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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 19. SEPTEMBER 2021)

19.09.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 19. SEPTEMBER 2021)

Wiener Staatsoper: VOR DER PREMIERE „IL BARBIERE DI SIVIGLIA“ (28. September)

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Aussendung der Wiener Staatsoper: Liebes Publikum, wie gut es sich anfühlt, wenn das Haus am Ring wieder bis zum letzten Platz gefüllt ist, Standing Ovations gespendet werden und Bravo-Rufe erklingen, konnten wir in den ersten beiden Wochen der neuen Spielzeit bereits mehrmals erleben. Nicht nur die Abschiedsgala für José Carreras, sondern auch mehrere Repertoire-Abende wie Falstaff oder Tosca und die neue La traviata-Produktion begeisterten das Publikum.
In den nächsten Wochen erwarten Sie weitere zahlreiche musikalische und tänzerische Höhepunkte, über die wir Sie unten stehend informieren wollen. Noch gibt es für (fast) alle Vorstellungen Tickets – wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Premiere
Il barbiere di Siviglia

Nach 55 Jahren kommt ein neuer Barbier von Sevilla ans Haus am Ring: Am 28. September feiert die von Michele Mariotti dirigierte Produktion ihre Premiere, erstmals wird Herbert Fritsch an der Wiener Staatsoper inszenieren. Mariotti, der sich gerade auch mit dem Belcanto-Repertoire einen klingenden Namen gemacht hat und an allen wichtigen Häusern von der New Yorker Met über die Mailänder Scala bis zum Londoner Royal Opera House zu Gast ist, wird am Premierenabend sein Staatsopern-Hausdebüt geben. Und Herbert Fritsch, dessen vielfach auszeichnete künstlerische Bandbreite vom Schauspiel über Bühnenbildgestaltung bis zur Inszenierung reicht, gilt als Meister des intelligent-doppelbödigen wie radikal fordernden Humors – wie auch in Wien schon am Burgtheater zu erleben war. Dass die Produktion das Publikum auf Pfade eines außergewöhnlichen Musiktheaters führen wird, dafür sorgt nicht zuletzt auch die maßstabsetzende Sängerinnen- und Sänger-Besetzung: Vasilisa Berzhanskaya, eine der international vielversprechendsten jungen Sängerinnen, gibt mit der Rosina ihr Hausdebüt, KS Juan Diego Flórez ist wohl die Idealbesetzung des Grafen Almaviva, mit Ildar Abdrazakov wird der Partie des Basilio besonderes stimmliches wie darstellerisches Profil verliehen und mit Étienne Dupuis zeigt sich der bravouröse Valentin der Faust-Premiere des Frühjahrs 2021 nun als Figaro auch von seiner komischen Seite.

Termine: 28. September, 1., 4., 7., 10., 14. Oktober

→ ZUM KARTENKAUF

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Klaus Billand: Gesprächskonzerte mit dem chinesischen Tenor Long Long und der franz. Sopranistin M. Louledjian im Kultur + Kongress Zentrum Rosenheim am 25. September 2021

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Long Long Trailer by RFO 

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Long Long. Copyright: Jannes Frubel

Dr. Klaus Billand wird  am 25. September um 17 Uhr im Kultur + Kongress Zentrum Rosenheim ein Gesprächskonzert mit dem chinesischen Tenor Long Long moderieren, der unter anderem in diesem Sommer den Duca de Mantua im „Rigoletto“ bei den Bregenzer Festspielen gesungen hat. Der Tenor befindet sich auf einem sehr guten Weg zu einer internationalen Karriere und hätte im Frühjahr an der Wiener Staatsoper den Tamino singen sollen. Die „Zauberflöte“ wurde aber Corona-bedingt abgesagt. 

Um 20 Uhr am selben Tag folgt ein weiteres Gesprächs-Konzert mit meiner Moderation, in dem die französische Sopranistin Melody Louledjian ihre CD „Fleurs“ musikalisch vorstellen wird.

