Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 21. JULI 2019)

21.07.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 21. JULI 2019)

SALZBURGER FESTSPIELE STARTETEN MIT DER „OUVERTURE SPIRITUELLE“ und damit auch mit dem „Jedermann“

Ouverture spirituelle · Lacrimae

Die Ouverture spirituelle der Salzburger Festspiele 2019 widmet sich dem Thema Lacrimae. Eröffnet wird sie mit Lagrime di San Pietro, einem Meisterwerk der A-cappella-Musik. Lachrimae, Lagrime, Tränen: Sie brennen dem Büßer Petrus auf den Wangen, wenn er bereut, Jesus dreimal verleugnet zu haben.

ZUM KURZVIDEO

——————————————————————————

Exklusiv – Wir bringen Dich zum Festakt von 100 Jahre Wolfgang Wagner

Die Gewinnaktion „Karten für diesen Festakt“ führt die „Bayreuther Sonntagszeitung“ durch

Bildergebnis für wolfgang wagner
Wolfgang Wagner. Copyright: BBC

BAYREUTH. Heuer am 30. August hätte Wolfgang Wagner, der als Festspielleiter von 1950 bis 2008 die Bayreuther Festspiele in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg maßgebend prägte, seinen 100. Geburtstag. Zu Ehren des Sohnes von Siegfried und Winifred Wagner findet am Mittwoch, 24. Juli, um 19 Uhr im Bayreuther Festspielhaus ein Festakt statt. Zum Festakt sind eigentlich nur geladene Gäste zugelassen. Die Bayreuther Sonntagszeitung macht es jedoch auch der breiten Öffentlichkeit möglich, daran teilzunehmen: Wir verlosen exklusiv zehn mal zwei Eintrittskarten für die Veranstaltung am Tag vor dem offiziellen Beginn der diesjährigen Wagner-Festspiele.

Das Programm für den Festakt zum 100. Geburtstag von Wolfgang Wagner wird vom Festspielorchester unter Leitung von Christian Thielemann musikalisch gestaltet. Nach dem Vorspiel aus den „Meistersingern von Nürnberg“ begrüßt Festspielleiterin Professorin Katharina Wagner, die Tochter von Wolfgang Wagner, die Gäste. Nach einem Grußwort von Bernd Sibler, dem Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, geht es weiter mit der „Romerzählung“ aus dem Dritten Akt von „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg“. Stephen Gould singt den Tannhäuser.

Nach einigen Gedanken von Christian Thielemann zu Wolfgang Wagner folgt „Wotans Abschied und Feuerzauber“ aus dem Dritten Aufzug der „Walküre“. Günther Groissböck gibt den Wotan.

Die Festansprache hält der bekannte Sänger und Künstleragent Ioan Holender,
der unter anderem auch von 1992 bis 2010 als Direktor der Wiener Staatsoper fungierte.
Den Abschluss des Festaktes bildet das „Vorspiel und Isoldes Liebestod“ aus „Tristan und Isolde“ mit Waltraud Meier als Isolde.

Wenn Wolfgang Wagner heuer mit einem Festakt im Festspielhaus und einer korrespondierenden Jubiläumsausstellung mit dem Titel „Der Prinzipal. Wolfgang Wagner und die Werkstatt Bayreuth“ im Richard Wagner Museum geehrt wird, erinnert man sich zurecht an einen durchsetzungsfähigen „Chef“, dem – nicht nur in den Diskussionen mit den Gewerkschaften – nicht zu Unrecht fränkische Bauernschläue zugeschrieben wurde. Anders hätten die Festspiele auch 1951 nicht wieder eröffnet werden können (bei denen er sich vorrangig um die Organisation kümmerte). Anders wäre es auch nicht möglich gewesen, den 1976 heftigst bekämpften „Jahrhundert-Ring“ Patrice Chéreaus und Götz Friedrichs „Tannhäuser“ von 1972 langfristig und stilbildend durchzusetzen.

„Wolfgang Wagner war nicht nur Intendant, Bühnenbildner und Regisseur, sondern auch ein Bayreuther von echtem Schrot und Korn“, so Richard-Wagner-Museumsleiter Dr. Sven Friedrich bei der Eröffnung der seit Freitag laufenden Jubiläumsausstellung. „Er war ein Festspielleiter wie es ihn nicht mehr geben wird“.

Tochter Katharina, die derzeit die Festspiele leitet, bezeichnete es als schwierig, die Lebensleistung des Vaters zu beschreiben. „Für mich war er kein Prinzipal, sondern einfach mein Papa“, sagte sie bei der Ausstellungseröffnung.

