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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 2. MAI 2021)

02.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 2. MAI 2021)

WIENER STAATSOPER: DER ONLINE-SPIELPLAN VOM 1. BIS 10. MAI 2021

Der Online-Spielplan auf play.wiener-staatsoper.at  < https://cdn.mlwrx.com/sys/r.aspx?sub=19gVw7_ctz2a&tid=0-1uJ8AH-2hVdfT&link=rok8 > zeigt in den nächsten Tagen eine Auswahl an Opernproduktionen der aktuellen Spielzeit, die nun digital wieder erlebt werden können:

Auf eine Ausstrahlung der Premierenproduktion von Carmen in der Inszenierung von Calixto Bieito, aufgezeichnet im Februar 2021 in der Wiener Staatsoper und u. a. mit Anita Rachvelishvili, Piotr Beczala, Erwin Schrott und Vera-Lotte Boecker sowie Andrés Orozco-Estrada am Dirigentenpult (2 . Mai) – die Produktion kommt im Mai nun zu ihrer Premiere vor Publikum – folgen Mascagnis bzw. Leoncavallos Cavalleria rusticana und Pagliacci vom November 2020 unter Marco Armiliato und u. a. mit Eva-Maria Westrboek, Brian Jagde, Ambrogio Maestri, Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak (3. Mai) sowie Verdis Nabucco mit Plácido Domingo in der Titelpartie, aufgenommen im Jänner 2021 im Haus am Ring (6. und 10. Mai, u. a. mit Freddie De Tommaso, Riccardo Zanellato, Anna Pirozzi; Dirigent: Marco Armiliato).

Auch Eugen Onegin unter Tomás Hanus und u. a. mit Andrè Schuen, Nicole Car, Bogdan Volkov, Anna Goryachova und Dimitry Ivashchenko in einer Aufnahme der Premierenserie im Oktober 2020 seht auf dem Online-Programm (8. Mai), ebenso wie die Musikalische Neueinstudierung von Der Rosenkavalier unter Musikdirektor Philippe Jordan und u. a. mit Martina Serafin, Daniela Sindram, Günther Groissböck, Erin Morley und Jochen Schmeckenbecher vom Dezember 2020 (9. Mai).

Wien, Wiener Staatsoper, Livestream bis 25.01.2021 incl. Domingo in  Nabucco, 22.01.2021 : IOCO Kultur im Netz Das Klassik Portal für Oper,  Ballett, Operette und Musical
 Corps de ballet in »Schwanensee« © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Das Wiener Staatsballett ist in den nächsten Streaming-Tagen verstärkt mit einem abwechslungsreichen Programm aus dem digitalen Archiv vertreten – auch im ursprünglich geplanten Spielplan wären die nächsten Tage mit Schwanensee einem Ballett-Schwerpunkt gewidmet gewesen: Mit Sylvia aus 2018 in der Choreographie von Manuel Legris, u. a. mit Nikisha Fogo, Denys Cherevychko und Davide Dato sowie Kevin Rhodes am Dirigentenpult (1. Mai), Rudolf Nurejews Schwanensee aus 2014 unter Alexander Ingram und u. a. mit Olga Esina, Vladimir Shishov und Eno Peci (4. Mai); Edward Clugs Peer Gynt u. a. mit Jakob Feyferlik und Alice Firenze (Dirigent: Simon Hewett, 5. Mai) sowie Elena Tschernischovas Giselle unter Valery Ovsyanikov u. a. mit Nina Poláková und Masayu Kimoto (7. Mai).

Alle angeführten Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at < https://cdn.mlwrx.com/sys/r.aspx?sub=19gVw7_ctz2a&tid=0-1uJ8AH-2hVdfT&link=rok9 >  verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 10. Mai 2021:

Sonntag, 2. Mai 2021, 19.00 Uhr
Georges Bizet
CARMEN (Vorstellung vom 21. Februar 2021) Opéra comique in vier Akten Musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada
Inszenierung: Calixto Bieito
Mit u.a.: Anita Rachvelishvili, Piotr Beczala, Erwin Schrott, Vera-Lotte Boecker

Montag, 3. Mai 2021, 19.00 Uhr
Pietro Mascagni, Ruggero Leoncavallo
CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI (Vorstellung vom 2. November 2020) Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle
Mit u.a.: Eva-Maria Westbroek, Brian Jagde, Ambrogio Maestri, Zoryana Kushpler, Isabel Signoret; Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak, Ambrogio Maestri, Andrea Giovannini, Sergey Kaydalov

