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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 2. OKTOBER 2021)

02.10.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 2. OKTOBER 2021)

Wiener Staatsoper: Fotos aus der ersten Vorstellung „Le nozze di Figaro (30.9.)

Zum Bericht von Dominik Troger: Staatsoper, „Le nozze di Figaro“, 30. September 2021

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Philippe Sly (Figaro), Patricia Nolz (Cherubino). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Maria Bengtsson (Gräfin), Patricia Nolz (Cherubino). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Robert Bartneck (Basilio), Regula Mühlemann (Susanna), Andre Schuen (Graf). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Maria Bengtsson (Gräfin), Regula Mühlemann (Susanna). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Kinderopern-Uraufführung am SONNTAG, 3. Oktober (11 h) in der Wiener Staatsoper. Das magische Opernhaus: »Die Entführung ins Zauberreich«
 
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Das „Entführung ins Zauberreich“-Ensemble. Foto: Peter Mayr
Zur Kinderopern-Neuproduktion

Am Sonntag, 3. Oktober 2021 steht eine ganz besondere Premiere auf dem Programm der Wiener Staatsoper: Die Uraufführung der Kinderoper Die Entführung ins Zauberreich in Form einer Wanderoper durch das Gebäude des Hauses am Ring.

Ausgangspunkt für die Produktion (die ursprünglich für die vergangene Saison geplant war, doch aufgrund der Covid-Pandemie erst in dieser Spielzeit uraufgeführt werden kann), ist Mozarts Die Entführung aus dem Serail. All dem verpassten die Theatermacherin Nina Blum, für Konzept und Regie der Wanderoper verantwortlich, die Librettistin Margit Mezgolich und der Komponist Gerald Resch einen Zeitsprung: Das Ergebnis ist ein neues Opernwerk für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, das nicht nur eine veränderte Handlung, sondern auch neue Klänge mit sich bringt. Erzählt wird die Geschichte einer Kinder-Führung durch die Wiener Staatsoper, die mehr als unerwartet verläuft.
Denn während Danis, der die Führung leitet, über Architektur und Geschichte erzählt, taucht Belmonte, entsprungen der Mozart-Oper und einer historischen Theater-Zeit, auf und will seine Konstanze retten. Und schon beginnt das Abenteuer für das junge Publikum, das sich gemeinsam mit den Sänger*innen und Musiker*innen auf eine Entdeckungsreise durch die Wiener Staatsoper begibt und den Darsteller*innen hilft, das »magische Portal« und den Weg in die Freiheit zu finden.

Nina Blum, erfolgreiche Schauspielerin, Regisseurin und Intendantin sowie Psychologin, zeigt mit Die Entführung ins Zauberreich erstmals eine ihre Arbeiten an der Wiener Staatsoper. Wichtig sind ihr bei allen Kindertheater-Arbeiten stets die Elemente der Interaktion und der Abenteuerreise, denn: »Kinder wollen eingebunden werden, sie wollen Teil des Ganzen sein und durch ihre Mithilfe die Handlung vorwärtstreiben«. Daher arbeitet sie in ihren Inszenierungen mit interaktiven Elementen; beispielsweise singt das Publikum einen Kanon, damit sich das magische Portal öffnet. Gleichzeitig möchte Nina Blum ihr junges Publikum faszinieren und in märchenhafte Zauberwelten entführen, nicht nur durch Bühnenbild und Kostüme, durch eingestreute Zaubertricks und fantastische Figuren, sondern durch den märchenhaften Zauber des gesamten Theater-Unterfangens: »Wenn diese Stunde im Opernhaus wirklich zu einer magischen Stunde wird, haben wir unser Ziel erreicht.«

Das von Marcus Ganser gestaltete Bühnenbild, das sich über die Schauplätze der Produktion Feststiege, Gustav Mahler-Saal und Galerie erstreckt, bleibt während der gesamten Aufführungsserie stehen, sodass auch Besucher*innen der anderen Vorstellungen und Veranstaltungen im Haus am Ring einen Eindruck in die Produktion erhalten.

