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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 22. MAI 2021)

22.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 22. MAI 2021)

EINE OPER SPEZIELL FÜR JUNGES PUBLIKUM: PREMIERE VON »DER BARBIER FÜR KINDER« AN DER WIENER STAATSOPER

Eine ganz besondere Produktion feiert am Pfingstmontag, 24. Mai, Premiere an der Wiener Staatsoper: Gioachino Rossinis Meisterwerk Il barbiere di Siviglia in einer speziellen Fassung für junges Publikum: Der Barbier für Kinder.

Nach der Covid-19-bedingten Absage der für Jänner 2021 geplanten Premiere kann die Kinderoper nun vor Publikum zur Aufführung gelangen.

Alexander Krampe hat aus dem beliebten »Opernhit« eine rund einstündige Fassung geschaffen, die nun in einer rasant-farbenfrohen Inszenierung von Grischa Asagaroff erstmals an der Wiener Staatsoper aufgeführt wird. Gespielt wird im Großen Haus – trotz der verkürzten Spieldauer sind alle musikalischen Hits erhalten, die auf Deutsch gesungen werden. Als quirliger und unterhaltsamer Spielleiter führt Diener Ambrogio durch die Vorstellung. Dieser wird vom renommierten Schauspieler Andy Hallwaxx dargestellt, der mit der Produktion sein Debüt auf der Staatsopernbühne gibt. Was er von den Kindern im Publikum lernt: »Dass man dranbleiben muss und die Fantasie nicht verlieren darf. Max Reinhardts Spruch, dass das Theater der seligste Schlupfwinkel für diejenigen ist, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen, ist nach wie vor gültig.«

In den Gesangspartien sind Mitglieder des neu gegründeten Opernstudios der Wiener Staatsoper sowie Ensemblemitglieder des Hauses zu erleben. In der Premierenvorstellung singen Hiroshi Amako den Graf Almaviva, Patricia Nolz die Rosina, Michael Arivony den Figaro, Wolfgang Bankl den Dr. Bartolo, Ilja Kazakov den Don Basilio, Ileana Tonca die Berta und Hans Peter Kammerer den Wachmann.

Es musiziert das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Markus Henn.

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Andy Hallwaxx (Ambrogio), Ensemble. (c) Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

COVID-19-Service-Hinweis für Kinder

Benötigen Kinder auch einen Test?
Ein Zutrittstest für Kinder wird erst ab dem vollendeten 10. Lebensjahr benötigt.

Müssen auch Kinder eine FFP2-Maske tragen?
Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr benötigen gar keine Maske. Kinder von 6-13 Jahren sind dazu verpflichtet einen Mund-Nasen Schutz zu tragen. Für sie gilt jedoch keine FFP2-Maskenpflicht.

DER BARBIER FÜR KINDER
Musiktheater nach Rossini, empfohlen für junge Menschen ab (ungefähr) 6 bis 10 Jahren

Musik Gioachino Rossini
Kinderopern-Fassung Alexander Krampe

Musikalische Leitung Markus Henn
Inszenierung Grischa Asagaroff
Bühne & Kostüme Luigi Perego
Einrichtung Bühne Luca Filaci

Graf Almaviva Hiroshi Amako / Angelo Pollak* Rosina Patricia Nolz / Isabel Signoret* Figaro Michael Arivony / Stefan Astakhov* Dr. Bartolo Wolfgang Bankl Don Basilio Ilja Kazakov Ambrogio Andy Hallwaxx Berta Ileana Tonca / Aurora Marthens* Wachmann Hans Peter Kammerer

Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

Premiere: 24. Mai 2021

Weitere Vorstellungen: 30. Mai, 6.*, 12.* Juni 2021

Vorstellungsbeginn: 11.00 Uhr

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LINZ/ Landestheater/ Black Box: CREDO – Tanzuraufführung am 21.5.

