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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. MÄRZ 2022)

26.03.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. MÄRZ 2022)

WIENER STAATSOPER: PUBLIKUMSPREMIERE VON MAHLER LIVE (2. April), PROBEN FÜR TRISTAN UND ISOLDE

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Szenenfoto »4« © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Auszug aus der Webseite der Wiener Staatsoper: Der niederländische Choreograph Hans van Manen, einer der wichtigsten Ballettkünstler der Gegenwart, hat mit seinem Videoballett »Live« Tanzgeschichte geschrieben. Mit dem Wiener Staatsballett wird das Stück erstmals im Ballettabend »Mahler, live« aufgeführt.

Die Uraufführung von »Live« war 1979, seine Premiere ist also mittlerweile 43 Jahre her und das Wiener Staatsballett nun die erste Compagnie, die das Stück neben Het Nationale Ballet Amsterdam in ihr Repertoire aufnehmen darf. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

ZUM INTERVIEW

Am 2.April erfolgt nun die Premiere vor Publikum in der Staatsoper.

Die Proben für „Tristan und Isolde haben mittlerweile auch begonnen (Bieito; Jordan; Serafin, Gubanova; Schager, Paterson, Pape). Premiere ist am Donnerstag, 14. April. Es gibt nocheinige Karten für die Premiere

Einführungsmatinee am Sonntag, 3. April

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HEUTE: DIE MET IM KINO: DON CARLOS (26. März 2022, 17:00 – ca. 21:50 Uhr (2 Pausen)

Don Carlos

Die Met präsentiert Verdis Meisterwerk in einer monumentalen Neuinszenierung von David McVicar. Schiller hat mit Don Karlos, einem Stück über Liebe, Freiheit und Menschenwürde vor dem Hintergrund der spanischen Inquisition, eine glänzende literarische Vorlage geschaffen. Don Carlos ist aber auch eine Oper für große Stimmen. Dirigent Yannick Nézet-Séguin steht hierfür ein wahrhaftiges Starensemble zur Verfügung.

Dirigent
Yannick Nézet-Séguin
Inszenierung
David McVicar
Sänger/innen
Sonya Yoncheva, Jamie Barton, Matthew Polenzani, Etienne Dupuis, Eric Owens, John Relyea
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NEW YORK/ METROPOLITAN OPERA: Großer Erfolg für Elenora Buratto an der MET in “ unserer “ Butterfly Inszenierung

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Zu Instagram mit Publikumsjubel-Video

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ZU INSTAGRAM mit Video (1,45 Minuten)

Eleonora Burrato in Wien
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RESTKARTENVERKAUF MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE

Die Münchner Opernfestspiele rücken näher! Entdecken Sie die Neuinszenierung von Krzysztof Pendereckis Die Teufel von Loudun unter der Musikalischen Leitung von Vladimir Jurowski, inszeniert von Simon Stone. Mitte Juli widmen wir uns dem Festspielschwerpunkt Richard Strauss: Im Prinzregententheater hebt sich der Vorhang für seine Oper Capriccio. In einer Inszenierung von David Marton, der sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper gibt, erleben Sie Diana Damrau, Pavol Breslik und Michael Nagy in den Hauptpartien. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Lothar Koenigs. Zudem umfasst der Strauss-Schwerpunkt Die Frau ohne Schatten mit Camilla Nylund, Brandon Jovanovich und Michael Volle, Der Rosenkavalier mit Marlis Petersen, Samantha Hankey, Christof Fischesser und Johannes Martin Kränzle sowie Die schweigsame Frau mit u. a. Brenda Rae und Franz Hawlata. Das Bayerische Staatsballett zeigt in Heute ist morgen Kreationen junger Choreograph:innen. Freuen Sie sich zudem auf alle Neuproduktionen der laufenden Saison und viele weitere Repertoire-Werke in vielseitigen Besetzungen.

