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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 24. APRIL 2021)

24.04.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 24. APRIL 2021)

WIENER STAATSOPER: WIR ÖFFNEN WIEDER!

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Liebes Publikum,

fast ein halbes Jahr ist die Wiener Staatsoper nun schon geschlossen, die längste Periode seit der Wiedereröffnung nach dem 2. Weltkrieg. Wir haben in dieser Zeit stets weiter gearbeitet, geprobt und zahlreiche Vorstellungen für TV, Streaming und Radio zur Aufführung gebracht, zuletzt die Premiere unserer Parsifal-Neuproduktion.

Auch wenn wir durch diese Aktivitäten weltweit insgesamt mehr als 5 Millionen Kontakte erreicht haben, ist es dennoch nicht mit einem vollen Haus, mit Vorstellungen vor Ihnen, liebes Publikum, vergleichbar. Nichts kann das Erlebnis im Theater, den gemeinsam gefühlten Augenblick, ersetzen.
Entsprechend der heutigen Verlautbarung der österreichischen Bundesregierung können wir ab 19. Mai das Haus am Ring endlich wieder öffnen und Vorstellungen vor Publikum anbieten.
Die Freude der ganzen Belegschaft ist riesengroß, wir können es kaum erwarten, unsere Besucherinnen und Besucher wieder in der Oper begrüßen zu dürfen.

Wir arbeiten gerade an den nötigen Vorbereitungen und ersuchen Sie um Verständnis, dass wir Sie noch nicht heute, aber natürlich so rasch wie möglich über Termine, Vorstellungen und Kartenverkaufsmöglichkeiten informieren werden.

Ich hoffe also auf ein baldiges Wiedersehen und freue mich auf ein gemeinsames Opernerlebnis.
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WIENER STAATSOPER STREAMT „FAUST“ AM 29. APRIL

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Die Wiener Staatsoper setzt ihren Premierenreigen fort: Am 29. April 2021 wird Charles Gounods Faust in einer Inszenierung von Frank Castorf aufgezeichnet und kommt per Stream, TV und Radio direkt zum Publikum nach Hause.

Castorf, vielleicht der einflussreichste Regisseur der deutschsprachigen Theaterwelt in den letzten 20 Jahren, debütiert mit dieser Arbeit an der Staatsoper. In seiner Inszenierung trifft das Paris der Faust-Uraufführungszeit auf das Paris um 1960. Mit filmischen Mitteln wie Schnitten und Überblendungen werden aus den wenigen Schritten durch das Miniatur-Paris, das Bühnenbildner Aleksandar Denic auf die Bühne bringt (Kostüme: Adriana Braga-Peretzki), Verfolgungsjagden, Zeitsprünge oder Träume. Zugleich setzt Castorf von Gounod nicht zu Ende erzählte Geschichten im Video fort.

Die Premiere am 29. April wird ab 18.00 Uhr live auf play.wiener-staatsoper.at sowie auf myfidelio.at übertragen. Radio Ö1 sendet die Gesamtaufzeichnung am 1. Mai ab 19.30 Uhr und auch ORF III übernimmt die Produktion wieder ins Hauptabendprogramm: Eingeleitet von den »Kulissengesprächen mit Barbara Rett« um 20.00 Uhr wird Faust am 9. Mai ab 20.15 Uhr im Rahmen von »Wir spielen für Österreich« in ORF III ausgestrahlt.

Die musikalische Leitung der Premierenproduktion verantwortet Bertrand de Billy, der in dieser Saison an die Staatsoper zurückgekehrt ist und in dieser Spielzeit bereits mehrere wichtige Projekte geleitet hat wie etwa die Wiederaufnahme des französischen Don Carlos oder, dann schon im Lockdown, die Tosca mit Anna Netrebko oder Werther mit Piotr Beczala.

Hochkarätig ist auch die Sängerinnen- und Sängerbesetzung: Juan Diego Flórez gibt mit dieser Produktion sein szenisches Rollendebüt aus Faust. Die Marguerite gestaltet, erstmals am Haus, Nicole Car, die in der Oktober-Premiere von Eugen Onegin ihr Hausdebüt als Tatjana gab. Den Méphistophélès verkörpert der vielversprechende junge polnische Bass Adam Palka, der sein Hausdebüt gibt – ebenso wie Étienne Dupuis als Valentin.

