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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 5. MAI 2018)

05.05.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 5. MAI 2018)

WIENER STAATSOPER: Matinee zur Premiere von Samson et Dalila

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Foto: Wikipedia

Anlässlich der Neuproduktion von Samson et Dalila – Premiere ist am 12. Mai 2018 an der Wiener Staatsoper – findet am Sonntag, 6. Mai 2018 eine Einführungsmatinee (11.00 Uhr im Großen Haus) statt. Im Gespräch mit den Dramaturgen Dr. Andreas Láng und Dr. Oliver Láng, die die Matinee gestalten und moderieren, stellen Regisseurin Alexandra Liedtke, Dirigent Marco Armiliato, „Dalila“ KS Elīna Garanča, „Oberpriester des Dagon“ KS Carlos Álvarez und „Abimeléch“ Sorin Coliban das Werk und die Neuproduktion vor. Zoryana Kushpler und Derek Taylor präsentieren musikalische Ausschnitte aus Samson et Dalila, am Klavier begleitet von Gábor Bartinai.

Karten à € 8,- und € 12,- erhältlich an den Bundestheaterkassen sowie unter www.wiener-staatsoper.at

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Don Pasquale an der Wiener Staatsoper – Besetzungsänderung

Roberto de Candia singt anstelle von Nicola Alaimo die Titelpartie in der Vorstellungsserie von Donizettis Don Pasquale ab Mittwoch, 9. Mai

2018 an der Wiener Staatsoper. Der italienische Bariton war im Haus am Ring bisher als Figaro (Il barbiere di Siviglia) zu erleben. Danielle de Niese ist erneut als Norina zu erleben, Antonino Siragusa als Ernesto und Adam Plachetka als Malatesta; es dirigiert: Frédéric Chaslin.

Reprisen: 14., 16. und 19. Mai

Die Vorstellungen am 9. und 19. Mai werden im Rahmen von „Oper live am Platz“ auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

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HANS GREGOR ALS WIENER OPERNDIREKTOR. Ein Vortrag von Dr. Peter Dusek

WIENER STAATSOPER/ Agrana-Bühne Walfischgasse. MONTAG 7. MAI von 18 bis 19 h

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Dr. Peter Dusek

Mehr darüber morgen!

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BR-Klassik/ Audio: Heute Giuseppe Verdi: „Don Carlos“
Opernabend

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-1381134.html

 

Gesamtaufnahmen oder Liveübertragungen von den großen Opernbühnen wie München, Mailand und New York – samstags ab 19.05 Uhr auf BR-KLASSIK

Die historisch präzise um das Jahr 1560 verortete Geschichte über Krone und Kirche, Politik und Privatsphäre, die vom spanischen Infanten und seiner aussichtslosen Liebe zur Gemahlin Philipps des Zweiten, seines Vaters, erzählt: Das ist Giuseppe Verdis „Don Carlos“! Der musikalische Direktor der Pariser Opéra, Philippe Jordan, wählt (selbstverständlich) die französische fünfaktige Fassung, mit Fontainebleau-Akt, keineswegs also die vergleichsweise populäre italienische Bearbeitung. Auch so leuchtet die Adaption Schillers als Verdis frühestes, lebensweises Alterswerk. Jonas Kaufmann setzt sich nicht zum ersten Mal in der Titelpartie mit der seelischen Zerbrechlichkeit eines sentimentalen Jünglings auseinander. Was es bedeutet, einer Rolle das Antlitz eines von Vereinsamung gezeichneten Lebensgebirges zu geben: Das ahnt man bei Ildar Abdrazakov im Gewand Philipps. Wohlüberlegt argumentiert Ludovic Tézier als Rodrigo, Marquis von Posa, für die Rettung Flanderns, während die eifersuchtsgeplagte Eboli der Elīna Garanča ihren hochkultivierten Mezzosopran nie ordinär ins Feld führt. Und Verdis Wunsch, Gesang in der Oper möge immer ein sinnlich-glühender Spiegel der Seele sein, beherzigt die Elisabeth der Sonya Yoncheva: Immense Klangfülle geht bei ihr mit einer vielfältig schattierten Höhe einher. Eine herausragende Opernproduktion, am Ort der Uraufführung des Werkes …

