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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 4. MAI 2019)

04.05.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 4. MAI 2019)

GALERIE DES ONLINE-MERKER: KÜNSTLERGESPRÄCH ZU „ALM-TRIEB“ BEI DEN FESTSPIELEN ERL (Gespräch am 23. Mai)

Komponisten und Regisseur zum  „ZYKLUS ZEITGENÖSSISCHER MUSIK“ bei den Festspielen Erl


Der Eintritt ist frei, zu Getränken sind Sie herzlich eingeladen, Voranmeldung ist nicht erforderlich (im Widerspruch zum Plakat)

Die Galerie des Online-Merker ist mit der U 6 bzw. mit der Linie 62 bequem zu erreichen (Bahnhof Meidling, dann die Vivenotgasse oder die Meidlinger Hautstrasse  3 Minuten bis zur Zeleborgasse runtergehen). Parkzone nur bis 19 h, also ist die Anreise mit dem Auto auch kein Problem

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Zur Neuregelung der Stehplatzpreise der Wiener Staatsoper ab der Saison 2019/2020

Rudolf von Alt: »Das Treppenhaus des k.k. Hof-Operntheaters«. Aquarell, 1873 (Ausschnitt) © Fürstliche Sammlungen Liechtenstein, Wien – Vaduz (Foto: Thomas Prochazka)
Rudolf von Alt: »Das Treppenhaus des k.k. Hof-Operntheaters«. Aquarell, 1873 (Ausschnitt). © Fürstliche Sammlungen Liechtenstein, Wien – Vaduz (Foto: Thomas Prochazka)

Die am 29. März 2019 angekündigten Änderungen und Erhöhungen der Preise für die Stehplatzkarten ab der Saison 2019/2020 sorgten unter den betroffenen Besuchern nicht nur für einigen Unmut, sondern auch Ratlosigkeit betreffend das zukünftige Procedere. »Der Merker« (Thomas Prochazka) will mit diesem Artikel die Fakten zusammenfassend darstellen.

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=7D65F030-6BEB-11E9-9F5B005056A64872
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TEL AVIV: FOTOS: DIE PASSAGIERIN  „The Passenger“ von Mieczyslaw Weinberg als israelische Erstaufführung am 1.5.2019

ZUM KURZBERICHT von Klaus Billand


Performing Arts Center Tel Aviv nach der Vorstellung. Foto: Klaus Billand


Copyright: Karl Forster


Copyright: Karl Forster


Copyright: Karl Forster

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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: 7. KAMMERKONZERT Do 16.05.2019

Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Stefaniensaal

 JERUSALEM QUARTET

Alexander Pavlovsky | Sergei Bresler Violine

Ori Kam Viola

Kyril Zlotnikov Violoncello

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Jerusalem Quartett. Foto: Jerusalem Quartett

Joseph Haydn | Streichquartett in G-Dur, op. 76/1, Hob. III:75
Béla Bartók | Streichquartett Nr. 5, Sz 102, BB 110
Antonín Dvořák | Streichquartett Nr. 12 in F-Dur, op. 96, Amerikanisches Quartett

„Das ist großes Musizieren“ (Süddeutsche Zeitung über das Jerusalem Quartet)

Kammermusik auf höchstem Niveau bietet das Jerusalem Quartet im Rahmen des 7. Kammerkonzerts. 1996 als junges, dynamisches Ensemble angetreten, entwickelten die israelischen Musiker über die Jahre ein breites Repertoire und klangliche Tiefe, ohne dabei auf ihre stets präsente Energie und ihre Neugier auf Neues zu verzichten. „Das so virtuose wie ausdruckssüchtige, dabei nie gewalttätige oder forcierte“ (Süddeutsche Zeitung) Spiel der vier Musiker zeigt an diesem Abend die Mannigfaltigkeit musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten. Beginnen wird die Zeitreise mit dem „Vater des Streichquartetts“, Joseph Haydn, dessen Œuvre mehr als 60 Quartette umfasst. Auf dem Programm steht das 1797 komponierte Streichquartett in G-Dur aus den Erdödy-Quartetten, op. 76. Es folgt mit dem expressiven 5. Streichquartett von Béla Bartók ein Sprung in die Moderne, ehe der Abend mit dem Amerikanischen Quartett Antonín Dvořáks endet. Erleben Sie mit dem Jerusalem Quartet „Leidenschaft, Präzision [und] Wärme“ (The Times).

