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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 10. JÄNNER 2021)

10.01.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 10. JÄNNER 2021)

HEUTE IN ORF III: WERTHER AUS DER WIENER STAATSOPER (20,15 h)

Massenets Werther stirbt einsam an der Wiener Staatsoper | Bachtrack
Gaëlle Arquez, Piotr Beczala. Foto: Wiener Staatsoper/ MichaelPöhn

 

Der Sonntagabend ist Jules Massenets Oper „Werther“ aus der Wiener Staatsoper gewidmet: Als Einstimmung auf den glamourösen Kulturabend lädt „Erlebnis Bühne“ um 20.00 Uhr zu den „Kulissengesprächen mit Barbara Rett“. Anschließend präsentiert „Wir spielen für Österreich“ um 20.15 Uhr die spannende Wiederaufnahme des „Werther“ aus der Wiener Staatsoper – in der gefeierten Inszenierung von Andrei Serban. „Werther“ gilt, neben „Manon“, als eines der populärsten Werke des Komponisten Jules Massenet. Das Libretto ist an Johann Wolfgang von Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ angelehnt. Für Startenor Piotr Beczała bedeutet die Verkörperung der Titelfigur sein langerwartetes Rollendebüt an der Wiener Staatsoper, für die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez ist es das weltweite Rollendebüt als Charlotte. In weiteren Rollen verzaubern Clemens Unterreiner und Daniela Fally das TV-Publikum. Außerdem glänzt das lyrische Musikdrama unter der Leitung von Bertrand de Billy durch die ungewöhnliche Orchestration, das solistisch eingesetzte Saxophon und – als stiller Höhepunkt des Werks – die berühmte Tränenarie.

Auszug aus der Homepage der Wiener Staatsoper (Interview mit Piotr Beczala):

Der bekannte französische Tenor Georges Thill hat in den 1950er-Jahren den seither oft zitierten Ausspruch getan, dass man Werther nicht interpretieren, sondern nur singen könne.

Piotr Beczała: Eine sehr gute Formulierung! Man könnte auch sagen: Werther hat mit der Stimme interpretiert zu werden – das käme im Prinzip auf dasselbe hinaus. Es geht mit anderen Worten darum, all die Farben die hier vonnöten sind vokal ebenso umzusetzen wie die geradezu überpräzisen Vorgaben Massenets. ..
https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/medien/detail/news/eine-frage-der-gefuehle/

STREAMS DER WIENER STATSOPER (HEUTE UND MORGEN)

Sonntag, 10. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Richard Wagner
SIEGFRIED (Vorstellung vom 17. Jänner 2016)
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Mit u.a.: Christian Franz, Linda Watson, Tomasz Konieczny, Herwig Pecoraro, Jochen Schmeckenbecher

Montag, 11. Jänner 2021, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
DON CARLO (Vorstellung vom 25. Februar 2015)
Dramma lirico in vier Akten
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Daniele Abbado
Mit u.a.: Stefano Secco, Ferruccio Furlanetto, Dmitri Hvorostovsky, Maria Pia Piscitelli, Béatrice Uria-Monzon

Die Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abrufbar.

Hier finden Sie alle häufig gestellten Fragen zum Streaming. 
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Das neue Buch von Helmut Korherr ist erschienen: „Für ein gutes Heute und ein besseres Morgen“

Kor

von Helmut Korherr

 Sechs Theaterstücke gegen Unmenschlichkeit:

*Jakob Wassermannals seine Bücher verbrannt wurden, verlor er den Lebensmut

*Eugenie Schwarzwaldbekannt als Schulpädagogin und Initiatorin sozialer Projekte

*Maria Montessorihinterließ Spuren im roten Wien

*Familie Trappein Chor flieht vor Hitler

*Hakoah führtein jüdischer Sportklub der Zwischenkriegszeit feierte Triumphe

*Untergetauchteine Jüdin überlebt die Hitlerzeit als

U-Boot in Wien

 EPHELANT Verlag 2021
ISBN 978-3-900766-28-3

 ab 1. Jan.2021 in jeder Buchandlung erhältlich oder:

beim EPHELANT Verlag direkt

Kontakt:
Dr.Franz Richard Reiter
A-1010 Wien,
Plankengasse 7 •
Tel. 01/513 48 58

www.ephelant-verlag.at

ephelant.verlag@aon.at

 Preis € 22.—
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Tim Theo Tinn‘s Einlassungen: Plädoyer zur Kraft surrealer Inszenierungen“ Teil 6

Wissenschaftlicher Befund: „Bedeutungsloser Schnickschnack aus Deutungswüsten! „Quod est demonstrandum!“

„Phantasmen möglicher Zukunft oder tagesaktueller Morast“?