Restkarten für alle Vorstellungen der Münchner Opernfestspiele können Sie ab heute, 26. März 2022 um 10 Uhr online, telefonisch sowie am Schalter erwerben.
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Die Charity-Seuche
Notizen zur derzeitigen Inflation von Benefizveranstaltungen (
von Alois Schöpf)

Dann kannst du noch so eine Pfeife sein, man wird dir andächtig lauschen, wenn du, vor einem Konzert, vor einem Theaterabend, vor einer Lesung, an die Ukraine erinnerst, wie schrecklich es dort zugeht, die Kinder, die Frauen, die Soldaten, na, das ist schon weniger interessant und politisch fast unkorrekt, weil nicht pazifistisch – und die Frage stellst, ob es überhaupt erlaubt sei, vor einem solchen Hintergrund die Musik, das Theaterstück, die Lesung zu genießen, womit du die Sehnsucht eines immer noch katholisch sozialisierten Publikums befriedigst, weil, um sich des Lebens zu erfreuen, Buße getan und sich schlecht gefühlt werden muss.

Das funktioniert übrigens am Land genauso wie in der Stadt. Noch die mieseste volkstümliche Prolotruppe, der frömmste Kirchenchor und die bravste Kirchtagsmusi können Triumphe feiern, wenn sie aus ihrem Getute, Gesinge und Gezupfe ein Benefizkonzert machen und am Schluss einen Scheck übergeben, dessen Betrag um das Zehnfache geringer ausfällt als das güldene Licht der Tugend, in das der Fototermin getaucht ist…

Weiterlesen im Feuilleton (Alois Schöpf)
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Betrachtungen über das » Moderne Regietheater «
24. März 2022

Von Thomas Prochazka

Deckengemälde von Marc Chagall im Pariser Palais Garnier (Ausschnitt) © Thomas Prochazka
Deckengemälde von Marc Chagall im Pariser Palais Garnier (Ausschnitt). Copyright: Thomas Prochazka

Martin Kusejs Versuch über Tosca im Theater an der Wien befeuerte wieder einmal den Streit über die Deutungshoheit bei Opernproduktionen. Dabei scheint die veröffentlichte Meinung immer öfter von jener der öffentlichen zu divergieren. Der Einschnitt der letzten zwei Jahre spie an die Oberfläche, was unterirdisch lang schon schwelte: Unzufriedenheit mit dem sich in den Vordergrund drängenden » Modernen Regietheater «.

http://dermerker.com/index.cfm?objectid=ECB2C051-B627-C5F9-3C50EA4F1FDEA9AD

Thomas Prochazka
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WIEN: Das Crowdfunding für das Bellaria Kino geht in die letzte Runde.

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Bis jetzt haben fast 1.200 Crowdfunder:innen die Aktion mit knapp 109.000€ unterstützt. Damit wurde das Bellaria Kino von eine Welle der Zustimmung getragen, von der wir nicht zu träumen gewagt hätten. Und die Kampagne ist ihrem Ziel, der Generalsanierung, einen großen Schritt näher gekommen.

Investitionen in die Zukunft des Kinos
Die Sanierung bedeutet einen Kostenaufwand von 270.000€ für Schallschutz, Lüftung, Kinobestuhlung, Kinotechnik, sowie die Erneuerung der gesamten Substanz des teilweise denkmalgeschützten Kinos. Mit den bereits zugesagten 100.000€ Unterstützung der Stadt Wien und den 109.000€ aus dem Crowdfunding fehlen nun noch etwas mehr als 60.000€.
Die Anlaufkosten von rund 70.000€ werden aus Eigenmitteln finanziert.

Neue Goodies nur noch für kurze Zeit
Um frischen Schwung in die letzte Runde zu bringen, wurden heute eine Reihe neuer Goodies freigeschalten.
Nun gibt es auch die legendäre Bellaria Blümchentapete zu erwerben – als limitierter Siebdruck auf Kinoleinwand. Oder auch Tickets zu einem schwarz-weiß Filmabend mit DER ENGEL MIT DER POSAUNE oder HALLO DIENSTMANN. Außerdem kann das Bellaria als Location für einen Pop-up Store, eine Fotosession oder einen Videodreh gebucht werden.
Wer sich eines der attraktiven Goodies sichern und damit Wiener Kinogeschichte mitschreiben will, sollte allerdings schnell sein. Die Crowdfunding Aktion endet am 1. April.