Es singen Sänger*innen des Opernstudios der Wiener Staatsoper in alternierenden Besetzungen, in der Uraufführung sind Anna Nekhames als Konstanze, Johanna Wallroth als Blondchen, Hiroshi Amako als Belmonte, Angelo Pollak als Pedrillo und Ilja Kazakov als Bossmin zu erleben. Den »Opern-Guide Danis« gibt Schauspieler Daniel Ogris.

Das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper spielt unter der Leitung von Markus Henn.

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MAILÄNDER SCALA: FOTOS VOM „BARBIERE“
 
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ZU INSTAGRAM mit 6 Fotos
 
Verifiziert

Stasera alle 20 va in scena la Prima rappresentazione della nuova produzione de Il barbiere di Siviglia, diretta da @riccardochailly per la regia di Leo Muscato. Sul palcoscenico nei ruoli principali: @mattia.olivieri.baritono (Figaro), @svetlina.stoyanova (Rosina), @maximmironov.tenor (Conte di Almaviva), @marcofilipporomano (Bartolo), Nicola Ulivieri (Basilio), Costantino Finucci (Fiorello / Ufficiale) e @laviniabini (Berta).
Lo spettacolo verrà trasmesso in diretta radiofonica in Italia da @radio3_rai
Scopri di più sul nostro sito (link in bio)

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OPER FRANKFURT: HEUTE Erste Wiederaufnahme
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„Oedipus Rex“. Foto: Barbara Aumüller

OEDIPUS REX

Opernoratorium in zwei Akten von Igor Strawinsky
Text von Jean Cocteau nach der gleichnamigen Tragödie (429-425 v.Chr.) von Sophokles
In lateinischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
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„Iolanta“. Foto: Barbara Aumüller

IOLANTA
Lyrische Oper in einem Akt von Peter I. Tschaikowski
Text von Modest I. Tschaikowski nach dem Drama Kong Renés Datter (1845) von Henrik Hertz
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Valentin Uryupin
Regie: Lydia Steier
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Lara Yilmaz
Bühnenbild: Barbara Ehnes
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Video: fettFilm
Licht: Olaf Winter
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Mareike Wink
Oedipus Rex Iolanta
Ödipus: Eric Laporte Iolanta: Corinne Winters
Jokaste: Katharina Magiera König René: Andreas Bauer Kanabas
Kreon: Nicholas Brownlee Graf Vaudémont: Gerard Schneider
Teiresias: Andreas Bauer Kanabas Robert: Mikołaj Trąbka
Hirte: Brian Michael Moore Ibn-Hakia: Anthony Robin Schneider
Bote: Sebastian Geyer Martha: Marvic Monreal
Sprecher (Aufnahme): Philipp Rumberg Brigitta: Juanita Lascarro
Laura: Bianca Andrew
Bertrand: Magnús Baldvinsson
Almeric: Carlos Andrés Cárdenas
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Wiederaufnahme: Samstag, 2. Oktober 2021, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 7., 10. (18.00 Uhr), 17. (18.00 Uhr), 23. Oktober 2021
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online
unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
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Staatstheater Wiesbaden: Vorverkaufsstart und Erweiterung der Platzkapazität für Vorstellungen ab dem 16. Oktober 2021

 

 Mit dem vom Gesundheitsamt Wiesbaden genehmigten Hygienekonzept unter »3G«-Bedingungen wird das Hessische Staatstheater Wiesbaden ab Samstag, den 16. Oktober 2021 die geplanten Vorstellungen mit 100%-iger Auslastung spielen können.

Voraussetzung für einen Theaterbesuch ist der Nachweis des Geimpften-, Genesenen oder Getesteten -Status, wobei der Test nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Im Theater ist laut geltender Verordnung auf dem Weg zum Platz und auch am Platz selbst eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen. Maßgeblich ist hier die jeweils tagesaktuell geltende Verordnung.

