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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 15. NOVEMBER 2020)

15.11.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 15. NOVEMBER 2020)

DIE WIENER STAATSOPER BIETET WEITERHIN IHRE STREAMS AN: HEUTE „ARIADNE AUF NAXOS“

Aus 2014 mit den bereits verstorbenen Johan Botha und Peter Matic


Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar.
Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Falls Sie bereits einen Account besitzen, können Sie sich hier einloggen, um auf den Stream zugreifen zu können: play.wiener-staatsoper.at/login.
Falls nicht, können Sie sich hier registrieren: play.wiener-staatsoper.at/register.

Sonntag, 15. November 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss
ARIADNE AUF NAXOS (Vorstellung vom 23. Oktober 2014)
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Soile Isokoski, Johan Botha, Peter Matić, Jochen Schmeckenbecher, Sophie Koch,, Daniela Fally

Montag:

Montag, 16. November 2020, 19.00 Uhr
Gaetano Donizetti
ANNA BOLENA (Vorstellung vom 2. April 2011)
Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Inszenierung: Eric Génovèse
Mit u.a.: Anna Netrebko, Elīna Garanča, Ildebrando D’Arcangelo, Francesco Meli, Elisabeth Kulman
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DIE SALZBURGER FESTSPIELE ÜBER DAS PROGRAMM 2021

Sehr geehrte Damen und Herren!

Leider hat die Pandemie die Welt mehr denn je im Griff. Mit umso größerer Dankbarkeit blicken wir auf die Salzburger Festspiele 2020 quasi als Geschenk zum 100-Jahr-Jubiläum zurück. Und selbstverständlich erfüllt uns die Hoffnung, dass in den nächsten Wochen starke Mittel gegen diese heimtückische Krankheit gefunden sind.

Wir arbeiten derzeit mit ganzer Kraft und Fantasie an der Finalisierung des nächstjährigen Programms. Aber wir haben uns entschieden, die Veröffentlichung des Programms der Salzburger Festspiele 2021 um mindestens rund einen Monat, auf voraussichtlich Mitte Dezember zu verschieben. Dies soll Ihnen wie gewohnt die Möglichkeit geben, über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr Ihre Sommerplanung zu beginnen. Und vielleicht kann unser schönes Programmbuch auch ein Hoffnungsschimmer für bessere Zeiten sein.

Gleichzeitig möchten wir Ihnen aber auch mehr Zeit geben, sich zu entscheiden. Wir haben deshalb den Bestellstichtag von Anfang Januar auf den 28. Februar verschoben. Danach erst soll die Zuteilung der Karten erfolgen. Bei der Vergabe der Karten verbleiben wir bei unserer bewährten Praxis: Vorrang für die Stammkunden, Sponsoren, Mäzene, Förderer und Mitglieder des Vereins der Freunde. Danach allgemeiner Kartenverkauf, der wahrscheinlich im Mai beginnen wird.

In welcher Weise wir das Placement vornehmen können, ob Schachbrett-Muster oder dynamische Befüllung mit seitlichem Abstand zu jeder Gruppe, werden wir später anhand der Risikoanalyse mit unseren Experten entscheiden.

Sicher ist, dass wir die Personalisierung der Karten auch für 2021 beibehalten. Dies geschieht nicht nur aus Sicherheitsgründen. Denn Sie erlangen dadurch auch den Mehrwert, Ihre Karten als E-Ticket oder print@home-Ticket ausstellen zu können. So haben Sie unkompliziert und rasch Ihre Eintrittskarten bei der Hand. Auch bei Änderungen müssen diese nicht umständlich postalisch oder persönlich getauscht werden. Sie erhalten die neuen Karten umgehend per E-Mail zugestellt.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns nochmals für Ihre Geduld bei manch technischer Panne im vergangenen Sommer bedanken. Aber bis zu 3000 E-Mails täglich und manchmal an die 5000 Anrufe brachten selbst unsere außergewöhnlich flexiblen Mitarbeiterinnen im Kartenbüro an die Grenze der Belastbarkeit.

Selbstverständlich werden wir die Fortschritte, die uns die Digitalisierung gebracht hat, auch künftig nutzen. Aber seien Sie versichert, unsere persönliche Beratung und Betreuung für Sie steht weiter an erster Stelle. Dazu gehören auch regelmäßige Informationen.