Dienstag, 4. Mai 2021, 19.00 Uhr – 
BALLETT Piotr I. Tschaikowski SCHWANENSEE (Vorstellung vom 16. März 2014)
Choreographie: Rudolf Nurejew
Musikalische Leitung: Alexander Ingram
Mit u.a. Olga Esina, Vladimir Shishov, Eno Peci, SolistInnen, Corps de ballet und Jugendkompanie des Wiener Staatsballetts

Mittwoch, 5. Mai 2021, 19.00 Uhr –
 BALLETT Edvard Grieg PEER GYNT (Vorstellung vom 4. Dezember 2018)
Choreographie: Edward Clug
Musikalische Leitung: Simon Hewett
Mit u.a. Jakob Feyferlik, Alice Firenze, Eno Peci, Zsolt Török, SolistInnen und Corps de ballet des Wiener Staatsballetts

Donnerstag, 6. Mai 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
NABUCCO (Vorstellung von 22. Jänner 2021) Dramma lirico in vier Teilen Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Günter Krämer
Mit u.a.: Plácido Domingo, Freddie De Tommaso, Riccardo Zanellato, Anna Pirozzi

Freitag, 7. Mai 2021, 19.00 Uhr – 
BALLETT Adolphe Adam GISELLE (Vorstellung vom 28. September 2017)
Choreographie: Elena Tschernischova
Musikalische Leitung: Valery Ovsyanikov
Mit u.a. Nina Poláková, Masayu Kimoto, Andrey Kaydanovskiy, Rebecca Horner, SolistInnen und Corps de ballet des Wiener Staatsballetts

Samstag, 8. Mai 2021, 19.00 Uhr
Pjotr I. Tschaikowski
EUGEN ONEGIN (Vorstellung vom 25. Oktober 2020) Lyrische Szenen in drei Akten Musikalische Leitung: Tomás Hanus
Inszenierung: Dmitri Tcherniakov
Mit u.a.: Andrè Schuen, Nicole Car, Bogdan Volkov, Anna Goryachova, Dimitry Ivashchenko

Sonntag, 9. Mai 2021, 19.00 Uhr
Richard Strauss
DER ROSENKAVALIER (Vorstellung vom 18. Dezember 2020) Komödie für Musik in drei Akten Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Martina Serafin, Daniela Sindram, Günther Groissböck, Erin Morley, Jochen Schmeckenbecher

Montag, 10. Mai 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
NABUCCO (Vorstellung von 22. Jänner 2021) Dramma lirico in vier Teilen Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Günter Krämer
Mit u.a.: Plácido Domingo, Freddie De Tommaso, Riccardo Zanellato, Anna Pirozzi

Änderungen vorbehalten.

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie zeitnah, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.

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Bayreuther Festspiele wissen noch immer nicht, wieviele Zuschauer eingelassen werden dürfen!

Die Bayreuther Festspiele 2021 sollen unter Beachtung der notwendigen Hygienekonzepte sowie gesetzlicher und behördlicher Regelungen stattfinden. Dies haben die Mitglieder des Verwaltungsrates und die Geschäftsführung der Bayreuther Festspiele heute entschieden. Weil die Entwicklung der Pandemie nach wie vor einer großen Dynamik unterliegt, können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließenden Aussagen zur Zuschauerkapazität getroffen werden.“

Hubertus Herrmann, Leiter Kommunikation/Presse

https://www.nordbayern.de/kultur/entscheidung-bayreuther-festspiele-finden-statt-1.11039887

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BSOrec: Bayerische Staatsoper gründet mit Bayerische Staatsoper Recordings eigenes Label

Die Bayerische Staatsoper präsentiert ab Ende Mai 2021 ein hauseigenes Label, das die Vielseitigkeit des Hauses und des Bayerischen Staatsorchesters mit Veröffentlichungen von aktuellen und vergangenen Höhepunkten des Repertoires in exklusiven Audio- und Video-Mitschnitten dokumentieren soll. Zum Start des Labels erscheint am 28. Mai Gustav Mahlers 7. Symphonie unter der Leitung des damaligen Generalmusikdirektors Kirill Petrenko, ein Mitschnitt des 6. Akademiekonzerts der Saison 17/18. Demnächst folgt ein audiovisueller Mitschnitt von Die tote Stadt mit Marlis Petersen und Jonas Kaufmann, ebenfalls unter der Leitung von Kirill Petrenko.

