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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 21. OKTOBER 2018)

21.10.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 21. OKTOBER 2018)

NEU: FRISCH EINGELANGTE KRITIKEN

NEW YORK/ Wien: Die Met im Kino: SAMSON ET DALILA  am 20.10

Zum Bericht von Dr. Renate Wagner

Zum Bericht von Johannes Marksteiner

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Erfolgreiche Debüts zweier österreichischer ehemals Volksopernsängerinnen in deutschen Operhäusern!

Köln: Kristiane Kaiser debütiert als „SALOME“ (20.10.)

Bildergebnis für kristiane kaiser
Kristiane Kaiser. Copyright: Hainzl & Delage/ Artist-Management

Die Kölner Oper pflegt das Prinzip von Doppelbesetzungen ziemlich ausgiebig. In der Vergangenheit geschah das vielleicht nicht ganz so stark wie heute. Aber damals war es eine Selbstverständlichkeit, daß entsprechende Aufführungen von der lokalen Presse besucht und gewürdigt wurden. Das gibt es heute nicht mehr, was nicht die Schuld der angestellten Fachjournalisten ist, sondern auf verlagsinternen Entscheidungen beruht. So wird jetzt sicher auch nirgends etwas über KRISTIANE KAISERs Rollendebüt  als Salome zu lesen sein. Dabei handelt es sich um nichts weniger als eine Sensation.

Die gebürtige Wienerin wuchs sozusagen an der Volksoper auf (dort derzeit auch, bis ins neue Jahr hinein, die Rosalinde)…

Zum Bericht von Christoph Zimmermann

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STUTTGART: RIGOLETTO-Wiederaufnahme mit einer herausragenden Beate Ritter als „Gilda“ (19.10.)


Dalibor Jenis (Rigoletto), Beate Ritter (Gilda). Copyright: Martin Sigmund

Beate Ritter, von der Wiener Volksoper neu ins Ensemble gekommen, hat bei ihrem Haus- und Rollendebut mit viel Spielleidenschaft zwischen Liebender und Rebellin und einer ausgeglichen erstklassigen vokalen Leistung auf Anhieb viele Herzen erreicht und den größten Publikumszuspruch der Aufführung erzielt. Nach nur ganz kurzer Belegtheit beim ersten Einsatz entfaltete sich ihr mädchenhaft saftiger und blühender, mühelos über die Gewitterwogen im letzten Akt tragender Sopran gleichermaßen in langen lyrischen Bögen, in den Koloraturgirlanden des „Gualtier Maldé“ und der dramatischen Offensive des Aufbegehrens…

Zum Bericht von Udo Klebes

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Wiener Staatsoper: Bei den heutigen „TROJANERN“ dürfte es zum Auftritt von Anna Caterina Antonacci kommen


Anna Caterina Antonacci. Copyright: Antonacci

In der Besetzungsliste scheint sie jedenfalls als „Cassandra“ auf.

Zum Interview Anna Caterini Antonacci mit Dr. Renate Wagner

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STAATSBALLETT BERLIN: ALEXEI RATMANSKY REKONSTRUIERT »LA BAYADERE«


A. Ratmansky bei Proben zu La Bayadère, Foto: Yan Revazov

 Das Staatsballett Berlin bringt am 4. November 2018 La Bayadère in einer Rekonstruktion von Alexei Ratmansky in der Staatsoper Unter den Linden zur Premiere. Der international gefeierte Choreograph inszeniert dieses Ballett in einer aufwändigen Produktion, in der man klassisches Ballett in seiner ursprünglichen Form von Großmeister Marius Petipa und in opulenter Ausstattung erleben kann. Als Premierenbesetzung der Hauptpartien tanzen Polina Semionova, Alejandro Virelles und Yolanda Correa.
Nachdem Alexei Ratmansky bereits verschiedene Petipa-Ballette rekonstruierte, erarbeitet er nun mit dem Staatsballett Berlin La Bayadère, die Geschichte der indischen Tempeltänzerin Nikia, die den Krieger Solor liebt und damit gegen alle Regeln verstößt. Der Choreograph ist überzeugt von der Genialität Marius Petipas, der als Vater des klassischen Balletts im 19. Jahrhundert gilt:
»Ich sehe, dass die Choreographie Petipas, so wie sie aufgeschrieben ist, viel besser ist als jede so genannte traditionell überlieferte Version. Sie ist logischer, musikalischer, schöner, fein ausgearbeitet in den Details — ja in ihrer gesamten Komposition viel raffinierter, und sie macht vollkommen Sinn. Zuschauer, die Versionen von La Bayadère kennen, werden überrascht sein.«
Anhand überlieferter Notationen rekonstruiert er das Werk authentisch und ergänzt wo nötig. Die aufwändige Produktion macht es möglich, das Grand Ballet von 1877 in seiner originalen Fassung zu sehen, ein Ballettspektakel in großer Besetzung mit zahlreichen Divertissements, Gruppenauftritten, Elementen realer indischer Tänze und den berühmten 32 Tänzerinnen, die als Schatten in immer neuen Formationen die Verstorbenen verkörpern.