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NESTLÉ AND SALZBURG FESTIVAL  – YOUNG CONDUCTORS AWARD 2018

DIE DREI FINALISTEN STEHEN FEST:
Sergey Akimov, Gábor Káli und Erina Yashima dirigieren um den Preisträgertitel 2018


Gábor Káli, Erina Yashima, Sergey Akimov. Foto: SF/Anne Zeuner

(SF, 4. Mai 2018) Sergey Akimov, Gábor Káli und Erina Yashima – diese drei Finalisten werden beim Award Concert Weekend im Sommer um den Preisträgertitel 2018 dirigieren. Der Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award findet heuer bereits zum 9. Mal statt. Das Interesse am Wettbewerb war enorm: 90 Kandidaten aus 27 Ländern bewarben sich für den Award, der sich zu einer der begehrtesten internationalen Auszeichnungen für junge Dirigenten entwickelt hat. Im Vorjahr gewann der Brite Kerem Hasan, der nun die Position des Associate Conductor an der Welsh National Opera innehat und sein Preisträgerkonzert am 5. August 2018 in der Felsenreitschule dirigiert.

Die elfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Dennis Russell Davies wählte aus den 90 Bewerbungen neun Kandidaten aus und überzeugte sich gestern von deren Können. Die jungen Dirigenten gaben mit dem österreichischen ensemble für neue musik (œnm) jeweils zwei zeitgenössische Kompositionen zum Besten. Als Pflichtstück war die Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur op. 9 für 15 Soloinstrumente von Arnold Schönberg vorgegeben; ein weiteres Werk konnten die Kandidaten aus drei von der Jury vorgegebenen Kompositionen auswählen:
Pierre Boulez (Dérive 1 für 6 Instrumente), Paul Hindemith (Kammermusik 1 für 12 Soloinstrumente) und Beat Furrer (Gaspra für Ensemble)

Juryentscheidung
„Wir sind sehr zufrieden und beeindruckt vom Niveau der sieben Kandidaten und wir haben unsere Entscheidung lange diskutiert. Wir sind zuversichtlich, dass die drei ausgewählten Finalisten im August sehr gute Konzerte dirigieren werden und an der Schwelle einer, wie wir hoffen, erfolgreichen Karriere stehen“, erklärt der Juryvorsitzende Dennis Russell Davies.

„Junge Talente zu entdecken und zu unterstützen gehört zu den aufregendsten und auch schönsten Aufgaben eines Kulturbetriebs. Naturgemäß hat es der dirigentische Nachwuchs besonders schwer, sich eine Plattform und damit Gehör zu verschaffen. Neben der Gelegenheit, Konzerte während der Salzburger Festspiele zu dirigieren, ist es Ziel des ‚Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award’, jungen Ausnahmebegabungen den Einstieg in eine internationale Karriere zu erleichtern“, sagt Intendant Markus Hinterhäuser.

Statements der Finalisten
Sergey Akimov (Juli 1989):
„Jeder junge Dirigent möchte am Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award teilnehmen, und ich bin sehr glücklich, einer der Kandidaten zu sein. Ich sehe mich nicht nur als Fortsetzer von Traditionen, sondern auch als Innovator. Ich glaube, dass die Aufgabe von Dirigenten heute ist, alte, vergessene Werke wiederzuentdecken und neue, soeben erst geschriebene Musik aufzuführen. Was meinen Lebenszweck angeht – diese Welt zu verbessern.“

Gábor Káli (August 1982):
„Es ist eine Anerkennung und es erfüllt mich mit großer Freude, am Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award teilzunehmen. Meine Energie und mein Instinkt motivieren mich stets, weiterzumachen und als Musiker und Dirigent immer besser zu werden. Musik ist eine wunderbare, außerordentliche Sprache, mit der ich zu anderen Menschen sprechen muss, um ihnen den Unterschied zwischen Gut und Schlecht zu zeigen, aber auch, um ihnen zu erzählen, was dazwischen liegt.“

Erina Yashima (Juli 1986):
„Der Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award ist einer der prestigeträchtigsten Dirigierwettbewerbe, und ich bin sehr geehrt, für die Finalrunde ausgewählt worden zu sein. Musik ist für mich eine Möglichkeit, eine Verbindung und Kommunikation mit den Menschen auf der Bühne und im Publikum aufzubauen, sowohl innerhalb und außerhalb der Konzertsäle. Musik ist immer ein Teil meines Lebens gewesen.“

