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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 9. MAI 2020)

09.05.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 9. MAI 2020)

DES MERKER HEFT MAI 2020 GEHT DEMNÄCHST IN DEN VERSAND AN DIE ABONNENTEN.

Einzelbestellungen: Dr. Sieglinde Pfabigan. sieglinde.pfabigan@chello.at

Abo-Bestellungen: https://onlinemerker.com/kontakt/bestellungen/
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WIENER FESTWOCHEN 2020 REFRAMED

Liebes Publikum,

einer der vielen schönen Aspekte eines Festivals ist, dass ein temporärer„Ausnahmeraum“ geschaffen wird. Festivals existieren üblicherweise für eine gewisse Zeitspanne. Dann verschwinden sie bis zu ihrer nächsten Ausgabe.
Seit 1951 finden alljährlich die Wiener Festwochen statt. 2020 werden sie das nicht tun. Und wir alle wissen warum.

Das einmalige Zusammenspiel zwischen einem künstlerischen Programm, einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Ort kann nicht ersetzt oder neu erfunden werden. Nichts kann diesen Ausfall kompensieren. So freuen wir uns auf die Zukunft und arbeiten bereits daran, dass wir uns bei den Wiener Festwochen, bei Theater- oder Musikaufführungen, Bewegung, Sprache und Sounds, die gemeinsam erlebt werden, wieder begegnen. Für heuer versuchen wir jedoch, andere Wege zu finden, um unser künstlerisches Programm mit Ihnen zu teilen.

Zum Auftakt des Festivals wird die Rede von Milo Rau und Kay Sara, die sie im Burgtheater hätten halten sollen, am 16. Mai online und in den Medien erscheinen. Damit wird das Festival „starten“. Am gleichen Tag werden wir gemeinsam mit Der Standard eine gedruckte Beilage veröffentlichen, mit Beiträgen zum Programm des Festivals 2020 und als Forum für die Stimmen einiger jener Künstler*innen, die wir heuer im Mai/Juni nach Wien einladen wollten. Fernab von jeglichem Werbezweck soll sie Zeugnis eines Festivals sein, das nicht stattfindet …

Eine andere Plattform, unser Programm mit Ihnen zu teilen, sind die digitalen Medien. Seit ein paar Wochen haben sie ihren „großen Auftritt“: Eine unglaubliche Menge künstlerischer Projekte passiert seit Verhängung der Ausgangsbeschränkungen im Netz. Wir werden vom 15. Mai bis 20. Juni Internet und Social Media nutzen, allerdings in Maßen. Tag für Tag wird jedes Stück aus dem Programm entsprechend der Chronologie im Festival virtuell angedeutet. So wird eine Sammlung kleiner „Gesten“ entstehen. Sie beziehen sich auf jedes Werk, das nicht gezeigt werden kann. Mal werden sie aus existierendem Material genommen, mal geben sie Einblick in das Entstehen eines neuen Stücks, das seine Uraufführung noch vor sich hat. Bewegte Bilder, musikalische Fragmente, kurze Texte. In Form von Gesprächen, Workshops, Videoclips. Spuren oder Versprechen, in Summe bilden sie eine Art Archiv eines Festivals, das nicht stattfindet …

Nicht vergessen wollen wir jedoch auf den realen, öffentlichen Raum. Ab 2. Juni wird Ho Tzu Nyens No Man II die Kärntnertorpassage am Karlsplatz beleben. Und ebenfalls Anfang Juni wird der Kurator Miguel A. López einen Prolog zur Ausstellung And if I devoted my life to one of its feathers?, ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen und der Kunsthalle Wien, in Form einer Plakat-Aktion in den öffentlichen Raum übersiedeln.

Und schließlich wird, abhängig davon, was realisiert werden darf und kann, zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr ein kleines Programm stattfinden, bestehend aus Stücken, die jetzt im Frühling bei den Wiener Festwochen präsentiert werden sollten. Nach Monaten des Lockdowns und der Beschränkungen soll damit die Bedeutung der Live-Künste gefeiert werden mit ihrem Potenzial, den physischen öffentlichen Raum zu erweitern und den direkten sozialen Austausch zu stärken.

Christophe Slagmuylder, Intendant

Informationen zur Tageskasse

Zum Schutz Ihrer Gesundheit (und der unserer Mitarbeiter*innen) bleibt die Tageskasse in der Lehárgasse 3a bis auf Weiteres geschlossen. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter festwochen@festwochen.at

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METROPOLITAN OPERA: DIE NÄCHSTEN STREAMS: 9. Woche ab 11.5.

Week 9

Supplementary content—including synopses, articles, and more—is available here.

Monday, May 11
Massenet’s Werther
Starring Lisette Oropesa, Sophie Koch, Jonas Kaufmann, and David Bižić, conducted by Alain Altinoglu. From March 15, 2014.

Tuesday, May 12
Thomas Adès’s The Tempest
Starring Audrey Luna, Isabel Leonard, Alek Shrader, Alan Oke, and Simon Keenlyside, conducted by Thomas Adès. From November 10, 2012.

Wednesday, May 13
Strauss’s Ariadne auf Naxos
Starring Jessye Norman, Kathleen Battle, and Tatiana Troyanos, conducted by James Levine. From March 12, 1988.

Thursday, May 14
Britten’s Peter Grimes
Starring Patricia Racette, Anthony Dean Griffey, and Anthony Michaels-Moore, conducted by Sir Donald Runnicles. From March 15, 2008.

Friday, May 15
Viewers’ Choice: Donizetti’s Lucia di Lammermoor
Starring Joan Sutherland, Alfredo Kraus, Pablo Elvira, and Paul Plishka, conducted by Richard Bonynge. From November 13, 1982.

Saturday, May 16
Verdi’s Rigoletto
Starring Diana Damrau, Oksana Volkova, Piotr Beczała, and Željko Lučić, conducted by Michele Mariotti. From February 16, 2013.

Sunday, May 17
Verdi’s Nabucco
Starring Liudmyla Monastyrska, Jamie Barton, Russell Thomas, Plácido Domingo, and Dmitry Belosselskiy, conducted by James Levine. From January 7, 2017.