Turn1
 J.M.W. Turner: „Licht und Farbe – Der Morgen nach der Sintflut“

TTT‘s Musiktheaterverständnis ist subjektiv davon geprägt, keine Reduktion auf heutige Konsens- Realitäten, Yellow-Press (Revolverpresse), Trash–Wirklichkeiten in Auflösung aller konkreten Umstände in Ort, Zeit und Handlung zuzulassen.

Bebilderung und Reproduktion heutigen Alltags gem. Konsenswelt erscheint blödsinnig. So kann Theater keine Initialzündung geben, da die alltägliche Konsenswelt hinreichend bekannt ist und Inszenierungen sich so im alltäglichen Morast bewegen. Warum soll man sich im Theater mit einer unfertigen Welt im Alltagstrott beschäftigen, wenn doch die Möglichkeit zum Phantasma besteht. Theater nach TTT bedeutet Affekte und Assoziationen (nach Eisenstein). Es geht um Parallelwelten, die einen neuen Blick auf unserer Welt werfen, um visionäre Utopien, die über der alltäglichen Wirklichkeit stehen – also surreal (sur la réalité) sind und ästhetisch künstlerische Überhöhungen.

TTT’s Reihe Plädoyer zur Kraft surrealer Inszenierungen“ diskutiert diese Varianten.

Zusammenfassung Teil 5 dieser Reihe: Vom Sog auditiver und visueller Sinnlichkeit zur Leidenschaft, betörender Initiierung, Identifizierung überbordenden Zaubers zur Infizierung gewachsener Identitäten.

Dazu  P. Jordan, Musikdirektor der Wiener Staatsoper konziliant und prägend: „Seelennahrung wird vernachlässigt“ 3.1.2021. Dieses erfreuliche Zitat trifft exakt den Kern dieser Reihe, die sich gegen Seelenraub in Musiktheater-Inszenierungen wendet.

Zur selbsternannten Hochkultur wird niemand akademische (= Orientierung an Wissenschaftlichem) Bestandsfähigkeit in Frage stellen. Nach wissenschaftlicher Analyse in semantischen Betrachtungen ist allerdings Bedeutungslosigkeit der meisten verschobenen Inhalte von Musiktheater-Inszenierungen offensichtlich.

Semantik: Bedeutungslehre, Theorie oder Wissenschaft von der Bedeutung, die Betrachtung des tieferen Sinns eine Sache, hier im Musiktheaterwerk. Analyse von reellen oder hypothetischen Sachverhalten.

“Die semantische Kompetenz umfasst ein Kenntnissystem, das unser Bedeutungswissen repräsentiert und ein System, von Prozeduren …, die dieses Bedeutungswissen aktivieren können. Unsere semantische Kompetenz ermöglicht also das Verstehen und Produzieren…, auch das Erkennen und Einordnen von Bedeutungsrelationen, die sprachliche Bezugnahme auf die Welt und die Fähigkeit, Sätze nach ihrem Sinn und Wahrheitsgehalt zu beurteilen.” (K. Neumann, 2013)

Inszenierungsplattitüden ohne alle konkreten Umstände in Ort, Zeit und Handlung der Vorlage, in völlig anderen Gegebenheiten haben somit die Bedeutung von genialen Komponisten etc. geschaffenen Vorlagen verlassen, in wissenschaftlich semantischer Betrachtung also die Deutung eines Werkes unterlassen, seine Bedeutung ignoriert. Es gibt keinen Zusammenhang mit dem literarischen Gehalt der Vorlage. Fazit: ignorierte Bedeutung, fehlende Deutung = Bedeutungslosigkeit!

Diese Belastungsproben erweisen sich oft als Verständnisblockade zur intuitiven Seelennahrung, da man zwangsläufig in kognitive Suche einer (oft fehlenden) Sinnhaftigkeit gerät. So bleibt Bedeutungslosigkeit und Verständnisblockade.

