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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 11. NOVEMBER 2018)

11.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 11. NOVEMBER 2018

Nikisha Fogo zur Ersten Solotänzerin des Wiener Staatsballetts ernannt


Nikisha Fogo (auf dem Foto mit Mihail Sosnovshi)  bei der Probenarbeit zu „Sylvia“. Foto: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

Im Anschluss an die gestrige, 10. November 2018, vom Publikum mit 20minütigem Jubel und Standing Ovations bedachte Premiere von Sylvia – Ballettdirektor Manuel Legris’ zweiter abendfüllender Choreographie für das Wiener Staatsballett – haben Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Manuel Legris Nikisha Fogo auf offener Bühne zur Ersten Solotänzerin der Compagnie ernannt. Die aus Schweden stammende Tänzerin brillierte an diesem Abend in der Titelpartie der Neuproduktion.

Nikisha Fogo wird noch am 12. November 2018 die Sylvia tanzen – u. a. neben Denys Cherevychko als Aminta und Davide Dato als Orion; in den Vorstellungen von Sylvia am 13. und 17. November sind Olga Esina in der Titelpartie, Jakob Feyferlik als Aminta und Robert Gabdullin bzw. Vladimir Shishov (17. November) als Orion zu erleben. Die letzten Vorstellungen der Serie am 24. und 28. November gestalten Kiyoka Hashimoto als Sylvia, Masayu Kimoto als Aminta und Robert Gabdullin als Orion. Weitere Vorstellungen der Neuproduktion stehen am 17., 19., 24. und 26. Jänner 2019 auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper.

Nikisha Fogo, Erste Solotänzerin des Wiener Staatsballetts

Geboren in Stockholm (Schweden). Sie erhielt ihre Ausbildung an der Kungliga Svenska Balettskolan und der Royal Ballet School in London. 2013 wurde sie Mitglied des Wiener Staatsballetts, 2015 wurde sie zur Halbsolistin ernannt. 2016 erfolgte ihr Avancement zur Solotänzerin und 2018 zur Ersten Solotänzerin.

Zu ihren wichtigsten Rollen zählen die Titelpartie von Manuel Legris’ Sylvia, Kitris Freundin und Amor in Rudolf Nurejews Don Quixote, Gefährtin des Prinzen, Kleiner Schwan und Ungarischer Tanz (Solistin) in Nurejews Schwanense, Solo-Schneeflocke in Nurejews Der Nussknacker, Clémence in Nurejews Raymonda, Olga in John Crankos Onegin, Freundin in Frederick Ashtons La Fille mal gardée, Odaliske in Manuel Legris’ Le Corsaire, Zigeunerin in Michael Corders Die Schneekönigin, George Balanchines Pas de deux Tarantella und Stars and Stripes, Schatten der Marie Antoinette in Patrick de Banas Marie Antoinette, Ein Bauernpaar in Elena Tschernischovas Giselle, Die Frau in Grün und Anitra, Tochter eines Beduinen-Häuptlings, in Edward Clugs Peer Gynt sowie Partien in Balanchines Allegro Brillante und Thema und Variationen (Hauptpaar), William Forsythes The Second Detail, Alexander Ekmans Cacti, Patrick de Banas Creatures, Jiří Bubeníčeks Le Souffle de l’esprit, John Neumeiers Le Sacre, Verklungene Feste und Bach Suite III, Kenneth MacMillans Concerto und Wayne McGregors EDEN|EDEN. Rollen kreierte sie in András Lukács’ Movements to Stravinsky (2. Paar) und in Andrey Kaydanovskiys Der Feuervogel (Putzfrau).

Auszeichnungen: Bei den Wettbewerben Stora Daldansen in Falun und beim Ballettwettbewerb in Grasse (Frankreich) erhielt sie 2010 jeweils einen 1. Preis.

