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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 27. MÄRZ 2021)

27.03.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 27. MÄRZ 2021)

HEUTE: Livestream: Konzert aus dem Stephansdom

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Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Ein besonderes Livestreaming-Konzert kommenden Samstag auf dem Online-Programm: Passend zur Fastenzeit – traditionell die Zeit der Aufführungen der Passionen Johann Sebastian Bachs – sind unter der Leitung von Johannes Mertl der Jugendchor sowie Solist*innen der Opernschule, das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper sowie Solist Alexander Kaimbacher mit der Johannespassion am 27. März 2021 live aus dem Wiener Stephansdom zu erleben.

Johannes Mertl, Leiter der Opernschule: »Mit dieser sinn-stiftenden Aufgabe für den Jugendchor der Oper, dessen SolistInnen und Team, zusammen mit dem Bühnenorchester und dem wunderbaren Alexander Kaimbacher, wird etwas Realität, was uns in der letzten Zeit wachsen hat lassen. Die Freude und Begeisterung der Jugendlichen für diesen Auftritt gibt starke Hoffnung. Danke dafür.«

Der kostenlose Livestream ist am 27. März um 20.30 Uhr über die Youtube- und Facebook-Kanäle der Wiener Staatsoper, auf www.kulturdach.wien, www.kunstkultur.com sowie live auf radio klassik Stephansdom und seinem Youtube-Kanal abrufbar.

Die Johannespassion aus dem Stephansdom ist eine Gemeinschaftsproduktion von Kulturdach, einem Spendenprojekt zur Unterstützung von Künstlern, der Wiener Staatsoper, radio klassik stephansdom sowie des Stephansdoms und seiner Agentur Kunst und Kultur – ohne Grenzen.

J.S. Bach – Johannespassion (Passio secundum Johannem, BWV 245)

Samstag, 27. März 2021, 20.30 Uhr
Live aus dem Wiener Stephansdom

Interpreten:
Opernschule der Wiener Staatsoper
Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Evangelist und Tenor-Arien 1: Alexander Kaimbacher
Sopran Arien: Marlene Janschütz / Theresa Praxmarer
Alt-Arien: Lara Kaya Ege
Tenor-Arien 2 und Diener: Jakob Weingartner
Bass-Arien 1: Constantin Müller
Bass-Arien 2 und Jesus: Tobias Wurm
Pilatus und Petrus: Jakob Krammer
Magd: Lea Dluhos

Leitung: Johannes Mertl

Einstudierung: Ileana Tonca, Prof. Helga Mayer-Wagner, Marlis Birkner, Uli Bancher, Kerem Sezen, Florian Schwarz, Georg Stanglberger
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DIE ASCHE VON STEFAN MICKISCH WIRD IN DER NÄCHSTEN WOCHE IN WIEN BEIGESETZT

Ich weiß den Termin, werde ihn aber nicht veröffentlichen. Die Asche wird in der Nähe von Johannes Brahms beigesetzt. Wir leben leider in einer ganz verrückten Zeit. Leuten, die ich als Freunde von Stefan Mickisch kenne, sage ich den Termin gerne telefonisch.

Stefan Mickisch – Wikipedia

Weit haben wir es in diesem Land bereits gebracht!

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Maria José Siri gibt historische Zugabe an der Oper von Las Palmas

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Maria José Siri. Copyright: Nacho González / Ópera de Las Palmas.

Maria José Siri hat am 25. März eine historische Zugabe der Arie „Io son l’umile ancella“ während einer Vorstellung von Adriana Lecouvreur an der Oper von Las Palmas in Gran Canaria gegeben. Die Sopranistin ist die erste Sängerin in der großen Geschichte des Opernhauses, die dort eine Zugabe einer Arie gibt. Am 25. März wollte das Publikum nicht aufhören nach ihrer Arie im ersten Akt zu applaudieren und forderte mehrmals ein sogenanntes „Bis“, das die Sängerin, Dirigent Francesco Ivan Ciampa und das Orquesta Filarmónica de Gran Canaria gerne gaben.

ZUR ARIE /Youtube-Video

Die Oper von Las Palmas ist eines der weltweit wenigen Theater, die derzeit mit Publikum spielen. Momentan läuft dort eine Serie von drei Vorstellungen von Francesco Cileas Verismo-Meisterwerk. Die Inszenierung ist von Giulio Ciabatti und wird am 27. März zum letzten Mal gezeigt. Es wird ein strenges Hygienekonzept befolgt, um die Ausbreitung des Covid-19 Virus zu verhindern. Das Publikum, die Sänger auf der Bühne und das Orchester werden die ganze Vorstellung über nach den nötigen Abstandsregeln platziert. Das Stück wurde auf etwa zwei Stunden gekürzt und wird ohne Pause gespielt.

