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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 26. APRIL 2020)

26.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 26. APRIL 2020)

EINKAUFSBUMMEL IN DER REGIETHEATER-BOUTIQUE

(Heinrich Schramm-Schiessl)

„Staatsoper 4.0“, das war das Schlagwort mit dem der damalige für Kultur zuständige Minister Thomas Drozda im Dezember 2016 den neuen Staatsoperndirektor Bogdan Roscic präsentiert hat. Es ist ihm damit zweifelsohne ein Überraschungscoup gelungen, denn den Chef von Sony-Classical hatte eigentlich niemand auf der Rechnung. Es wäre nicht Wien gewesen, hätte man sich nicht sofort daran erinnert, dass er einen für Opernfans dunklen Punkt in seiner Vita hat, nämlich den des Chefs des Popsenders Ö 3. Lange hüllte er sich in Schweigen. Auch ein Interview, das er Joan Holender für den Privatsender „Servus TV“ gab, brachte wenig Erhellendes. Insbesonders der Begriff „Staatsoper 4.0“ blieb weiter im Dunklen. Erst in Interviews für die Tageszeitungen „Kurier“ und „Presse“ gab er zu, damit selbst nichts anfangen zu können und dies offenbar ein Marketing-Gag Drozdas war.

Lange hielt er sich auch über seine Pläne bedeckt. Einzig drei Persionalentscheidungen gab er bekannt. Die erste, nämlich den Musikchef der Pariser Oper Philippe Jordan zum Musikchef des Hauses am Ring zu ernennen, war weitgehend unumstritten. Anders sieht es mit der Bestellung des Chefdramaturgen und des Ballettchefs aus. Ersterer wurde Sergio Morabito, langjähriger Assistent und Wegbegleiter des Regisseurs und ehemaligen Intendanten der Stuttgarter Oper Jossi Wieler, letzterer Martin Schläpfer, zuletzt Ballettchef der Deutschen Oper am Rhein. Mit Morabito ist nicht nur zu befürchten, dass einerseits das sogenannte Regietheater in seiner exzessiven Form Schwerpunkt der Neuinszenierungen sein wird und andererseits wir es vermehrt mit Inszenierungen von Wieler, die ja alles andere als unumstritten sind zu tun haben werden. Schläpfer hingegen gilt nicht gerade als Freund des klassischen Balletts, das gerade in Wien sehr beliebt ist. Da mich Ballett aber nur am Rande interessiert und meine Kenntnis darüber eher gering ist, werde ich darauf nicht weiter eingehen.

Nun ist es also soweit. Bogdan Roscic hat die Pläne für seine erste Saison präsentiert und zum Teil auch schon einen Ausblick auf spätere Spielzeiten gegeben. Ich möchte mich in diesem Artikel auf die Saison 2020/21 beschränken. Es gibt 10 Premieren, wobei nur zwei davon echte Neuinszenierungen, also speziell für das Haus erarbeitete Inszenierungen, sind (Das verratene Meer, Parsifal). Eine Produktion (L’incoronatione die Poppea) ist eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, was durchaus Tradition hat. Die restlichen Produktionen sind zwar neue Inszenierungen für die Staatsoper.wurden aber bereits zum Teil mehrfach an anderen Häusern gezeigt. Man könnte das auch einen Einkaufsbummel in der Regietheater-Boutique bezeichnen. Mitt einer Ausnahme  – Mozarts „Entführung“ – handelt es sich dabei um Werke, die aktuell im Repertoire stehen.

Das kommt an sich nicht überraschend, denn es war eine der ersten Ankündigungen von Roscic, dass er Regisseure ans Haus bringen wird, die weltweit tätig sind, aber noch nie in Wien gearbeitet haben. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden – es handelt sich durchaus um Namen die die Augen der Regie-Affocinados zum Leuchten bringen – aber man könnte sich für ein Haus vom Rang der Wr. Staatsoper erwarten, dass diese Künstler hier Inszenierungen neu erarbeiten und wir nicht bereits an verschiedenen Häusern gespielte Produkte serviert bekommen.

Neben diesen Premieren gibt es auch noch drei Wiederaufnahmen und eine musikalische Neueinstudierung (Rosenkavalier). Besonders erfreulich ist, dass wir unsere alte Ponelle-Inszenierung von „Le nozze di Figaro“ wieder bekommen, die wahrscheinlich beste Inszenierung dieses Werkes die es je gegeben hat. Die beiden anderen Wiederaufnahmen betrifft die Kupfer-Inszenierung von „Elektra“ und den französischen „Don Carlo“ in der Konwitschny-Inszenierung. Zur kritisieren ist allerdings, dass zumindest in der kommenden Saison nur die französische Fassung des Werkes und nicht auch die beim Publikum viel beliebtere italienische gespielt wird.

Interessant ist, dass lediglich 41 Werke am Spielplan stehen, ca. um zehn weniger als bisher. Sehr spärlich das Angebot an Wagner-Opern. Die Neuinszenierung des „Parsifal“ sowie „Die Walküre“ und „Lohengrin“ – kein kompletter „Ring“ und auch nicht – schon länger vermisst – „Holländer“, „Meistersinger“, „Tristan“ und „Tannhäuser“.

Interessant auch, dass es, soweit ich es überblickt habe, erstmals seit der Wiedereröffnung des Hauses keinen „Fidelio“ gibt. Dass die Katastrophe der Urfassung nicht mehr kommt, war ja von Anfang an klar.