Hier gehts zum Crowdfunding für das Bellaria Kino: www.bellariakino.at
#bellariaretten
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STADTTHEATER KLAGENFURT: URAUFFÜHRUNG „NICHT SEHEN“

TICKETS :: Nicht sehen - Stadttheater Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt,  Do, 07.04.2022 - Do, 19.05.2022

Ein Projekt von Noam Brusilovsky
Premiere: 07. April 2022, 19.30 Uhr

Wie konnten Methoden der Heilung und Therapie jahrzehntelang zum Missbrauch an Kindern und Jugendlichen genutzt werden? Die Antwort lautet: durch Ignoranz, Gleichgültigkeit und institutionalisiertes Wegsehen …

Auch 20 Jahre nach der Verurteilung des Kinderarztes und Heilpädagogen Franz Wurst wegen Beteiligung am Mord an seiner Ehefrau sowie sexueller Gewalt gegen zahlreiche Kinder und Jugendliche an öffentlichen Einrichtungen bleibt die jahrzehntelange institutionelle Gewalt eine offene Wunde in Kärnten. Die Veröffentlichung dieses Falles markierte erst den Beginn einer langjährigen gesellschaftlichen Aufarbeitung und die Thematisierung von sogenannten »totalen Institutionen«. Wie konnte Gewalt in einem so großen Ausmaß hinter den Mauern unsichtbar bleiben?

Das Sichtbare und das Unsichtbare sowie die Möglichkeit, davon zu erzählen, stehen im Mittelpunkt von Noam Brusilovskys dokumentarischer Inszenierung, in der Schauspieler*innen, Einwohner*innen der Stadt und Jugendliche aus dem Theaterspielclub des Stadttheaters mitwirken. In einer inszenierten »Führung« durch die Stadt werden die Orte der Geschehnisse und ihre Geschichte auf der Bühne einer erneuten Betrachtung unterzogen. Anhand von heilpädagogischer Forschungsliteratur, Berichten der Opfer und Stimmen aus der Stadt werden die geschlossenen Strukturen der Institutionen auf der Bühne aufgebrochen und die unterschiedlichen Erzählungen akustisch-visuell miteinander verwoben. So entsteht ein Spiel zwischen dem, was zu sehen und was zu hören ist – zwischen dem, was man zu wissen glaubt und dem, was man nur ahnen kann.

Der junge israelische Regisseur Noam Brusilovsky stellt sich mit dieser Arbeit über ein Kärntner Trauma in Klagenfurt vor.

REGIE Noam Brusilovsky RECHERCHE, DRAMATURGIE Lotta Beckers
BÜHNE UND KOSTÜME Magdalena Emmerig MUSIK Tobias Purfürst VIDEO Tina Wilke
DRAMATURGISCHE BERATUNG Hans Mrak WISSENSCHAFTLICHE BERATUNG Ulrike Loch, Astrid Liebhauser
THEATERPÄDAGOGISCHE BEGLEITUNG Katharina Schmölzer

ES SPIELEN Petra Morzé, Axel Sichrovsky u.a.
Spieler*innen des Theaterspielclubs

Weitere Vorstellungen bis 19. Mai 2022
Einführungsmatinee
27. März 2022, 11 Uhr, Moderation Intendant Aron Stiehl
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr
Nach jeder Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt.

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ORF / OSCARS 2022: Deutschsprachige Free-TV-Premiere für Joaquin Phoenix als Batmans Erzrivale „Joker“ am 26. März in ORF 1

Außerdem: Weitere Oscar-prämierte Hollywood-Hits und die ORF-1-Oscar-Nacht am 27. März mit Lillian Moschen und Alexander Horwath

Wien (OTS) – Für den besten Hauptdarsteller und die beste Filmmusik erhielt „Joker“ bei den Oscars 2020 jeweils einen Preis. Regisseur Todd Phillips erzählt in seinem Meisterwerk – zu sehen als deutschsprachige Free-TV-Premiere am Samstag, dem 26. März 2022, um 22.20 Uhr in ORF 1 – die packende und eindringliche Ursprungsgeschichte von Batmans zynischem Erzrivalen. Joaquin Phoenix brilliert in seiner Oscar-gekrönten Tour de force als Arthur Fleck. Immer wieder gedemütigt scheitert er an der prekären Situation in Gotham City, bis er als Clown geschminkt zum gefährlichsten Verbrecher der Stadt avanciert. Neben Phoenix sind in weiteren Rollen u. a. Robert De Niro, Zazie Beetz, Frances Conroy, Bill Camp, Shea Whigham und Brett Cullen zu sehen. Das Drehbuch stammt von Todd Phillips und Scott Silver.

