Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 6. AUGUST 2022)

06.08.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 6. AUGUST 2022

BAYREUTH: DER „RING“ IST VOLLENDET

gö1
Zwei der Nornen (Stephanie Müther, Kelly God). Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

gö2
Elisabeth Teige (Grutrune), Michael Kupfer-Radecky (Kunther). Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

gö3
Michael Kupfer-Radecky (Gunther), Clay Hilley (Siegfried). Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

gö5
Iréne Théorin (Brünnhilde). Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Meinungen dazu. Logischer Zusatz: Die Meinungen müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken)

Bayreuth-Besucher sind außer sich im Festspielhaus – die Inszenierung ist ein Mega-Flop

„Absetzen, absetzen!“ So viele und laute Buhrufe für die Inszenierung hat „Der Ring des Nibelungen“ in seiner wechselhaften Geschichte seit 1876 nicht erlebt: Ein Buh-Orkan prasselte – zurecht – auf das Regie-Team des Oberösterreichers Valentin Schwarz, Andrea Cozzi (Bühne), Stephan Mannteuffel (Mitarbeit) , Andy Besuch (Kostüm), Konrad Kuhn (Dramaturgie), Reinhard Traub (Licht) und Luis August Krawen (Video).

Schon nachdem der Vorhang gefallen war, waren die meisten Zuschauer auf Zinne und buhten lautstark. Noch lauter wurde es, als Schwarz mit seinem Team auf die Bühne kam. Auch Dirigent Cornelius Meister und die Sopranistin Iréne Theorin bekamen zahlreiche Buhrufe. Die Schwedin präsientierte sich in der Tat sehr schlecht, mit Dauervibrato vor allem im hohen Register.

Die stimmlich beste Leistung mit einem überragenden Timbre bot die Sopranistin Elisabeth Teige als Gutrune. Stark auch mit viriler Stimme Michael Kupfer-Radecky als Gunther – der Wotan-Einspringer für den verletzten Bariton Tomasz Konieczny im dritten Aufzug der „Walküre“. Der „dritte Mann“ Clay Hilley sprang, bestens aufgelegt und am Vortag aus dem süditalienischen Bari eingeflogen, für den indisponierten zweiten Mann Andreas Schager ein, der den erkrankten Tenor Stephen Gould hätte ersetzen sollen.

Klassik-bgeistert.de

Gastbeitrag (Name der Redaktion bekannt:

Götterdämmerung Bayreuth 5.8.2022 – Mit Thielemann wäre der Wurf überdimensional!

Ring 2022 indem man Thielemann ausgrenzt, beschädigt sich Bayreuth suizid (denn der ist/war vor Ort!). Warum hat das noch niemand formuliert?

Inszenierung: da zeigt ein intelligentes Talent erfrischende Möglichkeiten:

Meine intensivste Götterdämmerung! Gute bis ausgezeichnete Personenregie im streckenweisen Boulevard im besten Sinne mit Kammerspiel – Qualitäten.

Selten wurde die Handlung so anschaulich nahe gebracht. Der Regisseur Schwarz kann was er tut, da sieht man nicht schwarz aber eine Menge Potenzial.

Wenn man jenseits von Netflix- Banalitäten einfach mal naheliegend erkennen will, dass sich hier die Götterwelten – die Göttlichen im irdischen Alltag eingeschlichen haben, um dem Irdischen im Hier und Jetzt nahezukommen, wird alles selbsterklärend.

Das ist unterhaltsam auf gutem theatralen Niveau (ist ja durchaus auch oft Dramaturgie in Science – Fiction Filmen, wenn sich Außerirdische oder Götter vermenschlicht im Irdischen bewegen).

Natürlich kann man eine mglw. etwas flache Aktualisierung bewerten, Auflösung oder Reduzierung archetypischer Mythen, es hat aber Qualität – auch wenn es nicht als Referenz durchgehen wird.