 

>> HIER GEHT ES DIREKT ZUM GEWINNSPIEL 100 Jahre WOLFGANG WAGNER<<<

___________________________________________________________________________

Erfolgreichste Opernübertragung der Bregenzer Festspiele: Bis zu 341.000 sahen „Rigoletto“ in ORF 2

 Dakapos am 10. August in 3sat und am 15. September in ORF III =

Elisabeth Sobotka, Intendantin der Bregenzer Festspiele, mit Philipp Stölzl, Regisseur und Bühnenbildner für Verdis "Rigoletto“. Die Zirkus-Anmutung im Hintergrund zeigt an, wohin es bei der neuen Seebühnenproduktion geht. <em>Bild: Lisa Mathis/Bregenzer Festspiele</em>
Elisabeth Sobotka, Philipp Stölzl. Foto: Bregenzer Festspiele/Lisa Mathis

Wien (OTS) – Die spektakuläre Neuinszenierung von Giuseppe Verdis zeitlosem Klassiker „Rigoletto“ feierte nicht nur eine viel umjubelte Premiere bei den Bregenzer Festspielen, sondern auch in ORF 2: Bis zu 341.000 Opernfans ließen sich gestern, am Freitag, dem 19. Juli 2019 die neue Seebühnenproduktion live von den Bregenzer Festspielen nicht entgehen. Durchschnittlich 314.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (16 Prozent Marktanteil) verfolgten das wilde Treiben des spöttischen Hofnarren Rigoletto, das tragisch endet. Damit ist „Rigoletto“ die erfolgreichste Opernübertragung der Bregenzer Festspiele. Für die ORF-Übertragung zeichnete Bildregisseur Felix Breisach verantwortlich, der dafür insgesamt 12 Kameras einsetzte. Die Live-Übertragung präsentierte Barbara Rett. Dakapos der TV-Produktion sind in 3sat (10. August, 20.15 Uhr) sowie in ORF III (15. September, 20.15 Uhr) geplant. Einstimmend auf die Live-Übertragung blickte ORF 2 am 19. Juli um 18.30 Uhr im Festspielmagazin „Von Machtspielen und Windmühlen – Die Bregenzer Festspiele 2019“ auf „Rigoletto“ und die neue Hausopernproduktion „Don Quichotte“ von Jules Massenet. Das Festspielmagazin sahen im Schnitt 209.000 Seherinnen und Seher (19% Marktanteil).

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Wie jedes Jahr präsentieren wir unserem Publikum ein großartiges Kultursommerpaket aus ganz Österreich. Es freut mich sehr, dass wir mit der Übertragung der großartigen Neuinszenierung von ‚Rigoletto‘ einmal mehr den Geschmack der kultur-affinen Österreicherinnen und Österreicher getroffen haben und ihnen ein Opernerlebnis der Extraklasse, erste Reihe fußfrei, geboten haben. Es ist die Aufgabe und die Stärke des ORF Kultur auf Spitzenniveau einem größtmöglichen Publikum zugänglich zu machen – eine Leistung, die nur ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk erbringen kann. “

„Rigoletto“-Making-of am 21. Juli in ORF 2

Am Sonntag, dem 21. Juli, zeigt ORF 2 um 18.25 Uhr mit einem „Österreich-Bild“ unter dem Titel „Rigoletto – Zirkusspektakel am Bodensee“ das Making-of zur Operninszenierung. Am Abend führt außerdem im Rahmen der beliebten ORF-Bezirksdokureihe das neue Landeshauptstadt-Porträt „Mein Bregenz“ (22.10 Uhr, ORF 2) durch die Festspielmetropole.

Der ORF stellt „Rigoletto“ außerdem via TVthek.ORF.at als Video-on-Demand im Rahmen eines Themenschwerpunkts zu den Bregenzer Festspielen zur Verfügung.

______________________________________________________________________

ORF : Salzburger Festspiele 2019 im ORF: Eröffnung, „Idomeneo“, „Orphée aux enfers“, „Simon Boccanegra“, Verdi-Requiem u. v. m.