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STAATSOPER BERLIN: BAROCKTAGE-Premiere am 25. November: Jean-Philippe Rameaus HIPPOLYTE ET ARICIE in der Regie von Aletta Collins, unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle und mit Olafur Eliasson als Bühnen- und Kostümbildner sowie Lichtgestalter

Barocktage 2018/Staatsoper Unter den Linden @ Staatsoper Unter den Linden, Berlin [vom 1. bis 2. Dezember]
Copyright: Staatsoper Berlin

Als Herzstück der BAROCKTAGE, die in diesem Jahr erstmals stattfinden, feiert am 25. November HIPPOLYTE ET ARICIE Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Zum ersten Mal überhaupt kommt damit an der Staatsoper ein Werk von Jean-Philippe Rameau auf die Bühne – in der Regie von Aletta Collins und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle, der sein Debüt mit dem Freiburger Barockorchester gibt. Als Bühnen- und Kostümbildner sowie Lichtgestalter konnte Olafur Eliasson gewonnen werden. Die Hauptrollen übernehmen Anna Prohaska, Magdalena Kožená, Reinoud Van Mechelen, Gyula Orendt und Elsa Dreisig.

Für HIPPOLYTE ET ARICIE entwickelte Olafur Eliasson gemeinsam mit Aletta Collins ein übergreifendes szenisches Konzept, das die Grenzen zwischen Zeit, Raum, Licht, Kostüm und Bewegung neu denkt. Eliasson setzt seine umfassende Beschäftigung mit Naturphänomenen wie Wasser, Nebel, Licht und Spiegelungen mit der Handlung der Oper in Beziehung, um Räume wie Dianas Wälder, die Unterwelt Plutos oder auch das Meeresreich Neptuns zu erschaffen. Die Sänger, die Tänzer und der Chor werden darin zu »Instrumenten des Lichts«, die mit ihren Kostümen und ihren Bewegungen mit dem Raum interagieren.

Die Arbeiten des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson umfassen u. a. Installationen, Malerei, Skulptur und Fotografie. Weltweit haben Museen seinem Werk Soloausstellungen gewidmet, darunter: »Innen Stadt Außen« im Martin-Gropius-Bau in Berlin (2010); »BAROQUE BAROQUE« im Winterpalais des Prinzen Eugen von Savoyen in Wien (2015) und »The unspeakable openness of things« im Red Brick Art Museum in Peking (2018). Zu seinen bekanntesten Kunstwerken zählen »The weather project« (2003) in der Tate Modern in London; »The New York City Waterfalls« (2008) und »Ice Watch«, bei dem Eliasson große Blöcke arktischen Eises auf öffentliche Plätze in Kopenhagen (2014) und Paris (2015) platzierte, um die Realität des Klimawandels greifbar zu machen. In seinem 1995 in Berlin gegründeten Studio arbeitet ein Team von über 100 Personen mit u. a. Handwerkern, Architekten und Technikern.

Aletta Collins, geboren in London, studierte an der London Contemporary Dance School und war Tänzerin und Choreografin für das London Contemporary Dance Theatre. Als Regisseurin und Choreographin war sie u. a. am Royal Opera House Covent Garden engagiert. Darüber hinaus inszenierte sie LA CENERENTOLA, LA FANCIULLA DEL WEST, DIDO AND AENEAS, LA VOIX HUMAINE und LES NOCES für die Opera North (Leeds) sowie CARMEN für die Salzburger Festspiele. Sie choreographierte LA TRAVIATA für die Glyndebourne Festival Opera, JENŮFA für die Opera North sowie ANNA NICOLE für die New York City Opera. Mit HIPPOLYTE ET ARICIE gibt Aletta Collins ihr Debüt an der Staatsoper Unter den Linden.

Mit der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin verbindet Simon Rattle eine langjährige Zusammenarbeit. Er dirigierte hier u. a. Aufführungen von PELLÉAS ET MÉLISANDE, DER ROSENKAVALIER und LA DAMNATION DE FAUST und begann mit AUS EINEM TOTENHAUS und KATJA KABANOWA einen vielbeachteten Janáček-Zyklus. Am 11. und 12. November leitet Simon Rattle erstmals ein Sinfoniekonzert der Staatskapelle Berlin.

