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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 25. NOVEMBER 2018)

25.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 25. NOVEMBER 2018)

WIENER STAATSOPER: Heute Besetzungsänderung in „La Cenerentola“

Die erste Vorstellung von „La Cenerentola“ am Sonntag, 25. November 2018 muss Serena Malfi kurzfristig krankheitsbedingt absagen. An ihrer Stelle gestaltet Margarita Gritskova die Titelpartie.

Antonino Siragusa singt den Don Ramiro, Paolo Rumetz den Don Magnifico, Sorin Coliban den Alidoro und Ileana Tonca die Clorinda. Ihre Staatsopern-Rollendebüts geben Orhan Yildiz als Dandini und Miriam Albano als Tisbe.

Es dirigiert: Jean-Christophe Spinosi.

Reprisen: 27. und 30. November
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WIENER STAATSOPER: FOTOS AUS „LA BOHÈME“ (erste Vorstellung der Serie am 23.11.2018)


Benjamin Bernheim (Rodolfo), Marina Rebeka (Mimi). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Mariam Battistelli (Musetta), Clemens Unterreiner (Marcello). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Clemens Unterreiner (Marcello), Ryan Speedo Green (Colline). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Benjamin Bernheim (Rodolfo), Marina Rebeka (Mimi), Clemens Unterreiner (Marcello). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
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WIENER STAATSOPER: „POLITISCHE AUFFÜHRUNGEN“ –  WIE GEHT DAS?

OE24.TV (Fellner) überträgt heute (Samstag) den ganzen Tag den SPÖ-Parteitag und ich zappe gelegentlich hinein. Bin da gerade rechtzeitig zur Abschiedsrede von Christian Kern gekommen und er hat in dieser u.a. auch Thomas Drozda für die Bestellung des Staatsopern- und Burgtheaterdirektors gedankt und in einem Nebensatz gesagt: „Ich freue mich schon auf politische Aufführungen.“ Hat er damit – unabsichtlich – bereits veraten, was Staatsoper 4.0 bedeutet? (H.S.S)
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LINZ/Landestheater/ Black-Box: Europäische Erstaufführung THE TRANSPOSED HEADS von Peggy Glanville-Hicks.


Timothy Connor, Rafael Helbig-Kostka. Copyright: Sakher Almonem/ Linzer Landestheater

Diese Erzählung aus der indischen Sammlung Vetālapañcaviṃśatikā aus dem 11. Jhd. unserer Zeitrechnung handelt von vertauschten Identitäten und deren Auswirkungen auf menschliche Beziehungen. J. W. v. Goethe formte auf deren Basis spät in seinem Leben ein kryptisches und düsteres Gedicht, die „Parialegende“. Gut 110 Jahre später, 1940, verfaßte Thomas Mann im US-Exil eine ironisch zwischen Pathos und Bathos oszillierende Erzählung. Diese floss – mit minimalen Kürzungen – in das Libretto ein….

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

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HEUTE AUF „ARTE“: 23:00: Die Italienerin in Algier

Oper von Gioachino Rossini

 Isabella Cecila Bartoli  
Mustafà Ildar Abdrazakov  
Lindoro Edgardo Rocha  
Taddeo Alessandro Corbelli  
Haly José Coca Loza  
Elvira Rebeca Olvera  
Zulma Rosa Bove  

Regie Tiziano Mancini  
Ausstattung  Christian Fenouillat  
Chor  Philharmonia Chor Wien  
Orchester  Ensemble Matheus  
Bildregie  Christophe Forey  
Kostüm  Agostino Cavalca  

Dirigent  Jean-Christophe Spinosi  
Inszenierung  Moshe Leiser  / Patrice Caurier 

Bereits zu den Pfingstfestspielen 2018 hatte die Neuproduktion von Rossinis „Italienerin in Algier“ in Salzburg Premiere. Die Intendantin selbst – die große Cecilia Bartoli – verkörpert Isabella mit ihrem unbestechlichen Mezzosopran. Regie führt das Lieblingsteam der Bartoli: das Duo Moshe Leiser und Patrice Caurier. Jean-Christophe Spinosi dirigiert das Originalklangensemble Matheus. In weiteren Solistenrollen sind Edgardo Rocha als Lindoro, Ildar Abdrazakov als Mustafà und Rebeca Olvera als Elvira zu erleben. ARTE zeigt die Wiederaufnahme der „Italienerin in Algier“ der Salzburger Festspiele des Sommers 2018.