Als Szenerie dieser Produktion dient eine opulent-exotische indische Welt, erschaffen von Bühnen- und Kostümbildner Jérôme Kaplan. Er entwirft mit viel Liebe zum Detail Kostüme für 164 Partien, darunter Fakire, Sklavinnen, Sänftenträger und Schlangenbeschwörer. Neben einem prunkvollen Tempel und einem Palast, der am Ende einstürzt, darf ein drei Meter hoher Elefant auf Rollen auch nicht fehlen.

Die Hauptpartien sind in drei verschiedenen Besetzungen zu erleben. Zur Premiere verkörpert Polina Semionova die Nikia neben Alejandro Virelles als Solor und Yolanda Correa als Gamsatti (4., 9. November 2018, 18. Januar 2019). Als Gast-Solistin folgt Anna Ol vom Dutch National Ballet als Nikia neben Daniil Simkin als Solor und Evelina Godunova als Gamsatti (10., 26., 28. Dezember 2018, 9. Februar 2019). Im Dezember und Februar tanzen schliesslich Ksenia Ovsyanick als Nikia, Marian Walter als Solor und Aurora Dickie als Gamsatti (15. Dezember 2018, 2. Februar 2019).

Alexei Ratmansky ist seit 2014 Artist in Residence beim American Ballet Theatre und war von 2004 bis 2008 Direktor des Bolschoi Balletts. In der New York Times wurde er bezeichnet als „der talentierteste Choreograph für klassisches Ballett von heute“. Seine Arbeit wurde bereits vier Mal mit der Goldenen Maske und zwei Mal mit dem Benois de la Danse ausgezeichnet. Er inszeniert für die bedeutendsten Ensemble weltweit wie das Ballett des Mariinsky Theaters, das Ballett der Pariser Oper, das New York City Ballet, das Royal Ballet London und die Mailänder Scala.

PREMIERE
LA BAYADERE
Ballett in vier Akten mit Apotheose
Musik von Ludwig Minkus eingerichtet von Lars Payne und Gavin Sutherland
Choreographie: Marius Petipa
Rekonstruktion und ergänzende Choreographie: Alexei Ratmansky
Choreographische Assistenz: Tatiana Ratmansky
Bühne und Kostüme: Jérôme Kaplan
Licht: Linus Fellbom
Es tanzen
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Ballettschule Berlin

Besetzungen der Hauptpartien
4., 9. November 2018, 18. Januar 2019: Polina Semionova als Nikia, Alejandro Virelles als Solor, Yolanda Correa als Gamsatti
10., 26., 28. Dezember 2018, 9. Februar 2019: Anna Ol als Nikia, Daniil Simkin als Solor, Evelina Godunova als Gamsatti
15. Dezember 2018, 2. Februar 2019: Ksenia Ovsyanick als Nikia, Marian Walter als Solor, Aurora Dickie als Gamsatti
Musikalische Leitung: Victorien Vanoosten
Staatskapelle Berlin
Spieldauer: ca. 3 Stunden inkl. 2 Pausen

Premiere
04. November 2018, 18.00 Uhr in der Staatsoper Unter den Linden Berlin.
Weitere Vorstellungen
9., 10. November, 15., 26., 28. Dezember 2018
18. Januar, 2., 9.Februar 2019
Tickets: 23 – 130 Euro, reduziert 11,50 – 65 Euro

