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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 12. JULI 2020)

12.07.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 12. JULI 2020)

Peter Gelb: Neue Met-Streams, neue Met-Ideen, neue locations – und viele prominente Namen

https://www.metopera.org/user-information/met-stars-live-in-concert

https://www.metopera.org/about/press-releases/met-stars-live-in-concert/

“This new initiative is intended to create live performance opportunities for our artists and our audiences at a time when they both sorely need it,” said Met Opera General Manager Peter Gelb in a press release. “Although some concert activity is beginning to take place once again in some parts of the world, this is a chance for opera fans to experience their favorite stars in real-time, since it’s going to be a long time before artists and their audiences are fully mobile again.”

The concerts will be directed by Gary Halvorson from a control room in New York City that will connect, via satellite, to multiple cameras on location. Christine Goerke will host all the concerts.

Tickets will cost $20 and the performances will be available on-demand for 12 days following the live event.

Here is a breakdown of the schedule.

Jonas Kaufmann will open the series with a concert from the Poling Abbey in Bavaria. He will perform music from “Roméo et Juliette” “Turandot,” “Tosca,” “L’Arlesiana,” “Carmen,” and “Andrea Chénier,” alongside pianist Helmut Deutsch.

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Österreichischer Musiktheaterpreis wird am Salzburg Airport W.A. Mozart verliehen: Nominierungen stehen fest

Gala am 6. August 2020 am Salzburg Aiport. 49 Nominierungen in 15 Kategorien. Landestheater Linz zehn Mal nominiert.

Österreichischer Musiktheaterpreis: Karl-Michael Ebner und Christoph Wagner-Trenkwitz © Roland Rudolph
Karl Michael Ebner, Christoph Wagner-Trenkwitz. Copyright: Roland Rudolph

Salzburg (LCG) – Das Jahr 2020 ist stellt die heimische Kulturszene vor besondere Herausforderungen. Ein Grund mehr, die Scheinwerfer auf all jene zu richten, die sich um das heimische Musiktheater besonders verdient gemacht haben. Bereits zum achten Mal wird der von Karl-Michael Ebner initiierte Preis heuer am Donnerstag, dem 6. August 2020, in Salzburg verliehen. Auf insgesamt 49 Nominierungen in 15 Kategorien hat sich die Jury in einigen intensiven Sitzungen geeinigt. Die Jury setzt sich aus den Fachpublizisten Susanna Dal Monte (Ö1), Dietmar Baurecht (Burgenländische Volkszeitung), Johannes Enzinger (Kronen Zeitung), Peter Jarolin (Kurier), Nikolaus Köhler (Art Quarterly), Joachim Leitner (Tiroler Tageszeitung), Boris Priebe (Verlag Felix Bloch Erben, Berlin), Robert Quitta (Die Bühne) sowie Michael Wruss (Oberösterreichische Nachrichten) zusammen.

Spitzenreiter bei den Nominierungen sind das Landestheater Linz mit stolzen zehn Nominierungen, die Oper Graz mit neun sowie die Volksoper Wien mit insgesamt acht Nominierungen. Bereits zum zweiten Mal werden heuer mit Bregenz (fünf Nominierungen), Salzburg (zwei Nominierungen) und Erl (eine Nominierung) auch wieder Festspiele nominiert. In der Kategorie Off-Theater dürfen sich Scharmien Zandi sowie die Neue Oper Wien im Semperdepot jeweils über eine Nominierung freuen. Der Preis in dieser Kategorie wird heuer in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffenticher Dienst und Sport verliehen. Die Sonderpreise „Musiktheater International“, „Bestes Orchester“, „Medienpreis“ sowie der Sonderpreis für das „Lebenswerk“ werden ebenfalls im Rahmen der Gala feierlich überreicht.

„Die Pandemie hat Österreich in seinem kulturellem Herz stark getroffen. Mit seiner Vielfalt und seinem Facettenreichtum begeistert das Musiktheater jährlich nicht nur tausende Besucher, es ist auch wesentlicher Bestandteil des wirtschaftlichen Motors. Diesen Motor gilt es nun wieder auf Touren zu bringen – auch, indem wir jene Akteure ins Schweinwerferlicht rücken, die sich im Moment dazu gezwungen sehen, abseits der Bühne zu stehen“, so Ebner.