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OPER FRANKFURT/ Spielzeit 2020/21


Bernd Loebe. Foto Barbara Aumüller

Premieren

György Ligeti Le Grand Macabre (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 13. September 2020
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle Regie: Vasily Barkhatov Bühnenbild: Zinovy Margolin Kostüme: Olga Shaishmelashvili Licht: Joachim Klein Chor: Tilman Michael Dramaturgie: Maximilian Enderle

Jacques Offenbach Die Banditen (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 18. Oktober 2020 Musikalische Leitung: Karsten Januschke Regie: Katharina Thoma Bühnenbild: Etienne Pluss Kostüme: Irina Bartels Licht: Olaf Winter Choreografie: Katharina Wiedenhofer Chor: Tilman Michael Dramaturgie: Konrad Kuhn

Gaetano Donizetti Don Pasquale
Freitag, 6. November 2020 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: James Hendry / Simone di Felice Regie: Caterina Panti Liberovici Bühnenbild: Sergio Mariotti Kostüme: Raphaela Rose Licht: Frank Keller Dramaturgie: Deborah Einspieler

Alexander Zemlinsky Der Traumgörge (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 22. November 2020
Musikalische Leitung: Markus Poschner / Nikolai Petersen Regie: Tilmann Köhler Bühnenbild: Karoly Risz Kostüme: Susanne Uhl Licht: Jan Hartmann Chor: Tilman Michael Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Umberto Giordano Fedora (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 17. Januar 2021
Musikalische Leitung: Carlo Montanaro Regie: Christof Loy Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer Licht: Olaf Winter Videodesign: Velourfilm AB Chor: Tilman Michael Dramaturgie: Thomas Jonigk Übernahme einer Produktion der Königlichen Oper Stockholm, Premiere 10. Dezember 2016

Giuseppe Verdi Aida
Sonntag, 14. Februar 2021
Musikalische Leitung: Jader Bignamini Regie: Lydia Steier Bühnenbild: Katharina Schlipf Kostüme: Siegfried Zoller Licht: Joachim Klein Chor: Tilman Michael Dramaturgie: Mareike Wink Mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK AG

Benjamin Britten The Burning Fiery Furnace / The Prodigal Son (Frankfurter Erstaufführung)
Samstag, 13. März 2021 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Mario Antonio Marra Regie: Manuel Schmitt Bühnenbild: Bernhard Siegl Kostüme: Dinah Ehm Licht: Jan Hartmann Dramaturgie: Konrad Kuhn

Georg Friedrich Händel Orlando
Sonntag, 21. März 2021
Musikalische Leitung: Simone Di Felice Regie: Ted Huffman Bühnenbild und Kostüme: Johannes Schütz Licht: Joachim Klein Dramaturgie: Maximilian Enderle

Modest P. Mussorgski Boris Godunow
Sonntag, 9. Mai 2021
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle Regie: Keith Warner Bühnenbild: Boris Kudlička Kostüme: Kaspar Glarner Licht: Joachim Klein Chor: Tilman Michael Dramaturgie: Mareike Wink

Francis Poulenc Dialogues des Carmélites (Frankfurter Erstaufführung)
Sonntag, 20. Juni 2021
Musikalische Leitung: Giedrė Šlekytė Regie: Claus Guth Bühnenbild: Martina Segna Kostüme: Anna Sofie Tuma Licht: Olaf Winter Chor: Tilman Michael Dramaturgie: Konrad Kuhn

Lucia Ronchetti Inferno (Uraufführung)
Sonntag, 27. Juni 2021 (Bockenheimer Depot)
Musikalische Leitung: Tito Ceccherini Regie: Kay Voges, Marcus Lobbes Video Art: Robi Voigt Bühnenbild: Pia Maria Mackert Kostüme: Mona Ulrich Light Design Filmdreh: Voxi Bärenklau Licht: Marcel Heyde Dramaturgie: Konrad Kuhn, Ursula Thinnes Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper und der Aventis Foundation Kompositionsauftrag finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

15 Wiederaufnahmen (88 Vorstellungen)

 Vincenzo Bellini I puritani 6 Vorstellungen Koproduktion mit der Opéra Royal de Wallonie, Liège
 Wolfgang Amadeus Mozart Le nozze di Figaro 9 Vorstellungen
Dmitri D. Schostakowitsch Lady Macbeth von Mzensk 5 Vorstellungen
Georg Friedrich Händel Xerxes 8 Vorstellungen
Giacomo Puccini Manon Lescaut 5 Vorstellungen
Engelbert Humperdinck Hänsel und Gretel 5 Vorstellungen  Wolfgang Amadeus Die Enführung aus dem Serail 7 Vorstellungen
 Georges Bizet Carmen 7 Vorstellungen
Richard Strauss Salome 5 Vorstellungen Mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK AG und des Frankfurter Patronatsvereins –  Oper
Leoš Janáček Aus einem Totenhaus 4 Vorstellungen
Giacomo Puccini Tosca 6 Vorstellungen Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach
Richard Wagner Siegfried 4 Vorstellungen 
Jules Massenet Werther 6 Vorstellungen Produktion der Nederlandse Opera Amsterdam in Kooperation mit der Opéra de Lyon
Peter I. Tschaikowski Eugen Onegin 5 Vorstellungen
 Richard Wagner Der fliegende Holländer 6 Vorstellungen

8 Liederabende im Opernhaus

Jack Swanson Tenor
John Osborn Tenor
Tamara Wilson Sopran
Konstantin Krimmel Bariton
Maria Agresta Sopran
Marlis Petersen Sopran
Johannes Martin Kränzle Bariton
Quinn Kelsey Bariton
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Parnassus Arts Productions freut sich in diesen dramatischen Tagen, die Neuveröffentlichung der CD GISMONDO, RE DI POLONIA, Oper von Leonardo Vinci, bekanntzugeben !


