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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 31. JULI 2021)

30.07.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 31. JULI 2021)

Kurzfristige Absagen beim gestrigen Münchner Konzert

Anna Netrebko musste ihre Mitwirkung am gestrigen Konzert wegen der erschwerten Reisebedingungen kurzfristig absagen. Anstelle des erkrankten Bryn Terfel hat Simon Keenlyside gesungen: Das Lied des Wolfram von Eschenbach aus dem 3. Aufzug „Tannhäuser“ „O du, mein holder Abendstern“ (Dirigent war Asher Fish)
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MÜNCHEN: HEUTE ENDET DIE ÄRA BACHLER. DIE BAYERSCHE STAATSOPER STREAMT „TRISTAN UND ISOLDE“

BEGINN 17 h

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Foto: Bayerische Staatsoper/ Wilfried Hösl

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HEUTE AUF 3 SAT: BAYREUTHER FESTSPIELPREMIERE „DER FLIEGENDE HOLLÄNDER“ – Aufzeichnung vom 25.7.

20,15 h bis 22,45 h

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Georg Zeppenfeld, Asmik Grigorian. Foto: Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Bayreuther Festspiele 2021: Der fliegende Holländer

3sat präsentiert die Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele mit Wagners romantischer Oper „Der fliegende Holländer“. Erstmals in der Geschichte der Festspiele trägt eine Frau die musikalische Verantwortung für eine Neuproduktion: Oksana Lyniv.
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VERONA: TURANDOT – 10 FOTOS

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ZU INSTAGRAM mit 10 Fotos
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Feuerwerk der Liedkunst
Die Internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart veröffentlicht den ersten Teil ihres Saisonprogramms 2021/22 bis Januar 2022

Impressum

Mit wunderbaren Künstlerinnen und Künstlern startet die Internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart (IHWA) in die Liedsaison 2021/2022, die wie immer geprägt ist von der freundschaftlichen Zusammenarbeit mit Partner-Institutionen vor Ort, allen voran der Staatsgalerie und der Staatsoper Stuttgart. Das IHWA-Langzeit-Projekt Der ganze Hugo Wolf wird ebenso fortgesetzt wie die konsequent hybride Präsentation der Konzerte auf der Online-LiedBÜHNE.

Die Konzerte im Überblick:

10 Jahre Galeriekonzerte – das reicht mindestens für vier prall gefüllte Festivaltage: Die IHWA und die Staatsgalerie Stuttgart feiern ihr gemeinsames Jubiläum mit dem LiedHERBST und vielen aparten Formaten wie der LiedLOUNGE, Lied for LUNCH, Lied & WEIN, LiedGENUSS sowie Live-Tonübertragungen nach draußen in die Rotunde der Staatsgalerie. Bewusst hat die IHWA vor allem freie Künstler*innen eingeladen, darunter zahlreiche ehemalige Preisträger*innen des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst Stuttgart. Gefördert werden die acht Konzerte durch das Impulsprogramm Kunst trotz Abstand des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mehr Informationen Anfang September in einer gesonderten Pressemeldung. (5. & 6. Oktober 2021 sowie 12. & 13. Oktober 2021, Staatsgalerie Stuttgart)

Im November 2019 begeisterten Brigitte Fassbaender und Pianist Wolfram Rieger mit dem Melodramen-Abend Enoch Arden von Richard Strauss das IHWA-Publikum. Mit dem Programm Von Hexen, Geistern und Dämonen ist die große Sängerin nun erneut zu Gast mit diesem ungewöhnlichen Genre, im Gepäck Werke von Robert Schumann, Franz Liszt, Carl Reinecke und Franz Schubert. (11. Dezember 2021, Wilhelma Theater Stuttgart)

Mindestens ebenso selten auf dem Konzertpodium zu erleben wie Melodramen sind Franz Schuberts Lieder und Ensembles für Männerstimmen in solistischer Besetzung. Schubert Hoch 5 hält mit tollen Interpreten dagegen, alle mit starkem Bezug zum Stuttgarter Liedgeschehen: Ilker Arcayürek, Patrick Grahl, Jan Petryka (Tenor), N. N. (Bariton), David Steffens (Bass) und Markus Hadulla am Klavier. (24.Oktober 2021, Hospitalhof Stuttgart)

Die Stuttgarter Opernsängerin Helene Schneiderman hat Ich sang um mein Leben ihrer Mutter gewidmet, der Holocaust-Überlebenden Judith Schneiderman. Der bewegende musikalisch-literarische Abend kombiniert Lieder unter anderem von Franz Schubert, Gustav Mahler und Jerry Bock mit jiddischen Volksliedern sowie gelesenen Auszügen aus der gleichnamigen Autobiographie ihrer Mutter. Das Konzert ist Teil des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und wird flankiert von dem Education-Projekt Der Mensch muss eine Heimat haben. An der Seite von Helene Schneiderman: André Morsch (Bariton), Franziska Walser (Lesung) und Götz Payer am Klavier. (15. & 16. November 2021, Theaterhaus Stuttgart)