Die Oscar-Nacht in ORF 1

Am 27. März 2022, in der Nacht von Sonntag auf Montag, findet nach zwei Pandemie-Ausgaben in den Vorjahren wieder eine opulente Oscar-Show in Los Angeles statt – und der ORF ist ab 0.45 Uhr bis ca. 5. 00 Uhr Früh live mit dabei! Durch eine dreiteilig gestaltete ORF-1-Oscar-Nacht mit Vorberichten, Red Carpet und Übertragung der Gala aus dem Dolby Theatre in Hollywood führen in bewährter Manier auch heuer ORF-Kulturjournalistin Lillian Moschen und Filmexperte Alexander Horwath. Das Duo analysiert im Studio im ORF-Zentrum alle wichtigen Themen rund um die heurige Vergabe der begehrten Trophäen, aus L.A. zugeschaltet berichtet wieder ORF-Filmexperte Christian Konrad.

Zur Einstimmung auf die Oscar-Nacht zeigen ORF 1 und ORF 2 themenaffine Filmproduktionen: So stehen ab 20.15 Uhr in ORF 1 das u. a. Oscar-gekrönte Elton-John-Biopic „Rocketman“ sowie das Filmporträt „Elton John – A Life in Song“ (22.10 Uhr) anlässlich des 75. Geburtstags des Popstars und Oscar-Preisträgers (am 25. März) auf dem Programm. Um 23.50 Uhr zeigt ORF 1 das Porträt eines weiteren Oscar-Stars: „Christoph Waltz – Der Charme des Bösen“. ORF 2 präsentiert um 23.05 Uhr die „dokFilm“-Premiere „Nackt! Hollywood zwischen Prüderie und Provokation“.

Zur diesjährigen Preisverleihung stehen außerdem noch mehr Oscar-prämierte Hollywood-Hits auf dem ORF-1-Programm: die Neil-Armstrong-Story „Aufbruch zum Mond“ (25. März, 0.25 Uhr) mit Ryan Gosling, weiters am 26. März das Road-Movie „Green Book – Eine besondere Freundschaft“ (20.15 Uhr) und der Kult-Thriller „Das Schweigen der Lämmer“ (0.10 Uhr) mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Am 27. März heißt es im gleichnamigen Animationsabenteuer „Alles steht Kopf“ (14.45 Uhr), gefolgt von einem weiteren Animations-Hit: „Coco – Lebendiger als das Leben“ (16.15 Uhr).

Mehr zum Inhalt von „Joker“ am 26. März um 22.20 Uhr in ORF 1

Gotham City, 1981. Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) lebt in einer heruntergekommenen Wohnung, wo er sich liebevoll um seine gebrechliche Mutter Penny (Frances Conroy) kümmert. Mit Gelegenheitsjobs als Straßenclown hält er sich über Wasser. Dabei ist es sein großer Traum, als Stand-up-Comedian durchzustarten. Tägliche Demütigungen und seine aussichtslose Situation lassen in ihm aber Wut und Zorn wachsen.

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ORF III am Wochenende: „Musik im Zeichen der Solidarität – Das Benefizkonzert aus dem Goldenen Musikvereinssaal“

Außerdem: Vierteiliger „zeit.geschichte“-Abend zum 100. Todestag von Kaiser Karl I. mit Premieren „Der letzte Kaiser“ und „Habsburgs Heimkehr“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information präsentiert am Sonntag, dem 27. März 2022, das Benefizkonzert aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins „Musik im Zeichen der Solidarität“, das am 22. März zugunsten der NACHBAR IN NOT-Ukraine-Hilfe veranstaltet wurde. Mit dabei sind Tenor Michael Schade, Sopranistin Christiane Karg, die Wiener Symphoniker u. v. m. Bereits am Samstag, dem 26. März, zeigt ORF III anlässlich des 100. Todestags von Kaiser Karl I. einen vierteiligen „zeit.geschichte“-Abend, beginnend mit den Dokupremieren „Der letzte Kaiser – Karl I.“ sowie „Habsburgs Heimkehr – Die Republik und die ehemaligen Monarchen“.

