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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 23. APRIL 2022)

23.04.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 23. APRIL 2022)

BAYERISCHE STAATSOPER:  DREI PREMIEREN IM MAI: VOR DER PREMIERE „LES TROYENS“

Les Troyens - Bayerische Staatsoper (2022) (Produktion - Münich,  deutschland) | Opera Online - Die Website für Opernliebhaber

Liebe Besucher:innen,
in gut zwei Wochen feiern wir mit Hector Berlioz’ Les Troyens unsere letzte Premiere im großen Haus vor Beginn der Münchner Opernfestspielen. Regisseur Christophe Honoré gibt damit sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Begleitend zur Premiere zeigen wir gemeinsam mit dem Kino Theatiner Filmtheater eine Filmreihe, kuratiert von Honoré persönlich.
Kurz zuvor kehrt Georg Friedrich Händels Agrippina zurück auf die Bühne des Prinzregententheaters und Ende Mai wartet dann das nächste Highlight: die erste Ausgabe des neuen Festivals Ja, Mai. Tauchen Sie ein in die Welt des Festivals und sichern Sie sich gleich Ihren Platz!

Mit Hector Berlioz’ Grand opéra gibt Regisseur Christophe Honoré sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Bereits diesen Sonntag, den 24. April 2022, findet die Einführungsmatinee zu Les Troyens statt. Gemeinsam mit Staatsintendant Serge Dorny und Dirigent Daniele Rustioni erhalten Sie spannende Einblicke in das Werk und die Inszenierung. Mitwirkende der Produktion geben einen musikalischen Vorgeschmack auf das Werk.

KARTEN

FILMREIHE ZU „LES TROYENS“

Zur Premiere von Les Troyens, präsentiert das Theatiner Filmtheater von 19. bis 26. Mai 2022 eine von Regisseur Christophe Honoré kuratierte Filmreihe. Um unmögliche Liebe geht es nicht nur in der Neuinszenierung der Oper von Hector Berlioz. Passend dazu hat der Regisseur Christoph Honoré eine Filmreihe kuratiert. „L’Impossible amour“ bringt eigene Werke und Lieblingsfilme des Regisseurs auf die Leinwand.

FILMREIHE

JA, MAI – Das neue Festival

Das Festival Ja, Mai vereint die beiden Opern Bluthaus und Thomas von Georg Friedrich Haas mit Kompositionen von Claudio Monteverdi sowie zwei Konzerte, eine Lesung und eine Filmreihe. Das Festivalprogramm kreist um Themen wie Trauer und Nacht, Liebe und Tod, Beziehungsformen und strukturellen Rassismus und auch die Künstler kommen selbst zu Wort. Für die erste Ausgabe kooperiert die Bayerische Staatsoper mit den Münchner Kammerspielen, dem Residenztheater und dem Münchner Volkstheater und bespielt verschiedene Orte in der ganzen Stadt.

FESTIVAL ENTDECKEN

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Domingo probt in Budapest SIMON BOCCANEGRA

Gefunden von Fritz Krammer

kom
ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

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Metropolitan Opera: Lucia di Lammermoor. Wahnsinns-Szene mit Nadine Serra

lucz
ZU FACEBOOK mit Kurz-Video

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Zum Ableben von Renate Holm – einige Zeilen „vom Rhein“

Frau Holm habe ich niemals live gehört, gleichwohl war sie mir seit Jahrzehnten durch Bildschirm und Schallplatte/ CD sehr gegenwärtig. Ihre wunderbar warme und Menschlichkeit ausstrahlende, doch zu glockenhellem Aufschwung fähige Stimme und Interpretation hat mich stets sehr berührt.

Insbesondere ihre Version des vielgeschmähten Kalenderlieds des großen Franz Grothe ist unserer Familie (auch unseren ansonsten dieser Musik abholden Kindern) seit Jahrzehnten ein unverzichtbarer Begleiter in der Advents- und Weihnachtszeit.. Auch andere solcher Grothe-Lieder hat sie mit unverwechselbarem Charme interpretiert. R.i.P.