AWARD CONCERT WEEKEND DES
NESTLÉ AND SALZBURG FESTIVAL YOUNG CONDUCTORS AWARD
AM 3. / 4. / 5. AUGUST 2018 IN DER STIFTUNG MOZARTEUEM
Das Award Concert Weekend findet heuer zum vierten Mal im Rahmen der Salzburger Festspiele im Sommer statt. Die drei Finalisten dirigieren die Camerata Salzburg in der Stiftung Mozarteum. Die Konzertprogramme werden gemeinsam mit den Kandidaten erarbeitet und im Juni 2018 bekannt gegeben. Dem zeitgenössischen Musikschaffen kommt wiederum besonderes Augenmerk zu.
Wie in den Vorjahren ist auch das Publikum eingeladen, beim Award Concert Weekend mitzufiebern, wenn die Entscheidung fällt, wer den mit € 15.000,- dotierten Award erhält.

Konzerttermine:
Freitag, 3. August 2018, 15:00 Uhr – Gábor Káli
Samstag, 4. August 2018, 15:00 Uhr – Sergey Akimov
Sonntag, 5. August 2018, 15:00 Uhr – Erina Yashima

Nach dem dritten Konzert wird die Jury unter dem Vorsitz von Dennis Russell Davies den Preisträger des Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award 2018 bekannt geben. Das Preisträgerkonzert wird während der Salzburger Festspiele 2019 mit einem ausgewählten Orchester und unter Einbindung eines aufstrebenden, jungen Solisten in der Felsenreitschule zu erleben sein.

Karten für das Award Concert Weekend sind im Kartenbüro der Salzburger Festspiele unter info@salzburgfestival.at oder 0662-8045-500 erhältlich.

Infos zum Nestlé and Young Conductors Award finden Sie unter:
http://www.salzburgerfestspiele.at/young-conductors-award

PREISTRÄGERKONZERT MIT KEREM HASAN, PREISTRÄGER 2017
AM 5. AUGUST 2018 IN DER FELSENREITSCHULE
Kerem Hasan, Preisträger des Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award 2017, leitet am 5. August 2017 das ORF Radio-Symphonieorchester Wien in einem Festspielkonzert in der Felsenreitschule. Werke von Jean Sibelius und Dmitri Schostakowitsch werden zur Aufführung gebracht. Als Solist konnte der 34-jährige deutsch-amerikanische Violinist Augustin Hadelich gewonnen werden.

Biografien der Finalisten

1) Sergey Akimov (Juli 1989)
Sergey Akimov, geboren 1989 in Moskau (Russland), erhielt seinen ersten Dirigierunterricht mit 13 Jahren. 2011 wurde er Student am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau, wo er bei Gennady Rozhdestvensky studierte und seine Ausbildung mit Auszeichnung abschloss. Während seiner Studienzeit arbeitete er mit dem Konzertorchester des Moskauer Konservatoriums als Assistent von Gennady Rozhdestvensky, Yuri Termirkanov, Vladimir Jurowsky und anderen. 2014 sammelte er Erfahrung als Gastdirigent des Opern- und Balletttheaters von Jakutsk, wo er die folgenden Opern dirigierte: Turandot und Madama Butterfly von Puccini sowie Eugen Onegin von Tschaikowsky. Ein Jahr später arbeitete er an der Oper von Montpellier. Nach seinem Studienabschluss wurde er eingeladen, am Moskauer Operettentheater zu dirigieren, wo er bereits Stücke wie Die Fledermaus, Ball im Savoy, Die lustige Witwe und andere geleitet hat. 2017 nahm er an der Italienischen Opernakademie von Riccardo Muti teil, wo er an Giuseppe Verdis Aida arbeitete. In Russland erlangte Akimov Berühmtheit als außerordentlicher Dirigent, der mit seinem Kammerorchester „Affrettando“ besondere, hochkarätige Programme einstudiert. Er gab die russische Erstaufführung der Kammerorchesterversion von Strawinskys Sacre du printemps sowie von Gershwins Oper Blue Monday. Akimov ist ebenfalls als Arrangeur bekannt; so hat er breits zahlreiche symphonische Werke für Kammerorchester arrangiert, bekannte Popstücke orchestriert und genießt ebenfalls einen Ruf als Multi-Instrumentalist.