Musikchef Philippe Jordan wird fünf Werrke dirigieren, ansonsten gibt es einige Wiederkehrer (Bertrand de Billy, Franz Welser-Möst, Cornelius Meister und Adam Fischer), einige Debutanten und zahlreiche schon in den letzten Jahren Tätige.

Bei den Sängern gibt es zahlreiche neue Namen und auch einige, die in den letzten Jahren selten bis gar nicht in Wien aufgetreten sind. Stellvertretend seien hier Michael Spyres, Javier Camarena, Michael Fabiano und Georg Zeppenfeld genannt.

Die absoluten derzeitigen Topstars sind größtenteils vertreten, zum Teil in zumindest für Wien neuen Rollen und auch die Fans von Placido Domingo dürfen sich freuen. Ob Günther Groissböck nach der Absage der Bayreuther Festspiele, wo er seinen ersten Wotan singen sollte, allerdings diese Rolle jetzt in Wien singen wird, bleibt abzuwarten.

Von den bisher den Wiener Spielplan bestimmenden Sängern sind viele auch weiter im Engagement, nicht wenige fehlen allerdings.

Die Premierenbesetzungen sind positiv durchschnittlich, wirkliche Knüller gibt es eigentlich nicht. Einen besonderen Stellenwert hat sicher der „Macbeth“ durch Anna Netrebko und am ausgeglichtesten erscheint der „Parsifal“ auch wenn man dem Debut von Elina Garanca als Kundrxy doch mit Ungewissheit entgegensehen muß.

Wie alle seine Vorgänger wird man Bogdan Roscic an dem zu messen haben, was man tatsächlich auf der Bühne hören und sehen wird. Er ist keinesfalls der Wunderwuzi als den ihn manche – ich nicht – schon gesehen haben aber man muss auch nicht in Verzweiflung verfallen. In jedem Fall ist noch ziemlich viel Luft nach oben.

Ein Anmerkung zum Schluss: Dieser Artikel ist unter der Voraussetzung geschrieben worden, dass das Programm in der vorgelegten Form stattfindet, was allerdings in Hinblick auf die Corona-Krise nicht sicher erscheint.

Heinrich Schramm-Schiessl
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HEUTE SPIELPLANVORSTELLUNG DER WIENER STAATSOPER (ORF III – 21,30 h)

Mittlerweile hat die Staatsoper selbst den Spielplan veröffentlicht

https://www.wiener-staatsoper.at/spielzeit-202021/

Welch Dramaturgie! Für mich unfassbar. Und abends liest der Direktor aus den Zeitungsartikeln vor?

Ein INTERVIEW dazu: https://tvthek.orf.at/profile/Kultur-Heute/3078759/Kultur-Heute/14049416
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WAS IST DA PASSIERT? TROTZ SPERRFRIST VERÖFFENTLICHT EINE ZEITUNG BEREITS DEN STAATSOPERNSPIELPLAN FÜR DIE ERSTE ROSCIC-SAISON

Seit Samstag 16 h sind wir über die Pläne, die heute um 21,30 medienwirksam über ORF III verkündet werden sollen, informiert. Wir erhielten die Verständigung mit einer Sperrfrist Sonntag 26.4. versehen!

Es steht jedoch keine Uhrzeit drauf, der Sonntag 26.4. beginnt um 0 h. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, eine Sperrfrist auch dem Sinn nach zu beachten.

Nicht so für die „Kleine Zeitung“, die heute früh den Premierenreigen stolz verkündet. Das hätten wir auch machen können, nebst Kommentaren, von denen einige zu erwarten sind.

Jetzt frage ich mich, was da passiert ist? Wurde auf die Uhrzeit bloß vergessen? Menschlicher Fehler? War es Absicht, das Programm bereits 21 Stunden vor dessen feierlicher Verkündung in den Zeitungen zu platzieren?

Vorsichtshalber habe ich in Presse und Kurier geschaut. Kein Programm drinnen (Stand 7 h).

Deshalb melden auch wir uns erst nach der ORF III-Sendung, es sei denn, auch andere Medien ziehen nach.

In jedem Fall ist der Überraschungseffekt nun nicht mehr gegeben, die gute Absicht voll in die Hose gegangen. Wer will, kann die Premieren der Kleinen Zeitung (Presseschau) entnehmen!

Aber mittlerweile hat die Staatsoper selbst veröffentlicht! War das so beacsichtigt?

https://www.wiener-staatsoper.at/spielzeit-202021/

Anton Cupak

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oeticket zur aktuell diskutierten Gutscheinlösung aufgrund der tausenden durch COVID-19 bedingten Absagen

oeticket Geschäftsführer Christoph Klingler © Christian Jobst
oe-ticket-Geschäftsführer Christoph Klingler. Foto: Christian Jobst

Wien (LCG) – „Als seit fast 25 Jahren bestehendes, größtes Vertriebssystem für Konzert-, Sport- und Veranstaltungskarten Österreichs begrüßen wir die im Raum stehende Lösung des zeitlich befristeten Gutscheins sehr“, so oeticket-CEO Christoph Klingler. Die Bundesregierung beweist mit der heute vorgestellten Lösung Weitblick, Verantwortung und ein großes Verständnis sowohl für die dramatische Situation der Kultur-, Sport und Veranstaltungsbranche als auch für die kurz- und langfristigen Probleme, mit denen Kunden bei Insolvenzen konfrontiert wären.

