran (2014), Martin Kovács, Baryton (2014), Matej Rendoš, Kindersopran (2014), Štefan Kocán, Bass (2015), Patricia Janečková, Sopran (2015), Peter Kellner, Bass (2015), Titusz Tóbisz, Tenor (2015), Mária Porubčinová, Sopran (2016), Peter Berger, Tenor (2016), Pavol Kubáň, Baryton (2016), Jolana Fogašová, Sopran (2017), Dušan Šimo, Tenor (2017), Boris Prýgl, Bassbaryton (2017), Júlia Grejtáková, Klavier (2014, 2015, 2016, 2017).

Jahr 2018

Richard Šveda (Baryton), Zuzana Šveda (Mezzosopran), Slávka Zámečníková (Sopran), Júlia Grejtáková (Klavier)

Videoeinladung

https://www.youtube.com/watch?v=KYZJW15EwPk

Videobericht von TV JOJ aus dem Jahre 2017

https://www.youtube.com/watch?v=jS2fSfuPBzs

 

Kartenvorverkauf zur Verfügung hier:  www.predpredaj.sk https://predpredaj.zoznam.sk/en/tickets/operne-gala-v-kezmarku-2018/   und eine Stunde vor dem Konzert direkt in dem Kirchengebäude.

www.operaslovakia.sk

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APROPOS:
Die Ballade von der Unverhältnismäßigkeit

Wäre ich ein Unternehmer im Druckereigewerbe, ich würde auf eine Zukunftsmarke setzen. In der Art eines Rechnungsbuchs, nur dass die einzelnen Scheine (mit zwei Durchschlägen, zum Herausnehmen, je einer für die Beteiligten und einer fürs Archiv) folgenden Text enthielten:

_________________________

Ich, ………………., 
erkläre mich mit einmaligem Beischlaf mit 
…………………
ausdrücklich einverstanden.
Ausgenommen:
° Küssen
° Fellatio
° Cunnilingus
° Sado Maso
° Sonstiges (bitte genau ausführen)
           (Zutreffendes bitte ankreuzen)
Datum, Zeitraum
      (denn was um 20 Uhr gilt, muss nicht mehr für 22 Uhr gelten), 
Ort, Unterschrift
……………………………………..
Mit Unterschrift zur Kenntnis genommen und bestätigt vom Antragsteller
…………………………………………
Dieses Dokument kann bei Gericht vorgelegt werden
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Das mit den Zeugen wird nicht immer so leicht sein… Da bliebe übrigens auch – weil die Stempelmarken ja abgeschafft sind – das Problem des Amtsstempels offen… Aber mit solchen beamtigen Lappalien könnten sich die Frauenministerien der Welt befassen.

Wird die Zukunft so aussehen? Oder wird diese ganze Welle von Anklagen (wo sicher neben berechtigten Angriffen auch Verleumdungen dabei sind) irgendwann verschwinden, so wie sie gekommen ist – und neuen Erregungen im Netz Platz machen?

Es geht ja heutzutage alles so schrecklich schnell. Schlagzeile Gatti, und schon ist die Schlagzeile Kuhn Schnee von gestern. Nur wie seine Mitwelt ihn ansieht, schräg nämlich, das wird ihm jedenfalls bleiben.

Man kennt ja das Phänomen des Internets (in dem Film „Cleaners“ wurde das auch sehr klar ausgeführt): Aufmerksamkeit ist ein Endprodukt, das man nur noch erreicht, wenn man die Dosis der Erregung immer höher schraubt – darum die schrecklichen Szenen von Hinrichtungen, damit die Terroristen ihre Zugriffe bekommen, darum die immer hektischeren, immer schamloser manipulierten Anklagen in allen Belangen, die unseren Alltag betreffen, darum die immer größeren Namen, die man ins Gespräch werfen muss, um entsprechend in aller Welt Geschrei zu erregen.