Maria José Siri gibt mit dieser Produktion ihr Hausdebüt in Las Palmas. Im nächsten Monat wird sie als Adriana Lecouvreur in einer Neuinszenierung am Maggio Musicale in Florenz zu erleben sein. Die uruguayisch-italienische Sängerin zählt derzeit zu den führenden Sopranistinnen im Verdi, Puccini und Verismo Repertoire und erlangte internationalen Ruhm mit der Spielzeiteröffnungspremiere der Mailänder Scala 2016/17, in der sie die Titelpartie von Madama Butterfly verkörperte.

Die Oper von Las Palmas in Gran Canaria gehört zu Spaniens traditionsreichsten Opernhäusern und spielt bereits seit 54 Spielzeiten ohne Unterbrechung. Die erste Opernproduktion wurde im Jahr 1860 in Las Palmas gespielt. Seitdem traten dort Sängerinnen und Sänger wie Montserrat Caballé, Ghena Dimitrova, Mirella Freni, Birgit Nilsson, Katia Ricciarelli, Joan Sutherland, Eva Turner, Jaime Aragall, Carlo Bergonzi, José Carreras, Mario del Monaco, Plácido Domingo, Alfredo Kraus oder Luciano Pavarotti auf. Die letzten Vorstellungen von Adriana Lecouvreur fanden 1979 in Las Palmas mit Montserrat Caballé in der Titelrolle statt. Neben Adriana Lecouvreur hat das Theater diese Spielzeit Verdis Il trovatore und Macbeth, Rossinis La Cenerentola sowie Mascagnis Cavalleria rusticana auf dem Programm.

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Klaus Billand hat Siri bereits 2014 erlebt, als sie schon bekannt, aber noch keininternationaler Star war

https://www.klaus-billand.com/deutsch/rezensionen/giacomo-puccini-und-verismo-ca-1890-ca-1925/berlin-staatsoper-im-schiller-theater-tosca-28-februar-2014.html

„Angesichts dieser “Ahnengalerie“ hatte es Maria José Siri nicht gerade leicht zu bestehen. Aber sie spielte und sang die Rolle der eifersüchtigen Diva nach etwas zaghaftem Beginn immer überzeugender und einnehmender. Mit ihrem hellen Sopran bewältigte sie alle Höhen mühelos und hatte auch das nötige Melos und eine facettenreiche Phrasierung für die verhaltenen Passagen. Dazu gesellte sich ein hohes Maß an Empathie in ihrer Darstellung der Beziehung zu Cavaradossi mit gekonnter Koketterie und dem aussichtslosen Kampf um das Leben ihres Geliebten mit großer Tragik und Verzweiflung. Eine gute Leistung.“

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Ein Vertrag der Österreichischen Bundestheater aus dem Jahr 1972

Vertrag zum Erstauftreten von Kammersänger Bernd Weikl an der Wiener Staatsoper

Silvio im „Bajazzo“ und „Figaro im „Barbier von Sevilla“

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Klassikfestival „Haydnregion NÖ“: 4 April-Veranstaltungen pandemiebedigt abgesagt

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Innenhof des Haydn-Geburtshauses in Rohrau. Foto: Lukas Lorenz

Pandemiebedingt müssen die für 9., 16., 11. und 17. April geplanten Veranstaltungen im Rahmen des Klassikfestivals „Haydnregion Niederösterreich“ abgesagt oder verschoben werden:

Römischer Frühling

Freitag, 9. April 2021, 19 Uhr; Petronell-Carnuntum | Therme der Römerstadt Carnuntum | 2404, Hauptstraße 1a


Haydnspass mit Kasperl“. Ein Kasperlabenteuer mit viel Musik
Samstag, 10. April & Samstag, 17. April 2021, jeweils 15 Uhr; Rohrau | Haydn Geburtshaus, Konzertsaal | 2471, Obere Hauptstraße 25

Rohrauer Gespräche

Prof. Dr. Arnold Mettnitzer im Gespräch mit DR. FRANZ FISCHLER

Sonntag, 11. April 2021, 11 Uhr; Rohrau | Haydn Geburtshaus, Konzertsaal | 2471, Obere Hauptstraße 25