Zum Sängerensemble gehören Anna Prohaska (Aricie), Magdalena Kožená (Phèdre), Reinoud Van Mechelen (Hippolyte), Gyula Orendt (Thésée), Elsa Dreisig (Diane), Adriane Queiroz (Œnone), Peter Rose (Pluto), Roman Trekel (Tisiphone), Michael Smallwood (Mercure), Sarah Aristidou (La grande Prêtresse de Diane/Une Matelote), Slávka Zámečníková (Une Chasseresse), Serena Sáenz Molinero (Une Bergère), Linard Vrielink (Première Parque), Arttu Kataja (Deuxième Parque), Jan Martiník (Troisième Parque). Darüber hinaus tritt der Staatsopernchor auf, einstudiert von Martin Wright, sowie ein zehnköpfiges Ensemble von Tänzerinnern und Tänzern.

Phèdre, die zweite Frau des Königs Thésée, begehrt ihren Stiefsohn Hippolyte, der wiederum Aricie liebt, die Tochter des von Thésée vernichteten Königs Pallas. Zwischen Phèdre, Hippolyte und Aricie entspinnt sich eine Dreieckskonstellation, die der Einflussnahme der Götter Diana, Jupiter, Pluto und Neptun ausgesetzt ist. Seine erste Oper HIPPOLYTE ET ARICIE präsentierte Jean-Philippe Rameau 1733, im Alter von bereits 50 Jahren an der renommierten Pariser Acádemie Royale de Musique. Farbenreich und voller Kontraste gestaltete Rameau die Musik, mit einer Vielzahl an Klängen und Formen, die den seelischen Regungen und kaum beherrschbaren Emotionen der Figuren Ausdruck verleihen.

Zur Vorbereitung auf die Premiere findet am Sonntag, dem 11. November um 11 Uhr im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden eine Einführungsmatinee mit der Musikwissenschaftlerin Philine Lautenschläger statt, die sich intensiv mit Rameau und dessen Opern beschäftigt hat. Der Eintritt ist frei.

Die BAROCKTAGE wurden als neues Festival mit der Intendanz von Matthias Schulz eingeführt und finden in diesem Jahr vom 23. November bis 2. Dezember erstmals statt. Neben der Neuproduktion von HIPPOLYTE ET ARICIE werden als Wiederaufnahmen zwei Musiktheaterwerke von Claudio Monteverdi zu erleben sein: L’INCORONAZIONE DI POPPEA, inszeniert von Eva-Maria Höckmayr und unter der musikalischen Leitung von Diego Fasolis (ab 24. November), sowie L’ORFEO in der Regie und Choreographie von Sasha Waltz, dirigiert von Leonardo García Alarcón (bereits ab 17. November). Bereits am 18. November wird im Apollosaal A MONTEVERDI PROJECT, eine Tanz-/Theaterperformance der israelischen Regisseurin und Choreographin Saar Magal nach Musik von Claudio Monteverdi, uraufgeführt (weitere Vorstellungen bis 30. November). Das weitere Festival umfasst ein dichtes Konzertprogramm (u.a. mit Marc Minkowski, Christophe Rousset, Jordi Savall, Dorothee Oberlinger, Voces Suaves) einen Roundtable sowie Führungen durch das Opernhaus und Stadtspaziergänge durch die historische Mitte Berlins. Parallel zu den BAROCKTAGEN sind Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin auf Tournee und gastieren am National Centre for the Performing Arts in Peking und am Sydney Opera House. Auf dem Programm der Konzertreise steht u. a. der Brahms-Zyklus.

HIPPOLYTE ET ARICIE
Tragédie lyrique in fünf Akten (1733/1757)
Musik von Jean-Philippe Rameau
Text von Simon-Joseph Pellegrin nach der Tragödie »Phèdre« von Jean Racine, 3. Fassung von 1757, mit ausgewählten Passagen aus der 1. Fassung von 1733
BAROCKTAGE-Premiere am 25. November 2018 um 18:00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 29. November sowie 2., 4., 6. und 8. Dezember 2018

Staatsoper Unter den Linden

Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

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SALZBURG CAMERATA: VON ABU DHABI NACH PEKING

Nach 7 Konzerten in 4 Ländern ist die CAMERATA letzte Woche von einer umjubelten Asien Tournee mit Renaud Capuçon heimgekehrt.

