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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 29. SEPTEMBER 2018)

29.09.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 29. SEPTEMBER 2018)

Wiener Staatsballett: Einblicke in die Premiere von Manuel Legris’ „Sylvia“ beim „World Ballet Day“

Am 10. November 2018 feiert mit Sylvia Ballettdirektor Manuel Legris’ zweite abendfüllende Choreographie Premiere an der Wiener Staatsoper.


Foto: Youtube

Einen ersten Eindruck in die Neuproduktion gibt die Compagnie beim World Ballet Day am Dienstag, 2. Oktober 2018:

Über die Facebook-Seite des Wiener Staatsballetts www.facebook.com/WienerStaatsballett wird von 15.15 Uhr bis 15.45 Uhr (CET) live ein Probenausschnitt aus Sylvia gestreamt. Manuel Legris leitet die Probe im Großen Ballettsaal der Wiener Staatsoper mit der Ersten Solotänzerin Ketevan Papava, den Solotänzerinnen Ioanna Avraam, Alice Firenze und Nikisha Fogo sowie dem Corps de ballet.

Auf Einladung des Londoner Royal Ballet – neben dem Australian Ballet und dem Bolshoi Ballet einer der Hauptorganisatoren des „World Ballet Day“ – nimmt das Wiener Staatsballett heuer bereits zum dritten Mal an dieser internationalen Veranstaltung teil, die weltweit durch Livestreaming von Proben- und Trainingseinheiten (Backstage-)Eindrücke in die Arbeit zahlreicher bekannter Kompanien ermöglicht.

www.facebook.com/WienerStaatsballett

http://worldballetday.com/

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FRANKFURT ERNEUT „OPERNHAUS DES JAHRES“


Außenansicht: Copyright: Barbara Aumüller

Im Rahmen der alljährlichen Umfrage des Fachmagazins Opernwelt wurde zur Saison 2017/18 die Oper Frankfurt nach 1996, 2003 und 2015 zum vierten Mal sowie zum dritten Mal innerhalb der Intendanz von Bernd Loebe zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt. Zehn von insgesamt 50 internationalen und unabhängigen Autoren der Publikation gaben diesmal ihre Stimme für das Haus am Willy-Brandt-Platz ab.

Zur Begründung äußert sich die Opernwelt wie folgt: „Gewürdigt wird ein Haus, das unter Intendant Bernd Loebe und seinem Team seit vielen Jahren durch ein klug ausbalanciertes Programm, starke Regiehandschriften, eine exzellente Repertoirepflege und hohe Ensemblekultur Aufsehen erregt.“

Bereits im August 2018 hat die Oper Frankfurt auch in der Autorenumfrage der vom Bühnenverein herausgegebenen Deutschen Bühne zum neunten Mal den Spitzenplatz in der Kategorie „Überzeugende Gesamtleistung eines Hauses“ eingenommen.

Damit wurde erst zum zweiten Mal in der Geschichte der beiden Autorenumfragen ein und dasselbe Opernhaus auf den ersten Platz gewählt: sowohl 2015 als auch 2018 war bzw. ist das die Oper Frankfurt.


Bernd Loebe, Dr. Ina Hartwig. Copyright: Barbara Aumüller

Bernd Loebe nimmt diese erneute Auszeichnung auch im Namen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit großer Freude entgegen: „Offensichtlich haben wir hier in Frankfurt eine glückliche Hand bei der Auswahl der Dirigenten und Sänger. Renommierte Regisseure und Ausstatter kommen gerne hier her, sie fühlen sich verstanden. Das Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter seinem Generalmusikdirektor Sebastian Weigle sowie der Chor der Oper Frankfurt unter seinem Leiter Tilman Michael haben Lust an der Arbeit, so wie auch alle weiteren Abteilungen des Hauses an einem Strang ziehen. Dies alles garantiert ein gleichbleibendes künstlerisches Niveau. 2017/18 war in der Tat eine höchst erfolgreiche Spielzeit für uns, eine von Presse und Publikum begeistert aufgenommen Produktion reihte sich an die andere. Ich hoffe, dass wir auf diesem Weg weitergehen können und dass die wichtigen Entscheidungen, welche die Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt betreffen, von den Verantwortlichen auch im Sinne der künstlerischen Kontinuität getroffen werden.“

