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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 17. MAI 2020)

17.05.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 17. MAI 2020)

STAATSTHEATER WIESBADEN STARTET MIT DEM „CORONA-PROGRAMM
 
Internationale Maifestspiele 2020 abgesagt | concerti.de
Kartenvorverkauf hat bereits begonnen
Anlässlich der vom Land Hessen verfügten Lockerungen vom 7. Mai wird das Hessische Staatstheater Wiesbaden mit der Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamtes ab Montag, den 18. Mai 2020 mit einem Ersatzprogramm den Vorstellungsbetrieb wiederaufnehmen. Das Ersatzprogramm wird vom 18. Mai bis zum 6. Juni 2020 gespielt und beinhaltet Specials aus dem Programm der Internationalen Maifestspiele 2020. Darunter sind musikalische Abende mit Günther Groissböck, Michael Volle, Gabriela Scherer, Andreas Schager, Klaus Florian Vogt, René Pape und weiteren Sänger*innen, die sich freuen in Wiesbaden wieder aufzutreten. Des Weiteren stehen eine Lesung von Jens Harzer, Ausschnitte der Opern »Tristan und Isolde«, »Carmen« sowie »Der Rosenkavalier« auf dem Programm und das Deutsche Theater Berlin ist mit dem Schauspiel »Ismene, Schwester von« zu Gast. Die Schwerpunkte unseres Schauspiel-Ersatzprogramms werden Soloabende und die Beckett-Trilogie sein, welche am 4., 5. & 6. Juni jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere feiert. Außerdem werden verschiedene Konzertformate angeboten. Im Ballett feiert die Produktion »Startbahn 2020« in zwei Teilen am 5. & 6. Juni jeweils um 19.30 Uhr im Kleinen Haus Premiere.

Der Kartenvorverkauf läuft bereits.

 

Wir werden total verwöhnt: Weitere Met-Streams (10. Woche)

Metropolitan Opera | Tickets

Die „Met“ kann wirklich unerschöpflich in ihre Bestände greifen.
Jetzt kommen zu den Übertragungen der letzten Jahre auch die Schätze der Vergangenheit – ein „Lohengrin“ mit Peter Hofmann und „unserer“ Leonie Rysanek, ein „Don Giovanni“ mit James Morris und Joan Sutherland… (Renate Wagner)

Week 10

Supplementary content—including synopses, articles, and more—is available here.

Monday, May 18
Mozart’s Idomeneo
Starring Nadine Sierra, Elza van den Heever, Alice Coote, and Matthew Polenzani, conducted by James Levine. From March 25, 2017.

Tuesday, May 19
Wagner’s Lohengrin
Starring Eva Marton, Leonie Rysanek, Peter Hofmann, Leif Roar, and John Macurdy, conducted by James Levine. From January 10, 1986.

Wednesday, May 20
Verdi’s Un Ballo in Maschera
Starring Sondra Radvanovsky, Kathleen Kim, Stephanie Blythe, Marcelo Álvarez, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Fabio Luisi. From December 8, 2012.

Thursday, May 21
Puccini’s Turandot
Starring Christine Goerke, Eleonora Buratto, Yusif Eyvazov, and James Morris, conducted by Yannick Nézet-Séguin. From October 12, 2019.

Friday, May 22
Mozart’s Don Giovanni
Starring Joan Sutherland, James Morris, and Gabriel Bacquier, conducted by Richard Bonynge. From March 16, 1978.

Saturday, May 23
Gounod’s Faust
Starring Marina Poplavskaya, Jonas Kaufmann, and René Pape, conducted by Yannick Nézet-Séguin. From December 10, 2011.

Sunday, May 24
Massenet’s Manon
Starring Anna Netrebko, Piotr Beczała, and Paulo Szot, conducted by Fabio Luisi. From April 7, 2012.

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STRASBOURG/ OPÉRA NATIONAL DU RHIN

ZUM SAISONPROGRAMM

 

ZUM TRAILER
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Konzert Theater Bern Wir stellen Ihnen unsere Spielzeit 2020.2021 vor!