 Außerdem u. a. Dokumentationen, Künstlergespräche, Magazine =

Wien (OTS) – Als Höhepunkt des Kultursommers präsentiert der ORF auch heuer wieder einen umfassenden trimedialen Programmschwerunkt zu den Salzburger Festspielen, die von 20. Juli bis 31. August 2019 zum 99. Mal stattfinden und 199 Aufführungen von 42 Opern, 55 Schauspielproduktionen und 81 Konzerten an 16 Spielstätten bieten. So überträgt der ORF als langjähriger Medienpartner des weltberühmten Musik- und Theaterfestivals neben dem feierlichen Eröffnungsakt am 27. Juli (live in ORF 2 und 3sat) zahlreiche Neuproduktionen in TV und Radio, darunter die Eröffnungsoper „Idomeneo“ (Premiere am 27. Juli live in Ö1), „Médée“ (am 10. August in Ö1), „Orphée aux enfers“ (am 17. August live-zeitversetzt in ORF 2), „Simon Boccanegra“ (am 31. August in 3sat) oder Verdis „Messa da Requiem“ von den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti (am 15. August live in Ö1). Mit einer Fülle an Begleitdokumentationen, Künstlergesprächen, Magazinsendungen und ausführlicher Berichterstattung bietet die ORF-Kulturflotte ihrem Publikum mehr als 100 Stunden Programm zum Festspielevent des Jahres.

Salzburger Festspiele im Fernsehen – ab 21. Juli

Den TV-Auftakt der ORF-Live-Übertragungen aus der sommerlichen Festspielhochburg macht traditionell die vom ORF-Landesstudio produzierte „Eröffnung Salzburger Festspiele“ (Samstag, 27. Juli, 11.00 Uhr, ORF 2 und 3sat) durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und mit Festredner Peter Sellars. Der US-amerikanische Regisseur setzt gemeinsam mit Stardirigent Teodor Currentzis am Pult des Freiburger Barockorchesters – Dreamteam der umjubelten Inszenierung von „La clemenza di Tito“ 2017 – Wolfgang Amadeus Mozarts „Idomeneo“ (live am Samstag, 27. Juli, 18.00 Uhr, Ö1) als Eröffnungsoper eindrucksvoll in Szene. Es singen Russell Thomas, Paula Murrihy, Ying Fang, Nicole Chevalier, Jonathan Lemalu u. a. Sellars ist auch zu Gast in der von Martin Traxl moderierten „kulturMontag“-Spezialausgabe aus Salzburg (29. Juli, live um 22.30 Uhr, ORF 2). Schon am 22. Juli berichtet der „kulturMontag“ über den „Jedermann“ und am 12. August folgt eine Schwerpunktsendung zu den Festspielen (beide 22.30 Uhr, ORF 2). Die nächste Live-Übertragung im Fernsehen steht mit Barrie Koskys Neuinszenierung von Jacques Offenbachs Opéra-bouffon „Orphée aux enfers“ („Orpheus in der Unterwelt“) anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten auf dem Programm (Samstag, 17. August, live-zeitversetzt um 20.15 Uhr, ORF 2; Dakapo: Samstag, 31. August, 19.30 Uhr, Ö1). Die Wiener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Enrique Mazzola. Es singen u. a. Joel Prieto, Kathryn Lewek und Marcel Beekman. Eine weitere Opernneuproduktion aus Salzburg bringt ORF/3sat mit dem Verdi-Klassiker „Simon Boccanegra“ (Samstag, 31. August, 20.15 Uhr, 3sat). Valery Gergiev dirigiert die Wiener Philharmoniker, für die Inszenierung zeichnet Andreas Kriegenburg verantwortlich. Die Titelpartie verkörpert Luca Salsi, ihm zur Seite stehen Marina Rebeka und René Pape. Außerdem zeigt 3sat ein Konzert von „Daniel Barenboim & West Eastern Divan Orchestra“ (Samstag, 24. August, 20.15 Uhr) mit Werken von Tschaikowsky, Lutoslawski und Schubert. Als Solistin tritt Pianistin Martha Argerich auf.

