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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 8. SEPTEMBER 2018)

08.09.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 8. SEPTEMBER 2018)

GANZ AKTUELLE KRITIK ONLINE: „ARIADNE AUF NAXOS“ – der zweite Abend der Saison

Seit jeher sagt man den Wiener Philharmonikern nach (und oft genug haben sie es bewiesen): „Ariadne auf Naxos“ gehört zu ihren besonderen Lieblingsstücken. Der geniale Instrumentationskünstler und „Klangparfümeur im positivsten Sinne“ (© Christian Thielemann) Richard Strauss liegt ihnen ganz besonders – und sie kennen das Stück so gut, dass s i e dem Dirigenten unendlich viel anbieten.  Der braucht es nur anzunehmen und mit dem Orchester „mitgehen“, müsste umgekehrt gar nichts s e l b s t anbieten (dann käme schon Gutes heraus!). Wenn er aber  a u c h etwas anbietet, ist der Weg zur Sternstunde nicht mehr weit…

Zum Bericht von Karl Masek)


Besetzungsänderungen in „Ariadne auf Naxos“ und „Carmen“ an der Wiener Staatsoper

Hila Fahima singt anstelle der erkrankten Daniela Fally die Zerbinetta in „Ariadne auf Naxos“ am 10. und 13. September 2018.

Dafür verkörpert Ileana Tonca anstelle von Hila Fahima die Frasquita in „Carmen“ am 9. und 12. September 2018.

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WIENER STAATSOPER: CARMEN ZUR SAISONERÖFFNUNG

Zum Bericht von Peter Skorepa

Marcelo Álvarez (José) flieht in den mütterlichen Schoss Carmens, Clémentine Margaine (Foto (C) M.Pöhn-WSO)

Carmen, Clémentine Margaine, bereits total dem prominenten Stierkämpfer und Charmeur verfallen: Erwin Schrott (Foto (C) M.Pöhn-WSO)


Marcelo Alvarez. Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Erwin Schrott. Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Clémentine Margaine. Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
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 LINZ/ LANDESTHEATER: PREMIERE „TRISTAN UND ISOLDE“ AM 15. SEPTEMBER

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Premiere Samstag, 15. September 2018, 17.00 Uhr
Großer Saal Musiktheater

Die nächsten Vorstellungstermine: 23., 30. September; 7. Oktober; 4. November 2018

Musikalische Leitung Markus Poschner
Inszenierung Heiner Müller
Szenische Leitung Stephan Suschke
Bühne Erich Wonder
Realisation Bühne Kaspar Glarner
Kostüme Yōhji Yamamoto
Licht Manfred Voss
Einrichtung Licht Ulrich Niepel
Dramaturgie Christoph Blitt
Choreinstudierung Csaba Grünfelder

Tristan Heiko Börner
König Marke Dominik Nekel
Isolde Annemarie Kremer, Dara Hobbs (Vorstellung am 06.01.2019)
Kurwenal Martin Achrainer
Melot Matthäus Schmidlechner
Brangäne Katherine Lerner
Ein Hirt Mathias Frey
Ein Steuermann Philipp Kranjc
Ein junger Seemann Mathias Frey

 Herrenchor des Landestheaters Linz

Bruckner Orchester Linz

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INNSBRUCK/ Tiroler Landestheater: Opernhöhepunkte, Uraufführungen & Klassiker
Ein starker Auftakt der neuen Spielzeit am Tiroler Landestheater!

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Carmen
Opéra comique von Georges Bizet
Premiere am 21. September 2018 I 19.30 Uhr
Großes Haus

Carmen für alle:
Einen Tag vor der Eröffnung der UCI Straßenrad WM 2018 wird am 21. September ab 19.30 Uhr die Opernpremiere „Carmen“ live aus dem Tiroler Landestheater auf den Vorplatz übertragen. Während sich internationale Spitzensportler für den Kampf um Höchst-geschwindigkeit vorbereiten, kämpft einer der schillerndsten Figuren der Opernliteratur um Liebe, Leben und Tod. Carmen.
Der Eintritt auf dem Vorplatz ist frei!

