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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 8. DEZEMBER 2018)

08.12.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 8. DEZEMBER 2018)

ERSTES FOTOS AUS DER SCALA-PREMIERE „ATTILA“ (7.12.2018)

https://www.apemusicale.it/joomla/images/JFacebook/news2018/rai-cultura-attila-dalla-scala-in-diretta-il-7-dicembre.jpg
Ildar Abdrazakov, Saioa Hernandez. Foto: Teatro alla Scala/ amisano

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WEITERE SZENENFOTOS ZU „DIE WEIDEN“ (PREMIERE HEUTE)

Kompositionsaufträge erhielt der österreichische Komponist Johannes Maria Staud u.a. von den Wiener und Berliner Philharmonikern ebenso wie vom Cleveland Orchestra oder den Salzburger Festspielen, Opernuraufführungen brachte er ferner bei der Münchener Biennale und dem Lucerne Festival heraus. Für die Wiener Staatsoper schrieb er nun gemeinsam mit dem Librettisten Durs Grünbein eine überaus politische Oper, die Bezug zum allgemeinen europäischen Rechtsruck nimmt.

Im Zentrum der Handlung steht das junge, frischverliebte Paar Peter und Lea, das sich auf eine Flussreise begibt, auf eine Expedition den Großen Strom hinab – mitten in das Herz Europas, eines neuerdings wieder zerrissenen Kontinents. Peter präsentiert Lea seine Heimat, die sich anfangs von ihrer freundlich-pittoresken Seite zeigt, mit Fortgang der Geschehnisse jedoch immer unwirtlicher und düsterer wird. Das geht an der Beziehung der beiden nicht spurlos vorüber. Das Böse in dieser Oper ist das Politisch-Böse…

 


Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

 


Monika Bohinec, Herbert Lippert. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Wiener Staatsoper: ERSTE FOTOS AUS DER SERIE „NABUCCO“ (erste Vorstellung 6.12.)


Liudmila Monastyrska (Abigaille). Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Ain Anger, Olga Bezsmertna, Lukhanyo Moyake. Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Szilvia Vörösz (Fenena), Ain Anger (Zaccaria). Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Luca Salsi (Nabucco), Liudmila Monastyrska (Abigaille). Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Luca Salsi (Nabucco). Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
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BADEN-BADEN/FESTSPIELE: DANIELE GATTI SAGT AB

Daniele Gatte hat seine Dirigate bei den nächstjährigen Osterfespielen aus gesundheitlichen Gründen ab

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DARMSTADT: DER TENOR LEONARDO CAIMI RETTET HEUTIGE „BALLO“-PREMIERE

Der italienische Tenor Leonardo Caimi wird am 8. Dezember 2018 kurzfristig die Rolle des Gustavo III in Verdis Un ballo in maschera am Staatstheater Darmstadt übernehmen. Die Premiere der Neuproduktion von Valentin Schwarz wird von Daniel Cohen dirigiert werden. Keri Alkema, Julian Orlishausen, Katrin Gerstenberger und Cathrin Lange werden in den weiteren Hauptrollen auftreten.

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Leonardo Caimi. Foto: Agentur

Leonardo Caimi rettete bereits in der Spielzeit 2017/18 eine wichtige Premiere, als er als Henri in Verdis Les vêpres siciliennes an der Bayerischen Staatsoper in München einsprang. Diese Saison ist der Tenor viel in Deutschland zu hören. An der Oper Leipzig tritt er als Don José in einer Neuinszenierung von Carmen auf und wird dort auch Calaf in Turandot singen, am Aalto-Theater in Essen wird er die Partie des Mario Cavaradossi in Tosca verkörpern.

Leonardo Caimi wurde in Kalabrien geboren und studierte vor seiner Gesangsausbildung Philosophie, Klarinette und Komposition. Nachdem er als einer der Gewinner des prestigeträchtigen Verdi-Wettbewerbs in Busseto hervorging, konnte er sich schnell als einer der erfolgreichsten und gefragtesten Sänger der jüngeren Generation an vielen der größten Opernhäuser etablieren. So war er bisher an Theatern und Festivals wie der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Teatro Real in Madrid, dem Teatro Colón in Buenos Aires und dem La Monnaie in Brüssel, den Puccini-Festspielen in Torre del Lago sowie den Opernhäusern von Rom, Turin, Neapel, Florenz, Detroit, Peking, Shanghai, Frankfurt, Rio de Janeiro und Santiago de Chile zu hören.
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ORF III am Wochenende: Advent-Dokus und „Weihnachten mit den Wiener Sängerknaben“, zwölfmal „Pater Brown“

Außerdem: u. a. „zeit.geschichte“-Tripel über „Hitlers Frauen“, Seidl und Dalik bei „DENK mit KULTUR“ =

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information präsentiert am zweiten Adventwochenende ein facettenreiches Programm – von weihnachtlichen Dokus und Filmen über musikalische Highlights zwischen Operette und Sängerknaben, vom zwölfteiligen Dakapo der Kultserie „Pater Brown“ bis zu einem „zeit.geschichte“-Schwerpunkt über „Hitlers Frauen“ und „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“.