Begleitend zu den Festspielproduktionen bringt das ORF-Fernsehen opulentes Rahmenprogramm: So stimmt eine ganze Reihe Dokumentationen auf das Kulturfest ein, darunter ein „Erlebnis Österreich“ über „Das Unternehmen Salzburger Festspiele“ (Sonntag, 21. Juli, 16.30 Uhr, ORF 2), „Salzburg – Gesamtkunstwerk im Herzen Europas“ (Donnerstag, 15. August, 9.05 Uhr, ORF 2) und die weiteren ORF-2-„matinee“-Porträts „Currentzis – Der Klassikrebell“ (28. Juli, 9.35 Uhr), „Faszination Anne-Sophie Mutter“ (18. August, 9.05 Uhr) und „Khatia Buniatishvili in Kiev – Mussorgski – Bilder einer Ausstellung“ (18. August, 10.00 Uhr), die Künstler/innen der diesjährigen Festspiele würdigen. Auch zahlreiche ORF-Magazin- und Gesprächsformate bieten dem hochkarätigen Festival eine große Bühne: So wird bereits ab 26. Juli mit fünf Ausgaben „JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“ des ORF Salzburg fortgesetzt (bis 23. August, freitags um 18.30 Uhr, ORF 2; Dakapo: sonntags, 19.45 Uhr, ORF III). Eine neue Staffel mit neun Folgen der hochkarätig besetzten „Salzburger Festspielgespräche“ mit Barbara Rett im Rahmen von „Kultur Heute“ (werktäglich, von 5. bis 20. August, 19.45 Uhr, ORF III) steht ebenso auf dem Programm. Zum Start ist Salzburg-Intendant Markus Hinterhäuser zu Gast, in späteren Folgen außerdem Künstlerinnen und Künstler wie die Sängergrößen Anne Sofie von Otter, Regula Mühlemann und René Pape, Pianist Igor Levit oder Dirigent Ingo Metzmacher. ORF III begleitet die Salzburger Festspiele außerdem im Rahmen der „Kultur Heute“-Rubrik „Sichrovskys Foyer“ (fünf Mal ab 29. Juli, um jeweils 19.45 Uhr). ORF-III-Moderator Heinz Sichrovsky berichtet über die Premieren von „Idomeneo“, „Jugend ohne Gott“, „Médée“, „Orphée aux enfers“ und „Simon Boccanegra“. Traditionell gibt es auch in diesem Sommer ein von der ORF-TV-Kultur für ORF/3sat produziertes „Kulturzeit Extra: Salzburger Festspiele“ (Samstag, 10. August, 19.20 Uhr), präsentiert von ORF-Moderator Peter Schneeberger. Für ausführliche Berichterstattung über die Salzburger Festspiele sorgen neben den „ZIB“-Formaten und den „Salzburg heute“-Sendungen (täglich, 19.00 Uhr, ORF 2) auch die ORF-Daytime und die „Seitenblicke“ (täglich, 20.05 Uhr, ORF 2). So trifft u. a. Kulturmoderatorin Teresa Vogl Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler zum „Studio 2“-Gespräch (Mittwoch, 24. Juli, 17.30 Uhr, ORF 2) und das ORF-Gesellschaftsmagazin ist bei der Eröffnung sowie zahlreichen Premierenfeiern und prominent besetzten Veranstaltungen rund um die Festspielproduktionen dabei.

Festspielsender Ö1 mit 21 Konzerten und Opern, darunter zwei Produktionen des ORF-RSO Wien

Neben umfangreicher aktueller Berichterstattung zu den Produktionen hat der Festspielsender Ö1 heuer insgesamt 21 Konzerte und Opern der Salzburger Festspiele auf dem Spielplan – fünf davon live. Am Samstag, dem 27. Juli, wird die bereits erwähnte Premiere der Neuinszenierung von Mozarts „Idomeneo“ (live ab 18.00 Uhr) übertragen. Außerdem stehen zwei Konzerte des Mozarteum Orchesters Salzburg mit Mozart-Werken sonntags um 11.03 Uhr live auf dem Ö1-Programm: Das erste Konzert unter Riccardo Minasi findet am 28. Juli statt, das zweite unter Dirigent Ádám Fischer mit Lucas und Arthur Jussen (Klavier) am 25. August. Am Sonntag, dem 4. August, sendet Ö1 in der „Matinee“ (11.03 Uhr) live das Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons mit Lisa Batiashvili (Violine) mit Werken von Sibelius, Prokofjew und Richard Strauss. Am Feiertag, am Donnerstag, dem 15. August, (11.03 Uhr) sind die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti mit Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ live zu hören. Es singen Krassimira Stoyanova (Sopran), Anita Rachvelishvili (Mezzosopran), Francesco Meli (Tenor), Ildar Abdrazakov (Bass) und die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. Eine Aufzeichnung der Wiener Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock gibt es am Samstag, dem 10. August: die Neuinszenierung von Luigi Cherubinis Oper „Médée“ (19.30 Uhr) mit u. a. Elena Stikhina, Pavel Černoch, Vitalij Kowaljow, Rosa Feola und Alisa Kolosova. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien spielt zwei Produktionen in Salzburg: am Samstag, dem 3. August um 19.30 Uhr in der Salzburger Felsenreitschule das Konzert „Young Conductors Award“ – am Pult ist der Sieger des Jahres 2018 zu erleben, Gábor Káli. Es singt Andrè Schuen. Auf dem Programm stehen Pascal Dusapins „Morning in Long Island“, Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ und Antonín Dvořáks 9. Symphonie „Aus der Neuen Welt“. Ö1 sendet den Konzertmitschnitt am Freitag, dem 9. August, ab 19.30 Uhr. Ebenfalls in der Felsenreitschule Salzburg gastiert das RSO Wien am Samstag, dem 10. August, ab 20.30 Uhr. Jonathan Nott dirigiert Luciano Berios Voci (Folk Songs II) für Viola (Antoine Tamestit) und zwei Instrumentalgruppen sowie Gustav Mahlers Symphonie Nr. 1 D-Dur. Die Aufzeichnung des Konzerts ist in Ö1 am Freitag, dem 16. August, ab 19.30 Uhr zu hören. Ergänzend zu den Übertragungen gibt es aktuelle Festspielberichte in den Ö1-„Journalen“ und dem „Kulturjournal“ (Montag bis Freitag, 17.09 Uhr), darüber hinaus auch „Kulturjournal spezial“-Sendungen und eine Ausgabe des Ö1-Festivalmagazins „Intrada“ am Freitag, dem 16. August (10.05 Uhr). In der Ö1-Reihe „Intermezzo“ (sonntags, ca. 11.50 Uhr) werden ebenso Künstler/innen der Salzburger Festspiele zu Gast sein wie im live übertragenen Ö1-„Klassik-Treffpunkt“ am Samstag, dem 20. Juli, (10.05 Uhr) im Salzburger Schüttkasten, wo Peter Sellars und Gottfried von der Goltz über die „Idomeneo“-Neuinszenierung sprechen werden. Eine Übersicht aller Konzerttermine und Festivalbeiträge ist unter oe1.ORF.at/festspielsender abrufbar.

