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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 25. APRIL 2020)

25.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 25. APRIL 2020)

Zur aktuellen Lage – eine Videobotschaft von Nikolaus Bachler

Bemerkenswert kluge Sätze!

ZUM VIDEO (Nikolaus Bachler)

 

27. April – Montagskonzert

4. Mai – Montagskonzert

11. Mai – Montagskonzert

Alle Montagskonzerte

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Österreich: Epidemiegesetz neu regelt Screenings und Veranstaltungen

ÖVP und Grüne haben im Parlament eine Reform des Epidemiegesetzes eingebracht. Das Gesetz sieht – bis Ende 2021 befristet – „Screeningprogramme“ zur Ermittlung von Regionen, die besonders von Covid-19 betroffen sind, vor. Es erlaubt aber auch den Ausschluss „bestimmter Personengruppen“ von Veranstaltungen. Die SPÖ befürchtet, dass damit Personen gemeint sind, die keine Tracking-Apps installieren.

Eine Begutachtung des Gesetzes ist nicht geplant, auch in ihren Pressekonferenzen hat die Regierung die Novelle nicht vorgestellt. Im ÖVP-Klub heißt es dazu, dass man rasch handeln müsse, damit die im Gesetz fixierte neue „Containment-Strategie“ rechtzeitig zur „Öffnung“ nach der Coronavirus-Krise in Kraft sei.

Das Gesundheitsministerium verweist ebenfalls auf die knappe Frist. Außerdem wird betont, dass die Screenings nötig seien, um etwa die Situation in Seniorenheimen zu überprüfen. Außerdem sei die Teilnahme freiwillig und die Rechtsgrundlage bis Ende 2021 befristet. (Quelle: ORF)

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Der Unsicherheitsfaktor „Mensch“

Neulich sah ich in einer deutschen Nachrichtensendung einen deutschen Politiker, ich kenne ihn nicht, ich weiß nicht, wen ich zitiere. Aber er sagte, man müsse die Verantwortung für das weitere Geschehen wieder in die Hand der einzelnen Menschen legen. Hurra, nichts anderes wollten wir hören.

Aber da stock’ ich schon – denn wer garantiert, dass der Mensch ein intelligentes, veranwortungsbewußtes, soziales (also auch auf das Wohl seiner Umwelt orientiertes) Wesen ist, dem man diese „Selbstverwaltung“ seines Schicksals ohne zu zögern anvertrauen kann?

Ich erinnere mich mit Kopfschütteln an das Foto einer amerikanischen Mutter, die mit einem Haufen Kinder eng gedrängt im Gras sitze, umgeben von Transparenten: „My Rights are from God“ und „My Rights are not from the Government“. Zu Deutsch: Ich lasse mir nicht vorschreiben, mich und die meinen zu schützen, und auch nicht, dass ich möglichst niemanden gefährden soll. Ich bin ich und basta…

Die Beispiele, dass Wenige verderben, was viele richtig zu machen suchen (Umfragen sagen, dass in Österreich 90 Prozent der Bevölkerung die Vorgaben der Regierung für sinnvoll halten und mittragen), sind leider zahlreich.

Schweden ist das Musterland für das, was DDr. Christian Fiala predigt (zuletzt in einem langen Interview von „News“, das beleidigt ist, nicht wie Dichands und Fellner angeblich von Kurz „gekauft“ zu sein und folglich aus allen Rohren schießt): Dass Covid-19 ein Virus sei wie alle anderen auch und alle Maßnahmen der Regierung sinnlos und schädlich sind, dass wir am besten täten, „Corona“ zu ignorieren, darüber hinweg zu leben und zu warten, bis es (wie die Grippe) einmal aufhört, was angeblich in der heißen Jahreszeit ohnedies der Fall sein wird. Ja, wenn man dessen sicher sein könnte, wenn irgendjemand irgend etwas so genau wüsste, dass er definitive und richtige Entscheidungen treffen kann!

Zurück zu Schweden, wo man alles offen gehalten hat, jetzt aber überlegt, Restaurants und Kaffeehäuser doch zu schließen, weil die Menschen sich nicht an die Vorsichts- und Abstandsregeln halten. Ratschläge der Regierung braucht man offenbar nicht zu befolgen – und wenn die Schweden jetzt etwas härter agieren und erklären, es handle sich sehr wohl um Richtlinien, die zu befolgen seien, werden sie nach all der liberalen Freizügigkeit, die sie bis jetzt gezeigt haben, die Leute zum Umdenken und verantwortungvollen Handeln bringen?