– Der Kartenpreis wird rückerstattet. Detaillierte Infos zu den einzelnen Veranstaltungen  enthält beigefügter Info-Text. –

Dennoch freut sich Festivalleiter Dr. Michael Linsbauer darüber, dass das Haydn Geburtshaus Rohrau im Zusammenhang mit der gestreamten Konzertproduktion „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze“ zum ORF-Drehort wurde: „Inspiriert von Joseph Haydns gleichnamiger Passionsmusik übermitteln neun österreichische Symphonieorchester eine musikalische Karfreitagsbotschaft als Zeichen der Hoffnung und des künstlerischen Lebenswillens der Kulturszene. Ich freue mich sehr, dass sich Benjamin Fuchs, ORF NÖ, für das Haydn Geburtshaus Rohrau als stimmigen Ort für seine Anmoderation entschieden hat. Ich sehe es überaus positiv, dass „die Marke ‚Haydn‘ als bedeutender österreichischer Kultur- und Tourismusfaktor durch ein so breit aufgestelltes Kooperationsprojekt der Landesorchester und Rundfunkanstalten eine zusätzliche Aufwertung und Anerkennung erfährt.“ – Die Ausstrahlung von „Sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuze“ ist für Karfreitag, 2. April, geplant. – Link: https://tv.orf.at/program/orf3/20210402/992086501/

ad Haydn Geburtshaus Rohrau – Öffnungszeiten:
Das Haydn Geburtshaus öffnet nach der Winterpause am 27. März seine Pforten. Vor der pandemiebedingten erneuten Sperre ab 1. April haben Besucherinnen und Besucher von 10.00 bis 17.00 Uhr (Montag Ruhetag) die Möglichkeit, das Museum zu erkunden und auf den Spuren Joseph und Michael Haydns und deren Kindheit zu wandeln. www.haydngeburtshaus.at

Programmbroschüre 2021

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Sonostream.tv

This week we are thrilled to add another monumental Mahler symphony to the unique catalogue of sonostream.tv – Symphony No. 3 in D minor. The late Mariss Jansons was without a doubt one of the greatest conductors of our time, and we are privileged to offer you another program with his legendary interpretation of Gustav Mahler.

Gustav Mahler
Symphony No. 3 in D minor

Mariss Jansons, Conductor
Bernarda Fink, Mezzo-soprano
Royal Concertgebouw Orchestra
Netherlands Radio Choir
Boys of the Breda Sacrament Choir

The great Symphony No.3 was composed by genius Gustav Mahler over a period of four years between 1892 and 1896. It is considered his longest and most monumental symphony. This masterpiece as well as his second symphony can be viewed in HD now on sonostream.tv!

A purchase of the film for €5.99 provides access for 30 days.

Watch Mahler’s Symphony No. 3 in D minor for €5.99!

Watch the trailer of Mahler’s Symphony No. 3 in D minor

Watch Mahler’s Symphony No. 2 in C minor for ONLY €2.99!

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Bank Austria Kunstforum Wien fusioniert reale und digitale Vermittlung – BILD/VIDEO

Das Ausstellungshaus auf der Wiener Freyung bietet im Rahmen seiner Retrospektive zu Daniel Spoerri ein umfassendes digitales Angebot an.

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Video zur Meldung auf YouTube

Wien (LCG) – Bereits seit einem Jahr leidet vor allem die Kulturbranche an den massiven Einschränkungen durch Covid-19. Mit 1. April 2021 wurde über Ausstellungen unter anderem in Wien eine „Osterruhe“ verhängt. Auch das Bank Austria Kunstforum Wien muss bis auf weiteres geschlossen werden. Während die Pandemie unseren Alltag in vielen Fällen auf den Kopf stellt, brachte sie für die Digitalisierung einen klaren Aufschwung mit sich. Eine Aufgabe, der sich das Bank Austria Kunstforum Wien bereits seit längerem angenommen hat. Im Rahmen der Ausstellung „Daniel Spoerri“ bietet das Ausstellungshaus auf der Wiener Freyung trotz Oster-Lockdowns im Internet ein umfangreiches digitales Angebot für Groß und Klein an.