Wir glauben fest daran, dass die Salzburger Festspiele so wie in diesem Jahr auch 2021 ein Zeichen für die Kraft der Kunst in kraftlosen Zeiten setzen können.

Herzlich
Helga Rabl-Stadler, Markus Hinterhäuser und Lukas Crepaz
Direktorium der Salzburger Festspiele

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Aus Bayreuth: Siegfried Wagners „Sonnenflammen“ op. 8 heute als (befristetes) Streaming zu erleben:

All Jene, die verhindert waren, zur einzigen diesjährigen Neuinszenierung im August nach Bayreuth zu kommen  und die auch der Bayreuther Kino-Aufführung im September nicht beiwohnen konnten,  haben am kommenden Wochenende die Chance,

Siegfried Wagners „Sonnenflammen“ op. 8 als (befristetes) Streaming zu erleben:

  SO 15. 11. 2020 ab 19:30 (bis 24:00 Uhr) mit englischen Untertiteln https://youtu.be/R21pfx7ER6g

Geerd Heinsen, Author at Opera Lounge

Im Dezember 2020 erscheint weltweit die DVD „Sonnenflammen“ bei Marco Polo (Naxos): 2.2220007.

Über das pianopianissimo-musiktheater ist die DVD zum Mitwirkenden-Vorzugspreis von 10 Euro plus Porto zu bestellen.  (Im internationalen Handel wird sie dann ca. 40 Euro kosten.)

Die Reihe der Bayreuther Inszenierungen der Opern von Siegfried Wagner soll am 21. 8. 21 fortgesetzt werden mit „Der Friedensengel“ op. 10 

Dafür benötigt pianopianissimo-musiktheater dringend Spenden: DE 38 7007 0024 0490 4900 00

Das anerkannt gemeinnützige pianopianissimo-musiktheater (pppmt e. V.)  stellt steuerrechtlich anerkannte Spendenquittungen aus.
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Auflösung unseres „Corona – Rätsels in den „infos des Tages“ vom gestrigen Tag: „Wilhelma-Theater“ in Stuttgart

Das Wilhelma-Theater ist ein Theater im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt. Es befindet sich direkt neben dem Haupteingang zum zoologisch-botanischen Garten Wilhelma. In dem Theater werden jährlich nahezu 200 öffentliche Veranstaltungen und Vorstellungen (Solistenkonzerte, Tanzvorstellungen, Opern, Schauspiel etc.) aufgeführt. Die meisten Aufführungen werden von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart gestaltet, die das Wilhelma-Theater als Lern- und Lehrtheater nutzt.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1f/Stuttgart_Wilhelmatheater_Zuschauerraum.jpg
Foto: Wilhelma-Theater

Das Theater wurde im Auftrag von König Wilhelm I. von Württemberg am Neckarufer gegenüber von Cannstatt erbaut. Die Einrichtung, die der Monarch aus eigener Schatulle finanzierte, sollte den Bürgern und Kurgästen die eigentlich gewünschte Spielbank ersetzen. Beauftragt wurde Architekt Karl Ludwig Wilhelm Zanth, der für den Theaterbau Architekturformen der Renaissance wählte. Die Hauptschauseite des Theaters mit Portikus richtete er gegen das Neckarufer. 1840 wurde das Theater feierlich eröffnet. Zanth, 1844 vom König in den personalen Adelsstand erhoben, erbaute ab 1842 im Anschluss an das Theater auch die königliche Sommerresidenz Wilhelma.

Von 1847 bis 1899 wurde das Theater nicht mehr bespielt. Dank der Initiative der privaten Wilhelma-Theater-Gesellschaft und dem Anschluss an die Straßenbahn lebte der Theaterbetrieb von 1900 bis 1912 wieder auf. In zwei Bauabschnitten zwischen 1903 und 1909 wurden zur Verbesserung der Sicherheit seitliche Treppenhäuser angebaut und dadurch die Schauseite zum Neckar verändert. 1920 bis 1928 diente der Bau als Operettentheater, von 1948 bis 1962 dann als Kino. Spätestens in dieser Zeit wurde das ehemals buntfarbig ausgemalte Innere hellgrau überstrichen.[1] Weil der Bau den brandschutzrechtlichen Bestimmungen nicht genügte, stand das Theater dann Jahrzehnte lang leer und war dem Verfall preisgegeben. Es war sogar vom Abriss bedroht. Erst 1985 wurde das Haus auf Veranlassung des damaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Lothar Späth, unter Leitung des Staatlichen Hochbauamtes und mit Unterstützung des Fördervereins Alt-Stuttgart renoviert.