Bei der Weltersteinspielung dieses barocken Meisterwerkes singt Max Emanuel Cencic die Titelpartie Gismondo (Sigismund) und das {oh!} Orkiestra Historyczna wird von Martyna Pastuszka und Marcin Swiatkiewicz geleitet.
Mit einem luxuriösen Booklet ist die CD ab sofort in unserem neuen Webshop erhältlich.

https://www.parnassusartsproductions.com/

Gismondo – Max Emanuel Cencic
Ottone – Yuriy Mynenko
Cunegonda – Sophie Junker
Primislao – Aleksandra Kubas -Kruk
Ernesto – Jake Arditti
Giuditta – Dilyara Idrisova
Ermano – Nicholas Tamagna

Orchester – {oh!} Orkiestra Historyczna
Künstlerische Leitung, Konzertmeister – Martyna Pastuszka
Maestro al Cembalo – Marcin Swiatkiewicz
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IPG – PLEYEL-GESELLSCHAFT RUPPERSTHAL  Wir laden Sie sehr herzlich zu folgenden virtuellen Veranstaltungen ein, zunächst gleich am kommenden Sonntag um 11h! Allen Müttern wünschen wir schon heute einen schönen Muttertag! Ihre IPG

In Zeiten wie diesen möchten wir unseren Pleyel VerehrerInnen die Möglichkeit geben, uns virtuell zu besuchen:
Sonntag, 10. Mai 2020, 11h, Pleyel Museum

Ruppersthal: Virtuelles Muttertagskonzert am Sonntag - Tulln

  • Stephanie Timoschek und Markus Holzer. Foto: Dr. Anderle, IPG

Unter dem Motto Kunst & Kultur an einem Platz, geben wir am 10.5.2020 um 11h unsere traditionelle Muttertags-Matinee. Zwar etwas anders als in all den Jahren, obwohl die selben Künstler wie Stephanie Timoschek am Original Ignaz Pleyel Hammerflügel aus 1830, Opus 1614, und Markus Holzer mit dem Sopran-Saxophon Pleyels Klarinettenkonzert in B-Dur, Ben 104, bei uns spielen. Etwas anders als sonst deshalb, weil Sie liebe Pleyel VerehrerInnen aufgrund der Corona-Krise nicht persönlich dabei sein können, und weil wir die Muttertags Matinee mit einem kurzen Weingartenspaziergang vom Pleyel Bergl über das Pleyel Kulturzentrum neben dem Weingarten hinab in Pleyels Geburtshaus verbinden.

Wir erlauben uns nämlich in einem kurzen Vorspann unseren Besuchern etwas über den Wein- und Kulturort Ruppersthal zu erzählen, wo Kultur & Kunst daheim sind, bevor wir Ihnen dann die wunderschönen Klänge von Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris) zu Ihnen nach Hause schicken. Wir würden uns sehr freuen wenn Sie sich via Facebook mit folgendem Link einloggen würden. https://www.facebook.com/PleyelMuseum

Ein Besuch in Ruppersthal lohnt sich!
Gleichzeitig möchten wir auf all die Möglichkeiten hinweisen, die Sie wieder nach der Corona Zeit bei uns erleben können. Das reicht vom täglichen Frühstück über die täglichen Museumsführungen (ab 15.5.), zu unseren Konzerten, Matineen mit anschließendem Mittagstisch bis hin zu den Weinwanderungen mit anschließendem Weinkellerbesuch und Weinverkostung! Dabei können Sie sich von den wunderbaren Weinen überzeugen, die im Geburtsort Pleyels gekeltert werden, die wir Ihnen aber auch -sowie unsere Pleyel-CDs – via Postversand gerne zu Ihnen nach Hause schicken siehe http://www.pleyelmusikwein.shop/
Mittwoch 13. Mai 2020, 19h, Pleyel Museum

Videokonferenz mit Paris. Viele Pariser freuen sich angeblich schon so wie wir, nämlich beim einstündigen Webinar zum Thema „Pleyel, sein Leben und sein Werk“, dabei sein zu dürfen, das wir ebenfalls aus dem Pleyel Museum senden.

Ab Freitag, 15. Mai 2020, 08,00h (tgl. 8h bis 14h)

Gemäß den strengen Vorgaben der Bundesregierung öffnen wir am 15.5.2020 wieder unsere Pforten für Frühstück und geben wieder unsere beliebten Museumsführungen. Treffpunkt: Pleyel Kulturzentrum, Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal

Donnerstag, 21. Mai 2020, 17,35h (Christi Himmelfahrt)

Die Dokumentation „Musik am Ursprung – Musikergedenkstätten in Niederösterreich“ wird am 21.5.2020 um 17.35 Uhr landesweit auf ORF2 ausgestrahlt, wo natürlich das Geburtshaus von Ignaz Joseph Pleyel- das Pleyel Museum- nicht fehlen darf. Ein herzliches Dankeschön an die Kulturabteilung des Landes Niederösterreich, die diese Perlen der Musikgeschichte wieder leben lässt, und entsprechend zu würdigen weiß! Wir laden Sie liebe Pleyel Verehrerinnen und Verehrer herzlich ein, Ihr TV Gerät einzuschalten!

In der Hoffnung, dass wir uns bald wieder persönlich sehen können, sende ich Ihnen im Namen des Teams der IPG herzliche Grüße aus dem Geburtsort Pleyels
Ihr dankschuldiger Adi Ehrentraud!

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Tim Theo Tinn (TTT) erörtert: Flieht Verstand zum „blöden Vieh“?       Pandemie: Theater und sonstige Universen!          

(Fortsetzung vom 2.4.2020,Onlinemerker, „Es geht was um die Welt“ https://onlinemerker.com/tim-theo-tinn-ttt-eroertert-wir-wissen-dass-es-dinge-gibt-die-wir-nicht-wissen-es-geht-was-um-die-welt/)


pixabay.com

COVID 19 kennt keine Grenzen – provoziert die Weltgemeinschaft!  Wird Ursache-Wirkung Kausalität unverstanden suspekt zur Beschwörung einer zukünftigen Normalität, die Illusion bleibt? Werden Theater zwangsläufig ökonomischen Konsequenzen erliegen? Kann Blockade –Wehklagen einem neuen Aufbruch weichen? Wird es ein „weiter so“ langfristig geben? Kann Pippi-Langstrumpf: „Ich schaff mir die Welt, wie sie mir gefällt?“ noch gelten?