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 Salvador Dali – Das endlose Rätsel – 1938

Da schwingen sich Menschen in selbsttituliertem Künstlertum, Egalität zu Weltbeutendem auf. Wieder die Geschichte vom Anspruch mit großen Hunden pinkelnden zu wollen, ohne ein Bein in nötiger Höhe.

Solche Betrachtung gilt nicht pauschal. Bei Tausenden erlebten Aufführungen dürften 2/3 % der kritisierten Ausprägungen bei semantischer Sichtung durchaus völlig neue akademische Bestandsfähigkeit haben, z. B. Chéreau-Ring in Bayreuth, Ariadne auf Naxos im Münchner Nationaltheater, Regie Robert Carsen, 2008, geplante nächste Vorstellung April 2021.

Fazit: Hochkultur hat nur noch äußere Bedeutung–Theaterbesuch ist kein Erlebnis/Eintauchen in Musikdramatik, sondern gesellschaftlicher Event in überlebten höfischen Prachtbauten. Nach inhaltlicher Analyse bleibt Subkultur – in „Neureichen-Attitüden!“

TTT Text von 5/2020: Prunk, Protz und Pomp von Theaterbauten

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Nationaltheater München, Ionischer Saal, © Wilfried Hösl

Sind übliche Theater-Prachtbauten unabänderliche Notwendigkeit, immanent für dramatische Kunst – oder fragwürdige Überwucherung repräsentativer Publikumsansprüche?

Sind oder waren diese Gebäude unerlässliche oder nur charakteristische Ausstattung von Hochkultur: von meinungsbestimmenden Eliten genutzte, als besonders wertvoll akzeptierte Kulturleistungen –… der führenden Gesellschaftsschicht, des Bildungsbürgertums. (Wikipedia)?

Dieser Protz-Prunk findet sich auch bei vermögenden Proleten/Prolls im Privaten, s. Protz-Anwesen Donald Trump

https://www.gala.de/stars/news/donald-trump–in-dieser-protz-villa-wohnt-er-am-wochenende-21319824.html

Es gibt im führenden Musiktheater oft den Gegensatz des intellektuellen Standards: Publikum als Hochkultur-Träger werden optisch mit billigem Trash auf Yellow Press (Revolverpresse) – Niveau konfrontiert, der außerhalb deutungswütiger Kritiker nur noch Achselzucken erweckt (s. „Megageile Banditenshow“ des zukünftigen „Rings-Inszenators“ in Bayreuth).

Publikumstreue dürfte also auch aus repräsentativem Charakter einer „Audienz im Prunk-Protz“ vergangener Oberklassen resultieren. Das ist ein gesellschaftliches Phänomen, kein kunstinteressiertes. Gleiches Inszenierungsangebot in schmucklosen Zweckbauten wird soziale Schichtung des Publikums verändern, dieses mglw. aber auch reduzieren, wenn übliche Inszenierungen bisherige Wirksamkeit behalten.

Langfristig sollten, insbesondere in Zeiten knapper Kassen, dieser opulenten Musentempel in Traditionen höfischer Theater obsolet werden. Gesellschaftlich könnte anderweitige museale Nutzung wertvoll sein. Die Synthese aus historischer Bausubstanz und explodierenden Kosten für deren Erhaltung und synchroner aufwendiger Installation modernster Technik, für die diese Häuser nicht geschaffen wurden, muss eine

Neuausrichtung begründen. Für Kunst in werkimmanenten, über der Realität stehenden Aufführungen sind historische Musentempel keine Notwendigkeit.

Derzeit sind Musiktheater in obskurer „Modernität“ verhaftet. Rd. 90 % aktueller Inszenierungen bewegen sich in diesem Rahmen. S. Abbildungen Viermal „bunte Vielfalt“ aktuell weltgrößter Musiktheater!  https://onlinemerker.com/tim-theo-tinns-einlassungen-plaedoyer-zur-kraft-surrealer-inszenierungen-teil-4/

Ursachen s. TTT Text v. 9/2020: Gründe liegen im Unvermögen und schwindendem, bzw. untergegangenem Anspruchsdenken. Wesentlich sind aber auch gewachsene Selbstbestätigungsfilter.