Zum Premierenbericht von Petra und Helmut Huber

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Nicole Stroh. Photo © Vincenzo Laera

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Rosario Minervini. Photo © Vincenzo Laera

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SAISONABSCHLUSSFESTIVAL DER STAATSOPER UNTER DEN LINDEN

13. Juni – 3. Juli 2021: Saisonabschlussfestival mit der Premiere von Puccinis LA FANCIULLA DEL WEST, konzertantem Jubiläums-FREISCHÜTZ, weiteren Konzerten sowie Autokino dank BMW!
Der Vorverkauf beginnt am 1. Juni

Bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs unter geltenden Hygienebedingungen freuen wir uns, zum Saisonabschluss vom 13. Juni bis 3. Juli wieder live für unser Publikum da sein zu können!

Matthias Schulz: „Seit November 2020 konnten keine öffentlichen Vorstellungen mehr in der Staatsoper Unter den Linden stattfinden. Wir können hier alle im Haus kaum zum Ausdruck bringen, was es für uns bedeutet nun die Aussicht zu haben, unser Publikum wieder empfangen zu können. Wir haben mit den TV- und Online-Premieren von LOHNENGRIN, PINOCCHIO, JENUFA und LE NOZZE DIE FIGARO, Konzerten und einigem mehr den künstlerischen Motor des Hauses in dieser Zeit immer am Laufen gehalten und konnten weit über Berlin hinaus zumindest sicht- und hörbar bleiben. Aber es ist selbstverständlich – gerade für alle Künstlerinnen und Künstler – durch nichts zu ersetzen, echte und unmittelbare Reaktionen zu bekommen und direktes Erleben zu ermöglichen. Wir hoffen sehr, dass unser Publikum den umfassenden, erprobten Maßnahmen vertraut und mit voller Neugier schnell zurückkehrt.“

Auf dem Spielplan unseres Saisonabschlussfestivals stehen:

• Die Premiere von Giacomo Puccinis LA FANCIULLA DEL WEST am 13. Juni in der Regie von Lydia Steier, die mit dieser Produktion ihr Hausdebüt gibt. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Sir Antonio Pappano, Musikdirektor des Royal Opera House und designierter Chefdirigent des London Symphony Orchestra. Es singen u. a. Anja Kampe (Minnie) und Marcelo Álvarez (Dick Johnson) und Michael Volle als Jack Rance. Weitere Vorstellungen am: 16., 19., 24. und 27. Juni sowie 3. Juli. 
Die Premiere dieser „Wild West“-Oper, die in Kalifornien zu Zeiten des Goldrauschs spielt, wird zusätzlich zur Vorstellung im Opernhaus und zum Live-Stream auf der Website der Staatsoper Unter den Linden dank unseres Hauptpartners BMW am 13. Juni auch im Pop-Up-Autokino als Live-Übertragung zu erleben sein! Der Veranstaltungsort und weitere Informationen werden in Kürze bekannt gegeben.

• Am 20. und 26. Juni finden anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Uraufführung zwei konzertante Aufführungen von Carl Maria von Webers DER FREISCHÜTZ statt. Mit u.a. Evelin Novak, Victoria Randem, Roman Trekel, Reinhard Hagen und Stephan Rügamer, dirigiert von Alexander Soddy.

• Am 21. und 22. Juni leitet Sir Antonio Pappano die Staatskapelle Berlin bei zwei Abonnementkonzerten in der Staatsoper Unter den Linden und in der Philharmonie mit Tschaikowskys Orchestersuite Nr. 3 G-Dur op. 55 sowie seinem Klavierkonzert Nr. 2 G-Dur op. 44 mit Alexandre Kantorow als Solist.

• Am 23. Juni lädt die Staatsoper Unter den Linden zusammen mit Kultursenator Dr. Klaus Lederer zum KONZERT FÜR BERLIN mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim – in Kooperation mit KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e. V.. Tickets für dieses Konzert sind kostenfrei. Die Kartenvergabe erfolgt über KulturLeben Berlin. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

• Am 19. und 20. Juni ist das Opernkinderorchester unter der Leitung von Giuseppe Mentuccia zu erleben. Auf dem Programm stehen unter anderem Tänze von Camille Saint-Saëns und Peter I. Tschaikowsky. Dieses Projekt, das in Zusammenarbeit mit allen bezirklichen Musikschulen Berlins ermöglicht wird, behält damit das für alle beteiligten Kinder so wichtige Ziel und findet ebenso eine Abrundung.