Mit im Gepäck hatten Salzburgs musikalische Botschafter zwei Violinkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Werke von Joseph Haydn und Eric Satie.

Ausverkaufte Häuser und Standing Ovations standen an der Tagesordnung.
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GRAZ/ MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK. 2. LIEDERABEND So 25.11.2018 UND 2. ORCHESTERKONZERT (26. und 27.11.)

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The King’s Singers Gold50

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: Stefaniensaal, Musikverein Graz

THE KING’S SINGERS

In Kooperation mit dem Chorverband Steiermark | Voices of Spirit

Werke aus Renaissance und Romantik, beliebte Klassiker und Überraschungen aus dem Repertoire der King’s Singers von Claude Le Jeune über Max Reger bis Gabriel Fauré

„Happy anniversary, The King’s Singers!“

Mit lebensbejahender Virtuosität und unwiderstehlichem Charme zieht das britische Ensemble weltweit das Publikum in seinen Bann. Feiern Sie gemeinsam mit den King’s Singers deren bereits 50 Jahre zurückreichende Tradition! Im Jahre 1968 am King’s College in Cambridge gegründet, zählen sie zu den führenden Ensembles im Bereich der Vokalmusik. Wie das zum diesjährigen Jubiläum erschienene Album GOLD, kennzeichnet auch das in Kooperation mit dem Festival Voices of Spirit im Musikverein gestaltete Konzert das breite Repertoire der sechs Vokalisten. In der Süddeutsche Zeitung war Anfang des Jahres zu lesen: „[Die King’s Singers sind] zum Inbegriff einer britischen Vokalkultur geworden, die über den eher engen Zirkel der üblichen Kenner hinaus Popularität erlangen, ohne qualitativ Kompromisse zu machen.“ Auch der Musik des 20. Jahrhunderts fühlen sich die Sänger verpflichtet, und so entstanden Werke, welche Komponisten wie György Ligeti speziell für die King’s Singers komponierten. Erleben Sie einen Streifzug von der Renaissance bis zur Romantik!

  1. ORCHESTERKONZERT

Mo 26.11.2018

Di 27.11.2018

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Ort: Stefaniensaal, Musikverein Graz

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THEODOR GUSCHLBAUER

GRAZER PHILHARMONIKER

CHOR und EXTRACHOR DER OPER GRAZ

CHORUS VIENNENSIS

BERNHARD SCHNEIDER Gesamtleitung der Chöre

 

Hector Berlioz
Grande messe des morts, op. 5, H 75

„Hector Berlioz schrieb 1837 seine Grande messe des morts, die im Pariser Dôme des Invalides von 450 bis 500 Mitwirkenden uraufgeführt wurde. Diese Zahl ist angesichts des Riesenraumes nicht übertrieben. Doch auch im kleineren Rahmen hinterlässt dieses grandiose Werk einen tiefen, nachhaltigen Eindruck.“ (Theodor Guschlbauer)

Berlioz selbst beschreibt seine Grande Messe des morts  als „das größte, je geschriebene Werk“. So waren bei der Uraufführung über 400 Musikerinnen und Musiker im Einsatz – eine Monumentalität, wie man sie eher im ausgehenden 19. Jahrhundert als im Jahr 1837 vermuten würde. Unter der Leitung von Theodor Guschlbauer bringen die Grazer Philharmoniker, der Chor und Extrachor der Oper Graz sowie der Chorus Viennensis nun Berlioz‘ Vertonung der Totenmesse, 181 Jahre nach der Uraufführung im Pariser Invalidendom, erstmals im Grazer Musikverein zum Erklingen.

KARTEN

Konzertkasse

Sparkassenplatz 2, 8010 Graz

Mo. 9-18 Uhr, Di.-Fr. 9-15 Uhr

0316 82 24 55, tickets@musikverein-graz.at

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BÜHNE BADEN: Die Vorweihnachtszeit beginnt an der Bühne Baden immer mit der Premiere des jeweiligen Familienmusicals.

Dieses Jahr ist des der 17. November 2018, 15 Uhr

Robert Persché, der letztes Jahr mit seinem ALADDIN reüssierte, inszeniert dieses Jahr DER ZAUBERLEHRLING

Frei nach Johann Wolfgang von Goethe


Copyright: Lukas Beck

Besetzung:

Heliodor, Zauberlehrling Christopher Dederichs
Ariel, Hexenmeister Janos Mischuretz
Laluna, seine Tochter Ulrike Figgener
Morgana, seine Haushälterin Sylvia Rieser
Zauberbesen Kehrein/ Federkiel/Bürste Martina Riegler Zauberbesen Kehraus/ Tintenfass/Schwamm Benjamin Plautz
Zauberbesen Kehrum/ Buchhalter/Handtuchhalter Beppo Binder Undine, eine Meerjungfrau Susanna Hirschler

Leading Team:

Regie Robert Persché
Musikalische Leitung Michael Zehetner
Bühnenbild Stephan Prattes
Kostüme Isabel Toccafondi Videlo-
Animation Andreas Grininger
Choreografie Michael Kropf

Karten: Bühne Baden Theaterplatz 7 A – 2500 Baden T.: +43 2252 22522 F: +43 2252 22522/200 ticket@buehnebaden.at www.buehnebaden.at

HÖHEPUNKTE IM NOVEMBER:

FIDELIO | bis 23.11. Stadttheater

DER ZAUBERLEHRLING | ab  17.11. Stadttheater

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LUDWIGSBURGER SCHLOSSFESTSPIELE: »AUSBLICKE« AUF DIE SAISON 2019 

Mit den »Ausblicken 2019« gab der Intendant der Ludwigsburger Schlossfestspiele Thomas Wördehoff heute ausgewählte Veranstaltungen der Festspiel-Saison 2019 bekannt. Neben vier Orchesterkonzerten und zwei großen Koproduktionen, »Der Freischütz« und »Himmelerde«, freut sich Thomas Wördehoff auch in seiner letzten Spielzeit auf ein »Fest der Interpreten« mit vielseitigen Künstlern und spannenden Kollaborationen.

Die Saison 2019 beginnt am 9. Mai und endet am 20. Juli 2019. Karten sind ab sofort verfügbar. Das vollständige Programm erscheint am 22. Februar 2019.

Chefdirigent Pietari Inkinen und das Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele eröffnen die Festspielsaison gemeinsam mit René Pape und dem finnischen Männerchor Ylioppilaskunnan Laulajat, der beim Festspielpublikum bereits im Jahr 2015 wahre Begeisterungsstürme auslöste. Auf dem Programm des Eröffnungskonzerts (9. Mai) steht mit Dmitri Schostakowitschs Sinfonie »Babi Jar« ein überwältigendes Bekenntnis zur Freiheit des Geistes und zur Menschlichkeit in Zeiten der Unterdrückung.

VORVERKAUF
Karten sind ab sofort bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen sowie landesweit bei allen Easy-TicketVorverkaufsstellen erhältlich und können telefonisch, per E-Mail oder über die Homepage www.schlossfestspiele.de gebucht werden.

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VORSCHAU: MERKER-KUNSTSALON „ADVENTKONZERT“

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KÖLN: Weihnachten auf dem Balkon – Premiere im Theater am Dom (8.11.2018 – Vorstellungen bis 27.1.2019)

Von Dr. Egon Schlesinger


Premiere am 8.11. Foto: Andrea Matzker

Ein köstliches Spektakel zu Weihnachten! Zwölf Rollen werden von sechs Schauspielern dargestellt, die sich in rasantestem Tempo viele Male während des Stücks umziehen. Weihnachten, das große „Fest der Liebe“, gerät nur allzu oft – wie wir alle wissen dürften – durch all die großen Ansprüche zu einem Stress-Ereignis. Auf sehr humorvolle Weise versammeln sich in diesem Stück alle nur erdenklichen Schreckmomente, die Grund zu familiären Auseinandersetzungen bieten könnten. Im Hintergrund fällt die fertig gebratene Pute auf die Erde, die Weihnachtstorte fliegt durch die Lüfte, die Nachbarin kommt plötzlich nieder und Kinder stiften Unsinn. Im Vordergrund ein alkoholisierter Weihnachtsmann, eine resolute Schwiegermutter, eine völlig überforderte Hausfrau und Mutter und ein falscher Arzt, der in Wirklichkeit von Beruf Metzger ist, aber am Ende die Sturzgeburt zu einem glücklichen Ausgang führt. Durchweg hervorragende Darsteller, die ihren jeweiligen Charakter auf den Punkt genau treffen, über geradezu akrobatische Fähigkeiten verfügen und das gesamte Publikum zu lautem Lachen animieren. Bei der Premierenfeier fragten sich viele Zuschauer, wie es denn der riesige Weihnachtsmann, dargestellt von Frank Büssing, nur geschafft habe, so gekonnt auf diesem winzigen Balkon auf den Boden zu stürzen… „Weihnachten auf dem Balkon“ steht noch bis zum 27. Januar auf dem Programm.


Weihnachten auf dem Balkon“. Foto: Andrea Matzker


Marianne Rogée und Oliver Durek. Foto: Andrea Matzker.


Gundel und Max Schautzer. Foto-Andrea-Matzker.


Weihnachten auf dem Balkon: Cynthia Thurat, Simone Pfennig, Markus Majowski mit Havaneser Utzy. Foto: Andrea Matzker

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NUR AN EINEM TAG IN DEN KINOS: Sarah Brightman In Concert”

Von CinEvents kommt “HYMN: Sarah Brightman In Concert”, ein Konzertauftritt in voller Länge als einmalige Sondervorführung am 9. Dezember in ausgewählte Kinos, einschließlich exklusiver Blicke hinter die Kulissen. Das Kinoevent begleitet die weltweite Veröffentlichung von Brightmans neuem Album “HYMN”, das ab Freitag, 9. November, erhältlich ist (Decca/ Universal Music Group). Das Album ist nach fünf Jahren die erste Veröffentlichung des internationalen Superstars und der meistverkaufenden Sopranistin der Welt, Sarah Brightman.
Tickets für “HYMN: Sarah Brightman In Concert” sind auf Fathomtheatrical.com und in den teilnehmenden Kinos erhältlich.
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Wien Modern, Woche drei: Spektakuläre Premiere von Olga Neuwirths «The Outcast»

Ensemble-Wochenende mit Haubenstock, Poppe & Schimana im Semperdepot (10.11. & 11.11.), Olga Neuwirth: The Outcast (14.11.), Patricia Kopatchinskaja & Bernhard Lang (16.11.)

Das kommende Wien-Modern-Wochenende macht das Semperdepot zum temporären Festivalzentrum. Zu Gast sind das Klangforum Wien, das ensemble mosaik aus Berlin und das ensemble recherche aus Freiburg, u.a. mit Musik von Roman Haubenstock-Ramati und Ur- und Erstaufführungen von Enno Poppe und Elisabeth Schimana. Das richtige Maß an Extremismus lotet das Ensemble Phace im Wiener Konzerthaus aus, bevor zur Festival-Halbzeit die heuer mit Abstand größte Produktion von Wien Modern stattfindet: Olga Neuwirths multimedial-orchestrales «Musik-Installations-Theater» The Outcast in einer konzertanten Neuproduktion mit Video, Bühnen- und Kostümdesign der britischen Künstlerin Netia Jones. Im Dschungel Wien findet eine Musiktheaterpremiere für junges Publikum statt, die sich dem Thema Flucht aus der Perspektive von aus Syrien geflohenen Kindern widmet. Im Wiener Konzerthaus steht ein großes Konzert zwischen Alter und Neuer Musik mit Patricia Kopatchinskaja und dem venezianischen Barockorchester Il Giardino Armonico auf dem Programm. Und gleich zweimal wird das Porgy & Bess in dieser Woche zur Wien Modern Spielstätte, mit Georg Graewes neuer Großformation und einem Late Night mit Ur- und Erstaufführungen von Bernhard Lang.

 

CHRONOLOGIE & DETAILS WOCHE 3

Am Sonntag 11.11. erkundet das Klangforum Wien seine Ursprünge und widmet sich in Haubenstock 99.2. seinem Mitbegründer Roman Haubenstock-Ramati sowie dessen Lehrer Artur Malawski.

Im Anschluss geht im Semperdepot eine ansteckende Uraufführung von Elisabeth Schimana über die Bühne: Bei Schimana Virus spielt das Klangforum Wien das neueste, durchaus elektronische Ensemblewerk der Komponistin und Künstlerin.

Mit etwas Extremismus startet die neue Kalenderwoche am Montag 12.11. im Wiener Konzerthaus. Das Ensemble Phace holt sich für diesen Großeinsatz gegen das Unauffällige reichlich Verstärkung auf die Bühne. Nach dem Konzert präsentieren die KomponistInnen des Abends unter dem Titel Mit viel Extremismus die extremsten Platten ihrer Sammlung.

Der stilprägende Pianist und Komponist Georg Graewe hat neu das Sonic Fiction Orchestra ins Leben gerufen, zu hören am Dienstag 13.11. im Porgy & Bess bei Georg Graewe + Sonic Fiction Orchestra. Fortschritt + Vergnügen. Sämtliche ProtagonistInnen sind auch in anderen Zusammenhängen bei Wien Modern vertreten.

Genau in der Festivalmitte steht die mit Abstand größte Produktion des laufenden Festivals Wien Modern auf dem Programm: Anlässlich des 50. Geburtstags von Österreichs bekanntester Komponistin Olga Neuwirth wird eines ihrer zentralen Werke neu auf die Bühne gebracht: The Outcast. Olga Neuwirth 50.2 am Mittwoch 14.11. erlebt im Wiener Konzerthaus mit 9 SolistInnen, 2 Chören und Orchester die Uraufführung der Neufassung mit Design und Video der britischen Ausnahmekünstlerin Netia Jones. Den Impuls gab Neuwirths Beschäftigung mit Moby-Dick-Autor Herman Melville und seinem messerscharfen Blick auf Machtmissbrauch, Autorität und Ausbeutung – Themen die auch heute mehr als aktuell sind.

Am Donnerstag 15.11. feiert Über uns nur der Himmel im Dschungel Wien Premiere. Dieses Stück richtet sich an junges Publikum und beschäftigt sich mit der Frage, was aktuell Millionen Kindern auf der Flucht Sicherheit gibt und wie sie zur Ruhe kommen. Das Koehne Quartet steuert dazu Musik zahlreicher Komponistinnen und Komponisten der Gegenwart bei.

Das Originalklang Ensemble Il Giardino Armonico hatte der zeitgenössischen Musik eigentlich abgeschworen, in der Zusammenarbeit mit Patricia Kopatchinskaja interpretieren die venezianischen Barockspezialisten am Freitag 16.11. im Wiener Konzerthaus jedoch neue Werke von italienischen Komponisten unserer Zeit.

Bernhard Lang lädt danach gemeinsam mit drei seiner langjährigen musikalischen Weggefährten zu Late Night 4, einer spätabendlichen Begegnung zwischen Komposition und Interpretation im Porgy & Bess: Langs Stücke werden erst notengetreu aufgeführt, daraufhin hat der der legendäre britische Turntablist Philip Jeck mit Vinylaufnahmen dieser Stücke freies Spiel.

 

AUSBLICK WOCHE 4

Nach einer weiteren Großproduktion, mit Georg Nussbaumers begehbarer Symphonie für über 300 Mitwirkende am mdw Campus, steht am 17./18.11 im Semperdepot erneut ein runder Geburtstag an: Das legendäre Gemüseorchester feiert den Zwanzigsten und lädt zur traditionellen Suppe. Das ensemble]h[iatus lässt in der Alten Schmiede die Grenzen zwischen Interpretation und Improvisation verschwimmen. Am Montag 19.11. gibt es im Rathaus spannende Komponistinnen zu entdecken, am Mittwoch 21.11. ist Agata Zubel sowohl als Komponistin als auch als Interpretin und aktuelle Erste Bank Kompositionspreisträgerin mit dem Klangforum Wien zu Gast. Tags darauf ist das RSO Wien in einer konzertanten Aufführung von Gottfried von Einems Der Prozess nach dem Roman von Franz Kafka im Wiener Konzerthaus zu hören. Am Freitag 23.11. gastiert erst das Arditti Quartet gemeinsam mit Ensemble Modern, gefolgt von Irvine Arditti solo im fünften Late Night Konzert des Festivals.
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EINIGE KÜNSTLERNACHRICHTEN (Machreich Artist Team)

Nachdem die Spielzeit 2018/2019 mittlerweile wieder gut zwei Monate alt ist, freuen sich unsere Künstler in den kommenden Wochen unter anderem auf folgende spannende Opern- und Konzertprojekte:

Violetta Valéry, Protagonistin von Giuseppe Verdis nach der Romanvorlage von Alexandre Dumas entstandenen Oper La Traviata, war lange Zeit die Wunschpartie von Patricia Petibon. An der Oper Malmö wird sich die französische Sopranistin demnächst ihren Wunsch erfüllen und in der Regie von Olivier Py als die auf tragische Art und Weise „vom Wege Abgekommene“ zu erleben sein.

Fast zeitgleich setzt Iris Vermillion ihre Auseinandersetzung mit den dramatischen Strauss-Partien fort und leiht, nach zwei erfolgreichen Vorstellungen als Klytämnestra an der Wiener Staatsoper im vergangenen Oktober, der Herodias in einer Neuinszenierung in Graz ihre eindrucksvolle Stimme.

Peter Lodahl hingegen wird sich am Theater Bern einer Neuproduktion von Puccinis unverwüstlichem Klassiker La Bohème widmen und in einer szenischen Umsetzung des südafrikanischen Regisseurs Matthew Wilde den Dichter Rodolfo singen, mit dem er bereits an seinem Stammhaus in Kopenhagen zu hören war.

Im Konzertbereich hingegen widmet sich der vielgefragte österreichische Bassbariton Florian Boesch in zwei Liederabenden Schuberts Winterreise in Amsterdam und Wien, bevor ihn eine Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit Teodor Currentzis und musicAeterna mit ausgewählten Liedern aus Gustav Mahlers Des Knaben Wunderhorn nach Moskau, St. Petersburg, Madrid, Mailand, München, Budapest und Berlin führt.

Während Michael Schade am MuTh – dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben – in einer neuen Version von Gerald Wirths Oper Die Reise des kleinen Prinzen die eigens für ihn geschaffene Rolle des singenden Erzählers übernimmt, legt die belgische Sopranistin Sophie Karthäuser ihre neue, bei Harmonia Mundi erscheinende CD Le Bal des animaux vor und präsentiert das Programm in einem Liederabend in Paris.

Jan Petrykas erste Zusammenarbeit mit Thomas Hengelbrock und dessen Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble schließlich führt den polnisch-österreichischen Tenor als Solist in Mozarts Requiem gleich auf eine ausgiebige Tournee, die in Baden-Baden, Basel, Berlin, Brüssel und Dortmund Station macht.

Last but not least präsentiert das innovative Duo BartolomeyBittmann das Programm des mit Spannung erwarteten neuen Albums „Dynamo“ in der Berliner Philharmonie, in Frankfurt, Mainz und St. Gerold.

Einen abwechslungsreichen Spätherbst und viel Vergnügen mit spannenden Hörerlebnissen wünscht mit herzlichen Grüßen

Helga Machreich-Unterzaucher & das gesamte Machreich Artists Team
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