Akademisch formuliert hat man „revolvierende Autogamie“ als geschlossene Systeme eingerichtet = rückdrehende Selbstbefruchtung. Vulgo: da lügt einer dem andern so lange „in die Tasche“, bis Alle Anspruchsvolles erkennen wollen. TTT ist in der Finanzindustrie berüchtigt für seine sinngebenden Konzepte solcher abenteuerlichen Konstruktionen.

Der Kreislauf:  unkundige, dem System erlegene Politiker ernennen Intendanten aus diesem System, die  gleichgeschaltete Regisseure engagieren, denen systemimmanente Presseleute, (sich selbst am System orientierende) o.a. Autogamie liefern, das ermutigt weitere Intendanten und Regisseure und beeinflusst Politiker, die sich keine Blöße geben wollen (s. TTT‘s wiederholte Hinweise auf „Kaisers neue Kleider“). Dazu erläutern s. u. Picasso und Kishon die Wahrheiten dieser „Brillanz“. Manche aus dem Publikum versuchen in kompetenzheischender Deutungswut dem System beizutreten – die Masse zuckt halt mit den Schultern.  

Detail: I.d.R. kenntnisfreie Politiker schließen undurchsichtig Kontrakte mit Intendanten als Theaterleiter, die damit in ihren Wirkungskreis Menschen und Gestaltungen totalitär beherrschen. Erstaunlicher Weise erteilt man zwar einen „Kunst-/Kulturauftrag“, aber auch stundenlange Recherche blieb ohne klärendes Ergebnis. Was bedeutet Kunst und Kultur in diesem Kontext??? In diesen Verträgen existiert kein ausformulierter, definierter bzw. vorgegebener Kultur/Kunst-Begriff, stattdessen die „Katze im Sack“…! 

Kultur kann man noch als Gesamtheit aller zivilisatorischer Errungenschaften betrachten, aber Kunst …???

Es gibt ja keine allgemeine Definition „Kunst“. Offensichtlich kennt man auch den Unterschied zwischen künstlerisch und künstlich kaum.

Picasso: “ … Kunst nicht mehr die Nahrung der Besten … alle Wandlungen und Launen … stehen einem intellektuellen Scharlatanismus offen. Das Volk findet in der Kunst weder Trost noch Erhebung. Aber die Raffinierten, die Reichen, die Nichtstuer und die Effekthascher suchen … Seltsamkeit, Originalität, Verstiegenheit und Anstößigkeit. …habe ich selbst alle diese Kritiker mit zahllosen Scherzen zufriedengestellt, … die sie umso mehr bewunderten, je weniger sie verständlich waren.                       

 Durch diese … habe ich mich schnell berühmt gemacht. … bedeutet Verkauf, Vermögen, Reichtum. Ich bin heute …  reich. … kann ich mich nicht als Künstler betrachten im großen Sinne des Wortes. … Ich bin nur ein Spaßmacher, der seine Zeit verstanden hat und alles, was er konnte, herausgeholt hat aus der Dummheit, der Lüsternheit und Eitelkeit seiner Zeitgenossen.“

 Ephraim Kishon, Schriftsteller: „Die moderne Kunst ist ein Welt-Bluff, der größte Betrug, den es je gab. Niemand wagt ein Wort zu sagen, weil er sofort von der Kunstmafia in den Medien erledigt wird. …  ist Bluff, Gaukelei, ekelhafte Schmiererei. Man denkt dabei: Bin ich nicht normal oder die Welt? Über alles gibt es Umfragen, aber nicht um die moderne Kunst. Die Antworten wären zu 99 %: Es ekelt mich davor“.

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Salvador Dali, Kannibalismus im Herbst, 1936

Musiktheater in aktuellem Siechtum hat diverse Totengräber (s. ab Teil 7). Dieses Siechtum erscheint wie die Anmutung Gestorbener in esoterischen Betrachtungen. Danach stirbt zunächst nur die vitale Leibeshülle. Ego, die Seele, das energetische Wesen im Feinstofflichen wartet dagegen auf Transformation.

Diese energetischen Wesen sollen oft gar nicht kapiert haben, dass sie schon tot sind, halten sich immer noch für ein relevantes Mitglied der irdischen Systeme. TTT hat Begegnungen erlebt, im Traum, vielleicht war es auch mehr.