Der Vorverkauf für alle Vorstellungen im Juni und Juli, inklusive des Live-Streamings im Autokino beginnt am 1. Juni um 12 Uhr.  Die Karten sind zum Verkaufsstart ausschließlich online oder telefonisch (Di – Sa 11 – 15 Uhr / +49 (0) 30 – 20 35 45 55 buchbar. Die Theaterkasse in der Staatsoper ist ab Juni an Vorstellungstagen von 12 Uhr bis zum Start der Abendkasse geöffnet. Während der Abendkasse findet kein Vorverkauf statt.

Die Tickets sind personalisiert und können nicht weitergegeben werden. Der Vorstellungsbesuch wird gemäß des am 1. Juni verabschiedeten Hygienerahmenkonzepts durchgeführt (voraussichtlich für Personen mit einem negativen Test, für vollständig geimpfte oder nachweislich genesene Personen). Während der Veranstaltung sind das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln vorgeschrieben (www.staatsoper-berlin.de/de/ihr-besuch/hygiene-konzept/). Diese werden entsprechend des Hygienerahmenschutzkonzeptes der Senatsverwaltung für Kultur und Europa aktualisiert.

Das Stattfinden der Vorstellungen im großen Saal steht unter dem Vorbehalt der entsprechenden Genehmigungen. Sollten aufgrund nicht erteilter Genehmigung, steigender Inzidenzwerte und/oder anderslautender Vorgaben des Senats Planänderungen notwendig sein, werden erworbenen Tickets selbstverständlich rückerstattet.

Die Saison 2021/22 an der Staatsoper Unter den Linden wird am 4. Juni um 12 Uhr digital veröffentlicht.

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BERLIN: Schaubühne sammelt über 100.000 Euro für freie Theaterschaffende

Erfolgreich beendete Solidarinitiative ermöglicht 30 Solidarhonorare à 3.500 Euro

Mit ihrer Solidarinitiative für freiberufliche Theaterschaffende hat die Schaubühne 105.000 Euro an Spenden gesammelt und damit das ursprüngliche Ziel von 30.000 Euro weit übertroffen. Die von Ensemble und Freundeskreis initiierte Aktion startete Ende März auf
startnext.com mit buchbaren Dankeschön-Aktionen von Ensemblemitgliedern und Mitarbeiter_innen des Hauses. Bei einer Online-Auktion Ende April versteigerte das Theater Requisiten, Kostüme, historische Programmhefte und skurrile Raritäten aus dem Fundus und
konnte rund weitere 43.000 Euro sammeln. Zusammen mit freien Spenden erreichte die Initiative so einen Gesamtbetrag von 105.000 Euro. Somit können 30 Solidarhonorare in Höhe von jeweils 3.500 Euro für freie Theaterkünstler_innen, die dem Haus seit Langem
verbunden sind, ermöglicht werden.
»Der große Erfolg der Solidarinitiative zeigt, was die Schaubühne und ihr Publikum gemeinsam auf die Beine stellen können. Wir als Freundeskreis warten mit Sehnsucht darauf, wieder ins Theater gehen zu können – in der Zwischenzeit sind die vielen Aktionen der
Solidarinitiative eine gute Gelegenheit für das Publikum, das Theater und die Schauspieler_innen einmal ganz anders kennenzulernen«, so Katharina Waitz, Mit-Initiatorin der Solidarinitiative und Vorstandsmitglied des Freundeskreises.