Ja, gerade habe ich auch gelesen, dass man im Großraum Sydney die geöffneten Strände nach wenigen Tagen wieder geschlossen habe. Weil das Ersuchen, dass dort nur wenige Menschen Sport betreiben sollten und im übrigen nicht zusammen rücken, absolut nicht befolgt wurde. Statt dessen war für die Australier offenbar Party, Party angesagt. Was soll man nun machen? Wenn man durch Verbote doch die Bürgerrechte beschränkt! Wenn man doch dem österreichischen Kanzler einen Shitstorm an den Hals hetzt, wenn er einfach sagt, es sei keine Schande, seine Kinder in Betreuung zu geben, damit man wieder arbeiten gehen kann… Auch die Journalisten, die das aufbauschen, gehören auch und leider sehr zum Unsicherheitsfaktor Mensch.

Und die Kultur, die uns allen so am Herzen liegt? Werden wir alle neues Verhalten lernen? Werden jetzt alle, die (glücklicherweise sehnsüchtig) in die Museen streben, bedenken, sich beim Anstellen nicht zu drängeln, vor Bildern nicht auf den Nebenmann aufzurücken, damit man bessere Sicht bekommt?

Und die Theater? Keine Ahnung, was Bogdan Roscic am Sonntag verkündet, aber es gibt noch keinen Orchestergraben der Welt, wo Musiker mit einem Meter Abstand von einander sitzen können (abgesehen davon, dass man viel mehr Notenpulte bräuchte, wenn Musiker nicht mehr ein Notenmaterial teilen können). Und auf der Bühne? Bleib mir vom Leib, Aida, ich kann Dich leider nicht einmal im Tod umarmen? Und die Zuschauer? Stundenlang mit Maske vor dem Gesicht in einem geschlossenen Raum – das kann zu Panikattacken führen!

Ich habe auch schon Erwägungen gehört, man könne in Salzburg beim „Jedermann“ im Freien (und nur dort) nur jeden zweiten Sitz zu belegen. Wer bekommt dann, beim überlaufensten Stück, die Karten, von denen nur noch die Hälfte zur Verfügung steht? Und – rechnet sich das Ganze überhaupt noch, denn die Stars werden wohl Gagenreduktion auf die Hälfte nicht gerne sehen. ..

Wie soll das Ganze funktionieren? Ich weiß nur eines, dass niemand, auch kein Politiker in die Zukunft schauen kann. Und sie müssen Entscheidungen treffen, die – dramatisch gesagt – Leben und Tod betreffen. Auch wenn Frau Lunacek mehr von dem verstünde, was ihr anvertraut ist, wäre sie nicht gescheiter. (Aber in Österreich war man ja immer der Ansicht, Politiker müssten von dem, was sie tun, nichts verstehen – Claudia Schmied bekam einst angeboten, sich das Ressort auszusuchen, das sie wolle, und da hat sich die Bankerin „halt“ die Kultur genommen…)

In Wien marschierten 200 Demonstranten und trugen Transparente wie „Lieber in FREIHEIT sterben als LEBEN in euren Verordnungen“. Quod erat demonstrandum. Wenn es nicht den „Unsicherheitsfaktor Mensch“ gäbe, könnte man vielleicht etwas riskieren. Aber da man es besser weiß… was tun? Der Vorhang zu und alle Fragen offen?

Renate Wagner
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 ORF  ORF-III-Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper mit Auftritten von Anna Netrebko, Patricia Nolz und Peter Kellner

Am 26. April um 21.30 Uhr =


Bogdan Roscic, Anna Netrebko. Copyright: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper

Wien (OTS) – Mit der Spielplanpräsentation des designierten Direktors Bogdan Roščić für die Saison 2020/21 wird an der Wiener Staatsoper nun offiziell eine neue Ära eingeleitet. Da es dem Haus am Ring aufgrund der Corona-Krise nicht möglich ist, diese live vor Publikum abzuhalten, findet die Spielplanpräsentation erstmals im ORF-Fernsehen statt – zu sehen am Sonntag, dem 26. April 2020, um 21.30 Uhr in ORF III Kultur und Information. Die Sendung wird via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand weltweit bereitgestellt. Weiters ist sie auch live auf der Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) und anschließend an die Ausstrahlung in der fidelio-Klassithek abrufbar.

Durch die Präsentation, die auf der Hauptbühne der Wiener Staatsoper stattfindet, führt ORF-III-Moderator Peter Fässlacher. Neben Bogdan Roščić geben auch der designierte Musikdirektor Philippe Jordan, zugeschaltet aus Paris, sowie der künftige Leiter des Wiener Staatsballetts Martin Schläpfer, per Videoschaltung aus Düsseldorf, Einblicke in die kommende Spielzeit. Die ebenfalls zugeschalteten Kulturjournalisten Barbara Rett und Heinz Sichrovsky kommentieren die Pläne der neuen Direktion live. In Videoclips berichten auch Künstlerinnen und Künstler von den geplanten Produktionen, darunter Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Elīna Garanča und Asmik Grigorian, sowie die Regisseure Barrie Kosky, Simon Stone, Hans Neuenfels und Calixto Bieito.