Glücklich die Menschen, die von sich sagen können, sie hätten mit ihrem Wirken vielen anderen Menschen Freude bereitet

Hans-Peter Annen
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DEUTSCHE OPER BERLIN: Premiere von Franz Schrekers DER SCHATZGRÄBER am Sonntag, den 1. Mai, um 18 Uhr

Dirigent Marc Albrecht und Regisseur Christof Loy widmen sich gemeinsam Franz Schrekers selten gespielter Oper

Die Schatzgräber

Bereits zwei Mal hat Regisseur Christof Loy wenig bekannten Opern des beginnenden 20. Jahrhunderts an der Deutschen Oper Berlin zu einem erfolgreichen Comeback verholfen: Nach Erich Wolfgang Korngolds DAS WUNDER DER HELIANE und Riccardo Zandonais FRANCESCA DA RIMINI folgt nun ein weiterer, lange vergessener Opernschatz: Franz Schrekers DER SCHATZGRÄBER, eine der wichtigsten Opern der 20er Jahre. Schon die Uraufführung 1920 in Frankfurt geriet zum Sensationserfolg, und es sollten in den nächsten fünf Jahren nicht weniger als 44 Inszenierungen an verschiedenen Häusern folgen. Doch schon kurz darauf wurde es still um das beliebte Werk: Schrekers Opern schienen nicht mehr dem Zeitgeist zu entsprechen, mit dem Aufführungsverbot der Nationalsozialisten verschwanden die Partituren endgültig in den Schubladen. Nach 1945 dauerte es lange, bis eine Schreker-Renaissance einsetzte. DER SCHATZGRÄBER jedoch hat es bis heute schwer. Genau 100 Jahre nach der letzten Berliner Neuinszenierung an der Staatsoper im Jahr 1922 bringen Marc Albrecht und Christof Loy dieses Meisterwerk der 20er Jahre nun zurück nach Berlin.

Wie fast alle Libretti Schrekers stellt auch die Geschichte um Els und Elis die Frage nach dem Verhältnis von Fantasie und Realität, von Kunst und Leben: Als einsame „Kinder von Traumkönigs Gnaden“ seelenverwandt, jagen Els (Elisabet Strid) und Elis (Daniel Johansson) doch ganz unterschiedlichen Schätzen nach. Elis, der fahrende Sänger, spürt mit seiner Kunst in Gestalt einer magischen Laute Gold und Edelsteine auf, um die Menschheit zu beschenken. Die Kneipentochter Els hingegen, mutterlos aufgewachsen in einer brutalen Männerwelt, wird für ihr Ziel zur Lügnerin, Diebin und Mörderin. Doch selbst der Besitz allen Goldgeschmeides stillt beider Verlangen nicht.

Und so geht es auch in dieser Schreker-Oper einmal mehr um das Sehnen selbst, das der Komponist als den eigentlichen „Schatz“ bezeichnet: „einen Traum von Glück und Erlösung“. Elis und Els verlieren sich in diesen Träumen, Erinnerungen und Ahnungen, in Liedern, in Musik. Ihre Geschichten geraten zum Traumspiel in einer Welt voller Gier und emotionaler Haltlosigkeit. „Die Frage nach dem Glück war in den Jahren nach dem Krieg ein wichtiger Aspekt. Schreker bedient das nicht sentimental, sondern geht mit uns auf die Suche danach. Auf die Suche nach den vielen Sehnsüchten und Realitäten, die in den Menschen gleichzeitig gespiegelt werden können – ein solches Traumspiel interessiert mich auch für die Inszenierung.“ (Christof Loy)

Für Franz Schreker konnte immer auch die Kunst selbst die Erlösung bieten. In diesem Sinne gleicht das Orchester selbst einer „riesigen Zauberharfe mit faszinierenden, schillernden, rauschhaften Farbmischungen und maximalem Suchtpotential“ (Marc Albrecht), und die Partitur selbst zeugt von Entgrenzung und Flucht in andere Welten.

Die Besetzung und weitere Infos finden Sie hier.
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10 JAHRE MuTh │ Die Zyklen & Abos der Jubiläumssaison 2022/23

WIR LADEN HERZLICH EIN & PRÄSENTIEREN: 11 Zyklen, 3 neue Formate, 52 aufregende Abo-Vorstellungen, für Klein und Groß, von Bach bis Neu, von Klassik bis Jazz, von Konzert bis Lesung, von Kammerspiel bis Tango-Milonga um Mitternacht, mit allen MuTh-Stars der ersten 10 Jahre und vielen prominenten MuTh-Debütant:innen, im bequemsten, familiärsten und modernsten Konzertsaal Wiens – So lassen sich 10 Jahre feiern!

