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INFOS DES TAGES (SONNTAG 17. APRIL 2022 – Oster-Sonntag)

17.04.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 17. APRIL 2022 – Oster-Sonntag)

HEUTE STREAM AUS DER WIENER STAATSOPER: „DER ROSENKAVALIER“

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Die Veranstaltung ist ausverkauft! (Warteliste vorhanden)

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Zu den Osterfeiertagen: Aufnahmen aus der Deutschen Oper Berlin Stefan Herheims Inzenierung „Der Ring des Nibelungen“ Audio

Deutsche Oper Berlin: "Götterdämmerung" – mit Nina Stemme; © Bernd Uhlig

16 Stunden Opernrausch: Von Palmsonntag bis Ostermontag übertragen wir auf rbbKultur den „Ring des Nibelungen“ der Deutschen Oper Berlin – in der neuen Inszenierung von Stefan Herheim. Der preisgekrönte Opernregisseur aus Norwegen hat sich an eine Neuinterpretation gewagt und holt die Gedankenwelt von Wagners Tetralogie ins 21. Jahrhundert. Die musikalische Leitung hat Sir Donald Runnicles. Hier können Sie das Bühnenereignis komplett hören. (nicht sehen)

http://www.rbb-online.de/rbbkultur/themen/musik/beitraege/2022/ring-des-nibelungen/

Hier gibt es diesen Ring aber auch als Video (gefunden von Renate Wagner):
https://www.ardmediathek.de/video/ard-klassik/wagner-das-rheingold-i/ard/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE2NDUyMzg

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Linz: „FANNY UND ALEXANDER“ – Premiere/Uraufführung am Schauspielhaus des Landestheaters, 16. 04.2022

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Muriel Nova. Foto: Reinhard Winkler/ Landestheater

Musical mit Text von Øystein Wiik, Musik von Gisle Kverndokk nach dem Film Fanny och Alexander von Ingmar Bergman; aus dem Norwegischen von Elke Ranzinger und Roman Hinze

Ein Cartoon der deutschen Satirezeitschrift „pardon“ zeigte Mitte der 1970er ein Paar, das gegenüber einem Kinoportal steht. Aus dem Kino strömt das Publikum, mit hängender Nase, hängenden Haaren, hängenden Schultern, schlurfendem Schritt – nix wie personifizierte Depression. Die Beobachter gegenüber sind sich einig: „Muß gut sein, der neue Bergman!“.

Soweit die Satire. Jedenfalls galt Ingmar Bergman in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als der filmisch fokussierteste, handwerklich sorgfältigste, schmerzhafteste Analyst von  Menschlichem und Allzumenschlichem, Abgründe und Verhängnisse bis zur völligen Hoffnungslosigkeit eingeschlossen. Obwohl seine Filme oft von Düsternis geprägt waren, konnte er beispielsweise mit seiner liebevollen „Zauberflöten“-Verfilmung 1975 und schon 20 Jahre davor mit „Sommarnattens leende (Das Lächeln einer Sommernacht)“ auch Heiteres und Spöttisches perfekt in Szene setzen. Letzterer Film wurde von niemand Geringerem als Steven Sondheim zu einem – höchst erfolgreichen – Musical verarbeitet, „A Little Night Music“;  die Größten des showbusiness haben den Schlager des Stückes, „Send in the Clowns“, interpretiert…

…Die Inszenierung von Musicalchef Matthias Davids hält sich natürlich ebenso an das berühmte Vorbild, und ausnahmslos alle Ensemblemitglieder liefern intensive Charakterisierungen. Die Bühne von Hans Kudlich ist zweckdienlich für die rasche Szenenfolge, zitiert auch immer wieder Bilder aus dem Film (am augenfälligsten beim finalen Familienfest). Man kann allerdings bemängeln, daß die plüschige Heimeligkeit des Familiensitzes der Ekdahls zu unterkühlt wiedergegeben wird, ebenso fehlt die leicht unheimliche Magie des Hauses Jacobi; wohl aber mußten diese der Möglichkeit des schnellen Szenenwechsels zum Opfer fallen?…

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Alois Mühlbacher. Foto: Reinhard Winkler/ Linzer Landestheater

Zum Bericht über die Uraufführung  (Petra und Helmut Huber)
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OSTERFESTSPIELE BADEN-BADEN – BERLINER PHILHARMONIKER
Programm 2023:

Berliner Philharmoniker,
Kirill Petrenko und Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“
Die Osterfestspiele Baden-Baden werden sich mit den Berliner Philharmonikern und ihrem
Chefdirigenten Kirill Petrenko 2023 der Oper „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss in einer Neuinszenierung von Lydia Steier zuwenden. Dies gaben das Festspielhaus Baden-Baden und die Berliner Philharmoniker bekannt.