Neben Opernproduktionen und Konzertmitschnitten von großen symphonischen Werken sind auch Produktionen aus dem Kinder- und Jugendprogramm CAMPUS sowie ausgesuchte Veröffentlichungen aus dem Archiv des Hauses geplant. Kammermusikalische Editionen, die den Ensembles des Bayerischen Staatsorchesters eine Plattform bieten sollen, komplettieren das Angebot des Labels. „Die Gründung eines hauseigenen Labels ist die konsequente Weiterentwicklung unserer seit Jahren angestrebter Strategie der Unabhängigkeit von Plattenlabels oder TV-Sendern und ein weiterer Baustein neben STAATSOPER.TV, erläutert Intendant Nikolaus Bachler. „So steht es dem Haus in Abstimmung mit den Künstlerinnen und Künstlern frei, ganz individuell das konkurrenzlos breit gefächerte Programm noch mehr Klassikliebhabern auf der ganzen Welt zu präsentieren.“

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Youtube-Plattform „What’s Opera Doc“: die „heile“ Welt der Oper bekommt Risse

Tonart

ich erlaube mir, auf einen Radiobeitrag über What’s Opera Doc hinzuweisen. Der Youtube-Kanal wurde vor knapp sechs Jahren gegründet, um kritisch hinter die Kulissen des Klassikbetriebs zu blicken und Emanzipation und Solidarität unter Künstler*innen zu stärken. Im Beitrag sprechen die Sänger*innen Albert Dohmen, Wiebke Göetjes, Bettine Kampp (Causa Gustav Kuhn), Marlis Petersen, Sevana Salmasi sowie die Gründerin Elisabeth Kulman.

Youtube-Plattform „What’s Opera Doc“: die „heile“ Welt der Oper bekommt Risse

Die glänzende Fassade der Oper bröckelt. Denn Machtspiele, Intrigen und Leid passieren nicht nur auf der Opernbühne, sondern auch hinter den Kulissen.

Deutschlandfunk Kultur, Sendung „Tonart“ vom 29.4.2021

Dauer: 6 Minuten
Redakteurin: Elisabeth Hahn

Link zum Beitrag:

https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=921753  

Darf gerne geteilt werden!

Mit besten Grüßen
Elisabeth Kulman

What’s Opera Doc – The YouTube Channel For Professional Opera Singers

https://www.youtube.com/c/WhatsOperaDoc

My website: https://www.elisabethkulman.com
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Kultur.Sommer.Semmering 2021. 9. Juli bis 5. September im Südbahnhotel

Kultur.Sommer.Semmering 2021

https://www.kultursommer-semmering.at/spielplan
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Cottbus / Karlsruhe: DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK – DIGITAL

Oper für Jugendliche als Koproduktion zwischen dem Staatstheater Cottbus und dem Staatstheater Karlsruhe

Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Virginia Breitenstein (Klavier) und Ilkin Alpay (Sopran)
Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Virginia Breitenstein (Klavier) und Ilkin Alpay (Sopran. Foto: Marlies Kross

Anlässlich der Europäischen Kulturtage in Karlsruhe hat am 3. Mai 2021 die Oper Das Tagebuch der Anne Frank ihre Online-Premiere. Die Inszenierung entstand als Koproduktion zwischen dem Staatstheater Cottbus und dem Staatstheater Karlsruhe. Weitere Vorstellungen sind am 11. und 13. Mai 2021 kostenlos auf YouTube zu erleben. Zu allen Terminen wird ein Nachgespräch per Zoom mit den Beteiligten angeboten. Ab 31. Mai 2021 ist die Inszenierung auch auf dem YouTube-Kanal des Staatstheaters Cottbus abrufbar.

Regie führte Patric Seibert-Wolf, seit Spielzeitbeginn Dramaturg für Musiktheater und Ballett am Staatstheater Cottbus. Mit der jungen türkischen Sopranistin Ilkin Alpay erarbeitete er eine ca. 55-minütige Fassung der 1969 vom russischen Komponisten Grigori Frid geschriebenen Oper. Als Libretto wurden allein Anne Franks Texte verwendet, die Musik erinnert an die Klangsprache von Dimitri Schostakowitsch und wird von Virginia Breitenstein am Klavier umgesetzt. Weitere Texte aus dem Tagebuch liest die Schauspielerin Barbara Dussler. 