Jendrik Springer, Anna Netrebko und ORF-Team. Copyright: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Weiterer Beitrag für das kulturelle Leben in der Corona-Krise und auch danach“

„Es freut mich, dass der ORF in dieser herausfordernden Zeit des Stillstands im heimischen Kulturbetrieb einen weiteren Beitrag für das kulturelle Leben in der Corona-Krise und auch danach leisten kann. Mit der Programmpräsentation der ersten, spektakulären Spielzeit unter der Intendanz von Bogdan Roščić erhalten Opernfreunde via ORF III einen faszinierenden Ausblick auf die Zukunft der Wiener Staatsoper. Wir sind stolz, dass wir den Zuseherinnen und Zusehern den Start einer neuen Ära der Wiener Staatsoper in einer spannenden Sendung präsentieren dürfen. Ich danke Bogdan Roščić und seinem Team für diese besondere Zusammenarbeit“, so Wrabetz.

Staatsoperndirektor Roščić: „Ich freue mich, dass der ORF es uns ermöglicht, unsere Pläne und Ideen vorzustellen“

„Wir wollten die Präsentation ja erstmals auf offener Bühne machen, vor Publikum, mit Gästen, mit Musik – auch das ist alles Corona zum Opfer gefallen. Umso mehr freue ich mich, dass der ORF es uns ermöglicht, unsere Pläne und Ideen vorzustellen“, sagt der designierte Wiener Staatsoperndirektor Bogdan Roščić.

Auftritte von Anna Netrebko, Patricia Nolz und Peter Kellner – Jendrik Springer am Klavier


ORF-Team, Jendrik Springer, Peter Kellner. Copyright: Michael Pöhn/ Wiener Staatsoper

Musikalischer Höhepunkt der Spielplanpräsentation sind drei besondere Auftritte: Operndiva Anna Netrebko gibt Giacomo Puccinis „In quelle trine morbide“ aus „Manon Lescaut“ zum Besten. Die österreichische Mezzosopranistin Patricia Nolz, auch Mitglied des neugeschaffenen Opernstudios, singt „Morgen!“ von Richard Strauss; und der slowakische Bassist Peter Kellner, Ensemble-Mitglied der Wiener Staatsoper, präsentiert die Arie „Se vuol ballare“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Le nozze di Figaro“. Jendrik Springer, Pianist und Musikalischer Studienleiter der Wiener Staatsoper, begleitet die Solistinnen und den Solisten am Klavier.

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HEUTE (eigentlich morgen, Zeitverschiebung): Met-Gala. Günther Groissböck probt im Home-Office


Foto: Groissböck


Foto: Groissböck

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Programmveröffentlichung – Spielzeit 2020.2021

Im Rahmen der heutigen Videopräsentation stellten Intendant Uwe Eric Laufenberg und Geschäftsführender Direktor Bernd Fülle zusammen mit ihrem Team das Programm der Spielzeit 2020.2021 des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden vor.

Die Krise, die wir derzeit durchleben, zeigt, wie sehr der Wert des Menschen jederzeit Gegenstand der Verhandlung ist. Der Spielplan des Hessischen Staatstheater Wiesbaden trägt dem in der kommenden Spielzeit in besonderer Weise Rechnung: Sowohl in der Oper als auch im Schauspiel stehen Stoffe im Mittelpunkt, bei denen der Wert des Menschen auf grundlegende Weise durchgespielt wird.

Dabei stehen zwei Großprojekte im Mittelpunkt: Zum einen Richard Wagners »Ring«, der nichts weniger als ein Versuch ist, die gesamte Menschheitsgeschichte abzubilden und der viermal zyklisch gezeigt wird; zum anderen die deutschsprachige Erstaufführung von Tom Stoppards Trilogie »Die Küste Utopias«, in der die Sozialgeschichte Europas und Russlands in brillanter Manier auf das persönliche Leben einiger Individuen heruntergebrochen wird.

Insgesamt erwarten das Publikum in der Spielzeit 2020.2021 in der Opernsparte sieben oder acht Neuinszenierungen und zehn Wiederaufnahmen. Hervorzuheben sind hierbei das Figaro-Operndoppel zum Saisonauftakt mit Gioachino Rossinis »Der Barbier von Sevilla« und Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Hochzeit des Figaro«, auch dies (vor-)revolutionäre Befragungen des gesellschaftlichen Wertes des Menschen; Puccinis »Triptychon« in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg, drei Einakter, die Hölle, Fegefeuer und Himmel des Menschen ausschreiten; und als abschließender Höhepunkt die Neuproduktion von Jörg Widmanns Oper »Babylon«, ein in seiner allumfassenden Weltbeschreibung jegliche Grenzen überschreitendes Werk.

In den acht Sinfoniekonzerten des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden sind große Dirigentenpersönlichkeiten und herausragende Solisten vertreten. Am Pult des Hessischen Staatsorchesters stehen GMD Patrick Lange, Johannes Dabus, Andreas Spering und Christoph-Mathias Mueller. Als Solisten sind u.a. Chouchane Siranossian, Sebastian Manz und Frederic Belli sowie Olga Bezsmertna als Gesangssolistin zu erleben.