„Der Österreichische Musiktheaterpreis zeigt Jahr für Jahr, wie vielfältig und hochqualitativ das heimische Musikschaffen ist. Begrüßenswert ist zudem, dass der Preis für die beste Off-Musiktheaterproduktion die Visibilität dieser strukturell kleineren, für die Innovation und Weiterentwicklung der Branche jedoch umso wichtigeren Produktionen erhöht“, so Andrea Mayer, Staatssekretärin für Kunst und Kultur.

Die Nominierten für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2020
Wer die Preisträger des achten Österreichischen Musiktheaterpreises sind und sich über einen „Oscar des Musiktheaters“ freuen dürfen, wird im Rahmen der Gala am 6. August 2020 am Salzburg Airport W. A. Mozart bekanntgegeben. Auf insgesamt 49 Nominierungen hat sich die Jury in ihrer letzten Sitzung geeinigt. Vier zusätzliche Preise in den Sonderkategorien „Musiktheater International“, „Bestes Orchester“, „Medienpreis“ sowie für das „Lebenswerk“ werden ebenfalls am Galaabend verliehen. Die Einreichungen für den diesjährigen Österreichischen Musiktheaterpreis erfolgten sowohl über die Musiktheaterhäuser per se als auch durch Nominierungen der Jury.

Kategorie: Beste weibliche Hauptrolle
• Ursula Pfitzner als Herzogin in „Powder her Face“ an der Volksoper Wien
• Brigitte Geller als Medée in „Medée“ am Landestheater Linz
• Joyce DiDonato als Didon in “Les Troyens” an der Staatsoper Wien

Kategorie: Beste männliche Hauptrolle
• Gábor Bretz als Don Quichotte in „Don Quichotte“ bei den Bregenzer Festspielen
• Morris Robinson als Progy in “Porgy and Bess” an der Volksoper Wien
• Christopher Maltman als Oedipe in “Oedipe” bei den Salzburger Festspielen

Kategorie: Beste weibliche Nebenrolle
• Anita Giovanna Rosati als Marie/Lily in “Der Reigen“ bei den Bregenzer Festspielen
• Aurelia Florian als Roxane in “König Roger” an der Oper Graz
• Sarah Schütz als Ruth in „Wonderful Town“ an der Volksoper Wien
• Zoryana Kushpler als Prinz Orlofsky in „Die Fledermaus“ an der Staatsoper Wien

Kategorie: Beste männliche Nebenrolle
• Manuel von Senden als Herodes in „Salome“ an der Oper Graz
• Daniel Luis de Vicente als Paolo Albiani in „Simon Boccanegra“ am Tiroler Landestheater
• Nico Darmanin als Alberto in „La Gazzetta“ am Salzburger Landestheater

Kategorie: Gesamtproduktion Oper
• „König Roger“ an der Oper Graz
• „KOMA“ am Stadttheater Klagenfurt
• „Tristan und Isolde“ am Landestheater Linz
• „Don Quichote“ bei den Bregenzer Festspielen

Kategorie: Gesamtproduktion Operette
• „Polnische Hochzeit“ an der Oper Graz
• „Die Csardasfürstin“ an der Volksoper Wien
• „Orphée en Enfers“ bei den Salzburger Festspielen
• „Polnische Hochzeit“ am Landestheater Linz

Kategorie: Gesamtproduktion Musical
• „Kuss der Spinnenfrau“ in Baden
• „Wonderful Town“ an der Volksoper Wien
• „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ am Landestheater Linz
• „Sunset Boulevard“ an der Vereinigten Bühne Bozen

Kategorie: Gesamtproduktion Ballett
• „Sandmann“ an der Oper Graz
• „Peter Pan“ an der Volksoper Wien
• „Macbeth Rekonstruktion“ am Landestheater Linz

Kategorie: Beste musikalische Leitung
• Wolfgram Maria Märtig für „Powder her Face” an der Volksoper Wien
• Lothar Zagrosek für „Die Vögel“ bei den Festspielen Erl
• Markus Poschner für „Tristan und Isolde“ am Landestheater Linz

Kategorie: Beste Regie
• Johannes Reitmeier für „Liliom“ am Tiroler Landestheater
• Mariame Clément für „Don Quichotte” bei den Bregenzer Festspielen
• Holger Müller Brandes für „König Roger“ an der Oper Graz