2) Gábor Káli (August 1982)
Gebürtig aus Budapest in Ungarn, begann Gábor Káli im frühen Kindesalter, Klavier und Violine zu spielen, bevor er 2001 als Solopianist seinen Abschluss am Konservatorium Béla Bártok in Budapest machte. Er nahm danach ein Dirigierstudium an der Musikakademie Franz Liszt in Budapest auf. 2004 kam er als Erasmusstudent an die Universität der Künste Berlin, wo er 2008 seine Studien mit einem Diplom abschloss. Er wurde in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats aufgenommen, was ihm ermöglichte, an Dirigierkursen bei Kurt Masur, Peter Eötvös, Bernard Haitink, Colin Matters, Sian Edwards und Zoltán Peskó teilzunehmen. Nach seinem Studienabschluss arbeitete er zwei Jahre als Korrepetitor und Dirigent an der Städtischen Oper Aachen. Als Hauptdirigent des Aachener Jugendorchesters dirigierte er die Premiere von Henzes Pollicino in einer Inszenierung mit 200 Kindern aus verschiedenen Schulen; als Assistent von Maestro Marcus Bosch war er auch an etlichen Opernproduktionen beteiligt. Seit 2011 war er Zweiter Dirigent und Assistent des Musikdirektors am Staatstheater Nürnberg, wo er eine immense Bandbreite an Opern, Operetten, Musicals, Ballett- und Konzertvorstellungen mit der Staatsphilharmonie Nürnberg dirigierte. Während der Spielzeit 2015/16 setzte er seine Arbeit in Nürnberg als Stellvertretender Musikdirektor und Erster Kapellmeister fort. 2018 wird er Assistent von Iván Fischer am Konzerthausorchester Berlin und ebenso beim Budapest Festival Orchestra. Am 14. Januar 2018 gewann er den Ersten Internationalen Dirigierwettbewerb in Hongkong.

3) Erina Yashima (Juli 1986)
Erina Yashima wurde in Deutschland geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von 14 Jahren am Institut zur Früh-Förderung Musikalisch Hochbegabter (IFF) in Hannover als Klavier-Jungstudentin. Nach einem Dirigierstudium in Freiburg und Wien absolvierte sie ihr Konzertexamen im Dirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Yashima wurde darauf Korrepetitorin mit Dirigierverpflichtung am Pfalztheater Kaiserlautern, wo sie 2015 ihr Debüt als Dirigentin gab. Von 2013 bis 2015 war sie Musikdirektorin des Freien Studentenorchesters Rostock. Die Rheinsberger Musikakademie verlieh ihr den Förderpreis für außergewöhnliche Leistungen, nachdem sie dort eine Opernproduktion geleitet hatte. Sie war ebenfalls als Gastdirigentin bei El Sistema in Venezuela tätig, wo sie mit zwei Jugendorchestern arbeitete. Yashima war 2015 Teilnehmerin an Riccardo Mutis Italienischer Opernakademie beim Ravenna Festival. Im selben Jahr wurde sie von Bernard Haitink ausgewählt, an seiner Meisterklasse für Dirigenten während des Luzern Festivals teilzunehmen. Ebenso war sie eine der drei Finalisten bei der Dirigierwerkstatt mit Mitgliedern des Kritischen Orchesters. Während der Acccademia Musicale Chigiana in Siena verlieh ihr Gianluigi Gelmetti ein Ehrendiplom und lud sie ein, das Orchestra Sinfonica di Sanremo zu dirigieren. Yashima gab ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen im Juli 2017 mit Der Schauspieldirektor, der Opernproduktion der Festspiele für Kinder. Im gleichen Jahr gab sie auch ihr italienisches Operndebüt mit Rossinis La Cenerentola mit dem Luigi Cherubini Jugendorchester in Lucca und Ravenna, eine Produktion, die sie auch im Februar 2018 in Piacenza leitete. Während des Musikfestivals von Cluj in Rumänien im Jahre 2017 dirigierte Yashima das Staatliche Philharmonieorchester Transsilvaniens von Cluj-Napoca.