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Melody Louledjian Trailer by RFO 

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ORF : myfidelio feiert den 50. Geburtstag von Anna Netrebko

Die Klassikplattform gratuliert mit einem umfassenden Programmschwerpunkt und zeigt Netrebko u. a. in „La Traviata“ in der Sensationsproduktion der Salzburger Festspiele 2005 =

Wien (OTS) – Die nächsten Wochen stehen auf der Klassikplattform myfidelio (www.myfidelio.at) ganz im Zeichen von Opernstar Anna Netrebko, die am 18. September ihren 50. Geburtstag feiert. myfidelio gratuliert der Ausnahmekünstlerin mit einem umfangreichen Programmschwerpunkt und einem bunten Blumenstrauß ihrer schönsten Interpretationen aus den vergangenen Jahren, darunter auch einer ihrer größten Opernerfolge: die umjubelte „La Traviata“-Inszenierung der Salzburger Festspiele von 2005 mit Anna Netrebko in der Titelpartie.

Donna Anna und ihre vielen Facetten

Anna Netrebko ist ein Garant für volle Säle. Seit ihrem Durchbruch als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ in Salzburg 2002 ist sie auf den großen Bühnen der Welt zu Hause und gilt als eine der schillerndsten Operndiven der Gegenwart.

Ein Wiedersehen gibt es mit der Salzburger „Traviata“ von 2005, die am 25. September Premiere auf myfidelio feiert und die immer noch als ein Höhepunkt der modernen Operngeschichte gilt: Mit ihr wurden Anna Netrebko und Rolando Villazón DAS Bühnenpaar der Opernwelt für viele Jahre.

Fortgesetzt wird der Premierenreigen am 28. September mit der „Operngala aus Baden-Baden“, bei der 2007 Anna Netrebko, Elīna Garanča, Ramón Vargas und Ludovic Tézier Operngenuss vom Feinsten boten. Auf dem Programm standen u. a. die schönsten Arien aus bekannten Klassikern und wiederentdeckten Opernraritäten von Verdi, Donizetti, Bellini und Puccini.

Weitere Opern- und Konzerthöhepunkte aus dem umfangreichen digitalen Angebot zu Anna Netrebko, die schon jetzt auf myfidelio abrufbar sind: das Konzert „3 Stars in Vienna“ aus dem Jahr 2008, in dem die Star-Sopranistin gemeinsam mit Plácido Domingo und Rolando Villazón vor dem Schloss Schönbrunn auftritt, oder auch das „Red Ribbon Celebration Concert“ 2015, bei dem sie u. a. an der Seite von Gregory Porter, Juan Diego Flórez und ihrem jetzigen Ehemann Yusif Eyvazov singt. myfidelio zeigt die Operndiva darüber hinaus u. a. in Massenets „Manon“ aus der Wiener Staatsoper (2007), in der Rolle der Sylva Varescu in „Die Csárdásfürstin“ aus der Semperoper Dresden (2014) und als Aida in Verdis gleichnamiger Oper bei den Salzburger Festspielen 2017.

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Camilla Nylund debütierte in Helsinki als „Tosca“

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ZU INSTAGRAM

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Noch ein Tosca-Foto mit Camilla Nylund
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Ab heute ein „Siebziger“: Erwin Steinhauer  DER TRAGIKOMIKER
Ein biographisches Porträt
192 Seiten, ueberreuter Verlag, 2021 

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Rund um einen so „runden“ Geburtstag wie den Siebziger gibt es viele Festivitäten, die schön sind und vorbei gehen. Was bleibt, ist ein Buch. Im Fall von Erwin Steinhauer wurde es von seinem alten Freund, dem Schriftsteller Fritz Schindlecker, verfasst, der den Erwin seit 1984 sehr gut kennt. Und bis auf eine Zeit, in der sie total zerstritten waren (nach der Versöhnung wussten sie gar  nicht mehr, warum), gab es immer eine enge berufliche Beziehung, die mit Kabarett-Texten begann und in den letzten Jahren in einer Reihe gemeinsamer Bücher kulminierte.