Handwerkliche dramaturgische Qualität besteht z. B. auch inszenatorisch, da die Handlung kongruent in Identität der Komposition erzählt, Ort und Zeit aber unserer aktuellen Existenz nahe gebracht werden. Die Geschichte wird stringent in neuem Ort und neuer Zeit erzählt ohne die Handlung groß zu verbiegen – das funktioniert sehr. Auch der Text bleibt im Großen und Ganzen stimmig.

Da ist nichts verkopft, es wirken bauchorientierte menschliche Regungen in Wahrung, im Kosmos göttlicher Überdimensionierung – bleibt also bei Wagner. Publikum kann der Geschichte ohne Irritierung folgen, somit auch die Musik unbeschädigt verinnerlichen – wobei da leider Luft nach oben bleibt.

Indem man hier auf Thielemann verzichtet, beschädigt sich Bayreuth suizid. Sollten hier offensichtliche Animositäten „Platz gegriffen haben“ ? „Hier gilt’s der Kunst“ – nicht der schlechten Laune einer Katharina Wagner als Chefin.

Wenn man summiert,wäre Christian Thielemann der qualifizierteste zukünftige Chef in Bayreuth! Reichen ohne Qualifikation lediglich Abstammungsriten an einen urgroßväterlichen Komponisten (auch wenn man so ohne Weiteres zur Professorin avanciert?)? – und in Jahrzehnten nie überzeugen konnte?

Als Sänger überrascht Hagen Albert Dohmen, der wohl zu alter Qualität gefunden hat, enttäuscht Iréne Theorin (Brünnhilde), die Konsonanten „frisst“, unverständlich in höchster Lage keift und gern Vokale zu Umlauten verfrachtet, so durch die Partie trompetet. Solcher Gesang wirkt auf mich eher wie trainierte Akrobatik statt empfundenem Kunstgesang.

Bin sehr angenehm überrascht, es macht Spaß mit Qualität. Das kann man wohl nicht zum sgn. Regietheater qualifizieren, es war stimmig und werkimmanent. Ich mag Kunst statt so vielem Musiktheater -Kappes!

__________________________________________________________________

Umbesetzung bei den Salzburger Festspielen bei „Aida“: Rachvelishvili steigt aus persönlichen Gründen aus

Anita Rachvelishvili muss aus persönlichen Gründen ihre Mitwirkung an der Salzburger „Aida“ am 12. August absagen. Kurzfristig konnte Ersatz mit Eve Maud Hubeaux gefunden werden, die 2019 in Enescus „Oedipe“ bei den Salzburger Festspielen erstmals gesungen hat.

Altinoglu; Stikhina, Hubeaux; Tagliavini, Beczala, Schrott, Salsi

EveMaud Hubeaux wurde in Genf geboren und studierte zunächst Klavier am Konservatorium von Lausanne, bevor sie dort ihr Gesangsstudium aufnahm. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, 2019 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen in George Enescus Œdipe als La Sphinge. Auftritte als Eboli in Don Carlos, Léonor de Gzumanin La Favorite, Carmen, Brangäne in Tristan und Isolde weisen sie als eine der wichtigen Sängerinnen dieses Stimmfachs aus

Termine: 12./15./19./23./27./30.8.
_____________________________________________________________

SONNTAG: ORF-„matinee“: Live-Konzert der Wiener Philharmoniker aus Salzburg und Porträt „Andris Nelsons – Stardirigent ohne Allüren“

 Davor: „Ikonen Österreichs – Das Ausseer Dirndl“, „Die Kulturwoche“ und „Musikalisch kulinarisch – Puccini und Lucca“