 


Die Jury mit den drei Finalisten des Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award 2018. Foto: Anne Zeuner
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FESTSPIELHAUS FÜSSEN – LUDWIG II – MUSICAL. Zwei Fotos


Copyright: Peter Samer


Copyright: Peter Samer
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WIENER VOLKSOPERNFREUNDE: DIE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

Freitag, 11.Mai 2018:  Mai-Soirée:

Café Schopenhauer, Staudgasse 1, 1180 Wien

Gast: Mirko Roschkowski

Gast der beliebten Soirée im Wiener Traditionscafé ist diesmal der charmante Tenor Mirko Roschkowski, der im Mai wieder als Hoffmann und Tamino am Währinger Gürtel zu hören ist. An der Volksoper Wien debütierte er im Jänner 2010 als Tamino in „Die Zauberflöte“ und sang in weiterer Folge Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, René in „Madame Pompadour“ an der Seite von Annette Dasch, Don José in „Carmen“ und Baron Kronthal in „Der Wildschütz“.

 Sonntag, 3. Juni 2018: „Frühling bei Franz Lehár“ –

Musikalische Perlen aus Operette und Musical

Lehár-Schikaneder-Schlössel, Hackhofergasse 18, 1190 Wien
Beginn: 18:00 Uhr,  Karten: € 17.- (Mitglieder), € 20.- (Nicht-Mitglieder)

Mit Juliette Khalil, Regula Rosin, Boris Eder, Hubertus Reim   
Musikalische Leitung: Felix Lemke

Reservierung; volksopernfreunde@outlook.com

oder telefonisch:  01 31 85 416 (Frau Kreuzer)

Nächste Soiréen: Café Schopenhauer, Staudgasse 1, 1180 Wien:

Jeden 2. Freitag im Monat, ab 16:30 Uhr

  1. Juni, 14. September, 12. Oktober, 9. November, 14. Dezember

Mit Überraschungsgästen…

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ACCADEMIA BELCANTO FESTWOCHEN – 26.8.-9.9.2018 – Graz


Die Opernstars A. Kirchschlager, N. Nicoli, Ch. Ludwig und E. Lamoris. Copyright: Accademia Belcanto

Die Accademia Belcanto Graz lädt auch heuer wieder zu Meisterkursen und dem III. Internationalen Gesangswettbewerb unter der Leitung von Natela Nicoli. Für die Festwochen konnten Stardozenten wie die KammersängInnen Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager, Giacomo Aragall, sowie Eteri Lamoris, Natela Nicoli und Ronald Pries gewonnen werden. Neben der Vergabe hochdotierter Preise und Stipendien in der Gesamthöhe von 16.000 € werden 3 Wettbewerbs-FinalistInnen vom Juror und Intendanten der Cia Ópera Sao Paulo P.A. Esper direkt auf der Preisverleihung für eine Opernhauptrolle und zu Konzerten beim „Maria Callas Festival“ unter Vertrag genommen. Dem Gesangswettbewerb gehen Coaching-Tage und Meisterklassen voraus, in denen die TeilnehmerInnen die Möglichkeit haben mit unseren Stars zu arbeiten, die neben Intendanten und Agenten Teil der Jury sind und sie optimal auf den Wettbewerb vorbereiten. Während das Alterslimit zur Teilnahme am Gesangswettbewerb auf 35 Jahre gesetzt ist, gibt es für die Teilnahme an der Coachingwoche und den Meisterklassen kein Alterslimit. Die Anmeldefrist endet am 30. Juni. Nähere Informationen unter www.accademia-belcanto.com

Die Meisterklassen und der BELCANTO-Wettbewerb 2018 in Graz stellen für junge Sängerinnen und Sänger sicher
ein gutes Sprungbrett für eine Karriere dar.Initiatorin ist Natela Nicoli


Die Opernstars E. Lamoris, T. Berganza, N. Nicoli und G. Aragall zusammen mit den Wettbewerbsgewinnern:
O. Jorjikia (1. 2016), R. Pichler (1. 2014), M. Romirer (3. 2016 und 2014) . Copyright: Accademia Belcanto

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ORF III am Wochenende: Doku-Premieren zu Jahrestag NS-Befreiung und 40 Jahre Everest-Besteigung

Mit „Fluchtpunkt Kärnten – Die Tragödien von Bleiburg und Viktring“ und „Rekorde am Everest: Die Expedition 1978 mit Reinhold Messner und Peter Habeler“