Schindlecker schrieb nun für den am 19. September 1951 geborenen Erwin Steinhauer unter dem Titel „Der Tragikomiker“ das, was er ein „biographisches Porträt“ nennt, sprich: im Grunde sein persönliches Buch über den Erwin, was ihn von der strengen Chronologie befreit (das hießt, er darf legitim vom Hundertsten ins Tausendste kommen) und immer wieder Ausflüge ins Private (was seine eigenen Reflexionen betrifft) erlaubt.

Er kann das, was ein Biograph notwendigerweise ziemlich an den Anfang stellen würde, mittendrin erzählen, nämlich dass die katholische Kirche Klein-Erwin die ersten Eindrücke vermittelte, was „Theater“ ist und wie man selbst drinsteckt – als Ministrant bei der Messe und bei der Fronleichnamsprozession…

Zur Buchbesprechung von Renate Wagner

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OPER BONN: Premiere LEONORE 40/45

Opera semiseria in einem Vorspiel und sieben Bildern (zwei Akte)
Von Rolf Liebermann (1910-1999)

Libretto von Heinrich Strobel

 Musikalische Leitung: Daniel Johannes Mayr
Inszenierung: Jürgen R. Weber

 SONNTAG, 10. Oktober 2021 | 18 UHR | OPERNHAUS

Nach 62 Jahren kehrt am Sonntag, dem 10. Oktober um 18 Uhr, Rolf Liebermanns LEONORE 40/45 auf die internationale Opernbühne zurück! Zu dieser Premiere im Opernhaus lädt Sie das Theater Bonn recht herzlich ein.

Rolf Liebermann wollte der Oper ein Thema geben, „das die Leute angeht, das unsere Zeit berührt und das im direkten Kontakt mit der Erlebniswelt unserer Zeit steht.“ Doch nach der sehr erfolgreichen Uraufführung 1952 in Basel wurde das Werk in Deutschland und Italien als Provokation gesehen und führte bei jeder Aufführung zu einem Desaster. Eine Liebesbeziehung zwischen einem deutschen Soldaten und einer Französin so kurz nach Kriegsende als Oper verarbeitet zu sehen, stieß beim Publikum auf völlige Ablehnung.

So gehört LEONORE 40/45 zu den Werken des Musiktheaters des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts, die ihren Weg nicht in den Kanon gefunden haben und die derzeit mit dem szenischen und wissenschaftlichen Rechercheprojekt FOKUS |‘33| – Forschungsreise zu den Ursachen von Verschwinden und Verbleiben – am Theater Bonn zur Diskussion stehen.

 Ein Rahmenprogramm begleitet jede Vorstellung von LEONORE 40/45.

Direkt vor der Premiere, am 10. Oktober, hält Prof. Dr. Thomas Bauer, Islamwissenschaftler und Arabist der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, den Festvortrag „Vom Kanon zum Einerlei – warum die Oper ihre Vielfalt liegenlässt“ anlässlich der Eröffnung der Reihe FOKUS |‘33|. Der Festvortag findet um 18 Uhr im großen Saal des Opernhauses statt. Direkt im Anschluss beginnt die Premiere von LEONORE 40/45.

Vor Vorstellungsbeginn um 19.30 Uhr wird es am Freitag, dem 15. Oktober um 18 Uhr ein Gespräch über Besatzer, Besetzte und späte Staatsbürger mit Dr. Stefan Martens zum Thema „Im Spannungsfeld zwischen Erbfeindschaft und Völkerfreundschaft“ auf der Foyerbühne im Opernhaus geben.

theater-bonn.de/de/programm/im-spannungsfeld-zwischen-erbfeindschaft-und-volkerfreundschaft/200722

Am Sonntag, dem 17. Oktober, im Anschluss an die Vorstellung LEONORE 40/45 (Vorstellungsbeginn 18 Uhr), findet um 20 Uhr ein Gespräch mit heutigen deutsch-französischen Paaren auf der Foyerbühne des Opernhauses statt: „L’amour est plus fort que la haine, je crois à l’amour – Liebe ohne Grenzen?“

https://www.theater-bonn.de/de/programm/lamour-est-plus-fort-que-la-haine-je-crois-a-lamour/200706

NACHGEFRAGT: Zur letzten Vorstellung von LEONORE 40/45, am 22. Oktober, besteht im Anschluss an die Vorstellung die Möglichkeit, den Beteiligten der Produktion Fragen zu stellen und mit ihnen zu diskutieren. 