oeticket vermittelt jedes Jahr Millionen von Eintrittskarten für rund 75.000 Veranstaltungen, hinter denen circa 10.000 einzelne Veranstalter stehen. Vom Wirtshaus mit Bühne über Kabaretts und Fußballspiele bis hin zu Opern und Festivals – fast alle Veranstalter kämpfen seit Mitte März 2020 mit denselben Problemen: Sie haben wie bisher mit durchwegs eigenen finanziellen Mitteln bereits ungeheure unwiederbringliche Vorinvestitionen (unter anderem Gehälter, Rechte, Proben, Technik, Pacht, Ticketing, Marketing etc.) getätigt, die bei einer Ticketrückzahlung in vielen Fällen das sofortige Aus bedeuten würden. Somit wären Verschiebungen nicht mehr durchführbar und neue Inszenierungen, Auftritte und Termine natürlich nicht mehr möglich.

Diese Insolvenzen von Spielstätten, Veranstaltern und Vereinen hätten für den Endkunden meist den Totalverlust der bezahlten Ticketgelder zur Folge, da die Ticketunternehmen aufgrund ihrer Besorger- und Vermittlertätigkeit erst auf Anweisung des Veranstalters und bei Vorhandensein dessen Gelder auch Kunden auszahlen dürfen und können. Weiters würden diese Insolvenzen ein enorm verringertes Kultur- und Sportangebot bedeuten – in einem Ausmaß, das gerade ein Land wie Österreich sich als vielfältige Sport- und Kulturnation kaum vorstellen mag.

oeticket wird mit den Verantwortlichen und den Veranstaltern die geplanten neuen Regelungen im Detail besprechen und so schnell wie möglich die technischen Voraussetzungen für eine Gutschein- und Einlöselogik entwickeln.
„Wir bitten daher um etwas Geduld, bis die entsprechenden Lösungen zur Verfügung stehen. Die momentane Situation mit der noch nie dagewesenen Menge an Verschiebungen und Absagen bedeutete bereits in den letzten Wochen einen ungeheuren personellen, zeitlichen und finanziellen Aufwand“, so Klingler.

Der nun vorliegende Vorschlag der Bundesregierung wird hier für eine deutliche Beschleunigung sorgen, sobald die Systeme bereitstehen.
„Zusammen mit Veranstalterinnen und Veranstaltern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kundinnen und Kunden schaffen wir diese historische Herausforderung auch. Denn wir alle wollen in baldiger Zukunft wieder die Live-Erlebnisse genießen können, die wir jetzt schon so vermissen“, schließt Klingler.

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DRESDEN/ SEMPEROPER: SAISONENDE

https://www.semperoper.de/
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HEUTE: Anlässlich des 150. Geburtstags von Franz Lehar, der sich am 30, April jährt, veranstaltet Ö III einen Lehar-Tag mit folgendem Programm
(ACHTUNG: Die Spielplan-Präsentation der Wiener Staatsoper wird um 21,30 Uhr „dazwischen-quetscht!“)

11:40

Giuditta

In der Hauptrolle der betörenden Giuditta ist Teresa Stratas zu sehen, Rudolf Schock als Octavio.

13:20

Frasquita

Mit: Jarmila Novotna, Hans Heinz Bollmann, Heinz Rühmann, Hans Moser, Rudolf Carl uvm. Mit dem Chor der Wiener Sängerknaben und der Wiener Staatsoper. Regie: Carl Lamac. Österreich 1934.

14:40

Der Graf von Luxemburg

René, Graf von Luxemburg Eberhard Wächter
Angèle Didier Lilian Sukis
Juliette Vermont Helga Papouschek
Stasa Kokozow Jane Tilden
Fürst Basil Basilowitsch Erich Kunz

16:20

Die lustige Witwe

Peter Alexander (Danilo)
Karin Hübner (Hanna)
Gunther Philipp (Hugo)

19:20

Ich über mich – Franz Léhar

Auto)-biografische Notizen von Franz Lehár

Franz Lehár erzählt aus seinem reichen musikalischen Leben. In Ausschnitten aus seinen wichtigsten Operetten singen u.a. Richard Tauber, Johannes Heesters, Maurice Chevalier, Eberhard Wächter, Teresa Stratas, Sona Ghazarian, Julia Migenes …

Eine Porträtdokumentation von Franz Wagner

20.15 Uhr

Wir spielen für Österreich – Eine Initiative von ORF III und Volksoper Wien

Die Stars der Volksoper Wien singen die schönsten Operettenmelodien von Franz Lehár.

Auf der Bühne: Johanna Arrouas, Alexandre Beuchat, Stefan Cerny, Ben Connor, Kristiane Kaiser, Oliver Liebl, Martina Mikelic, Rebecca Nelsen, Ursula Pfitzner, Vincent Schirrmacher und Carsten Süss.

23:25

Paganini

Diese Verfilmung besticht durch ihre Besetzung mit Antonio Theba (Paganini), Johannes Heesters (Fürst Felice), Teresa Stratas (Fürstin Anna Elise), Dagmar Koller (Bella Giretti) und Peter Kraus (Pimpinelli).