Wien (OTS) – In der „matinee“ am Sonntag, dem 7. August 2022, präsentiert der ORF das nächste Live-Highlight der diesjährigen Salzburger Festspiele: ein von Andris Nelsons dirigiertes „Konzert der Wiener Philharmoniker aus dem Großen Festspielhaus“ um 11.00 Uhr in ORF 2. Auf dem Programm stehen Béla Bartóks Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 und Gustav Mahlers Symphonie Nr. 5. Solist am Klavier ist Yefim Bronfman. Zur Einstimmung ist das Porträt „Andris Nelsons – Stardirigent ohne Allüren“ (10.25 Uhr) zu sehen. Zuvor eröffnet den von Peter Schneeberger präsentierten ORF-Kulturvormittag eine Ausgabe der Kurzreihe „Ikonen Österreichs“ (9.05 Uhr) über ein auch in Salzburg gern getragenes Kleidungsstück, das für viele Trägerinnen ein kulturelles Statement ist: „Das Ausseer Dirndl“. Auf „Die Kulturwoche“ (9.15 Uhr) mit aktuellen Tipps zum heimischen Kulturgeschehen folgt eine Ausgabe der Reihe „Musikalisch – Kulinarisch“ über „Puccini und Lucca“ (9.35 Uhr), die sich anlässlich der bevorstehenden nächsten Festspielübertragung, des Opernzyklus‘ „Il trittico“, auf eine Reise in die Heimat des Komponisten begibt.

„Andris Nelsons – Stardirigent ohne Allüren“ (10.25 Uhr)

Andris Nelsons gehört zu den derzeit weltweit gefragtesten Dirigenten. Die Presse bezeichnet ihn als „Dirigent auf der Überholspur“ – mit Blick auf seine atemberaubende Karriere ist das durchaus zutreffend, wobei er niemals überheblich wirkt. Das TV-Porträt von Carmen Belaschk zeichnet die steile Karriere des Letten nach: Die musikalischen Anfänge in seiner Geburtsstadt Riga, die Ausbildung zum Trompeter, seine Entscheidung für das Dirigieren, die erste Position als Chefdirigent an der lettischen Nationaloper im Alter von nur 24 Jahren und seine weiteren Stationen. 2020 debütierte Nelsons beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und reihte sich damit in eine Liste bedeutender Vorgänger ein. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen interpretiert er mit dem Orchester gemeinsam Werke von Béla Bartók und Gustav Mahler.

„Konzert der Wiener Philharmoniker aus dem Großen Festspielhaus“ (11.00 Uhr)

Die Wiener Philharmoniker geben seit jeher das musikalische Niveau vor, für das die Salzburger Festspiele weltweit angesehen sind. Traditionellerweise präsentieren sie fünf Konzertprogramme in Salzburg. Die ORF-Live-Übertragung aus dem Großen Festspielhaus präsentiert eine hochkarätige Aufführung, die die Festspielleitung unter das Thema „Zeit mit Bartók“ gesetzt hat. Der lettische Dirigent Andris Nelsons und der in Usbekistan geborene amerikanisch-israelische Pianist Yefim Bronfman nehmen sich mit Béla Bartóks 2. Klavierkonzert in G-Dur eines der anspruchsvollsten Werke der Konzertliteratur vor. Der Komponist hat das Werk 1933 in Frankfurt selbst zur Uraufführung gebracht. Es steht in der Tradition der Neoklassik und lässt eine deutliche Affinität zur Rhythmik und Kontrapunktik eines Igor Strawinsky erkennen. Dem steht im zweiten Konzertteil die von Gustav Mahler Anfang des 20. Jahrhunderts in Kärnten komponierte 5. Symphonie gegenüber. Sie gilt heute als eine der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Symphonien Mahlers, obwohl sie nach ihrer Hamburger Uraufführung 1905 auf Unverständnis stieß und den Komponisten veranlasste zu beklagen, dass seine „Fünfte“ verflucht sei. Zu großer Popularität gelangte das Werk durch die extensive Verwendung des Adagietto im Film „Tod in Venedig“ von Luchino Visconti. Die Bildregie der TV-Übertragung übernimmt der junge Österreicher Leopold Knötzl, als Moderatorin begleitet Teresa Vogl das ORF-Publikum durch das hochkarätige Konzerterlebnis.
_______________________________________________________________

AUREUM Saxophon Quartett bei der sonusiade im Museum Liaunig

Neuhaus, 5. August 2022 Das AUREUM Saxophon Quartett vereint im SONUS-Gastkonzert am 21. August Klassik, Jazz, Weltmusik & Volksmusik auf höchstem Niveau, inmitten der Bilderwelt des Markus Prachensky.

