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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 5. MÄRZ 2022)

05.03.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 5. MÄRZ 2022)

WIENER STAATSOPER: SALOME am 7., 11., 14., 16. März 2022

Salome R. Strauss Wiener Staatsoper Boleslaw Barlog | Regie Jürgen Rose |  Bühnenbild und Kostüme - YouTube

Dirigenten-Shootingstar Thomas Guggeis leitet nach seinem erfolgreichen Debüt mit der Wiederaufnahme von Die Tote Stadt im März 2022 erstmals Salome im Haus am Ring. In der kommenden Vorstellungsserie von Richard Strauss‘ anfänglich als „Skandalstück“ angesehenem, elektrisierendem und faszinierendem Werk gibt die amerikanische Sopranistin Jennifer Holloway ihr Hausdebüt, ebenso wie Claudia Mahnke als Herodias sowie John Lundgren als Jochanaan. Den Herodes verkörpert erneut Wolfgang Ablinger-Sperrhacke.

SALOME
Richard Strauss

 Musikalische Leitung Thomas Guggeis
Inszenierung Boleslaw Barlog

 Herodes Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Herodias Claudia Mahnke
Salome Jennifer Holloway
Jochanaan John Lundgren
Narraboth Daniel Jenz

Vorstellungen am: 7., 11., 14., 16. März 2022

holloway © arielle doneson
Jennifer Holloway: Copyright: Arielle Doneson

Ein Interview mit Jennifer Holloway anlässlich ihres Hausdebüts finden Sie unter diesem Link:

https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/medien/detail/news/der-schrei-nach-liebe/

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WIENER STAATSOPER: Heute Uraufführung von Andri Joël Harison (Mahler-Saal)

Am Samstag, den 5. März 2022, um 15 Uhr im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper

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Copyright: Wiener Staatsoper

Es werden die ersten drei Lieder aus seinem Liederzyklus „Die Weisen einer Liebenden“ nach eigenen Gedichten in der Fassung für Klavier unter seiner Leitung am Klavier uraufgeführt. Auch die Fassung für Orchester ist bereits in Entstehung. Die Lieder werden von der Sopranistin Anna Nekhames im Rahmen des Studiokonzerts des Opernstudios der Wiener Staatsoper, wo Harison seit 2020 als Pianist und Korrepetitor tätig ist, gesungen.

Analog zu den Ensemblematineen finden auch eigene Konzerte der Mitglieder des Opernstudios der Wiener Staatsoper statt. Diesmal präsentieren die russische Koloratursopranistin Anna Nekhames, der amerikanische Bariton Erik Van Heyningen und der russische Bass Artyom Wasnetsov einen Querschnitt durch ihr breites Repertoire. Begleitet werden sie von den beiden Pianisten des Opernstudios Richard Fu und Andri Joël Harison, von dem auch Uraufführung eines eigenen Werkes zu hören sein wird. 

Programm:

Franz Schubert Gruppe aus dem Tartarus D 583
Giuseppe Verdi aus Don Carlo Arie des Philipp: Ella giammai m’am 
Peter I. Tschaikowski aus Eugen Onegin Arie des Gremin: Lyubvi vse vozrasti pokorni
Giuseppe Verdi aus Nabucco Arie des Zaccharia: Sperate, o figli

Artyom Wasnetsov, Bass
Andri Joël Harison, Klavier

***

Andri Joël Harison: Uraufführung aus Die Weisen einer LiebendenSeligkeit, Tagträume, Liebesglück
Nikolai Rimsky-Korsakow aus Sneguročka (Schneeflöckchen) Arie der Sneguročka: S podruzkami po yagodu
Johann Strauß: Frühlingsstimmen-Walzer

Anna Nekhames*, Sopran
Andri Joël Harison, Klavier

***

W.A. Mozart aus Le nozze di Figaro: Arie des Figaro, Non più andrai; 
W.A. Mozart aus Don Giovanni Canzonetta: Deh vieni alla finestra
Robert Goulet aus Camelot: If ever I would leave you
Carl Millöcker aus Gasparone: Dunkelrote Rosen
Georges Bizet aus Carmen Arie des Escamillo: Votre toast

Erik Van Heyningen, Bariton
Richard Fu, Klavier

* Stipendiatin der Hildegard Zadek Stiftung

Weitere Informationen über die Lieder finden Sie unter:
https://www.andrijoelharison.com/concerts

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Staatsoper Berlin: Absage Anna Netrebko TURANDOT-Neuproduktion

Anna Netrebko hat ihre Teilnahme an der TURANDOT-Neuproduktion im Juni 2022 zurückgezogen. Dies erfolgt, nachdem die Staatsoper Unter den Linden die Künstlerin aufgefordert hat, sich vom völkerrechtswidrigen Vorgehen der russischen Regierung in der Ukraine zu distanzieren. Wir schätzen Anna Netrebko als herausragende Sängerin und es verbindet uns eine langjährige, künstlerische Partnerschaft. Gleichzeitig sehen wir angesichts des brutalen Krieges keine Möglichkeit für eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit.

Es ist uns wichtig zu betonen, dass russische Künstler:innen auch weiterhin bei uns auftreten werden und dass es gerade jetzt wichtig ist, nicht leichtfertig vorzuverurteilen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken.
Unser Mitgefühl gilt in dieser Zeit uneingeschränkt allen Leidtragenden dieser Katastrophe.