Das Schauspiel bietet neben der genannten Erstaufführung von Tom Stoppards Trilogie die Uraufführung der Bühnenfassung von Salman Rushdies jüngstem Roman »Quichotte« sowie neun weitere Premieren, darunter die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks »Admissions« sowie im Großen Haus Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung des Shakespeare’schen »König Lear«.

Das Hessische Staatsballett zeigt drei Premieren und die Wiederaufnahme von Tschaikowskys Klassiker »Der Nussknacker«. Ergänzt wird das Programm mit wichtigen Projekten aus der aktuellen Tanzszene. Das Junge Staatstheater bietet in allen Sparten zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen sowie ein erweitertes Programm der Theaterpädagogik für Kinder, Jugendliche und Familien an.
Im kommenden Jahr feiern die Internationalen Maifestspiele des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die seit 1896 den kulturellen Höhepunkt im Theaterkalender der Stadt bilden, ihr 125. Jubiläum. Sämtliche Sparten der Darstellenden Kunst sind vertreten: Oper und Konzert, Tanz, Performance und Schauspiel.

Tickets für die Opernvorstellungen der Maifestspiele sind telefonisch, online oder per E-Mail ab dem 24. April 2020 erhältlich. Karten für das komplette Programm der Internationalen Maifestspiele sind ab Februar 2021 erhältlich.

Das Programm der Spielzeit 2020.2021 wird durch die Nassauische Sparkasse unterstützt.

Oper

Die Spielzeit 2020.2021 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wird mit einem Figaro-Operndoppel unter der Musikalischen Leitung von Konrad Junghänel eröffnet, mit Gisbert Jäkel als Bühnenbildner für beide Teile: Gioachino Rossinis »Der Barbier von Sevilla« wird von Schauspieler und Regisseur Tilo Nest inszeniert, der 2019.2020 »Tyll« im Großen Haus zeigte. Ioan Hotea übernimmt die Partie des Graf Almaviva. Als Figaro alternieren Christopher Bolduc und Benjamin Russell. Silvia Hauer singt die Partie der Rosina. Als Bartolo wird Thomas de Vries zu erleben sein. Wolfgang Amadeus Mozarts Oper »Die Hochzeit des Figaro« hat in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg Premiere. Die Titelpartie übernimmt Konstantin Krimmel, als Graf Almaviva alternieren Benjamin Russell und Christopher Bolduc. Als Gräfin Almaviva ist Slávka Zámečníková und als Susanna Anna El-Khashem zu erleben. Die Opernbearbeitungen der ersten beiden Teile von Beaumarchais’ Schauspiel-Trilogie werden am Hessischen Staatstheater zu einem Tripel ergänzt durch Ödön von Horváths Fassung des dritten Teils: »Figaro lässt sich scheiden« (Premiere im Studio).

In Philipp M. Krenns Neuinszenierung von Giuseppe Verdis »Il Trovatore« unter der Musikalischen Leitung von Alexander Joel singt Vesselina Kasarova ihr Rollendebüt als Azucena. Aluda Todua ist Graf von Luna, Cristiana Oliveira ist Leonora, Aldo di Toro alterniert mit Aaron Cawley als Manrico. Mit »Lady Macbeth von Mzensk« von Dmitri Schostakowitsch unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange inszeniert Evgeny Titov zum ersten Mal eine Oper. Die Partie der Katerina Lwowna Ismailowa singt Cornelia Beskow, als Boris Timofejewitsch Ismailow ist Andrey Valentiy zu erleben. Die Partie des Sinowi Borissowitsch Ismailow übernimmt Rouwen Huther, die Partie des Sergej singt Aaron Cawley.

Für die Neuinszenierung von »Der Zigeunerbaron« von Johann Strauss haben Dirigent Philipp Pointner und Regisseur Marco Štorman für Wiesbaden eine eigene Spielfassung unter Verwendung der rekonstruierten Urfassung in der kritischen Edition erstellt. Zu den Solisten zählen u. a. Benjamin Russell (Graf Peter Homonay), Marco Jentzsch (Sándor Barinkay), Shavleg Armasi (Kálmán Zsupán), Stella An (Arsena), Narine Yeghiyan (Saffi) sowie Moderator Klaus Krückemeyer als Conte Carnero.
Giacomo Puccini fügte die drei Einakter »Der Mantel«, »Schwester Angelica« und »Gianni Schicchi« in »Das Triptychon« zusammen. Unter dem Gesamttitel »Puccinis ›Triptychon‹« inszeniert Uwe Eric Laufenberg, die Musikalische Leitung übernimmt Alexander Joel. Unter den Solisten sind u. a. Daniel Luis de Vicente als Michele und in der Titelpartie von »Gianni Schicchi« sowie Olesya Golovneva als Schwester Angelica und Lauretta hervorzuheben. Mit Giuseppe Verdis »Macbeth« zeigt der südafrikanische Regisseur Matthew Wild nach Leoš Janáčeks »Katja Kabanowa« seine zweite Operninszenierung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Unter der Musikalischen Leitung von Leo McFall singen Aluda Todua als Macbeth und Gabriela Scherer als Lady Macbeth.