Musikalische Leitung Bertrand de Billy
Inszenierung Frank Castorf
Bühne Aleksandar Denic
Kostüme Adriana Braga Peretzki
Licht Lothar Baumgarte
Regieassistenz Wolfgang Gruber
Videoregie Martin Andersson
Kamera/Bildgestaltung Tobias Dusche, Daniel Keller
Dramaturgie Ann-Christine Mecke

Doktor Faust Juan Diego Flórez
Marguerite Nicole Car
Méphistopélès Adam Palka
Valentin Étienne Dupuis
Wagner Martin Häßler
Siébel Kate Lindsey
Marthe Monika Bohinec

Eine Kooperation mit der Staatsoper Stuttgart.

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Offizielles Covid-Testzentrum ab 26. April 2021 in der Philharmonie Berlin

Die Philharmonie Berlin wird zur zentralen Test-Anlaufstelle für das Kulturforum: am 23. April öffnet im Übergangsfoyer der Philharmonie Berlin ein Covid-Testzentrum, das seinen regulären Betrieb am Montag, dem 26. April, aufnehmen wird. Die Einrichtung des externen Betreibers „CovidZentrum“ bietet kostenlose Antigen-Schnelltests („Bürgertests“), die regulären Antigen-Schnelltests sowie tagesaktuelle PCR-Tests an. Es werden entsprechende Atteste über das Testergebnis ausgestellt.

Zur Terminbuchung: covidzentrum.de

Das Covid-Testzentrum im Übergangsfoyer der Philharmonie (Eingang aus Richtung Potsdamer Platz) wird vorläufig Mo., Fr. und Sa. von 7 – 19 Uhr und Di., Mi. und Do. von 7 – 17 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet sein
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MORGEN: 6. Sinfoniekonzert der BADISCHEN STAATSKAPELLE als Livestream

Werke von F. Mendelssohn Bartholdy, R. Schumann und R. Strauss

Die BADISCHE STAATSKAPELLE lädt herzlich zum Livestream des 6. Sinfoniekonzerts am Sonntag, den 25. April um 11 Uhr ein. Unter der Leitung des Generalmusikdirektors Georg Fritzsch und mit dem Solo-Cellisten Isang Enders, werden Werke von F. Mendelssohn Bartholdy, R. Schumann und R. Strauss interpretiert:
In märchenhafte Atmosphäre hüllt Felix Mendelssohn Bartholdy 1835 seine Konzert-Ouvertüre über die tragische Liebesgeschichte zwischen der schönen Meerjungfrau Melusine und dem Ritter Raimund. Vorbild ist die zwei Jahre zuvor uraufgeführte Oper Melusina von Conradin Kreutzer. Im Wechselspiel vereint Mendelssohn Bartholdy die zwei Welten der beiden Charaktere im Wasser und auf dem Land.
1850 beginnt ein neuer Lebensabschnitt für Robert Schumann. Er zieht mit seiner Frau Clara und seinen sechs Kindern ins Rheinland, um das neue Amt des Städtischen Musikdirektors in Düsseldorf anzutreten. In dieser Umbruchsphase entsteht binnen zwei Wochen sein Cellokonzert op. 129, in dem er sein künstlerisches Ziel verfolgt, „die Poesie der Kunst“ zu Ehren zu bringen.
Etwas Tanzunterricht hier, etwas Puder und feine Kleidung dort, dazu noch eine geschickt eingefädelte Hochzeit seiner Tochter, voilà! Schon wird Monsieur Jourdain zum Edelmann – zumindest ist das sein Plan. Aus diesem humorvollen Stoff der gleichnamigen Ballettkomödie schneidert Richard Strauss seine Orchestersuite Der Bürger als Edelmann und setzt das Imponiergehabe und tänzerische Unvermögen des tollpatschigen Protagonisten musikalisch genial um.

Der Livestream am 25. April um 11 Uhr ist kostenfrei anzuschauen, danach ist das Konzert zwei Wochenlang kostenpflichtig abrufbar. Das Copyright für das Bild der BADISCHEN STAATSKAPELLE und GMD Georg Fritzsch im Anhang liegt bei Arno Kohlem.