Direktorin Elke Hesse freut sich, Ihnen die Zyklen und Abos der Jubiläumssaison 10 JAHRE MuTh vorzustellen.

Gäste der Präsentation: Sophie Heinrich und Volkhard Steude
MI 11. Mai 2022, 10:00 Uhr
Das MuTh – Konzertsaal, Bühne & Programm
Am Augartenspitz 1
1020 Wien

Die Spielplanpräsentation steht auch als Live-Stream auf unserer Website (www.muth.at/livestream/) und Facebook zur Verfügung.

Anmeldung bis 9. Mai 2022 erbeten:

Iris Blumauer, Tel.: +43 1 347 80-22, E-Mail: presse@muth.at
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OPER BURG GARS: In 3 Monaten feiert „Carmen“ Premiere!

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Liebe Opernfreundinnen und Opernfreunde,
Zweimal musste unsere vom deutschen Regisseur Dominik Wilgenbus spektakulär konzipierte „Carmen“-Inszenierung aufgrund der Pandemie verschoben werden. Im Sommer 2022 erstrahlt Georges Bizets Meisterwerk voll großer Emotionen nun endlich inmitten der einzigartigen Naturkulisse der Burg Gars.
Allen Opernfreund*innen, die bereits 2020 oder 2021 „Carmen“-Karten erworben haben, danken wir herzlich für Ihre Treue. Ihre Karten sind selbstverständlich für die am 14. Juli 2022 beginnende Spielzeit gültig.

Alle Informationen dazu finden Sie hier!

Lernen Sie unser Ensemble kennen…
Ab sofort möchten wir Ihnen regelmäßig die Solistinnen und Solisten unserer „Carmen“-Produktion vorstellen, beginnend mit den beiden herausragenden Partien der Oper:

Mit Ljubica Vraneš konnte die perfekte Besetzung für die Titelrolle der Oper gewonnen werden. Die aufstrebende Mezzosopranistin ist seit 2011 Ensemblemitglied am Nationaltheater Belgrad. Regelmäßig gastiert sie an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Als Carmen sorgte sie auch am Nationaltheater für Oper und Ballett von Albanien schon für Furore.

Die Partie des Don José wird von dem in Gars bereits bestens bekannten Oscar Marín interpretiert. Der spanische Tenor wurde von Montserrat Caballé entdeckt. Mit Partnern wie Karan Armstrong oder Agnes Baltsa trat er weltweit auf und arbeitete unter Dirigenten wie Christian Thielemann mit führenden Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London zusammen. In der Oper Burg Gars debütierte er 2015 als Don Carlo und brillierte zuletzt als Cavaradossi in „Tosca“.
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LUDWIGSBURG: Eröffnungskonzert »No More War« mit geändertem Programm

Am 5. Mai 2022 um 20 Uhr im Forum am Schlosspark, Ludwigsburg

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Oksana Linyv. Foto: Oleh Pavliuchenkov, Grafik : Daniel Wiesmann

Das Eröffnungskonzert »No More War« der Ludwigsburger Schlossfestspiele am 5. Mai um 20 Uhr im Forum am Schlosspark, das von der ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv am Pult des Festspielorchesters musikalisch geleitet wird, findet mit geändertem Programm statt. Zur Aufführung kommt statt Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6, der »Pathétique«, sowie statt der ebenfalls geplanten Uraufführung »Nova« der ukrainischen Komponistin Victoria Poleva nun die Sinfonie Nr. 5 cis-Moll von Gustav Mahler, deren Trauermarsch zu Beginn sich zu einem erlösenden Finale entwickelt und das Ausrufezeichen dieses Konzertes für den Frieden bildet.

Im ersten Teil des Eröffnungskonzertes spielen der Pianist Iddo Bar-Shaï und das Orchester der Schlossfestspiele wie ursprünglich geplant Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur

Der Krieg in der Ukraine, der seit dem 24. Februar fortdauert, stellt gerade auch den Kulturbetrieb verstärkt in den Fokus politischer Diskussionen und Handlungen. Ein »Fest der Künste, Demokratie und Nachhaltigkeit« soll hierfür auch ein zentrales Forum bieten.