Matthias Schulz, Intendant Staatsoper Unter den Linden

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Liebes Festspielpublikum,

die diesjährigen Bayreuther Festspiele werden am 25. Juli mit einer Neuproduktion von „Tristan und Isolde“ unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister und in der Regie von Roland Schwab eröffnet, am 31. Juli hebt sich der Vorhang für den langersehnten „Ring des Nibelungen“ in der Regie von Valentin Schwarz, musikalisch geleitet von Pietari Inkinen.
Die Besonderheit zweier Neuproduktionen liegt darin begründet, dass die Corona-Situation auch für den Chor der Bayreuther Festspiele ein erhöhtes Risiko birgt. Die künstlerischen Planungen sehen vor, dass der Chor wieder singend auf der Bühne agiert. Im Falle eines Infektionsgeschehens soll der Spielbetrieb dennoch aufrechterhalten werden, die Chöre der Neuproduktionen „Tristan und Isolde“ und „Götterdämmerung“ würden eingespielt.
Neben den genannten Neuproduktionen werden die Werke „Tannhäuser“, „Der fliegende Holländer“ und zum letzten Mal „Lohengrin“ wiederaufgenommen.
Stardirigent Andris Nelsons beschließt die Festspielsaison am 31.8. und 1.9. mit zwei Konzerten im Festspielhaus.
Die vielversprechende Reihe „Diskurs Bayreuth“ bietet an zwei Abenden mit dem Festspiel Open Air erstmalig allen Interessierten die Möglichkeit bei freiem Eintritt in sommerlich ungezwungener Picknick-Atmosphäre musikalische Veranstaltungen mit Mitwirkenden der Bayreuther Festspiele zu erleben. Karten erhalten Sie nur vor Ort.
Mit „Nach Tristan“, einem Abend zwischen Richard Wagner und Heiner Müller, der den Weg von TRISTAN UND ISOLDE zu QUARTETT auslotet, können Sie Dagmar Manzel und Sylvester Groth im Kino „Reichshof“ mit Texten beider Autoren und Musik von Wagner, eingerichtet von Ingo Kerkhof und Gerhard Ahrens, erleben.

Reservierungen können Sie unter: https://www.bayreuther-festspiele.de/tickets-service/reservierung-nach-tristan/ vornehmen, Abholung und Bezahlung an der Abendkasse bis spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn (zwischen 17:30 Uhr und 19:00 Uhr) : Kulturbühne „Reichshof“ • Maximilianstr. 28 • 95444 Bayreuth.

Die erfolgreiche Kinderoper wird in diesem Jahr mit „Lohengrin für Kinder“ wieder Jung und Alt begeistern.
Die „Taff-Festspielnacht“ am Goldbergsee findet in diesem Jahr am 9. August statt. Pietari Inkinen, der musikalische Leiter der Neuproduktion „Der Ring des Nibelungen“ soll den Abend dirigieren. Tickets & Infos: bestellungen@taff-ev.org.

Kartenbestellung und Online-Sofortkauf
Der Saalplan wurde für Sie sichtliniengerecht angepasst und die Aufteilung in Kategorien ähnlich der früheren Einteilung festgelegt.

Sie können für die Saison 2022 pro Werk maximal 4 Karten erwerben, insgesamt 12 Karten.

Bitte registrieren Sie sich, loggen Sie sich auf „Meine Festspiele“ in Ihrem Kundenbereich ein und füllen Sie das Bestellformular im Internet aus. Konnten wir Ihre Bestellung berücksichtigen, erhalten Sie eine Rechnung, entweder per Post oder per Download unter „Meine Festspiele“. Ab Rechnungsdatumk haben Sie drei Wochen Zeit, um die Rechnung zu begleichen. Die Bezahlung der Karten ist nur in Euro möglich.

Bestellungen per Telefon, Email oder Fax können nicht bearbeitet werden.

Der Online-Sofortkauf findet am 29. Mai statt, hier können alle registrierten Interessenten Restkarten ohne Berücksichtigung von Wartezeiten erwerben. Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.bayreuther-festspiele.de/tickets-service/tickets-kaufen/.

Wir freuen uns auf Sie und den gemeinsamen Festspielsommer!

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ALTE OPER FRANKFURT: Benefizkonzert für die Ukraine

Am Donnerstag, 10. März, veranstaltet der Hessische Rundfunk mit dem hrSinfonieorchester ein „Benefizkonzert für die Ukraine“ gemeinsam mit dem Land
Hessen unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Volker Bouffier sowie zusammen mit dem Rheingau Musik Festival, der Stadt Frankfurt am Main, dem Ensemble Modern, der Oper Frankfurt, der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre  und der Alten Oper Frankfurt.

„Wir möchten gemeinsam mit unseren Partnern mit diesem besonderen Konzert unsere Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung zum Ausdruck bringen und ein musikalisches Zeichen für den Frieden und die Freiheit unserer europäischen Nachbarn setzen“, sagt hr-Intendant Florian Hager. „Dazu werden wir die Eintrittsgelder komplett für die ‚Nothilfe Ukraine‘ des ‚Bündnisses Entwicklung hilft‘ und der ‚Aktion Deutschland hilft‘ spenden und das Konzert auf dem YouTube-Kanal des hr-Sinfonieorchesters für alle Menschen weltweit zugänglich machen.“ Das Konzert gibt es als Video-Livestream, es wird außerdem zeitversetzt am gleichen Abend im hr-fernsehen gesendet und live in hr2-kultur übertragen.