Viele Politiker sinken, manche singen: Andrea Nahles sang und sank.

„Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt!“

 https://www.youtube.com/watch?v=y-4TXFkcJF0  (1,28 Min.)

Mit konträrer Angst vor menschlichem Leid und/oder wirtschaftlichen Konsequenzen wird im Trüben gefischt, düster, undifferenziert auf allen Seiten. Aktuelle Suche nach dem „Stein der Weisen“ pendelt zwischen 1. „höchstvorsorglich“ und 2. „vollem Risiko“, Lebendigkeit und Letalität/Tödlichkeit!

Zu 1: Weltwirtschaftskrise!!! zu 2: beim Risikoeintritt ebenso, kann Untergang der ganzen Menschheit bewirken. Falls 1 nur „Luftnummern“ sind, bliebe mit 2 mglw. alles im „grünen Bereich“!

TTT (nach Sokrates): „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“, will aber eigentlich Alles wie Alle, s. MAOM-Werbung, hier als Joke mit Walter Eschweiler:

 https://www.youtube.com/watch?v=dR3qYZ1G3zw  (11 Sek.)

Tatsächliche Experten, insbesondere aus der Virologie und angrenzenden Bereichen tendieren zu 1. Außerdem überschütten außerordentliche selbsternannte Koryphäen aus diffusem Umfeld (z.B. Soziologen, Psychologen, Philologen usw.) die Öffentlichkeit mit erstaunlichen Behauptungen und vagen Lösungen. Solange jemand fachlich nicht in der Lage ist, 1 und (!) 2 differenziert und kenntnisreich abzuwägen, sollte er sich an Sokrates s.o. orientieren. Man wird eine Meinung, aber kaum Wissen haben.

Es gibt im deutschen Strafrecht die Tatbestände Eventualvorsatz/bedingter Vorsatz: der Täter nimmt die Verwirklichung einer Gefahr in Kauf: „Ich hoffe zwar, dass nichts passiert, falls doch, so geschieht es eben.“  Außerdem überlagert das Grundgesetz jede untergeordnete gesetzliche Maßnahme: „Recht auf körperliche Unversehrtheit!“ Art. 2 Abs. 2 GG. Somit sind Verfechter der Maßnahmenverweigerung gegen die Pandemie latent kriminell, Ausführende umfassend, wenn es zu Schäden kommt.

Behauptungen erhöhter Sterberate durch vorsorgende Maßnahmen gegen Covid 19 werden nicht belegt. Auch wenn gesetzliche Regelungen Lockerungen bei Veranstaltungen etc. möglich machen, bleiben diese von Einschätzungen abhängig, sind kein Persilschein. Hat man sich geirrt, ist der Tatbestand grundsätzlich erfüllt. Aber: „Vor Gericht und auf hoher See …!“ Erfahrungsgemäß werden Gerichte nur bei massiven Auswirkungen oder Klagen aktiv.

Erkennbar hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel als Physikerin die Brisanz der Exponentialfunktion der Pandemie (Erläuterung s. u. „Weizenkornlegende“) verinnerlicht, folgt der Maxime „höchstvorsorglich“. Markus Söder, bayrischer Ministerpräsident, versucht dem juristischen und publikumsunwirksamen Dilemma zu entgehen, indem er ständig die Anweisung, die Bestätigung riskanter Maßnahmen vom Robert – Koch – Institut fordert (z. B. Fußball, Lockerungen etc.).                                                                              

Durch sämtliche Medien geistert Jammern und Selbstmitleid Betroffener von Kontaktbeschränkungen.   Weitgehende menschenschützende Vorsorge wird kaum begrüßt. Tatsächlich stimmen große Bevölkerungsteile lt. statistischen Erhebungen den Maßnahmen zu.

Beachtlich wird die Situation durch bisherige wirtschaftsfreundliche Positionen der deutschen Bundesregierung. So blieb z. B. Kriminalität von Autoindustrie und Banken zulässig und ungeahndet. Deren schamloses Agieren wird sogar von der Politik sanktioniert („Da könnte ja immer mal ein Aufsichtsratsposten etc. drin sein!“). Wenn nun alle Märkte in Wirtschaft und Industrie mit Duldung bzw. durch Maßnahmen der Bundesregierung flach liegen, kann das nur Zeichen von Brisanz der Ursachen sein.

TTT’s Darstellungen vom 2. 4. d.J. im Onlinemerker (s. o.) zu Weltwirtschaftskrise (gem. 1929/30ern), Euro-Untergang und Währungsreform finden nun häufiger Eingang in öffentliche Verlautbarungen.

Abwägung von Naturgesetzen zu Umständen derzeitiger Konsensrealität! (https://www.goethe.de/de/kul/ges/21480851.html).                                                                                          

Was ist natürlich, gewachsen, konstruiert, verwachsen, degeneriert? (z. B. ist die deutsche Theater-Dichte noch tragbar, ist das Virus Ursache und somit auslösend oder nur verstärkend für absehbaren Verfall, für Neuordnung von Theatern und weiten Teilen der Wirtschaft?)

Buddha:Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, …“ (Begrifflichkeiten: exponentielle Pandemie, Weizenkornlegende, Lockdown=Ausgangssperre? u.a.)

Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment“. (Aktivismus, Plärren, Sabbern versus konstruktivem Handeln? Veränderung von Problem-Bewusstsein im „Hier und Jetzt“?)

  1. Delnon, Intendant Hamburg: „Wirklich Vertrauen fassen wird das Publikum wohl erst wieder, wenn wirklich ein Wirkstoff oder ein wirksames Medikament für alle erhältlich ist.“

Motorsportlegende H. J. Stuck: „Was jetzt zählt, ist doch nicht das Geld, sondern die Gesundheit. ….  die Krise … als radikalen Neuanfang sehen. Wir haben die fetten Jahre gehabt. … bestens geeignet, um ein ordentliches Paket für die Zukunft zu schnüren.“

Peter Gelb, Intendant der New Yorker Met: … vertritt knallharte Kosten-Nutzen-Rechnung: „Es ist schwer, mit dem Begriff Fairness zu argumentieren, wenn die Kunstform insgesamt ein Verlustgeschäft ist. Wer nennenswertes Talent hat, dem wird es auch gelingen, seine ökonomische Lage zu verbessern, weil er dann auch wirtschaftlichen Erfolg hat. Es ist auch nicht fair vorauszusetzen, dass Künstler automatisch subventioniert werden sollen, nur weil sie Künstler sind. Leider funktioniert unser Leben nicht so. Es gibt auch sogenannte Künstler, die vielleicht keine Künstler sein sollten, sondern etwas anderes mit ihrem Leben anfangen sollten. …Heutzutage verdienen die wirklich herausragenden Stars das meiste Geld mit Konzerten“.