Eines der monumentalsten zeitgenössischen Opernwerke der letzten Jahre, das an den Staatsopern in München und Berlin große Erfolge feierte, ist Jörg Widmanns »Babylon«. Die Neuproduktion am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ist die erste Aufführung der neuen Fassung seit deren Uraufführung 2019 an der Staatsoper Berlin und wird die Internationalen Maifestspiele 2021 eröffnen. Im großen Solisten-Ensemble sind u. a. aus der Berliner Besetzung Marina Prudenskaya (Der Euphrat) und Otto Katzameier (Der Tod) zu erleben, Gloria Rehm kehrt in der Partie der Inanna ans Hessische Staatstheater zurück, weitere Solisten sind Daniel Jenz (Tammu), Michelle Ryan (Die Seele), Philipp Mathmann (Der Skorpionmensch) und Claudio Otelli (Der Priesterkönig). Die Musikalische Leitung der auch im Orchester außergewöhnlich groß besetzten Produktion hat Albert Horne inne, der als Chordirektor den Chor des Hessischen Staatstheaters leitet und diesen für »Babylon« mit dem Chor des Staatstheaters Darmstadt (Einstudierung: Sören Eckhoff) zusammenführt.

Die Opernsparte des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden bereichert den Spielplan außerdem mit einer Reihe eigener Wiederaufnahmen in zum Teil neuen Besetzungen. Ein Spielzeit-Höhepunkt ist Richard Wagners »Ring des Nibelungen« in der Regie von Uwe Eric Laufenberg, der erstmals unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange einstudiert und in vier kompletten Zyklen aufgeführt wird.

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HEUTE: Überleben der freien Theater: rbbkultur – das Magazin am 25. April aus dem Tipi am Kanzleramt

"Tipi am Kanzleramt"; © Michael Haddenhorst
Tipi am Kanzleramt. Foto: Michael Haddenhorst

still ruht das TIPI AM KANZLERAMT und die BAR JEDER VERNUNFT – bis Ende Juli mindestens sind unsere Zelte geschlossen. Dieser Zeitraum ist zu lange, um ihn ohne Unterstützung zu überstehen, unsere Existenz steht wie die der meisten Berliner Theater auf dem Spiel. Wir hoffen, dass die spielfreie Zeit bald zu Ende geht, aber auch die Frage, wie ein kontaktfreier Theaterbesuch danach aussehen wird, beschäftigt uns.

rbbkultur – das Magazin thematisiert in seiner neuen Ausgabe diese Problematik, die Sendung wurde im TIPI am Kanzleramt aufgezeichnet.

„Freie Theater im Überlebensmodus“: https://www.rbb-online.de/rbbkultur-magazin/index.htm/doc=%21content%21rbb%21rbb%21fernsehen%21programm%2125_04_2020%212943175134.html

Hier gewinnen Sie einen Eindruck, wie die Künstler und Theaterleute den Stillstand durch die Corona-Krise erleben.

Mit Holger Klotzbach, Katharine Mehrling, Klaus Hoffmann und vielen anderen mehr.

RBB Fernsehen 18:30 – 19.00 Uhr und danach auch in der Mediathek.

Für weiterführende Fragen und Interviewanfragen stehen wir wie immer gerne  zur Verfügung.
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ELISABETH KULMAN – YOUTUBE-KANAL

Mit ihren nicht uninteressanten Themen.
Wolfgang Ablinger- Sperrhacke soll angeblich schon bei der US Gewerkschaft AGMA mit dem Thema gelandet sein.

Interview Matthias Goerne

https://www.youtube.com/channel/UCcS6jR6tVE8Z64GwLIgeaxw

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INSTAG( K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Anna Netrebko räumt! Fotos und Videos

ZU INSTAGRAM mit Fotos, Videos

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Die Deutschsprachige Opernkonferenz trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden Sir Peter Jonas, seinerzeit Generalintendant der Bayerischen Staatsoper.

Die Opernkonferenz versammelt unter ihrem aktuellen Vorsitzenden, dem Frankfurter Opernintendanten Bernd Loebe, die Intendant*innen, Geschäftsführer*innen und Operndirektor*innen der 13 größten Opernhäuser Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Mit Sir Peter Jonas verliert die internationale Opernwelt eine ihrer profiliertesten Persönlichkeiten und intellektuellen Impulsgeber. Sein Mut und seine künstlerische Integrität waren für Generationen von Künstlern Inspiration und Vorbild.