Szenenfoto mit: (vorn) Virginia Breitenstein (Klavier); (im Hintergrund) Ilkin Alpay (Sopran)
Szenenfoto mit: (vorn) Virginia Breitenstein (Klavier); (im Hintergrund) Ilkin Alpay (Sopran. Foto: Marlies Kross

Der Entstehungsprozess der Inszenierung Das Tagebuch der Anne Frank begann bereits im Februar 2020 in Karlsruhe. Ziel war es, gemeinsam mit Schüler*innen eine Oper für junge Menschen zu erarbeiten. Seibert-Wolf, damals Geschäftsführender Dramaturg und stellvertretender Operndirektor am Staatstheater Karlsruhe, übernahm die Regie. Vier Wochen lang wurde geprobt und sehr oft waren Jugendliche der Anne-Frank-Schule in Karlsruhe-Oberreut mit dabei. Sie gaben wertvolle Hinweise und brachten ihre Sicht auf Anne Franks Geschichte ein. Dann kam Corona bedingt der Lockdown und die für Ende März 2020 geplante Premiere konnte nicht stattfinden – eigentlich das Aus für dieses Projekt. Doch es bekam am Staatstheater Cottbus eine zweite Chance. Mit einer Förderung aus dem Fonds „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ wurde eine Koproduktion zwischen den Staatstheatern initiiert und das Projekt in nunmehr filmischer Umsetzung neu entwickelt. Gedreht wurde mit Unterstützung der technischen Gewerke an zwei Tagen in der Kammerbühne des Cottbuser Theaters.

Weitere Informationen unter:

www.karlsruhe.de/ekt-tv

www.youtube.com/staatstheatercottbus  

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Mitten in der COVID-19-Pandemie gründete Yi Lin Jiang  2020 sein eigenes Plattenlabel ANCLEF und konnte gemeinsam mit dem italienischen Pianisten Jacopo Giovannini die erste EP „Philia“ anhand der großzügigen Unterstützung des Deutschen Musikrats im Rahmen von „Neustart Kultur“ erfolgreich veröffentlichen.

PHILIA — YI LIN JIANG

Hoch gelobt vom weltführenden Magazin Gramophone als ein Künstler mit „Kühnheit sowie außergewöhnlicher pianistischer Sicherheit“, zog der Young Steinway Artist Yi Lin Jiang mit der Veröffentlichung seines Debütalbums „Masques“ (Solaris Records) sofort die Aufmerksamkeit der internationalen Musikwelt auf sich und wurde noch in derselben Saison mit einer Nominierung für den renommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Der Polnische Rundfunk würdigte diese CD als „eine Collage aus verschiedenen Farben und Emotionen“, die französische Zeitschrift Diapason attestierte seinem Spiel „eine mit Stolz getragene Geste“, der internationale Online-Guide AllMusic applaudierte „seine Virtuosität sowie sein Feingefühl für musikalische Stimmungen“, und BR-Klassik empfahl diese Platte als „das perspektivenreiche Porträt eines jungen Pianisten“. Die Süddeutsche Zeitung sprach über seine „enorme Musikalität und packende Ausdruckstiefe“, und das australische Limelight-Magazin ernannte ihn zu „einer beeindruckenden Neuheit auf dem Markt, außerordentlich talentiert mit vollkommener Technik und Elan“.

Mitten in der COVID-19-Pandemie gründete er 2020 sein eigenes Plattenlabel ANCLEF und konnte gemeinsam mit dem italienischen Pianisten Jacopo Giovannini die erste EP „Philia“ anhand der großzügigen Unterstützung des Deutschen Musikrats im Rahmen von „Neustart Kultur“ erfolgreich veröffentlichen. Das dazugehörige Album „IV·XXI“, ebenfalls für 2021 vorgesehen, sowie weitere CD-Produktionen für die nächste Saison sind in Planung mit seinem langjährigen Tonmeister Peter Laenger.