Laurence Dale, den InnsbruckerInnen als Regisseur im Rahmen der Festwochen der Alten Musik ein Begriff, wird mit seiner Carmen-Inszenierung die Spielzeit 2018.19 gleichermaßen schwungvoll wie hochdramatisch eröffnen.

WEITERE INFORMATIONEN

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CODE 1842: Ein geselliger philharmonischer Seitensprung 

CODE 1842 – ein neuer historischer Krimi aus dem Jahr 1842? Über die Umtriebe des Fürsten Metternich? Oder …. doch nein, nicht so leicht verständlich: 1842 ist das Gründungsjahr der Wiener Philharmoniker durch Otto Nikolai gewesen. Und ein Philharmoniker-Senior unserer Tage, Johann Hindler, beliebter und kontaktfreudiger Klarinettenprofessor der Wiener Musikuniversität, ist seinem geselligen Drang gefolgt und hat in ein neues Lokal ganz nahe der Staatsoper investiert. Nicht als Solist im Alleingang: Von einem in der Gastronomie erfahrenen Partner wird er dabei unterstützt.


Johann Hindler gut gelaunt: Der erfolgreiche Philharmoniker-Professor hofft auf eine erfolgreiche Szenewirt-Karriere. Foto: Manfred Stimez

Karlsplatz Nr. 1 soll es nun als gute Adresse für Opern- und Konzertbesucher wie für die musizierenden, singenden Kollegen des honorigen Professors aus der Steiermark heißen. Ein anderer Code für das Lokal: „Philharmonischer Operntreff“. Ein Klavier steht schon dort, fordert zum Aufspielen auf, und an willigen jungen frischen (und wohl auch brüchigeren) Stimmen wird es dazu gewiß nicht mangeln. Die Comedian Harmonists, die munter skandierenden Opernchoristen, haben zum Einstand jedenfalls froh gelaunt gesungen. Öffnungszeit ist von 16 bis 2 Uhr. Am Eingang ist zwar noch gut affichiert zu lesen: „… wird noch erfahrenes Personal aufgenommen.“ Getränke und Brotaufstriche werden jedenfalls bereits serviert, und zu erwarten ist, dass ein bisschen Mozart und Schubert sicher noch dazu kommt. 

Meinhard Rüdenauer

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Sommerarena Baden/Kultur/Niederösterreich: Natalia Ushakova mit einem umjubelten Auftritt – „Arien in der Sommerarena“ in der restlos ausverkauften Sommerarena Baden.


Natalia Ushakova, Dirigent Christian Koch. Fotocredit: Cayenne/Erich Wellenhofer

Donnerstagabends gab die Sopranistin Natalia Ushakova einen viel umjubelten Arien-Abend in der stimmungsvollen Kulisse der Sommerarena Baden. Die charmante Künstlerin präsentierte – begleitet vom Kaiserwalzer Orchester unter der Leitung des Dirigenten Christian Koch – unter dem Motto „Ushakova Unlocked: Die Offenbarung“ bekannte Arien der Klassik bis hin zu den beliebtesten Melodien des Operetten-Genre. Über 700 Besucher genossen dabei traumhafte Melodien von Franz Lehár, Johann Strauß, Antonio Vivaldi, Richard Strauß, Wolfgang A. Mozart, Johannes Brahms oder etwa Gaetano Donizetti.


Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Moderatorin Pamela Grün, Sanlas Holding Chef Primarius Dr. Günter Nebel, Bürgermeister von Baden Stefan Szirucsek, Dirigent Christian Koch und Cayenne Geschäftsführer Wolfgang Übl feiern mit Starsopranistin Natalia Ushakova den erfolgreichen Arienabend (V.l.n.r.: Cayenne GF Wolfgang Übl, Sanlas Holding Chef Primarius Dr. Günter Nebel, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Natalia Ushakova, Pamela Grün, Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek und Dirigent Christian Koch; Fotocredit: Cayenne/Erich Marschik).