„Das Bank Austria Kunstforum Wien hat sich auch vor der Pandemie schon intensiv mit der digitalen Kunstvermittlung auseinandergesetzt. Mit Video-Podcasts, Digitalevents, Spotify-Playlists zu Ausstellungen etc. nehmen wir in diesem Bereich eine Pionierrolle ein, um neue Zielgruppen für Kultur zu begeistern. Gerade haben wir die Ausstellung ‚Daniel Spoerri‘ erstmals in unserer Geschichte und mit durchschlagendem Erfolg rein digital eröffnet. Durch die Pandemie haben wir einige Projekte wie Live-Führungen beschleunigt, auf ein neues Qualitätsniveau gehoben und – ganz wichtig – monetarisiert. Die Gratiskultur im Web ist nicht der Weisheit letzter Schluss! Wir setzen vermehrt auf qualitativ hochwertige, einzigartige Angebote, für die Menschen auch gerne bezahlen. Die Online-Live-Führungen durch die Gerhard-Richter-Ausstellung waren gewinnbringend. Bei ‚Daniel Spoerri‘ haben wir das Angebot nochmal massiv ausgebaut. Die digitalen Angebote machen unsere Ausstellungen global zugänglich und sprechen damit noch viel mehr Menschen an. Trotzdem wird das reale, stationäre Angebot durch die Digitalisierung nicht abgelöst werden. Attraktiver Online-Content ist für viele Menschen der Impuls, die Ausstellung tatsächlich zu besuchen, wenn es wieder erlaubt sein wird,“ so Direktorin Ingried Brugger.
Kultur digital erleben

Museen und inspirierende Ausstellungen sind nicht immer leicht zugänglich, schon gar nicht in Zeiten wie diesen. In Zusammenarbeit mit dem Kulturportal cultour.digital haben Besucher die Möglichkeit, von zuhause aus an vier Terminen (20. April 2021 zum Thema „Il Giardino di Daniel Spoerri“ mit Barbara Räderscheidt; 13. Mai 2021 mit Daniel Spoerri und Kuratorin Veronika Rudorfer, 27. Mai 2021 mit einer Führung auf Italienisch und am 19. Juni 2021 zum Thema „Eat Art“ mit Lukas Mraz), jeweils um 19 Uhr, an Live-Führungen durch die Ausstellung teilzunehmen. So kann die Ausstellung jedes Mal auf eine völlig neue Art und Weise erlebt werden.

Für all jene, die gerne orts- und zeitunabhängig die Ausstellung „Daniel Spoerri“ entdecken wollen, wird es erstmals eine 360-Grad-Tour in Zusammenarbeit mit cultour.digital geben. Kunstinteressierte erfahren hier mehr zum Werk, Schaffen und Leben von Daniel Spoerri, ganz bequem und im eigenen Tempo von zuhause aus.

Der kostenlose Videpodcast zur Ausstellung von CastYourArt gibt einen Überbilck über die Schau und ein Gespräch zwischen Kuratorin Veronika Rudorfer und Daniel Spoerri wieder.

Der bereits bei der Ausstellung „The Cindy Sherman Effect“ zu Beginn der Pandemie etablierte virtuelle Salon mit Viktoria Pfefferstein wird bei „Daniel Spoerri“ an drei öffentlichen Terminen stattfinden: 9. April, 7. Mai und 4. Juni 2021, jeweils von 19 bis 20 Uhr. Bei diesem interaktiven Vermittlungsformat lernen Teilnehmer die Ausstellung mittels Ausstellungsansichten im Gespräch mit der Kunstfigur Viktoria Pfefferstein kennen, können Fragen stellen und gewinnen neue Eindrücke. Dieses Format ist auch für Firmen- und Privatgruppen – pauschal um 80 Euro – buchbar.

Um das digitale Angebot abzurunden, können User in der App des Bank Austria Kunstforum Wien jederzeit den Audioguide mit 21 Nummern zu Werken und Themen der aktuellen Ausstellung anhören. Außerdem erhalten sie laufend Informationen zu kommenden und laufenden Ausstellungen, den Öffnungszeiten, Führungsterminen sowie den aktuellen Eintrittspreisen. Verfügbar ist die App für alle iOS-Nutzer und kann im App-Store für 1,99 Euro erworben werden.