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GRAZ/ Stefaniensaal: Österreicherin Vera Karner gewinnt den 1. Internationalen Franz Cibulka Wettbewerb

PREISE

1. Preis € 5.000,-
2. Preis € 3.000,-
3. Preis € 2.000,-

Das Preisgeld wird von der Steiermärkischen Landesregierung zur Verfügung gestellt und von einem Vertreter/einer Vertreterin der Landesregierung feierlich übergeben. Zusätzlich wird an den ersten Preisträger/die erste Preisträgerin die Franz Cibulka-Ehrenmünze als besondere Auszeichnung überreicht. Der erste Preisträger/die erste Preisträgerin wird außerdem zur Ö1-Livesendung „Klassik-Treffpunkt“ am 20. Oktober 2018 nach Wien eingeladen.

Informationen über den Komponisten Franz Cibulka

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Staatsoper Berlin: 22. Oktober:  Jiyoon Lee, die neue Konzertmeisterin der Staatskapelle Berlin, gibt zusammen mit Pianist Özgür Aydin ihren ersten Soloabend im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden

Am 22. Oktober gibt Jiyoon Lee, die seit 2017 Konzertmeisterin der Staatskapelle Berlin ist, zusammen mit dem Pianisten Özgür Aydin ihr erstes Kammerkonzert im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden. Das Programm steht ganz im Zeichen von Sergej Prokofjew, dem die Staatsoper in dieser Spielzeit einen Schwerpunkt widmet. Bei dem Kammerkonzert am Montag erklingen seine beiden Sonaten für Violine und Klavier Nr. 1 f-Moll op. 80 und Nr. 2 D-Dur op. 94a sowie drei Stücke aus „Romeo und Julia“ op. 64 in einer Fassung für Violine und Klavier.

Die 26-jährige südkoreanische Geigerin Jiyoon Lee gewann 2016 den 1. Preis des Internationalen Carl-Nielsen-Violinwettbewerbs in Odense, Dänemark. Zuvor war sie bereits mit dem 1. Preis bei der Windsor International String Competition (2015) und beim David-Oistrakh-Violinwettbewerb in Moskau (2013) ausgezeichnet worden. Als Solistin trat sie u. a. mit dem Philharmonia Orchestra, dem Orchestre National de Belgique, dem Orquesta de Valencia, dem Svenska Kammarorkestern, dem Indianapolis Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra sowie dem Korean Symphony Orchestra auf. Als Kammermusikerin nimmt sie regelmäßig an Festivals in Tanglewood, Verbier und an der Kronberg Academy teil. Darüber hinaus ist sie Teil des Boulez Ensembles und arbeitet dabei mit Künstlern wie Sir Antonio Pappano, François-Xavier Roth, Jörg Widmann und Daniel Barenboim zusammen. 2017 wurde Jiyoon Lee zur jüngsten Konzertmeisterin der Staatskapelle Berlin ernannt. Seitdem wurde sie bei Konzerten des Orchesters von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. 2018 brachte sie zwei Alben mit den Violinkonzerten von Korngold und Nielsen sowie mit Kammermusik von Szymanowski, Bartók, Strawinsky und Ravel heraus.

Der türkisch-amerikanische Pianist Özgür Aydin debütierte 1997 mit Brahms’ 1. Klavierkonzert beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Im gleichen Jahr gewann er den Musikwettbewerb der ARD in München und den Nippon Music Award in Tokyo. Darüber hinaus ist er Preisträger des Cleveland International Piano Competition. Özgür Aydin ist als Solist mit verschiedenen Orchestern in Deutschland und der Türkei aufgetreten, sowie mit dem BBC Concert Orchestra in London, dem Simon-Bolivar-Jugendorchester in Venezuela, der Slowakischen Philharmonie und dem Calgary Philharmonic Orchestra in Kanada. Häufig ist er zu Gast bei Festivals, etwa in Salzburg, Schleswig-Holstein, beim Rheingau und beim Ravinia Festival sowie in Edinburgh. Özgür Aydin ist ein passionierter Kammermusiker und spielt u. a. mit Midori, Kolja Blacher und Clemens Hagen.