Charmant schlägt das AUREUM Saxophon Quartett die Brücke zwischen Tradition und Moderne und bringt klassische Konzertkonventionen ins Wanken. Hier treffen vier komplett verschiedene Charaktere aufeinander und verschmelzen zu einer musikalischen Einheit. Jung, frech und einzigartig!

In GOLDEN ROOTS gräbt AUREUM immer tiefer und offenbart ein vielfältiges und verzweigtes Wurzelwerk: komplex und dennoch bodenständig. Es vereint Klassik, Jazz, Weltmusik & Volksmusik auf höchstem Niveau. Crossover in einer neuen Dimension. Durch persönliche Arrangements und Kompositionen gelingt es AUREUM, einen unverkennbaren Sound zu kreieren und dem Saxophon einen einzigartigen Klang zu verleihen.

Das Konzert findet im Sonderausstellungsraum statt, wo derzeit Werke von Markus Prachensky zu sehen sind.

SONUS-Gastkonzert | Matinee: 21. August 2022, 11 Uhr

AUREUM Saxophon Quartett |Martina Stückler, Sopran-Saxophon | Johannes Weichinger, Alt-Saxophon | Viola Jank, Tenor-Saxophon | Lukas Seifried, Bariton-Saxophon

Information & Kartenverkauf:
SONUS +43 (0)664 494 4044 (täglich 14–20 Uhr) | office@sonus.at | www.sonus.at
Konzert-Karten:
€ 35 (Vorverkauf) / € 40 (Tageskasse)
Kombi-Tickets (Konzert + Museumseintritt am Tag der Veranstaltung):  
€ 46 (Vorverkauf) / € 51 (Tageskasse)

Letzter Termin dieser Saison:
9. Oktober, 11 Uhr | Finale | Acies Quartett

Museum Liaunig
Das Museum Liaunig ist ein privates Kunstmuseum in Neuhaus/Suha in Kärnten. Präsentiert wird die Privatsammlung des Industriellen und Kunstsammlers Herbert Liaunig, eine der umfangreichsten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1945, ergänzt durch Vertreter der klassischen Moderne sowie exemplarische Werke internationaler Künstler. Das vom Wiener Architektenteam querkraft konzipierte Museum wurde 2008 eröffnet, 2011 mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet und bereits 2012 unter Denkmalschutz gestellt. www.museumliaunig.at

_________________________________________________________________________

ORF III am Wochenende: Schwerpunkt zum 60. Todestag von Marilyn Monroe

 Außerdem: Dorfporträt „500 Meter Luftlinie“, „Erlebnis Bühne“ mit u. a. „Klassik am Eiffelturm – Die große Open-Air-Gala aus Paris“ =

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information gestaltet am Samstag, dem 6. August 2022, zum 60. Todestag von Hollywood-Legende Marilyn Monroe einen „zeit.geschichte“-Abend, u. a. mit der Doku „Von Norma Jean zu Marilyn – Aufstieg einer Ikone“. Am Sonntag, dem 7. August, präsentiert ORF III den Film „500 Meter Luftlinie“ von Edwin Wiegele. Auf dem Programm stehen weiters drei „Erlebnis Bühne“-Produktionen: „Klassik am Eiffelturm – Die große Open-Air-Gala aus Paris“, „Jonas Kaufmann von der Waldbühne Berlin“ und „Aus dem Goldenen Saal des Musikvereins: Wiener Stimmen“.