Jugendstil in der Musik

„Das musikalische Wien nach 1900, der Jugendstil und das Spätwerk von Richard Strauss werden im Mittelpunkt der Festspiele stehen. Sinfonische Werke von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms und Gustav Mahler bilden dabei ebenso reizvolle Kontraste wie das Oratorium „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ von Georg Friedrich Händel“, sagt Festspielhaus-Intendant Benedikt Stampa.

„Neben unserem Chefdirigenten Kirill Petrenko haben wir mit der französischen Barock-Spezialistin Emmanuelle Haïm und Daniel Harding eine Dirigentin und einen Dirigenten eingeladen, die sicher besondere Festspiel-Momente gestalten werden“, sagt die Intendantin der Berliner Philharmoniker, Andrea Zietzschmann. „Kirill Petrenko wird neben der anspruchsvollen Oper auch ein BeethovenBrahms-Programm mit der achten Sinfonie von Ludwig van Beethoven sowie zweimal ein reines Strauss-Programm mit den ‚Vier letzten Liedern‘ sowie der sinfonischen Dichtung ‚Ein Heldenleben‘
dirigieren.“

Strauss-Stimmen von Weltrang

Mit Elza van den Heever (Die Kaiserin), Michaela Schuster (Die Amme), Iréne Theorin (Die Färberin),
Clay Hilley (Der Kaiser), Wolfgang Koch (Barak) und Diana Damrau (Strauss: „Vier letzte Lieder“),
erwarten große Strauss-Stimmen das Festspielpublikum 2023 in Baden-Baden. Mitglieder der
Berliner Philharmoniker werden zudem wieder ein umfangreiches Kammermusik-Programm
anbieten.

Vorverkauf beginnt

Der öffentliche Vorverkauf für die Osterfestspiele 2023 beginnt am 2. Mai 2022. Bereits jetzt können Förderer und Mitglieder des Freundeskreises Festspielhaus Baden-Baden buchen. Im Webshop des Festspielhauses sind Wartelisten freigeschaltet.
Informationen und Eintrittskarten: www.festspielhaus.de – Tel. 07221 / 30 13 101
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Grischa Asagaroff zum 75er im OPERNMAGAZIN-Portrait

Anlässlich seines 75. Geburtstages am 15. April traf sich DAS OPERNMAGAZIN-Redakteur Marco Stücklin zu einem ausführlichen Gespräch mit Grischa Asagaroff über seine beruflichen Anfänge in der Opernszene, seine andauernde lange Karriere und die vielen Begegnungen, die er mit Künstlerinnen und Künstlern der Oper auf den Bühnen der Welt in diesen vielen Jahren hatte.  DAS OPERNMAGAZIN gratuliert Grischa Asagaroff zu seinem Geburtstag und wünscht ihm beruflich und privat weiterhin alles Gute.

ZUM PORTRÄT
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TTT Vinylschätze 23 – Chopin: Cello Sonata in G Minor, Op. 65 – III. Largo 1846 – Martha Argerich · Mstislav Rostropovich, Orchester s. Cover 1981

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https://www.youtube.com/watch?v=g_e2mK29K6w   3.40 Min

 Martha Argerich (* 1941) argentinisch-schweizerische Pianistin

Virtuosin mit breitem Repertoire

https://rp-online.de/kultur/musik/virtuosin-mit-breitem-repertoire_aid-11052121

 Mstislav Rostropovich (* 1927 – † 2007 ) russischer Cellist, Dirigent, Pianist, Komponist, Humanist, einer der bedeutendsten Cellisten                                                                                       
Der Cellist mit den zwei Leben: https://www.concerti.de/portraets/mstislaw-rostropowitsch-der-cellist-mit-den-zwei-leben/

 Frédéric Chopin (* 1810 Warschau † 1849 in Paris) polnisch-französischer Komponist, Pianist, Klavierpädagoge

https://www.berlinerfestspiele.de/de/berliner-festspiele/programm/bfs-kuenstler/bfs_kuenstler_detail_68702.html

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Fuoco Sacro ein Film über Grigorian, Jaho, Hannigan

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ZUM TRAILER 3,32 Minuten

Um euch einen Einblick in den Film zu geben, zeigen wir euch vorab einen Ausschnitt, indem deutlich wird, was Jan Schmidt-Garres neuen Film FUOCO SACRO – SUCHE NACH DEM HEILIGEN FEUER DES GESANGS ausmacht: er lässt sich Zeit @ermonelajaho, @hannigan.barbara und Asmik Grigorian bei ihrer Arbeit zu beobachten.

Dadurch bekommt der Zuschauer einen bisher ungesehenen Blick hinter die Kulissen des Operngesangs: individuelle Vorbereitungsübungen, Gespräche und Diskussion der Sängerinnen mit Regisseur*innen, Komponisten und Dirigenten bis hin zu gefeierten Auftritten u.a. mit Kirill Petrenko und Reinbert de Leeuw (†2020).