 Die Energie und der Enthusiasmus, mit der der damals 47-jährige Brite 1993 als Generalintendant der Bayerischen Staatsoper antrat, deren Repertoire und Ästhetik radikal zu erweitern und zu erneuern, musste jeden Freund lebendigen und sinnlichen Musiktheaters beindrucken und begeistern. Bereits zuvor hatte er die English National Opera in London zu einem der interessantesten und innovativsten Opernensembles geformt.

 Seine menschliche Wärme und sein unwiderstehlicher Sinn für Ironie und Humor werden nicht nur für jene Vielen unvergesslich bleiben, die er auf ihrem künstlerischen Weg mutig unterstützt – und wenn nötig auch leidenschaftlich verteidigt hat. Er hat vielmehr in die gesamte Gesellschaft hinein der Oper ein frisches und zeitgemäßes Gesicht gegeben.

 Als Vorsitzender der Deutschen Opernkonferenz von 2001 bis 2005 wird er allen, die ihn in diesem Gremium erleben durften in lebhafter Erinnerung bleiben. So bleibt neben vielem Anderen auch sein leidenschaftlicher Einsatz für den Erhalt der drei Berliner Opernhäuser im Jahre 2002 unvergessen.

 Wir alle werden ihn sehr vermissen.

 Der Vorstand

Mitglieder der Deutschsprachigen Opernkonferenz:

Hamburgische Staatsoper, Staatsoper Berlin, Deutsche Oper Berlin, Komische Oper Berlin, Deutsche Oper am Rhein, Oper Köln, Oper Frankfurt, Staatsoper Stuttgart, Bayerische Staatsoper München, Sächsische Staatsoper Dresden, Oper Leipzig, Wiener Staatsoper, Opernhaus Zürich

Assoziierte Mitglieder:

Royal Opera House Covent Garden London, Opéra national de Paris, Teatro alla Scala Mailand

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Offener Brief der Universitäten der Künste an die österreichische Bundesregierung
 Die sechs öffentlichen Kunstuniversitäten wenden sich an die Bundesregierung und bieten ihre Expertise an

Wien (OTS) – Sehr geehrte Damen und Herren der Österreichischen Bundesregierung!

Die österreichischen Kunstuniversitäten haben einen gesellschafts-, kultur- und bildungspolitischen Auftrag. Als verantwortliche RektorInnen sind wir aufgrund der derzeitigen COVID-bedingten Entwicklungen des Kunst- und Kultursektors in großer Sorge, dass diese den gesamten Bereich nachhaltig zu beschädigen und Kulturschaffende in existenzielle Not zu stürzen drohen. Wir rufen die gesamte Bundesregierung dringend auf, den Kunst- und Kultursektor mit der gleichen Sorgfalt zu behandeln wie die übrigen gesellschaftlichen Teilbereiche.

Der Kunst- und Kultursektor ist nicht nur der zentrale Pfeiler unseres Selbstverständnisses als Kulturstaat,* er ist ein großer Wirtschaftsfaktor (mit ca. 6Mrd. € jährlicher Wertschöpfung) von dessen Qualität und Vielfalt große Teile der Realwirtschaft existenziell abhängen,* er ist mitSicherheit ebenso relevant für die “Standortqualität” Österreichs, wie die Bildungs- und die Verkehrsinfrastruktur,* er bietet mehrals 100.000 Personen Beschäftigung, die von den Auswirkungen derCovid-Krise überaus hart betroffen sind und* er ist nicht zuletzt jener Sektor, der unverzichtbar ist für das Funktionieren einer lebendigen Gesellschaft, die aus Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Ansprüchen, Träumen, Hoffnungen, Ängsten und Wahrnehmungen besteht, einer Gesellschaft, die mit Widersprüchen und Gemeinsamkeiten jenseits technokratischer Mechanismen konstruktiv und sozial verträglich umgehen muss.

Wir wollen daher Vorschläge für das Jetzt mit Blick auf das Morgen machen, damit Österreichs Kunst- und Kultursektor auch weiterhin eine wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle im und für den Kulturstaat Österreich haben kann.

In diesem Sinne adressieren wir aus unserer Kompetenz heraus folgende essentielle Forderungen an die gesamte Bundesregierung. Sie wissen aus Ihrer täglichen Arbeitserfahrung wohl am besten, dass angesichts der Komplexität der aktuellen Herausforderungen die Zuständigkeiten der einzelnen Mitglieder der Bundesregierung stärker miteinander verflochten sind, als der bloße Text des Bundesministeriengesetzes vermuten ließe.