Mit Standing Ovations und tosendem Applaus bat das begeisterte Publikum Natalia Ushakova um weitere Zugaben auf die Bühne. Unter den begeisterten Zuhörern waren auch prominente Gäste wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek, Intendant des Stadttheaters Baden Michael Lackner, Stefan Schubert von der Staatsoper München, Sportlegende Sigi Bergmann, Jeannine und Friedrich Schiller, Sanlas Chef Günther Nebel, Geschäftsführer der Obersteirischen Molkerei Ing. Friedrich Tiroch, Geschäftsführer der 1a-Installateure Mag. Paul Apfelthaler sowie Cayenne-Geschäftsführer Wolfgang Übl. „Unser Ziel in Niederösterreich lautet, Kunst und Kultur für jede und jeden in allen Ecken und Enden erreichbar, erlebbar und spürbar zu machen. Da geht es um Kulturschaffende in den Regionen, heimische Größen und auch internationale Stars wie Natalia Ushakova, die uns wieder einmal alle begeistert hat.“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Auch 2019 werden die „Arien in der Sommerarena“ mit Natalia Ushakova in der Sommerarena Baden stattfinden, und zwar am 5. September 2019.

Natalia Ushakova beginnt ihr Gesangsstudium am Rimsky-Korsakov- Konservatorium in St. Petersburg, setzt es mit der Meisterklasse an der Hochschule fur Musik in München und der ”Accademia di perfezionamento” des Teatro alla Scala in Mailand fort. Im Jahr 2000 gewinnt sie den ersten Preis von zwei der bedeutendsten italienischen Gesangswettbewerbe, den “Concorso Internazionale Riccardo Zandonai” und den “Concorso delle voci verdiane”. Im  Anschluss daran singt sie die Violetta in Verdis “La Traviata” und Mimi in “La Bohème” am Teatro alla Scala in Mailand. Sie debütiert in 45 tragenden Rollen wie Puccinis Tosca, Madama Butterfly, La Rondine, Verdis Il Trovatore, Otello, Aida, Maskenball, Simon Boccanegra, Janaceks Jenufa, Tschaikowskis Eugen Onegin, Pique Dame, Dvoraks Rusalka, Strauss‘ Salome, Wagners Lohengrin, Bellinis Norma u.a. an der Metropolitan Opera, an der Carnegie Hall, am Royal Opera House Covent Garden, an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, Staatsoper Hamburg, Amsterdam, Tokio, Beijing, Verona, Buenos Aires, Nizza, Athen, Teatro Real Madrid am Wiener Musikverein und am Wiener Konzerthaus. Natalia Ushakova hat bereits ein Soloalbum und ein Doppelalbum bei Universal Music herausgebracht. Ausserdem Gesamtaufnahmen von Tschaikowskis Mazeppa unter der Leitung von Mstislaw Rostropowitsch an der Mailänder Scala, Strauß’ Zigeunerbaron unter Armin Jordan, Prokofievs Semen Kotko unter Valery Gergiev, Lehars Giuditta unter Rudolf Bibl und Ermanno Wolf-Ferraris ”I GIOIELLI DELLA MADONNA”, WORLD PREMIÈRE RECORDING 2016 unter der Leitung von Friedrich Haider.
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The Royal Ballets düstere und gefährliche Produktion „Mayerling“ live im Kino

Am Montag, den 15. Oktober 2018 wird das fesselnde Ballett „Mayerling“ aus dem Royal Opera House in Londons weltberühmtem Covent Garden live in den Kinos in Deutschland und Österreich übertragen. Die düster-quälende und emotional aufwühlende Produktion taucht ein in den Glanz des Österreichisch-Ungarischen Hofes.

