Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 18. NOVEMBER 2018)

18.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 18. NOVEMBER 2018)

HEUTE STREAM AUS DER WIENER STAATSOPER: DON GIOVANNI


Marcus Werba (Don Giovanni), Myrto Papatanasiu (Donna Anna). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Beginn: 18,3o h

https://www.staatsoperlive.com/de/live/

______________________________________________________________________

LIVE-STREAMS AUS DER ELBPHILHARMONIE

 Antonio Vivaldi trifft auf italienische Moderne und zwei Mal »My Polish Heart«

Das Konzert des italienischen Barockmusikensembles Il Giardino Armonico unter der Leitung von Giovanni Antonini mit Patricia Kopatchinskaja (Violine) am kommenden Montag, den 19.11.2018, um 20 Uhr im Großen Saal der Elbphilharmonie kann im Live-Stream auf www.elbphilharmonie.de mitverfolgt werden. Auf dem Programm stehen Konzerte von Vivaldi im Wechsel mit neuen Werken zeitgenössischer italienischer Komponisten.

Zwei Konzerte des NDR-Festivals »My Polish Heart« innerhalb des dreimonatigen Polen-Schwerpunkts der Elbphilharmonie sind ebenfalls im Live-Stream zu verfolgen: Der Auftritt des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter der Leitung von Krzysztof Urbański mit Piotr Anderszewski (Klavier) mit Werken von Szymanowski und Górecki am Sonnabend, den 17. November sowie das Konzert der NDR Bigband unter der Leitung von Geir Lysne mit Vladyslav Sendecki (Klavier) und dem Atom String Quartet am Sonnabend, den 24. November (jeweils 20 Uhr).

Die Links zu allen Live-Streams sowie zu Video-on-Demand-Angeboten sind hier zu finden:

www.elbphilharmonie.de/blog/tag/livestream

Die nächsten Live-Streams im Überblick

Samstag, 17. November 2018 um 20 Uhr

NDR Elbphilharmonie Orchester / Krzysztof Urbański

»My Polish Heart«

Karol Szymanowski Sinfonie Nr. 4 op. 60 für Klavier und Orchester »Symphonie concertante«

Henryk Mikołaj Górecki Sinfonie Nr. 3 op. 36 für Sopran und Orchester »Sinfonie der Klagelieder«

Montag, 19. November 2018 um 20 Uhr

Il Giardino Armonico / Giovanni Antonini / Patricia Kopatchinskaja

Werke von Vivaldi und von zeitgenössischen italienischen Komponisten

Samstag, 24. November 2018 um 20 Uhr

NDR Bigband / Geir Lysne

»My Polish Heart«

Wolf Kerschek »My Polish Heart« für Klavier und Bigband

Geir Lysne »About Penderecki«
______________________________________________________________________

Donizettis „Maria Stuarda“ feiert Premiere im Opernhaus Düsseldorf

Im Opernhaus Düsseldorf ist am Mittwoch, 19. Dezember, um 19.30 Uhr Premiere für Gaetano Donizettis Oper „Maria Stuarda“, das dramatische Kräftemessen zweier Königinnen, die sich im wirklichen Leben nie begegnet sind. Inszeniert hat es der flämische Regisseur Guy Joosten, die musikalische Leitung übernimmt Antonino Fogliani.

Adela Zaharia gibt ihr Debüt als Maria Stuarda und erobert sich nach „Lucia di Lammermoor“ eine weitere Titelpartie im anspruchsvollen Belcanto-Fach. Seit sie im Sommer 2017 in gleich zwei Kategorien Placido Domingos „Operalia“-Wettbewerb gewann, ist die Sopranistin nicht nur als Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein erfolgreich, sondern auch international gefragt. Im spannenden Duell der beiden starken Frauen steht ihr Maria Kataeva als englische Königin Elisabetta I. gegenüber. Sie gewann 2016 den internationalen Gesangswettbewerb „Die Meistersinger von Nürnberg“ und begeistert an der Deutschen Oper am Rhein u. a. als Angelina in „La Cenerentola“, Wellgunde im „Ring des Nibelungen“ und das Kind in „L’Enfant et les Sortilèges“.

Weitere Informationen zum Stück, alle Vorstellungstermine und die vollständige Besetzung finden Sie auf unserer Website (https://operamrhein.de/de_DE/repertoire/maria-stuarda.1169055).
_____________________________________________________________________________

Countertenor Xavier Sabata mit neuem Solo-Album „L’Alessandro amante“ und Gesamtaufnahme von Stradellas „La Doriclea“ (Weltersteinspielung)

 

Xavier Sabata veröffentlich Ende des Jahres zwei neue Alben: zum einen erscheint am 30. November sein Solo-Album „L’Alessandro amante“, das sich Alexander dem Großen über die Musik nähert (Aparté). Begleitet wird er vom katalanischen Barockensemble Vespres d’Arnadí unter der Leitung von Dani Espasa. Am 1. Dezember wird außerdem die Weltersteinspielung von Alessandro Stradellas „La Doriclea“ mit dem Ensemble Il Pomo d’Oro veröffentlicht (Arcana).