»Wir sind überwältigt von der Summe an Spenden, die unserer Initiative zugeflossen sind. In persönlichen Gesprächen mit unseren freiberuflichen Kolleg_innen wurde deutlich, wie wichtig diese Aktion für viele ist. Viele Worte des Dankes erreichten uns, die wir gerne an allegroßartigen Spender_innen weitergeben«, teilten die Ensemblesprecherinnen Veronika Bachfischer, Carolin Haupt und Jenny König mit.Thomas Ostermeier, Künstlerischer Leiter der Schaubühne: »Wir sind überaus dankbar für die große Unterstützung und die Beteiligung so vieler Menschen an unserer Solidarinitiative. Die freien Künstler_innen trifft die Pandemie besonders hart, da die staatlichen Hilfsprogramme oft gar nicht oder zu kurz greifen. Nicht nur an unserem Haus wären viele Produktionen ohne die
wertvolle Arbeit freier Theaterschaffender überhaupt nicht möglich. Sie zu unterstützen war uns ein dringendes Anliegen«.
Berlin, den 20. Mai 202
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Pfingsten heuer einmal anders: Wiener Stephansdom als Schauplatz einer künstlerischen Begegnung zwischen Rap, Ballett und Orgelmusik

Ein christlicher Rapper, eine Primaballerina, ein Solotänzer und der Domorganist treffen in der Mitte des Stephansdoms aufeinander. In ihren jeweiligen Genres interpretieren sie die Botschaft des Pfingstfests. Durch ihre musikalisch-künstlerische Begegnung zeigen sie, wie vielfältig Kirche ist.

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Primaballerina Iryna Tsymbal (c) EDW/Stephan Schönlaub

Eine ungewöhnliche Begegnung im Stephansdom: Das Pfingstvideo der Erzdiözese Wien zeigt, wie sich verschiedene Welten treffen und verstehen können. (c) Erzdiözese Wien/Stephan Schönlaub
Wien, 20.5.2021 – Anlässlich des heurigen Pfingstfests veröffentlicht die Erzdiözese Wien am Samstag vor Pfingsten (22.5.2021) ein Video, das aus einem musikalisch-künstlerischen Crossover-Projekt entstanden ist. Freeman Vienna, ein christlicher Rapper, Konstantin Reymaier, Wiener Domorganist und die beiden Solotänzer der Vereinigung des Wiener Staatsopernballetts, Mischa Sosnovski und Iryna Tsymbal, interpretieren die Botschaft von Pfingsten durch das Aufeinandertreffen verschiedener musikalischer Welten: Menschen unterschiedlicher Hintergründe und Zugänge zum Glauben begegnen einander, verstehen sich und finden miteinander Platz in der Kirche.
Die Botschaft von Pfingsten heute
Die Apostelgeschichte erzählt uns vom Pfingstereignis als ein für alle Beteiligten überwältigendes Erlebnis: Menschen unterschiedlicher religiöser Backgrounds und verschiedener Sprachen erleben das Wirken des Geistes Gottes und plötzlich steht das Verbindende vor dem Trennenden. Das Kommen des Heiligen Geistes, das wir zu Pfingsten feiern, schafft eine große Gemeinsamkeit und Einheit untereinander und wird als Geburtsstunde der Kirche gefeiert. Genau diese Botschaft soll mit dem Pfingstvideo musikalisch ausgedrückt werden: so unterschiedlich individuelle Zugänge zum Glauben auch sein mögen, so haben Menschen mit ihren zum Teil gegensätzlichen Prägungen alle Platz in der Kirche und können einander verstehen.
„In der Musik geht es ja darum, zuzuhören, aufeinander zu hören, die Unterschiede wahrnehmen und schätzen zu lernen. All das sind Fähigkeiten, die wir im Alltag, in zwischenmenschlichen Beziehungen und auch in der Kirche gut brauchen können. Es ist spannend, sich einzufühlen in jemanden und zu verstehen, wie er tickt. Einfach die Noten zu spielen genügt ja nicht, ich muss mich in die Musik hineinfühlen, in den Komponisten, in seine Welt und was er in seiner Musik gehört hat und das dem Zuhörer vermitteln“, so beschreibt Domorganist Konstantin Reymaier die ungewöhnliche Begegnung im Stephansdom.
Tradition trifft auf Moderne