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Steven McRae als Prinz Rudolf. © ROH, 2017. Foto: Alice Pennefather

Mit dieser finsteren und gefährlichen Schilderung lässt der Choreograph Kenneth MacMillan das Europa des 19. Jahrhunderts auferstehen. Basierend auf der wahren Geschichte von Rudolf, Kronprinz von Österreich-Ungarn, zeigt das Ballett ein Land am Rande des Zusammenbruchs und ein von Krieg bedrohtes Europa. Es erzählt die Geschichte einer Liebesaffaire zwischen Rudolf und seiner Geliebten, der Baronin Mary Vetsera, die in einer Tragödie endet. Die Zuschauer sind eingeladen, neue Erfahrungen zu machen durch die dramatisch-eindringlichen Szenen, die die Konventionen des klassischen Balletts herausfordern.
„Mayerling“ verlangt von den Tänzern mit einigen der technisch anspruchsvollsten und zugleich emotionalsten Rollen des Balletts Höchstleistungen ab. Der erste Solotänzer Steven McRae verkörpert Kronprinz Rudolf, zu den weiteren Rollen gehören Mary Vetsera (Sarah Lamb), Countess Marie Larisch (Laura Morera), Colonel Middelton (Nehemiah Kish), Empress Elisabeth (Kristen McNally), Emperor Franz Joseph (Gary Avis), Princess Stephanie (Meaghan Grace Hinkis), Mitzi Casper (Mayara Magri) und Bratfisch (James Hay).

Die Kino-Übertragungen aus dem Royal Opera House bieten den Zuschauern die besten Plätze überhaupt, exklusiven Einblick hinter die Kulissen, Interviews und faszinierende Nahaufnahmen der Sänger und Tänzer in Aktion. Dem interessierten Publikum sind die Produktionen des Royal Opera House auf diese Weise ganz leicht zugänglich, da sich fast überall in Großbritannien im Umkreis von 30 Meilen ein an den Live-Übertragungen teilnehmendes Kino befindet. In der Saison 2017/18 sahen über eine Million Menschen auf der ganzen Welt eine hochkarätige Opern- oder Ballettaufführung in einem von über 1500 Kinos in 51 Ländern.

„Mayerling“ beginnt um 20.15 Uhr, bei einer Dauer von drei Stunden, die die Präsentation von zwei Pausen miteinschließt. Die Produktion enthält nur für Erwachsene geeignete Szenen und ist für Kinder unter 12 Jahren nicht zu empfehlen. Danach steht am Sonntag, den 28. Oktober 2018 Wagners „Die Walküre“ als nächste Produktion in der Kino-Live-Übertragungssaison des Royal Opera House auf dem Programm.

Social Media: #ROHmayerling

Die Produktion „Mayerling“ des The Royal Ballet wird am 15. Oktober 2018 in den Kinos in Deutschland und Österreich live gezeigt. Viele Kinos zeigen die Übertragung auch als Aufzeichnung in den Wochen danach. Mehr Informationen zu Terminen und teilnehmenden Kinos unter www.rohkinotickets.de

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Die Kino-Live-Übertragungssaison des Royal Opera House

Das Royal Opera House feiert im Jahr 2018 das 10-jährige Bestehen seiner Kino-Live-Übertragungen, mit denen es den Weg bereitete, hochkarätigste Opern- und Ballett-Aufführungen Zuschauern in der ganzen Welt nahe zu bringen. 2017/18 war die bisher erfolgreichste Kino-Saison des Royal Opera House mit mehr als einer Million verkaufter Tickets weltweit, davon fast 100.000 in Deutschland und Österreich.
Das Royal Opera House verzeichnet einen enorm wachsenden Einfluss unabhängiger Kinos, die zum jetzigen Zeitpunkt mehr als die Hälfte seines Netzwerks ausmachen. Auf internationaler Ebene ermöglicht eine Partnerschaft mit Trafalgar Releasing die Ausstrahlung der Produktionen in bis zu 1000 Kinos in 51 Ländern, darunter circa 200 Kinos in Deutschland und Österreich.