Und wer über Lehar nachlesen will, dem sei das Franz-Lehar-Lesebuch „Dein ist mein ganzes Herz“ empfohlen:

https://onlinemerker.com/franz-lehar-lesebuch-dein-ist-mein-ganzes-herz/

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WIENER STAATSOPER: SAISON 2020/2021 (für uns gesichtet und geordnet von Renate Wagner)

MADAMA BUTTERFLY
Premiere 7. September 2020
InszenierungAnthony Minghella
Musikalische Leitung  Philippe Jordan

Erste Serie
Cio-Cio-San  Asmik Grigorian
Suzuki  Virginie Verrez
Pinkerton  Freddie De Tommaso
Sharpless  Boris Pinkhasovich
Goro  Thomas Ebenstein

Zweite Serie

Musikalische Leitung  Philippe Jordan
Cio-Cio-San  Asmik Grigorian
Suzuki  Noa Beinart
Pinkerton  Marcelo Puente
Sharpless  Boris Pinkhasovich
Goro  Andrea Giovannini

Dritte Serie

Musikalische Leitung  Joana Mallwitz
Cio-Cio-San  Hui He
Suzuki  Noa Beinart
Pinkerton  Roberto Alagna
Sharpless   Boris Pinkhasovich
Goro  Andrea Giovannin

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DIE  ENTFÜHRU NG  AUS DEM SERAIL
Premiere: 12. Oktober 2020

Inszenierung  Hans Neuenfels
Musikalische Leitung  Antonello Manacorda

Die Sänger:

Konstanze  Lisette Oropesa
Blonde  Regula Mühlemann
Belmonte  Daniel Behle
Pedrillo  Michael Laurenz
Osmin  Goran Jurić

Die Schauspieler
Bassa Selim  Christian Nickel
Konstanze  Emanuela von Frankenberg
Blonde  Stella Roberts
Belmonte  Christian Natter
Pedrillo  Ludwig Blochberger
Osmin  Andreas Grötzinger

→ In der Juni-Serie singt Brenda Rae die Partie der Konstanze

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EUGEN  ONEGIN
Premiere:  15.Oktober 2020

Musikalische  LeitungTomáš Hanus
Inszenierung, Bühne  Dmitri Tcherniakov

Tatjana  Tamuna Gochashvili
Olga  Anna Goryachova
 Eugen Onegin  Andrè Schuen
Lenski  Bogdan Volkov
Fürst Gremin  Dimitry Ivashchenko

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DAS  VERRATENE MEER

Musikdrama in zwei Teilen Musik Hans Werner Henze
Text Hans-Ulrich Treichel nach Yukio Mishima
Uraufführung 13. Dezember 2020

Inszenierung  Jossi Wieler,  Sergio Morabito
Musikalische Leitung  Simone Young

Fusako Kuroda   Vera-Lotte Boecker
Noboru, auch Nummer Drei genannt  Josh Lovell
Ryuji Tsukazaki  Bo Skovhus
Nummer Eins, der Anführer  Erik Van Heyningen
Nummer Zwei  Kangmin Justin Kim
Nummer Vier  Stefan Astakhov
Nummer Fünf  Martin Hässler

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 CARMEN
Premiere:  6. Febriar 2020

Inszenierung  Calixto Bieito
Musikalische Leitung  Andrés Orozco-Estrada

Erste  Serie

Carmen  Anita Rachvelishvili
Don José  Charles Castronovo
Escamillo  Erwin Schrott
Micaëla  Olga Kulchynska

Zweite  Serie

Carmen  Michèle Losier
Don José  Dmytro Popov
Escamillo  Sergey Kaydalov
Micaëla  Vera-Lotte Boecker

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 LA TRAVIATA
Premiere: 4. März 2021

Musikalische Leitung  Giacomo Sagripanti
Inszenierung  Simon Stone

Violetta Valéry  Pretty Yende
Alfredo Germont  Frédéric Antoun
Giorgio Germont  Igor Golovatenko

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PARSIFAL
Premiere: 1. April 2021

Musikalische Leitung  Philippe Jordan
Inszenierung, Bühne, Kostüme  Kirill Serebrennikov

Amfortas  Ludovic Tézier
Gurnemanz  Georg Zeppenfeld
Titurel  Peter Kellner
Parsifal  Jonas Kaufmann
Klingsor  Wolfgang Koch
Kundry  Elīna Garanča

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FAUST
Premiere: 23. April 2021

Musikalische Leitung  Bertrand de Billy
Inszenierung  Frank Castorf

Faust  Juan Diego Flórez
Marguerite  Nicole Car
Méphistophélès  Adam Palka
Valentin  Boris Prýgl
Wagner  Peter Kellner
Siébel  Virginie Verrez
Marthe  Monika Bohinec

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L’INCORONAZIONE DI POPPEA
Premiere: 22. Mai 2021

Musikalische Leitung  Pablo Heras-Casado
Concentus Musicus Wien
Inszenierung, Bühne, Choreographie  Jan Lauwers

Nerone  Kate Lindsey
Poppea  Slávka Zámečníková
Ottone  Xavier Sabata
Ottavia  Christina Bock
Seneca  Willard White

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MACBETH
Premiere: 10. Juni 2021

Musikalische Leitung  Philippe Jordan
Inszenierung  Barrie Kosky

Macbeth  Luca Salsi
Banquo  Roberto Tagliavini
Lady Macbeth  Anna Netrebko
Macduff   Freddie De Tommaso

Alternativ singt Martina Serafi n die Partie der Lady Macbeth.