 

Der Vorverkauf für alle Vorstellungen bis Ende November hat bereits begonnen.


Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Weitere Informationen unter www.staatstheater-wiesbaden.de

 Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

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VIENNA ROYAL ORCHESTRA IM WIENER „HAUS DER INDUSTRIE“ (Schwarzenbergplatz) 

Beginn: 20:00 Uhr

Einlass: ab 19:15 Uhr

www.royal-classic.at

Wer sich an der Kassa auf den Online-Merker beruft, erhält 30 % Rabatt!

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Haus der Industrie“. Foto-Copyright: Vienna Royal-Orchestra

Der Charme der historischen Stadt Wien mit kaiserlicher Vergangenheit und monumentalen Bau- und Kunstwerken ist unverkennbar einzigartig. Das Vienna Royal Orchester glaubt fest an die Vision die traditionsträchtige Geschichte bei jedem Auftritt zurück zum Leben zu erwecken. Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der klassischen Musik und lassen Sie sich den Atem rauben. Mit dem Rhythmus der Tradition und dem Klang der klassischen Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Johann Strauss heißen wir Sie herzlich willkommen zu einem unvergesslichen Erlebnis, eine Nacht mit unserem Orchester. Gegründet von Mitgliedern und Vertretern der großen Wiener Orchester bewahren wir seit Beginn die Werte und den hohen Respekt für die Geschichte der klassischen Musik und des imperialen Wiens.

Im Haus gibt es auch einen Aufzug – einen sehr alten. Der Aufzug ist allein schon ein Erlebnis, er ist aus Holz (renoviert natürlich) und ohne Tür – es ist somit kein Problem, in den 2. Stock zu gelangen…und der Saal ist natürlich beeindruckend.

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Festsaal im „Haus der Industrie“. Foto-Copyright: Vienna Royal-Orchestra

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Sopranistin Anna Ryan und das Vienna Royal-Orchestra. Foto-Copyright: Vienna Royal-Orchestra


TRISTAN EXPERIMENT-Doku am 3.10. auf W24 (das Wiener Stadtfernsehen)

WIEN / Kammeroper: TRISTAN-EXPERIMENTOnline Merker

Foto: Herwig Prammer

Kommenden Sonntag, den 3. Oktober, sendet das Stadtfernsehen W24* von 10:30 bis 11:30 in der WIENER BÜHNEN-Matinee Ausschnitte und Interviews aus dem „Tristan Experiment“.

Die Matinee ist auch nach dem Sendetermin auf der Website von W24 abrufbar: https://www.w24.at/Sendungen-A-Z/Wiener-Buehnen/Matinee

Vielen herzlichen Dank an Harmut Keil, der uns und die Redaktion bei der Auswahl der Ausschnitte sehr unterstützt hat!

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KLÄNGE DUNKLER SCHÖNHEIT – GEDENKKONZERT Klaus K. Hübler

Hommage Komponist Klaus K. Hübler (1956-2018) zum 3. Todestag

Gedenkkonzert ist Kammermusikprogramm, Entdeckung und Wiederentdeckung: 3 Hübler-Werke (1981, 1986, 2005) und 3 von Hübler inspirierte Neukompositionen (3 UA) von zeitgenössischen Qualitätskompo-nisten: Nikolaus Brass (Violoncello-Solo), Ernst Helmuth Flammer (Flöte-Solo), Franck Yeznikian (Flöte, Violoncello, Klavier). Dazu ein Werk vom Konzert-Initiator Robert HP Platz (Flöte, Violoncello, UA 1989).

 Der Komponist/Dirigent Robert HP Platz initiierte dieses starke, originelle Musikprogramm zu Ehren von Herrn Hübler. Platz lernte Klaus Hübler 1982 im Rahmen einer von Platz dirigierten WDR-Sendung kennen, Hübler war Teil dieses Musikprogramms, Platz schätzte und schätzt Herrn Hübler sehr und sie waren seitdem lange und gut befreundet. Platz war 2000- 2008 Kurator und künstlerischer Leiter beim Musikfestival Schreyahner Herbst und widmete 2001 sein Konzertprogramm komplett den starken Werken des Komponisten Hübler.