Isang Enders Violoncello
Georg Fritzsch Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE

25.4. 11.00 Livestream (kostenfrei)
Danach 14 Tage kostenpflichtig als Video on demand aufrufbar, unter:

https://dringeblieben.de/videos/sinfoniekonzert-der-badischen-staatskapelle

Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy Die schöne Melusine op. 32, Ouvertüre
Robert Schumann Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Richard Strauss Der Bürger als Edelmann op. 60

Weitere Informationen unter:

https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/3183/

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Ludwig Wittgenstein: Ein leidenschaftlicher Denker

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Ludwig Wittgenstein war einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 70. Todestages am 29. April 2021 widmet ihm die Österreichische Nationalbibliothek die umfangreiche Online-Ausstellung „Ludwig Wittgenstein: Ein leidenschaftlicher Denker“. Die zahlreichen Fotos und Manuskripte darin stammen vor allem aus jenem Nachlass, der in der Bibliothek verwahrt wird und seit 2017 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt.

Der in Wien geborene Ludwig Wittgenstein (1889–1951) war ein unkonventioneller und leidenschaftlicher Denker. Er verstarb vor 70 Jahren, am 29. April 1951 nahezu unbekannt in Cambridge. Heute zählt sein legendärer „Tractatus Logico-Philosophicus“ zu den wichtigsten philosophischen Werken und sein Rang als einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts ist unumstritten. Darüber hinaus sind es aber auch seine bemerkenswerte Biographie und sein familiäres Umfeld, die ihn zu einem wichtigen Exponenten der österreichischen Geistesgeschichte machen. 2017 wurde der philosophische Nachlass Wittgensteins in das UNESCO-Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

Aus Anlass seines 70. Todestages präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek von 22. April bis 21. Juli 2021 die Online-Ausstellung „Ludwig Wittgenstein: Ein leidenschaftlicher Denker“. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem umfangreichen Nachlass Wittgensteins und seiner Familie, der in den Sammlungen des Hauses verwahrt und durch Neuerwerbungen kontinuierlich erweitert wird. Manuskripte, Tagebücher, Vorlesungsdiktate und Briefe aus seiner umfangreichen Korrespondenz ergeben zusammen mit zahlreichen Fotografien und Alben ein dichtes Bild seiner Persönlichkeit. Die Ausstellung orientiert sich an den biographischen Hauptlinien und fokussiert bewusst auf Aspekte, die sich durch den Sammlungsbestand eindrucksvoll darstellen lassen. Bemerkenswert sind etwa sein Liebesbrief an Ben Richards mit eingeklebten Blumen, der früheste überlieferte Brief des erst achtjährigen Ludwig oder seine technischen Zeichnungen. Zudem gibt es einen Überblick über Wittgensteins Nachlass in der Österreichischen Nationalbibliothek.

MEHR INFOS
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LANDESTHEATER/ BRUCKNERORCHESTER LINZ +++ EINLADUNG ZUR ONLINE-PREMIERE +++

SCHUBERT & HAYDN
EIN KONZERT MIT DEM BRUCKNER ORCHESTER LINZ & BRUNO WEIL

NETZBÜHNE-ONLINE-PREMIERE SA 1. MAI 2021, AB 19.30 UHR, NETZBÜHNE

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Bruno Weil. Foto: Reinhard Winkler

Mit großer Freude kündigen wir als nächste Online-Premiere ein Konzert des Bruckner Orchester Linz mit seinem Ersten Gastdirigenten Bruno Weil an. Aus dem Großen Saal des Brucknerhauses Linz werden Werke von Franz Schubert und Joseph Haydn erklingen.

„Er fühlt die Musik, die er dirigiert, mit dem ganzen Herzen und kann es ebenso auf das Orchester umsetzen“, sagte Herbert von Karajan über Bruno Weil. Seit 2017 schätzt das Bruckner Orchester Linz sich glücklich, mit Bruno Weil als Erstem Gastdirigenten eng verbunden zu sein. Seine Interpretationen von Musik der Wiener Klassik und Romantik haben Maßstäbe gesetzt. Man darf sich auf ein Programm mit der Sinfonie Nr. 70 von Joseph Haydn freuen. Als Eröffnungsstück erklingen die „Deutschen Tänze“ Schuberts in der Orchesterfassung von Anton von Webern und als letztes Stück seine 6. Sinfonie. Schubert schrieb diese „kleine“ C-Dur Sinfonie im Alter von 20 Jahren. In der Pause des Konzerts kommt Chefdirigent Markus Poschner mit Bruno Weil ins Gespräch.