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Am Samstag, dem 5. Mai 2018, präsentiert ORF III Kultur und Information ab 20.15 Uhr anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai in der „zeit.geschichte“ vier Dokumentationen, die sich mit Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg beschäftigen – u. a. steht die TV-Premiere der ORF-III-Neuproduktion „Fluchtpunkt Kärnten – Die Tragödien von Bleiburg und Viktring“ auf dem Programm. Zuvor präsentiert ORF III u. a. eine weitere Folge der neuen Staffel „GartenKULT“. Am Sonntag, dem 6. Mai 2018, präsentiert „Land der Berge Spezial“ einen umfangreichen Schwerpunkt über Österreichs Gipfel und Extremalpinisten, in dessen Rahmen um 20.15 Uhr die Erstausstrahlung der als Kooperation von ORF Tirol und ORF III entstandenen Dokumentation „Rekorde am Everest: Die Expedition 1978 mit Reinhold Messner und Peter Habeler“ zu sehen ist.

Samstag, 5. Mai: „ORF III Spezial: Österreich hautnah – 30 Jahre Bundesland heute“ (15.50 Uhr), „GartenKULT“ mit „Der Gesundheitsgarten“ (17.35 Uhr) und „Der Schrebergarten“ (18.10 Uhr), viermal „zeit.geschichte“ mit „Mauthausen vor der Tür – Die Todesmärsche“ (20.15 Uhr), „Das Konzentrationslager Mauthausen“ (21.05 Uhr), „Fluchtpunkt Kärnten – Die Tragödien von Bleiburg und Viktring“ (21.50 Uhr) und „Auschwitz vor Gericht“ (22.40 Uhr), außerdem: „Das ganze Interview: Michael Niavarani zum 50. Geburtstag“ (23.30 Uhr)

Der Samstag-Nachmittag bringt in einem „ORF III Spezial“ das Dakapo der ORF-2-Dokumentation „Österreich hautnah – 30 Jahre Bundesland heute“ (15.50 Uhr) von Marion Flatz-Mäser, die auf die bewegte und bewegende Geschichte dieses bedeutenden ORF-Formats zurückblickt.

Weiter geht es mit einer Folge aus der ersten Staffel von „GartenKULT“ zum Thema „Der Gesundheitsgarten“ (17.35 Uhr). Danach präsentiert ORF III eine neue Ausgabe der aktuellen dritten Saison des Magazins: In „Der Schrebergarten“ (18.10 Uhr) besuchen Katharina Gritzner und Profigärtner Josef Starkl eine Kleingartenanlage im zehnten Wiener Gemeindebezirk und zeigen, wie sich vernachlässigte Grünflächen wieder auf Vordermann bringen lassen.

Ab 20.15 Uhr sind anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai in der „zeit.geschichte“ vier Dokumentation zu sehen, die sich mit Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg beschäftigen. Den Auftakt macht der Film „Mauthausen vor der Tür – Die Todesmärsche“ (20.15 Uhr) von Kurt Mayer. Im Frühling 1945 ließ das NS-Regime die Konzentrationslager Wiens und des östlichen Österreichs räumen und schickte unzählige Häftlinge sowie Juden aus Ungarn, die an der Errichtung des Südostwalls beteiligt waren, auf Todesmärsche in Richtung des KZs Mauthausen. Der Film folgt den Spuren dieser Ereignisse anhand von Zeitzeugen und bisher unveröffentlichten Bilddokumenten. Von Österreichs größtem KZ handelt anschließend auch die Produktion „Das Konzentrationslager Mauthausen“ (21.05 Uhr). Rund 200.000 Menschen aus ganz Europa waren zwischen 1938 und 1945 dort inhaftiert – etwa die Hälfte davon wurde ermordet. In ihrer Dokumentation erzählen Sabrina Peer und Ernst Pohn die Geschichte dieses Schreckensortes in vier Kapiteln. Danach steht die TV-Premiere der ORF-III-Neuproduktion „Fluchtpunkt Kärnten – Die Tragödien von Bleiburg und Viktring“ (21.50 Uhr) auf dem Programm. Ferdinand Maceks Film schildert, was sich zu Kriegsende 1945 im Süden Österreichs ereignete. Nach dem Zusammenbruch der Ostfront und der Niederlage der Wehrmacht am Balkan brach der kroatische Marionettenstaat zusammen. Als Folge machten sich Tausende Flüchtlinge, darunter auch viele Kollaborateure der Nationalsozialisten, auf den Weg in Richtung Norden. Die Briten, die als Besatzungsmacht Kärnten kontrollierten, ließen sie allerdings sofort wieder zurückbringen, was für die Mehrheit von ihnen den Tod bedeutete. Weiter geht es mit Rolf Bickels und Dietrich Wagners Film „Auschwitz vor Gericht“ (22.40 Uhr), der einen der wichtigsten und größten Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte näher beleuchtet. 1963 mussten sich in Frankfurt 21 Angehörige der Waffen-SS, die zum Personal des Konzentrationslagers Auschwitz gehört hatten, in einem Verfahren für ihre Taten verantworten. Die in mehr als fünf Jahren Arbeit erstellte Anklageschrift umfasste 700 Seiten. Zum Ausklang des Samstagabends lässt ORF III Starkabarettist Michael Niavarani anlässlich seines 50. Geburtstags noch einmal hochleben und zeigt in „Das ganze Interview“ (23.30 Uhr) exklusiv das von Moderator Peter Fässlacher mit dem Jubilar geführte intime Gespräch in voller Länge.