 

Alexander der Große inspirierte zahlreiche Komponisten des Barocks zu mehr als 65 Opern, darunter Georg Friedrich Händel, Nicola Porpora, Leonardo Vinci, Antonio Draghi und Francesco Mancini. „L’Alessandro amante“, nach der gleichnamigen Oper von Giovanni Antonio Boretti, ist kein getreues Porträt des historischen Charakters, sondern die Interpretation aus einer Arienauswahl, die den Herrscher einmal als großen Krieger, dann als zärtlichen Liebhaber charakterisiert. Xavier Sabata entschied sich für Arien, die einen Zeitraum von 75 Jahren abdecken und so auch die Entwicklung der Gattung Oper widerspiegeln. Der Countertenor meint: „Er war eine komplexe und widersprüchliche Persönlichkeit, manchmal idealisiert, manchmal verdammt. Meine Absicht ist es, einen Menschen zu zeigen, der sich zwar selbst als Gott darstellte, aber tief im Inneren verletzlich wie wir alle war.“

In der Weltersteinspielung von Alessandro Stradellas (1643–1682) unbekannter Oper „La Doriclea“ mit Il Pomo d’Oro übernimmt Xavier Sabata eine der Hauptpartien, die Rolle des Fidalbo. „La Doriclea“ zählt zu einer komödiantischen Gattung, die sich aus der spanischen Theatertradition ableitet und im Italien des 17. Jahrhunderts durch Opern- und Prosaübersetzungen sowie Bühnenadaptionen verbreitet wurde. Die Handlung dreht sich um das romantische Auf und Ab zweier adeliger Paare (Doriclea und Fidalbo sowie Lucinda und Celindo), voll von Intrigen, falschen Identitäten, Eifersucht und gegenseitigen Vorwürfen. Die komischen Szenen des dritten Paares – Giraldo und Delfina – geben mit ihren witzigen Kommentaren der Oper ihren unverkennbaren Schwung.

 

Der aus Barcelona stammende Xavier Sabata, der Saxophon und Schauspiel studierte, machte sich in Spanien als Darsteller im Theater und Fernsehen einen Namen, ehe er sich mit 26 Jahren dem klassischen Gesang zuwendete. Der Künstler fühlt sich sowohl in der zeitgenössischen Musik wie im Barockzeitalter zu Hause. Für Begeisterung sorgte er in der Titelrolle der für ihn komponierten Oper „Kaspar Hauser“ von Hans Thomalla. Im Februar 2019 steht er in der Uraufführung von Benet Casablancas‘ Oper „L’enigma di Lea“ am Gran Teatre del Liceu in Barcelona auf der Bühne. Von Xavier Sabata liegen zahlreiche Alben vor, darunter die zwei hervorragend besprochenen Solo-Alben bei Aparté „Bad Guys“ (2013) und „Catharsis“ (2017). 2017 gab er als Ottone in Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ sein Debüt an der Staatsoper Unter den Linden im Rahmen deren Wiedereröffnung. Vom 24. November bis 1. Dezember 2018 steht die Produktion mit vier Vorstellungen dort wieder auf dem Spielplan.

Bildergebnis für xavier sabata l alessandro amante

 

 

 

„L’Alessandro amante“

Arien von Giovanni Battista Bononcini (1670–1747)

Georg Friedrich Händel (1685–1759)

Giovanni Battista Pescetti (1704–1766)

Agostino Steffani (1654–1728)

Antonio Draghi (1634–1700)

Francesco Mancini (1672–1737)

Leonardo Vinci (1690–1730)

Leonardo Leo (1694–1744)

Nicola Porpora (1686–1768)

 

Xavier Sabata, Countenor

Vespres d’Arnadí

Dani Espasa, Leitung

 

 

 

Alessandro Stradella (1643–1682)

La Doriclea

Oper in drei Akten

Libretto von Flavio Orsini

 

Doriclea, (Lindoro), Emoke Baráth Sopran

Fidalbo, Xavier Sabata Countertenor

Lucinda, Giuseppina Bridelli Mezzosopran

Celindo, Luca Cervoni Tenor

Delfina, Gabriella Martellacci Contralto

Giraldo, Riccardo Novaro Bariton

 

Il Pomo d’Oro

Andrea De Carlo, Leitung

 

 

Ausgewählte Termine:

 

24., 26., 28. November und 1. Dezember, Staatsoper Unter den Linden, Berlin

Claudio Monteverdi „L’Incoronazione di Poppea“

Ottone, Xavier Sabata

Akademie für Alte Musik Berlin

Diego Fasolis, Leitung

 

21. bis 28. Dezember, Opéra National de Lyon

Georg Friedrich Händel „Rodelinda“

Bertarido, Xavier Sabata

Stefano Montanari, Leitung

 

9. bis 13. Februar 2019, Gran Teatre del Liceu, Barlceona

Benet Casablancas „L’enigma di Lea“

Dr. Schicksal, Xavier Sabata

Josep Pons, Leitung

 

6. März 2019, Grünwald

„L’Alessandro amante“

Vespres d’Arnadí

Dani Espasa, Leitung

 

__________________________________________________________________________

WIEN/ VILLA WERHEIMSTEIN: ADVENTABEND am 30. NOVEMBER

__________________________________________________________________
WIEN: KIRCHENMUSIK IN DER MARIENKIRCHE IN WIEN/ HERNALS

_______________________________________________________________________

 

Diese Seite drucken