 Termine: 10. Okt (Premiere) / 15. / 17. / 22. Okt 

Tickets – auch für die Premiere – telefonisch unter 0228 77 8008, an unseren Theaterkassen oder online unter theater-bonn.de.

Diese Produktion wird von Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und zeitversetzt übertragen.

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Österreichische Nationalbibliothek erwirbt Familiennachlass Herz und Kestranek

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Die noch erhaltenen Teile des schriftlichen Familiennachlasses der österreichischen Industriellenfamilien Herz und Kestranek befinden sich seit kurzem in der Österreichischen Nationalbibliothek. Der umfangreiche Nachlass wurde von Miguel Herz-Kestranek bewahrt und ergänzt nun die Bestände der Nationalbibliothek zur österreichischen Geschichte der Jahrhundertwende und der Zeit der beiden Weltkriege.

Die facettenreiche Geschichte der Familien Herz und Kestranek wird in der Sammlung von Handschriften und alten Drucken durch vielfältige Objekte wie Briefe, Fotografien, Gäste- und Tagebücher und Werke verschiedener Familienmitglieder festgehalten und erforschbar gemacht. Seit 2018 kam der Nachlass zu einem großen Teil durch Schenkungen Miguel Herz-Kestraneks etappenweise in die Österreichische Nationalbibliothek. Er umfasst inzwischen mehr als 10.000 Schriftstücke und Dokumente.

Der bekannte österreichische Schauspieler und Buchautor Miguel Herz-Kestranek entstammt einer Industriellen- und Künstlerfamilie des ehemaligen jüdischen Wiener Großbürgertums. Die Familie brachte zur Zeit der Jahrhundertwende neben bedeutenden österreichischen Industriellen auch Bischöfe, Kunstschaffende und Philosophen hervor.

Aus dem nun in der Österreichischen Nationalbibliothek verwahrten Nachlass ist ein Album mit Glückwunschtelegrammen besonders hervorzuheben, welches das Ehepaar Ida und Eugen Herz, Großeltern von Miguel Herz-Kestranek, nach der Hochzeit zusammenstellte. Es umfasst über 400 Telegramme zu deren Hochzeit am 14. März 1908 in der Wiener Minoritenkirche. Das ledergebundene Album mit Goldschnitt ist Ausdruck der dauerhaften Wertschätzung des Ehepaares für die Glückwünsche aus dem Freundeskreis. Zu den Gratulanten gehörten namhafte Persönlichkeiten wie Adele und Ferdinand Bloch-Bauer, Max Devrient, Karl und Leopoldine Wittgenstein, Alfred Grünfeld und Anna Sacher.

Einen wichtigen Bestandteil des Familiennachlasses stellt auch die Exilkorrespondenz Stefan Herz-Kestraneks mit seinen Eltern Ida und Eugen dar, die dieser von 1938 bis zum Erliegen des Postverkehrs zwischen Südamerika und Europa im Herbst 1942 in die Heimat sandte. Wenige Monate nach der Flucht beschreibt er den Eltern in einem Brief seine neue Lebenswelt, die trotz vieler Ortswechsel für Jahre die gleiche bleiben wird, nämlich „eine Welt die niemand verstehen kann, der nicht in ihr gelebt hat, eben die Welt des Emigranten, die Welt des Heimatlosen, des ganz auf sich allein Angewiesenen.“