Deshalb richten wir diesen Appell an die gesamte Bundesregierung, denn ein wirkungsvolles und zeitgerechtes Handeln erfordert jedenfalls ein konstruktives Zusammenwirken vieler Beteiligter. Wir wollen dieses Zusammenwirken im Rahmen unserer Möglichkeiten auch gern aktiv unterstützen, indem wir unsere Expertise bei der konkreten Umsetzung der nachstehenden Dringlichkeitsmaßnahmen zur Verfügung
stellen:

– Sofortige Sicherstellung und Auszahlung der materiellen Existenzgrundlage für freiberuflich oder als EPU tätige Kulturschaffende und für gemeinnützige Kulturvereine jedenfalls bis zum Jahresende 2020,

– Ausfallshaftung des Bundes für finanzielle Einbußen all jener Kulturstätten, die aufgrund der Verordnungen im Zusammenhang mit
COVID-19 geschlossen oder ihre Ticketkontingente reduzieren müssen,

– Finanzierung von Sonderprojekten in öffentlichen Kulturinstitutionen für KünstlerInnen unter 35,

– Steuerbefreiung von Kunstankäufen und Künsterlnnenhonoraren bis Jahresende 2021 (bis zu einem noch zu definierenden Höchstbetrag)

Die österreichischen Kunstuniversitäten halten diese sicher noch nicht abschließend dargestellten Maßnahmen für unverzichtbar, um irreparable Schäden für den Kunst- und Kultursektor abzuwenden.
Speziell die noch nicht etablierten KünstlerInnen brauchen besondere Unterstützung. Wir laufen sonst Gefahr eine ganze Generation zu verlieren, die aufgrund ihrer Karrierephase noch weniger auf finanzielle Reserven zurückgreifen können, als etablierte KollegInnen.

Wir bauen in unseren Häusern auf breite Kompetenz in Lehre und Forschung sowie viele Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Sicherung von Kunst und Kultur in Österreich. Mit dieser Expertise stehen wir jederzeit sehr gerne den Mitgliedern der Bundesregierung und ihren Stäben beratend in geeigneter Form zur Verfügung, mit Blick auf große Zusammenhänge, Detailplanungen, Folgenabschätzung geplanter Maßnahmen und anderes mehr.

23. April 2020

Die Rektor_innen der österreichischen öffentlichen
Kunstuniversitäten:

Gerald Bast (Universität für angewandte Kunst Wien) / Elisabeth Gutjahr (Universität Mozarteum Salzburg) / Johan F. Hartle (Akademie der bildenden Künste Wien) / Brigitte Hütter (Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz) / Georg Schulz (Universität für Musik und darstellende Kunst Graz) / Ulrike Sych (mdw-Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

Dieses Schreiben erging Donnerstag, 23.4.2020, ca. 18 Uhr per Mail an alle Mitglieder der österreichischen Bundesregierung.
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 ORF  / ORF III am Wochenende: Lehár-Schwerpunkt mit u. a. „Wir spielen für Österreich“-Abend der Volksoper Wien

 Außerdem: „Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper“, „zeit.geschichte“-Tripel über Adolf Hitler, Skolka in „Soundcheck Österreich“

Wien (OTS) – Ein abwechslungsreiches Programm mit besonderen musikalischen Kulturhighlights, Neuproduktionen im Rahmen der „zeit.geschichte“ zum ORF-Schwerpunkt 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg (Details unter presse.ORF.at), Kabarett-Unterhaltung und vielem mehr präsentiert ORF III Kultur und Information am Wochenende. So befasst sich am Samstag, dem 25. April 2020, u. a. ein dreiteiliger „zeit.geschichte“-Abend mit der Person Adolf Hitler. Jahresregent Franz Lehár, dessen Geburtstag sich im April zum 150. Mal jährt, widmet ORF III am Sonntag, dem 26. April, einen Programmtag mit beliebten Operetten-Klassikern sowie dem zweiten von vorläufig drei hochkarätigen Live-Konzerten der ORF-Sendereihe „Wir spielen für Österreich“ – diesmal in Kooperation mit der Volksoper Wien. Anschließend an den Lehár-Schwerpunkt steht die Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper mit musikalischen Auftritten u. a. von Diva Anna Netrebko auf dem Programm.

Samstag, 25. April

Adolf Hitlers Psyche sowie dessen vermeintliche militärische Fähigkeiten stehen im Zentrum eines dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abends. Die Dokumentation „Hitlers Tod im Bunker – Die letzten Geheimnisse des Diktators“ (20.15 Uhr) von Emmanuel Amara beleuchtet zunächst die Hintergründe und Mythen, die sich um die letzten Tage des Diktators im Bunker der Berliner Reichskanzlei ranken. Hitlers militärische Fähigkeiten hinterfragt anschließend Christiane Ratineys Doku „Hitler, ein militärisches Genie?“ (21.10 Uhr). Wie es um die Gesundheit des „Führers“ bestellt war, erforscht schließlich die ZDF-Doku „Geheimnisse des Zweiten Weltkriegs – Die Krankenakte Hitler“ (22.05 Uhr).