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Wiederaufnahmen/ Repertoire

ELEKTRA
Wiederaufnahme  8. September 2020

Musikalische Leitung  Franz Welser-Möst
Inszenierung  Harry Kupfer

Erste Serie

Klytämnestra  Doris Soffel
Elektra  Ricarda Merbeth
Chrysothemis  Camilla Nylund
Aegisth  Jörg Schneider
Orest  Derek Welton

Zweite Serie:
Klytämnestra  Michaela Schuster
Elektra  Aušrinė Stundytė
Chrysothemis  Camilla Nylund
Aegisth  Jörg Schneider
Orest  Derek Welton

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DON CARLOS
Französische Fassung
Wiederaufnahme 27. September 2020

Musikalische Leitung  Bertrand de Billy
Inszenierung  Peter Konwitschny

Philippe II.  Ildar Abdrazakov
Don Carlos  Jonas Kaufmann
Rodrigue  Igor Golovatenko
Großinquisitor  Roberto Scandiuzzi
Elisabeth de Valois  Malin Byström
EboliE  Eve-Maud Hubeaux

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LE NOZZE DI FIGARO
Ab 24. Jänner 2021

Musikalische Leitung  Philippe Jordan
Inszenierung, Bühne, Kostüme  Jean-Pierre Ponnelle

Graf Almaviva  Andrè Schuen
Gräfin Almaviva  Federica Lombardi
Susanna  Louise Alder
Figaro  Philippe Sly
Cherubino  Virginie Verrez

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DER ROSENKAVALIER
Musikalische Neueinstudierung
Ab 16. Dezember 2020

Leitung  Philippe Jordan
Inszenierung  Otto Schenk

Erste Serie:

Die Feldmarschallin  Krassimira Stoyanova
Baron Ochs auf Lerchenau  Günther Groissböck
Octavian  Daniela Sindram
Herr von Faninal  Jochen Schmeckenbecher
Sophie  Erin Morley
Ein Sänger  Piotr Beczała

Zweite Serie:

Feldmarschallin  Martina Serafin
Baron Ochs auf Lerchenau  AlbertPesendorfer
Octavian  Jennifer Holloway
Herr von Faninal  Adrian Eröd
Sophie  Louise Alder
Ein Sänger  Freddie De Tommas

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SIMON BOCCANEGRA
Ab  9. September 2020

Musikalische Leitung Evelino Pidò
Inszenierung  Peter Stein

Simon Boccanegra  Plácido Domingo
Jacopo Fiesco  Günther Groissböck
Amelia Grimaldi  Hibla Gerzmava
Gabriele Adorno  Najmiddin Mavlyanov

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L’ ELISIR  D’AMORE
Ab 14. September 2020

Musikalische Leitung  Giacomo Sagripanti
Inszenierung Otto  Schenk

Erste Serie:

Adina  Pretty Yende
Nemorino  Liparit Avetisyan
Belcore  Sergey Kaydalov
Doktor Dulcamara  Nicola Alaimo

Zweite Serie:

Adina  Rosa Feola
Nemorino  Frédéric Antoun
Belcore  Clemens Unterreiner
Doktor Dulcamara Paolo Rumetz

Dritte Serie:

Musikalische Leitung Pier Giorgio Morandi

Adina  Joanna Kędzior
Nemorino  Levy Sekgapane
Belcore  Clemens Unterreiner
Doktor Dulcamara  Ambrogio Maestri

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LA FILLE DU RÉGIMENT
Ab 20. September 2020

Musikalische Leitung Giacomo Sagripanti
Inszenierung, Kostüme Laurent Pelly

Marie  Jane Archibald
Tonio  Javier Camarena
Sulpice  Carlos Álvarez
Herzogin von Crakentorp  Maria Happel

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SALOME
Ab 2. Oktober 2020

Musikalische Leitung Alexander Soddy
Inszenierung Boleslaw Barlog

Erste Serie:

Herodes  Vincent Wolfsteiner

Herodias  Marina Prudenskaya
Salome  Vida Miknevičiūtė
Jochanaan  Tomasz Konieczny

Zweite Serie:

Herodes  Jörg Schneider
Herodias  Tanja Ariane Baumgartner
Salome  Malin Byström
Jochanaan  Evgeny Nikitin

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DON PASQUALE
Ab 13. Okrober 2020

Inszenierung Irina Brook

 

Erste Serie:

Musikalische Leitung  Marco Armiliato
Don Pasquale  Erwin Schrott
Norina  Slávka Zámečníková
Doktor Malatesta  Boris Pinkhasovich
Ernesto  Dmitry Korchak

Zweite Serie;

Musikalische Leitung Evelino Pidò
Don Pasquale  Michele Pertusi
Norina  Rosa Feola
Doktor Malatesta  Sergey Kaydalov
Ernesto  Dmitry Korchak

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A MIDSUMMER NIGHT’SDREAM
Ab 4. November 2020 

Musikalische Leitung Simone Young
Inszenierung Irina Brook

Oberon  Lawrence Zazzo
Tytania  Erin Morley
Puck  Théo Touvet
Lysander  Josh Lovell
Demetrius Benedict Nelson
Hermia  Margaret Plummer
Helena  Slávka Zámečníková
Bottom  Matthew Rose

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CAVALLERIA RUSTICANA
Ab 30. Oktober 2020

