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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 27. OKTOBER 2018)

27.10.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 27. OKTOBER 2018)

SONNTAG WIRD AUF WINTERZEIT UMGESTELLT!

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Wann ist Zeitumstellung 2018 auf Winterzeit? Stellt man die Uhren vor oder zurück?

Zeitumstellung im Oktober 2018: Wann stellen wir die Uhren auf Winterzeit um? Müssen wir sie vor- oder zurückstellen? Hier finden Sie die Antworten.
Im Oktober werden die Uhren umgestellt – und zwar am letzten Wochenende im Oktober. Dann wird von der Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt.
Folgerichtig ist die zweite Zeitumstellung in diesem Jahr also am Sonntag, 28. Oktober 2018 – um 3 Uhr in der Früh werden alle Uhren um eine Stunde zurück gestellt.
In dieser Nacht bekommen wir eine Stunde Schlaf geschenkt. Es bedeutet aber auch: Künftig wird es eine Stunde früher dunkel.

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ORF III am Wochenende: Vier ORF-III-Neuproduktionen in der „zeit.geschichte“ mit u. a. „Auf den Spuren der Republik“

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Außerdem: „In memoriam Rudolf Gelbard“, ORF-III-Eigenproduktion „Die schönsten Stimmen Österreichs“ in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“

Wien (OTS) – Am Wochenende setzt ORF III Kultur und Information die „Nationalfeiertagswoche“ anlässlich des 100-jährigen Republikjubiläums mit u. a vier „zeit.geschichte“-Neuproduktionen am Samstag, dem 27. Oktober 2018, fort. Am Sonntag, dem 28. Oktober, gedenkt ORF III des am 24. Oktober verstorbenen Journalisten, Zeitzeugen und KZ-Überlebenden Rudolf Gelbard mit dem Dokumentarfilm „Der Mann auf dem Balkon“. Zudem zeigt ORF III u. a. alle vier Teile der „Bockerer“-Filmreihe sowie die neue ORF-III-Eigenproduktion „Die schönsten Stimmen Österreichs“ in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“.

Samstag, 27. Oktober: vier „Filmklassiker in Rot-Weiß-Rot“ (ab 9.20 Uhr), viermal „zeit.geschichte“ mit „Österreichs Soldaten – Weltweit im Einsatz“ (19.25 Uhr), Folgen drei und vier von „Auf den Spuren der Republik“ (20.15 Uhr, 21.00 Uhr), „Im Dreieck der Macht“ (21.50 Uhr), „DENK mit KULTUR“ mit Krisch und Werger (22.40 Uhr), Werger-Konzert in „Soundcheck Österreich“ (23.35 Uhr)