Samstag, 8. Dezember: Zwölfmal „Pater Brown“ (ab 9.45 Uhr), fünfmal „Unser Österreich“ mit u. a. „Berggespräche: Alexander Huber am Wilden Kaiser“ (15.05 Uhr) und Dokus über Advent und Weihnachten in Österreich, „zeit.geschichte“-Tripel über „Hitlers Frauen“ (ab 20.15 Uhr), „DENK mit KULTUR: Gery Seidl und Hilde Dalik“ (22.45 Uhr), „Soundcheck Österreich: Im Auftrag Ihrer Majestät“ (23.40 Uhr)

Am Samstag zeigt ORF III ab 9.45 Uhr zwölf Folgen der zwischen 1966 und 1972 in Österreich produzierten Serie „Pater Brown“ mit Josef Meinrad in der Titelrolle. Basierend auf der Kriminalgeschichte des englischen Autors Gilbert K. Chesterton, löst der Geistliche mit detektivischen Fähigkeiten mysteriöse Kriminalfälle – nicht selten zum Unmut seiner kirchlichen Vorgesetzten. In „Unser Österreich“ führt zunächst Andreas Jäger „Berggespräche“ mit „Alexander Huber am Wilden Kaiser“ (15.05 Uhr) ehe vier Dokumentationen sich der (Vor-)Weihnachtszeit in Österreich widmen: „Ein Zauber liegt in dieser Zeit – Advent in Niederösterreich“ (15.55 Uhr), folgt „Adventland Salzburg“ (16.20 Uhr), „Klingenden Österreichs: Weihnachten im Salzkammergut“ (16.50 Uhr) und „Advent in Vorarlberg“ (18.25 Uhr).

Die „zeit.geschichte“ beleuchtet ab 20.15 Uhr in drei Dokumentationen „Hitlers Frauen“. „Magda Goebbels – die Gefolgsfrau“ (20.15 Uhr) – ein Film von Peter Hartl und Anja Greulich – verkörperte das Vorzeigemodell der nationalsozialistischen Mutter und hat damit das NS-Erscheinungsbild stärker geprägt als viele Funktionsträger. Ganz anders war es bei „Marlene Dietrich – Die Feindin“ (21.05 Uhr) – eine Doku von Günther Klein und Matthias Unterburg –, die sich als singende und tanzende Stimmungskanone der US-Truppenbetreuung verschrieb. Danach widmen sich Christian Deick und Annette Tewes Richard Wagners Schwiegertochter „Winifred Wagner“ (21.50 Uhr).

In „DENK mit KULTUR“ sind diesmal „Gery Seidl und Hilde Dalik“ (22.45 Uhr) zu Gast. Der Kabarettist Gery Seidl erzählt, warum er wie ein Firmling speist und was man von der Arbeit am Bau fürs Leben lernt. Die Schauspielerin Hilde Dalik schildert, warum sie mit einer Matratze am Kopf zur Josefstadt kam und was für eine Rolle „Die drei Musketiere“ in ihrem Leben gespielt haben. Musikalisch wird es mit „Tage wie diese“ von den Toten Hosen und „Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden“ von Udo Jürgens. In „Soundcheck Österreich: Im Auftrag Ihrer Majestät“ (23.40 Uhr) geben die Sängerinnen Nazide Aylin, Maya Hakvoort und Sandra Pires Lieder aus 24 James-Bond-Filmen zum Besten.

Sonntag, 9. Dezember: Fünfmal „zeit.geschichte: Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ mit „März 1945“ (11.20 Uhr), „April 1945“ (12.10 Uhr), „Mai 1945“ (12.55 Uhr), „Juni 1945“ (13.45 Uhr), „Juli 1945“ (14.30 Uhr), zweimal „Der Österreichische Film“ (Dakapos) mit „Der Nikolaus im Haus“ (15.20 Uhr) und „Die Liebe kommt mit dem Christkind“ (16.55 Uhr), „Operette sich wer kann: Die schöne Helena“ (18.25 Uhr), zweimal „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ mit „Weihnachten mit den Wiener Sängerknaben“ (20.15 Uhr) und „Die Wiener Sängerknaben – Wege in die Ferne“ (21.35 Uhr)

Sonntag, 9. Dezember: Fünfmal „zeit.geschichte“ über „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“ (ab 11.20 Uhr), Spielfilme „Der Nikolaus im Haus“ (15.20 Uhr) und „Die Liebe kommt mit dem Christkind“ (16.55 Uhr), „Operette sich wer kann: Die schöne Helena“ (18.25 Uhr), „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ mit „Weihnachten mit den Wiener Sängerknaben“ (20.15 Uhr) und „Die Wiener Sängerknaben – Wege in die Ferne“ (21.35 Uhr)