Musikalische Leitung Marco Armiliato
Inszenierung, Bühne, Kostüme  Jean-Pierre Ponnel

Santuzza  Eva-Maria Westbroek
Turiddu  Brian Jagde
Lucia  Mara Zampieri
Alfio  Ambrogio Maestri

PAGLIACCI

Canio  Roberto Alagna
Nedda  Aleksandra Kurzak
Tonio  Ambrogio Maestri

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ROMÉO ET  JULIETTE
Ab 8. November 2020 

Musikalische Leitung  Evelino Pidò
Inszenierung  Jürgen Flimm

Juliette  Irina Lungu
Stéphano  Virginie Verrez
Roméo  Michael Spyres
Mercutio   Sergey Kaydalov
Frère Laurent  Dan Paul Dumitrescu

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ARIADNE AUF NA XOS
Ab 15. November 2020

Inszenierung  Sven-Eric Bechtolf

Erste Serie:

Musikalische Leitung  Christian Thielemann
Der Haushofmeister  Herbert Föttinger
Ein Musiklehrer  Boaz Daniel
Der Komponist  Jennifer Holloway
Tenor / Bacchus  Stephen Gould
Ein Tanzmeister  Thomas Ebenstein
Zerbinetta  Erin Morley
Die Primadonna / Ariadne  Camilla Nylund

Zweite Serie

Musikalische Leitung  Bertrand de Billy
Der Haushofmeister  Herbert Föttinger
Ein Musiklehrer  Adrian Eröd
Der Komponist  Angela Brower
Tenor / Bacchus  Brandon Jovanovich
Ein Tanzmeister  Thomas Ebenstein
Zerbinetta  Erin Morley
Die Primadonna / Ariadne  Lise Davidsen

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ARABELLA
Ab 17. November 2020

Musikalische Leitung  Sebastian Weigle
Inszenierung  Sven-Eric Bechtolf

Graf Waldner  Wolfgang Bankl
Arabella  Hanna-Elisabeth Müller
Zdenka  Jane Archibald
Mandryka  Michael Volle
Matteo  Michael Laurenz
Fiakermilli  Daniela Fally

Im November singt Bo Skovhus die Partie des Mandryka.

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WERTHER
Ab 28. November 2020

Musikalische Leitung  Bertrand de Billy
Inszenierung  Andrei Serban

Werther  Piotr Beczała
Albert  Clemens Unterreiner
Charlotte  Gaëlle Arquez
Sophie  Daniela Fally

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LA BOHÈME
Ab 29. Nobemver 2020-04-25

Musikalische Leitung  Eun Sun Kim
Inszenierung, Bühne  Franco Zeffirelli

Rodolfo  Atalla Ayan
Mimì  Ruzan Mantashyan
Marcello  Andrè Schuen
Schaunard  Attila Mokus
Colline  Peter Kellner
Musetta  Slávka Zámečníková

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TOSCA
Ab 11. Dezember 2020 

Inszenierung  Margarethe Wallmann

Erste Serie:

Musikalische Leitung  Bertrand de Billy
Floria Tosca  Anna Netrebko
Mario Cavaradossi  Yusif Eyvazov
Baron Scarpia  Wolfgang Koch

Zweite Serie:

Musikalische Leitung  Pier Giorgio Morandi
Floria Tosca  Sonya Yoncheva
Mario Cavaradossi  Roberto Alagna
Baron Scarpia  Alexey Markov

Dritte Serie;

Musikalische Leitung  Pier Giorgio Morandi
Floria Tosca  Anja Harteros
Mario Cavaradossi  Massimo Giordano
Baron Scarpia  Luca Salsi

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HÄNSEL UND GRETEL
Ab 26. Dezember 2020

Inszenierung  Adrian Noble
Musikalische Leitung  Cornelius Meister

Peter Besenbinder  Boaz Daniel
Gertrud  Regine Hangler
Hänsel  Szilvia Vörös
Gretel  Vera-Lotte Boecker
Die Knusperhexe  Monika Bohinec

Cornelius Meister
Peter Besenbinder  Clemens Unterreiner
Gertrud  Stephanie Houtzeel
Hänsel  Virginie Verrez
Gretel  Slávka Zámečníková
Die Knusperhexe  Thomas Ebenstein

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DIE FLEDERMAUS
Ab 30. Dezember 2020 

Musikalische Leitung  Cornelius Meister
Regie  Otto Schenk

Gabriel von Eisenstein  Jörg Schneider
Rosalinde  Laura Aikin
Gefängnisdirektor Frank  Hans Peter Kammerer
Prinz Orlofsky Stephanie Houtzeel
Alfred  Thomas Ebenstein
Dr. Falke  Clemens Unterreiner
Adele  Daniela Fally
Frosch  Peter Simonischek

Gabriel von Eisenstein  Georg Nigl
Rosalinde  Camilla Nylund
Gefängnisdirektor Frank  Jochen Schmeckenbecher
Prinz Orlofsky  Christina Bock / Stephanie Houtzeel
Alfred  Michael Laurenz
Dr. Falke  Martin Hässler
Adele  Regula Mühlemann
Frosch  Peter Simonischek

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RUSALKA
Ab 6. Jänner 2021

Musikalische Leitung  Tomáš Hanus
Inszenierung  Sven-Eric Bechtolf

Prinz  Piotr Beczała
Fremde Fürstin  Elena Zhidkova
Rusalka  Kristīne Opolais
Wassermann  Evgeny Solodovnikov
Ježibaba  Monika Bohinec