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STAATSOPER BERLIN: Konzertprogramm der BAROCKTAGE im Zeichen von Jean-Philippe Rameau und Claudio Monteverdi – mit Auftritten zahlreicher Gastensembles und Solisten

Das Konzertprogramm der ersten BAROCKTAGE, die heute beginnen und bis zum 2. Dezember stattfinden, umfasst in zehn Tagen 13 Konzerte von internationalen Orchestern, Ensembles und Solisten. Zu erleben sind Les Musiciens du Louvre unter der Leitung von Marc Minkowski, Les Talens Lyriques, dirigiert von Christophe Rousset, La Capella Reial de Catalunya und Le Concert des Nations unter der Leitung von Jordi Savall, die Akademie für Alte Musik, das Vokalensemble Voces Suaves und sowie Auftritte von Solisten wie Dorothee Oberlinger, Dmitry Sinkovsky, Alexandre Tharaud und Ambroisine Bré. Bei den Konzerten stehen Werke von Claudio Monteverdi, Jean-Philippe Rameau und deren Zeitgenossen im Fokus, darüber hinaus erklingt u. a. auch Musik von Beat Furrer, Ludwig van Beethoven und Felix Mendelssohn Bartholdy. Außerdem wird es ein Kinderkonzert geben. Als Spielstätten dienen neben dem Großen Saal der Staatsoper Unter den Linden und dem Apollosaal auch der Alte Orchesterprobensaal und der Pierre Boulez Saal.

Am 27. November um 19 Uhr treten im Großen Saal der Staatsoper Les Musiciens du Louvre auf, dirigiert von Marc Minkowski, der das Ensemble 1982 gründete. Um einen Eindruck davon zu geben, wie eine Sinfonie von Rameau hätte klingen können, hat Marc Minkowski 17 Rameau-Stücke aus einer Vielzahl seiner Werke zu einer »Symphonie imaginaire« zusammengestellt, die vor allem Rameaus Meisterschaft der Instrumentation und Klangmalerei beweist. Darüber hinaus erklingt Felix Mendelssohn Bartholdys »Schottische Sinfonie« Nr. 3 a-Moll op. 56.
Ein zweites Konzert geben Mitglieder von Les Musiciens du Louvre einen Tag später, am 28. November um 11 Uhr, im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden. Auf dem Programm stehen Rameaus »Six Concerts en Sextuor« in einer reinen Streicher-Besetzung, die auf den »Pièces de Clavecin en Concerts« basieren.

Am 25. November 2018 um 11 Uhr geben Mitglieder der Akademie für Alte Musik im Pierre Boulez Saal unter dem Titel »Monteverdis Italien« ein Konzert mit Werken von Monteverdis Zeitgenossen, darunter Antonio Bertali, Marco Uccellini, Giovanni Valentini und Giovanni Legrenzi. Die Akademie für Alte Musik ist seit 1994 ein regelmäßiger Gast an der Berliner Staatsoper und trat unter der Leitung von René Jacobs bei diversen Barockopernproduktionen auf.

Ebenfalls unter dem Titel »Monteverdis Italien« präsentieren am 25. November um 14 Uhr desselben Tages im Apollosaal Dorothee Oberlinger (Blockflöten) und Dmitry Sinkovsky (Barockvioline / Countertenor) ein Programm mit Vokal- und Instrumentalmusik. Begleitet werden sie von Marco Testori (Violoncello), Luca Pianca (Laute) und Jeremy Joseph (Cembalo). Dorothee Oberlinger gehört zu den führenden Vertretern ihres Instruments. Mit Barockensembles und als Solistin tritt sie bei Konzerten und Festivals auf der ganzen Welt auf.

Am 26. November um 15 Uhr gibt der französische Pianist Alexandre Tharaud ein Recital im Apollosaal. Auf dem Programm stehen Werke von Jean-Philippe Rameau, François Couperin und Ludwig van Beethoven, dessen vorletzte Klaviersonate As-Dur op. 110 erklingt. Von Alexandre Tharaud liegen zahlreiche Einspielungen vor, zuletzt brachte er im Oktober 2018 bei Erato eine CD mit den letzten drei Klaviersonaten Ludwig van Beethovens heraus.