Mit vier „Filmklassikern in Rot-Weiß-Rot“ startet ORF III in den Programmtag. Publikumsliebling Hans Moser ist in allen vier Produktionen – „Schäm dich, Brigitte“ (9.10 Uhr), „Wir bitten zum Tanz“ (10.35 Uhr), „Ober, zahlen!“ (12.00 Uhr) und Hallo, Dienstmann (13.30 Uhr) – mit unterschiedlichen Missverständnissen und Liebeswirren konfrontiert. Ab 19.25 Uhr zeigt ORF III in der Programmleiste „zeit.geschichte“ vier Neuproduktionen, beginnend mit der Dokumentation „Österreichs Soldaten – Weltweit im Einsatz“ von Walter Seledec. Der Film begibt sich auf die Spuren des österreichischen Bundesheers und beginnt seine Erkundungen in der Zeit der Monarchie, als sich bereits die k. u. k. Truppen am internationalen Geschehen beteiligten. Im Hauptabend folgen die beiden letzten Filme der vierteiligen Dokureihe „Auf den Spuren der Republik“ mit Altbundespräsident Heinz Fischer als Präsentator. Zunächst geht es in „1966–1989“ (20.15 Uhr) um Wirtschaftswunderjahre. Eine heile Zeit für viele, aber auch eine Periode, in der die Österreicher/innen langsam vom Schatten ihrer eigenen Vergangenheit heimgesucht werden. 1968 ist das Jahr der Studentenunruhen sowie der Niederschlagung des Prager Frühlings, was auch Österreich die Härte des Kalten Kriegs spüren lässt. Anschließend ist die vierte und letzte Folge „1989–2018“ (21.00 Uhr) zu sehen. Ende der 1980er Jahre ist Österreich nach dem Fall Waldheim mit der Aufarbeitung der NS-Zeit beschäftigt. Die Rede von Bundeskanzler Vranitzky 1991, in der er die Mitverantwortung Österreichs an den Verbrechen dieser Zeit betont, bringt eine nachhaltige Wende im Umgang mit der Vergangenheit. 1995 findet Österreich seinen Platz in der Europäischen Union. Innenpolitisch werden allerdings Wendezeiten eingeläutet, die das Ende der gewohnten Regierungsaufteilung zwischen SPÖ und ÖVP bedeuten. Die vierte neue ORF-III-Doku des Abends ist „Im Dreieck der Macht“ (21.50 Uhr) von Iris Haschek über das Machtverhältnis zwischen den obersten Repräsentanten von Wiener Rathaus, Bundeskanzleramt und Leopoldinischem Trakt der Wiener Hofburg. Der Film beleuchtet mit Originalzitaten, Zeitzeugenberichten und einer Fülle historischen Archivmaterials ein ganz spezielles Beziehungsdreieck der österreichischen Zeitgeschichte – eines, das bis heute nachwirkt. Anschließend meldet sich Dialektsängerin und Moderatorin Birgit Denk samt Band mit dem Late-Night-Format „DENK mit KULTUR“ zurück, diesmal mit den Gästen „Johannes Krisch und Stefanie Werger“ (22.40 Uhr). Dass Schauspieler Johannes Krisch singen kann, weiß man spätestens seit dem „Falco Tribute Konzert“ am Donauinselfest 2017 – diesmal stimmt er den Wienerlied-Klassiker von Karl Hodina „Herrgott aus Sta“ an. Stefanie Werger gibt diesmal nicht einen eigenen Hit, sondern Janis Joplins „Me and Bobby McGee“ zum Besten. Mehr von der Austropopperin steht abschließend In „Soundcheck Österreich“ auf dem Spielplan: „Stefanie Werger –Lampenfieber – die letzte große Rock Tournee 1999“ (23.35 Uhr). Die Sängerin präsentiert in dem Konzert ihre beliebtesten Liebesballaden und fetzigsten Songs.

Sonntag, 28.Oktober: „In memoriam Rudolf Gelbard: ORF III Spezial: Der Mann auf dem Balkon“ (9.30 Uhr und Dakapo 23.15 Uhr), Dakapo von „Der Bockerer“ (12.05 Uhr), „Der Bockerer II – Österreich ist frei“ (13.50 Uhr). „Der Bockerer III – Die Brücke von Andau“ (15.35 Uhr), „Der Bockerer IV – Prager Frühling“ (17.10 Uhr), zweimal „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ mit „Die schönsten Stimmen Österreichs“ (20.15 Uhr) und „Juan Diego Flórez & Friends“ (21.30 Uhr).

ORF III zeigt „In memoriam Rudolf Gelbard“ die Produktion „Der Mann auf den Balkon“ (9.30 Uhr und Dakapo um 23.15 Uhr) von Kurt Brazda. Der Dokumentarfilm aus dem Jahre 2008 führt nicht nur an die Schauplätze von Gelbards Kindheit in Wien, sondern begleitet ihn auch auf einer Fahrt nach Terezin/Theresienstadt, wohin er als Kind von den Nationalsozialisten verschleppt wurde. Ab 12.05 Uhr sind in ORF III alle vier Teile der „Bockerer“-Reihe von Regisseur Franz Antel zu sehen, in denen Karl Merkatz als Karl Bockerer den jeweils herrschenden Mächten Paroli bietet: Nach der Nazidiktatur im ersten Film „Der Bockerer“, der Nachkriegszeit unter Sowjetbesatzung in „Der Bockerer II – Österreich ist frei“ (13.50 Uhr) und dem Ungarnaufstand von 1956 in „Der Bockerer III – Die Brücke von Andau“ (15.35 Uhr) warten auf den eigensinnigen Wiener Fleischermeister im vierten Film im Jahr 1968 erneut politische Wirren: „Der Bockerer IV – Prager Frühling“ (17.10 Uhr). Der Hauptabend steht im Zeichen klassischer Musikhighlights.

„Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ präsentiert zunächst „Die schönsten Stimmen Österreichs“ (20.15 Uhr). Ob Daniela Fally, Martina Serafin oder Andreas Schager, sie alle zählen zu den herausragenden Sängerinnen und Sängern der Nation. Die neue ORF-III-Eigenproduktion zeigt die spektakulärsten Bühnenmomente aus Klassik und Operette an beeindruckenden Schauplätzen wie der Seebühne in Mörbisch, der Felsenreitschule in Salzburg oder dem Steinbruch in St. Margarethen. Danach laden „Juan Diego Flórez & Friends“ (21.25 Uhr) zum Benefizkonzert der Superlative zugunsten von „Sinfonía por el Perú“ in die Wiener Staatsoper. Flórez’ Aufruf folgten unter anderem Anna Bonitatibus, Vittorio Grigolo, Luca Pisaroni und Clemens Unterreiner. Am Pult steht Andriy Yurkevych.
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WINTER IN SCHWETZINGEN 2018|19 Das Barock-Fest im Rokokotheater des Schlosses Schwetzingen

Vom 30.11.2018 – 26.01.2019

In diesem Jahr findet im Rahmen des Festivalprogramms vom Theater und Orchester Heidelberg das beliebte Barock-Fest „Winter in Schwetzingen“ vom 30. November 2018 bis zum 26. Januar 2019 statt.

Am Freitag, 26.10.2018, präsentierten die Verantwortlichen – Intendant Holger Schultze, die neue Operndirektion Ulrike Schumann und Thomas Böckstiegel, der Dirigent und Musikalische Leiter Davide Perniceni sowie die Opernregisseurin Yona Kim – bei einer Pressekonferenz das Programm 2018 |19.

Die Eröffnung des Festivals erfolgt am 30. November 2018 im Rokokotheater Schwetzingen mit der Oper „La Verità In Cimento“ von Antonio Vivaldi. Die Musikalische Leitung liegt bei Davide Perniceni, die Regie bei der national und international gefragten Regisseurin Yona Kim.

Antonio Vivaldis Familientragödie von 1720 bildet den Höhepunkt seines in der Zwischenzeit fast vergessenen Opernschaffens. Knapp 100 Bühnenwerke sollen aus der Feder des venezianischen Meisters stammen. Die meisten hiervon sind allerdings heutzutage verschollen.

Am 8. Dezember ist das 2. Bachchor-Konzert Magnificat² ebenfalls mit Werken von Vivaldi sowie auch mit Werken von Johann Sebastian Bach in der Peterskirche Heidelberg zu erleben.

Das Weihnachtskonzert ist mittlerweile ein fester Bestandteil des „Winters in Schwetzingen“ geworden. In dieser Saison steht dieses Konzert ebenfalls ganz im Zeichen Vivaldis. Der Komponist zählt neben Johann Sebastian Bach zu den ersten Schöpfern des Doppelkonzertes. Ein Doppelkonzert für zwei Violinen und Streichorchester steht am 21. und 22. Dezember neben Werken von Georg Philipp Telemann und anderen Zeitgenossen auf dem Schwetzinger Programm im Rokokotheater. Wegen der großen Nachfrage hat sich die Theaterleitung bereits jetzt entschieden, zusätzlich ein weiteres Konzert am 26. Dezember, den zweiten Weihnachtsfeiertag, im Heidelberger Marguerre-Saal vom Philharmonischen Barock Orchester unter der Leitung von Thierry Stöckel zu präsentieren.

Auch die Lautten Compagney Berlin unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Katschner ist wieder mit von der Partie. Eine zufällige Begegnung zweier Opernliebhaber führt zu einem Tete-à-Tete in Briefform. Der bekannte TV-Schauspieler Gustav Peter Wöhler und die Sopranistin Susanne Ellen Kirchesch schlüpfen in die Rollen der Liebenden dieses eigens von der Lautten Compagney geschriebenen Briefromans. Das Buch stammt von Babette Hesse. „Gefährliche Briefschaften“, Opernaufstand in G. F. Händels London und Kunst der Verführung, ist am 28. Dezember zu erleben.