Als Zeichen der Verbundenheit mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine spielt das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Juraj Valčuha unter anderem den auch als „Europa-Hymne“ bekannten Finalsatz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Frankfurter Chöre sowie den Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt Monika Buczkowska (Sopran), Judita Nagyová (Alt), AJ Glueckert (Tenor) und Anthony Robin Schneider (Bass). Ferner steht das Cellokonzert von Robert Schumann mit dem Solisten Truls Mørk auf dem
Programm. Das Ensemble Modern präsentiert das Stück „Marevo“ der jungen, ukrainischen Komponistin Anna Korsun. Die Alte Oper Frankfurt stellt für das Benefizkonzert ihren Großen Saal zur Verfügung.

Das Konzert im Internet, Radio und Fernsehen
Zu erleben gibt es das Konzert im Video-Livestream auf
www.youtube.com/hrsinfonieorchester sowie als Live-Übertragung in hr2-kultur. Das hr-fernsehen sendet zeitversetzt ab 22.30 Uhr.
Benefizkonzert für die Ukraine
Donnerstag, 10. März, 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt
Karten: 29 Euro auf www.hr-ticketcenter.de und unter Telefon 069/155-2000
Alle Eintrittsgelder werden an das „Bündnis Entwicklung Hilft“ und die „Aktion Deutschland Hilft“ gespendet. Stichwort „ARD/Nothilfe Ukraine“, Spendenkonto:  DE53 200 400 600 200 400 600, www.spendenkonto-nothilfe.de
Weitere Informationen:
www.hr-sinfonieorchester.de
www.youtube.com/hrsinfonieorcheste
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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: Orchesterkonzert Mo 07. & Di 08.03.2022

Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Stefaniensaal

NICHOLAS MILTON
GRAZER PHILHARMONIKER
OLGA SCHEPS Klavier
SELINA OTT Trompete

Einojuhani Rautavaara | Cantus arcticus. Concert for Birds and Orchestra op. 61
Dmitri Schostakowitsch | Konzert für Klavier, Trompete und Streicher in c-Moll, op. 35
Jean Sibelius | Symphonie Nr. 2 in D-Dur, op. 43

Spätromantik und Moderne

Unter der Leitung von Nicholas Milton bieten die Grazer Philharmoniker am 7. und 8. März 2022 ein besonderes Programm zwischen Spätromantik und Moderne. Einojuhani Rautavaaras Cantus arcticus eröffnet das Konzert. 1972 komponiert, ist es das wohl bekannteste Werk des 2016 verstorbenen finnischen Komponisten und bietet eine unvergleichliche Klanglandschaft, bei der das Orchester durch zugespielte Vogelstimmen ergänzt wird. Mit Dmitri Schostakowitschs Konzert für Klavier, Trompete und Streicher in c-Moll gehen wir weg von idyllischer Landschaftsmalerei hin zu einer jener bitterbösen Satiren, für welche der sowjetische Komponist wie kein anderer steht, denn sein op. 35 sei eine„spöttische Herausforderung an den konservativ-seriösen Charakter desklassischen Konzert-Gestus“. Als Solistinnen sind die beim Grazer Publikum bestens bekannte Pianistin Olga Scheps sowie die Gewinnerin des ARD-Musikwettbewerbs 2018,Selina Ott (Trompete) ,zu erleben. Die 2. Symphonie des finnischen Nationalkomponisten Jean Sibelius führt wieder zurück zur Ernsthaftigkeit, denn gerade das Finale dieses Werks wird häufig als Symbol für seinen musikalischen Patriotismus angesehen. Drei Kompositionen des 20. Jahrhunderts, drei völlig unterschiedliche Ansätze, drei Meisterwerke.

 Information, Karten und Abonnements

Konzertkasse
Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Tel. 0316 82 24 55
tickets@musikverein-graz.at
www.musikverein-graz.at

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OPER ZÜRICH: SPENDENKONZERT FÜR DIE UKRAINE

Programm mit dem Chor der Oper Zürich, dem Ballett Zürich, dem Orchestra La Scintilla und vielen Solist:innen des Hauses wie u.a. Thomas Hampson, Benjamin Bernheim, Nadezhda Karyazina, Rebeca Olvera, George Petean und Lawrence Brownlee

Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt der Bevölkerung in der Ukraine und der über eine Million Menschen, die sich auf der Flucht befinden. Mit einer grossen Spendenaktion möchte das Opernhaus Zürich einen aktiven Beitrag für die Betroffenen leisten und veranstaltet am Freitag, 11. März, 19 Uhr ein Spendenkonzert. Die Spendenhöhe ist in den Stufen 50, 100, 200, 500 und 1‘000 Franken abhängig von den finanziellen Möglichkeiten individuell wählbar. Die Spender:innen erhalten zum Dank für ihren Beitrag ein Konzertticket. Weitere Informationen unter www.opernhaus.ch/spendenkonzert.

Sämtliche Spenden kommen der Hilfsorganisation «Schweizerisches Rotes Kreuz» zugute. Dieser finanzielle Beitrag soll ganz direkt Hilfe in einer humanitären Notlage leisten.

Als Zeichen der Verbundenheit mit der Ukraine werden ukrainische wie auch russische Künstler:innen des Opernhauses gemeinsam mit internationalen Solisten:innen wie Thomas Hampson, Benjamin Bernheim, Rebeca Olvera, Lawrence Brownlee, George Petean und vielen weiteren Künstler:innen zusammen mit Mitgliedern des Internationalen Opernstudios Arien und Lieder präsentieren. Alle Mitwirkenden haben spontan zugesagt und verzichten selbstverständlich auf ihre Gage. Das Orchestra La Scintilla spielt Yuri Shevchenkos Bearbeitung der ukrainischen Nationalhymne «Wir sind». Das Stück entstand 2014, in einer kalten Winternacht, verbracht auf dem Maidanplatz in Kiew. «Es soll als ein ruhiges und leuchtendes Gebet für die Ukraine und die ganze Welt erklingen» (Yuri Shevchenko). Der Chor der Oper Zürich wird mit dem Flüchtlingschor «Patria oppressa» aus der Verdi-Oper «Macbeth» und ukrainischen Volksliedern einen Beitrag zum Spendenkonzert leisten. Auch das Ballett Zürich wird einen Programmpunkt gestalten.