Noch wartet Konzert Theater Bern auf die Wiedereröffnung: Der Vorhang ist geschlossen, die Proben ruhen. Gerade deshalb freuen wir uns umso mehr, Ihnen das Programm der Spielzeit 2020.2021 vorzustellen.

https://www.konzerttheaterbern.ch/presse/

Cihan Inan, Estefania Miranda, Mario Venzago und Xavier Zuber haben mit viel Leidenschaft über 30 Produktionen geplant. Dazu zählen neun Uraufführungen, vier Schweizer Erstaufführungen und zwölf Symphoniekonzerte. Auch die überaus erfolgreiche Kooperation zwischen dem Berner Symphonieorchester und dem Casino Bern, Über ds Chrüz, setzen wir fort.

Die offizielle Eröffnung der neuen Spielzeit erfolgt traditionsgemäss mit dem Theaterfest am 22. August 2020 – natürlich unter dem Vorbehalt, dass es die Lage erlauben wird. Danach starten wir mit einem vielfältigen Programm auf den Bühnen von Konzert Theater Bern in die neue Saison.

Alle Premieren sowie eine Zusammenstellung der Höhepunkte aller Sparten entnehmen Sie bitte dem Mediendossier.

Wir freuen uns, wenn die Bretter, die uns die Welt bedeuten, wiederbelebt sind. Auf eine wunderbare Spielzeit 2020.2021!
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WIEN/ Online-Merker, Zeleborgasse:  Liederabend  Günther Groissböck, Alexandra Goloubitskaia,  15. Mai 2020


Foto: Hiltrud Zehrl

Die Chance, Günther Groissböck in den Räumlichkeiten des Onlinemerkers zu hören, konnte man sich nicht entgehen lassen.

Der große Sänger sang, begleitet von der fantastischen Pianistin Alexandra Goloubitskaia , die auch auf einem kleinen ( aber guten) Elektroklavier unglaubliche Stimmungen in den Raum zauberte, ein volles Konzertprogramm (ohne jegliche Pause), das er mit Wotans Abschied triumphal krönte.

Allein die unverwechselbar schöne, mächtige Stimme Groissböcks zu hören wäre ja schon eindrucksvoll.

Die Programmauswahl, das Zusammenmusizieren, die musikalische und textliche Gestaltung machen den Abend zum unvergesslichen Genuss.

Mit den Worten „Bedecke deinen Himmel, Zeus“ (Prometheus) eröffnete Groissböck den Abend, der unter dem Motto “ Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach Freiheit“ (Schiller) stand.  Es folgten mit “ Grenzen der Menschheit“ und „Ganymed“  zwei weitere Schubertsche Goethelieder.

Aus den zahlreichen Mayrhoferliedern (Schubert) hörte man den „Schiffer“ (Im Sturme, im Regen befahr‘ ich den Fluss) und „Lied eines Schiffers an die Dioskuren“.

Schlicht und eindrucksvoll gab Groissböck „Die Uhr“ von Carl Loewe, mächtig trumpfte er bei „Odins Meeresritt“ auf, genauso wie die Goloubitskaia am Klavier.

Aus dem umfangreichen Programm muss jedenfalls noch Gustav Mahlers “ Der Tambourg’sell“ aus „Des Knaben Wunderhorn“ erwähnt werden, dessen Interpretation es einem kalt den Rücken hinunterlaufen ließ.

Und dann  “ Wotans Abschied“………..

Es ist dem Online-MerkerDank auszusprechen, der dieses Konzert unter Einhaltung der Coronabestimmungen möglich machte.