Am Sonntag präsentiert die „zeit.geschichte“ ab 11.20 Uhr die fünfteilige Dokumentation „Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs“. Der Zeitraum ist dabei von März bis Juli 1945 gewählt und berichtet abwechselnd von Befreiungsschlägen der Alliierten und den Rückschlägen, die Widerstandskämpfer und Bevölkerung hinnehmen mussten. Am Nachmittag stehen passend zum zweiten Adventsonntag die Dakapos der Weihnachtsfilme „Der Nikolaus im Haus“ (15.20 Uhr) sowie „Die Liebe kommt mit dem Christkind“ (16.55 Uhr) auf dem Programm. Um 18.25 Uhr lässt „Operette sich wer kann“ die Operetten-Verfilmung „Die schöne Helena“ von Jacques Offenbach aus dem Jahr 1973 hochleben. In der Titelrolle begeistert die amerikanische Sängerin Anna Moffo.

„Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ präsentiert ab 20.15 Uhr zwei Produktionen über den berühmtesten Knabenchor der Welt: In Curt Faudons Film „Weihnachten mit den Wiener Sängerknaben“ (20.15 Uhr) singt der Chor klassische Weihnachtslieder aus mehreren Jahrhunderten, die dem Thema „Maria“ gewidmet sind. Johann Sebastian Bachs Kantate „Jauchzet, frohlocket“ bildet den effektvollen Rahmen für das stimmungsvolle Weihnachtsprogramm. Danach begleitet die, ebenfalls von Curt Faudon gestaltete, Dokumentation „Die Wiener Sängerknaben – Wege in die Ferne“ (21.35 Uhr) den Chor auf seinen Welt-Tourneen, zeigt die anstrengende Arbeit, aber auch die Abenteuer, die die jungen Sänger erleben.

 

FRANKFURT: BARITON LUCA SALSI BESTREITET DRITTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2018/19

Der dritte Liederabend der Spielzeit 2018/19 wird bestritten von dem italienischen Bariton Luca Salsi am

Dienstag, dem 18. Dezember 2018, um 20.00 Uhr im Opernhaus.

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Luca Salsi. Copyright: Fabrizio die Blasio

Luca Salsi hat Operngeschichte geschrieben. Eines Tages stand er gleich für zwei Hauptpartien auf der Bühne der Metropolitan Opera in New York. Dass der italienische Bariton Nerven aus Stahl hat, weiß die Opernwelt spätestens seit seinem fulminanten Einspringen für den erkrankten Plácido Domingo als Don Carlo in Verdis Ernani im Jahr 2015: Nur eine halbe Stunde nach dem Anruf des Opernhauses stand Luca Salsi, ohne nochmals einen Blick in die Noten geworfen zu haben, im Don Carlo-Kostüm einer ihm völlig unbekannten Inszenierung auf der Bühne. Und das, obwohl er dort noch am selben Tag seinen eigenen Auftritt als Enrico in Lucia di Lammermoor zu absolvieren hatte. Nun wird der auf den wichtigsten internationalen Opern- und Festspielbühnen gern gesehene Gast für sein Debüt an der Oper Frankfurt seine Fähigkeit zur haarscharfen Charakterzeichnung in die wohl intimste Form des Konzertes einfließen lassen und mit seinem vielfarbigen, vollen Bariton nicht Helden oder Bösewichten eine Stimme geben, sondern Liedern Leben einhauchen.

Anlässlich seines ersten Frankfurter Liederabends präsentiert Luca Salsi, begleitet von Beatrice Benzi am Klavier, Lieder von Giuseppe Carpani, Antonio Salieri, Ludwig van Beethoven, Giovanni Battista Belletti, Ottorino Respighi, Fabio Campana, Ciro Pinsuti, Franz Liszt, Ruggero Leoncavallo, Aldo Franchetti, Pietro Mascagni, Francesco Cilea und Giuseppe Verdi.

Karten zum Preis von € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Weitere Liederabende in dieser Saison:
Ludovic Tézier, Bariton 22. Januar 2019
Stéphanie d’Oustrac, Mezzosopran 26. März 2019
Edita Gruberová, Sopran 23. April 2019
Michael Porter, Tenor 07. Mai 2019
Michael Spyres, Tenor 18. Juni 2019
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HEUTE IN FRANKREICH

…heute ist ja wieder Samstag und Macron hat zwar bezüglich Spritbesteuerung ein wenig nachgegeben. Ob das allerdings die aufgebrachte Volksseele beruhigen kann, bleibt abzuwarten. Solche Bilder tragen wohl kaum zur Deeskalation bei….

https://youtu.be/_i0rS-f-lvo
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