In Europa herrscht Krieg. In dieser finsteren Zeit muss Musik Hoffnung geben und ein Zeichen des Friedens sein.
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Karlsruhe: Künstlerische Weltklasse bei den 44. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN 2022

Sternstunden des Barock: Die diesjährigen INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE am STAATSTHEATER KARLSRUHE gehen mit begeisterten Standing Ovations für die Tolomeo Dernière im GROSSEN HAUS zu Ende. Die Künstler*innen setzten beim Schlussapplaus mit „No-War“ Botschaften und den Farben der ukrainischen Nationalflagge ein Zeichen für den Frieden.

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Tolomeo. Foto:Falk von Traubenberg

„Georg Friedrich Händels zeitlos faszinierende Musik ließ Karlsruhe diesen Februar wieder zum festlich erstrahlenden Mittelpunkt der internationalen Barock-Szene werden. Hervorragende Künstler*innen und das Publikum aus aller Welt haben die langersehnten FESTSPIELE zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht“, resümiert die künstlerische Leitung der FESTSPIELE, Intendant Dr. Ulrich Peters und Operndirektorin Nicole Braunger. Günther Könemann, ehemaliger Generalintendant des STAATSTHEATERs und Begründer der Karlsruher Händel-Tradition betont: „Die diesjährigen Händelfestspiele haben erneut bewiesen, welche Bedeutung die Wiederentdeckung des Händelschen Opernwerkes hat. Das Festkonzert mir zu „schenken “ und durch ein Geburtstagsständchen zu bereichern, war für mich eine einzigartige Freude.“

Im Rahmen der 44. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE konnten 7.400 Besucher*innen in Karlsruhe bei 17 Veranstaltungen begrüßt werden. Die beiden Herzstücke der FESTSPIELE, Händels Dramen Hercules und Tolomeo, erlebten insgesamt acht umjubelte und fast gänzlich ausverkaufte Aufführungen in Karlsruhe: Die Begeisterung des Publikums drückte sich in tosendem, langem Beifall aus. Die Oper Hercules sahen nahezu 3.300 Gäste, Tolomeo bewunderten über 1.800 Zuschauer*innen. Den Ökumenischen Festgottesdienst in der Stadtkirche verfolgten 605 Menschen live vor Ort und via Stream an den Bildschirmen. Die angebotenen Platzkapazitäten (gemäß CoronaVO) waren zunächst auf 50 Prozent reduziert, konnten im Laufe der FESTSPIELE jedoch auf 60 Prozent erhöht werden.

Die diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE wurden mit der Neuinszenierung des Hercules in der Regie des Niederländers Floris Visser eröffnet. Händels Hercules wurde 1987 bereits einmal in seiner ursprünglichen oratorischen Version in Karlsruhe aufgeführt, jetzt erlebte das Musical Drama seine erste szenische Aufführung am STAATSTHEATER. Besetzt mit internationalen Stars der Barockszene überzeugte die Inszenierung mit ihrer Fokussierung auf die zerstörerische Kraft der Eifersucht. Die dem Karlsruher Publikum bereits bestens bekannte Star-Mezzosopranistin Ann-Hallenberg und der amerikanische Bassbariton Brandon Cedel gaben eindrucksvoll das Ehepaar Dejanera und Hercules, das diese „human pest“ in den Abgrund treibt. In weiteren Partien glänzten Lauren Lodge-Campell als Iole, Countertenor James Hall als Lichas sowie Moritz Kallenberg als Hyllus. Ausdrucksstark füllte der klangschöne HÄNDEL-FESTSPIELCHOR seine tragende Rolle aus. Lars Ulrik Mortensen am Pult der DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN gab sein Karlsruher Operndebüt mit ausdrucksstarker musikalischer Gestaltung und feinsten Barockklängen. Countertenor Phänomen Cameron Shahbazi brillierte in der Titelrolle der diesjährigen Wiederaufnahme Tolomeo. Der umjubelte Sänger-Cast mit Louise Kemény, Eléonore Pancrazi, Meili Li und Morgan Pearse kehrte hierzu nach Karlsruhe zurück. Benjamins Lazars poetische Erfolgsinszenierung war erneut unter der musikalischen Leitung von Federico Maria Sardelli zu erleben.

Das STAATSTHEATER hat das Festkonzert der Deutschen Händel-Solisten seinem ehemaligen Generalintendanten und Gründer der FESTSPIELE, Günter Könemann, gewidmet. Unter Dirigent Stephen Stubbs musikalischer Leitung wurde die Suite aus Händels erster Oper Almira zur Musik seiner Zeitgenossen Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi und Henry Purcell in wechselvolle Beziehung gesetzt. Neben dem Festkonzert konnte sich das Publikum auf eine fulminante Gala mit der Mezzosopranistin Anna Bonitatibus und dem Dirigenten Attilio Cremonesi freuen, in der die virtuose Musik großer Opernheroinen aus Werken von Händel, Vivaldi und Rossini zelebriert wurde. Mit einer dramatischen Szene aus Händels Alexanderfest und Instrumentalmusik aus ganz Europa wurden im Kammerkonzert der Deutschen Händel-Solisten die dunklen Farben der Viola im Barock beleuchtet.