Samstag, 6. August

Den Beginn des Marilyn-Monroe-Schwerpunkts macht die Dokumentation „Von Norma Jean zu Marilyn – Aufstieg einer Ikone“ (20.15 Uhr): Der Film wirft einen Blick hinter die glamouröse Fassade der gefeierten Schauspielerin. Ihr Weg zum Ruhm war gepflastert von sexueller Belästigung, Ausbeutung durch Studios und Manager und einer rücksichtslosen Industrie, die alles tat, um ein vermarktbares Starlet vor die Kamera zu bekommen, auch wenn es auf Kosten von dessen Gesundheit ging. Danach folgt die Produktion „Glanz und Elend: Marilyn Monroe & Elizabeth Taylor“ (21.10 Uhr) über die für beide Filmdiven bedeutsamen Dreharbeiten zu den Spielfilmen „Cleopatra“ und „Something‘s Got to Give“. Letzterer wurde nie fertig: Marilyn Monroe starb an einer Überdosis Barbituraten – ihr Tod ist bis heute Ursprung zahlreicher Verschwörungstheorien. Die Doku „Marilyn Monroe – Ihr letztes Geheimnis“ (22.00 Uhr) begibt sich danach auf die Suche nach jenem Mann, den die Diva ihr Leben lang nie finden konnte – ihren Vater. Mittels moderner Technik und ein paar Haarsträhnen von Monroes berühmtem blonden Schopf versucht der Film, das Geheimnis ihrer Abstammung zu lösen. Den Abend beschließt eine Dokumentation über eine weitere Filmgröße und Zeitgenossin Marilyn Monroes: „Jayne Mansfield – Traum und Tragödie in Hollywood“ (22.55 Uhr).

Sonntag, 7. August

Am Vormittag zeigt ORF III mit Edwin Wiegeles Film „500 Meter Luftlinie“ (9.00 Uhr) ein besonderes Dorfporträt: Im Mittelpunkt stehen Menschen, die im engsten Umkreis seines Hauses im Kärntner Ort Haimburg, dem geschichtsträchtigsten ältesten Gebäude des Dorfes, leben. Die Idee des Films: Sich so zu zeigen, wie man wirklich ist, ungekünstelt, authentisch – jeder lebt in seiner eigenen Welt.

Im Hauptabend geht es in „Erlebnis Bühne“ zunächst in die Stadt der Liebe: ORF III präsentiert „Klassik am Eiffelturm – Die große Open-Air-Gala aus Paris“ (20.15 Uhr), aufgezeichnet im Jahr 2021. Berühmte Arien und Konzertwerke von Mozart, Verdi, Beethoven und Bizet vor der wunderschönen Kulisse des Eiffelturms, interpretiert von hochkarätigen Solistinnen und Solisten wie Pretty Yende und Piotr Beczala. Stardirigentin Simone Young leitete das Orchestre National de France und den Chor von Radio France an diesem Abend. Danach präsentiert ORF III „Jonas Kaufmann von der Waldbühne Berlin“ (22.05 Uhr). In dem 2018 aufgezeichneten Konzert bietet der Startenor gemeinsam mit Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Dirigent Jochen Rieder ein durchwegs italienisches Programm. Im Repertoire: die schönsten italienischen Arien, Lieder und Duette, darunter Klassiker wie „Caruso“, „Mattinata“ oder „Volare“. Abschließend folgt die Produktion „Aus dem Goldenen Saal des Musikvereins: Wiener Stimmen“ (0.00 Uhr). Sechs in Wien lebende Sängerinnen mit unterschiedlichen musikalischen und sprachlichen Backgrounds präsentieren ihre für Orchester arrangierten Lieder und schaffen eine Brücke zwischen der klassischen Tradition und kulturell vielfältigen Musikstilen der Stadt. Durch das Programm führt ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr
__________________________________________________________

 

Diese Seite drucken