PROGRAMM

FRANZ SCHUBERT
Deutsche Tänze, op. D 820, Bearbeitung: Anton von Webern

JOSEPH HAYDN
Sinfonie Nr. 70 in D-Dur für Orchester Hob. I:70

Pause

FRANZ SCHUBERT
Sinfonie Nr. 6 D-Dur, D 589

Bruckner Orchester Linz
Bruno Weil Dirigent

SAMSTAG, 1. MAI 2021 | 19.30 Uhr
Netzbühne

Stream a dream! Starten Sie das Theater-Abenteuer auf http://bit.ly/ltl_netzbühneangebot! Nach der Online-Premiere ist das Konzert „Schubert & Haydn“ vier Wochen on demand (Pay-as-You-Wish) zu sehen.

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FOYER/ Crescendo-Newsletter: Empfohlene Streams

Lotte Lenya

Warum bin ich nicht froh?
Witz, Zärtlichkeit und der Drang nach Leben! Die Sängerin Lotte Lenya: von der „Seeräuber-Jenny“ bis zu „Liebesgrüße aus Moskau“
Lotte Lenya gilt auch heute noch als eine der wichtigsten Interpretinnen des Musiktheaters von Bertolt Brecht und Kurt Weill, das sie in den 1920er-Jahren maßgeblich mitprägte. Ihr unverwechselbarer Gesangsstil machte die Lieder aus »Die Dreigroschenoper«, »Mahagonny Songspiel« oder »Happy End« erst zu einzigartigen Werken. Lotte Lenyas »Seeräuber-Jenny« aus der »Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht und Kurt…
In der Mediathek verfügbar bis 11. Juni 2021

Anschauen

Ballett-Doku: What Dancers Do

Ballettcompagnie des Theaters Krefeld und Mönchengladbach
Wie entsteht eigentlich eine Ballettproduktion? Und wie klappt das in Coronazeiten?
Vom Training bis zum Bühnenauftritt: Wie sieht der Alltag von Tänzerinnen und Tänzern aus? Und wie geht das ganze unter Corona-Bedingungen? Der Film „What Dancers Do“ begleitet die Balletcompagnie des Theaters Krefeld und Mönchengladbach bei den Endproben zum Ballettabend „Alles neu“. Aus wechselnder Perspektive werden auch Backstage-Situationen eingefangen, die dem Theaterzuschauer normalerweise verborgen bleiben. Der…
In der Mediathek verfügbar bis 4. Juli 2021

Anschauen

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Austrian Pavilion – Biennale Arte 2022 / Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl

Austrian Pavilion – Biennale Arte 2022
Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl

Invitation of the Soft Machine and Her Angry Body Parts
section.a: Projekt- und Produktionsleitung

Heute in einem Jahr eröffnet die 59. Internationale Kunstausstellung La Biennale di Venezia.
Wir freuen uns, Ihnen die neue Website und erste Einblicke in den österreichischen Beitrag zu präsentieren.

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Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl mit Kuratorin Karola Kraus, Foto: Christian Benesch

Auf Vorschlag von Karola Kraus gestalten die Künstler*innen Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl den Österreichischen Pavillon auf der Biennale Arte 2022. Unter dem Titel Invitation of the Soft Machine and Her Angry Body Parts konzipieren die Künstler*innen bühnenartige Installationen, in denen sich ihr gesamter künstlerischer Kosmos ausbreitet – von Malereien über Textilarbeiten, Fotografien, Objekten, Soundarbeiten und Videos bis hin zu Hologrammen und interaktiven Apps. Diese „Begehrensräume“ irritieren konventionelle Vorstellungen musealer Präsentationen und unterlaufen die Hierarchien von Kunst und Design, von High and Low. Sie eröffnen einen Raum für Identitätskonstruktionen, Begehren und sinnliche Erfahrung und können als Befreiung von Konventionen verstanden werden – für sich selbst und für die Betrachterinnen und Betrachter.

Zusätzlich zu den räumlichen Interventionen in Venedig wird es ein umfangreiches Begleitprogramm geben. Die aktuellsten Informationen finden Sie unter: www.biennalekneblscheirl.at

Wir freuen uns auf die Biennale Arte 2022!
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ORF III am Wochenende: Dreiteiliger „zeit.geschichte“-Abend zum 35. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl

Außerdem: „Wir spielen für Österreich“-Doppel mit Jordans Philharmoniker-Konzert und „Die Dreigroschenoper“ aus den Kammerspielen mit Föttinger und Bill =