Mit einem Dozentenkonzert und zwei Abschlusskonzerten bereicherte auch die Internationale Händel-Akademie wieder das Programm. „Es hat mich sehr gefreut, dass wir 2022 wieder junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt begrüßen konnten“, so Akademie-Leiter Professor Thomas Seedorf. Im Mittelpunkt der 35. Ausgabe stand Händels Oratorium Il Trionfo del Tempo e del Disinganno.

Die HÄNDEL-GESELLSCHAFT KARLSRUHE e. V., die auch in diesem Jahr die FESTSPIELE ideell und finanziell unterstützt hat, konnte ihre Mitgliederzahl während der Festspielzeit erneut steigern. Der wieder in Kooperation durchgeführte Ökumenische Festgottesdienst unter Beteiligung der DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN war sehr gut besucht – sowohl vor Ort als auch im Live-Stream. „Die Auftrittsmöglichkeit in Preisträgerkonzert des Händel-Jugendwettbewerbs und die mediale Aufmerksamkeit durch das SWR-Fernsehen waren für die jungen Musiker*innen ein Lichtblick und die Begeisterung hat sich auf das Publikum übertragen“, freut sich Professor Peter Overbeck, der Vorsitzende der HÄNDEL-GESELLSCHAFT KARLSRUHE.

2023 wird die Erfolgsproduktion Hercules zurück auf den Spielplan kehren, außerdem kann sich das Publikum auf die Neuinszenierung der Oper Ottone in der Regie von Carlos Wagner und unter der musikalischen Leitung von Carlo Ipata freuen. Die 45. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE finden vom 17.2. 2023 bis 3.3. 2023 statt, der Vorverkauf für ausgewählte Vorstellungen startet voraussichtlich Mitte Mai 2022.

Mehr Informationen unter:

https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele/

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NEU BEI SONY

Bruckner: Symphony No. 2 in C Minor, WAB 102 (Edition Carragan)

Alle bisherigen Aufnahmen des neuen Bruckner-Sinfonienzyklus der Wiener Philharmoniker und Christian Thielemann wurden weltweit von der Presse hochgelobt: „Schlicht und innig, ohne falsches Pathos stellt Thielemann die Größe und Erhabenheit dieser Musik heraus. „Die großen Steigerungswellen zu den majestätischen Höhepunkten legt er meisterhaft an“ urteilte der BR. Audio schwärmte: „Thielemann glänzt mit schroffen Eruptionen, inniger Zartheit und grandiosen Durchbrüchen ins Licht. Eine moderne, transparente Leseart, warme Streicher, klangschönes Blech, vibrierende Spannung“. Die Aufnahme von Bruckners zweiter Sinfonie entstand ebenfalls im für seine fantastische Akustik hochgelobten Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.

  • Label: Sony, DDD, 2021
  • Bestellnummer: 10781696
  • Erscheinungstermin: 4.2.202

Tracklisting

Symphony No. 2 in C Minor, WAB 102 (Edition Carragan) / I. Moderato
Symphony No. 2 in C Minor, WAB 102 (Edition Carragan) / II. Andante. Feierlich, etwas bewegt
Symphony No. 2 in C Minor, WAB 102 (Edition Carragan) / III. Scherzo. Mäßig schnell – Trio. Gleiches Tempo
Symphony No. 2 in C Minor, WAB 102 (Edition Carragan) / IV. Finale. Mehr schnell

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SONY: BACH SEI SOLO KAVAKOS – 2 CDs

  • ünstler: Leonidas Kavakos (Violine)
  • Label: Sony, DDD, 2021
  • Bestellnummer: 10809221
  • Erscheinungstermin: 4.2.2022

Bach: Sei Solo

Leonidas Kavakos gehört bereits seit längerem zu den renommiertesten und angesehensten Gästen auf den Konzertpodien der Welt. Bei Sony Classical, deren Exklusivkünstler der gebürtige Grieche seit 2018 ist, erscheint jetzt ein weiterer Höhepunkt seiner Aufnahmetätigkeiten: die Gesamteinspielung der Sonaten und Partiten für Solo-Violine von Johann Sebastian Bach. Wie so mancher seiner Zeitgenossen war Bach in der Lage, große Klangbilder und -strukturen zu schaffen, indem er die ganze Palette von Chor, Orchester und Solisten nutzte. Ziemlich einzigartig dürfte er aber mit seiner Fähigkeit gewesen sein, aus einem einzigen Instrument musikalisch-architektonische Wunderwerke zu kreieren. Seine Werke für Solo-Violine gehören unbestritten zu den großen Meisterwerken des Barocks. Bach selbst betitelte dieses Werkset „Sei Solo“ – sowohl eine Beschreibung des Werkes selbst („sechs Soli“) als auch eine Erinnerung an die Herausforderung für den Spieler: „Du bist allein.“ Für Kavakos ist dieses Werk ein besonderes: „Der Rhythmus der Harmonie und die Harmonie des Rhythmus sind entscheidende Helfer, um den göttlichen Aspekt des Daseins zu erreichen“. Nicht umsonst taucht das Preludio aus der Solo Partita Nr. 3 in der Kantate ‚Wir danken dir, Gott‘ wieder auf. Die Aufnahme entstand im Dezember 2020 in Berlin. Leonidas Kavakos spielte seine 1734er ‚Willemotte‘ Stradivari. Sony Classical est fier de présente le nouvel album BACH: SEI SOLO de l’un des plus grands violonistes actuels, Leonidas Kavakos. Aussi un chef d’orchestre acclamé, Kavakos est un musicien complet qui aime cultiver un répertoire virtuose comme il le prouve avec BACH: SEI SOLO, un double album consacré aux célèbres sonates et partitas pour violon seul de Jean-Sébastien Bach. Enregistré à Berlin en décembre 2020, c’est l’une des oeuvres les plus magistrales du répertoire pour violon. En effet, aucun compositeur de l’histoire n’a égalé la capacité de Bach à faire apparaître une merveille architecturale à l’aide d’un seul instrument. Bach a intitulé son ensemble Sei Solo – à la fois une description de l’oeuvre elle-même («six solos») et un rappel du défi lancé au musicien : «vous êtes seul». L’ensemble comprend la célèbre Chaconne en ré mineur qui, pour beaucoup, est la plus grande pièce de Bach. Sur ce disque, Kavakos joue sur son Stradivarius ‚Willemotte‘ de 1734. La sortie de l’album coïncide avec une série de concerts de Kavakos dédiés à Bach, qui se dérouleront dans des lieux uniques et historiques, alors que le violoniste explore le lien entre la musique du compositeur et notre sens collectif de l’humanité. Après avoir joué au théâtre antique d’Epidaure, en Grèce, le violoniste souhaite emmener la musique de Bach dans des lieux d’une grande importance symbolique et spirituelle, comme la chapelle Sixtine, le Dôme du Rocher, la Grande Muraille de Chine et la ville d’Hiroshima.   
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Disc 1