Im Zuge dieser Baumaßnahme wurden mit dem Ziel der Rekonstruktion des Zustands von 1840 die Treppenhäuser von 1903/09 abgebrochen und in den Zuschauerraumzwickeln neue abgeschlossene Treppenhäuser eingebaut. Die originale Bühnenmaschinerie des Mannheimer Theatermaschinisten Mühlberger wurde in diesem Zuge hingegen entfernt. Die ursprüngliche Ausmalung des Foyers, die wie die des Zuschauerraums in Motiven und Buntfarbigkeit antike Vorbilder hat, konnte umfangreich befundet werden und wurde mit restauratorischen Mitteln unter Belassung der Alterungsspuren wieder sichtbar gemacht. Die Ausmalung des Zuschauerraums wurde auf Grund einer Befundstelle an den Proszeniumssäulen und der kolorierten Zeichnungen von Zanth rekonstruiert und – wo Vorlagen fehlten – nach einer Zeichnung von Zanths Freund, dem Architekten Jakob Ignaz Hittorf, motivisch ergänzt. „Dass es, aus aufgefundenen farbigen, freilich unvollständigen, Entwurfszeichnungen Ludwig von Zanths, aus Resten der alten Bemalung sowie aus Vergleichen mit verwandten Bildprogrammen, wiedergewonnen und nachgestaltet werden konnte, ist nicht nur der fleißigen baden-württembergischen Denkmalpflege und dem Hochbauamt Ludwigsburg, sondern vor allem einem zu danken: dem Maler Elmar Albrecht. Die Qualität und Gediegenheit seiner Arbeit hebt dieses 350-Plätze-Theater … über so manches recht und schlecht rekonstruktierte Kleintheater der letzten Jahre hinaus“.

Seit 1987 dient das Haus der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart als Lern- und Lehrtheater der unterschiedlichsten künstlerischen Sparten (Oper, Schauspiel, Liedklasse, Figurentheater, Sprecherziehung, musikalische Lustspiele, Konzerte etc.). Aufgrund des kleinen Orchestergrabens und der kleinen Bühne können nur Inszenierungen mit kleiner Orchesterbesetzung gespielt werden (z. B. Kammeropern). Nach zuletzt 633 bietet das Theater seit 1987 nur noch 349 Sitzplätze.

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„IM ZENTRUM“: Geschlossene Gesellschaft – Hilft nur der totale Lockdown?

Am 15. November um 22.10 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) – Die zweite Welle der Corona-Pandemie rollt weiter, der vor zwei Wochen verhängte Teil-Lockdown drückt die Infektionszahlen bis jetzt nicht nach unten. Ob jetzt auch noch die Schulen und die Geschäfte geschlossen werden müssen, darüber ist eine heftig geführte Debatte entbrannt. Wo ist das Ansteckungsrisiko am höchsten? Wollen viele Menschen die Brisanz der Pandemie schlicht nicht wahrhaben? Wie kann die Überforderung des Gesundheitssystems verhindert werden? Setzt die Regierung mit ihren Maßnahmen die richtigen Schritte?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 15. November 2020, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM:

Clemens Martin Auer Sonderbeauftragter für Gesundheit im Gesundheitsministerium

Dorothee von Laer Virologin, Medizinische Universität Innsbruck

Matthias Strolz Unternehmer, Autor und ehem. Parteichef NEOS

Christine Kienreich Pflegedirektorin, Krankenhaus der Elisabethinen Graz

Peter Klimek Komplexitätsforscher, Complexity Science Hub Vienna, Med Uni Wien
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Warum rebelliert denn keiner?

ZUM VIDEO

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