Sonntag, 6, Mai: „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence: Philipp Hamann: All The Time We Need (Dear Point, Dear Janosch)“ (8.10 Uhr), 16-mal „Land der Berge Spezial“ über Österreichs Gipfel und Extremalpinisten (ab 8.40 Uhr)

Den Sonntag in ORF III eröffnet eine neue Ausgabe der Medienkunstreihe „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ mit Philipp Hamanns Projekt „All The Time We Need (Dear Point, Dear Janosch)“ (8.10 Uhr). Der Kölner Künstler widmet darin vier audiovisuelle Briefe Menschen und Orten, die ihn in seiner Annäherung an die Lebenswelt berühren.

Danach steht der Programmtag ganz im Zeichen von Österreichs Gipfeln und Extremalpinisten mit insgesamt 16 Sendungen „Land der Berge Spezial“.

Den Auftakt macht um 8.40 Uhr die Dokumentation „Gerlinde Kaltenbrunner – Achttausend Meter Ruhm“. Es folgt „Die Dolomitenfront – Sepp Innerkofler“ (9.30 Uhr) über einen der bedeutendsten Bergführer seiner Zeit. Weiter geht es mit „Herbert Tichy – Der Wanderer zwischen den Welten“ (10.15 Uhr) und „Der Mann für Rekorde: Alpinist Peter Habeler“ (11.05 Uhr). Nach „Der Loser – Mein Zauberberg“ (11.50 Uhr) ist der Film „Die Alpen – Der Steinadler“ (12.40 Uhr) zu sehen. Auf „Von der Zugspitze übers Karwendel zum Achensee“ (13.30 Uhr) folgt „Südtirol – Berge und Traditionen“ (14.15 Uhr) und „Frühling in den Hohen Tauern“ (15.05 Uhr). Danach überträgt ORF III das „Gauderfest – Live aus dem Zillertal“ (15.50 Uhr). Es ist das größte Frühlingsfest Tirols und gleichzeitig das größte Trachtenfest Österreichs. „Unsere Almen“ (17.25 Uhr) stehen anschließend im Mittelpunkt. Es folgen die Doku „Luis Trenker – Pionier und Egomane“ (18.10 Uhr) und „Wir haben den Bastard doch noch bezwungen – Sir Edmund Hillarys Erstbesteigung des Mt. Everest 1953“ (18.40). Weiter geht es mit dem Porträt „Überlebt – Alpinlegende Reinhold Messner“ (19.25 Uhr). Um ihn geht es anschließend auch in der TV-Premiere der als Kooperation von ORF Tirol und ORF III entstandenen Dokumentation „Rekorde am Everest: Die Expedition 1978 mit Reinhold Messner und Peter Habeler“ (20.15 Uhr). Es war der 8. Mai 1978 – eine österreichische Expedition schrieb im Himalaya Alpingeschichte. Reinhold Messner und Peter Habeler erreichten gemeinsam mit ihrem Expeditionsteam als erste Menschen den Gipfel des höchsten Bergs der Erde, des 8.848 Meter hohen Mount Everest – ganz ohne zusätzlichen Sauerstoff. Zum 40. Jahrestag ihrer Besteigung gehen Habeler und Messner erneut auf Expedition, begeben sich mit der Originalcrew an die Schauplätze ihrer Erinnerung – nach Nepal und auf den Everest – und lassen diese unglaubliche Zeit der Rekorde Revue passieren. Begleitet werden sie, wie damals, von einem ORF-Team mit dem Regisseur Siegfried Giuliani, der das Unterfangen für „Land der Berge Spezial“ in Spielfilmlänge dokumentiert. „Land der Berge“-Macher Lutz Maurer, der schon bei der Expedition 1978 dabei war, übernahm die Archivberatung. Bereits im Vorabend steht eine 25-minütige Fassung mit dem Titel „Zurück zum Everest – Die Expedition 1978“ im Rahmen von „Österreich-Bild aus dem Landesstudio Tirol“ um 18.25 Uhr in ORF 2 auf dem Spielplan. Der Schwerpunkt in ORF III schließt mit einer weiteren Doku über den höchsten Berg der Welt: „Erster auf dem Everest“ (21.25 Uhr).