Das Grundphänomen unserer Existenz ist natürliches, vitales Wachsen und Verlöschen nach bestimmten Regeln, nach Naturgesetzen.  Trivial: wenn ein Glas fällt, dann sicher nach unten.

Es gibt auch jenseitige Entwicklungen als Ergebnis einer Zivilisation, die an manchen Punkten seit ca. 100 Jahren stagniert – z. B.  im deutschen Theatersystem. TTT im Nov. 2019: „Benötigt man Theater-Bühnen, die in ihren organisatorischen Strukturen rückständig geblieben sind, während alle anderen darstellenden Künste in Film, TV, Internet usw. rasante Entwicklungen gemacht haben?“

Unsere Welt wird immerwährend über kurz oder lang  von Naturgewalten/Urgewalten (Ursache – Wirkung  Relationen, Kausalitäten) bestimmt. Ereignisse korrespondieren mit Zuständen.

Demnach bewirkt die Ursache für katastrophale wirtschaftliche Schieflagen (aktuell Corona) weltweite Armut, dem sich zwingend zunächst künstliche zivilisatorische Einrichtungen, wie z. B. mit über 80% subventionierte Theater (wichtig, aber nicht überlebenswichtig, Lebens- aber nicht Grundnahrungsmittel), fügen müssen. Dieser Vorgang ist natürliche Regelmäßigkeit, im Darwinismus natürliche Auswahl.

Öffentlich-rechtliche Theater, die nie aus eigener Kraft überleben konnten, wurden gegen Naturgesetze (besonders deutsche in weltweiter Überzahl) nun rd. 100 Jahre subventioniert, nicht länger. Eine Änderung ist natürliche Gesetzmäßigkeit, zumal diese Subventionierung nach der absehbar letzten vergleichbaren Weltwirtschaftskrise in den 1920/30er begann. Quantenmechanische Phänomene verdichten diese Urgesetze.

Kunst und Kultur wird immerwährend bestehen, aber vorläufig nicht mehr in so komfortablen, sich oft selbst beschädigenden Umständen (s. Inszenierungsqualitäten, bzw. deren Träger). Künstler (tatsächliche) sind exponierte Wesen! Der Automatismus Theater-Künstler und mögliche wirtschaftliche Unabhängigkeit, dürfte in den nächsten Jahren eingeschränkt sein (s.o. Peter Gelb), ebenso wie unbezahlbare Darbietungen auf Bühnen. Eine überladene deutsche Theaterszene mit 140 subventionierten Theatern (jede Eintrittskarte wird mit 133 € subventioniert, 2016) ist in eine Kosten-Spirale geraten, die in Zeiten knapper Kassen nicht zu stemmen ist.

Es sind Orchideen-Dasein wie Luxuszierpflanzen mit enormen Pflegeaufwand. Die Verlagerung in digitale Medien, Erweiterung von reinen Konzert-Angeboten und singulären szenischen Life-Aufführungen wird zwangsläufig sein.

Besonders in der BRD findet das Klagen über Corvid-19 Probleme auf hohem Niveau statt. Turbokapitalismus, inflationäre Theaterdichte, vergleichsweise hoher Lebensstandard führte in ein Anspruchsdenken, dessen Realität nun durch beschriebene Kausalitäten vor einem Neubeginn steht. Es gilt ein „ordentliches Paket für die Zukunft zu schnüren“, statt als „Kaninchen vor der Schlange“ zu verharren! S. o. Ausführungen vom 2. 4. d. J. „Es geht was um die Welt“ Weltwirtschaft etc. Selbstgenügsamkeit ist angesagte neue Wirklichkeit.

Philosoph E. Kant in „Kritik der reinen Vernunft“ 1781. „Kausalität ist als Denkform Bedingung der Möglichkeit von Erfahrung. Dadurch, dass sie den (transzendentalen) Status einer Bedingung hat, ist sie gleichzeitig aber objektiv, das heißt allgemeingültig und notwendig …“

Hier steht auch die Fragwürdigkeit grundsätzlicher Überlebensfähigkeit weltweiter Wirtschaft. Sind wenige Wochen Unterbrechung auslösender oder beschleunigender absehbaren Verfall? Gilt Gleiches für Theater?

Börse ist überhaupt ein Konstrukt wider jede Natur (s. z.B. Kursentwicklung DAX im letzten Jahrzehnt).  Es geht nicht um vitales Wirtschaftswachstum, sondern um Kursgeschacher mit üblichen Manipulationen. TTT vermutet aktuell: Kurse werden derzeit künstlich hochgehalten, für Wetten von „schrägen Vögeln“ auf Kurszusammenbrüche. Parasiten werden aus dem Untergang der Kurse/Wirtschaft Milliarden- Gewinne generieren – das ist in Deutschland immer noch erlaubt. S.: „So funktioniert die Spekulation auf fallende Kurse“ https://www.boerse.de/grundlagen/trendfolge/leerverkauf-26

Kierkegaard: Es gibt zwei Arten der Täuschung: … zu glauben, was nicht wahr ist, …  nicht zu glauben, was wahr ist!

Pandemie:  Ausbreitung Seuche, eines neuen Erregers, der sich leicht von Mensch zu Mensch weltweit ausbreitet. Gegensatz zur Epidemie.  

Pandemie mit exponentiellem Wachstum: unbegrenztes bzw. freies Wachstum, Geschwindigkeit der Ausbreitung des Virus‘ ist für Laien kaum vorstellbar.                                                                                             

Beispiel s. Weizenkornlegende: Schachbrett  + Weizenkörner:

Erstes Feld 1Korn, zweites das Doppelte, drittes wiederum die doppelte Menge, also 4 usw.  Ergebnis: auf dem letzten (64.) Feld würden zig Trillionen (18 Nullen = 1.000.000.000.000.000.000) Körner liegen. Mehr als alles Getreide der Welt!  