Salzburger Festspiele auf ORF.at, ORF-TVthek, ORF TELETEXT und ORF extra

ORF.at berichtet auch in diesem Jahr über alle Highlights des Salzburger Festivals. Zusätzlich widmet sich ein Sonderkanal allen Premieren, bringt einen Ausblick auf die Festspielhöhepunkte ebenso wie umfangreiche trimediale (Nach-)Berichte. Gemeinsam mit den Angeboten von Ö1, der ORF-TV-Kultur und ORF III blickt ORF.at hinter die Kulissen und zeigt das Festival auch von seinen unbekannten Seiten. Ausführliche Interviews und Porträts der Regisseurinnen und Regisseure der aufregendsten Produktionen runden die Berichterstattung auf ORF.at ab. Alle Streams zu Salzburg via TVthek.ORF.at und oe1.ORF.at werden auch über ORF.at als trimediale Schnittstelle abrufbar sein.

Auf der ORF-TVthek werden zahlreiche TV-Sendungen aus dem ORF-Programm zu den Salzburger Festspielen als Live-Stream sowie als Video-on-Demand im Rahmen eines Themenschwerpunkts zur Verfügung stehen. Außerdem können Kulturfans nochmals Historie und Highlights des Festivals vergangener Jahrzehnte Revue passieren lassen – zahlreiche Beiträge und Sendungen darüber sind unter „History“ im Online-Videoarchiv zur Geschichte Salzburgs zu finden.

Das bewährte Infoservice des ORF TELETEXT berichtet auf der Seite 110 sowie ab Seite 190 aktuell über das Festspielgeschehen und informiert auf Seite 415 über das detaillierte Programm der Salzburger Festspiele.

Auch ORF extra (extra.ORF.at) bietet für Kulturbegeisterte ein attraktives Angebot und verlost 1 x 2 Tickets für die „Jedermann“-Vorstellung am Dienstag, dem 13. August 2019.

_____________________________________________________________________

Dirigent Michael GÜTTLER: ONEGIN-Serie an der Wiener Staatsoper, Debüt bei den Grazer Philharmonikern, Gastspiel der Wiener Staatsoper in Genf („DON GIOVANNI“)

Von seinen Verpflichtungen in den nächsten Monaten sei im Besonderen auf die „Onegin“-Serie an der Wiener Staatsoper, sein Debüt bei den Grazer Philharmonikern und das Gastspiel der Wiener Staatsoper in Genf mit „Don Giovanni“ hingewiesen.