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Klaus K. Hübler (2011). Foto: Margreth Schönemann

 Klaus K. Hübler war lange ein mutiger Komponist zwischen Tradition und Innovation und Kammermusik-Experte. Als geborener Münchner war er offen für Melodien und Grenzgänge. Seine Kompositionen aus den Jahren 1981-89 verschafften Hübler schon einen guten Ruf. Er komponierte 56 Uraufführungen für Musikfeste u.a. in Schreyahn, Köln, Darmstadt, Stuttgart. Witten, Zürich und für Rundfunkan-stalten (WDR, SWR, Bayr.Rundfunk u.a.). Er bekam viele Kompositionspreise und CD-Veröffentlichungen u.a. von Breitkopf&Härtel, Ricordi und Wergo. Und er war auch Autor und Musiklehrer. Leider starb Hüblers Ehefrau Maria 2000 an Darmkrebs und 2012 seine Tochter Barbara. Hübler hatte das Glück 2008 eine neue Lebenspartnerin (Margot Schastok) zu gewinnen, Frau Schastok ist jetzt sehr sehr glücklich und begeistert von dem geplanten Gedenkkonzert. Gute Infos: http://klaushuebler.de/

Klaus K. Hüblers engste Freunde und Weggefährten (Musikerinnen Kristi Becker, Carin Levine und Komponisten Franck Yeznikian, Nikolaus Brass, Helmuth Flammer und Robert HP Platz) haben sich nun entschlossen, anlässlich des 3. Todestages gemeinsam mit Oren Shevlin Klaus K. Hübler als „Mensch und Werk“ in Erinnerung zu halten. Diese 3 zeitgenössischen Komponisten wurden mit Hübler-Hommagen beauftragt in seinem Gedenken jeweils ein Werk für die Kammermusikbesetzung Flöte, Violincello, Klavier zu schreiben. Das Programm lassen die Musiker*innen mit Werken aus Hüblers Schaffen korrespondieren. Werke dunkler Schönheit, deren Klang sich durchaus instabil, zerbrechlich und wie in einem Vergrößerungsglas ausbreitet. Eine behutsame Reise, die an die Spielweise der Instrumente eng angelegt ist und so zum ästhetischen und analytischen Ausgangspunkt, einem Marken-zeichen von Hüblers Schaffen wurde. Die Komposition von Robert Platz war bereits 1989 als Hübler-Hommage entstanden.

Robert HP Platz initiierte und Sabine Krasemann/Euterpe organisiert das Hübler-Gedenkkonzert, die Tournee. NEOS-Musikstiftungsleiter Ernst Helmut Flammer kannte und schätzte Hübler auch gut und lud dieses wertvolle Gedenkkonzert als 1. Gastspiel ins niedersächsische Tolstefanz, in seine Konzertreihe AUSSICHTEN-MODERN ein. Diesem Konzert „Klänge Dunkler Schönheit“ geht ein Cello-Solo-Abend mit Matthias Lorenz voraus, indem dieser unter anderem Klaus Hüblers Cello-Solowerk „Opus breve“ interpretieren wird.