Dem Publikum stehen darüber hinaus umfangreiche Live-Stream- und On-demand-Inhalte über den Royal Opera House YouTube-Kanal zur Verfügung, der einer der am meisten abonnierten YouTube-Kanäle der Kunstorganisationen der Welt ist.

Programm der Saison 2018/19

The Royal Ballet
MacMillan: MAYERLING
LIVE: Montag, 15. Oktober 2018 (20.15 Uhr)

The Royal Opera
Wagner: DIE WALKÜRE
LIVE: Sonntag, 28. Oktober 2018 (18.00 Uhr)

The Royal Ballet
Petipa: LA BAYADÈRE
LIVE: Dienstag, 13. November 2018 (20.15 Uhr)

The Royal Ballet
Wright: DER NUSSKNACKER
LIVE: Montag, 3. Dezember 2018 (20.15 Uhr)

The Royal Opera
Tschaikowsky: PIQUE DAME
LIVE: Dienstag, 22. Januar 2019 (19.45 Uhr)

The Royal Opera
Verdi: LA TRAVIATA
LIVE: Mittwoch, 30. Januar 2019 (19.45 Uhr)

The Royal Ballet
Acosta/Petipa: DON QUIXOTE
LIVE: Dienstag, 19. Februar 2019 (20.15 Uhr)

The Royal Opera
Verdi: LA FORZA DEL DESTINO (DIE MACHT DES SCHICKSALS)
LIVE: Dienstag, 2. April 2019 (19.15 Uhr)

The Royal Opera
Gounod: FAUST
LIVE: Dienstag, 30. April 2019 (19.45 Uhr)

The Royal Ballet
TRIPLE BILL
Pite: FLIGHT PATTERN / Wheeldon: WITHIN THE GOLDEN HOUR /
Cherkaoui: NEW WORK
LIVE: Donnerstag, 16. Mai 2019 (20.15 Uhr)

The Royal Ballet
MacMillan: ROMEO UND JULIA
LIVE: Dienstag, 11. Juni 2019 (20.15 Uhr)

Viele Kinos zeigen auch Aufzeichnungen in den Wochen nach der Liveübertragung.

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ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“ zum Thema Luftfahrt mit Dokupremiere „Die AUA – 60 Jahre österreichische Fluggeschichte“

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Außerdem: Herbert Pixner in „Live@RKH“, „Der Barbier von Sevilla“ aus der Met 2014, neue Ausgabe „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ =

 Vor 60 Jahren nahm Austrian Airlines ihren Linienflugbetrieb mit einem Flug von Wien nach London auf. Aus diesem Anlass steht die „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 8. September 2018, ganz im Zeichen der Luftfahrt und zeigt u. a. die ORF-III-Neuproduktion „Die AUA – 60 Jahre österreichische Fluggeschichte“. Am Sonntag, dem 9. September, präsentiert „Erlebnis Bühne“ Rossinis Opernklassiker „Il barbiere di Siviglia“ aus der Metropolitan Opera New York 2014.

Samstag, 8. September: „zeit.geschichte“-Tripel mit „Die AUA – 60 Jahre österreichische Fluggeschichte“ (20.15 Uhr), „Duell in der Luft – Kampfflieger im Ersten Weltkrieg“ (21.00 Uhr), „Der Gigant – Hitlers Riesenflugzeug“ (21.45 Uhr), danach „Live@RKH: Herbert Pixner Projekt“ (22.35 Uhr)