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information widmet sich am Samstag, dem 24. April 2021, in einem dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend dem 35. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, rekonstruiert den Hergang der Ereignisse und beleuchtet die damaligen Auswirkungen auf Österreich. Außerdem wird ein Blick auf die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 geworfen. „Wir spielen für Österreich“ präsentiert am Sonntag, dem 25. April, ein Philharmoniker-Konzert mit Philippe Jordan. Im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins steht Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ op. 4. auf dem Spielplan. Anschließend zeigt „Wir spielen für Österreich“ Brechts „Die Dreigroschenoper“ mit Herbert Föttinger und Maria Bill aus den Wiener Kammerspielen. Tagsüber präsentiert ORF III am Sonntag einen fünfteiligen Filmschwerpunkt zum 75. Geburtstag von Regisseur Xaver Schwarzenberger.

Samstag, 24. April

Den Themenabend zum 35. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl eröffnet die „zeit.geschichte“ um 20.15 Uhr mit der Dokumentation „Die wahre Geschichte von Tschernobyl“. Anhand von Augenzeugenberichten – u. a. persönliche Erinnerungen Michail Gorbatschows – eindringlichen Bildern des Fotografen Igor Kostin, Archivaufnahmen, Originaldokumentationen und neuesten Forschungsergebnissen folgt der Film den damaligen Ereignissen und arbeitet die Konsequenzen für Mensch und Umwelt auf. Die anschließende Doku „Strahlende Tage“ (21.50 Uhr) zeichnet den Ablauf der Ereignisse in Österreich minutiös nach, beschreibt politische Entscheidungen und lässt Verantwortliche zu Wort kommen. Befürchtungen von damals werden den realen Entwicklungen gegenübergestellt. Abschließend präsentiert ORF III die Produktion „Fukushima – Tagebuch einer Katastrophe“ (22.40 Uhr): Am 11. März 2011 wurde Japan von einem Erdbeben und einem nachfolgenden Tsunami getroffen – zwei Ereignisse, die die atomare Katastrophe in Fukushima auslösten. Die Doku schildert die Ereignisse im Detail und liefert wissenschaftliche Analysen.

Sonntag, 25. April

Am Sonntag überträgt „ORF III LIVE“ um 10.00 Uhr den katholischen Gottesdienst aus dem Innsbrucker Dom. Ab 12.10 Uhr zeigt „Der Österreichische Film“ zum 75. Geburtstag von Xaver Schwarzenberger fünf seiner Filme, beginnend mit „Stella di Mare“ aus 1999. Danach folgen „Und ewig schweigen die Männer“ (13.40 Uhr), „Margarete Steiff“ (15.10 Uhr), „Clarissas Geheimnis“ (16.45 Uhr) sowie „Tafelspitz“ (18.20 Uhr).

Am letzten Sonntag im April präsentiert „Erlebnis Bühne“ einen Abend mit Philippe Jordan und den Wiener Philharmonikern. Zur Einstimmung auf das Konzert lädt Barbara Rett zu den traditionellen „Kulissengesprächen“ (20.00 Uhr), ehe „Wir spielen für Österreich“ um 20.15 Uhr aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins überträgt, wo Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ op. 4. auf dem Spielplan steht. Die symphonische Dichtung ist vom gleichnamigen Gedicht Richard Dehmels inspiriert. Die Wiener Philharmoniker spielen das Werk, mit dem Schönberg sich von der tonalen Musik verabschiedete, in einer vom Komponisten selbst erstellten Fassung für Streichorchester.

Danach wird die „Wir spielen für Österreich“-Theater-Edition mit „Die Dreigroschenoper“ (21.45 Uhr) aus den Wiener Kammerspielen fortgesetzt. In der Inszenierung von Torsten Fischer spielen u. a. Herbert Föttinger und Maria Bill. „Die Dreigroschenoper“ ist ein Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern nach John Gays „The Beggar’s Opera“. Das Theaterstück stammt von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) und ist unter Mitarbeit der deutschen Schriftstellerin Elisabeth Hauptmann entstanden. Der „Bettlerkönig von London“, Jonathan Peachum (Herbert Föttinger), und seine Frau (Maria Bill) erhalten überraschend einen ungeliebten Schwiegersohn: den Gangster Macheath (Claudius Von Stolzmann), der Peachums Tochter Polly (Swintha Gersthofer) heimlich geheiratet hat. Pollys Eltern beginnen mittels Intrigen und Bestechung die Festnahme und Hinrichtung von Macheath zu veranlassen.
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