Kategorie: Beste Ausstattung
• Martin Miotk und Andi Besuch für „Polnische Hochzeit“ an der Oper Graz
• Thomas Dörfler und Michael D. Zimmermann für „Liliom“ am Tiroler Landestheater
• Nikolaus Webern für „Onegin“ bei den Bregenzer Festspielen

Kategorie: Bester weiblicher Nachwuchs
• Valerie Luksch als Magnolia in „Show Boat” in Baden
• Lisa Habermann als Dolly in „Meine Schwester und Ich“ an der Volksoper Wien
• Florence Losseau als Annio in „La Clemenza di Tito“ am Landestheater Linz

Kategorie: Bester männlicher Nachwuchs
• Andrzej Lampert als Hirt in „König Roger“ an der Oper Graz
• Jakob Scharman als Wächter zwei, Gerichtsdiener und Kaplan in „The Trial – Der Prozess“ am Salzburger Landestheater
• Rafael Helbig-Kostka als Schridaman in „The transposed Heads“ am Landestheater Linz

Kategorie: Off-Theaterpreis
• „Amour Fou“, Scharmien Zandi
• „Julie et Jean“, Neue Oper Wien im Semperdepot

Kategorie: Ur-/Erstaufführung
• „Die Wand“ am Landestheater Linz
• „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ am Landestheater Linz
• „Stillhang“ bei den Festpielen Erl
• „Sandmann“ an der Oper Graz

Weitere Informationen zum Österreichischen Musiktheaterpreis auf http://www.musiktheaterpreis.at.
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HEUTE: Stars der Wiener Staatsoper: Adrian Eröd singt Beethoven am 12. Juli im Schloss Heiligenkreuz-Gutenbrunn
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Sonntag, 12. Juli 2020, 11.00 Uhr
Schloss Heiligenkreuz-Gutenbrunn, 3454 Reidling
Stars der Wiener Staatsoper
Adrian Eröd, Bariton
Andrea Linsbauer, Klavier
Gernot Winischhofer, Violine
Magdalena Bernhard, Viola
Chi Ying Hsieh, Cello

Programm:
Ludwig van Beethoven „Die 10 Violinsonaten“
Sonate für Violine & Klavier F-Dur, „Frühlingssonate“

Lieder:
Dimmi, ben mio F-Dur
Ecco quel fiero istante G-Dur
In questa tomba oscura As-Dur
L’amante impaziente As-Dur

Serenade für Violine, Viola & Violoncello D-Dur (1797)

„Schottische Lieder“ (1818) mit Klaviertrio:
Since Greybeards inform us that Youth will decay
The lovely lass of Inverness
Farewell thou noisy Town
Faithfu’ Johnie
Come draw we round a cheerful Ring

Weitere Infos zu den Künstlern:
ostwestmusikfest.at/stars-der-wiener-staatsoper-adrian-eroed-singt-beethoven/

Weitere Informationen zu allen Meisterkonzerten 2020 finden Sie hier.
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Javier Camarena probt in Zürich

ZU INSTAGRAM – mit Video
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NEU BEI ACCENTUS: ANDRIS NELSONS/ GEWANDHAUSORCHESTER LEIPZIG, HAKAN HARDENBERGER (Trompete)

Mussorgsky, Weinberg, Tschaikovsky

DVD + Blu-Ray: Weinberg / Tchaikovsky – Nelsons ...

  • Tschaikowky: Symphonie Nr. 4
    +Weinberg: Trompetenkonzert B-Dur op. 94
    +Mussorgsky / Schostakowitsch: Dawn on the Moscow River (Chowanschtschina-Vorspiel)
  • Laufzeit: 86 Min.
  • Tonformat: stereo / Dolby Digital 5.1 /DTS 5.1
  • Bild: 16:9 (NTSC)
  • Künstler: Hakan Hardenberger, Gewandhausorchester Leipzig, Andris Nelsons
  • Label: Accentus, 2019
  • FSK ab 0 freigegeben
  • Bestellnummer: 9746093
  • Erscheinungstermin: 19.6.2020

    Andris Nelsons und das Gewandhausorchester beenden ihren Tschaykowsky -Zyklus seiner späteren Sinfonien mit einem fulminanten Finale. Einmal mehr betten Dirigentund Orchester den Komponisten in den Kontext seines künstlerischen Erbes ein-  und zeichnen so ein wunderbares Gesamtbild. Diese neueste Veröfffentlichung kombiniert Tschaikowskys Vierte Sinfonie mit Werken von Mussorgsky und Weinberg. Als Solist des Trompetenkonzerts von Mieczyslaw Weinberg ist Hakan Hardenberger zu hören.