Kino-Erlebnis für zuhause mit dem Stadtkino
Gemeinsam mit dem Wiener Stadtkino und dem Kino-VOD-Club präsentiert das Bank Austria Kunstforum Wien „Dieser Film ist ein Geschenk“. Im Zentrum des Films über die Sammelleidenschaft und Kunst Spoerris von Anja Salmonowitz steht ein Porzellanherz – ein mit Geschichten aufgeladener Gegenstand. Es ist eigentlich ein Film über einen Gedanken von Spoerri: ein Film fast ohne Spoerri. Eigentlich wird er meistens von einem Kind nachgespielt – ein Film nämlich über den Gedanken vom ewigen Kreislauf, wo auch ausgediente Kochlöffel an der Wand als Kunst weiterleben können. Von 24. März bis 25. April 2021 ist der Streifen für nur 3,50 Euro Im Kino-VOD-Club zu sehen. Weitere Informationen auf vodclub.online

Das Museum: Ein Ort zum Lernen und Entdecken
Das Museum ist ja viel mehr als ein klassischer Ausstellungsort für Kunst. Es ist ein Ort des Lernens. Eine willkommene Abwechslung in den Corona-Schulalltag bringt das dreiteilige, hybride Schulprogramm „Kunst ist was KünstlerInnen tun“. Zusätzlich zu einem digitalen Info-Paket für den Unterricht zu Daniel Spoerri und dem „Nouveau Réalisme“ erhalten die Schüler einen Arbeitsauftrag zu Spoerris „Pièges a mots“ – den „Wortfallen“. Die Ergebnisse werden in einem 40-minütigen Zoom-Talk mit einer Kunstvermittlerin präsentiert. Abgerundet wird das Paket mit einem geführten Rundgang durch die Ausstellung „Daniel Spoerri“.
Auch für den Sprachunterricht eignet sich das Vermittlungsangebot des Bank Austria Kunstforum Wien. Viele Themen lassen sich gerade für Sprachanfänger in der Auseinandersetzung mit Kunst greifbar machen. Für mehrsprachige Gruppen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache ist das digitale Paket und interaktive Programm „Sprichst du Kunst? Hörst du Kunst?“ gedacht. Spoerris Kunstwerke bieten sich dabei an, Rätsel zu lösen und selbst Geschichten zu erfinden. Das Programm regt Gruppen mit Deutsch als Fremdsprache oder Deutsch als Zweitsprache zum Sprechen, Schreiben, Hören und Entdecken an – und zwar mit allen Sinnen.
Abseits des digitalen und hybriden Vermittlungsangebots für Schulen bietet das Vermittlungsteam einen digitalen Workshop für Kinder von acht bis zwölf Jahren an. An drei Terminen wird gemeinsam mit den Kindern eine virtuelle Reise durch die Ausstellung unternommen und dabei genau untersucht, wie und warum Essen ins Museum kommt. Im Workshop von zuhause aus (Ablauf über Zoom) wird im Anschluss ein dreidimensionaler Pop-up-Tisch aus Papier gestaltet, dekoriert und gedeckt – ganz nach dem Motto: Tischlein, deck dich!
Über die Ausstellung „Daniel Spoerri“

Das Bank Austria Kunstforum Wien präsentiert in seiner Frühjahrsausstellung „Daniel Spoerri“ das Werk eines Künstlers, der in seinen zentralen Themen bis heute die uns täglich umgebende Dingwelt und das Essen als sozialen Akt verhandelt. Damit ist in Wien erstmals seit über 30 Jahren eine umfassende Retrospektive zu Daniel Spoerri in jener Stadt zu sehen, in der der Künstler seit 2007 lebt. Die Ausstellung versammelt über 100 Schlüsselwerke Spoerris aus 43 öffentlichen und privaten internationalen Sammlungen und ermöglicht durch reiches Archivmaterial zusätzliche Einblicke in das Leben und Wirken dieses Universalkünstlers. Auf den Social-Media-Kanälen werden zudem Lieblingsgedichte von Spoerri gepostet, gelesen von Maya Unger.

Die Ausstellung ist von 24. März bis 27. Juni 2021 im Bank Austria Kunstforum Wien zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung und den digitalen Angeboten auf kunstforumwien.at

Das Bank Austria Kunstforum Wien lädt rund um die Uhr und von jedem Device aus zum virtuellen Ausstellungsbesuch auf Facebook, Instagram, Twitter, YouTube und Pinterest.
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ORF III am Wochenende: Musical-Abend mit „Wir spielen für Österreich: Die Welt des Musicals!“ und „Jesus Christ Superstar“

 Außerdem: Tirol-Themenabend in der „zeit.geschichte“ u. a. mit Premiere für „Kitzbühel – Geschichte einer glamourösen Alpenstadt“, tagsüber Astrid-Lindgren-Tag