Auch Frankfurts Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig freut sich über das gute Abschneiden der Oper Frankfurt: „Ich gratuliere Intendant Bernd Loebe und seinem gesamten Team zu dieser erneuten Auszeichnung! Sie ergänzt eine Reihe von Würdigungen, die das Haus bereits entgegen nehmen durfte. All diese Auszeichnungen bestätigen das hohe Niveau der Oper Frankfurt. Es ist Bernd Loebe und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, dass das Opernhaus unserer Stadt durch seine außergewöhnlichen Inszenierungen einen so hohen internationalen Stellenwert genießt. Dieses Niveau gilt es für die Zukunft zu sichern: sowohl inhaltlich, als auch bezogen auf die bauliche Ausgestaltung dieses Hauses. Dafür werde ich mich mit aller Kraft einsetzen!“

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MÜNCHEN/ Staatstheater am Gärtnerplatz: HEUTE WIEDERAUFNAHME „DIE LUSTIGE WITWE“

 

die Operette DIE LUSTIGE WITWE von Franz Lehár zeigt das Gärtnerplatztheater wieder ab 29. September.
Danilos und Hannas finales Liebesbekenntnis »Lippen schweigen« zählt noch immer zu den Evergreens des musikalischen Unterhaltungstheaters. Mit seinen unerschöpflichen melodischen Einfällen und bezaubernden orchestralen Farben traf Lehár genau den Nerv seiner Zeit. Noch heute zählt das Werk zu den beliebtesten Stücken des Genres. In seiner Neuinszenierung dieser Operette für das Gärtnerplatztheater spürte Staatsintendant Josef E. Köpplinger den feinfühligen psychologischen Abgründen dieses zeitlosen Klassikers nach.

Musikalische Leitung   Michael Brandstätter / Mario Hartmuth

Regie   Josef E. Köpplinger

Choreografie   Adam Cooper

Gisela Ehrensperger, Sigrid Hauser, Dagmar Hellberg, Sophie Mitterhuber,  Ann-Katrin Naidu, Alexandra Reinprecht, Jasmina Sakr, Camille Schnoor, Susanne Seimel | Frank Berg, Maximilian Berling, Adam Cooper, Juan Carlos Falcón, Christoph Filler, Hans Gröning, Liviu Holender, Lucian Krasznec, Maximilian Mayer, Peter Neustifter, Holger Ohlmann, Daniel Prohaska

 Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Vorstellungen

September 29 / 30
Oktober 31
November 3
Dezember 22 / 30 / 31
Januar 19 / 20

Preise 4 bis 80 Euro. Karten  gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de

Weitere Informationen finden Sie HIER,
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WIENER BURGTHEATER: HEUTE PREMIERE „GLAUBE, LIEBE , HOFFNUNG“

Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth unter Mitarbeit von Lukas Kristl

1932. Im Zuge der Weltwirtschafskrise erstarken populistische Bewegungen und schließlich der Nationalsozialismus in Mitteleuropa. Viele Menschen sind arbeitslos. Auch Elisabeth, eine junge Frau. Sie hat kein Geld, keine Arbeit, keinen Mann. Aber sie hat gehört, dass man im Anatomischen Institut die eigene Leiche verkaufen könne, für die Wissenschaft, wenn man gestorben ist. Das Geld dafür bekomme man aber im Voraus – ein Irrtum, wie sich herausstellt.

Man weist Elisabeth auf die gesetzlichen Bestimmungen hin, nach denen der Staat keine „lebendigen“ Toten kaufe. Vor dem Institut lernt sie einen Präparator kennen, der ihr Geld für einen Gewerbeschein leiht, mit dem die junge Frau aber erst mal eine noch fällige Strafe bezahlt. Der Präparator zeigt sie an, wegen Betrug, Elisabeth kommt für zwei Wochen ins Gefängnis. Nach ihrer Entlassung lernt sie den Polizisten Alfons Klostermeyer kennen. Er verspricht ihr die Ehe. Bei einer Razzia der Polizei, die Elisabeth in Verdacht hat, als Prostituierte zu arbeiten, erfährt Alfons von ihrer Vorstrafe. Um seine Karriere nicht zu gefährden, verlässt er seine Braut. In ihrer Not geht Elisabeth ins Wasser.

Eine junge Frau wird Opfer einer Welt voll Brutalität und Einsamkeit im – wie Horváth schreibt – „gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft, diesem ewigen Schlachten, bei dem es zu keinem Frieden kommen soll“. 