BIOGRAFIE KLAUS K. HÜBLER: 1956 in München geboren, begann schon früh seine kompositorische Karriere, er wurde lange unterstützt von seinem reichen Vater der ein starker Banker in München war. Hübler studierte Komposition bei Peter Kiesewetter und Brian Ferneyhough sowie Musikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität. Seit 1975 entstanden zahlreiche Werke, vorrangig Kammermusik. 1977 erhielt Hübler den Förderpreis der Landeshauptstadt Stuttgart für sein 1. Streichquartett. In den folgenden Jahren wurde sein komplexes und konsequentes Schaffen mit weiteren Preisen, Ehrungen und Stipendien ausgezeichnet. Es folgten Einladungen zur Teilnahme an internationalen Kompositionsforen: Stiftung Künstlerhaus Boswil (1982-84); Ferienkurse Neue Musik Darmstadt (1984-88); Pittsburgh International Music Festival (1986). Stipendien erhielt Hübler von der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWF (1982), dem Centre Européen pour la Recherche Musicale (1983), der Landeshauptstadt München und des Landes Niedersachsen für einen Arbeitsaufenthalt auf dem „Künstlerhof Schreyahn“ (1988) und weitere. Ab 1995 begann Klaus K. Hübler einen Neuanfang, wieder auf der Suche nach dem unverwechselbaren Stil, der ein eigener und doch ein anderer werden sollte; immer aber in der kompositorischen Grundidee der Reduktion. Sein Œuvre beim Schreyahner Herbst 2001: Uraufführung der Werke: Maske, Mutmassungen für Akkordeon (1995-96) und Paravent für Ensemble (2. Version 1997-98). Es folgten: Die Uraufführungen für Orchester Vanitas beim Stuttgarter Eclat Festival 2003. Der Kompositionsauftrag der Akademie Der Schönen Künste München 2004 mit Tymponen, Sonate für Klavier und Violine. Uraufführung der Werke Palimpsest/ Konjektionen für Bassflöte und bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt 2004 und B.B.H. für Klavier linke Hand, Sprecher und Jandl, Musik der Jahrhunderte, Stuttgart 2006. Mit wachsender Anerkennung und stilistischer Neufindung folgen kontinuierlich weitere Werke: 2007 Abraxas für Tenorsaxophon, Kontrabass und Ensemble. 2008 Azoth, ein Auftragswerk der musica viva für Piccoloflöte und Ensemble und 2010 eine weitere Uraufführung Sephiroth für Horn, Violine, Violoncello und Klavier (Cedar Rapids) in Iowa. Klaus K. Hübler war seit Jahren ehrenamtliches Jurymitglied beim ‚Preis der Deutschen Schallplattenkritik‘ für Alte Musik/vokal/instrumental. Hübler starb 2018 in München. NMZ: „Der 1956 in der Metropole an der Isar geborene Komponist Klaus Karl Hübler erlag in seiner Wohnung den Folgen eines Sturzes, der wohl auch mit den Beeinträchtigungen nach einer schweren Erkrankung im Jahr 1989 zusammenhängen dürfte.“

 Ricordi trauert um Klaus K. Hübler – Posted by Ricordi 14 März 2018

„Ricordi trauert um Klaus K. Hübler, der im März 2018 verstarb. Seit 1975 schuf Hübler komplexe, vorrangig kammermusikalische Werke. Seine herausragenden Beiträge zur Gegenwartsmusik wurden früh in musikjournalistischen und -wissenschaftlichen Diskursen rezipiert und von renommierten Interpreten aufgeführt. Für sein Schaffen wurde Klaus Hübler mit zahlreichen Preisen und Stipendien geehrt, darunter der Förderpreis der GEMA-Stiftung und der Stipendienpreis des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (1982). Mit zunehmender internationaler Reputation wurden Hübler Einladungen zu Kompositionsforen ausgesprochen. Neben seiner kompositorischen Tätigkeit verfasste er kritische Schriften u.a. über John Cage und Karlheinz Stockhausen. 1989 musste Klaus Hübler aufgrund einer schweren Erkrankung (Gehirnvirus) für sechs Jahre seine Arbeit niederlegen. Hüblers Werke wurden seit 1975 von der Edition Tre Media, die heute zu Ricordi Berlin gehört, verlegt.“ https://www.ricordi.com/de-DE/News/2018/03/Klaus-K-Huebler.aspx

Auch guter, informativer Hübler-Nachruf: https://www.nmz.de/artikel/ein-zweigeteiltes-leben-fuer-die-musik

GEDENKKONZERT-ENSEMBLE:

Carin Levine/Flöte, Oren Shevlin/Violoncello, Kristi Becker/Klavier.