In diesem Video wird der Bogen von der langen Tradition der Kirchenmusik und des Orgelspiels zu einem jungen Rapper gespannt, der – genau wie der Organist – seine Freude am Glauben durch diese musikalische Form ausdrückt und dadurch andere begeistern möchte. Tradition trifft auf Moderne, wenn diese beiden musikalischen Genres nicht im Gegensatz zueinander stehen, sondern gemeinsam erklingen. „Ein musikalisches Crossover – ein Versuch, ein Wagnis – zwischen einem der profiliertesten Kirchenmusiker an der Orgel und einem jungen Rapper, einem Priester und einem, der ganz frisch die Liebe Gottes entdeckt. Gemeinsam mit einem Tanzpaar der Vereinigung Wiener Staatsopernballett nehmen sie die Herausforderung von Pfingsten an. Was rauskommt ist möglicherweise schräg… macht neugierig. Und ist definitiv nicht langweilig“, beschreibt Otmar Spanner, Produktionsleiter des Pfingstvideos, das Vorhaben.
Begegnung mit offenem Herzen

Den Anstoß zu diesem Pfingstvideo gab eine Begegnung zwischen dem Priester und Domorganist Konstantin Reymaier und Philipp Michalitsch, der als Freeman Vienna seine Begeisterung für seinen neu gefundenen Glauben in Form von Rap ausdrückt. „Es war sehr schön für mich, Teil dieses Projekts zu sein und gemeinsam Musik zu schaffen – die Klänge der Riesenorgel mit den Texten eines Rappers und den Harmonien eines jungen Tontechnikers zu kombinieren. Ich bin immer daran interessiert, Neuland zu betreten und ganz andere Kunstformen kennenzulernen. Das Musikstück gemeinsam im Teamwork zu erarbeiten war eine neue spannende Aufgabe. Ich schaffe neue Musik ja sonst allein, so war das ein wichtiger Impuls für neue Ideen“, so Konstantin Reymaier über das Projekt.
Über den Glauben rappen

Voll Dankbarkeit und mit großem Respekt für all jene, die den Glauben über Jahrhunderte gelebt und weitergetragen haben, geht es um die Frage, wie heute der Glaube ausgedrückt und musikalisch interpretiert werden kann. Auch Philipp Michalitsch war inspiriert von der musikalischen Begegnung zweier Welten im Wiener Stephansdom: „Ich war erstaunt, dass sich aus den größten Konflikten um den Text ein unglaublicher Reichtum an Weisheit offenbart hat. Ich habe das Gefühl, jeder wurde dort belohnt, wo er in die eigene Schwäche gegangen ist und vertraut hat. Von Konstantin habe ich die Feindesliebe im Rap gelernt. Zorn, Arroganz und nur Fehler zu suchen, sogar Angriffe sind oft ein verdeckter Schrei nach Liebe. Das ist für mich der Heilige Geist, von Gott geliebt zu werden.“
Videopremiere am Pfingstsamstag

Das Pfingstvideo feiert seine Premiere am Pfingstsamstag, 22.5.2021, um 17:00 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Erzdiözese Wien sowie auf den verschiedenen Social Media Plattformen der Diözese.
Hier finden Sie den Link zur Video-Premiere am Samstag:
https://www.youtube.com/watch?v=UUNa1EuZ8Dk
Hier finden Sie einen Teaser, der Einblicke in das Videoprojekt gibt:
www.erzdioezese-wien.at/pfingstvideo2021

Kirchliches Leben blüht wieder auf: zahlreiche Firmungen in den kommenden Wochen
43 Firmspender zurzeit in der Erzdiözese Wien im Einsatz. Firmvollmacht heuer auch auf Dechanten und Pfarrer ausgeweitet; besonderes Interesse für Firmung im Stephansdom.

Die mit 19. Mai 2021 erlassenen Lockerungen im öffentlichen Leben bedeuten auch für die Kirche ein gewisses Aufatmen. Das gilt besonders auch für die Firmfeiern. Nachdem im Jahr 2019 4.340 Personen in der Erzdiözese Wien gefirmt worden waren, waren es im Coronajahr 2020 trotz der Einschränkungen zwar immerhin 2.943, viele für 2020 geplante Firmungen können allerdings jetzt erst nachgeholt werden.