Christoph Karner 


Dr. Alexandra Goloubitskaia, Günther Groissbock, Foto: Brigita Schwarz


Dr. Alexandra Goloubitskaia, Günther Groissbock, Foto: Brigita Schwarz


Dr. Alexandra Goloubitskaia, Günther Groissbock, Foto: Brigita Schwarz

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HANNOVER: BEWEGTE ZEITEN
Die Intendantinnen Laura Berman (Staatsoper) und Sonja Anders (Schauspiel) präsentierten heute mit ihren Teams die Pläne für die kommende Spielzeit

Zehn Opern-Neuproduktionen sowie 16 Wiederaufnahmen, drei neue Ballettabende mit drei Wiederaufnahmen, acht Sinfoniekonzerte, drei Kinderkonzerte, sowie Sonderprogramme bringt die Staatsoper Hannover ab Herbst 2020 auf die Bühne.
„Als wir uns für Der Kompass schwankt als Motto für die Spielzeit 2020/21 entschieden haben, war Covid-19 noch unbekannt. Wir beobachteten um uns eine Welt, die auf der Suche war: auf der Suche nach Wertekriterien, die zunehmend fließend zu sein schienen. Dann überholte uns die Wirklichkeit einer Pandemie, und der Kompass kam mehr denn je ins Schwanken. Kunst, Kultur und Theater sind die Orte, an denen sich die Gesellschaft gedanklich und emotional mit diesen Fragen beschäftigen kann. Gemeinsam mit meinem ganzen Team lade ich Sie ein, sich mit uns auf Richtungssuche zu begeben und die Ausschläge der Kompassnadel zu beobachten und zu diskutieren,“ freut sich Laura Berman auf die neue Spielzeit.

Die ausführliche Pressemappe der Staatsoper Hannover finden Sie hier, das Spielzeitheft können Sie sich hier herunterladen.

Insgesamt 26 Neuproduktionen, darunter neun Ur- und Erstaufführungen, stehen auf dem Programm der zweiten Spielzeit von Schauspiel-Intendantin Sonja Anders. Am 18. September soll mit Don Karlos in der Regie von Laura Linnenbaum die Saison eröffnet werden. „Es geht um unsere Demokratie und ihre Gefährdungen durch Populismus, Nationalismus, Angst und soziale Ausgrenzung. Das Motiv der Bewegung als Moment der persönlichen und gesellschaftlichen Veränderung interessiert uns gerade besonders“, erklärt Sonja Anders auch im Hinblick auf die aktuelle Lage um Covid-19.
Mit einem Großteil der Regisseur*innen der aktuellen Spielzeit wird die Zusammenarbeit auch in 2020/21 fortgeführt, darunter Marie Bues, Stephan Kimmig, Laura Linnenbaum, Lilja Rupprecht oder Friederike Heller. Daneben gibt es neue Namen wie Armin Petras, Markus Bothe oder Anja Behrens.
Hier können Sie die ausführliche Pressemappe sowie das Spielzeitheft des Schauspiel Hannover herunterladen.

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Ballett am Rhein mit Martin Schläpfers „Forellenquintett“ online schauen

Ballett am Rhein: Martin Schläpfers „Forellenquintett“ online
Foto: Gert Weigelt

 Das ZDF und der Kultursender ARTE stellen einen weiteren Meilenstein aus Martin Schläpfers vielfältigem Repertoire zur Verfügung: Ab Samstag, 16. Mai ist für vier Wochen Schläpfers „Forellenquintett“ zur gleichnamigen Komposition von Franz Schubert kostenlos auf operamrhein.de abrufbar.  Der Film von Roger Bisson ist das Ergebnis einer aufwändigen ZDF-Fernsehproduktion, die im September 2012 im Theater Duisburg aufgezeichnet wurde: Das Ballett am Rhein tanzte allein für die Kameras, die sich mit den Tänzerinnen und Tänzern auf der Bühne bewegten. Heiterkeit und Leichtigkeit treffen auf Melancholie und Skurriles – die besondere Nähe der Kameras sorgt dabei für ein verblüffend lebendiges Balletterlebnis.

Martin Schläpfers Publikumserfolg „Forellenquintett“ spielt in einem Wald, in einer Märchenwelt, die an Shakespeares Sommernachtstraum erinnert. Die Bühne von Keso Dekker gleicht einem geheimnisvoll schimmernden Ort, der zu einem Treffpunkt unterschiedlichster Gestalten wird. Liebespaare begegnen sich und wechseln in rasantem Tempo die Partner. Sonderlinge, Kobolde und Elfen treten auf, und immer wieder blitzen auch Erinnerungen an Franz Schubert auf, liegt der Duft des Wiener Waldes im Raum oder die ausgelassene Fröhlichkeit eines Heurigen. Zwischen einem Angler und seiner Forelle entspinnt sich eine Beziehung voll brutaler Zärtlichkeit, ähnlich skurril wie der Versuch des Dichters Schubart, sein später so bekanntes Gedicht „Die Forelle“ zu schreiben.