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WIEN: LAINZER GEDÄCHTNISKIRCHE / HEUTE

Herzliche Einladung!
Sonntag, 21. Okt., um 10 Uhr (Hochamt) , in der Lainzer Konzilsgedächtniskirche, Lainzer Strasse 136, 1130 Hietzing

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MORGEN, MONTAG, BEIM ONLINE-MERKER

Seien Sie unsere Gäste, wir laden Sie herzlich ein!

Die Kurzparkzone in diesem Gebiet endet um 19 h ! Sie brauchen daher keinen Parkschein auszufüllen!

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200 Jahre UNIVERSITÄT BONN. Festakt
Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger


Das Rektorat bei der Eröffnung. Copyright: Andrea Matzker


Der Päpstliche Nuntius und der Kölner Kardinal beim Festakt. Copyright: Andrea Matzker

Am 18. Oktober des Jahres 1818 gründete Friedrich Wilhelm III. von Preußen die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Das Wort „Wir“ aus der Präambel der Stiftungsurkunde ist auch das Motto des 200. Jubiläums und spricht für den fulminanten Aufstieg und die Bedeutung der Bonner Universität als eine der angesehensten deutschen Forschungsuniversitäten, die zwei Nobelpreisträger hervorgebracht hat, 550 Professoren, 6500 Mitarbeiter und über 38.000 Studierende in rund 200 Studienfächern mit internationaler Ausrichtung beschäftigt.


Der Bundespräsident und Magnifizenz beim Festgottesdienst. Copyright: Andrea Matzker


Der Bundespräsident bei seiner Festrede. Copyright: Andrea Matzker

Das Jubiläum wurde demnach auch entsprechend gewürdigt. Zum ökumenischen Festgottesdienst in der Kreuzkirche am Hofgarten sprach unter anderen der Alumnus und Erzbischof von Köln Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Oberbürgermeister der Stadt Bonn und dem Rektor der Universität Prof. Dr. Michael Hoch. Anschließend fand im ehemaligen Plenarsaal des Bundestages, dem heutigen WCCB, der Festakt mit der Festrede des Bundespräsidenten statt. Der Festredner erinnerte an die Friedensdemos der 1980er Jahre im Hofgarten und würdigte 200 Jahre exzellenter Forschung und Lehre im Namen von Freiheit und Demokratie. Der Weg dieser Uni sei eng verwoben mit Deutschlands langem Weg zur Demokratie.


Die Sondermarke zum Jahrestag der Universität. Copyright: Andrea Matzker

Der internationale Chor der Universität Bonn sang, dem Motto der Alma mater entsprechend, „Die Gedanken sind frei“, die „Ode an die Freude“ und das traditionelle Studierendenlied „Gaudeamus igitur“, das speziell anlässlich des 200. Geburtstages der Universität Bonn neu bearbeitet worden war. Nach der Abreise des Bundespräsidenten fand am Nachmittag in der Aula der Universität die traditionelle Eröffnung des Akademischen Jahres statt. Im Anschluss erhielt jeder Teilnehmer eine eigens aus Anlass des Jubiläums gedruckte Sonderbriefmarke mit Ersttagsstempel. Die Festivitäten klangen aus mit einem Empfang in der Säulenhalle und im Rosenhof des Hauptgebäudes der Universität, dem ursprünglichen kurfürstlichen Schloss.


Alumnus Luigi Pirandello in der Blauen Grotte. Foto: Andrea Matzker.jpg

Zum runden Geburtstag werden neben vielen weiteren Vorträgen und Veranstaltungen noch bis zum 21. Oktober 2018 in der sogenannten Blauen Grotte des Hauptgebäudes in einer Ausstellung mit dem Titel „Bedeutende Bonner Alumni“, darunter auch Luigi Pirandello, präsentiert. In Verbindung mit der Universität organisiert das Italienische  Kulturinstitut Köln eine Ausstellung zu Dario Fo, die am 15. November eröffnet werden wird. Ergänzt wird sie durch ein zweitägiges Seminar unter der Leitung von Prof. Dr. Paul Geyer im Februar 2019.


