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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 25. AUGUST 2019)

25.08.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 25. AUGUST 2019)

SALZBURGER FESTSPIELE: HEUTE WIEDERAUFNAHME „SALOME“

Franz Welser-Möst Musikalische Leitung
Romeo Castellucci Regie, Bühne, Kostüme und Licht
Cindy Van Acker Choreografie
Silvia Costa Künstlerische Mitarbeit
Piersandra Di Matteo Dramaturgie


Asmik Grigorian (Salome), Gabor Breetz (Jochanaan). Foto: Salzburger Festspiele/ Ruth Walz

Besetzung

John Daszak Herodes
Anna Maria Chiuri Herodias
Asmik Grigorian Salome
Gábor Bretz Jochanaan
Julian Prégardien Narraboth
Christina Bock Ein Page der Herodias
Matthäus Schmidlechner Erster Jude
Mathias Frey Zweiter Jude
Kristofer Lundin Dritter Jude
Joshua Whitener Vierter Jude / Sklave
David Steffens Fünfter Jude
Tilmann Rönnebeck Erster Nazarener
Paweł Trojak Zweiter Nazarener
Peter Kellner Erster Soldat
Dashon Burton Zweiter Soldat
Thomas Bennett Ein Cappadocier / Teilnehmer des Young Singers Project

Ensembles

Wiener Philharmoniker
Robert Kovács Orgel


Anna Maria Chiuri (Herodias). Foto: Salzburger Festspiele/ Ruth Walz)
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Wir brauchen Ihre Hilfe!

Objektaufruf für die Salzburger Landesausstellung 2020 „Großes Welttheater – 100 Jahre Salzburger Festspiele“

Bildergebnis für 1921 Hugo von Hofmannsthal Jedermann © Archiv der Salzburger Festspiele/Foto Ernst Maier
1921 Hugo von Hofmannsthal Jedermann © Archiv der Salzburger Festspiele/Foto Ernst Maier

(SF, 23. August 2019) „Damit die Salzburger Landesausstellung 2020 ‚Großes Welttheater – 100 Jahre Salzburger Festspiele‘ ein echtes Erlebnis wird, brauchen wir Ihre Mithilfe! Je mehr Objekte wir finden, die nicht bereits in unserem Archiv liegen, desto interessanter wird die Ausstellung. Ganz besonders würden wir uns über das erste Filmdokument zu den Salzburger Festspielen und zum Jedermann freuen, nach dem wir seit vielen Jahren suchen: Gedreht wurde es von der Salzburger Kunstfilm-Industrie-AG im Jahr 1921. Sollten Sie dieses Filmdokument besitzen oder wissen, wo es lagern könnte, bitten wir Sie dringend darum, sich bei uns zu melden. Es versteht sich von selbst, dass Sie Ihre Schätze nach Ende der Ausstellung wieder zurückbekommen, falls Sie das möchten“, erklärt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

Gesucht werden Briefe, Korrespondenzen und Souvenirs, die im Zusammenhang mit Festspielbesuchen oder mit Festspielproduktionen stehen. Aufnahmen, Filme, Dokumente oder Pläne, die sich in Nachlässen erhalten haben, sind ebenfalls sehr willkommen. In den 1930er Jahren wurde im Ausland damit geworben, dass die Festspiel-Eintrittskarte gleichfalls als Visumersatz anerkannt wurde. Auch Tagebuchaufzeichnungen von Festspiel-Besuchen könnten sich für die Ausstellung eignen.

Wer ein solches Dokument bei sich zu Hause liegen hat, welches er den Salzburger Festspielen und dem Salzburg Museum als Leihgabe für die Landessausstellung zur Verfügung stellen würde, möge sich bitte unter folgendem Kontakt im Salzburg Museum melden:

E-Mail: salzburg2020@salzburgmuseum.at

Tel: 0662 620808-100

(Mo–Fr: 9:00–12:00 Uhr)

Bitte bringen Sie Ihre Objekte nur nach Voranmeldung.

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SALZBURG: VOR „LUISA MILLER“


Placido Domingo, Helga Rabl-Stadler und Piotr Beczala. Foto: Facebook

Beczala dürfte es (obwohl er oft verkrampft ausschaut) spürbar peinlich sein, mit Domingo auf einem Foto zu sein, er bietet ein automatisches Cheese“, die Frau Präsident ist offenbar als Pufferin geholt worden, damit Beczala sich an ihr festhalten und die Distanz zu Domingo klarstellen kann.

Domingo selbst wirkt etwas ramponiert, spielt wenigstens nicht den Strahlemann, was er sonst gerne tat.