»Angesichts der akuten Tragödie, der brutalen Gewalt, in der wir unermesslich viele menschliche Opfer beklagen, haben wir die gemeinsame Entscheidung getroffen, das ursprünglich geplante Hauptwerk der 6. Sinfonie von Peter Tschaikowsky zu einem anderen Zeitpunkt aufzuführen, und wollen uns ganz bewusst auf eine andere Ebene begeben«, so Dirigentin Oksana Lyniv und Intendant Jochen Sandig. »Wir werden die 5. Sinfonie von Gustav Mahler aufführen. Dieses Meisterwerk vom Anfang des 20. Jahrhunderts trägt sowohl die Vorahnung von bevorstehenden Katastrophen, von Schmerz und Trauer, als auch eine tiefe Hoffnung auf Erlösung durch die geistige Weiterentwicklung unserer Gesellschaft auf der Grundlage humanistischer Werte in sich.« 

Weiter erklärt Jochen Sandig: »Über die Frage, welche Werke in Zeiten des Krieges von wem aufgeführt werden können und ob kulturelle Sanktionen zielführend sind, habe ich als Intendant meine Zweifel. Einen pauschalen Bann sämtlicher Werke von Autor*innen russischer Herkunft, wie er aktuell unter anderem vom ukrainischen Kulturministerium und dem Ukrainischen Institut gefordert wird, halte ich persönlich nicht für den richtigen Weg. Gleichzeitig möchte ich einen Raum öffnen, in dem auch andere Positionen zu Wort kommen können, um dieses sensible Thema aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren. Daher werden die Ludwigsburger Schlossfestspiele gemeinsam mit der Staatsoper Stuttgart und weiteren Kulturinstitutionen noch in dieser Saison zu einer internationalen hybriden Konferenz für einen ergebnisoffenen Dialog einladen.«

Ein besonderes Anliegen der Schlossfestspiele ist es, zur »Fest Spiel Ouvertüre« und in alle Konzerte der diesjährigen Spielzeit ukrainische Geflüchtete einzuladen. Am Eröffnungswochenende ist außerdem das von Oksana Lyniv gegründete Youth Symphony Orchestra of Ukraine bei der Frei Luft Musik am Freitag, 6. Mai um 18 Uhr auf dem Ludwigsburger Marktplatz zu Gast. 

Karten für die Fest Spiel Ouvertüre sind ab 38 Euro (für Festspielgäste in Ausbildung zu 15 Euro) erhältlich: www.schlossfestspiele.de; Kartentelefon: (07141) 939 636; karten@schlossfestspiele.de

Das Eröffnungskonzert wird für ARTE Concert aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt auf die Digitale Bühne der Schlossfestspiele gestreamt.
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Staatsheater Kassel: La muette de Portici (Die Stumme von Portici). Neuer Premierentermin ist der 8. Mai

 Grand opéra in fünf Akten von Daniel François Esprit Auber, Libretto von Eugène Scribe und Germain Delavigne

Kritische Ausgabe von Peter Kaiser

Aufführungen in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: Sonntag, 8. Mai, 19.30 Uhr, Opernhaus

Nächste Vorstellungen: 14.5., 29.5. (18 Uhr), 7.6.

Die ursprünglich für den 9. April am Staatstheater Kassel geplante Premiere von Daniel Aubers Grand opéra „La muette de Portici“, die krankheitsbedingt leider verschoben werden musste, wird nun am Sonntag, 8. Mai, 19.30 Uhr im Anschluss an die Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Spielplans 2022-2023, nachgeholt. Das heute nur noch selten gespielte Werk kommt in einer Inszenierung von Paul-Georg Dittrich und unter der musikalischen Leitung von Kiril Stankow Premiere auf die Bühne.