Konzerteinladungen führten den europäischen Pianisten u.a. ins Konzerthaus Berlin, in die Laeiszhalle Hamburg, auf alle wichtigen Bühnen Münchens (Prinzregententheater; Gasteig; Herkulessaal und Cuvilliés-Theater in der Münchner Residenz), in die historische Willa Atma Zakopane sowie nach London in die St Martin-in-the-Fields, wo seine außerordentliche Aufführung von Beethovens Klaviersonate op. 111 im Rahmen seines Solo-Debüts mit Standing Ovations gefeiert wurde. Er gastierte u.a. bei den Münchner Opernfestspielen, dem Musikfest der NDR Radiophilharmonie, der Heidelberger Klavierwoche, dem Euregio Musikfestival, der Salzburg Biennale, dem Internationalen Klavierfestival junger Meister, den Countune Concerts sowie der Pianists of the World Series. Unter namhaften Dirigenten wie Allan Bergius, Carlos Domínguez-Nieto, Raphael von Hoensbroech, Hans Drewanz, Alexandra Helldorff und Massimiliano Caldi konzertierte er u.a. mit der Philharmonie Südwestfalen, dem Schwäbischen Jugendsinfonieorchester, dem Koszalin Philharmonic Orchestra, dem ATTACCA-Orchester des Bayerischen Staatorchesters und der Jungen Münchner Philharmonie. Weitere bedeutende Musikpersönlichkeiten wie Gerrit Glaner, Evgeny Kissin, Francisco Araiza, Łukasz Borowicz, Herbert Schuch, Toshio Hosokawa und Julius Berger beeinflussten seinen musikalischen Werdegang. Er ist Gründer und Intendant des Jiang Artists Festivals.

1988 in München geboren, erhielt Yi Lin Jiang mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Barbara Strauß; bereits ein Jahr später gewann er seinen ersten Klavierwettbewerb. Mit zehn Jahren gab er sein Orchesterdebüt und wurde als jüngster Musiker mit dem Jugendkulturpreis der Stadt Kaufbeuren für seine außerordentlichen Musikaktivitäten ausgezeichnet. 2005 wurde er in die renommierte Klavierklasse des verstorbenen deutschen Pädagogen Karl-Heinz Kämmerling (1930–2012) aufgenommen, zunächst an der Universität Mozarteum Salzburg, seit 2010 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo er zu der letzten Schülergeneration seines ehemaligen Lehrers gehörte. Seit 2012 studierte er bei der bekannten polnischen Pianistin Ewa Kupiec und schloss bei ihr sein Studium mit höchster Auszeichnung ab (2013: Bachelor of Music | 2015: Master of Music | 2018: Konzertexamen). Parallel zu seiner Konzertlaufbahn unterrichtet er seit 2015 als Assistent von Ewa Kupiec, seit 2017 zusätzlich auch als Dozent seine eigene Klasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Philia back cover ©ANCLEF.jpg

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LANDESTHEATER LINZ: 6 PREMIEREN IN 6 TAGEN! THEATER FÜR EINE NEUE WELT!

Mit sechs Premieren rund um Pfingsten startet das Landestheater Linz wieder voll durch. Den Auftakt macht am 19. Mai das Musical mit der Premiere von „Lieder für eine neue Welt“. Insgesamt sind in dieser Spielzeit noch 12 Premieren auf den fünf Bühnen des Landestheaters Linz geplant. Die Spielzeit wird bis 18. Juli verlängert.

Laut einer Umfrage der Soziologin Barbara Rothmüller, was die Österreicher*innen während der Lockdowns denn am meisten vermissen würden, standen auf Platz eins: die Kulturveranstaltungen! Vor Sport, Urlaub und Reisen! Die Freude ist nun groß, denn nach einer über sechsmonatigen Pause, soll der Vorhang ab 19. Mai 2021 an unserem Theater wieder aufgehen dürfen.

Das Landestheater Linz hat daher Theater in Hülle und Fülle für sein Publikum vorbereitet und seine Spielpläne prall mit Neuem und Beliebtem gefüllt. Umso mehr freut sich unser Theater, seine Häuser und Säle wieder für sein Publikum öffnen zu können. Unter Einhaltung aller Gesundheits-Schutzmaßnahmen werden wir diese Wiedereröffnung mit einem Feuerwerk an Premieren und einem Wiedersehen mit beliebten Stücken feiern und das analog und in 3D.