TICKETS

Konzertkasse

Sparkassenplatz 2, 8010 Graz

Mo. 9-18 Uhr, Di.-Fr. 9-15 Uhr

0316 82 24 55, tickets@musikverein-graz.at
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EUROPABALLETT ST. PÖLTEN

Vor ausverkauftem Haus präsentierte am 27. April 2019 das Europaballett und das Choreo Center Europe Wolfgang Amadé, ein Ballett von Renato Zanella, frei interpretiert nach einer wahren Geschichte.

Ein gelungenes Werk, das manche Besucher derart berührte, dass sie ihren Emotionen freien Lauf ließen und zum Teil zu Tränen gerührt waren. Michael Fichtenbaum, künstlerischer Leiter des Europaballetts: “Ein Stück, das die Tänzer der Europaballetts St. Pölten vom ersten bis zum letzten Takt forderte. Mozart als Person zu verstehen, seine Musik aufzusaugen und entsprechend zu interpretieren war eine wahre Herausforderung”. Bestochen hat der erste Solist Florient Cador mit einer Umsetzung der Rolle “Mozart”, die authentisch und genial war. Joao Ludwig als Salieri war meisterhaft und sehr präzise. Besonders beeindruckend war Beatriz Scabor als “Der Tod”. Sie entführte durch ihre Körperhaltung und Ausdruck die Zuseher in die Welt des 18. Jahrhunderts. Bemerkenswert war das Zusammenspiel zwischen Ballett und Malerei, harmonisch inszeniert durch professionelle Beleuchtung. Christian Ludwig Attersee, der schon das Bühnenbild für Renato Zanellas Petruschka an der Wiener Staatsoper entwarf, und ein Jahr danach, das im Belgrader Madlenianum Opera & Theatre zu Renato Zanellas neuer Version von Wolfgang Amadé, zeichnet auch verantwortlich für die Bilder im Theater des Balletts. Mit dabei im Team war auch die mazedonische Modedesignerin Olgica Gjorogieva.

Bericht Seitenblicke

Weitere Termine „Wolfgang Amadé“:
Ariston Theater Sanremo 17. Mai 2019
Theater des Balletts St. Pölten 22. November 2019
Stadttheater Wiener Neustadt 23. November 2019
KroatischesNationaltheater Osijek 29. November 2019

Der Kuss:
Theater des Balletts St. Pölten 25. Mai 2019 | Premiere

Karten erhältlich unter:
+43 2742 230 000
tickets@europaballett.at
Ö-Ticket
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WIEN: VIOLINE SOLO, CRAZY! Einladung zur Veranstaltung „Original Wiener Heurigensonate“ von und mit Bernd GRADWOHL,
vielfach ausgezeichneter Dirigent, Komponist und Geiger.
„Musiker des Jahres“ anlässlich des 40 Jahr-Jubiläums des Klassik Senders Ö1.

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A great evening production!
Programmmusik für Fortgeschrittene nach Texten des, nicht ganz zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Grinzinger Heimatdichters Ernst A. Weinstein (E.A.W.!) mit idyllischen Landlern, schmissigen Polkas, wehmütigen Walzern, zünftigen Märschen, kontrapunktischen Grillen, zarten Jodlern, Tanzmusik zum „Niederknien“  nebst weiteren tollkühnen, hochdenkwürdigen Ungeheuerlichkeiten und obligatorischen, teils skurrilen Regieanweisungen.
Ticket: € 28,-
Kartenreservierung: per E-Mail tickets@theateramspittelberg.at oder telefonisch
unter +43 1 526 13 85.
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STUTTGART: ELMAR ROLOFF WIRD zum Staatsschauspieler ernannt