1 Trillion sind 1.000.000 Billionen – 1 Billion sind 1.000 Milliarden – 1 Milliarde sind 1.000 Millionen! Bleibt diese Legende nur mathematisches Planspiel?

Aktuell wird so eine Entwicklung schon als Grund für Lockerung bisheriger Restriktionen betrachtet, wenn sich also jede Infizierung nur verdoppelt. Hier entsteht Verständnis für zeitliche Streckung der Verläufe.

Augenmaß: Fähigkeit, in angemessener Weise zu handeln; Besonnenheit, Umsicht, Ermessensentscheidung unter Beachtung von Verhältnismäßigkeit, quantitativem Schätzen mit Berücksichtigung aller Fakten

Lockdown = Ausgangssperre!  In der BRD gibt es nur Kontaktbeschränkungen = Contact restrictions, überall wird dramatisierend Ausgangsperre (Lockdown) publiziert.

Medienberichte zu Statistiken: Infizierte, Tote, Geheilte: Darstellungen sind nicht schlüssig, bzw. unvollständig, es fehlen Bezugsgrößen. Reale Einschätzungen sind nur in Verbindung mit den tatsächlichen Untersuchungen/Testungen substanziell. Hätte man also je 1000 Infizierten auch nur 1000 Untersuchungen gemacht …? Wie viele vo n 83 Mio. deutschen Staatsbürgern sind untersucht?

Todesfälle bleiben ohne Bezugsgröße relativ: langjährige statistische Mittel insgesamt, Differenzierung nach erkannten oder Dunkelziffer-Infizierungen, massiven Vorerkrankungen/ Risikogruppen, Alter usw.?  

Heilungsstatistik scheint irreführende Sicherheit vorzutäuschen, solange nur auf erkannte Infizierungen ohne Dunkelziffer abgestellt wird! Experten gehen davon aus, dass die offiziell bestätigten Zahlen nur einen Bruchteil der tatsächlichen Infektionsfälle abbilden, Forscher der Universität Stanford vom 50- bis 85fachen. Studie im kalifornischen Silicon Valley: 50mal mehr Menschen sind mit dem Coronavirus infiziert als offiziell diagnostiziert.

„Legt man für eine Hochrechnung etwa die Zahl von fast 6.700 SARS-CoV-2-assoziierten Todesfällen in Deutschland zugrunde, so ergäbe sich eine geschätzte Gesamtzahl von rund 1,8 Millionen Infizierten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Bonn. Damit wäre Dunkelziffer bundesweit mehr als zehnmal höher als aktuell offizielle Corona-Fälle. (Quelle 4.5.2020:   https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/heinsberg-coronavirus-studie-endergebnisse-34670504)

Gießkannenprinzip:  …Verteilung ohne eingehende Prüfung des tatsächlichen Bedarfs „wie mit einer Gießkanne“  ohne zu gewichten. Das nahezu kontinuierliche Abnicken jedweder Forderung nach staatlicher Unterstützung vertieft den Eindruck, dass beliebige Geldmengen (s. Ausführungen vom 2. 4. Onlinemerker s.o. Inflation) hemmungslos verteilt werden, ohne Rücksicht auf Währungssicherheit. Das impliziert steigende Inflation und Währungsreform, da diese immer schon ein staatliches Instrument zur eigenen Schuldenbefreiung war.   

„Dass das nicht gutgehen kann, ahnen viele Deutsche und fürchten das Schlimmste. … jüngeren deutschen Wirtschaftsgeschichte …, wie nah denn die Währungsreform sei. „Wenn man den Menschen sagen würde, dass der Euro weder durch Gold noch sonst wie gedeckt ist … hätten sie noch mehr Angst. Auf jeden Fall müssen sie sich wohl von früheren Gewissheiten verabschieden“. S. Focus 2010 https://www.focus.de/magazin/archiv/titel-was-passiert-bei-einer-waehrungsreform_aid_516404.html

Ergänzendes: Corona soll gefährliche Kinderkrankheit auslösen. Ersterkrankung schafft keine Immunisierung, sondern schwächt Abwehrkräfte, Folgeerkrankungen werden mglw. gefährlicher. Spekulationen: im Wuhan-Institut für Virologie, größte Virusbank Asiens, könnte das Virus durch einen Unfall freigesetzt worden sein.

Herdenimmunität:  Schutz durch weite Infektion der Bevölkerung, wenn dadurch Immunisierung Erkrankter erreicht wird. Gilt für Covid 19 mglw. nicht, es bleibt hohes Risiko.

Streaming-Angebote Musiktheater – kostenlos und überbordend: natürliche Marketingregeln belegen bei Übersättigung Rückgang zukünftiger Nachfrage.

Prunk, Protz und Pomp von Theaterbauten


Nationaltheater München, Ionischer Saal, © Wilfried Hösl

Sind übliche Theater-Prachtbauten unabänderliche Notwendigkeit, immanent für dramatische Kunst – oder fragwürdige Überwucherung repräsentativer Publikumsansprüche?

Sind oder waren diese Gebäude unerlässliche oder nur charakteristische Ausstattung von Hochkultur: von meinungsbestimmenden Eliten genutzte, als besonders wertvoll akzeptierte Kulturleistungen – … der führenden Gesellschaftsschicht, des Bildungsbürgertums. (Wikipedia)?

Dieser Protz-Prunk findet sich auch bei vermögenden Proleten/Prolls im Privaten, s. Protz-Anwesen Donald Trump

https://www.gala.de/stars/news/donald-trump–in-dieser-protz-villa-wohnt-er-am-wochenende-21319824.html

 Es gibt im führenden Musiktheater oft den Gegensatz des intellektuellen Standards: Publikum als Hochkultur-Träger werden optisch mit billigem Trash auf Yellow Press (Revolverpresse) – Niveau konfrontiert, der außerhalb deutungswütiger Kritiker nur noch Achselzucken erweckt (s. „Megageile Banditenshow“ des zukünftigen „Rings-Inszenators“ in Bayreuth).