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NABUCCO
Ab 11. Jänner 2021

Musikalische Leitung  Paolo Carignani
Inszenierung  Günter Krämer

Nabucco  Plácido Domingo
Ismaele  Freddie De Tommaso
Zaccaria  Riccardo Zanellato
Abigaille  Anna Pirozzi
Fenena  Szilvia Vörös

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LA CENERENTOLA
Ab 19. Februar 2021

Musikalische Leitung  Gianluca Capuano
Inszenierung  Sven-Eric Bechtolf

Don Ramiro  Edgardo Rocha
Dandini  Vito Priante
Don Magnifico  Renato Girolami
Angelina  Marianne Crebassa
Alidoro  Luca Pisaroni

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MANON
Ab 14. März 2021 

Musikalische Leitung  Evelino Pidò
Inszenierung  Andrei Serban

Manon Lescaut  Louise Alder
Chevalier Des Grieux  Michael Fabiano
Graf Des Grieux  Dan Paul Dumitrescu
Lescaut  Adrian Eröd

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RIGOLETTO
Ab 21. März 2021

Musikalische Leitung  Paolo Carignani
Inszenierung  Pierre Audi

Herzog von Mantova  Liparit Avetisyan
Rigoletto  Quinn Kelsey
Gilda  Nina Minasyan
Sparafucile  Evgeny Solodovnikov
Maddalena  Monika Bohinec

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TURANDOT
Ab 12. April 2021

Musikalische Leitung  Giampaolo Bisanti
Inszenierung, Bühne, Licht  Marco Arturo Marelli

Turandot Anna Pirozzi
Timur  Evgeny Solodovnikov
Calaf  Fabio Sartori
Liù  Tamuna Gochashvili

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IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Ab 16. April 2021

Musikalische Leitung  Stefano Montanari
Inszenierung  Günther Rennert

Graf Almaviva  Cyrille Dubois
Don Bartolo  Paolo Rumetz
Rosina  Kate Lindsey
Figaro  Boris Pinkhasovich
Don Basilio  Michele Pertusi

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DIE   WALKÜRE
Ab 18. April 2021

Inszenierung  Sven-Eric Bechtolf
Musikalische Leitung  Adam Fischer

Siegmund  Andreas Schager
Hunding  Mika Kares
Wotan    Günther Groissböck
Sieglinde  Camilla Nylund
Brünnhilde  Martina Serafin
Fricka  Okka von der Damerau

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DIE ZAUBERFLÖTE
Ab 24. April 2021 

Musikalische Leitung  Adam Fischer
Inszenierung  Moshe Leiser, Patrice Caurier

Sarastro  René Pape
Tamino  Long Long
Sprecher /  Priester  Adrian Eröd
Königin der Nacht  Sabine Devieilhe
Pamina  Regula Mühlemann
Papageno  Andrè Schuen

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LES CONTES D’HOFFMANN
Ab 9. Mai 2021

Musikalische Leitung  Axel Kober
Inszenierung  Andrei Serban

Hoffmann  Juan Diego Flórez
Muse / Nicklausse  Michèle Losier
Lindorf / Coppélius / Miracle / Dapertutto  Erwin Schrott
Andrès / Cochenille / Frantz / Pittichinaccio  Thomas Ebenstein
Olympia  Sabine Devieilhe
Antonia  Tamuna Gochashvili
Giulietta  Louise Alder

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LOHENGRIN
Ab 19. Juni 2021

Musikalische Leitung  Cornelius Meister
Inszenierung  Andreas Homoki

Heinrich der Vogler  Kwangchul Youn
Lohengrin  Klaus Florian Vogt
Elsa von Brabant  Sara Jakubiak
Friedrich von Telramund  Johan Reuter
Ortrud  Tanja Ariane Baumgartner
Der Heerrufer des Königs  Adrian Eröd

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Statistischer Fachartikel zu den Corona-Zahlen und dessen Bedeutung für die Kultur

der folgende Artikel hat mich doch nach allem, was man schon bisher an Zweifeln an der Schließung aller kulturellen Einrichtungen haben konnte, sehr extrem verstört. – Der Artikel ist ja wirklich denkbar klar und nüchtern gehalten und zeigt, wie durch eine solche nüchterne Betrachtung, die panikverbreitenden Zahlen, wie sie der Öffentlichkeit präsentiert wurden, völlig in sich zusammenfallen. – Die unfassbare Überschätzung der Zahlen hat aber für die kulturellen Einrichtungen zu solch dramatischen Folgen und Einbussen geführt, daß man doch dringend fragen muss, wodurch das alles gerechtfertigt ist. 

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen nach der Lektüre dieses Artikels gehen wird. – Vielleicht mögen Sie den Artikel  auf Ihrer Seite bekannt machen.