In einer neuen Folge „Kabarett im Turm“ gibt Angelika Niedetzky ihr Programm „Pathos“ zum Besten. Abschließend sorgt die Weinviertler Ska- und Polka-Band „Skolka“ (23.55 Uhr) für beste Stimmung. „Soundcheck Österreich“ präsentiert das im November 2019 im ORF RadioKulturhaus aufgezeichnete Konzert, das mit ausdrucksvollen Posaunen und Trompeten, einem lässigen Kontrabass, Gitarrenriffs, Trommelschlägen und 100 Prozent Weinviertler Dialekt beeindruckt.

Sonntag, 26. April

Eine neue Ausgabe „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ eröffnet das Sonntagsprogramm um 8.40 Uhr. Karin Ferrari und Peter Moosgaard präsentieren „Mythnix“ – ein psychedelisches Roadmovie, in dem sich drei gelangweilte Millenials auf die Suche nach dem Ursprung des modernen Allheilmittels Lithium machen.

Live um 10.00 Uhr überträgt ORF III in Zusammenarbeit mit der ORF-Religionsabteilung einen katholischen Gottesdienst aus der Friedenskapelle des Franziskanerklosters in Wien. Zelebrant ist Pastoralamtsleiter Markus Beranek. In der „Feier.Stunde“ (11.05 Uhr) zu Gast ist Reinhard Kummer – Vorstandsvorsitzender der Mennonitischen Freikirche, aber auch Vorsitzender des Rates der Freikirchen in Österreich. Die „Ermutigung“ kommt durch die Zeugen Jehovas.

Eine Vielzahl unvergesslicher Operetten-Melodien entstammen der Feder Franz Lehárs, dessen 150. Geburtstag 2020 begangen wird. ORF III würdigt das Werk des Komponisten ab 11.35 Uhr mit einem insgesamt siebenteiligen Programmschwerpunkt aus legendären Operetten-Verfilmungen, der großen Lehár-Gala der Staatskapelle Dresden, einem Porträt und einem Live-Musikabend mit den Stars der Volksoper Wien. Den Anfang macht „Giuditta“ (11.35 Uhr) mit Teresa Stratas in der Titelpartie und Rudolf Schock als Octavio. Es folgen „Frasquita“ (13.15 Uhr), „Der Graf von Luxemburg“ (14.35 Uhr) und „Die lustige Witwe“ (16.15 Uhr). Um 18.05 Uhr präsentiert die Staatskapelle Dresden unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann „Die große Lehár-Gala“, aufgezeichnet im Jahr 2012. Angela Denoke, Ana Maria Labin und Piotr Beczała geben Höhepunkte aus Operetten wie „Eva“, „Paganini“ und „Land des Lächelns“ zum Besten. Autobiografische Notizen Franz Lehárs zeigt das Porträt „Ich über mich – Franz Léhar“ (19.20 Uhr) von Franz Wagner. Um 20.15 Uhr präsentiert „Erlebnis Bühne LIVE“ den zweiten „Wir spielen für Österreich“-Abend, diesmal in Zusammenarbeit mit der Volksoper Wien. Auf dem Programm stehen Meisterwerke der goldenen und silbernen Operettenära sowie zwei Musical-Evergreens. Neben den Stars der Wiener Volksoper, darunter Johanna Arrouas, Martina Mikelić, Rebecca Nelsen, Ursula Pfitzner, Kristiane Kaiser, Alexandre Beuchat, Ben Connor, Oliver Liebl, Carsten Süss, Vincent Schirrmacher und Stefan Cerny musiziert ein Streichquartett des RSO Wien, am Klavier ist Volksopern-Korrepetitor Eric Machanic. Durch das Programm des abwechslungsreichen Abends führt Chefdramaturg der Volksoper und ORF-Moderator, Christoph Wagner-Trenkwitz. Via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) wird auch dieses Konzert als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand österreichweit zur Verfügung stehen. Die Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) präsentiert den Abend ebenfalls live bzw. anschließend in der Klassithek. 3sat zeigt die Aufzeichnung am Samstag, dem 9. Mai, um 20.15 Uhr. Und: Ö1 sendet Ausschnitte am Sonntag, dem 17. Mai, in „Apropos Operette“ (15.05 Uhr).

Um 21.30 folgt in „Erlebnis Bühne Spezial“ schließlich die vielerwartete „Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper“. Neben Bogdan Roščić geben auch der designierte Musikdirektor Philippe Jordan, zugeschaltet aus Paris, sowie der künftige Leiter des Wiener Staatsballetts Martin Schläpfer, per Videoschaltung aus Düsseldorf, Einblicke in die kommende Spielzeit. Musikalischer Höhepunkt der Präsentation sind drei musikalische Auftritte von Anna Netrebko, Patricia Nolz und Peter Kellner. Jendrik Springer, Pianist und Musikalischer Studienleiter der Wiener Staatsoper, begleitet die Solistinnen und den Solisten am Klavier.
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