Im katholischen Verständnis wird in der Feier der Firmung die Gemeinschaft mit der Gesamtkirche durch den Bischof oder einen durch ihn entsandten Firmspender zum Ausdruck gebracht. Gemeinsam mit Kardinal Christoph Schönborn werden in den kommenden Wochen 42 weitere Firmspender unterwegs sein, um in den Gemeinden vor Ort das Sakrament zu spenden.
Heuer mehr Firmspender im Einsatz

Da nach dem 19. März nach wie vor eine 2-Meter Abstandsregel in den Gotteshäusern gilt, sind weiterhin besondere Lösungen erforderlich. So hat Kardinal Schönborn für heuer die Möglichkeit eröffnet, dass Pfarrer für ihre Gemeinden auf eine begrenzte Zeit die Firmvollmacht beantragen. Etwa dreißig Priester nehmen diese Befugnis wahr. Diese Entscheidung des Wiener Erzbischofs ermöglicht es auch, kleine Gruppen von Firmlingen – etwa aufgeteilt auf mehrere Sonntagsgottesdienste – zu firmen. Darüber hinaus können Dechanten die Firmung übernehmen, wenn aus terminlichen Gründen keiner der 43 Firmspender zur Verfügung steht.

Die traditionelle Diözesanfirmung im Stephansdom, die der Erzbischof am Samstag vor Pfingsten leitet, verzeichnet heuer besonders viel Interesse. Aber auch hier können aufgrund der weiterhin geltenden Abstandsregeln nicht mehr als 50 Kandidatinnen und Kandidaten zugelassen werden.
Eine besondere Feier ist die Erwachsenenfirmung, auf die sich gut dreißig Erwachsene im Alter zwischen 21 und 35 Jahren intensiv vorbereitet haben. Auch sie werden vom Erzbischof persönlich gefirmt.

Firmung vollendet Taufe
Im katholischen Verständnis bilden Taufe, Firmung und Eucharistie (Erstkommunion) den traditionellen Dreischritt der Eingliederung in die Kirche. Sie werden daher nach altkirchlichem Brauch bei Erwachsenentaufen auch heute in einer einzigen Feier gespendet. Nach der Etablierung der Säuglingstaufe in der späten Antike wurde die Firmung im Westen nach und nach zu einer eigenen Feier für Jugendliche und (junge) Erwachsene. In den Ostkirchen – auch in den mit dem Papst unierten – werden alle drei Sakramente bereits Säuglingen gespendet.
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ORF III am Feiertagswochenende: „Pfingstkonzert aus Stift Melk mit Michael Schade“ in „Wir spielen für Österreich“

Außerdem: ORF-III-Neuproduktion „Verbotene Liebe – Von der Todesstrafe bis zur Ehe für alle“, „Michael Niavarani – So bin ich wirklich“ =

Das Pfingstwochenende in ORF III Kultur und Information bietet zahlreiche Programmhöhepunkte: Am Samstag, dem 22. Mai 2021, geht es in einer „zeit.geschichte“-Neuproduktion um „Verbotene Liebe – Von der Todesstrafe bis zur Ehe für alle“. ORF-III-Moderator Peter Fässlacher zeichnet darin den beschwerlichen Weg der Gleichstellung homosexueller Menschen in Österreich nach. Am Pfingstsonntag, dem 23. Mai, präsentiert „Wir spielen für Österreich“ das „Pfingstkonzert aus Stift Melk mit Michael Schade“ mit Claudio Monteverdis „Marienvesper“. Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai, feiert schließlich „Michael Niavarani – So bin ich wirklich“ Premiere.