Samstag, 26. März

Zum Auftakt des „zeit.geschichte“-Abends präsentiert ORF III die Neuproduktion „Der letzte Kaiser – Karl I.“ (20.15 Uhr). Nach dem Tod seines Onkels Franz Ferdinand 1914 unerwartet zum Thronfolger geworden, wird der junge Erzherzog Karl Franz Joseph von Österreich nach dem Ableben von Kaiser Franz Joseph inmitten der Kriegswirren des Ersten Weltkriegs zum Regenten des sterbenden Vielvölkerreiches. Er versucht zwar die Monarchie noch zu retten, doch letztlich ist er es, der im November 1918 die Verzichtserklärung unterschreibt und damit den Weg zur Gründung der Republik ebnet. In der neuen ORF-III-Dokumentation beleuchtet Regisseur Wolfgang Winkler neue Blickwinkel auf den letzten Kaiser von Österreich. Anschließend folgt die ORF-III-Neuproduktion „Habsburgs Heimkehr – Die Republik und die ehemaligen Monarchen“ (21.05 Uhr) von Kurt Mayer. Am 1. April 1989 übertrug der ORF viereinhalb Stunden live das Begräbnis von Kaiser Karls Ehefrau Zita von Bourbon-Parma, der letzten Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Diese technische Höchstleitung bildet im Film den Rahmen für die historische Betrachtung des politischen Umgangs Österreichs mit der Familie Habsburg nach 1918. Von Kurt Schuschnigg bis Karl Habsburg, von Bruno Kreisky bis Peter Filzmaier, vom Lenker der imperialen Leichenkutsche bis zum letzten Diener der Kaiserin kommen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort und beleuchten bisweilen kuriose Fragen, die sich Nachkriegsösterreich in Bezug auf die Habsburger gestellt hat. Danach liefert ORF III mit „Zita – Österreichs letzte Kaiserin“ (22.00 Uhr) ein umfassendes Porträt Zita von Bourbon-Parmas, bevor der „zeit.geschichte“-Abend mit der Dokumentation „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“ (22.50 Uhr) schließt.

Sonntag, 27. März

Am Sonntag lädt ORF III zu einem musikalischen Streifzug: Zum Auftakt der „Erlebnis Bühne Matinee“ steht das Porträt „Ich über mich – Eberhard Waechter“ (10.20 Uhr) über den vor 30 Jahren verstorbenen Opernsänger und Direktor der Staats- und Volksoper. Waechter erzählt darin an Schauplätzen wie seinem Sommerdomizil am Irrsee aus seinem bewegten Leben. Anschließend erwartet das Publikum „Ein Spaziergang mit Heinz Holecek: Musik & Kabarett“ (11.25 Uhr) anlässlich des 10. Todestags des beliebten österreichischen Sängers.

Im Hauptabend zeigt „Erlebnis Bühne“ das Ukraine-Benefizkonzert „Musik im Zeichen der Solidarität“ (20.15 Uhr) aus dem Goldenen Musikvereinssaal. Solidarität mit den vom Krieg betroffenen Menschen hat fünf große Orchester Österreichs auf Initiative des Musikvereins Wien zu diesem besonderen Auftritt bewegt: den Concentus Musicus Wien, das Orchester Wiener Akademie, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich sowie die Wiener Symphoniker. Unter der Leitung von Patrick Hahn spielen sie gemeinsam mit Größen wie Geigenvirtuose Gidon Kremer, Pianist Kirill Gerstein, Tenor Michael Schade und Sopranistin Christiane Karg einen Abend im Zeichen des Friedens. Mit Unterstützung des Wiener Singvereins erklingen u. a. Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Beethoven, Silvestrov und Chopin, die die unterschiedlichsten Emotionen der Menschen in Zeiten des Krieges spürbar machen. Alle Künstler/innen treten unentgeltlich auf – der gesamte Erlös des Abends geht an die Hilfsorganisation NACHBAR IN NOT.
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