Wen interessiert es, wenn Orchestermitglieder oder Verwaltungsbeamte, deren Namen nur die unmittelbare Umwelt kennt,  wegen Anklagen sexueller Natur hinausgeworfen werden – schlimm genug für die Beteiligten, die solcherart angeschüttet (zu Recht oder zu Unrecht) durchs Leben gehen müssen. Aber so richtig süffig wird es nur, wenn man sich in kristallinen Höhen bewegt, wenn ein „Erlkönig“ zu Fall gebracht wird oder man sinnlos Lebenszeit mit den Spekulationen verschwenden kann: Wird Katharina Wagner einem solcherart in Verdacht geratenen Mann (der ja plötzlich kein hoch geschätzter Künstler mehr ist, sondern nur noch eine Peinlichkeit, die man „sehr ernst nimmt“) den „Ring“ dirigieren lassen?

Brechts „Ballade von der Unzulänglichkeit des menschlichen Planens“ ist längst zur Ballade von der Unverhältnismäßigkeit des menschlichen Handelns geworden.

Renate Wagner

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SCHLOSS-FESTSPIELE KOBERSDORF/ Burgenland- 100 Prozent Publikumsauslastung

100 Prozent Publikumsauslastung

Ausverkaufte Vorstellungen, Wetterglück, Publikumserfolg und Zusatzvorstellungen

 

(4. August 2018, Kobersdorf) Mit frenetischem Schlussapplaus sind heute Abend die 47. Schloss-Spiele in Kobersdorf zu Ende gegangen. Standing Ovation und Bravo-Rufe holten das „Arsen und Spitzenhäubchen“-Ensemble mehrfach zu Verbeugungen auf die Bühne zurück. Vom 3. Juli bis 4. August 2018 erzielte die flotte Inszenierung von Werner Prinz einen Volltreffer im Sommertheater-Reigen.

Intendant Wolfgang Böck wählte für das 15. Jubiläums-Jahr seiner Intendanz in Kobersdorf eine legendäre schwarze Komödie von Joseph Kesselring. „Arsen und Spitzenhäubchen“ feierte 1941 bei der New Yorker Uraufführung einen wahren Triumph.

In Kobersdorf präsentierte sich dieses Theaterstück in einer äußerst gelungenen, amüsanten und zeitgemäßen Inszenierung und reüssierte mit Gertrud Roll und Erika Mottl als schrullige Tanten, deren drei Neffen Alexander Jagsch als „Mortimer“, Clemens Aap Lindenberg als „Jonathan“ und Wolfgang Böck als „Teddy“. Wolf Bachofner als „Dr. Einstein“, Dagmar Bernhard als „Elaine Harper“, Andrea Köhler als „Officer Klein“, Lisa Stern als „Officer O’Hara“ und Michael Reiter als „Mr. Gibbs“ machten das heurige Ensemble komplett. Bühnenbildner Erich Uiberlacker gelang im stimmungsvollen Arkadenhof des Schlosses wiederum ein überraschendes Bühnenbild mit ausgeklügelter Lichtregie, für die Kostüme zeichnete erstmals in Kobersdorf Alexandra Burgstaller verantwortlich.

Bereits vor der Premiere, die am Dienstag, den 3. Juli bei sommerlichen Temperaturen über die Bühne ging, wurde wegen der großen Kartennachfrage eine Zusatzvorstellung programmiert. Ihr folgte bald danach eine zweite, so dass sich die Spielsaison bis zum 4. August 2018 verlängerte.

Bei der 15. Biker-Fahrt am 14. Juli 2018 starteten 99 Motorräder vorm Pappelstadion in Mattersburg. Am 22. Juli 2018 machten sich einhundert Oldtimer von der Cselley-Mühle im nordburgenländischen Oslip auf touristische Ausfahrt zum Vorstellungsbesuch.

Die Schloss-Spiele Kobersdorf verzeichnen in ihrer 47. Spielsaison eine Auslastung von einhundert Prozent. Dafür sorgten 16.717 TheaterbesucherInnen an insgesamt zwanzig Abenden (inklusive Generalprobe), von denen alle vor ausverkauftem Haus stattfanden.

Wir danken Ihnen für Ihre mediale Unterstützung und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im nächsten Jahr bei Nestroys „Das Mädl aus der Vorstadt“.

 

 

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