Publikumstreue dürfte also auch aus repräsentativem Charakter einer „Audienz im Prunk-Protz“ vergangener Oberklassen resultieren. Das ist ein gesellschaftliches Phänomen, kein kunstinteressiertes. Gleiches Inszenierungsangebot in schmucklosen Zweckbauten wird soziale Schichtung des Publikums verändern, dieses mglw. aber auch reduzieren, wenn übliche Inszenierungen bisherige Wirksamkeit behalten.

Langfristig sollten, insbesondere in Zeiten knapper Kassen, dieser opulenten Musentempel in Traditionen höfischer Theater obsolet werden. Gesellschaftlich könnte anderweitige museale Nutzung wertvoll sein. Die Synthese aus historischer Bausubstanz und explodierenden Kosten für deren Erhaltung und synchroner aufwendiger Installation modernster Technik, für die diese Häuser nicht geschaffen wurden, muss eine Neuausrichtung begründen. Für die darstellende musikalische Kunst sind historische Musentempel keine Notwendigkeit.

(Bauherrenregel: Restauration alter Bausubstanz ist teurer als Neubau + Technik).

Fazit: erkennbar sind außer der möglichen Virus-Freisetzung durch ein Labor in China keine Fehlentscheidungen, weil zu vieles unklar ist. „Höchstvorsorglich“ schien einzige Variante. Rückblickend vermisst man ggf. differenzierteres Augenmaß, rückblickend …. dazu Soren Kierkegaard:                     „Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden“.

Menschen haben gezeigt, dass sorgsameres Schützen funktionieren kann, Öffnung der Restriktionen ist unvermeidbar.

Wirtschaft enttäuscht erneut in weiten Teilen, diesmal durch mangelhafte Stabilität. Somit wird angeregt, dass jedwede Unternehmung mit Gewinnerzielungsabsicht gesetzlich verpflichtende Rücklagen für mindestens 2monatiges Überleben bilden muss, statt Gewinne durch Entnahmen zu verblasen und dann nach Steuergeldern zu schreien.

Theater sollte die Situation analytisch angehen, aktive Anpassung leisten, Inhalte mit seinen Wurzeln abgleichen und sich organisatorisch den nötigen Sprung von der Stummfilmzeit ins 21 Jahrhundert zutrauen.

Diese Erörterung erfolgte in tradierten Schlüssigkeiten, es kann alles anders kommen! Quantenenergien besagen, dass Teilnehmer/Beobachter ein Geschehen/ Ergebnis durch unbewusste energetische Kräfte beeinflussen können. S. Beobachtung beeinflusst Wirklichkeit – https://idw-online.de/de/news391

Mahatma Gandhi:

 „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt!“

Hoffentlich finden wir diesmal achtsame Bewusstheit, „Survival of the fittest!” und institutionalisierte Besorgnisträger werden abgeschafft.!

Tim Theo Tinn 7. Mai 2020

TTT‘s Musiktheaterverständnis ist subjektiv davon geprägt, keine Reduktion auf heutige Konsens- Realitäten, Yellow-Press Wirklichkeiten in Auflösung aller konkreten Umstände in Ort, Zeit und Handlung zu haben. Es geht um Parallelwelten, die einen neuen Blick auf unserer Welt werfen, um visionäre Utopien, die über der alltäglichen Wirklichkeit stehen – also surreal (sur la réalité) sind.

Profil: 1,5 Jahrzehnte Festengagement Regie, Dramaturgie, Gesang, Schauspiel, auch international. Dann wirtsch./jurist. Tätigkeit, nun freiberuflich: Publizist, Inszenierung/Regie, Dramaturgie etc. Kernkompetenz: Eingrenzung feinstofflicher Elemente aus Archaischem, Metaphysik, Quantentheorie u. Fraktalem (Diskurs Natur/Kultur= Gegebenes/Gemachtes) für theatrale Arbeit. (Metaphysik befragt sinnlich Erfahrbares als philosophische Grundlage schlüssiger Gedanken. Quantenphysik öffnet Fakten zur Funktion des Universums, auch zu bisher Unfassbarem aus feinstofflichem Raum. Glaube, Liebe, Hoffnung könnten definiert werden). TTT kann man engagieren.

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WIEN: Wiedereröffnung Belvedere ab 15. Mai 2020

Belvedere Museum Wien | Unteres Belvedere Infos & Besuch
Foto: Belvedere

Wir freuen uns auf die Wiedereröffnung des Belvedere. Als eines der ersten Museen in Wien startet am 15. Mai das Untere Belvedere mit der international beachteten Ausstellung Into the Night. Die Avantgarde im Nachtcafé. Für zwei Wochen besteht die einmalige Chance, diese Schau – eine Kooperation mit dem Barbican London – doch noch zu sehen. Die Wiedereröffnung im Belvedere 21 erfolgt am 1. Juni, der Museumsbetrieb im Oberen Belvedere startet mit 1. Juli. Das Ausstellungsprogramm für die zweite Hälfte des Jahres wird aufgrund von Sparmaßnahmen auf zwei Neueröffnungen reduziert.

Das aktuelle Ausstellungsprogramm für 2020 finden Sie HIER.

 www.belvedere.at

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ORF III am Wochenende: Fortsetzung des Kriegsende-Schwerpunkts mit u. a. sechs Doku-Premieren und Diskussion

 Außerdem: Festakt der EU-Kommission zum Europatag, „Internationale Befreiungsfeier“ des MKÖ, Film-Komödien zum Muttertag

Mit insgesamt sechs Premierenterminen, einer Diskussionsrunde, der Ausstrahlung der „Internationalen Befreiungsfeier ‚Menschlichkeit ohne Grenzen‘“ und zahlreichen weiteren Dokumentationen setzt ORF III Kultur und Information den Schwerpunkt zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs am Wochenende fort. So steht am Samstag, dem 9. Mai 2020, u. a. die Premiere des neuen Doku-Zweiteilers „Das Kriegsende in Österreich“ auf dem Programm – am Sonntag, dem 10. Mai, sind neben weiteren Premieren u. a. die Doku-Erstausstrahlung von „Österreichs braune Flecken – Die Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945“ sowie eine Diskussion zum Thema „75 Jahre Zweite Republik – Ist Österreich mit sich im Reinen?“ zu sehen.