Dario Fo. Copyright: Andrea Matzker

Mit Theateraufführungen beleuchtet es die unterschiedlichen Aktivitäten dieses charismatischen Allroundkünstlers und Nobelpreisträgers. Somit wird die lange und bedeutende Tradition

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Künstlerinformationen in alphabetischer Reihenfolge:

Nach ihrem grossen Erfolg als Fricka und Waltraute im Ring des Nibelungen im Frühjahr 2018 kehrt Lioba Braun für Bergs 7 frühe Lieder unter Alexander Vedernikov am 25. Oktober nach Odense zurück.

Aleš Briscein übernimmt den Filka Morozov auch in den Wiederaufnahmen Aus einem Totenhaus an der Bayerischen Staatsoper in München am 19., 21., 26. und 31. Oktober unter der musikalischen Leitung von Simone Young. 
Gleich darauf gibt er sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin als Albert Gregor in Janačeks Věc Makropulos unter Marko Letonja mit Vorstellungen am 10., 16. und 22. November.

Anna Goryachova kehrt ans Opernhaus Zürich zurück, wo sie die Dorabella in Kirill Serebrennikovs Neuproduktion Così fan tutte unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister übernimmt. Premiere ist am 4. November, weitere Vorstellungen finden am 8., 11., 13., 16., 21., 24., 28. November und 1. Dezember statt.

Kammersänger Stephen Gould ist der Tristan in einer Gala-Vorstellung von Tristan und Isolde in Hannover unter Will Humburg am 28. Oktober. Am 16. und 17. November wird er zum ersten Mal an der Lettischen Nationaloper in Riga auftreten, und zwar als „Special Guest“ in zwei Gala-Konzerten.

Rachel Harnisch gastiert am 25. November mit der Opera Vlaanderen als Emilia Marty in Janačeks Věc Makropulos am Nationaltheater von Brno unter Tomáš Netopil

Goran Jurić nimmt eine neue Partie ins Repertoire auf: In Stuttgart singt er Le Roi in der Neuproduktion von L’Amour des trois Oranges unter Alejo Pérez.

Am 1. Dezember gibt Daniel Kirch sein Partiedebüt als Siegfried in einer Neuproduktion Götterdämmerung in Chemnitz, eine zweite Vorstellung findet am 22. Dezember statt. Kürzlich gab er in Chemnitz bereits sein Debüt als  Siegfried in Siegfried und singt weitere Vorstellungen u.a. am 20. Oktober und 10. November.Die letzten Wochen waren von drei wichtigen und erfolgreichen Einspringen geprägt: Er übernahm kurzfristig den Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg unter Krill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper. Als Florestan sprang in einer konzertanten Aufführung Fidelio in Madrid sowie in szenischen Aufführungen an der Semperoper in Dresden ein.

Federica Lombardi ist die Contessa der Neuproduktion Le Nozze di Figaro an der Römer Oper unter Stefano Montanari am 30. Oktober und 3., 6., 8., 10. November.

Štefan Margita singt wieder eine der wichtigsten Partien seines Repertoires, den Filka Morozov, diesmal in der Produktion Aus einem Totenhaus am Théâtre La Monnaie in Brüssel unter Michael Boder am 6., 7., 10., 11., 13., 14., 16. Und 17. November

Die ungarische Mezzosopranistin Atala Schöck gibt ihr Partiedebüt als Judit in Bartoks Herzog Blaubarts Burg am Teatro Massimo in Palermo unter der musikalischen Leitung von Gregory Vajda.
Die Vorstellungen finden am 18., 20., 21., 23., 25. und 27. November statt.

Evgeniya Sotnikova singt erneut die Partie des Aleja in den Wiederaufnahmen Aus einem Totenhaus an der Bayerischen Staatsoper in München am 19., 21., 26. und 31. Oktober unter der musikalischen Leitung von Simone Young. Nach ihrem sensationellen Erfolg in der Neuproduktion Tosca in Helsinki – der Live Stream ist unter https://www.arte.tv/de/videos/084162-000-A/tosca-von-giacomo-puccini abrufbar – stellt Aušrine Stundyte sich mit zwei Konzerten unter Kazushi Ono in Tokyo vor: Am 24. Oktober singt sie Zemlinskys Lyrische Symphonie in der Bunka Kaikan Hall.
Und am 28. Oktober ist sie im Shinjuku Bunka Center zum ersten Mal als  Brünnhilde im 3. Akt Die Walküre zu hören.