60 Jahre österreichischer Luftverkehr: ORF III widmet dem Jubiläum der ersten österreichischen Fluglinie am Samstag einen dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend über die Geschichte der Luftfahrt. Den Auftakt macht die Erstausstrahlung der Dokumentation „Die AUA – 60 Jahre österreichische Fluggeschichte“ (20.15 Uhr) von Regisseurin Alex Hesse über die wechselhafte Historie des rot-weiß-roten Flugunternehmens. Darin erzählen die beiden ersten Flugbegleiterinnen, wie in den Anfängen der Fluglinie die Speisen in 10.000 Metern Höhe serviert wurden und welche Meinung die beiden damals über die von Fred Adlmüller designten Uniformen hatten. Eine junge Pilotin schildert ihre Betroffenheit über die Terroranschläge am 11. September 2001, die die gesamte Luftfahrt auf den Kopf stellten. Vorstandsmitglieder der Austrian Airlines sprechen zudem über die Schwierigkeiten, ein solch großes Unternehmen durch die wechselvollen Zeiten zu führen. Anschließend wird in der Produktion „Duell in der Luft – Kampfflieger im Ersten Weltkrieg“ (21.00 Uhr) die kriegerische Rolle der Luftfahrt beleuchtet: So beschleunigte zum Beispiel der Erste Weltkrieg die Entwicklung der Luftfahrt. Mit Hilfe der gerade erst erfundenen Flugzeuge machten Deutsche und Alliierte den Himmel zum Schlachtfeld. Die Dokumentation von Nick Green erzählt vom Wettlauf der Ingenieure um die Lufthoheit. Der Film „Der Gigant – Hitlers Riesenflugzeug“ (21.45 Uhr) von Oliver Halmburger und Thomas Staehler erzählt schließlich von der Entdeckung eines riesigen Flugzeugwracks, das im Frühjahr 2012 von italienischen Tauchern vor der Küste Sardiniens gesichtet wurde. Der Fund war eine Sensation, da es sich um die Überreste eines sogenannten „Giganten“ handelte, der vor 75 Jahren als größtes Flugzeug der Welt galt und für die Invasion Englands entwickelt worden war. Nur wenige Minuten nach dem Start im Jahr 1943 wurde das Transportflugzeug von der britischen Luftwaffe angegriffen und abgeschossen. Die Doku rekonstruiert den dramatischen Luftkampf und erzählt die Geschichte der Menschen an Bord. Danach gibt es Rock- und Popmusik „made in Austria“ – diesmal Herbert Pixner in „Live@RKH“ (22.35 Uhr). Energie, Spannung, Herzblut und Improvisation – das ist die Mischung, mit der der Ausnahmemusiker sein Publikum begeistert. Auf unvergleichliche Art und Weise verbindet er samt Band traditionelle Volksmusik mit Rock, Jazz, Blues Tango, Flamenco und vielen anderen Spielarten.

Sonntag, 9. September: „matinee: Chamber Music Wonderland – Porträt eines musikalischen Juwels in Tirol“ (9.00 Uhr), „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence: Ralo Mayer – Noordungs Wien“ (9.55 Uhr), „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Viva Rossini! Il barbiere di Siviglia“ (20.15 Uhr)

Der Sonntag startet mit den Obertöne-Kammermusiktagen aus dem Stift Stams in der „matinee“ (9.00 Uhr). Regisseur Emanuel Altenburger gibt faszinierende Einblicke in die Welt der Kammermusik und präsentiert neun Musiker/innen aus acht Ländern, die für eine Woche zusammenkamen, um im Bernardisaal des Barockstifts Stams ein Repertoire für vier Konzerte einzustudieren. Danach folgt eine neue Ausgabe der Medienkunstinitiative „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ (9.55 Uhr), in der Ralo Mayer über Pläne zur Besiedlung des Weltalls und Hermann Noordungs Buch „Das Problem der Befahrung des Weltraums“ spekuliert. Im Hauptabend heißt es in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Viva Rossini!“. Auf dem Programm steht Gioachino Rossinis Meisterwerk der Opernliteratur „Il barbiere di Siviglia“ (20.15 Uhr) aus der Metropolitan Opera New York 2014. Es dirigiert Michele Mariotti, in den Hauptpartien sind Isabel Leonard, Lawrence Brownlee und Christopher Maltman zu erleben. Regie führte Bartlett Sher.

 

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