Wichtiger Angelpunkt der durch den Nachlass dokumentierten Familiengeschichte ist die 1911 verstorbene jüdische Urgroßmutter Miguel Herz-Kestraneks, Caroline Frankl. Ihre beiden Söhne Wilhelm und Hans Kestranek strebten unterschiedliche Karrieren in Industrie und Kunst an, während die älteste Tochter Jenny in die berühmte Familie Kupelwieser einheiratete und die jüngste Tochter Ida Frau des Industriellen Eugen Herz wurde. Wilhelm war als Vertrauter Karl Wittgensteins dessen Nachfolger als Zentraldirektor der Prager Eisenindustrie-Gesellschaft, initiierte als Kunstmäzen unter anderem die Wiener Festwochen und gehörte zum Förderkreis zur Errichtung des Mozarteum-Gebäudes in Salzburg. Währenddessen zog es Hans Kestranek in die Kunst und zur Philosophie: er verfasste eine der ersten Interpretationen zu Ludwig Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus. Als Mitschüler und Freund Hugo von Hofmannsthals, absolvierte er eine Architektenausbildung bei Otto Wagner und verfügte als Maler über eine Kopieerlaubnis z.B. im Madrider Prado.

» TEXT UND FOTOS

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Buntes Programm und Eröffnung des NEUEN ENTREES zum Saisonstart: Das STAATSTHEATER KARLSRUHE startet mit dem THEATERTAG in die Spielzeit 21/22

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Auf dem Foto sehen Sie Ministerin Theresia Bauer, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Intendant Dr. Ulrich Peters, Johannes Graf-Hauber – Geschäftsführender Direktor, Uta-Christine Deppermann – Künstlerische Betriebsdirektorin, Leiterin VB AK Ursula Orth, Projektleitung VB AK Dagmar Menzenbach sowie Ivica Fulir – Technischer Direktor und Nutzervertreter Bauvorhaben. Copyright: Arno Kohlem.

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE startete am Samstag, den 18. September mit einem Theatertag in die
Spielzeit 2021/22. Gemeinsam mit Kunstministerin Theresia Bauer und Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank
Mentrup eröffnete Intendant Dr. Ulrich Peters das Fest: „Endlich wieder Theater! Dazu möchte ich Sie ganz
herzlich einladen. ´Mir ist die Ehre widerfahren …´, als Intendant dieses großartige Theater einige Jahre
künstlerisch leiten zu dürfen. Mir ist aber auch ´die Ehre widerfahren …‘, Sie heute hier zu einem ganz
besonderen Anlass willkommen zu heißen: Der Eröffnung des NEUEN ENTREES, einem ersten, provisorischen
Meilenstein der Sanierung des BADISCHEN STAATSTHEATERS. Die überwältigende Mehrheit mit der der
Gemeinderat Karlsruhe kürzlich für die Sanierung stimmte, ist ein großartiges Bekenntnis zur Kunst und Kultur
in dieser Stadt, in unserem Land, in der Republik. Im Namen aller Theaterbegeisterten, und denen die es
werden wollen, sowie im Namen aller Mitarbeiter*innen danke ich Ihnen ganz herzlich hierfür.“

„Das NEUE ENTREE ist ein Vorgeschmack darauf, was das neue STAATSTHEATER nach der Sanierung sein
wird: ein großartiges Kulturgebäude mitten im Stadtzentrum, eng verbunden mit der Identität der Stadt
Karlsruhe und des Landes Baden-Württemberg und mit neuen Räumen für Begegnung und Austausch weit
über das gewohnte abendliche Theatererlebnis hinaus. Mit dieser Baumaßnahme werden wir unserer
Verantwortung für einen der wichtigsten Kulturorte Baden-Württembergs gerecht.

Denn ich sehe uns – das Land und die Stadt Karlsruhe – gegenüber der nächsten Generation in der Pflicht,
unsere Kultureinrichtungen für die kommenden Jahrzehnte zu sichern und ihre künstlerische Strahlkraft ebenso
wie ihre gesellschaftliche Ausstrahlung zu erhalten“, so Kunstministerin Theresia Bauer.