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LUDWIGS FESTSPIELHAUS FÜSSEN : Neustart mit Ludwigs Visionen

Festspielhaus öffnet wieder seine Türen

 Nach drei Monaten Zwangspause öffnen sich ab sofort täglich von Mittwoch bis Sonntag wieder die Türen von Ludwigs Festspielhaus. Und wie könnte es passender sein, startet die Theaterleitung mit der 3D Bühnenshow Ludwigs Visionen. „Für uns ist das ein ganz wichtiger Schritt – unser Festspielhaus braucht wieder Leben und Besucher!“, freut sich Theaterdirektor Benjamin Sahler.


Pfauenwagen. Copyright: Ludwigs Festspielhaus Füssen.

Ludwigs Visionen ist eine Hommage an den Märchenkönig Ludwig, bekanntermaßen ein großer Freund allen technischen Fortschritts. Viele Innovationen, die er in Schloss Neuschwanstein und Linderhof einbauen ließ, begeistern heute noch die vielen Tausend Besucher aus aller Welt. Im Nachlass des Königs fanden sich viele unverwirklichte Pläne für spektakuläre Bauten. In der Bühnenshow Ludwigs Visionen werden mittels moderner 3D Animationstechnik einige seiner kühnsten Vorhaben zum Leben erweckt: eine Pfauenschwebebahn über den Alpsee, ein chinesischer Palast inmitten der Berge und vieles mehr.

 Ein dreidimensionales Erlebnis für die ganze Familie

 Die Videosequenzen wurden technisch aufwendig unter der Leitung von dem Ludwig-Experten Prof. Gerd Hirzinger entwickelt. Umrahmt wird die rund 45-minütige Show mit Musik aus den Lieblingswerken des Königs von Richard Wagner und Liedern aus dem Erfolgsmusicals Ludwig2. Dazu informativ unterhaltsame Texte, gesprochen von einem der Stars aus Ludwig2, William Cohn, der den Waffenfabrikant Kaspar verkörpert. Sein tieftönender Bass ist Kult, bekannt aus seinen Beiträgen bei „NEO Magazin Royale“ und „Roche & Böhmermann“ (ZDF + ZDFNeo). Seine Kurzsatire „Der beste Tag der Welt“ ist seit Jahren täglich auf sieben ARD-Sendern zu hören.

 Gemäß dem für die Show entwickelten Hygienekonzept dürfen 100 Besucher pro Vorstellung in den Saal. Spieltermine sind jeweils Mittwoch bis Sonntag 11 Uhr, 12:30 Uhr und 14 Uhr.

https://presse.das-festspielhaus.de/Medien-Datenbank/Eigenproduktionen/Ludwigs%20Visionen%20in%203D/image-thumb__1150__pressekit_A4_hoch_cover/Bildschirmfoto%202018-06-13%20um%2009.11.16.jpeg
Copyright: Ludwigs Festspielhaus Füssen.

 Tickets & Preise: Erwachsene 13 €,

Kinder 6-18, Schwerbehinderte, Azubis, Studenten 7 €,

Kinder unter 6 Jahren kostenlos

Dauer ca. 45 Minuten, Einlass jeweils 30 Minuten vor Beginn

Tickethotline 08362 – 50 77 -777, www.das-festspielhaus.de

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MONTAG IN DER KLAVIER-GALERIE KAISERSTRASSE (1070 Wien)

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KUNST HAUS WIEN: „Come to Wien´s Riviera“ – die Wiederbelebung der traditionsreichen Schwimmkultur im Donaukanal
Schwimmverein Donaukanal x Kunst Haus Wien
 
Ist das Schwimmen im Donaukanal erlaubt? „YES“, sagt der frisch ins Leben gerufene Schwimmverein Donaukanal. „Come to Wien´s Riviera“ wird dazu übermütig gerufen. Der Genuss des urbanen Schwimmens soll wiederbelebt werden. Eine historische Schwimmtradition. So wie es erstmals 1827 in einer Schiffbadeanstalt am Leopoldstädter Ufer möglich gewesen ist.
 
