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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 19. MÄRZ 2022)

19.03.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 19. MÄRZ 2022)

Wiener Staatsoper: VOR DER WOZZECK-PREMIERE

Anja Kampe im Staatsopern-Interview: „Marie ist die pure Einsamkeit“

Es gibt von Adorno den bekannten Satz, dass Bergs Musik ein Bild des Verschwindens sei, eine Komplizität mit dem Tod habe. Das hat auch Regisseur Simon Stone zu Probenbeginn so ähnlich beschrieben. Empfinden auch Sie Wozzeck als ein laufendes Dunklerwerden ohne Ausweg?

Anja Kampe: Ja, das Stück zielt ohne Zweifel aufs Dunkle. Das ist im menschlichen und sozialen Leid Wozzecks unübersehbar, ebenso im Schicksal Maries….

Karten für die Premiere

Zum Interview, entnommen der Webseite der Wiener Staatsoper

Informationen und Karten

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Kind der Opernschule und Anja Kampe. Foto: Wiener Staataoper/ Michael Pöhn
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FOYER-Newsletter: Die glorreichen Drei- Streamempfehlungen der Woche

Benjamin Britten: Peter Grimes
Bayerische Staatsoper 2022
Brittens tief bewegende Oper in der Inszenierung des norwegischen Regisseurs Stefan Herheim
Ein rauer, introvertierter Geselle mit weichem Kern! Im Zentrum von Benjamin Brittens meistgespielter Oper „Peter Grimes“ steht der Konflikt zwischen dem unbeliebten Fischer Peter Grimes und der Dorfgemeinde, in der er lebt. Sehnsüchte sind diesem Mann nicht fremd. Sein Seelenleben ist bei Britten eng mit der Schilderung eines Unwetters verwoben. Es tobt auch in Grimes,…
In der Mediathek verfügbar bis 5. April 2022

Anschauen

Winterreise 1827
Samuel Hasselhorn und Daniel Heide
Liebe, Enttäuschung, Ohnmacht und Resignation: Schuberts tief unter die Haut gehender Liederzyklus in der Interpretation des jungen deutschen Baritons Samuel Hasselhorn mit Daniel Heide am Klavier
Eine erschütterte Seele findet ihren Spiegel in einer froststarren Naturlandschaft! Franz Schuberts „Winterreise“ ist der wohl bekannteste und beliebteste Liederzyklus der deutschen Musikgeschichte und basiert auf Gedichten des Dessauer Dichters Wilhelm Müller aus dem Jahr 1824. Schubert selbst kündigte sein Werk als einen Kreis „schauerlicher Lieder“ an. Es ist eine Musik des Abschieds: Der Wanderer…
In der Mediathek verfügbar bis 13. März 2023

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Traum von Ungarn

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Barbara Hannigan

Orchestre Philharmonique de Radio France | Barbara Hannigan
Wildes Temperament und geradezu verstörende Intensität: Das Konzert mit der atemberaubenden Dirigentin und Sängerin Barbara Hannigan feiert die Seele Ungarns
Ein musikalischer „Traum von Ungarn“: Die Star-Sopranistin und Dirigentin Barbara Hannigan führt das Pariser Rundfunkorchester Orchestre Philharmonique de Radio France durch die ungarische Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Mit Interpretationen von Bartók über Ligeti bis hin zu Kurtág stellt Hannigan ihr Talent unter Beweis und überzeugt dabei nicht nur als Dirigentin, sondern auch als Sängerin. Das…

Anschauen

Schön zu hören: Unser Klassik-Podcast der Woche: Hier spricht die zeitgenössische Musik
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Ein Film über den Heldentenor John Treleaven,
den sein Sohn Lawrence Richards, professioneller Filmer, gemacht hat:

Abschlusskonzert zum Meisterkurs Gesang mit John Treleaven
John Treleaven. Foto: Monika Werneke

Am 13. APRIL 2022 startet meine mehrfach ausgezeichnete Dokumentation SON OF CORNWALL in den Deutschen Kinos. Es ist ein sehr persönlicher Film geworden, in dessen Verlauf mein Vater John Treleaven und ich uns auf eine Reise in die Vergangenheit begeben. Gemeinsam blicken wir auf die Stationen seiner außergewöhnlichen Karriere zurück und holen dabei einiges von unserem früher verpassten Familienleben nach. Dabei werden auf sehr intime Weise auch die Schattenseiten einer erfolgreichen Künstlerkarriere thematisiert.