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup betonte: „Das NEUE ENTREE ein lichter, heller Ort, der eine Einladung
darstellt. Es öffnet hier die Arme, um Sie als Besucherinnen und Besucher aber auch alle Bürgerinnen und
Bürger dieser Stadt zu empfangen. Es ist geplant, dass hier künftig am Tage Gastronomie für alle offen
zugänglich sein wird. Das Theater möchte die Menschen der Stadt einladen, sie zu sich holen und mit ihnen
kommunizieren. Ich wünsche Ihnen eine spannende, theaterreiche Spielzeit und einen tollen Eröffnungstag!
Genießen Sie diesen herzlichen Empfang des STAATSTHEATERS und lassen Sie sich durch das NEUE ENTREE
„einsaugen“ in den Ort der Kunst, in die großartigen Sprachen aller Sparten und stärken Sie das Haus und
seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Ihr Kommen!“

Die Besucher*innen erwartete am Theatertag ein vielseitiges Programm für Groß und Klein inklusive
Sanierungsführungen, Probeneinblicken und Konzerten. Die sechs Sparten des STAATSTHEATERS hießen ihr
Publikum mit öffentlichen Proben der nächsten Schauspielpremiere Toni Erdmann und des 1. Sinfoniekonzerts,
einem öffentlichen Training des Balletts und Formaten wie Einblicke und Ausblicke: 10 Jahre JUNGES
STAATSTHEATER, oder ROTES SOFA: Neue Ensemblemitglieder im Gespräch und einem Opernkonzert sowie
einer Eröffnungsshow zur neuen Spielzeit willkommen. Aufgrund der großen Nachfrage zum Theatertag, wurde
die Eröffnungsshow ab 20 Uhr auf dem Theatervorplatz ausgestrahlt und Live auf dem Youtube-Kanal des
STAATSTHEATERS gestreamt.
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Ballet/ attitude/ Ricardo Leitner: This week’s recommendations: September 17th, 2021

Intrada/ Beethoven-Project II: John Neumeier & Hamburg Ballet, Theater a.d. Wien, August 29th, 2021

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Read it here!

 

2021/22… Another Season (Another Reason, for making Whopee… )

Read it here!

 

National Theatre Bratislava: Nina Poláková appointed new Ballet Director!

 

Igor Zapravdin and Stars from the Ballet World: July 9th, 2021 (Europa Ballett, St. Pölten)

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Ricardo Leitner
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 ORF  / „IM ZENTRUM“: Kinder in der Pandemie – Von der Politik im Stich gelassen?

Am 19. August um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Wir sind im zweiten Herbst nach Ausbruch der Pandemie und am Anfang der vierten Welle angelangt. Diese trifft vor allem die Jungen in der Gesellschaft. Mehr als 600 Klassen sind in Quarantäne. Laut Bildungsministerium betrifft dies etwa 17.000 Kinder und Jugendliche, die meisten davon in der Bundeshauptstadt Wien. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler kritisieren schlecht funktionierende Tests und die Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden. In einem offenen Brief an die Bundesregierung forderten 32 Wiener Schulsprecher/innen Luftfilter und den Schutz ungeimpfter Kinder mittels Impfpflicht fürs Schulpersonal. Die Opposition wirft der Regierung vor, erneut den Sommer für die Planung verschlafen zu haben.

Überforderte Schulen, alleingelassene Eltern, verwirrende Maßnahmen. Wie können die widersprüchlichen Anweisungen aufgelöst werden? Wann gibt es klare Regeln? Wurde der Sommer abermals verschlafen? Soll nach einer zugelassenen Impfung für unter Zwölfjährige in den Schulen geimpft werden?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 19. September 2021, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Pamela Rendi-Wagner Bundesparteivorsitzende und Klubobfrau, SPÖ
Martin Netzer Generalsekretär im Bildungsministerium
Michael Wagner Mikrobiologe, Universität Wien
Judith Raunig Gesundheitspsychologin
Mati Randow Schulsprecher AHS Rahlgasse, Wien

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