Mit herrlicher Leichtigkeit und Komik nimmt das international gefeierte Ensemble Soqquardo Italiano sowie der Sänger und Tänzer Vincenzo Capezutto in „Who´s afraid of baroque“ das Publikum mit auf eine Reise durch die italienische Barockmusik des 17. Jahrhunderts. Selten gespielte Komponisten treffen am 18. Januar 2019 auf Jazz- Improvisationen und den Humor der Commedia dell’arte. Capezuttos Natursopran verspricht ein Erlebnis der Extraklasse!

Das Preisträgerkonzert der Austria Barock Akademie beendet das Festival am 26. Januar 2019 in der Schlosskapelle Schwetzingen. Stefan Schennach gründete die Austria Barock Akademie. Sie zählt weltweit zu einer spannendsten Talentschmiede für junge Sänger*innen, die in Schwetzingen ein Podium für den Start in eine internationale Karriere erhalten.

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Rokoko-Theater Schwetzingen. Copyright: Florian Merdes

Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen läuft!

Die Oper „La Verità In Cimento“ wird unterstützt vom bürgerKOMITEE, der Förderverein für das Heidelberger Theater e.V.

Karten und Informationen: www.winter-in-schwetzingen.de; www.theaterheidelberg.de; tickets@theater.heidelberg.de; Theaterkasse, Theaterstr. 10, Heidelberg; 06221|5820 000; Schwetzinger Zeitung, Carl-Theodor-Str. 1, Schwetzingen; 06202|205 205

Gruppen erhalten folgende Rabatte: ab 10 Personen 5%; ab 20 Personen 10%; ab 40 Personen 20% – Service für Besuchergruppen: 06221|5835 353; besuchergruppen@theater.heidelberg.de;
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STUTTGART: ONEGIN-BALLETT AUF BLU RAY UND DVD ERHÄLTLICH

Endlich ist sie da! Die lang ersehnte Verfilmung von John Crankos Onegin kommt am 16. November erstmals auf DVD und Blu-Ray in den Handel und wird bereits ab Montag im Theatershop erhältlich sein.

Preis: DVD € 30.-

           BLU RAY € 35.-

Eine Vorbestellung bei Amazon ist ab sofort möglich
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STUTTGART/ Hugo Wolf-Akademie

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Ihm saß der Schalk im Nacken: die achte Ausgabe unserer Reihe „Der ganze Hugo Wolf“ widmen wir dem humorigen Wolf. Seine kongenialen Textgrundlagen fand er in dieser Hinsicht einmal mehr bei Eduard Mörike. Doch auch Eichendorff, Goethe, Keller und Reinick dürfen in diesem Programm unter dem Motto „Wohin mit der Freud?“ ihren Humor beweisen. In Sopranistin Sarah Wegener und Bassbariton Jochen Kupfer finden sie Interpreten, die mit Lust und stimmlicher Virtuosität ihre darstellerische Meisterschaft auch auf dem Liedpodium beweisen. Zusammen mit Pianist Marcelo Amaral sorgen sie am Mittwoch, den 14. November 2018 um 19.30 Uhr im Mozart-Saal der Liederhalle Stuttgart für einen überraschend vergnüglichen Liederabend

Weitere Informationen unter www.ihwa.de.
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Elke Winkens: „Ich wurde zweimal vergewaltigt“

https://www.krone.at/1796471

Grund dafür, dass sie nach so langer Zeit ihr Schweigen bricht, sei die „Causa Rafreider“.

Diese Art, Menschen „öffentlich an den Pranger zu stellen“, erinnere sie an das „tiefste Mittelalter“, zeigt sich Winkens über die aktuellen Ereignisse geschockt.

Denn die „neue Macht, die wir Frauen gerade gewinnen“, sollte nicht dazu missbraucht werden, „um jemand anderen kleinzumachen, zu degradieren oder gar zu vernichten“.

Und so ist sie sich sicher, dass „#Metoo sich nicht nur gegen Gewalt an Frauen“, sondern auch „gegen Gewalt an Männern“ richten sollte, „denn Gewalt generell ist verheerend“.

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