Wenn man die Überlebens-Notwendigkeiten in aktueller Pandemie diverser weltlicher Einrichtungen betrachtet, macht die Entrüstung von Theatern zur Einreihung mit Bordellen, Handel und Gastronomie nachdenklich. Bordelle habe für gesamte menschliche Gemeinschaften wesentliche Funktionen, um übergriffige Sexualtaten zu regulieren. Gastronomie und Handel bedeuten für Betreiber überlebenswichtige Einnahmen. Bedeutet Theater vitales Überleben, Regulierung menschlicher Fehlsteuerungen (s. Sexualstraftaten), oder ist es eine der schönsten Nebensachen der Welt, dies auch nur für sehr überschaubare Minderheiten (incl. TTT), die daraus enorme Lebenselixiere gewinnen können?

Einblicke:

Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fliegen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen.

Ist das Leben eine Krankheit, wird durch Geschlechtsverkehr übertragen und endet immer tödlich?

Erst wenn Du in einem Sarg liegst, hat man Dich zum letzten Mal reingelegt.

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin? Und niemand schaut, wohin man kommen könnte, wenn man ginge.  Kurt Marti (1921-2017, Schweizer Pfarrer/Schriftsteller) Wohin sind wir gekommen?

Tim Theo Tinn 9. Jan. 2021

TTT‘s Musiktheaterverständnis ist subjektiv davon geprägt keine Reduktion auf heutige Konsens- Realitäten, Yellow-Press (Revolverpresse) – Wirklichkeiten in Auflösung aller konkreten Umstände in Ort, Zeit und Handlung zuzulassen. Es geht um Parallelwelten, die einen neuen Blick auf unserer Welt werfen, um visionäre Utopien, die über der alltäglichen Wirklichkeit stehen – also surreal (sur la réalité) sind.

Profil: 1,5 Jahrzehnte Festengagement Regie, Dramaturgie, Gesang, Schauspiel, auch international. Dann wirtsch./jurist. Tätigkeit, nun freiberuflich: Publizist, Inszenierung/Regie, Dramaturgie etc. Kernkompetenz: Eingrenzung feinstofflicher Elemente aus Archaischem, Metaphysik, Quantentheorie u. Fraktalem (Diskurs Natur/Kultur= Gegebenes/Gemachtes) für theatrale Arbeit. (Metaphysik befragt sinnlich Erfahrbares als philosophische Grundlage schlüssiger Gedanken. Quantenphysik öffnet Fakten zur Funktion des Universums, auch zu bisher Unfassbarem aus feinstofflichem Raum. Glaube, Liebe, Hoffnung könnten definiert werden). TTT kann man engagieren.

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ORF/ „IM ZENTRUM“: Von Lockdown zu Lockdown – Wo ist das Licht am Ende des Tunnels?

 Am 10. Jänner, um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Seit zehn Monaten bestimmt die Corona-Pandemie den politischen Alltag der türkis-grünen Bundesregierung. Und auch der Start ins neue Jahr ist geprägt von Diskussionen darüber, ob die Strategie und die gesetzten Maßnahmen richtig sind. Erst nach lautstarker Kritik erhöht die Regierung das Tempo bei den Corona-Impfungen. Das sogenannte „Freitesten“ soll nun auf Druck der Opposition dem „Eintrittstesten“ weichen. Wann wird Österreich tatsächlich aus dem dritten harten Lockdown kommen und bleibt dem Land ein weiterer erspart? Hat die Regierung nun die effizienteste Impfstrategie und schafft sie es, die Menschen von der Notwendigkeit einer Impfung zu überzeugen? Welche weiteren Einschränkungen werden den Alltag bestimmen? Und wie verhältnismäßig sind die einzelnen Maßnahmen – von Distance Learning über Geschäftsschließungen bis hin zur Maskenpflicht?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 10. Jänner, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Gaby Schwarz – Klubobmann-Stellvertreterin und Gesundheitssprecherin, ÖVP

Sigrid Maurer – angefragt – Klubobfrau, Die Grünen

Pamela Rendi-Wagner – Bundesparteivorsitzende und Klubobfrau, SPÖ

Herbert Kickl – Klubobmann und stv. Bundesparteiobmann, FPÖ

Beate Meinl-Reisinger – Bundesparteivorsitzende und Klubobfrau, NEOS
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