 GEDENKKONZERT-PROGRAMM (Dauer: ca. 65 Minuten) in Tolstefanz, Köln, Würzburg:

  Klaus K. Hübler: EXCERPT (Flöte Solo, UA 1981), 4 Minuten;

SONETTO LXXXIII del Michelangelo (Klavier Solo, UA 1986), 12 Minuten;

B.B.H. (Klavier Solo, UA 2006, Musikfest der Jahrhunderte Stuttgart), 8 Minuten;

und

Nikolaus Brass: DEN TITEL AUSRADIERT – Uraufführung (Violoncello-Solo), 10 Minuten;

Ernst Helmuth Flammer:  KIPUKA – Uraufführung (Flöte Solo), 10 Minuten;

Franck Yeznikian: DISJECTA MEMBRA (e.i.a.e.s) – Uraufführung (Flöte, Violoncello und Klavier), 12 Minuten;

Robert HP Platz: SCHREYAHN BUCH I–III (Sopran, Flöte, Violoncello, UA 1989 im Théâtre de la ville in Metz, Lothringen), 10 Minuten.

 GEDENKKONZERT-ORTE:

Mo, 11.10.2021, 20 Uhr – TOLSTEFANZ, NEOS MUSIKSTIFTUNG
Hofstelle Flammer, Tolstefanz 11, 29482 Küsten (Wendland),
Konzertreihe: Aussichten, Reihe für Neue Musik
https://neos-musikstiftung.de/Startseite

 Mi, 13.10.2021, 20 Uhr – KÖLN, ALTE FEUERWACHE
(Kooperation mit ON Neue Musik Köln), Melchiorstr. 3, 50670 Köln
https://altefeuerwachekoeln.de/programm/

 Mo, 18.10.2021, 19:30 Uhr – WÜRZBURG, KAMMERMUSIKSAAL
Hochschule für Musik Würzburg, Studio Neue Musik,
Hofstraße 13, 97070 Würzburg, Haupteingang: Balthasar-Neumann-Promenade
https://www.hfm-wuerzburg.de/

Samstag 25.9. in der Kölner St. Peter-Kirche.

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Anima Mundi-Chor. Foto: Wolfgang Weiss

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HEUTE / Der Countdown läuft: „ORF-Lange Nacht der Museen“ am Samstag von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh

Alle Informationen rund um das aktuelle Programm unter langenacht.ORF.at

Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause haben heuer Kulturinteressierte im Rahmen der „ORF-Langen Nacht der Museen“ mit nur einem Ticket wieder Zugang zu rund 640 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen in ganz Österreich sowie in Teilen von Slowenien, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland (Lindau am Bodensee und Tettnang): Am Samstag, dem 2. Oktober 2021, laden der ORF und seine Partner von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh zu einer kulturellen Entdeckungsreise und bieten ein vielfältiges Programm für Jung und Alt. Der ORF wird in seinen Medien ausführlich berichten. Informationen rund um die „ORF-Lange Nacht der Museen“ unter https://langenacht.ORF.at.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Der ORF ist in seiner Vielfalt der wichtigste Kulturträger des Landes, die ,ORF-Lange Nacht der Museen‘ ein Höhepunkt im österreichischen Kulturkalender. Es ist mir daher eine besondere Freude, dass wir nach einem von der Pandemie geprägten Kulturherbst 2020 heuer in die 21. ‚ORF-Lange Nacht der Museen‘ starten: Mit nur einem einzigen Ticket öffnen am Samstag, dem 2. Oktober, von 18.00 bis 1.00 Uhr früh Museen, Galerien und Kultureinrichtungen in ganz Österreich ihre Tore. Sonderausstellungen, Spezialführungen, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm und vieles mehr runden das Programm ab.“