Eugen Onegin. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

https://www.wiener-staatsoper.at/spielplan-tickets/detail/event/969258186-eugen-onegin/

https://www.oper-graz.com/production-details/2-orchesterkonzert

https://www.fnactickets.ch/ticket-evenement/opera-orchestre-choeur-wienerstaatsoper-mancamoz-lt.htm
______________________________________________________________________________

LINZ/LANDESTHEATER: „SISTER ACT“ Musical mit Musik von Alan Menken. Premiere am 7. September


Tertia Botha. Foto: Robert Josipovic

ANDREAS GERGEN INSZENIERUNG | KIM DUDDY CHOREOGRAFIE | TOM BITTERLICH MUSIKALISCHE LEITUNG
PREMIERE SA 7. SEPTEMBER 2019, 19.30 UHR, GROSSER SAAL MUSIKTHEATER

Wir laden Sie herzlich zu unserer ersten Musicalpremiere in der Spielzeit 2019/2020 „Sister Act“ am 7. September 2019 im Großen Saal des Musiktheaters ein. Wieder einmal ist es dem Landestheater Linz gelungen, sich die Rechte für ein Hit-Musical zu sichern, das bisher ausschließlich in kommerziellen Produktionen zu sehen war. Alan Menken (Die Schöne und das Biest, Aladdin, Rapunzel – neu verföhnt) schrieb die mitreißende Musik für die Musicalversion der bekannten Filmkomödie mit Whoopie Goldberg, Regie führt Andreas Gergen (Besuch der alten Dame, I Am From Austria) und es choreografiert Kim Duddy (The Wiz).

______________________________________________________________________________

BADISCHES STAATSTHEATER KARLSRUHE: VON ZUKUNFT – Spielzeitrückblick


Operndirektorin Nicole Braunger, Generalintendant Peter Spuhler, Geschäftsführender Direktor Johannes Graf-Hauber, Leiter des JUNGEN STAATSTHEATERS Otto Thoß, Orchesterdirektorin Dorothea Becker, Leiterin des VOLKSTHEATERS Stefanie Heiner, Künstlerische Betriebsdirektorin Uta-Christine Deppermann, Ballettdirektorin Prof. Birgit Keil, Geschäftsführende Dramaturgin SCHAUSPIEL Sonja Walther, Stellvertretende Schauspieldirektorin Anna Haas. Copyright Arno Kohlem

Starke Starts im 300. Jubiläumsjahr Birgit Keil verabschiedet sich mit höchster Zuschauerzahl Rekordspielzeit für JUNGES STAATSTHEATER und VOLKSTHEATER Deutliche Steigerung der Besucherzahl bei auswärtigen Gastspielen und Rahmenprogrammen STAATSTHEATER erreicht mehr Besucher*innen mit weniger Vorstellungen

Unser Land ist nicht nur ein wichtiges Industrieland. Es ist auch ein Kulturland mit Weltruf! Ein Global Player der Kultur wie das BADISCHE STAATSTHEATER ist so wichtig wie der Daimler oder SAP, unsere Global Player der Wirtschaft. In solchen Kategorien müssen wir denken! Und deshalb werden wir den guten Ruf des BADISCHEN STAATSTHEATERS nicht nur einfach bewahren. Wir wollen ihn ausbauen. Und bekennen uns dadurch zugleich zu einer lebendigen, kritischen, furiosen Kulturproduktion auf allerhöchstem Niveau in der Mitte unserer Gesellschaft, die wir immer wieder erleben dürfen!“ Mit diesen wunderbaren Sätzen ehrte der Ministerpräsident Winfried Kretschmann das STAATSTHEATER am 13.1.19 zum 300. Geburtstag.

„Ich bin glücklich, dass wir in dieser Jubiläumsspielzeit einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung gehen konnten. Ich habe den starken Partner an meiner Seite, den ich mir schon lange gewünscht habe. Johannes Graf-Hauber als Geschäftsführender Direktor und ich werden die Weiterentwicklung des Theaters im Dienst dieses Hauses und seines begeisterungsfähigen Publikums mit voller Kraft fortsetzen.“, sagt Generalintendant Peter Spuhler beim Rückblick. „Die Spielzeit war auch ein Neuanfang für meine starken Partnerinnen: Uta-Christine Deppermann ist meine Künstlerische Betriebsdirektorin und nun meine Stellvertreterin in künstlerischen Fragen. Das weibliche Leitungskollektiv um die Schauspieldirektorin Anna Bergmann hat für großes überregionales Interesse gesorgt. Gemeinsam mit Operndirektorin Nicole Braunger, Orchesterdirektorin Dorothea Becker und Volkstheater-Leiterin Stefanie Heiner haben sie bewiesen: Die Zukunft ist weiblich!“

Einer starken Frau dankte der Generalintendant besonders herzlich: „Es ist mir eine große Ehre, dass ich ein erfolgreiches und beglückendes Stück Deines Karlsruher Weges mit Dir und Vladimir Klos gehen durfte.“ Ballettdirektorin Birgit Keil verabschiedet sich nach 16 Spielzeiten. Ihre Nachfolgerin wird Bridget Breiner, die zuvor mit großem Erfolg das Ballett am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen geleitet hat.