Intendant Hermann Schneider: „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen Und jeder geht zufrieden aus dem Haus – weiß der Theaterdirektor im Vorspiel zu Goethes FAUST: In diesem Sinne bin ich stolz, glücklich und dankbar, dass wir wieder spielen dürfen und also werden. Wir alle freuen uns auf Sie!“

Geschäftsführer Thomas Königstorfer: „Unsere Abonnent*innen werden ab dem 19. Mai noch rund 120 ihrer Abo-Vorstellungen dieser Saison besuchen können. Wir freuen uns wieder auf den Applaus unseres Publikums!“

Der Vorverkauf für die Vorstellungen im Mai startet morgen Donnerstag. Ab Freitag können auch Karten für Vorstellungen im Juni und Juli gekauft werden.

Rund um Pfingsten ins Landestheater Linz – 6 Premieren in 6 Tagen
Das Landestheater startet nach einem erfolgreichen Herbstauftakt mit vollem Elan in den zweiten Teil dieser Spielzeit.

Es zeigt in allen Produktionen eine enorme Bandbreite menschlichen Handelns und menschlicher Emotionen – all das, was die Theaterbesucher*innen suchen und lieben, wenn sie ins Theater gehen: beste Unterhaltung, gedankliche Anregung und die kommunikative Begegnung mit Menschen. Rund um Pfingsten darf man sich nun auf sechs Premieren und weitere Stücke aus der aktuellen Spielzeit freuen. Neben den Premieren (siehe Überblick) sind Beethovens Oper „Fidelio“ (ab 24. Mai), die Operette „Das Land des Lächelns“ (ab 21. Mai), das Musical „Piaf“ (ab 30. Mai) und im Jungen Theater „Junger Klassiker – Faust Short Cuts“ (ab 29. Mai) wieder auf dem Spielplan. 

PREMIEREN IM ÜBERBLICK

LIEDER FÜR EINE NEUE WELT

(SONGS FOR A NEW WORLD)

MUSIK UND GESANGSTEXTE VON JASON ROBERT BROWN

Premiere: 19. Mai 2021, 19.30 Uhr | Großer Saal Musiktheater
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich

Inszenierung, Choreografie, Bühne: Simon Eichenberger

AMADEUS

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Amadeus. Copyright: Landestheater Linz

THEATERSTÜCK VON PETER SHAFFER

Premiere: 20. Mai 2021, 19.30 Uhr | Schauspielhaus
Inszenierung: Markus Völlenklee

CREDO (UA)

TANZSTÜCK VON URS DIETRICH
Premiere: 21. Mai 2021, 20.00 Uhr | BlackBox Musiktheater
Inszenierung und Choreografie: Urs Dietrich

 

I CAPULETI E I MONTECCHI

(ROMEO UND JULIA)

TRAGEDIA LIRICA IN ZWEI AKTEN VON VINCENZO BELLINI

Premiere: 22. Mai 2021, 19.30 Uhr | Großer Saal Musiktheater
Musikalische Leitung: Enrico Calesso

Inszenierung: Gregor Horres

BINGE LIVING (UA)

CALLCENTER-MONOLOGE VON STEFANIE SARGNAGEL
Premiere: 22. Mai 2021, 20.00 Uhr | Studiobühne Promenade
Inszenierung: Fanny Brunner

 

ALTE MEISTER

THEATERSTÜCK NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN VON THOMAS BERNHARD
Premiere: 24. Mai 2021, 19.30 Uhr | Kammerspiele

Inszenierung: Stephan Suschke

 

WEITERE PREMIEREN IM MAI UND JUNI

THE WAVE (DIE WELLE) (UA)
MUSICAL VON OR MATIAS

NACH DEM BERICHT VON RON JONES

Premiere: 28. Mai 2021, 19.30 Uhr | Schauspielhaus
Musikalische Leitung: Juheon Han
Inszenierung: Christoph Drewitz


VERSTEHEN SIE DEN DSCHIHADISMUS IN ACHT SCHRITTEN! (ZUCKEN)

THEATERSTÜCK VON SASHA MARIANNA SALZMANN
Premiere: 28. Mai 2021, 20.00 Uhr | Studiobühne Promenade
Inszenierung: Esther Muschol

 

DER ZERBROCHNE KRUG

LUSTSPIEL VON HEINRICH VON KLEIST
Premiere: 29. Mai 2021, 19.30 Uhr | Kammerspiele
Inszenierung: Bérénice Hebenstreit

LIEBESBRIEFE (UA)