Disc 2

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ORF III am Wochenende: „ORF III AKTUELL“-Ukraine-Hauptabend, „zeit.geschichte“-Abend zur russisch-europäischen Historie

 Außerdem: „Erlebnis Bühne“ mit Verdis „Ein Maskenball“, „In memoriam Hans Menasse“, Filmschwerpunkt zum 120. Geburtstag Heinz Rühmann =

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information befasst sich am Samstag, dem 5. März 2022, im Rahmen eines vierteiligen „zeit.geschichte“-Abends mit der russisch-europäischen Historie, beginnend mit „Ukraine – Grenzland zwischen Ost und West“. Tagsüber zeigt ORF III einen zweiteiligen Schwerpunkt zum Ableben von Hans Menasse mit Doku und „André Hellers Menschenkinder“-Ausgabe. Am Sonntag, dem 6. März, meldet sich ORF-III-Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher im Hauptabend mit einer „ORF III AKTUELL“-Live-Sondersendung zum Ukraine-Krieg. Anschließend präsentiert „Erlebnis Bühne“ die Verdi-Oper „Ein Maskenball“ aus der Arena di Verona 2014. Am Morgen überträgt ORF III einen katholischen Gottesdienst. Außerdem findet an beiden Tagen der Filmschwerpunkt zum 120. Geburtstag von Heinz Rühmann seine Fortsetzung.

Samstag, 5. März

Am Samstagmorgen bringt ORF III „In memoriam Hans Menasse“, der am 28. Februar verstorben ist, zwei Sendungen: In der „zeit.geschichte“-Doku „Züge ins Leben – Kindertransporte im Zweiten Weltkrieg“ (8.50 Uhr) erzählen die Kindertransport-Überlebenden Hans Menasse, Ilse Melamid, Ari Rath und Dora Schimanko ihre Geschichten. In einer anschließenden Folge von „André Hellers Menschenkinder“ (9.40 Uhr) spricht der ehemalige österreichische Fußballstar Hans Menasse über sein bewegtes Leben. Eine neue Ausgabe von „erLesen“ mit Bestsellerautorin Hera Lind, Schriftsteller Robert Schneider und dem Wiener-Szene-Original Marianne Kohn steht um 10.45 Uhr auf dem Programm. Danach setzt ORF III den Heinz-Rühmann-Schwerpunkt mit drei Filmen fort: „Der eiserne Gustav“ (11.35 Uhr) von Georg Hurdalek aus dem Jahr 1958, danach die beiden Produktionen „Dr. med. Hiob Prätorius“ (13.15 Uhr) von 1964 und „Hokuspokus oder: Wie lasse ich meinen Mann verschwinden“ (14.45 Uhr) aus dem Jahr 1965, beide mit Heinz Rühmann und Lilo Pulver sowie in der Regie von Kurt Hoffmann. Der vierteilige „zeit.geschichte“-Abend befasst sich ab 20.15 Uhr mit der russisch-europäischen Historie, beginnend mit dem Film „Ukraine – Grenzland zwischen Ost und West“: Das Land hat keine einfache Geschichte. Historische Fakten werden fast an jedem Ort anders interpretiert. Die Autorinnen Konstanze Burkard und Olga Sviridenko sind durch die Ukraine gereist und haben mit den unterschiedlichsten Menschen gesprochen. Mit denen, die sich eher Westeuropa verbunden fühlen, und mit jenen, die in Russland ein „Brudervolk“ sehen. Danach folgt die Dokumentation „Das Erbe einer Weltmacht – Geopolitik auf den Trümmern der Sowjetunion“ (21.05 Uhr) über das postsowjetische Leben im Baltikum, wo Demokratie nach westlichem Zuschnitt funktioniert, sowie im bürgerkriegsgeplagten Kaukasus. Der Film geht der Frage nach, ob es in den unabhängigen Republiken neue Abhängigkeiten von Russland gibt. Abschließend sind die Produktionen „Die letzten Tage der Sowjetunion“ (22.25 Uhr) und „Despoten – Josef Stalin“ (23.20 Uhr) zu sehen.