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information lädt am Palmsonntag, dem 28. März 2021, im Rahmen der Romy-nominierten „Wir spielen für Österreich“-Reihe in „Die Welt des Musicals!“ ein. Stars der Bühne Baden geben Hits aus Erfolgsstücken wie „My Fair Lady“ oder „The Lion King“ zum Besten. Anschließend zeigt „ORF III Spezial“ Norman Jewisons Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers Musical „Jesus Christ Superstar“. Bereits am Samstag, dem 27. März, präsentiert die „zeit.geschichte“ einen vierteiligen Tirol-Abend u. a. mit der Neuproduktion „Kitzbühel – Geschichte einer glamourösen Alpenstadt“ zum 750-Jahr-Jubiläum und einem neuen Porträt über den ehemaligen Landeshauptmann Eduard Wallnöfer. Fernsehen für die ganze Familie bietet der Samstag tagsüber u. a. mit allen 13 Folgen der schwedisch-deutschen Kultserie „Michel aus Lönneberga“.

Samstag, 27. März

Am Samstag taucht ORF III mit der schwedischen Romanverfimung von „Die Brüder Löwenherz“ (9.40 Uhr) aus dem Jahr 1977 in die bunte Kinderwelt Astrid Lindgrens ein. Anschließend stehen alle 13 Folgen der schwedisch-deutschen Kultserie „Michel aus Lönneberga“ (ab 11.25 Uhr) nach Lindgrens Buchreihe (im Schwedischen: „Emil i Lönneberga“) auf dem Programm. Am Nachmittag begrüßt ORF-Moderatorin Barbara Stöckl Hannes Kinigadner und Gregor Bloéb in einer neuen Folge des Gesprächs-Dialogs „Gipfel-Sieg“ (16.55 Uhr) in Spieljoch.

Den vierteiligen „zeit.geschichte“-Abend rund um Tirol eröffnet die Neuproduktion „Kitzbühel – Geschichte einer glamourösen Alpenstadt“ (20.15 Uhr) zum 750-jährigen Bestehen der Stadtgemeinde. Kitzbühel steht für imposante Berglandschaften, erfolgreichen Tourismus und das spektakuläre Hahnenkamm-Rennen. Robert Altenburger blickt in dieser Doku auf den Wandel der Region in den letzten 100 Jahren, die das Wirtschaftswunder der 1950er Jahre widerspiegelt. Um 21.05 Uhr präsentieren Manuel Obermeier und Wolfgang Winkler eine neue Ausgabe von „Baumeister der Republik“ – diesmal über den ehemaligen Tiroler Landeshauptmann Eduard Wallnöfer. Während seiner 24-jährigen Amtszeit (1963 bis 1987) erlebte das Land einen wirtschaftlichen Aufschwung und baute etwa viele Verkehrswege aus, u. a. nach Südtirol. Erst nach Wallnöfers Tod wurde seine zu Lebzeiten nie offengelegte NSDAP-Mitgliedschaf bekannt. Danach folgt „Südtirol – Zerrissen zwischen den Mächten“ (21.55 Uhr) über die Abtrennung Südtirols von Österreich, gefolgt von „Die Befreiung Tirols 1945“ (22.50 Uhr). Der Film des ORF-Landesstudios Tirol rekapituliert die Ereignisse rund um den 3. Mai 1945.

Palmsonntag, 28. März

Den Palmsonntag läutet eine Ausgabe von „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“ (9.15 Uhr) ein, gefolgt von der Übertragung des „Katholischen Gottesdienstes aus dem Salzburger Dom“ (9.30 Uhr).

Im Hauptabend führt die Romy-nominierte Reihe „Wir spielen für Österreich“ gemeinsam mit der Bühne Baden in „Die Welt des Musicals!“ (20.15 Uhr). Die Stars der Bühne Baden lassen mit Hits aus Shows wie „My Fair Lady“, „Anatevka“, „Les Misérables“ oder „The Lion King“ die Herzen der Musical-Fans höherschlagen. Juliette Khalil, Valerie Luksch, Patricia Nessy, Caroline Zins, Martin Fischerauer, Artur Ortens, Ricardo Frenzel Baudisch, Andreas Steppan und Matthias Trattner werden vom Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Franz Josef Breznik begleitet. Anschließend steht in „ORF III Spezial“ Norman Jewisons Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“ (21.45 Uhr) auf dem Programm.

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