Der Schauspieler Elmar Roloff wird vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Staatsschauspieler ernannt. Der 75jährige Publikumsliebling erhält die Ehrung für seine außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen und seine über 25 Jahre währende Treue gegenüber dem Schauspiel der Württembergischen Staatstheater Stuttgart. Die feierliche Ernennung durch Staatssekretärin Petra Olschowski findet am Sonntag, den 5. Mai 2019um 14 Uhrstatt. Zuletzt wurde am Schauspiel Stuttgart im Jahr 1976 Wolfgang Höper zum Staatsschauspieler ernannt. Elmar Roloff wurde 1943 in Düsseldorf geboren. Nach einem Studium der Pädagogik und Germanistikarbeitete er zunächst als Lehrer, 1971 wagte er den Quereinstieg als Schauspieler am Zimmertheater Münster. Ab 1975 folgten mehrere Engagements an Theatern in Nürnberg, Freiburg, Kassel, Mannheim und Bonn. 1993 ging Roloff mit Friedrich Schirmer nach Stuttgart, seither ist er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Stuttgart. Im August 2018 feierte Elmar Roloff sein 25jähriges Jubiläum im Dienste der Württembergischen Staatstheater
.

Zu seinen wichtigsten Rollen zählen:
-Yvan in Kunst von Yasmina Reza (1996, Regie Marcel Keller)-
Onkel Wanja in Onkel Wanja von Tschechow (1999, Regie Nicolas Brieger)-
Simon in Über Leben/Leas Hochzeit von Judith Herzberg (2000, Regie Stephan Kimmig)-
Wladimir in Warten auf Godot von Samuel Beckett (2004, Regie Hasko Weber) –
Glagoljew in Platonow von Anton Tschechow (2005, Regie Karin Henkel) –
James Tyrone in Eines langen Tages Reise in die Nacht von Eugene O’Neill (2007, Regie Barbara David Brüesch) Gertrude in Hamlet von Shakespeare (2009, Regie Volker Lösch)-
Willy Loman in Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller (2011, Regie Jan Neumann) –
Jupiter in Amphitryon von Kleist (2011, Regie Kristo Šagor)
Lord Hastings in Richard III von Shakespeare (2014, Regie Robert Borgmann)
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 ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“-Schwerpunkt zum Tag der Befreiung, „24 Stunden Europa“

Außerdem: Filme zum 90. Geburtstag vom Audrey Hepburn, Gerald Fleischhacker in „Kabarett im Turm“, „Rusalka“ in „Erlebnis Bühne“ =

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 Am 8. Mai 1945 kapitulierte das nationalsozialistische Deutschland. Dazu präsentiert ORF III Kultur und Information einen umfangreichen TV-Schwerpunkt, der bereits am Wochenende startet. So zeigt die „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 4. Mai 2019, u. a. zwei ORF-III-Neuproduktionen, die an die Verbrechen unter dem Nazi-Regime und an jene Heldinnen und Helden erinnern, die sich diesem widersetzten. Außerdem würdigen Filmklassiker Hollywoodstar Audrey Hepburn, deren Geburtstag sich am 4. Mai zum 90. Mal jährt. Weiters steht am Sonntag, dem 5. Mai, mit Antonín Dvořáks Oper „Rusalka“ ein Highlight der klassischen Musik in einer Inszenierung von Otto Schenk auf dem Spielplan.

Samstag, 4. Mai:

Das Programm eröffnet am Samstag um 9.00 Uhr das Echtzeit-Fernsehereignis „24 Stunden Europa“. Für dieses TV-Großprojekt der Sender ARTE, rbb, SWR, BR und ARD-alpha begleiteten 45 Filmteams aus 26 Nationen 60 Europäerinnen und Europäer im Alter von 18 bis 30 Jahren einen Tag ihres Lebens mit der Kamera. ORF III unterstützt das Projekt medial und sendet insgesamt vier der 24 Stunden um 9.00, 15.50, 19.10 und 0.15 Uhr. Darin erhalten die Zuseherinnen und Zuseher einen Eindruck von der Lebensrealität junger Menschen in Europa, die über ihre Sorgen, Träume und Zukunftsvorstellungen sprechen.