Der folgende Artikel ist aus meiner Sicht der bisher fundierteste aus statistischer Perspektive, da er alle Zahlen-Veröffentlichungen ins Verhältnis zueinander setzt, wodurch sich endlich ein Bild ergibt, das auch statistisch-wissenschaftlichen Standards genügt. – Christof Kuhbandner ist Psychologieprofessor und Lehrstuhlinhaber an der Fakultät für Humanwissenschaft der Universität Regensburg. Seine Überlegungen sind aktuell bei einer Fachzeitschrift eingereicht und bereits als nicht begutachteter Vorabdruck erschienen. – ]

https://www.heise.de/tp/features/Von-der-fehlenden-wissenschaftlichen-Begruendung-der-Corona-Massnahmen-4709563.html

Herzliche Grüße aus Hamburg, A.W.
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fitz Krammer

tenorkaufmann

Verifiziert

Last visit to the @metopera as a cowboy – now coming to you live from home without horse or hat, but with lovely music. 🤠
Watch the @metopera’s „At-Home Gala“ tomorrow, April 25 at 1pm (New York) / 7pm (Berlin) for free via livestream.

Gesungen hat er gestern aus „La Juive“

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Seattle Opera receives  $2.3 million federal loan
Company reinstates pay for 180 employees after cancelled La bohème

Seattle Opera - Public Health Update

SEATTLE—Yesterday, Seattle Opera received a $2.3 million loan under the federal Payroll Protection Program (PPP), a federal government stimulus program. Seattle Opera had previously announced the cancellation of its May La bohème performances, along with the loss of employment for everyone involved with the production. On March 25, the company also announced furloughs for 12 administrative staff and pay reductions for the remaining staff who earn more than $50,000 annually.
The PPP funds will allow the company to rehire most of the people who had been scheduled to work on La bohème including orchestra, chorus, stage management, stage crew—plus wardrobe, costumes, hair and makeup crew. Administrative staff who had been put on furlough will be rehired for eight weeks, and those who had salary reductions will be restored to full pay for eight weeks (with a mandated cap of $100,000 in annual salary).
“We expect to bring approximately 180 individuals back on the payroll for a finite period of time thanks to the PPP (Payroll Protection Plan),” said General Director Christina Scheppelmann. “I am very pleased Seattle Opera received this loan which will go as intended to our employees. These are unprecedented and uncertain times for all. We are looking forward to the return of live events at the Opera Center and McCaw Hall once it is safe to do so. We also look forward to being part of the recovery and healing of our community. But the health and safety of our workforce and customers remains our top priority.”
Even as McCaw Hall’s stage remains dark, Seattle Opera continues to provide music and opera learning to those in the Pacific Northwest and beyond. Starting April 25, 2020, 98.1 Classical KING FM will broadcast recordings of previous Seattle Opera performances beginning with Verdi’s Aida. Broadcasts will be available on the radio and at king.org every Saturday morning at 10 a.m. Pacific Time.
The company is also presenting a three-part recital with mezzo-soprano Sarah Larson and pianist Jay Rozendaal as well as children’s programs and opera talks at www.seattleopera.org/athome.

About Seattle Opera
Established in 1963, Seattle Opera is committed to serving the people of the Pacific Northwest with performances of the highest caliber and through innovative educational and engagement programs for all. Each year, more than 95,000 people attend Seattle Opera performances, and more than 400,000 people of all ages are served through school performances, radio broadcasts, and more. By drawing our communities together, and by offering opera’s unique fusion of music and drama, we create life-enhancing experiences that speak deeply to people’s hearts and minds. Connect with Seattle Opera on Facebook, Twitter, SoundCloud, and on 98.1 Classical KING FM.
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coronART – ONLINE-PORTAL
VIRTUELLE AUSSTELLUNGEN & LITERARISCHES BIS ENDE DES SHUTDOWN

galeriestudio38.at/coronART

Privater Verein unterstützt Kunstschaffende in der Corona-Krise!

Da Kunstgenuss in Zeiten von Corona nur sehr eingeschränkt möglich ist, bietet der Verein kunst-projekte seit April allen Kunstschaffenden (Bildende Kunst, Literatur und Musik) mit der Site coronART eine erweiterte Plattform, die bereits regen Zuspruch findet.

Der von Ursula und Franz Pfeiffer geführte private Verein kunst-projekte, der üblicherweise zwei bis drei Events im Monat veranstaltet, musste bedingt durch das Coronavirus Mitte März eine Pause einlegen. So wie bei vielen anderen Galerien und Kunstvereinen erfolgte zuerst der Rückzug ins Home-Office, um dann unter geänderten Voraussetzungen wieder durchzustarten.

Mit der Site CORONART wurde auf der Homepage des Vereins eine zusätzliche Plattform für Kunstgenuss in Bild, Wort und Ton eingerichtet. Diese steht nicht nur den Jahresmitgliedern, sondern auch anderen Kunstschaffenden zur Verfügung. Beispielsweise können bildende Künstlerinnen und Künstler jene Werke präsentieren, die sie derzeit nicht in Ausstellungen zeigen können, weil diese abgesagt oder verschoben wurden.
Ob national oder International spielt dabei keine Rolle.

Zweimal pro Monat finden unter dem Begriff „CORONISSAGEN“ virtuelle Eröffnungen der vom Verein kuratierten Ausstellungen statt. In einer Bildergalerie sind alle Werke der jeweiligen Künstlerinnen und Künstler zu sehen und auch käuflich zu erwerben. Darüber hinaus findet man auch literarische Texte als Videos, zum Nachhören und Nachlesen, auch von anderen Vereinen wie dem reading room.

Mindestens bis Ende Juni besteht für alle interessierten Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, sich unter office@galeriestudio38.at zu bewerben. Der Zugang ist niederschwellig: Gegen eine symbolische Spende an den Verein ist man dabei!
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Gloriae Dei Cantores
 

ZUM VIDEO
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