TANZABEND VON MEI HONG LIN

MUSIK VON ELENI KARAIDROU UND ANDEREN

Premiere: 1. Juni 2021, 19.30 Uhr | Schauspielhaus

Choreografie und Inszenierung: Mei Hong Lin

DER BÖSE GEIST LUMPAZIVAGABUNDUS ODER DAS LIEDERLICHE KLEEBLATT

lunj

ZAUBERPOSSE MIT GESANG IN DREI AUFZÜGEN

VON JOHANN NESTROY
Premiere: 9. Juni 2021, 19.30 Uhr | Schauspielhaus
Inszenierung: Georg Schmiedleitner

VEREINTE NATIONEN

THEATERSTÜCK VON CLEMENS J. SETZ
Premiere: 10. Juni 2021, 20.00 Uhr | Studiobühne Promenade

Inszenierung: Alexander Julian Meile

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und unvergessliche Theatererlebnisse!

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ÖFFNUNGSZEITEN KARTENSERVICE:

Telefonische und persönliche Erreichbarkeit (Musiktheater) bis 3. Mai:

Mi. 28. April 14.00 – 18.00 Uhr
Do. 29. April 14.00 – 18.00 Uhr
Fr. 30. April 9.00 – 13.00 Uhr

Ab 3. Mai gelten wieder die regulären Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten im Musiktheater und im Schauspielhaus an der Promenade.
Montag – Freitag 9.00 – 18.00 Uhr, Samstag 9.00 – 12.30 Uhr
kassa@landestheater-linz.at
Telefon +43 (0)732/76 11-400

Theater für Zuhause!
Auf unserer NETZBÜHNE präsentieren wir weiterhin ausgewählte Produktionen unseres Spielplans als Aufnahmen unserer Bühnenperformance, liebevoll gedrehte Filmversionen, aber auch Videos rund um unsere Vorstellungen. Große Oper wie „I Capuleti e i Montecchi“ (Romeo und Julia) von Vincenzo Bellni (bis 8. Mai 2021), Philip Glass „Spuren der Verirrten“ (bis 15. Mai), das Konzert des Bruckner Orchester Linz „Schubert & Haydn“ (ab 1. Mai bis 29. Mai) und diverse Formate für ein Junges Publikum wie „Alice im Wunderland“ (bis 11. Juli). Außerdem weiter im NETZBÜHNE-Spielplan erwartet Sie unsere live-online-Produktion „Elektra“.
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a t t i t u d e: This week’s recommendations: April 30th, 2021 – Ballet

Erik Murzagaliyev: News fom Oslo

Copyright: Erik Berg
Copyright:Erik Borg

Watch the video here!

Shane Wuerthner: Stories from a dance career… Episode 3.

Read it here!

Shane Wuerthner: Stories from a dance career… Episode 4. Just CLICK here!

Germany’s Ballett am Rhein: Contemporary Thoughts and Actions!

Read it here!

Ricardo Leitner/ attitude

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Was man heute noch sagen darf? Shitstorms, Cancel Culture und #allesdichtmachen

wagenk

ZUM YOUTUBE-VIDEO

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ORF / „IM ZENTRUM“: Zwischen Akzeptanz und Ignoranz – Wie sehr spaltet Corona unsere Gesellschaft?

 Am 2. Mai um 22.10 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) – Ein Jahr Corona-Pandemie unterzieht auch die Regeln der demokratischen Auseinandersetzung einer harten Prüfung. Die breite gesellschaftliche Bereitschaft am Anfang, fast alles der Bewältigung der Gesundheitskrise unterzuordnen, ist nicht mehr gegeben. Doch der demokratische Diskurs ähnelt oft einem Glaubensstreit zwischen Richtig oder Falsch, Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß. Wo verläuft die Grenze zwischen berechtigter Skepsis und Verschwörungstheorie? Welche Rolle spielen Wissenschaft und Politik? Und was bedeutet die zunehmende Spaltung der Gesellschaft für die Zukunft der Demokratie?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 2. Mai 2021, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Dagmar Belakowitsch Klubobmann-Stellvertreterin, FPÖ
Eva Blimlinger Sprecherin für Kunst & Kultur, Wissenschaft & Forschung, Medien, Öffentlicher Dienst, Die Grünen
Gudula Walterskirchen Publizistin, Herausgeberin „Niederösterreichische Nachrichten“
Ingrid Brodnig Autorin und Expertin für Verschwörungstheorien und Fake News
Gerald Ex-Verschwörungstheoretiker, alias „Ascendancer“ auf YouTube
Elke Ziegler Wissenschaftsjournalistin, ORF-Hörfunk

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