 Martin Schläpfer: „Forellenquintett“

Von 16. Mai bis 13. Juni kostenlos über operamrhein.de

Eine Produktion von ZDF/ARTE

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 ORF  „IM ZENTRUM“: Politik und die Qual der Moral – Was bleibt vom Sündenfall Ibiza?

Am 17. Mai um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – „So sind wir nicht!“ Mit diesen Worten hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Mai 2019 die Ibiza-Affäre kommentiert. Vor genau einem Jahr haben „Süddeutsche Zeitung“ und „Spiegel“ ein heimlich gefilmtes Gespräch der damaligen FPÖ-Spitzenpolitiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus mit einer vermeintlichen russischen Investorin in einer Villa auf Ibiza veröffentlicht. Darin ging es unter anderem um Staatsaufträge für millionenschwere Spenden und die Übernahme der „Kronen Zeitung“. Die Folgen waren dramatisch: Rücktritt von Strache als Vizekanzler, Rücktritt von Gudenus als Klubobmann im Parlament, Sturz der Regierung Kurz, Einsetzung einer Expertenregierung und Neuwahlen. Die Ibiza-Affäre hat die politische Landschaft in Österreich völlig verändert. Doch welche Konsequenzen wurden aus der Affäre tatsächlich gezogen? Kann Käuflichkeit in der Politik völlig ausgeschlossen werden? Und wie ist es mit der Moral in der Politik bestellt, wenn Heinz-Christian Strache mit einer neuen Partei in die Politik zurückkehrt? Darüber diskutieren am Sonntag, dem 17. Mai 2020, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Heinz-Christian Strache Obmann Team HC Strache, ehem. Vizekanzler und Bundesparteiobmann, FPÖ

Wolfgang Peschorn Präsident der Finanzprokuratur, ehem. Innenminister Regierung Bierlein

Irmgard Griss ehem. Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, ehem. Abgeordnete zum Nationalrat, NEOS

Peter Filzmaier Politikwissenschafter

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VOLKSTHEATER WIEN: Weiterer Online Spielplan für Mai

So. 17. 18.00 Halbe Wahrheiten von Alan Ayckbourn / Regie Lukas Holzhausen
Mo. 18. 18.00 Peer Gynt ***mit Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen*** von Henrik Ibsen / Regie Viktor Bodó
Di. 19. 18.00 Biedermann und die Brandstifter von Max Frisch / Regie Viktor Bodó
Mi. 20. Keine Vorstellung
Do. 21. 18.00 Urfaust/FaustIn and Out mit anschließender Videokonferenz des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek von Johann Wolfgang Goethe/Elfriede Jelinek / Regie Bérénice Hebenstreit, gleichzeitiger Stream auf nachtkritik.de; Nähere Informationen: https://www.ifvjelinek.at/veranstaltungen/kunst-politik-wer-stoert-hier-wen-2020/

Fr. 22. 18.00 Rechnitz (Der Würgeengel) von Elfriede Jelinek / Regie Miloš Lolić
Sa. 23. 18.00 Alte Meister von Thomas Bernhard / Regie Dušan David Pařízek
So. 24. 18.00 Der Menschenfeind von Molière / Regie Felix Hafner
Mo. 25. 18.00 Höllenangst von Johann Nestroy / Regie Felix Hafner
Di. 26. 18.00 Höllenangst von Johann Nestroy / Regie Felix Hafner ***mit Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen***
Mi. 27. Keine Vorstellung
Do. 28. Keine Vorstellung
Fr. 29. 18.00 Der Trafikant von Robert Seethaler / Regie Sebastian Schug
Sa. 30. 18.00 Die Reißleine von David Lindsay-Abaire / Regie Anna Marboe
So. 31. 18.00 Weh dem, der lügt! von Franz Grillparzer / Regie Martin Pfaff

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