Sonntag, 6. März

Das Programm läutet „ORF III LIVE“ um 10.00 Uhr mit dem katholischen Gottesdienst aus Laa an der Thaya ein. Den finalen Rühmann-Tag begeht ORF III mit dem von Helmut Käutner 1956 verfilmten Zuckmayer-Bühnenstück „Der Hauptmann von Köpenick“ (15.35 Uhr). Abschließend steht „Das Geheimnis der roten Katze“ (17.10 Uhr) von Helmut Weiss aus dem Jahr 1949 auf dem Spielplan. Im Hauptabend, um 20.15 Uhr, meldet sich „ORF III AKTUELL“ mit einer Live-Sondersendung zum Krieg in der Ukraine. ORF-III-Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher liefert gemeinsam mit Expertinnen und Experten ein umfassendes Update zu den neuesten Entwicklungen rund um die Ukraine und Russland. Danach präsentiert „Erlebnis Bühne“ die Verdi-Oper „Ein Maskenball“ (21.05 Uhr) aus der Arena di Verona 2014 unter der Regie von Pier Luigi Pizzi. Von ergreifender Musik begleitet, ringen die impulsiven Protagonistinnen und Protagonisten mit Leben, Liebe, Betrug und Tod. Es singen Francesco Meli, Hui He, Elisabetta Fiorillo und Luca Salsi. Das Dirigat hat Andrea Battistoni.

 

Zum Krieg in der Ukraine ändert ARTE großflächig sein Programm | Samstag, 5. März 2022, im TV und online auf arte.tv

Angesichts der dramatischen Ereignisse in der Ukraine räumt ARTE am Samstag, den 5. März 2022, weite Strecken seines Programms frei: Von 13.15 Uhr bis in den späteren Abend hinein zeigt der Sender Dokumentarfilme und Dokumentationen aus den Bereichen Geschichte, Geopolitik und Kultur sowie Sondersendungen von ARTE Reportage, „Mit offenen Karten“ und ARTE Journal, die mit fundierten Hintergrundinformationen die aktuellen Fragestellungen in den Fokus nehmen. In der Primetime zeigt ARTE den Dokumentarfilm KLITSCHKO (2011) über die Boxlegenden Wladimir und Vitali Klitschko, letzterer seit 2014 Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew.
 

Auf arte.tv steht außerdem die Kollektion Krieg in der Ukraine mit Reportagen, Analysen und Hintergrundberichten zur Verfügung. ARTE Re: stellt kurzfristig die Reportage „Re: An der Frontlinie – Auf der Flucht in der Ukraine“ online, die auf eindringliche Weise die Flucht einer ukrainischen Psychologin und der von ihr betreuten Kinder aus dem Donbass schildert. Weiterhin ist die erste Staffel der Serie Diener des Volkes in der ARTE-Mediathek verfügbar – die ukrainische Erfolgsserie, in der Wolodymyr Selenskyj damals noch als Schauspieler die Rolle spielte, die sein Leben veränderte: einen Geschichtslehrer, der über Nacht zum Präsidenten der Ukraine wird.

ARTE gibt auch der Musik und Kulturschaffenden eine Plattform und stellt unter arte.tv/ukraine_konzerte u.a. die am gestrigen Abend live übertragene Friedensandacht mit Daniel Hope und Alexey Botvinov aus der Dresdner Frauenkirche sowie ein Solidaritätskonzert aus Riga zur Verfügung. Unter dem Motto #Ukraine #notspeechless beziehen Kulturschaffende Stellung zur aktuellen Krise.

 SAMSTAG, 5. MÄRZ 2022, AB 13:15 IN DER ÜBERSICHT

13:15 im TV | online auf arte.tv bis 3. Mai 2022
BRAUCHT EUROPA EINE ARMEE?
von Jean Crépu, ARTE France, Veilleur de Nuit, Frankreich 2019, 81 Min.
Frankreichs Präsident Macron hat am 2. März 2022 in einer Ansprache angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine von einem Epochenwechsel gesprochen und eine Neuaufstellung der europäischen Verteidigung verlangt. Denn Europa ist verletzlich und kann sich nicht mehr nur auf den Schutz durch den starken Partner USA verlassen. Doch warum war Europa eigentlich nie eine Militärmacht? Die Dokumentation blickt zurück auf die Geschichte der europäischen Verteidigungspolitik und beleuchtet die militärische Herausforderung, vor der die EU heute steht, um sich im 21. Jahrhundert zu behaupten.

14:10 im TV | online auf arte.tv vom 4. März bis 3. April 2022, vorab auf presse.arte.tv
PROPAGANDA – WIE MAN LÜGEN VERKAUFT
von Larry Weinstein, ZDF/ARTE, Hawkeye/Taglicht Media, Deutschland/Kanada 2019, 89 Min.
Im Krieg ist die Wahrheit bekanntlich das erste Opfer. Der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilmer Larry Weinstein unternimmt eine Reise in die Kunst zu täuschen und macht eine beunruhigende Entdeckung: Propaganda und Manipulation lassen sich schon in den ersten Höhlenmalereien nachweisen.

15:40 im TV | online auf arte.tv vom 5. März bis 4. April 2022, vorab auf presse.arte.tv
PUTINS ZEUGEN
von Vitaly Mansky, ZDF/ARTE, Studio Vertov/Golden Egg Production/Hypermarket Film, CZE/LVA/Schweiz 2018, 107 Min.
Am 31. Dezember 1999 verkündete der damalige Präsident Russlands, Boris Jelzin, seinen Rücktritt. Sein Nachfolger laut Verfassung: Ministerpräsident Wladimir Putin. Filmemacher Vitaly Mansky begleitete dessen Aufstieg mit der Kamera und gewährt einen spektakulären Einblick ins Zentrum der Macht, der an Aktualität nichts verloren hat.