OPER

Wichtigster innovativer „Exportschlager“ der Sparte ist das Auftragswerk Digital Freischütz, eine Virtual Reality Oper, die demnächst bei der Ars Electronica in Linz zu sehen ist und bereits in Stockholm und Helsinki gezeigt wurde. Die traditionelle Kunstform Oper wird auch für Das schlaue Füchslein mit neuester Technik kombiniert: Bayreuth-Regisseur Yuval Sharon hat mit seiner Inszenierung die Zukunfts-Reihe OPER UND MEDIENKUNST sehr erfolgreich fortgesetzt. Die einzige Produktion mit mehr Besucher*innen war der umstrittene Der Freischütz von Ring-Award Gewinnerin Verena Stoiber. Mit ihr wurde eine Brücke zu Menschen, die diese Kunstform bisher noch nicht erlebt hatten, gebaut. Die internationale Koproduktion Elektra mit den Opernhäusern von San Francisco und Prag war ein opulenter Kick-Off für den Start der Strauss-Reihe in der kommenden Spielzeit. Floris Visser sorgte mit Hoffmanns Erzählungen im Juni und Juli für ein ausverkauftes GROSSES HAUS, auch wegen der herausragenden Ensembleleistung. Die Koloratursopranistin Sophia Theodorides feierte ihren grandiosen Einstand als Olympia. Für diese Partie erhielt sie im Juni den Österreichischen Musiktheaterpreis. Fantastische Stimmen brachten die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE erneut nach Karlsruhe: Max Emmanuel Cencic und Franco Fagioli glänzten in der zu 100 % ausgelasteten bejubelten Neuproduktion Serse, die auch 2020 wieder auf dem Spielplan ist. 88.405 Besucher*innen kamen zu den Opernaufführungen. Damit ist die Zuschauerzahl leicht gestiegen. Sie erreicht eine Auslastung von 76,97 %.

_____________________________________________________

LINZER LANDESTHEATER: MARIA STUART
TRAUERSPIEL IN FÜNF AUFZÜGEN VON FRIEDRICH SCHILLER
Premiere Freitag, 13. September 2019, 19.30 Uhr
Schauspielhaus

Bildergebnis für maria stuart

Inszenierung Susanne Lietzow
Bühne Aurel Lenfert
Kostüme Marie-Luise Lichtenthal
Musik Gilbert Handler
Dramaturgie Andreas Erdmann

Gunda Schanderer (Maria Stuart), Theresa Palfi (Elizabeth), Alexander Julian Meile (Leicester), Christian Taubenheim (Burleigh), Lutz Zeidler (Shrewsbury), Markus Pendzialek (Davison), Klaus Müller-Beck (Paulet), Benedikt Steiner (Mortimer), Daniel Klausner (Aubespine)

Zwei Gefangene sind Elisabeth, die Königin von England, und ihre Cousine, die schottische Maria Stuart: Die Erste sitzt auf schwankendem Thron, „umgeben rings von Feinden“ – nicht nur auf dem Kontinent lauern ihre Widersacher, auch im eigenen Land ist sie geplagt von Aufrührern und Intriganten. Die Zweite, Schottlands Königin Maria, wird aus eben diesem Grund von Elisabeth in Fotheringhay gefangen gehalten. Ihr Anspruch auf den Thron von England ist älter als der von Elisabeth. Beide Frauen sind allein durch die Existenz der jeweils anderen bedroht, beide kämpfen nicht nur um ihr politisches Überleben. Auf dem Höhepunkt des Dramas kommt es zu einem Treffen von Maria und Elisabeth – können Empathie und Solidarität die Herrschaftslogik außer Kraft setzen?