Der französische Cembalist und Dirigent Christophe Rousset ist bei zwei Konzerten zu erleben: Zunächst widmet er sich am 30. November um 15 Uhr den Werken Jean-Philippe Rameaus im Rahmen eines Recitals im Apollosaal. Es erklingen u. a. zwei Suiten aus den »Pièces de Clavecin«, die als Gesamteinspielung von Christophe Rousset vorliegen und mit mehreren Auszeichnungen bedacht wurden.
Am 2. Dezember um 15 Uhr tritt Christophe Rousset zusammen mit Mitgliedern des von ihm gegründeten Ensemble Les Talens Lyriques sowie mit der Mezzosopranistin Ambroisine Bré im Apollosaal  auf. Auf dem Programm stehen zwei Kantaten von Jean-Philippe Rameau und Michel Pignolet de Montéclair sowie Jean-Marie Leclairs »Première et deuxième récréation de musique« op. 6 und 8.

Am 1. Dezember um 15 Uhr und am 2. Dezember um 11 Uhr gastieren Jordi Savall und die von ihm zusammen mit Montserrat Figueras gegründeten Ensembles Le Concert des Nations und La Capella Reial de Catalunya mit Werken aus dem VIII. Madrigalbuch von Claudio Monteverdi im Pierre Boulez Saal. Das Orchester Le Concert des Nations besteht aus international anerkannten Spezialisten der historisch informierten Aufführungspraxis. Das Repertoire des Vokalensembles La Capella Reial de Catalunya reicht vom Mittelalter bis hin zu Renaissance und Barock. Beide Ensembles treten weltweit bei renommierten Festivals auf und wirkten bei zahlreichen Opernproduktionen mit. Als Gambist und Dirigent widmet sich Jordi Savall seit mehr als 50 Jahren der Erforschung, Interpretation und Wiederentdeckung Alter Musik. Sein musikalisches Schaffen wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt.

Darüber hinaus finden am 25. November um 11 Uhr und um 12:30 Uhr sowie am 26. November um 11 Uhr drei Kinderkonzerte für Kinder von 3-5 Jahren im Alten Orchesterprobensaal statt, mit Musik von Jean-Philippe Rameau, Michel Blavet und Christoph Willibald Gluck.

Die BAROCKTAGE-Premiere ist am 25. November Jean-Philippe Rameaus Tragédie lyrique HIPPOLYTE ET ARICIE, inszeniert von Aletta Collins, dirigiert von Simon Rattle und mit Olafur Eliasson als Bühnen- und Kostümbildner sowie Lichtgestalter. Darüber hinaus sind als Wiederaufnahmen Claudio Monteverdis L’ORFEO (Sasha Waltz / Leonardo García Alarcón) und L’INCORONAZIONE DI POPPEA (Eva-Maria Höckmayr / Diego Fasolis) zu erleben.

Begleitend zu dem musikalischen Programm finden täglich Führungen durch die Staatsoper Unter den Linden mit einem Schwerpunkt auf die Geschichte des Hauses im 18. Jahrhundert statt sowie Stadtspaziergänge durch die historische Mitte Berlins rund um das Opernhaus, konzipiert und durchgeführt von den Dramaturgen der Staatsoper.

Parallel zu den BAROCKTAGEN sind Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin auf Tournee und gastieren am National Centre for the Performing Arts in Peking und am Sydney Opera House. Auf dem Programm der Konzertreise steht u. a. der Brahms-Zyklus.
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attitude – Ricardo Leitners Ballettblog

This week’s recommendations: Nov. 24th, 2018

Tainá Ferreira Luiz: Make-up transformations

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Tainá Ferreira Luiz. „Die Zirkusprinzessin/ Volksoper Wien

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„Sylvia“ (Première, Nov.10th, 2018)

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OPERNCLUB MÜNCHEN: ZUSÄTZLICHES KÜNSTLERGESPRÄCH MIT GOLDA SCHULZ

Wir dürfen noch ein Gespräch im alten Jahr ankündigen, nämlich

Golda Schultz , da sie als Pamina in der Zauberflöte an der Bayerischen Staatsoper auftritt.
Termin für das interessante Künstlergespräch ist Samstag, 15. Dezember 2018, 16.00 Uhr,
Hansa-Haus , Brienner Str. 39. – Moderation Michael Füting.
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