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OPER FRANKFURT: HEUTE WIEDERAUFNAHME „RADAMISTO“ von G.F.Händel

Bildergebnis für frankfurt radamisto
Foto: Barbara Aumüller

Erste Wiederaufnahme RADAMISTO Oper in zwei Teilen von Georg Friedrich Händel Text von Nicola Francesco Haym nach Domenico Lalli In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Inszenierung: Tilmann Köhler
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Benjamin Cortez
Bühnenbild: Karoly Risz Kostüme: Susanne Uhl
Licht: Joachim Klein Video: Bibi Abel
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Radamisto: Dmitry Egorov
Zenobia: Zanda Švēde
Polissena: Jenny Carlstedt
Tiridate: Kihwan Sim
Tigrane: Kateryna Kasper
Fraarte: Vince Yi
Farasmane: Božidar Smiljanić
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Am 3. April 2016 feierte Radamisto von Georg Friedrich Händel (1685-1759) in der Inszenierung von Tilmann Köhler im Bockenheimer Depot seine Frankfurter Erstaufführung. Wie bereits 2012/13 bei Köhlers Sicht auf Händels Teseo im Rahmen seines ebenfalls im Depot erfolgten Opern- und Frankfurt-Debüts zu beobachten war, sprang auch hier der Funke sofort aufs Publikum über. Und so war seinerzeit in der Frankfurter Neuen Presse zu lesen: „Tilmann Köhler heißt der junge Schauspielregisseur, dem jetzt im Bockenheimer Depot mit einfachen Mitteln Großes gelingt: Wache Personenregie, sparsame, aber wirkungsvoll eingeblendete Kriegsvideos und die richtige Prise Galgenhumor – schon wird aus Händels posenanfälliger Oper ein dichtes Kammerspiel erster Güte.“ Die musikalische Leitung lag seinerzeit bei Solorepetitor Simone Di Felice, der dem Haus mittlerweile seit 2017/18 als Kapellmeister verbunden ist. „Das Publikum beschränkt sich nicht aufs Klatschen, sondern feiert Ensemble und Orchester unter Leitung von Simone Di Felice mit heftigem Getrampel“, attestierte der Kritiker des Wiesbadener Kurier. Und auch der Sänger der Titelpartie wurde bejubelt: „Countertenor Dmitry Egorov (…) ist ein beeindruckend virtuoser Interpret der anstrengenden Titelpartie, die Händel dem legendären Kastraten Senesino anvertraut hatte“ (Allgemeine Zeitung Mainz). So trifft es sich gut, dass sowohl der Dirigent als auch der Sänger der Titelpartie bei der ersten Wiederaufnahme der Produktion aus der Spielzeit 2015/16 wieder mit dabei sind – diesmal jedoch im Opernhaus, in das die Inszenierung übernommen wird.
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FRANKFURT/ Weseler Werft: Europa musikalisch gefeiert
Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters und der Europäischen Zentralbank mit 20.000 Besuchern wieder ein voller Erfolg

„Der Abend war magisch!“, so die Europa-Open-Air-Besucherin Monika Bohte aus Bad Vilbel. „Ich fand es fantastisch. Ich komme als Darmstädter nicht so oft hierher, aber es ist eine wahnsinnig tolle Location – mit dem Fluss und der Brücke, Wahnsinn!“, fand Günther Franke, einer der tausenden Besucherinnen und Besucher der Weseler Werft. Und Andreas Bühring aus Frankfurt war gerührt: „‘Freude schöner Götterfunken – alle Menschen werden Brüder‘ … Diese fast andächtige Stille gerade bei dem letzten Stück, das war wunderbar! Man lernt hier jedes Mal neue Menschen kennen. Alles Menschen, die so ein schönes Gefühl in sich tragen, und das macht dieses Open Air zu etwas ganz Besonderem!“ So und ähnlich lauteten die Kommentare der rundum glücklichen Besucher auf der Weseler Werft in Frankfurt nach dem Europa Open Air am gestrigen Donnerstag. hr-Intendant Manfred Krupp: „Das Europa Open Air in diesem Jahr war wieder ein rundum fantastischer Konzertabend vor der großartigen Kulisse der Frankfurter Skyline. Die hr-Bigband und das hr-Sinfonieorchester mit ihren hochkarätigen Gastsolisten Till Brönner und Alice Sara Ott haben sich dem Publikum bestens präsentiert. Dazu zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Ich freue mich sehr über die Tausenden Besucherinnen und Besucher, die ans Mainufer gekommen sind und Jazz und Klassik live erlebt haben. Dieser große Zuspruch zeigt, wie sehr unsere beiden Klangkörper im Frankfurter und auch im hessischen Kulturleben verankert sind.“