„Treffpunkt Museum“ als zentraler Ausgangspunkt In jeder Landeshauptstadt findet sich ein „Treffpunkt Museum“ als zentraler Sammelplatz für alle Besucherinnen und Besucher. Einzige Ausnahme ist Vorarlberg, hier ist er in Dornbirn. In Krems gibt es zusätzlich einen weiteren „Treffpunkt Museum“. In Wien befindet sich der „Treffpunkt Museum“ am Maria-Theresien-Platz. Bei jedem „Treffpunkt Museum“ sind Tickets, Booklets zu den Programmangeboten und Infos zu den Bus- und Fußrouten der „ORF-Langen Nacht der Museen“ erhältlich. Gleichzeitig nehmen hier die meisten Bus- und Fußrouten ihren Ausgang.

Die Tickets Tickets kosten regulär 15 Euro und gelten am 2. Oktober 2021 von 18.00 bis 1.00 Uhr als Eintrittskarten für alle beteiligten Institutionen, als Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien und auf allen Linien des Vorarlberger Verkehrsverbundes (VVV) und des Verkehrsbetriebs LIECHTENSTEINmobil. Ermäßigte Tickets kosten 12 Euro und gelten für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen, Präsenzdiener und Ö1-Club-Mitglieder. Regionale Tickets kosten 6 Euro und ermöglichen den Eintritt in regionale Museen eines Bundeslandes ohne Shuttlebus-Service. Regionale Tickets sind nicht für Wien und die Landeshauptstädte sowie für Villach erhältlich. Der Eintritt für Kinder bis 12 Jahre ist frei. Im Vorverkauf sind die Tickets bei allen teilnehmenden Museen und Kulturinstitutionen erhältlich, in diesen und am „Treffpunkt Museum“ auch am Tag der Veranstaltung.

Kunst- und Kulturerlebnis speziell für Kinder Den Jüngsten wird bei der „ORF-Langen Nacht der Museen“ besonderes Augenmerk gewidmet, um ihr Interesse an Kultur zu wecken. Zahlreiche Museen in ganz Österreich warten mit kindergerechten Zusatzangeboten auf und präsentieren Kunst und Kultur, die viel Freude und Spaß bereiten. Alle Museen, die ein spezielles Kinderprogramm anbieten, sind in den Booklets durch das Icon „Kinderaktion“ gekennzeichnet. Dazu gibt es auch wieder den beliebten „Kinderpass“, in dem jeder Museumsbesuch bestätigt wird. Ab dem dritten Besuch gibt es ein kleines Überraschungsgeschenk. Wer nicht die Möglichkeit hat, zum Treffpunkt zu kommen, schickt den abgestempelten Kinderpass bis 9. Oktober 2021 an: ORF, Stichwort: ORF-Lange Nacht der Museen „Kinderpass“, Würzburggasse 30, 1136 Wien.

Mobil durch die „ORF-Lange Nacht der Museen“ Das „Lange Nacht“-Ticket gilt von 2. Oktober um 17.30 Uhr bis 3. Oktober um 1.30 Uhr für die Verkehrsmittel des öffentlichen Verkehrs in Wien (inkl. Nightline-Busse) sowie als Fahrschein für Kinder unter 12 Jahren in Begleitung des Karteninhabers bzw. der Karteninhaberin. Darüber hinaus können damit die Shuttlebusse der „ORF-Langen Nacht der Museen“ gratis benützt werden. Für Citybike-Wien-Nutzer/innen ist eigens für die „ORF-Lange Nacht der Museen“ eine zusätzliche mobile Citybike-Wien-Station am „Treffpunkt Museum“ eingerichtet. In Vorarlberg gilt das „ORF-Lange Nacht der Museen“-Ticket auch heuer als Fahrschein für die regulären öffentlichen Verkehrsmittel im Streckennetz des Vorarlberger Verkehrsverbundes sowie des Verkehrsbetriebs LIECHTENSTEINmobil.