Das SocialDesignStudio der Wiener Akademie für Angewandte Kunst steckt hinter diesem sommerlichen Projekt, und Hundertwasser Museum-Chefin Bettina Leidl bietet allen schwimmenden Idealisten im Kunst Haus Wien direkt am Donaukanal das Quartier. Umkleidemöglichkeiten mit Garderobekästchen sind vorhanden. „Ab in den Donaukanal!“, lässt es sich von Leidl locker sagen. Nun so warm ist das Wasser nicht. 20 Grad sind schon der höchste Genuss. Doch einigermaßen rein soll das Wasser wohl sein, wird versichert. Warnungen gibt es allerdings schon: „Alles auf eigene Verantwortung! Die Chance im Wasser zu sterben …? Ja, wenn man alleine schwimmt. Denn Bademeister ist keiner da ….. und bitte sich somit immer nur in Grüppchen stromabwärts treiben lassen!“ Und auch, da sich hier an dieser Landstraßer Riviera ja nicht wenige Kunstjünger versammeln: Alkoholverbot ist für die Schwimmmutigen gegeben.
 
Info: schwimmvereindonaukanal@gmail.com
 
Meinhard Rüdenauer

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Staatstheater Cottbus: Informationen zum Spielzeitauftakt 2020/21
„Theater und Musik in Pücklers Park“ entfällt

Das Staatstheater Cottbus und die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz sagen die alljährliche Spielplanpräsentation „Theater und Musik in Pücklers Park“ ab. Diese war, angepasst an die bis dahin geltenden Hygieneregelungen, für den 5. September 2020 geplant.
Die Entscheidung der Landesregierung Brandenburg, die Frist für das Verbot von Großveranstaltungen bis 31. Oktober 2020 zu verlängern, macht die Absage der Veranstaltung und das Ende der laufenden Planungen für einen Alternativtermin unvermeidlich.

Iris Dönicke, designierte Geschäftsführende Direktorin, und Stephan Märki, designierter Intendant, bedauern sehr, dass der Spielzeitauftakt nicht wie in den vergangenen 17 Jahren stattfinden kann:

„Trotz intensiver Planungen und Vorbereitungen für die Spielzeiteröffnung mit dem Versuch, diese beliebte Kulturveranstaltung in herrlicher Parkkulisse und mit einem theaterbegeisterten Publikum an ein Hygienekonzept anzupassen, ist es momentan nicht möglich, die Einhaltung der geforderten Bedingungen sicherzustellen.“

Folgt man dem Fürsten Pückler, so machen ‚unter 20 Fällen … 19 mal fester Wille und Geduld das sogenannte Unmögliche ganz über alle Erwartungen leicht möglich.‘

Die heutige Absage der legendären Spielplanpräsentation muss diese eine Unmöglichkeit sein, denn an festem Willen mangelte es Stephan Märki und seinem Team nicht. Mit ein bisschen Geduld wird die kommende Spielzeit des Cottbuser Staatstheaters – in gewohnter Kooperation mit der Branitzer Stiftung – dann aber alle Erwartungen übertreffen“, ist sich Dr. Stefan Körner, Vorstand der Stiftung FürstPückler-Museum Park und Schloss Branitz, sicher.

Konzerte „Soul & Rhythm“ verschoben

Die für den 5. und 6. September 2020 geplanten Konzerte „Soul & Rhythm“ mit Max and Friends und dem Philharmonischen Orchester werden verschoben und voraussichtlich im Juni 2021 nachgeholt. Bereits dafür erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

September: Veröffentlichung des Spielplans

Der Spielplan der ersten Saison von Stephan Märki und seinem Team wird Anfang September bekanntgegeben. Ab 7. September 2020 ist das neue Spielzeitheft im Besucherservice und an weiteren Orten in der Stadt erhältlich. Im September beginnt auch der Kartenverkauf für 2020/21. Über den genauen Termin wird noch informiert.
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