In einer Woche ist es soweit. Am 21. April startet der Film in den deutschen Kinos!
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Saisonstart 2022 der „Kerzenlicht-Konzerte“ am 21. Mai mit einem Klavierabend am „Liszt-Flügel“ im Museum Retz

„Soirée bei Kerzenlicht“

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Retz  |  Stets auf der Suche nach neuen Spielstätten erweitern die „Kerzenlicht-Konzerte“ 2022 ihren Radius um einen neuen Aufführungsort – das Museum Retz. Eines seiner Glanzstücke ist der neu renovierte „Liszt-Flügel“ der Marke Bösendorfer aus dem Besitz von Antonia Raab, einer aus Retz stammenden Klavierschülerin des Meisters.

Am 21. Mai eröffnet der Pianist Robert Pobitschka mit einem Klavier Solorecital – gespielt auf diesem historischen Instrument – die Saison 2022 der Serie „Kerzenlicht-Konzerte“. Am Programm stehen – natürlich – Kompositionen von Franz Liszt. Pobitschka interpretiert „Invocation“, Funérailles“ und Pensée des morts“ aus dessen Zyklus „Harmonies poétiques et religieuses“. Daneben erklingen Werke von Frederic Chopin, Zeitgenosse Liszts und dessen Freund in seiner Pariser Zeit.

Robert Pobitschka hat Liszts Werke in den vergangenen Jahren mehrfach mit großem Erfolg aufgeführt. Neben dem Klavierspiel bildet Komposition einen weiteren Schwerpunkt seines Wirkens. Die Uraufführung seines 1. Klavierkonzertes („Deep blue“) gab Robert Pobitschka 2015 im Rahmen des Festivals „Carinthischer Sommer“. Als Solist des Mozarteum-Orchesters Salzburg spielte er 2018 die Uraufführung seines 2. Klavierkonzertes.

Das Konzert wird in Koproduktion mit dem Museum Retz durchgeführt, das mit ein Buffet für das leibliche Wohl der Gäste sorgt.

Die Erfahrung der vergangenen Zeit zeigt, dass Konzerttermine durch die Corona-Verordnungen Änderungen erfahren können. Alle aktuellen Termine können auf

www.kerzenlicht-konzerte.at

abgerufen werden.
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CD-VORSTELLUNG: JI-YEOUN YOU : „WANDERUNGEN“

  • Franz Liszt: Klaviersonate h-moll
    +Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
    +Franz Schubert: Fantasie D. 760 (Wandererfantasie)
    +Robert Schumann: Fantasie op. 17
  • Künstler: Ji-Yeoun You (Klavier)
  • Label: bremen radiohall records, DDD, 2021
  • Bestellnummer: 10836408
  • Erscheinungstermin: 30.12.2021

Ji-Yeoun You - Wanderungen, CD

„Wege – nicht Werke“. Dahinter steht die Vorstellung, dass weder das Leben noch das Denken als ein gerundetes, abgeschlossenes „Werk“ erscheint, sondern als „Wege“, deren Ende beim Gehen unbekannt ist. Viele Philosophien, Religionen und Ideologien haben versucht, das Wandern des Menschen zwischen Geburt und Tod mit einen übergeordneten Sinn, einem System oder gar Vorschriften zu belegen. Andere Weisheitslehren wie der ostasiatische Daoismus erkennen den höchsten Sinn des menschlichen Lebens eher im intuitiven Streben nach der Harmonie mit der mystischen Einheit aller Prinzipien. Erst mit der Romantik wird das Wandern im westlichen Denken zum zentralen Motiv der Heimatlosigkeit. Andererseits ist das Wandern nicht nur ein Symbol für die Fluchtbewegung, sondern auch für die Suche nach neuen Wegen. Mit der Romantik beginnt die Zeit des permanenten Experiments in der Kunst – davon handeln die vier von JiYeoun You eingespielten Großwerke der romantischen Klavierliteratur.

Im Alter von fünf Jahren erhielt die gebürtige Koreanerin ihren ersten Klavierunterricht. Ihre pianistische Ausbildung setzte sie 1995 in Berlin fort (bei Laszlo Simon an der UdK und bei Klaus Bäßler und Georg Sava an der Hochschule für Musik Hanns Eisler). Ji-Yeoun You hat Soloabende in Berlin, Edinburgh, London, Paris und Seoul sowie Konzerte mit Orchestern wie den Berliner Symphonikern und den Brandenburger Symphonikern gegeben. Zudem trat sie beim Musica Nova Festival Glasgow und dem Bolzano Festival auf.