„La muette de Portici („Die Stumme von Portici“) begründete 1828 die für atemberaubenden Gesang, überwältigende Massenchöre, aufwändige Bühnentechnik und Opulenz stehende Monumentalgattung der Grand opéra mit. Und zugleich sprengt das Werk die Grenzen der Oper mit einer Hauptfigur, die keinen einzigen Ton singt: Die stumme Fenella findet sich inmitten der Wirren der spanischen Besatzung Neapels im 17. Jahrhunderts wieder. Sie stellt Alphonse, Sohn des spanischen Vizekönigs, öffentlich als ihren Verführer bloß und flieht daraufhin zu ihrem Bruder Masaniello, dem Anführer der Rebellion gegen die Besatzungsmacht. In einem schier filmreifen Plot entspinnt sich ein fataler Bürgerkrieg, der in der Oper im Ausbruch des Vesuvs als Schlussbild mündet.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de .

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ORF III am Wochenende: Programmschwerpunkt am Samstag zum Ukraine-Krieg

 Außerdem: Retrospektive Renate Holm, „André Hellers Menschenkinder“ und „Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information rückt am Samstag, dem 23. April 2022, mit vier „zeit.geschichte“-Dokumentationen den schon seit 2014 brodelnden Konflikt rund um die Ukraine und Russland in den Mittelpunkt. Im Gedenken an die Sopranistin Renate Holm zeigt ORF III am Sonntag, dem 24. April 2022, unter anderem den Heimatfilm „Wo die Lerche singt“. Am Sonntagabend begrüßt André Heller den Unternehmer Hans Peter Haselsteiner zu einem Lebensinterview für eine neue Ausgabe von „André Hellers Menschenkinder“.

Die „zeit.geschichte“-Neuproduktion „Ukraine – Im Schatten Russlands“ (20.15 Uhr) eröffnet am Samstag den vierteiligen Programmschwerpunkt zum Ukraine-Krieg. Die Dokumentation zeigt die Geschichte der Ukraine, die Wurzeln ihrer Entstehung und den Weg zur Identitätsfindung eines „geschundenen“ Landes. Historiker/innen und Zeitzeugen betrachten die Entwicklung der Ukraine bis zu ihrer Unabhängigkeit, fokussiert auf die Zeit nach der Oktoberrevolution.

Danach folgt „Die Krim – Geschichte einer umkämpften Halbinsel“ (21.05 Uhr). Der zweite Film der Reportage-Reihe zeichnet anhand von Augenzeugen und historischem Material den Weg der Krim von der Heimat der Tataren bis zur Übernahme der Halbinsel durch Russland im Jahr 2014 nach.

Die anschließende „zeit.geschichte“-Doku „Putins Weg in den Krieg“ (21.55 Uhr) basiert auf mehr als 60 Interviews mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Diplomatie und Geheimdienst, sowohl des KGB als auch der CIA und der Homeland Security. Gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten und Historikerinnen und Historikern beleuchten sie, wie Wladimir Putin vom unbedeutenden KGB-Agenten zum mächtigen Präsidenten wurde.

Abschließend rückt „Stalin in Farbe“ (22.55 Uhr) den rasanten Aufstieg des rebellischen Schustersohnes Josef Dschughaschwili hin zu einem der mächtigsten Männer und größten Verbrecher der Weltgeschichte in den Fokus.

ORF III steht am Sonntagvorabend im Zeichen der am 21. April 2022 verstorbenen Sopranistin Renate Holm. Im Porträt „Renate Holm – Ein Leben nach Spielplan“ (17.55 Uhr) aus dem Jahr 2001 spricht die Musikerin über ihre Wiener Glanzzeit und ihr Leben. Anschließend folgt die Operette „Wo die Lerche singt“ (18.35 Uhr), in der der unbekannte Maler Stefan Helmers (Lutz Landers) gemeinsam mit seiner Freundin Anita (Doris Kirchner) ins Salzkammergut fährt. Durch eine Autopanne lernen sie den Stieglbauern und seine bildhübsche Enkelin Gretl (Renate Holm) kennen. Die sich anbahnende Beziehung zwischen Stefan und dem Landmädchen weckt Anitas Eifersucht.

Mit einem Absturz seines Helikopters und dem tragischen Tod seines Piloten machte Hans Peter Haselsteiner letzten Herbst Schlagzeilen. Wenige Tage nach dem Unfall war der Unternehmer in der Lebensinterview-Reihe „André Hellers Menschenkinder“ (20.15 Uhr) zu Gast. Abschließend folgen zwei „zeit.geschichte“-Reportagen (ab 21.50 Uhr) zum Thema „Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot“.
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