Der Bassist Günther Groissböck war zuletzt im Januar 2019 mit Franz Schuberts Winterreise zu Gast bei der IHWA. Nun kehrt er zusammen mit den Philharmonia Schrammeln und Wiener Liedern von Ferdinand Raimund bis André Heller nach Stuttgart zurück. S’ist einmal im Leben so… sorgt für einen schwungvollen, dezidiert Wienerischen Auftakt zu einem hoffentlich besseren Jahr 2022. (16. Januar 2022, Neues Schloss Stuttgart, Weißer Saal)

Fortsetzung folgt – die etablierten IHWA-Formate:

In dem Galeriekonzert Par tous les sens präsentieren Bariton Thomas Oliemans und Pianist Marcelo Amaral Werke von Claude Debussy, Gabriel Fauré und Francis Poulenc – und damit ein maßgeschneidertes Programm zur Ausstellung Mit allen Sinnen! Französischer Impressionismus, die noch bis 5. September 2021 zu sehen ist. (3. September 2021, Staatsgalerie Stuttgart)

Nach langer Zwangspause biegt die IHWA mit ihrem ambitionierten Langzeitprojekt Der ganze Hugo Wolf in die Zielgeraden ein. Das 11. Konzert mit dem Fokus auf Wiegen- und Tanzliedern Hugo Wolfs bestreiten Mirella Hagen (Sopran), Samuel Hasselhorn (Bariton), Kerstin Mörk (Klavier) und Tobias Truniger (Moderation), einmal mehr mit bekannten Liedern ebenso wie mit selten aufgeführten Werken aus dem Nachlass. (5. November 2021, Hospitalhof Stuttgart)

Die IHWA freut sich auch auf die Fortsetzung der beliebten Stuttgarter Liedkonzerte in Zusammenarbeit mit der Staatsoper Stuttgart. Das erste Konzert der Saison präsentiert die Mitglieder des Solistenensembles Josefin Feiler (Sopran), Elliott Carlton Hines (Bariton), Torsten Hofmann (Tenor) und den Pianisten Stefan Schreiber (18. November 2021, Staatsoper Stuttgart).
 Die IHWA setzt schon lange und nicht erst seit Corona konsequent auf ein Hybrid-Modell und komplementiert ihr Programm durch digitale Angebote auf der Online-LiedBÜHNE wie Konzertaufzeichnungen, Live Streams und weitere Online-Formate, darunter die LiedLOUNGE mit ergänzenden Künstlergesprächen. Mit der Volksbank Stuttgart als Förderpartner und dank einer Sonderförderung durch das Projekt Kultur.Gemeinschaften im Rahmen von Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder können die Angebote auf der IHWA-LiedBÜHNE wieder kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. (September 2021: Internationaler Wettbewerb für Liedkunst – Best of / Oktober 2021: LiedHERBST LIVE / November 2021: Der ganze Hugo Wolf / Dezember 2021: Schubert: Schiller- & Goethe-Balladen)

Ein herzliches Dankeschön der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie an
– das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart für die beständige Unterstützung zur Realisierung der Konzertprogramme und die beständige institutionelle Förderung
– die zahlreichen weiteren Förderer: die Berthold Leibinger Stiftung GmbH, die Wilfried & Martha Ensinger Stiftung, die Volksbank Stuttgart eG, Richard Kriegbaum, die Péter Horváth Stiftung und die Peter Linder-Stiftung sowie viele private Spender
– die vielen langjährigen Veranstaltungs- und Kooperationspartnern in Stuttgart und der Region, allen voran die Staatsoper Stuttgart, die Staatsgalerie Stuttgart und die Internationale Bachakademie Stuttgart
– die kontinuierlichen Medienpartner SWR2 / SWR2 Kulturservice und Deutschlandfunk für die Ankündigung und Ausstrahlung der Konzerte.