Samstag, 9. Mai

Im Rahmen von „Politik Spezial“ zeigt ORF III zunächst den „Festakt der EU-Kommission zum Europatag“ (9.00 Uhr). Anlässlich des 25. Jahrestages des EU-Beitritts Österreichs veranstalten die Vertretungen der EU-Institutionen einen feierlichen Festakt unter dem Motto „Jetzt mehr Europa wagen“. ORF III zeigt eine Zusammenfassung des Events, u. a. mit Statements von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, dem Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Martin Selmayr, sowie dem EU-Mandatar und Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Othmar Karas.

Mit Dokumentationen und Spielfilmen wird der ORF-Zeitgeschichteschwerpunkt „75 Jahre Kriegsende“ anschließend fortgesetzt. ORF III zeigt ab 11.40 Uhr u. a. fünf Folgen der epochalen Zeitgeschichte-Reihe „Österreich II“ von Hugo Portisch und Sepp Riff. Nach dem von Wolfgang Murnberger gestalten NS-Drama „Mein bester Feind“ (18.15 Uhr) mit Moritz Bleibtreu, Georg Friedrich und Ursula Strauss in den Hauptrollen, äußern prominente Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, ihre „Gedanken zu 75 Jahre Kriegsende“ (20.00 Uhr).

Den Hauptabend eröffnet die Premiere der zweiteiligen ORF-III-Neuproduktion „Das Kriegsende in Österreich“ von Regisseur Christian Hager. Teil eins (20.15 Uhr) zeichnet den Zusammenbruch des Nazi-Regimes in den östlichen Bundesländern nach. Mittels seltener Archivaufnahmen werden die Geschehnisse rund um den Einmarsch der Roten Armee im März 1945 bis hin zur Gründung einer provisorischen Staatsregierung unter Karl Renner dokumentiert. In neuen Interviews erzählen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen offen von ihren Erlebnissen, Ängsten und auch Hoffnungen während dieser düsteren Epoche. Einen besonderen Doku-Schwerpunkt bilden die blutige Schlacht um Wien und das Scheitern der Widerstandsaktion „Operation Radetzky“. Der zweite Teil von „Das Kriegsende in Österreich“ (21.05 Uhr) schildert den Zusammenbruch des Nazi-Regimes im Westen Österreichs. Inhaltlicher Schwerpunkt ist der Vormarsch amerikanischer, britischer und französischer Streitkräfte bis hin zur Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Einen Einblick in die österreichischen Privathaushalte während Kriegs- und Nachkriegszeiten gewähren anschließend zwei Folgen „Österreich privat“ (ab 22.00 Uhr) und „Österreich in Farbe“ (ab 23.35 Uhr).

Sonntag, 10. Mai

Am 10. Mai präsentiert ORF III neben weiteren Dokumentationen (ab 8.30 Uhr) um 11.00 Uhr die „Internationale Befreiungsfeier ‚Menschlichkeit ohne Grenzen‘“. Seit 1946 findet die jährliche Gedenkveranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen sowie an den Orten der ehemaligen Außenlager statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen der Bundesregierung ist die Durchführung der internationalen Befreiungsfeier heuer nur in virtueller Form möglich: mit Statements von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Videobeiträgen und Musik.

Im Hauptabend stehen vier ORF-III-Neuproduktionen im Zeichen des 75-Jahr-Jubiläums der Zweiten Republik, beginnend mit „Österreichs braune Flecken – Die Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945“ (20.15 Uhr) von Karin Schiller. Sieben Jahre lang, von 1938 bis 1945, war Österreich Teil des Deutschen Reichs unter dem NS-Regime Adolf Hitlers. Es war eine Schreckensherrschaft, doch viele Österreicherinnen und Österreicher waren selbst Mitglieder der NSDAP und auch aktiv an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt. Nach Kriegsende 1945 versuchte man zunächst diese Zeit weitgehend zu verdrängen. Nationalsozialismus und Holocaust blieben viele Jahre ein Tabu. Die These von Österreich als „erstem Opfer Hitler-Deutschlands“ wurde übernommen und prägte das Selbstverständnis des Landes. Erst die Affäre um die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims und seine persönliche Verantwortung brachte die Aufarbeitung der NS-Zeit ins Rollen. In „75 Jahre Zweite Republik – Ist Österreich mit sich im Reinen?“ (21.05 Uhr) bittet ORF-Auslandschef Andreas Pfeifer anschließend Franz Vranitzky, Andreas Khol, Wilhelm Brauneder und Christa Zöchling zur Diskussion. Ab 21.50 Uhr folgen zwei weitere ORF-III-Dokupremieren, beide von Iris Haschek, beginnend mit „Ziemlich beste Kanzlerfreunde – Die Regierungschefs und ihre Minister“. Die Filmemacherin hat die österreichische Politgeschichte durchleuchtet, um prägnante Paarungen in den diversen Regierungskabinetten aufzuspüren – von der jahrzehntelangen Freundschaft zwischen Raab und Figl über das dynamische Verhältnis zwischen Androsch und seinem anfänglichen Förderer Kreisky bis hin zu Schüssel und seinem vorübergehend äußerst populären Finanzminister Grasser. Um 22.45 Uhr befasst sich die Doku „Die Minister und ihre Skandale“ mit einigen der markantesten Skandale in Österreichs Regierungskabinetten: von Franz Olah als Sozialdemokrat auf Abwegen über die Lucona- und Noricum-Affären bis hin zum ehemaligen ÖVP-Innenminister Ernst Strasser, dessen Politkarriere im Kriminal endete.

Anlässlich des Muttertags zeigt ORF III am Nachmittag außerdem die Spielfilme „Lieselotte“ (15.35 Uhr) aus dem Jahr 1998 von Johannes Fabrick und „Die Zuckeroma“ (17.10 Uhr) mit Bibiana Zeller in der Regie von Xaver Schwarzenberger.
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