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ORF: Cesár Sampsons zweite Probe beim „Eurovision Song Contest“

Der ESC barrierefrei im ORF

Nobody but Cesár Sampson – heute, am Donnerstag, dem 3. Mai 2018, ging in Lissabon Cesár Sampsons zweite Einzelprobe über die Bühne. Österreichs Künstler hatte beim ersten Durchlauf noch ein kleines Problem mit der Öffnung des Gurtes, der ihn auf der Hebebühne in 3,5 Metern Höhe sichert, legte dann aber drei gute Performances auf die ESC-Bühne in der Altice Arena. Zu sehen gibt es Cesárs Auftritt am Dienstag, dem 8. Mai, wenn er live in ORF eins ab 21.00 Uhr mit Startnummer 13 im ersten Semifinale um eines von zehn Finaltickets singt.

Direkt nach der Probe stand die zweite Pressekonferenz der österreichischen Delegation auf dem Programm, bei der Cesár gemeinsam mit seinen Backgroundsängerinnen und -sängern – Sandra Kurzweil, Rachelle Jeanty, Sunay Balkan, Ricardo Soler da Costa und Francisco Pereira – eine A-cappella-Version seines Songs „Nobody but You“ zum Besten gab.

Der „Eurovision Song Contest 2018“ barrierefrei im ORF

Wie bereits in den Vorjahren wird auch der 63. „Eurovision Song Contest“ aus der portugiesischen Hauptstadt Lissabon im ORF ohne Barrieren für hör- oder sehbeeinträchtigte Menschen ausgestrahlt: Der ORF präsentiert alle drei TV-Events – die beiden Halbfinale und das Finale – in ORF eins mit Untertiteln und Audiokommentar sowie auf der ORF-TVthek zeitgleich im Live-Stream und sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Untertitel und Audiokommentar aller ESC-TV-Shows in ORF eins

Für die nationale Ausstrahlung bietet der ORF Live-Untertitelung aller drei TV-Shows, der beiden Halbfinale am Dienstag, dem 8., und Donnerstag, dem 10. Mai – inklusive Songvorstellung und Entscheidung – und natürlich der Final-Show am Samstag, dem 12. Mai, jeweils ab 21.00 Uhr in ORF eins, im ORF TELETEXT auf Seite 777, an. Gleichzeitig werden beide Halbfinale und das ESC-Finale – ebenfalls live – für blinde und sehbehinderte Menschen audiokommentiert. Der Blindenkommentar ist über die Fernbedienung auf der zweiten Tonspur abrufbar.

Auch die dreiteilige Doku „Mr. Song Contest proudly presents“, präsentiert von „Mr. Song Contest“ Andi Knoll – jeweils um 20.15 Uhr in ORF eins vor den beiden Halbfinalshows am Dienstag, dem 8., und Donnerstag, dem 10. Mai, sowie vor dem Finale am Samstag, dem 12. Mai – wird im ORF TELETEXT auf Seite 777 untertitelt.

Der weitere Fahrplan bis zum ersten Semifinale des „Eurovision Song Contest“:

Sonntag, 6. Mai: Bürgermeisterempfang und offizielle Eröffnung des ESC18

Montag, 7. Mai: Generalprobe zum ersten Semifinale – internationale Jurys vergeben ihre Punkte

Dienstag, 8. Mai: ESC 2018 – Erstes Semifinale (Österreich mit Startnummer 13) ab 21.00 Uhr, live in ORF eins

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