13/4/22, Stuttgart, Atelier am Bollwerk, 18.00 Uhr https://arthaus-kino.de/unsere-kinos/atelier-am-bollwerk/
14/4/22, Tübingen, Arsenal, 18:00 Uhr http://www.arsenalkinos.de/
15/4/22, Wiesbaden, Caligari, 20.00 Uhr https://www.wiesbaden.de/microsite/caligari/index.php
16/4/22, Weiterstadt, Kommunales Kino, 18.00 Uhr https://www.kino-weiterstadt.de
17/4/22, Lich, Traumstern, 12.00 Uhr http://www.kino-traumstern.de/
18/4/22, Luxor Heidelberg 19:00 Uhr https://www.luxor-kino.de/heidelberg
19/4/22, Mainz Capitol 19.30 Uhr https://www.programmkinos-mainz.de/
20/4/22, Karlsruhe Kinemathek, 18:30 Uhr https://kinemathek-karlsruhe.de/
21/4/22, Cinéma Frankfurt, 18:00 https://www.arthouse-kinos.de/

Sieglinde Pfabigan

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KÜNSTLERSEKRETARIATS-CHEF PROF. CHRISTIAN BUCHMANN ERWECKT DAS  PROJEKT   ( MUSICIANS  FOR PEACE  ORCHESTRA)    MUSIKER  FÜR FRIEDENS ORCHESTER ZUM LEBEN!

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Prof. Christian Buchmann

Eigentlich versuche ich, auf FB nie etwas Persönliches zu posten, denn ich glaube, dass man seine persönlichen Umstände nur mit seinem engsten Kreis besprechen oder austauschen soll. Und ehrlich gesagt interessieren sich selbst meine eigenen Kinder keineswegs für Bilder von irgendeinem Essen oder dergleichen. Obwohl ich mir auf FB doch gerne ansehe, was die Leute so kochen… 🙂

Seit Tagen aber drängt sich in mir mehr und mehr ein innerer Zustand der Traurigkeit auf, auch ein Zustand der Angst, zugegebener Maßen. Ich beobachte, dass alles, wirklich alles, durch den schrecklichen Krieg überschattet wird. Fürchterlich, grauenhaft und undenkbar überschattet. Undenkbar. Und dann sehe ich all unsere Kinder und die Welt, in der sie erwachsen werden sollen. Im Moment besteht eine gute Chance dafür, dass es keine besonders schöne Welt werden könnte.

Ich sehe, dass die Last, die durch die im 10-Minuten-Takt durch die Presse gepeitschten (und von mir leider aktiv konsumierten!) Einzelmeinungen von Politikern und Experten entsteht, wieder und wieder von mir in dem Moment als die einzig gültige weltweite Realität wahrgenommen wird. Bis zur nächsten, 10 Minuten später in die ganze Welt (ausgenommen Russland) kolportierten Einzelmeinung eines weiteren Politikers oder Experten, die dann wieder entweder zur Hoffnung oder zur Verzweiflung wird. Wie krank mich das macht. Seelisch krank.

Ich beobachte auch, dass die Brutalität des Krieges auch die Gesellschaft spaltet und verhärtet, dass die Gewaltbereitschaft allerorts zunimmt. Dass mehr gestritten wird. Gleichzeitig sehe ich, wie ohnmächtig wir zu sein scheinen. Eine Ohnmacht, in der man sich fast schon friedlich verstecken möchte, wie in einer Demenz, in der man die Realität des eigenen tragischen Schicksals nicht mehr bewusst erleiden muss.

Und dann, genau dann, fasse ich mich am Kragen und denke an etwas Schönes, mache etwas Schönes, genieße die Natur. Doch passiert das vor einem Endzeit-Hintergrund. Wenngleich ich diesen Hintergrund in manchem Moment ausblenden, vergessen kann. Weil er so unwirklich zu sein scheint. Dennoch. Ich muss an schöne Dinge denken. Ich möchte unbeschwert lachen können und Gutes tun. Denn das hilft jetzt.

Vor allem aber, und das ist mir ein großes Anliegen, möchte ich zumindest für meinen Bereich verhindern, dass Menschen, die gegen den Krieg sind, Menschen, die NICHTS dafürkönnen, wo sie geboren wurden, nun für den Krieg und den Wahnsinn mitverantwortlich gemacht werden, indem sie von Festivals, Wettbewerben, sportlichen Veranstaltungen und Konzerten ausgeladen werden.

Ich möchte gerne wissen, wie die, die entscheiden, eine/n Künstler/in oder Sportler/in auszuladen, weil sie oder er in Russland geboren wurde, wie die danach imstande sein werden, diesen ausgeladenen Menschen jemals wieder zu begegnen. Darauf habe ich keine Antwort. Ich habe den Eindruck, das passiert aus einem unüberlegten Herdentrieb heraus, und man hat keine Vorstellung, welcher Schaden damit angerichtet wird. Es scheint Mode geworden zu sein. Sozusagen „zur Sicherheit“.