Corona-Regeln für den Museumsbesuch Alle Besucher/innen werden im Rahmen der „ORF-Lange Nacht der Museen“ gebeten, die gültigen gesetzlichen Bestimmungen und aktuellen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus des Bundesministeriums für Gesundheit sowie die Vorgaben der jeweiligen Museen und die jeweiligen Hinweise und Regeln der teilnehmenden Museen zu beachten. Es wird allen Besucherinnen und Besuchern empfohlen, sich an die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu halten und in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen. In den Museen in Wien und in allen Bundesmuseen gilt FFP2-Maskenpflicht. Eine gesetzliche FFP2-Maskenpflicht gilt auch außerhalb von Wien für Menschen, die nicht über einen 2G-Nachweis verfügen.

Die „ORF-Lange Nacht der Museen“ in den Medien des ORF Die Kulturberichterstattung des ORF-Fernsehens greift die „ORF-Lange Nacht der Museen“ in diversen Beiträgen thematisch auf. Weiters berichten aktuelle Nachrichtensendungen sowie „Bundesland heute“ über dieses Kulturhighlight. Neben ausführlichen Informationen zur „ORF-Langen Nacht der Museen“ auf https://langenacht.ORF.at berichtet das ORF.at-Netzwerk. Die ORF-TVthek wird einen Video-on-Demand-Themenschwerpunkt sowie Live-Streams mit Sendungen und Beiträgen des ORF-Fernsehens rund um diesen Kulturevent der Sonderklasse bereitstellen, sofern die entsprechenden Online-Lizenzrechte vorhanden sind. Der ORF TELETEXT informiert auf Seite 416 über die wichtigsten Serviceinfos: Neben Ticketpreisen sind u. a. auch die „Treffpunkt Museum“-Plätze aller Bundesländer aufgelistet. Auch die ORF-Regionalradios, Ö1, Hitradio Ö3 und FM4 werden in ihrem Programm über die „ORF-Lange Nacht der Museen“ redaktionell berichten und in ihren Veranstaltungskalendern darauf hinweisen.

ORF III bei der 21. „ORF-Langen Nacht der Museen“ 2021 ORF III zelebriert die ORF-„Lange Nacht der Museen“ auch heuer gemeinsam mit dem TV-Publikum und begibt sich u. a. im Rahmen von „Kultur Heute“ auf einen Streifzug durch die vielseitigen musealen Einrichtungen des Landes. So meldet sich das Moderationstrio Peter Fässlacher, Ani Gülgün-Mayr und Patrick Zwerger von Montag, dem 27., bis Donnerstag, den 30. September, täglich um 19.45 Uhr aus einer anderen Kunstausstellung, begrüßt die Direktorinnen und Direktoren österreichischer Museen sowie Künstlerinnen und Künstler zum Interview und gibt einen Überblick, was es bei der diesjährigen Museumsinitiative zu entdecken gibt.

Die ORF-Lange Nacht der Museen online Die Website zur „ORF-Langen Nacht der Museen“ – langenacht.ORF.at –präsentiert bewährte Inhalte in benutzerfreundlichem Design. Sie ist der wichtigste Wegweiser und bietet detaillierte Hinweise und Programmbeschreibungen zur Veranstaltung. Die „ORF-Lange Nacht der Museen“-App stellt die Inhalte der Website für die mobile Nutzung bereit. Die App ist kostenlos, für Android im Google Play Store und für iPhone im App-Store verfügbar. Unter langenacht.ORF.at erhalten die Besucher/innen die aktuellen Informationen und alle Details zum Programm der „ORF-Langen Nacht der Museen“. Auch auf www.facebook.com/ORF und www.instagram.com/ORF erhalten Kulturinteressierte Informationen rund um das Programm und das Angebot der „ORF-Langen Nacht der Museen“. Der offizielle „ORF-Lange Nacht der Museen“-Hashtag lautet: #ORFLangeNachtderMuseen.

 

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