Die Aufnahmen entstanden im August 2021 im Sendesaal Bremen sowie im Oktober 2012 in der Jesus-ChristusKirche Berlin-Dahlem. Ji-Yeoun You spielt an Steinway D-Flügeln.
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ORF-„matinee“ am Ostermontag: „Der Geschmack Europas“ im griechischen Epirus, Dokudrama über Johannes Brahms

Am 18. April ab 9.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Die „matinee“ am Ostermontag, dem 18. April, um 9.05 Uhr in ORF 2, begibt sich zunächst in einer Ausgabe der ORF-Reihe „Der Geschmack Europas“ (10.30 Uhr) auf kulturkulinarische Spurensuchen in die griechische Region Epirus, wo u. a. orthodoxe Ostertraditionen hochgehalten werden. Anschließend steht in „Johannes Brahms – Die Pranke des Löwen“ (9.35 Uhr) zum 125. Todestag des Komponisten das musikalische Dreigestirn Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms im Mittelpunkt. In der aufwendig gestalteten Spieldokumentation erzählt der gereifte Brahms der kleinen Enkelin Kaiser Franz Josephs I. am Wiener Hof seine Lebensgeschichte. In der Rolle des alternden Komponisten ist Gedeon Burkhard zu sehen, der junge Brahms wird von Basil Eidenbenz verkörpert. Die Parts von Clara und Robert Schumann haben Esther Zimmering und Thomas Huber übernommen.

„Der Geschmack Europas – Das griechische Epirus“ (9.05 Uhr)

Seit 2013 erkundet die bereits mehrfach preisgekrönte ORF-Dokureihe „Der Geschmack Europas“ die kulinarischen Kulturen unseres Kontinents – und lädt zum Streifzug durch europäische Regionen und ihre Küchen, der geschichtliche, landschaftliche, geografische und kulturelle Hintergründe einfließen lässt. Diesmal führt die kulinarische Expedition in die Region Epirus – einen geschichtsträchtigen Landstrich im Nordwesten Griechenlands. Präsentator Lojze Wieser beschreitet antike Pfade und reist von Ioannina über Metsovo ins Pindusgebirge zur Vigoschlucht. Er befragt das Orakel von Dodoni, steigt hinab in die Tiefen des Hades, lauscht archaischen Hirtenliedern und tanzt Sirtaki. Und er bekommt Einblicke in die traditionellen orthodoxen Osterfeierlichkeiten, die auch kulinarisch einige Besonderheiten zu bieten haben: Nach der Auferstehungs-Liturgie in der Nacht des Karsamstags wird zu Hause die Magirítsa verspeist – eine traditionelle griechische Ostersuppe, die aus den Innereien der frisch geschlachteten Osterlämmer zubereitet wird. Eine weitere Osterspezialität sind die Kokorétsi, die ebenfalls aus Lamm-Innereien bestehen und – mit gesäuberten Därmen umwickelt – auf einem Spieß gegrillt werden. Regie bei dieser 2015 entstandenen Episode führte Florian Gebauer.

„Johannes Brahms – Die Pranke des Löwen“ (9.35 Uhr)

Im Sommer 1853 klopft ein junger Mann an die Tür von Clara und Robert Schumann. Es ist Johannes Brahms. Die Schumanns sind zu diesem Zeitpunkt die Musikstars in Europa, Brahms ist ein Niemand. Nachdem sich das Ehepaar dessen Kompositionen angehört hat, ist klar: Brahms ist der neue Messias der deutschen Musik. Für alle drei ist es Liebe auf den ersten Blick: Clara und Robert Schumann sind magisch von dem Jüngling aus Hamburg angezogen. Und Brahms verehrt die Künstlerin, die international gefeiert wird, und den Komponisten und Dichter, der als romantisches Genie gilt. Robert Schuhmann scheint Johannes Brahms als seinen natürlichen Nachfolger an Claras Seite zu sehen. Als er stirbt, scheint der Weg für diesen frei zu sein. Doch Clara ist zwölf Jahre älter und Johannes hat weder Vermögen noch eine Stellung. Er hat in der Zeit bei den Schumanns als Komponist nichts zuwege gebracht. In Brahms bricht der romantische Widerspruch von Kunst und Leben auf. Schweren Herzens trennt er sich von Clara. Dramaturgisch führt der Film von Annette Baumeister durch eine Rahmenhandlung: ein Zwiegespräch zwischen dem gereiften Komponisten und einer Enkelin des Kaisers, 1889, an der Wiener Hofburg. Brahms wartete dereinst auf die Verleihung des Ritterkreuzes des österreichisch-kaiserlichen Leopold-Ordens durch Kaiser Franz Joseph I. Von da blickt das Dokudrama in Brahms’ Kindheit zurück und erzählt den Werdegang des romantischen Genies aus unromantischen Hamburger Verhältnissen.

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