17:20 im TV | online auf arte.tv bis 15. April 2022
RUSSLAND – GEKNEBELTE FREIHEIT
von Stéphane Bentura, ARTE/Yuzu Productions/Yes Films, Frankreich 2021, 52 Min.
Die Dokumentation begleitet fast ein Jahr lang vier russische Oppositionelle, Vertreter eines anderen Russlands als das des Wladimir Putin. Wer sind diese oft jungen und gebildeten Widerstandskämpfer, welche Ziele verfolgen sie und wie viele Gleichgesinnte gibt es?

18:15 im TV | online auf arte.tv vom 4. März bis 3. April 2022
ARTE REPORTAGE – UKRAINE SPEZIAL
Moderation: William Irigoyen

„Ukraine: Propaganda gegen wahre Nachrichten“
von Oleg Sychov, Antoine Boddaert, Kevin Berg, ARTE/Hikari, Frankreich 2022
Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst: Ukrainische Reporter versuchen, die russische Propaganda zu entlarven.

„Ukraine: Der Widerstand in den Dörfern“
von Gwenlouen Le Gouil, Christophe Barreyre, ARTE/TV Presse, Frankreich 2022
Die Ukrainer wehren sich mit allen verfügbaren Kräften gegen den Überfall der Russen, auch auf dem Land.


„Ukraine: Geschichte einer Demokratie“
von Frédéric Tonolli, Pierre Le Chaponnier, ARTE/Hikari, Frankreich 2022
Der Überfall Russlands bedroht die Träume vieler Ukrainer von Menschenrechten, Freiheit und Demokratie.

„Russland: Die Nein sagen zum Krieg“
von Niko Karasek, ARTE, Deutschland 2022
Es gehört viel Mut dazu, heute in Putins Russland öffentlich gegen den Krieg in der Ukraine zu demonstrieren. 

„Moldawien: Die Furcht vor dem russischen Bären“
von Corina Cojocaru-Chiperi, ARTE/Découpages, Frankreich 2022
Nach dem Überfall der russischen Armee flohen tausende Ukrainer in die Nachbarländer, auch nach Moldawien.

19:15 im TV | online auf arte.tv ab 5. März 2022
MIT OFFENEN KARTEN – SONDERAUSGABE
Die russische Invasion in der Ukraine zeichnet sich bereits als ein bedeutendes geopolitisches Ereignis in der Geschichte des 21. Jahrhunderts ab. In einer 26-minütigen Sonderausgabe widmet sich Emilie Aubry diesem beispiellosen geopolitischen Ereignis und beleuchtet die Geschichte der Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine anhand von Karten und in Begleitung von zwei Experten: Anna Colin Lebedev, Spezialistin für postsowjetische Gesellschaften, und Thomas Gomart, Direktor des Französischen Instituts für internationale Beziehungen (Ifri).

19:45 im TV | online auf arte.tv bis 7. März 2022
ARTE JOURNAL SPEZIAL
Das ARTE Journal wird den aktuellen Stand im Ukraine-Krieg zusammenfassen und einen europäischen Blick auf die Krise werfen: In Reportagen aus der Ukraine sowie den europäischen Nachbarländern wird auf die Situation vor Ort geblickt, in Schaltgesprächen werden Korrespondenten und Experten analysieren, welche Auswirkungen die Situation auf die Menschen und die Politik in ganz Europa hat.

20:15 im TV | online auf arte.tv vom 5. März bis 3. Juni 2022, vorab auf presse.arte.tv
KLITSCHKO
von Sebastian Dehnhardt, ZDF/ARTE, Boradview TV, Deutschland 2011, 117 Min.
Vitali und Wladimir Klitschko. Zwei außergewöhnliche Brüder, die jahrelang die Sportwelt im Boxring begeistert haben. Vitali ist seit 2014 Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Der Dokumentarfilm aus dem Jahr 2011 schildert die Kindheit der Klitschko-Brüder auf sowjetischen Militärbasen, geprägt von sozialistischem Drill auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, und den prägenden Eindruck, den die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl auf sie hinterließ. Er begleitet sie durch ihr ganzes Leben – bis hin zu ihrem kometenhaften Aufstieg in den Olymp des Boxsports.

Das Angebot in der ARTE-Mediathek

KOLLEKTION ››
KRIEG IN DER UKRAINE
Aktuelle Reportagen, Dokumentationen und Hintergrundberichte.

DIENER DES VOLKES
Die Erfolgsserie, die Selenskyj zum Präsidenten machte
23-teilige Serie von Wolodymyr Selenskyj, Studio Kvartal 95, Ukraine 2015
online auf arte.tv bis 18. Mai 2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, ehemaliger Schauspieler und Komiker, spielt in dieser Serie eine Rolle, die sein Leben veränderte: einen Geschichtslehrer, der über Nacht zum Präsidenten der Ukraine wird. ARTE zeigt die Serie angesichts des großen öffentlichen Interesses an der Person Selenskyjs.

ARTE CONCERT
Unter arte.tv/ukraine_konzerte sind die musikalische Friedensandacht mit Daniel Hope und Alexey Botvinov, ein Solidaritätskonzert aus Riga sowie weitere bedeutsame Werke ukrainischer und europäischer Künstler:innen verfügbar. Unter dem Motto #Ukraine #notspeechless beziehen Kulturschaffende Stellung zur aktuellen Krise. 

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