Was von außen wie ein unblutiger Religionskrieg aussieht – die katholische Königin in den Händen einer protestantischen Thronräuberin –, ist bei Friedrich Schiller eine Partie vierdimensionales Schach, in der die Kontrahentinnen einander nichts zu schenken haben. Gekämpft wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln: Intrigen, Fake News, Hinterzimmerpolitik, und nicht zuletzt: mit den Waffen der Frau.
_________________________________________________________________________

SoRyang im Oktober zum ersten Mal mit dem Zagreb Philharmonic Orchestra und Kristjan Järvi auf Europatour

• SoRyang wird vom 4. bis 12. Oktober 2019 mit dem Dirigenten Kristjan Järvi und dem Zagreb Philharmonic Orchestra durch Kroatien, Österreich, die Schweiz und Deutschland touren •

Das Programm enthält neben Werken von Arvo Pärt, Jakov Gotovac, Edvard Grieg und Peter I. Tschaikowski auch eine Uraufführung. Die New York Songs in der Fassung für Klavier und Orchester von Kristjan Järvi werden auf der Tour ihre Weltpremiere feiern
• Bei dem Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16 von Edvard Grieg wird die Pianistin SoRyang ihren einfühlsamen Klang und ihre nuancenreiche Spieltechnik präsentieren • SoRyang begann bereits mit fünf Jahren Klavier zu spielen, erhielt im Alter von elf Jahren ihre ersten Auszeichnungen und schloss ihr Klavierstudium in Essen und Wien ab. Seitdem spielte sie weltweit Klavierkonzerte u.a. in New York, Los Angeles, Dallas, Hongkong, Shanghai, Barcelona, London, Rom, Hamburg, Wien, Salzburg und Berlin
• Sie ist auch als Kammermusikerin tätig. SoRyang trat mehrfach mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker in ganz Europa auf und tourte mit zahlreichen anderen Orchestern und Musikern
• Darüber hinaus wurden einige ihrer Klavierkompositionen im Rahmen des Wiener Filmfestivals VIENNALE für die Bearbeitung alter Stummfilme ausgewählt. Mit ihrer Idee, klassische Klaviermusik auf historischen Plätzen großer europäischer Städte einem breiten Publikum zugänglich zu machen, wurde sie weit über ihre Wahlheimat Österreich hinaus bekannt. Es ist das erste Mal, dass sie mit Kristjan Järvi und dem Zagreb Philharmonic Orchestra zusammenarbeitet
• Das Zagreb Philharmonic Orchestra ist der Kulturbotschafter Kroatiens. Mit über 145 Jahren Erfahrung und unzähligen Konzerten fördert das Orchester die Kunst der Musik in ganz Kroatien und das Image von Zagreb als ein europäisches Zentrum für Musik, Kunst und Kultur • Das Orchester trat bereits in fast allen europäischen Ländern auf sowie in Russland, den USA, Mexiko, Japan und dem Oman • Kristjan Järvi wird die Konzerte mit dem Zagreb Philharmonic Orchestra und SoRyang dirigieren
• Er ist auf den großen internationalen Bühnen zu Hause und arbeitet nicht nur als Dirigent, sondern auch als Komponist, Arrangeur und Produzent. Sein musikalisches Spektrum ist atemberaubend umfangreich und reicht von der Musik des Barocks bis zu zeitgenössischen Werken • Kristjan Järvi stammt aus der international angesehenen Dirigenten-Familie von Stardirigent Neeme Järvi. Auch sein Bruder Paavo Järvi ist ein bekannter Dirigent und neuer Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich
• Kristjan Järvi komponierte und nahm u.a. für Tom Tykwers Babylon Berlin, verschiedene Hollywood-Filme wie Cloud Atlas, Sense 8 oder Hologram for the King Soundtracks auf und arbeitet international mit herausragenden und kreativen Persönlichkeiten aus der Kunst-, Musik- und Filmszene zusammen • Er veröffentlichte mehr als 60 Alben und gewann dafür zahlreiche Auszeichnungen

Europatour, 4. bis 12. Oktober 2019

Programm
Symphonischer Kolo op.12 von Jakov Gotovac
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16 von Edvard Grieg –
Fratres für Streichorchester und Schlagzeug von Arvo Pärt
New York Songs Fassung für Klavier und Orchester von Kristjan Järvi
URAUFFÜHRUNG Schneeflöckchen op. 12 (Auszüge / Arrangement: Kristjan Järvi) von Peter I. Tschaikowski

Zagreb Philharmonic Orchestra Homepage SoRyang I Klavier Homepage Kristjan Järvi I Dirigent Homepage

4. Oktober, Zagreb, Konzerthalle Lisinski 8. Oktober, Wien, Musikverein 9. Oktober, Dresden, Kulturpalast 10. Oktober, München, Philharmonie am Gasteig 11. Oktober, Zürich, Tonhalle Maag 12. Oktober, Frankfurt, Alte Oper

Veranstalter: Vienna Classic


WINZENDORF/ NÖ HEUTE LETZTE VORSTELLUNG „CARMEN – das Musical“

Beginn in der Freiluftarena ist um 16 h


Copyright: DI. Dr. Andreas Haunold
_____________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken