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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 10. MAI 2020)

10.05.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 10. MAI 2020)

HEUTE VOR EINEM JAHR IST ELENA HABERMANN VON UNS GEGANGEN

BADEN/ Schlosshotel Weikersdorf: ITALIENISCHE OPERNGALA | Online ...
Foto: Dreher

Exakt vor einem Jahr hat mich Wolfgang angerufen und mir die Nachricht überbracht, die mich erschüttert hat, obwohl ich sie erwartet habe!

Sie hat sich viel erspart, zum Beispiel diese Corona-Krise, die sie ganz hart getroffen hätte. Organisatorisch tätig sein, das war ihr Leben! Sie hat „ihr Ding“ zu Ende gebracht, nun wäre es sowieso den Bach runtergegangen. Es ist eine Gnade, dass sie das nicht erleben musste!

Man muss nicht „ein Herz und eine Seele“ sein, um beispielhaft zusammenarbeiten zu können. Das haben wir beide bewiesen. Der Online-Merker verdankt ihr viel!
Danke, Elena!

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An: BM Dr. Faßmann, die österreichische Bundesregierung:
Kein Entfall des Musikunterrichts an österreichischen Schulen

Verrückt | Der Ente & die Pinguin

Es ist uns bewusst, dass durch COVID-19 bedingte Hygienemaßnahmen wichtig und richtig sind.
Es ist jedoch nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet der Musikunterricht komplett geopfert und die Stunden zum Nachholen anderer Stunden verwendet werden sollen! Das entspricht einer absoluten Abwertung des Faches und Herabwürdigung der Musiklehrerinnen und -lehrer, die in diesen Stunden zur Betreuung herangezogen werden sollen. Es wird damit suggeriert, ME wäre ein unwichtiges Fach und das im viel gerühmten Kulturland Österreich, das auf eine lange musikalische Tradition zurückblickt und bis heute weltweit eine wichtige Rolle in der Musikkultur spielt.

Zur Petition
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JONAS KAUFMANN WÜNSCHT ALLEN MÜTTERN EINEN SCHÖNEN MUTTERTAG


Zu Instagram

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DIE „WIENER COMEDIAN HARMONISTS“ (Mitglieder des Staatsopernchores)

Endlich ist es wieder möglich Freunde und Familie zu treffen. Passend dazu haben wir ein neues Video aufgenommen – natürlich unter Berücksichtigung des richtigen Abstands.

ZU FACEBOOK mit Video

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AUSZUG AUS DEM MERKER-HEFT MAI 2020 (Versand am 15. Mai)

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MERKER-HEFT MAI 2020 – INHALTSVERZEICHNIS



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Österreichische Nationalbibliothek öffnet ihre Tore

Österreichische Nationalbibliothek, Wien › Freewave - Gratis WLAN

Die Österreichische Nationalbibliothek bereitet sich bereits intensiv auf die Wiederöffnung ihrer Museen und Lesesäle vor, die wegen der aktuellen Coronapandemie derzeit geschlossen sind. Diese Öffnung erfolgt schrittweise und wird auf die räumlichen Besonderheiten des jeweiligen Standortes abgestimmt: Alle Informationen etwa zu den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen stehen auf der Homepage der Österreichischen Nationalbibliothek, sobald es eine entsprechende Verordnung der zuständigen Behörden gibt. Wir freuen uns, Sie bald wieder in unserem Haus begrüßen zu dürfen.

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PRUNKSAAL

Beethoven freut sich auf ein Wiedersehen

Ab Freitag, 29. Mai 2020 – und damit rechtzeitig vor den Pfingst-Feiertagen – ist ein Besuch des Prunksaals möglich. Die aktuelle Sonderausstellung Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken, die viele BesucherInnen aufgrund der kurzfristigen Schließung nicht mehr besuchen konnten, wird bis 10. Jänner 2021 verlängert, sie ist so das ganze Beethoven-Jubiläumsjahr hindurch zu sehen. Die neuen Öffnungszeiten sind vorerst Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, zusätzlich ist auch am Pfingstmontag geöffnet.
Die geplante Ausstellung „Die Donau. Eine Reise in die Vergangenheit“ wurde in das Frühjahr 2021 verschoben.

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LITERATURMUSEUM

Auch Grillparzer freut sich auf ein Wiedersehen

Ab Freitag, 29. Mai 2020 ist auch ein Besuch des Literaturmuseums im Grillparzerhaus wieder möglich. Die vielfältige Dauerausstellung, zu der das im Original erhaltene Arbeitszimmer von Franz Grillparzer gehört, ist immer einen Besuch wert. Es gelten die gleichen Öffnungszeiten wie im Prunksaal. Die ursprünglich für April 2020 geplante Eröffnung der neue Sonderausstellung Utopien und Apokalypsen. Die Erfindung der Zukunft in der Literatur wurde in den Herbst verschoben, die Schau ist ab 8. Oktober 2020 zu sehen.

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WEITERE MUSEEN UND LESESÄLE

3.000 Jahre Geschichte in vier Museen

Die weiteren Museen öffnen am Mittwoch, 1. Juli: das Haus der Geschichte Österreich sowie das Papyrus-, Globen- und Esperantomuseum. Auch hier gelten vorerst die neuen Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
Über die Öffnung der Lesesäle und Sammlungen informieren wir auf der Homepage, sobald die zuständigen Behörden die entsprechenden Vorgaben bekannt gegeben haben.

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UNTERSTÜTZEN

Wertvolle Handschriften bewahren

Die Österreichische Nationalbibliothek verwahrt in ihren Archiven einzigartige und wertvolle Handschriften. Allerdings werden sie derzeit noch in holzschliffhältigen und brüchigen Papierumschlägen gelagert, die zu Vergilbungen und Schäden führen können. Mit Ihrer Hilfe sollen rund 10.000 dieser Handschriften in nachhaltige, säurefreie Schutzumschläge umgelagert werden. Zusätzlich werden individuell angefertigte Boxen hergestellt. Durch einen Spende helfen Sie mit, unser kulturelles Erbe für nächste Generationen zu bewahren.

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Die erste digitale Uraufführung der Bamberger Symphoniker

Man kann im Moment zwar fast alles streamen und online sehen, was aber bisher fehlt in der Klassik, sind wirkliche Neuerungen und neue Kompositionen. Die Bamberger Symphoniker haben sich dieser herausfordernden Aufgabe gestellt und ihre erste komplette digitale und räumlich getrennte Uraufführung eingespielt. Die möchte ich heute präsentieren. Die “Reflections of Hope” sind eine musikalische Beschäftigung mit dem Virus und seinen gesellschaftlichen Konsequenzen und eine künstlerischer Aufruf der Solidarität. 

Gleich mehrere Besonderheiten zeichnen diese Uraufführung aus. Zum einen wurde sie als direkte Reaktion auf die anhaltende Pandemie komponiert und ist damit ein künstlerisches Zeitzeugnis. Der Cellist und Orchestermusiker Eduard Resatsch hat diese Komposition in den Wochen des Lockdown komponiert und sein Orchester, dei Bamberger Symphoniker, haben beschlossen, es einzuspielen. Zum zweiten ist dies nicht nur irgendeine digitale Einspielung, sondern mehr als 80 Musiker haben remote geprobt, gespielt und aufgenommen. Für ein Orchester ist dies immer noch ziemlich ungewöhnlich und war sowohl technisch als auch künstlerisch eine riesige Herausforderung. Zum dritten haben die Bamberger Symphoniker noch nie eine Uraufführung zuerst im Netz präsentiert. 

Ich bin mir sicher, dass diese Leistungen – diese direkte musikalische Auseinandersetzung mit Corona, die Überwindung der technischen Herausforderungen ein neues Werk remote einzuspielen und die Chance für einen neuen Komponisten sich Gehör zu verschaffen – der größtmöglichen Aufmerksamkeit verdienen. 

Hier der Link zur Uraufführung: https://youtu.be/2yyDjnt6bHM 

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SAISONPROGRAMM 2020/21 DES THEATERS BIEL-SOLOTHURN

Mit Gioachino Rossinis Belcanto-Meisterwerk „L’italiana in Algeri“ beginnt das TOBS  die Opern-Aufführungen der Spielzeit 2020/21 (Biel: 18.09.2020: 19.30; Solothurn: 23.09.: 19.30). Am Pult steht Maestro Franco Trinca, die Inszenierung übernehmen Andrea Bernard und sein Team, die schon mit „La Cenerentola“ (https://www.tobs.ch/fileadmin/Media/Spielplan/Saison-2018-2019/Oper/CENERENTOLA) und „La Fille du régiment“ (https://onlinemerker.com/biel-solothurn-theater-orchester-la-fille-du-regiment-premiere/) das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinrissen.

 „Als besonderer Leckerbissen steht darauf die Oper „Casanova in der Schweiz“ von Paul Burkhard auf  dem Programm. In dieser 1943 uraufgeführten Trouvaille setzt der Schweizer Komponist die  historisch verbürgten Abenteuer des berühmten Liebhabers in und um Solothurn in Musik. Am Dirigentenpult steht Kapellmeister Francis Benichou, es inszeniert Georg Rootering.“ Die 1943 am Stadttheater Zürich (heute: Opernhaus Zürich) uraufgeführte Rarität erklingt aus Anlass des 2000. Geburtstags der Stadt Solothurn.

In Leoš Janáčeks erster Oper „Šárka“ steht die böhmische Volkssage um die mythische Kriegerin Šárka und deren unglückliche Liebe zu einem verfeindeten Krieger im Zentrum. Nach dem von Kritik und Publikum gefeierten Erfolg mit «Herzog Blaubarts Burg“ (https://onlinemerker.com/biel-solothurn-herzog-blaubarts-burg-von-bela-bartok-in-der-bearbeitung-von-eberhard-kloke-urauffuehrung/) markiert «Šárka» die nächste Zusammenarbeit von Intendant Dieter Kaegi (Regie) und Konzertdirektor Kaspar Zehnder (musikalische Leitung).

Das Leading-Team Manlio Benzi (Dirigent) und Pierre-Emmanuel Rousseau (Regie) bringt Giacomo Puccinis selten gespieltes Frühwerk „Edgar“ auf die Bühne. In Biel wird im Nebia gespielt, in Solothurn im Stadttheater

Jean-Philippe Rameaus „Zaïs“ vereint zum Abschluss der Opernsaison das künstlerische Team von «Dido and Aeneas» wieder: Unter der musikalischen Leitung von Andreas Reize und inszeniert von Anna Drescher wird dieses Meisterwerk des französischen Barocks auf den Bühnen in Biel und Solothurn zu erleben sein.

Auch der neue Opernspielplan des TOBS überzeugt voll und ganz und so bleibt nur zu hoffen, dass er von Corona ungetrübt umgesetzt und vom Publikum genossen werden kann!

Zitate aus dem Spielzeitheft:

08.05.2020, Jan Krobot/Zürich
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HEUTE: „IM ZENTRUM“: Wer schafft die Arbeit? Corona und die große Depression

Am 10. Mai um 22.10 Uhr in ORF 2

Die Corona-Pandemie bringt Österreich in eine beispiellose Lage – die Wirtschaft in Fesseln, 570.000 Menschen arbeitslos, 1,2 Millionen in Kurzarbeit. Die Regierung schnürt ein Hilfsprogramm nach dem anderen, dutzende Milliarden Euro werden bereitgestellt: „Koste es, was es wolle“, so wird versichert. Kommt diese Hilfe auch an? Wie kommt Österreich aus dieser Krise wieder heraus? Dämpft die Angst vor einer zweiten Infektionswelle die Hoffnung auf eine Normalisierung in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt? Wie groß ist die Gefahr, dass es am Ende viele Verlierer geben wird?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 10. Mai 2020, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Peter Haubner, stv. Klubobmann, ÖVP

Sigrid Maurer Klubobfrau, Die Grünen

Gabriele Heinisch-Hosek stv. Klubobfrau, SPÖ

Dagmar Belakowitsch stv. Klubobfrau, FPÖ

Gerald Loacker stv. Klubobmann, NEOS
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BEETHOVEN – EIN GEISTERSPIEL Ein Projekt des Staatstheater Mainz und von 3sat

Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens plante das Staatstheater Mainz ein aufwändiges spartenübergreifendes Projekt, Anfang Mai sollte die Uraufführung im Großen Haus sein. Wegen der Coronapandemie mussten die physischen Proben eingestellt, die Premiere abgesagt werden. Das Theater reagierte schnell, Regisseur Jan-Christoph Gockel und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer stellten sich der neuen Herausforderung, gestalteten die Proben um und überarbeiteten das Konzept. Die Theaterleitung ging auf das ZDF und auf 3sat zu und fand so einen starken Kooperationspartner. Gemeinsam entwickelten das Theater und die Verantwortlichen im Sender das Projekt weiter, sodass nun die außergewöhnliche Premiere einer Theatervorstellung für das Fernsehen zu erleben sein wird, die inhaltlich und ästhetisch weit über die gewohnten Streaming-Formate hinausgeht.
Die Uraufführung von BEETHOVEN – EIN GEISTERSPIEL ist am 14. Juni um 11.40 Uhr in 3sat zu erleben.

Als exklusive Vorab-Online-Premiere stellen 3sat und ZDFkultur das Stück bereits am Samstag, 13. Juni um 19.30 Uhr online, auf https://3sat.de und https://zdfkultur.de.

Im Zentrum des großen biografischen Projekts, das das Staatstheater Mainz gemeinsam mit Jan-Christoph Gockel und Hermann Bäumer seit langer Zeit zum Jubiläum plante, sollten die weniger bekannten Werke Beethovens stehen, um so einen neuen Blick auf den Komponisten zu eröffnen. Zusammen mit dem Puppenbauer Michael Pietsch entstand eine Konzeption, die das schöpferische Werk, den Verlust des Gehörs und die damit verbundene Isolation des Künstlers ebenso wie die beispiellose Vermarktung Beethovens beleuchtet.
Nachdem die laufenden physischen Proben eingestellt werden mussten, blieb für das Theater die Frage: Wie können wir Gemeinschaft und Öffentlichkeit trotz aller Einschränkungen wiederherstellen?

Der Theaterabend findet ohne Publikum im Staatstheater statt, vorproduziertes Film- und Tonmaterial sind in die Performance eingebettet. Auf der großen Bühne des Staatstheaters erwartet die Zuschauer*innen an den Bildschirmen ein gigantischer Beethoven-Vergnügungspark, der ohne Besucher*innen auskommen muss. Geleitet wird er von Beethovens erstem Biografen, dem als Fälscher entlarvten ‚Geheimsekretär‘ Anton Schindler. Dieser führt durch den Abend und lenkt uns durch Beethovens Biografie. In getrennten Räumen auf der großen Bühne spielen und singen Ensemblemitglieder miteinander. Musik, Schauspiel, Film und das Puppenspiel von Michael Pietsch begegnen einander über Kunstgattungsgrenzen hinweg. Hermann Bäumer wird das Philharmonische Staatsorchester dirigieren, ohne dass die Musiker*innen in einem Raum sind. Große Orchesterstücke spielen die Musiker*innen getrennt voneinander ein und die Zuschauer*innen erleben, wie sich aus den Einzelstimmen ein großes Ganzes ergibt. Bis sich, dank einer fruchtbaren Zusammenarbeit von Theater und Fernsehen schließlich aus allen musikalischen, darstellerischen und bildnerischen Versatzstücken eine Gesamterzählung zusammenfügt, die vor der Folie unserer bemerkenswerten Gegenwart eine völlig neue Dimension gewinnt.
BEETHOVEN

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Inszenierung und Fernsehregie: Jan-Christoph Gockel
Redaktion ZDF/3sat: Jule Broda und Dietmar Klumm
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Sophie Du Vinage
Puppenbau und –spiel: Michael Pietsch
Video: De-Da Productions
Dramaturgie: Ina Karr, René Michaelsen und Jörg Vorhaben
Mit: Annika Baumann, Fiona Macleod; Michael Dahmen, Vincent Doddema, Rüdiger Hauffe, Michael Pietsch
Mitglieder des Opernchors und des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz
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Free Download – May the Music of Sviridov Reach Your Heart

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