Weitere Informationen unter www.ammann-horak.agency

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ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz unterzeichnet „Potsdamer Erklärung“

Bekenntnis zu starkem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Europa =

Wien/Potsdam (OTS) – Im Rahmen der Verleihung des „Prix Europa“ für herausragende Fernseh- und Radioproduktionen unter dem Motto „Changing Europe – Reflecting all voices!“ in Potsdam unterzeichneten 21 Vertreterinnen und Vertreter europäischer Rundfunkanstalten am Freitag, dem 19. Oktober 2018, die sogenannte „Potsdamer Erklärung“, ein Bekenntnis zu einem starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Europa. Für den ORF unterschrieb Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz.

„In Zeiten von Fake News und Filterblasen kommt dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk als verlässliche Informationsquelle und Orientierungshilfe eine zunehmend bedeutende Rolle zu: Gerade angesichts eines sich verändernden Europas sind die Stimmen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten als vereinendes und verbindendes Element wichtiger als je zuvor“, so Alexander Wrabetz.

Potsdamer Erklärung (im Wortlaut):

In unserer Zeit, die geprägt ist von immer größer werdender Gegensätzlichkeit, der Erstarrung von Standpunkten und Populismus, übernehmen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkorganisationen quer durch Europa eine lebensnotwendige Rolle.

Es war niemals wichtiger (als heute), der Öffentlichkeit die breite Vielfalt der Meinungen und Überzeugungen anzubieten und komplexe Vorgänge aus unterschiedlichen Blickrichtungen abzubilden. Die Nachrichten sollen unparteiisch sein, der Information soll jedermann vertrauen können, Inhalte sollen alle erreichen, alle Auffassungen spiegeln und zwischen den Gesellschaftsgruppen Brücken schlagen. Und gleichermaßen wichtig: die Öffentlich-Rechtlichen machen die Freude an Kultur und Weiterbildung für jedermann zugänglich, unabhängig vom Einkommen oder Lebenslauf.

Das Gefühl nicht wahrgenommen oder gehört zu werden, keine Stimme zu haben, ist von sehr gefährlicher und entzweiender Kraft. Der PRIX EUROPA 2018 mit seinem Leitsatz „Reflecting all voices“, also allen eine Stimme zu geben, stellt sich der Herausforderung.

Die europäischen Rundfunkorganisationen haben die Verpflichtung, ein öffentliches Forum für grundverschiedene Ansichten zu sein. Diese Widersprüchlichkeit gehört zu Europas Identität. Wir haben gelten zu lassen, dass Überzeugungen voneinander abweichen. Dieser Grundgedanke ist das Herzstück der Demokratie. Manche treten zum Beispiel dafür ein, vor Einwanderern die Grenzen zu verschließen, andere streiten für das Gegenteil.

Wie immer die Zukunft aussehen wird, es steht außer Zweifel, dass jetzt die Zeit ist, für Medienfreiheit und für starke öffentlich-rechtliche Medien einzutreten. Unsere Länder brauchen überzeugenden Qualitätsjournalismus und die Menschen brauchen starke, sie verbindende Kommunikations-Plattformen.

Als europäische Rundfunk Veranstalter sind wir stolz darauf, unsere bedeutende Rolle für die Demokratie auch weiterhin zu übernehmen.

ARTE G.E.I.E. British Broadcasting Corporation, BBC Česká televize – Czech TV Danish Broadcasting Corporation, DR Deutschlandradio France Télévisions NTR, Dutch Public Broadcasting Norsk rikskringkasting, NRK Österreichischer Rundfunk, ORF Radio-télévision belge de la Communauté française, RTBF Radio France Raidió Teilifís Éireann, RTÉ Rundfunk Berlin-Brandenburg, RBB SRG SSR Sveriges Radio Sveriges Television, SVT Sveriges Utbildningsradion AB, UR Telewizja Polska S.A., TVP Vlaamse Radio- en Televisieomroep – VRT Yleisradio, Yle Zweites Deutsches Fernsehen, ZDF

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UNTERWEGS MIT DEM GRÖSSTEN KREUZFAHRTSCHIFF DER WELT: 6.400 PASSAGIERE, 2.200 BESATZUNGSMITGLIEDER

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/kreuzfahrt-xxl-100.html

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