Samstag, 22. Mai

Im Rahmen der Programmleiste „Theater & Fernsehlegenden“ zeigt ORF III ab 11.30 Uhr alle sechs Folgen von „Mozart und Meisel“ aus dem Jahr 1987. Darin lösen der lebensfrohe Axel Mozart (Andreas Vitásek) und der Pessimist Harry Meisel (Götz Kauffmann) gemeinsam ihre Probleme. „zeit.geschichte“ zeigt die Neuproduktion „Verbotene Liebe – Von der Todesstrafe bis zur Ehe für alle“ (20.15 Uhr) von Peter Fässlacher. 50 Jahre nach der Aufhebung des Totalverbots von Homosexualität blickt der Film zurück auf die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Liebe in Österreich. Es ist eine Geschichte des Versteckens und Verbergens. In der Doku kommen u. a. Günter Tolar, Alfons Haider, Rechtsphilosophin Elisabeth Holzleithner, Co-Leiter von „QWIEN“ (Zentrum für queere Geschichte) Hannes Sulzenbacher, Film- und Kulturwissenschafterin Andrea Braidt sowie Rechtsanwalt und Präsident des „LAMBDA“-Rechtskomitees Helmut Graupner zu Wort. Sie kommentieren den Weg zur Gleichstellung aus historischer, fachlicher wie persönlicher Sicht. Danach stehen drei Teile der Dokureihe „zeit.geschichte: Jahrzehnte in Rot-Weiß-Rot“ auf dem Spielplan: „Die 70er Jahre“ (21.00 Uhr), „Die 80er Jahre“ (21.55 Uhr) und „Die 90er Jahre“ (22.50 Uhr).

Pfingstsonntag, 23. Mai

Der Programmtag am Pfingstsonntag beginnt um 9.10 Uhr mit einer Ausgabe von „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“. Passend zum Feiertag geht es anschließend mit dem starbesetzten Filmepos „Die größte Geschichte aller Zeiten“ (9.25 Uhr) aus dem Jahr 1965 weiter, das vom Leben und Leiden Jesu Christi erzählt. Ab 12.35 Uhr zeigt ORF III unter dem Motto „Aber bitte mit Schlager“ fünf Musikfilmklassiker, beginnend mit „Ich bin kein Casanova“ aus dem Jahr 1959 u. a. mit Peter Alexander. Im Hauptabend präsentiert „Wir spielen für Österreich“ das „Pfingstkonzert aus Stift Melk mit Michael Schade“ (20.15 Uhr). Auf dem Spielplan steht die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi. Als Innovator der abendländischen Musik verknüpft Monteverdi gekonnt Tradition, neue Tendenzen und interpretatorische Freiheit der Musiker. Es musizieren der Concentus Musicus Wien und das Ensemble Aedes unter der musikalischen Leitung von Pablo Heras-Casado. Startenor und Intendant Michael Schade, der bereits um 20.00 Uhr zu Gast bei den „Kulissengesprächen mit Barbara Rett“ ist, steuert den Gesang bei.

Pfingstmontag, 24. Mai

Den Pfingstmontag läutet „ORF III LIVE“ um 10.00 Uhr mit dem „Evangelisch-methodistischen Gottesdienst aus dem Diakoniezentrum Aigen“ ein. Ab 11.20 Uhr wird der Musikschwerpunkt mit sechs Filmklassikern, beginnend mit „Junge Leute brauchen Liebe“ mit Cornelia Froboess, Johannes Heesters und Peter Weck (aus 1961), fortgesetzt. Der Montagabend steht ganz im Zeichen des österreichischen Kabaretts: Um 20.15 Uhr ist die von Philip Aschauer gestaltete neue ORF-III-Dokumentation „Michael Niavarani – So bin ich wirklich“ zu sehen. Darin blickt der Publikumsliebling, der am Freitag, dem 21. Mai, in der Klassik-Gala „Goldene Note by Leona König“ (20.15 Uhr, ORF 2) auftritt, gemeinsam mit Moderator Peter Fässlacher auf seine besten Rollen und Pointen zurück. Anschließend öffnet sich im ersten Soloprogramm von Michael Niavarani die Tür zu „Niavaranis Kühlschrank“ (21.05 Uhr) und gewährt tiefe Einblicke in das Leben des gefeierten Kabarettisten und Theaterimpresarios. Danach folgt schließlich „Viktor Gernot: Grätznfest“ (22.15 Uhr).

 

 

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