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ORF III am Wochenende: „Die Lange Nacht des Plácido Domingo“ mit sechs seiner Klassik-Highlights

Außerdem: „zeit.geschichte“-Tripel „Alltag unterm Hakenkreuz“, „Berggespräche“ mit Simon Schwarz, Gustav im „Soundcheck Österreich“ =

Wien (OTS) – Nicht nur die 19. „ORF-Lange Nacht der Museen“ (am 6. Oktober ganztags in ORF III) steht bevor – ORF III Kultur und Information ehrt am Sonntag, dem 30. September 2018, einen der größten Opernstars unserer Zeit und präsentiert „Die Lange Nacht des Plácido Domingo“ mit sechs seiner schönsten Opern- und Konzert-Highlights. Am Samstag, dem 29. September, steht in ORF III wieder „zeit.geschichte“ auf dem Programm mit drei Teilen „Alltag unterm Hakenkreuz“.

Samstag, 29. September: „Unser Österreich: Berggespräche: Simon Schwarz am Untersberg“ (17.50 Uhr), dreimal „zeit.geschichte: Alltag unterm Hakenkreuz: Mit der Kamera an der Ostfront“ (ab 20.15 Uhr), „Kleinkunst: Lukas Resetarits: Zeit“ (22.20 Uhr), „Soundcheck Österreich: Gustav“ (23.25 Uhr)

ORF-III-Moderator Andreas Jäger ist diesmal in den „Berggesprächen“ (17.50 Uhr) mit Schauspieler Simon Schwarz am Untersberg unterwegs. Schwarz wohnt zwar seit mehr als 20 Jahren in Berlin, sein Herz aber schlägt bis heute für die Berge. Eine ganz besondere Beziehung hat er zu Salzburg, wo er schon zweimal die begehrte Rolle des Teufels im Jedermann spielte.

Im Hauptabend steht die Reportage-Trilogie „Mit der Kamera an der Ostfront“ (20.15, 20.55, 21.40 Uhr), die Teil des Doku-Neunteilers „Alltag unterm Hakenkreuz“ ist, auf dem Programm. Präsentiert wird die Reihe von Schauspieler Friedrich von Thun. „Mit der Kamera an der Ostfront“ zeigt eindrucksvolle Aufnahmen des Amateurfilmers Götz Hirt-Reger, der 1920 in Leipzig geboren wurde und seine Erfahrungen und den Alltag im NS-Regime mit der eigenen Kamera dokumentierte. So wird er zum Reichsarbeitsdienst, dann zur Grundausbildung bei der Wehrmacht und schließlich im Winter 1942 als Soldat an die Ostfront geschickt. Seine Aufnahmen zeigen unzensiert und aus der Sicht eines einfachen Soldaten seine Erlebnisse im besetzten Polen und den grausamen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion.

Um 22.20 Uhr stellt Lukas Resetarits in seinem Programm „Zeit“ die essenziellen Fragen: Was ist Zeit, warum vergeht sie und ist Wahrheit nun wirklich eine Tochter der Zeit?

Abschließend bietet ORF III in „Soundcheck Österreich“ erneut der heimischen Musikszene eine Bühne und zeigt „Gustav“ (23.25 Uhr) aus dem ORF RadioKulturhaus. Unter ihrem Künstlernamen präsentiert Eva Jantschitsch ein Potpourri unterschiedlichster Musikgenres. So trifft experimenteller Sound auf volkstümliche Blasmusik, Schlager auf sizilianische Mandolinen.

Sonntag, 30. September: sechsmal „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ – „3 Stars in Vienna“ (18.30 Uhr), „Macbeth mit Anna Netrebko & Plácido Domingo“ (20.15 Uhr), „Roméo et Juliette“ (22.45 Uhr), „Plácido Domingos Sevilla – Eine humorvoll-musikalischer Reiseführer“ (1.35 Uhr), „La Traviata“ (2.40 Uhr), „Tosca“ (4.30 Uhr)

Eine Nacht ganz im Zeichen des Opernstars Plácido Domingo: ORF III zeigt von 18.30 Uhr bis 7.00 Uhr morgens sechs seiner schönsten Konzert- und Opernproduktionen. Highlight ist Verdis „Macbeth“ mit dem Traumpaar Anna Netrebko und Plácido Domingo aus der Staatsoper Unter den Linden Berlin 2018.