Danach würdigt ORF III Ikone Audrey Hepburn anlässlich ihres 90. Geburtstags mit zwei Filmen, beginnend mit „Ein Herz und eine Krone“ (12.10 Uhr). Darin hält sich Hepburn alias Prinzessin Ann als Repräsentantin ihres Staates in Rom auf. Plötzlich hat sie von den zermürbenden Empfängen endgültig genug und verschwindet. Anschließend zeigt ORF III „Zusammen in Paris“ (14.05 Uhr). Drehbuchautor Richard Benson (William Holden) genießt das Leben in Frankreichs Hauptstadt, vergisst dabei aber an seinem neuen Script zu arbeiten. Sein Produzent entsendet ihm Gabrielle Simpson (Hepburn) – die bezaubernde Sekretärin soll den undisziplinierten Künstler nun endlich auf Trab bringen.

Um 16.55 Uhr steht eine neue Ausgabe der Reihe „GartenKULT“ auf dem Programm, diesmal zum Thema „Der smarte Garten“. Wie kann man einen Garten oder Balkon clever, schnell und einfach gestalten, ohne lange auf ein imposantes Ergebnis zu warten? Dieser Herausforderung stellen sich Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner.

Den Auftakt des „zeit.geschichte“-Abends macht die ORF-III-Neuproduktion „Diagnose: Unbrauchbar – ‚Euthanasie‘ im Nationalsozialismus“ (20.15 Uhr). Der Film von Regisseurin Uli Jürgens beschäftigt sich mit einer der grausamsten Maßnahmen des nationalsozialistischen Rassenwahns: dem sogenannten „Euthanasie“-Programm „Aktion T4“. Die Dokumentation „Mauthausen vor der Tür – Wiens vergessene Konzentrationslager“ (21.05 Uhr) von Judith Doppler und Kurt Mayer steht danach auf dem Programm. Mauthausen war nicht nur eines der grausamsten Konzentrationslager des „Dritten Reichs“. Zahlreiche, vor allem politische Häftlinge, wurden in Zweigstellen des Konzentrationslagers, in Simmering, Floridsdorf, Schwechat und in der Hinterbrühl, verteilt und vor allem der Rüstungsindustrie als Zwangsarbeiter zur Verfügung gestellt. Mit „Dianas Vermächtnis – Die Kinderretterin aus Tirol“ (21.50 Uhr) folgt eine weitere ORF-III-Neuproduktion: Regisseurin Iris Haschek beschäftigt sich mit Diana Budisavljević (geborene Obexer), jener Innsbruckerin, die während des Zweiten Weltkriegs Tausende Kinder vor dem sicheren Tod in Konzentrationslagern in Kroatien bewahrte. Sie gründete Rettungszentren für Kinder und fand Familien, die diese zeitweise adoptierten.

Zum Abschluss des ORF-III-Abends präsentiert Gerald Fleischhacker in „Kabarett im Turm“ (22.45 Uhr) sein Programm „Gustostückerl“, gefolgt von einem „Best of Karl Farkas“ (23.45 Uhr) in „ORF III Spezial“.

Sonntag, 5. Mai;

Am Sonntag setzt ORF III seinen Audrey-Hepburn-Filmschwerpunkt fort. Nach den Dakapos von „Zusammen in Paris“ (12.45 Uhr) und „Ein Herz und eine Krone“ (14.35 Uhr) ist die Filmikone in ihrer vielleicht bekanntesten Rolle zu sehen. Im Alter von 32 Jahren schlüpfte die Schauspielerin in „Frühstück bei Tiffany“ (16.35 Uhr) in die Rolle der Holly Golightly.

Im Hauptabend präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ aus der MET „Rusalka“ (20.15 Uhr) in einer Inszenierung von Otto Schenk aus dem Jahr 2014. Es dirigiert Yannick Nézet-Séguin, die Hauptrollen singen Renée Fleming, Dolora Zajick und Piotr Beczala.

Danach widmet sich ORF III erneut dem Tag der Befreiung und zeigt die „zeit.geschichte“-Dokumentation „Die Mauthausen-Kantate“ (23.00 Uhr) von Christian Rathner, die das Leben von Griechinnen und Griechen in Mauthausen beleuchtet.

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