„So kann Europa klingen! Gestern haben wir zum dritten Mal ein fantastisches Europa Open Air Konzert erleben dürfen. Das hr-Sinfonieorchester und die hr-Bigband haben alle Register gezogen anlässlich der Eröffnung der Europa Kulturtage der EZB, die dieses Jahr ganz Europa und das 20-jährige Jubiläum des Euro feiern. Die positive Resonanz der Europa Open Air Fans zeigt, dass wir mit diesem Engagement und der Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk den richtigen Ton treffen“, so Christine Graeff, Leiterin der Generaldirektion Kommunikation der Europäischen Zentralbank.

Bereits weit vor dem offiziellen Einlass um 16 Uhr bildeten sich lange Warteschlangen an den Zugängen zur Weseler Werft. Wie schon im vergangenen Jahr waren die besten Plätze vor der Bühne innerhalb von wenigen Minuten belegt. Auch diesmal hatten es sich die Besucher nicht nehmen lassen, bei perfektem Wetter auch ihre Picknickdecken auszubreiten. Auf dem Gelände nutzten 12.000 Menschen die Chance, die hr-Bigband und das hr-Sinfonieorchester unter freiem Himmel zu erleben. Rund 8.000 Menschen hörten sich das Konzert von der gegenüberliegenden Mainseite, von der Deutschherrnbrücke und von den Balkonen der benachbarten Wohnhäuser an.

Um 18 Uhr und bei strahlendem Sonnenschein startete die hr-Bigband ihr mit „Blue Eyed Soul“ überschriebenes Programm unter der Leitung des schwedischen Flötisten Magnus Lindgren. Zusammen mit dem deutschen Star-Trompeter und Aushängeschild des europäischen Jazz Till Brönner, der sich selbst zuvor als „Europäer mit deutschen Wurzeln“ bezeichnet hatte, sorgte die Band für eine wunderbare Mischung aus instrumentalem Glanz und eleganter Lässigkeit auf der Weseler Werft.

Um 20.15 Uhr betraten die Musiker des hr-Sinfonieorchesters die Bühne und präsentierten unter dem französischen Dirigenten Alain Altinoglu mitreißende Werke von Georg Friedrich Händel, Guiseppe Verdi, Franz Liszt, Jacques Offenbach, Georges Bizet, Albert Roussel und Ludwig van Beethoven. Solistin war die gefeierte Pianistin Alice Sara Ott. Am Ende gab es Zugabe-Rufe, tosenden Applaus und Standing Ovations.

Der Video-Livestream wurde rund 9.000-mal abgerufen, der Facebook-Livestream mehr als 7.000-mal und dabei vielfach lobend kommentiert. Die Fernsehübertragung des Open-Air-Konzertes hatte gestern einen Marktanteil von 11,3 Prozent. In Hessen sahen die Übertragung 230.000 Menschen, bundesweit waren es durchschnittlich 440.000.

Das Konzert als Video-on-Demand

All diejenigen, die es nicht an die Weseler Werft geschafft hatten, haben die Möglichkeit, das Konzertereignis als Video-on-Demand auf www.hr-sinfonieorchester.de und auf www.hr-bigband.de anzuschauen.

Weitere Informationen:
www.hr-sinfonieorchester.de
www.youtube.com/hrsinfonieorchester
www.facebook.com/hrsinfonieorchester
www.hr-bigband.de
www.youtube.com/hrbigband
www.facebook.com/hrbigband
www.ecb.europa.eu / #EURO@20

Das Event im Social Web: #EuropaOpenAir


FESTIVAL CASTELL DE PERALADA/ Auditorium : LA TRAVIATA

von 7.- 10. 8. 2019

Das nahe dem nordkatalanischen Figueres (Geburtsstadt Salvador Dalìs und Standort seines überladenen Teatro-Museo) gelegene Castell de Peralada reicht bis ins Mittelalter zurück, wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, und stand dann – nachdem Tomàs de Rocabertí-Boixadors Dameto i de Verí (bedeutende Adelstitel: 12er Graf von Peralada, 37er Vizegraf von Rocabertí, 11er Graf von Savallà, 10er Marquis d’Anglesola und 10er Marquis von Bellpuig) im Jahre 1898 ohne Nachkommen verstorben war, jahrzehntelang leer.

Daraufhin erwarb es 1923 der katalanische Stahlindustrielle, Bankier, Geschäftsmann und spätere Bürgermeister Barcelonas Miquel Mateu Pia und renovierte es aufwändigst.