Den Auftakt macht das Konzert aus dem Schlosspark Schönbrunn 2008 „3 Stars in Vienna“ (18.30 Uhr), bei dem ebenfalls Anna Netrebko und Plácido Domingo an der Seite von Rolando Villazón zu erleben sind. Auf dem Programm stehen u. a. Werke von Maurice Ravel, Jacques Offenbach und Johann Strauß. Es spielen die Wiener Philharmoniker, das Dirigat hat Georges Prêtre. Danach folgt Giuseppe Verdis „Macbeth“ (20.15 Uhr) aus der Staatsoper Unter den Linden Berlin 2018. Die Neuinszenierung von Harry Kupfer wird dirigiert von Daniel Barenboim. Neben Anna Netrebko und Plácido Domingo singen u. a. Kwangchul Youn, Evelin Novak, Fabio Sartori und Florian Hoffmann. Danach wechselt Domingo in die Rolle des Dirigenten in „Roméo et Juliette“ (22.45 Uhr) aus der Wiener Staatsoper 2017. Juan Diego Flórez und Aida Garifullina begeistern in den Titelrollen des tragischen Liebespaars. Es folgt „Plácido Domingos Sevilla – Ein humorvoll-musikalischer Reiseführer“ (1.35 Uhr). Mit diesem Konzertzusammenschnitt erweist Domingo dem spanischen Andalusien eine besondere Ehre. Zu sehen sind beliebte Arien u. a. aus den Opern „Carmen“, „Don Giovanni“ und „Il barbiere di Siviglia“ – allesamt gefilmt in der Kulisse der andalusischen Hauptstadt. Weiter geht es mit der Opernverfilmung „La Traviata“ (2.40 Uhr) aus dem Jahr 1982 von Regisseur Franco Zeffirelli. Teresa Stratas übernimmt die Rolle der Violetta Valery, Plácido Domingo die des Alfredo Germont. „Die Lange Nacht des Plácido Domingo“ schließt mit einer weiteren Opernverfilmung – mit Giacomo Puccinis „Tosca“ (4.30 Uhr) aus dem Jahr 1976. Regie führt Gianfranco De Bosio, die musikalische Leitung hat Bruno Bartoletti inne. Neben Domingo spielen Alfredo Mariotti, Giancarlo Luccardi, Raina Kabaivanska und Sherrill Milnes.

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Der Text von Mozart/Schikaneders  “ Die Zauberflöte : Was muss geändert werden, was darf bleiben?

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Eine kritische Auseinandersetzung um die Deutung der „Zauberflöte“

Ein Beispiel (1. Akt, Szene 3):

„Ein Weib tut wenig, plaudert viel“, sagt der alte Priester in 1,15

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KONZERT THEATER BERN: Hätte Mozart getindert?

Cosὶ fan tutte Dramma giocoso in zwei Akten von W. A. Mozart, Libretto von Lorenzo da Ponte In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Premiere: Sonntag 14. Oktober 2018, 18:00 Uhr, Stadttheater

Dating-Plattformen wie Tinder & Co. haben das Liebesleben des modernen Menschen grundlegend verändert. Auf ihren Profilen inszenieren die UserInnen die scheinbar vorzüglichste Version ihrer selbst, es wird kaschiert, geflunkert, getäuscht. Aber wohin führt diese Selbstoptimierung in unseren Liebesbeziehungen? Sind die potentiellen LiebespartnerInnen wirklich authentisch?

Solche und ähnliche Fragen stellten bereits W. A. Mozart und Lorenzo da Ponte in ihrer weltberühmten Oper Cosὶ fan tutte. Der junge Regisseur Maximilian von Mayenburg nimmt sich des Opernklassikers an und transportiert ihn in die Zeit von Tinder & Co. Er setzt seine ProtagonistInnen in eine After-Party-Situation, wo sie vom listigen Barkeeper Alfonso zu wirren Liebesexperimenten in seiner Bar verführt werden. Von Mayenburg ist dem Berner Publikum bereits bestens bekannt als Regisseur von The Turn of the Screw in der Saison 2016.2017.

Mit Cosὶ fan tutte vollendet Chefdirigent Musiktheater Kevin John Edusei am Konzert Theater Bern nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni den Mozart-da-Ponte-Zyklus. Zudem wird sich unser neues Ensemblemitglied Michal Marhold (Bariton) dem Publikum als Guglielmo vorstellen.

 

 

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