In diesem Jahr schaut die IHWA außerdem mit Dankbarkeit auf die großzügigen Projektförderungen durch 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, durch Kultur.Gemeinschaften im Rahmen von Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder sowie durch Kunst trotz Abstand des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

hallo
Diana Haller & Ensemble Diderot in Venezia Barocca. Musik aus Tiepolos Zeiten. Galeriekonzert im Januar 2020. Foto Kodor Moghrabi

Mehr unter: www.ihwa.de
Kartenreservierung unter Tel. 0711-72233699 oder karten@ihwa.de
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„KLASSIKAMPLATZ“ IN POYSDORF/ NÖ: CAMILLA NYLUND UND ANTON SARIS MIT „ARIADNE AUF NAXOS“

13. AUGUST

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ORF III am Wochenende: TV-Premiere von Johann Strauss’ „Eine Nacht in Venedig“ aus der Sommerarena Baden 2021

Außerdem: „zeit.geschichte“-Abend zur österreichischen Schifffahrtgeschichte mit neuer ORF-III-Doku, „Berggespräche“, „Die doppelte Frau“ und Gottesdienst

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information präsentiert am Sonntag, dem 1. August 2021, im Hauptabend Johann Strauss’ Operette „Eine Nacht in Venedig“ aus der Sommerarena Baden. Die Klassikplattform myfidelio präsentiert den Abend ebenfalls live um 20.15 Uhr sowie im Anschluss als Video-on-Demand zum Nachsehen auf www.myfidelio.at. Bereits am Samstag, dem 31. Juli, wirft ORF III im Rahmen eines vierteiligen „zeit.geschichte“-Abends einen Blick auf die rot-weiß-rote Schifffahrtgeschichte. Den Auftakt macht die ORF-III-Neuproduktion „Österreicher auf der Suche nach dem American Dream“.

Samstag, 31. Juli

Am Nachmittag um 16.00 Uhr trifft Andreas Jäger den Schauspieler und Kabarettisten Fritz Egger in Bischofshofen im Salzburgerland zum „Berggespräch“. Die Wanderung startet mit einem Blick vom „Zitterbalken“ der Paul-Außerleitner-Skisprungschanze. Unterwegs zeigt Egger, wie er von einem österreichischen Dialekt mühelos in den nächsten wechselt, und erklärt, warum man nur im nüchternen Zustand glaubwürdig einen Betrunkenen spielen kann. Im Vorabend steht die finale Folge des Doku-Fiction-Dreiteilers „Die doppelte Frau“ (20.00 Uhr) auf dem Programm – aufbereitet als spannender Ermittlungsfall.

Im Hauptabend startet der vierteilige „zeit.geschichte“-Abend im Zeichen der rot-weiß-roten Schifffahrtgeschichte mit der ORF-III-Neuproduktion „Österreicher auf der Suche nach dem American Dream“ (20.15 Uhr) von Rudolf Klingohr und Tanja Rogaunig. Alleine im Jahr 1913 verließen mehr als 40.000 Österreicherinnen und Österreicher mit den Schiffen der „Austro Americana“ ihre Heimat in Richtung Neue Welt. Der Film zeichnet die Geschichte der heute vergessenen österreichischen Reederei und ihrer Passagiere nach. Für etwas mehr als die Hälfte von ihnen wurden die USA zur neuen Heimat, die anderen kehrten oft nach nur wenigen Jahren nach Hause zurück – manche hatten Glück und gingen in ihren Heimatorten als vermögende und von allen beneidete „Amerikaner“ in die Annalen ein. Danach zeigt ORF III die ersten beiden Teile der ebenfalls von Rudolf Klingohr und Tanja Rogaunig gestalteten Doku-Trilogie „Volle Kraft voraus“, die sich auf die Spuren der k. u. k. Kriegsmarine begibt: „Auf allen Meeren in der Kaiserzeit“ (21.05 Uhr) und „Die k. u. k. Kriegsmarine“ (21.55 Uhr). Der Abend schließt mit der Doku „Tragödie in der Adria – Der Untergang der ‚Linz‘“ (22.45 Uhr) über das größte Unglück der österreichischen Schifffahrtgeschichte.

Sonntag, 1. August

Am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr startet „ORF III LIVE“ mit der Übertragung des katholischen Gottesdienstes aus der Dompfarre Eisenstadt in den Programmtag.

Im Hauptabend präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ Johann Strauss’ musikalisches Meisterwerk „Eine Nacht in Venedig“ (20.15 Uhr) aus der Sommerarena Baden. Michael Zehetner dirigiert das Orchester der Bühne Baden, für die Inszenierung zeichnet Thomas Smolej verantwortlich. Die Operette in drei Akten ist eines von Strauss‘ meistgespielten Werken – ein heiteres Katz-und-Maus-Spiel um den vom Luxus verwöhnten Herzog von Urbino, verkörpert von Iurie Ciobanu. Der Herzog ist ein bekannter Frauenheld. Sein Leibbarbier Caramello (Clemens Kerschbaumer) wiederum ist mit dem armen Fischermädchen Annina (Ivana Zdravkova) liiert, das versteht, des Herzogs Pläne zu durchkreuzen. Intrigen innerhalb der Senatorenschaft, List und Witz der Frauen und der berühmte Karneval in Venedig sind die Ingredienzen dieses Publikumshits.
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