Seine wunderschöne Tochter, Carmen Mateu Quintana (1936 – 2018), den schönen Künsten äusserst zugeneigt, begann mit Hilfe ihrer Freundin, der katalanischen Superdiva Montserrat Caballé, die weitläufige Anlage (77 000 Quadratmeter ) für Konzerte zu nutzen. bevor dann 1987 offiziell das FESTIVAL DEL CASTELL DE PERALADA gegründet wurde, das heute zu den angesehensten Spaniens zählt.

Der zum ersten Mal anreisende Besucher ist zunächst ziemlich irritiert, im Castell bei seiner Ankunft ein großes Spielcasino vorzufinden. Viele Musikfreunde rümpfen darüber zunächst einmal die Nase, vergessen dabei aber – etwas unhistorisch denkend – dass z.B. der geniale Impresario Domenico Barbaja alle großen Opern Rossinis inur dadurch finanzieren konnte, dass er das Glücksspielmonopol in Neapel besaß.

Der Geruch des Geldes durchweht auch sonst ein wenig das Areal. So werden z.B. im Park und auch im Teich(!) die neuesten Mercedes-Modelle zur Schau gestellt (schon gesehen um 77.373 €),es gibt viele abgetrennte VIP und SUPERVIP-Bereiche und das Meeresfrüchtebuffet im riesigen Gastronomiezelt ist das überwältigendste, das eine Landratte je zu Gesicht bekommen hat.

Peralada, von sehr sehr vielen privaten Sponsoren getragen, ist ein Festival der Reichen und Superreichen, keine Frage.Aber dadurch unterscheidet es sich in nichts von anderen Sommerfestivals z.B. von Salzburg, außer dass hier halt alle Aspekte (Stars, Society, Luxusautos, Gastronomie etc) auf engstem Raum versammelt sind.

Die Atmosphäre ist jedenfalls äußerst entspannt (viel entspannter als in der Mozartstadt – vielleicht auch deshalb dass hier v o r der Aufführung gegessen und getrunken wird), der Reichtum wird hier weniger ausgestellt als einfach genossen. Und man kann der künstlerischen Leitung (u.a. der Tochter der Gründerin) nicht vorwerfen, dass man ein gefälliges Programm machen würde.

Abgesehen davon, dass ohnehin generell eine grosse Bandbreite von musikalischen Geschmäckern und Stilen angeboten wird (das Mariijnsky-Ballett, der Cirque Eloize, Charlotte Gainsbourg,Paul Anka, Pink Martini, Juan Diego Florez, Gustavo Dudamel etc.)war das heurige Opernhighlight, die Eigenneuproduktiom von Verdis Evergreen „La Traviata“ die radikalste und rücksichtsloseste Inszenierung dieses Werks, die man seit langer Zeit gesehen hat.


Violetta „Marlene“: Ekaterina Bakanova. Foto: Tito Ferrer/ Peralda

Der katalanische Regisseur und Bühnerbildner Paco Azorîn hat sich als Vorbild für „seine“ Violetta Valéry „freie“ Frauen wie Greta Garbo, Marlene Dietrich etc. auserkoren. Sempre Libera! ist dementsprechend in großen roten Lettern an die Bühnenrückseite gemalt.

Die Szenerie ist minimal, aber maximal zeitgenössisch, es gibt vier Billardtische, zehn Akrobaten, und im zweiten Teil werden Horizontale und Vertikale miteinander vertauscht. Vor allem der erste Akt ist eine Wucht. DIe russische Sopranistin Ekaterina Bakanova singt und spielt sich als eigentlich einzige Protagonistin das Beuschl aus dem Leib, dass es einem permanent den Atem verschlägt.


Der Tenor (René Barbera), wie meist am Boden. Foto: Tito Ferrer/ Peralda

Der etwas rundliche René Barbera als Alfredo hat eine wunderbare, samtige, honigweiche Stimme, ist aber (und gerade im Gegensatz zu Ekaterina) wie so viele Tenöre von nahezu rührender darstellerischer Hilflosigkeit (stärkstes Ausdrucksmittel: immer wieder verzweifelt am Boden niedersinken).

Um Valérys Leben verstärkt als selbstbestimmt und Resultat einer freien Entscheidung zu deuten, lässt der Regisseur auch noch eine halbwüchsige Tochter auftreten (was wäre gewesen, wenn Violetta ein Leben als Hausfrau und Mutter geführt hätte?), was das Finale dann aber eigentlich nur noch herzzerfleischender macht…

Nächstes Jahr gibt’s Aida…

Robert Quitta, Peralada
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HEUTE: BENEFIZKONZERT IN KEZMARKU/ Tschechien (17 h)


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