Allerdings und zum Glück kann ich persönlich etwas dagegen tun. Ich habe alle unsere russischen Künstler, die wir für eine Zusammenarbeit lediglich vorgemerkt hatten, nun sofort fix bestätigt. Nicht als politisches Statement, sondern als gerechtes, richtiges und intelligentes, menschliches Handeln. Und aus Prinzip.De-Eskalation und Eskalation passieren auf jedem Niveau. Beginnen wir bei jedem einzelnen, Ich möchte nicht etwas beobachten, etwas als völlig absurd empfinden (was ich nämlich tue) und am Ende selbst mitmachen. Die Macht der Masse hat ein unglaubliches Gewicht.

Am Sonntag werden Wiener Musiker in der Stadthalle gemeinsam mit großen Stars spielen, um die Kriegsopfer finanziell zu unterstützen. Alle machen das kostenlos. Und sinnvoller könnte meine Aufgabe nicht gewesen sein, das „Musicians for Peace Orchestra“ zum Leben zu erwecken. Ich bewundere alle und bin allen dankbar, die ansatzlos entschieden haben, zu helfen und aktiv mitzumachen. All diese Menschen sind kommenden Sonntag in der Stadthalle und auf ORFIII zu erleben.

Gemeinsam mit dem Vorsatz, weniger Nachrichten zu konsumieren, eine Vorbildhaltung den russischen Künstlern gegenüber zu leben, das Leben noch mehr zu schätzen und noch bewusster schöne und richtige Dinge zu tun, kann ich mich mit meiner persönlichen Situation nun abfinden. Ich hoffe damit meinen Teil dazu beizutragen, dass die Welt, in die alle unsere Kinder hineinwachsen wenigstens von mir nicht schlechter gemacht wird, sondern besser.

Es war mir ein Anliegen, das hier zu schreiben. Es ist KEINE Einladung zu einer Diskussion. Denn ich werde darüber keine Diskussion führen. Auch erhebe ich keinerlei Anspruch darauf, Recht zu haben oder irgendjemanden auch nur ansatzweise zu beleidigen oder zu kritisieren. Auch erhebe ich keinen Anspruch darauf, mich vollständig oder reiflich überlegt geäußert zu haben.

Mir geht es jetzt einfach ein bisschen besser. Bis zur nächsten Meinung eines Experten oder Politikers. Die ich sicher lesen werde.

Aber damit lasse ich mir jetzt bewusst extra viel Zeit. Bis dahin möchte ich die Vorstellung einer Welt, die wieder in Ordnung kommt, behalten. Habt einen schönen Tag. Ihr alle.
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Deutsche Oper am Rhein: Francesco Cileas Oper „Adriana Lecouvreur“ ersetzt „Andrea Chénier“

Adriana Lecouvreur - Deutsche Oper am Rhein

Für die Neuproduktion von „Andrea Chénier“, die Anfang März vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine vorerst auf Eis gelegt wurde, hat die Deutsche Oper am Rhein kurzfristig Ersatz gefunden: An ihre Stelle tritt Francesco Cileas große Oper „Adriana Lecouvreur“. In der Regie und Ausstattung von Gianluca Falaschi hatte sie zu Saisonbeginn am Staatstheater Mainz Premiere und kommt am Samstag, 14. Mai 2022, um 19.30 Uhr mit neuer Besetzung im Opernhaus Düsseldorf auf die Bühne. Antonino Fogliani übernimmt die musikalische Leitung der Premiere und vier weiterer Aufführungen bis zum 5. Juni 2022.

Adriana Lecouvreur lebt für die Kunst. Mit intensivem Spiel und unpathetischer Natürlichkeit fesselt die Schauspielerin Abend für Abend ihr Publikum. Auch Regisseur Michonnet verehrt sie seit langem – glücklos. Denn neben der Schauspielerei gilt ihre Liebe nur Maurizio. Für Adriana hat er sein heimliches Verhältnis mit einer einflussreichen Fürstin beendet. Rasend vor Eifersucht sinnt diese auf Rache…

Gianluca Falaschi lenkt den Blick hinter die Kulissen und in die Gefühlswelt einer großen Diva auf dem fragilen Zenit ihrer Popularität. Adriana begegnet uns in der Kunst- und Traumwelt des Theaters im Stil der Goldenen Ära Hollywoods, in der sich Realität und Illusion, Menschen und ihre Rollen durchringen: Was ist Wirklichkeit, was Kunst? Was bleibt, wenn das Rampenlicht verlischt?

Liana Aleksanyan singt die Titelpartie, der Ramona Zaharia, Fürstin von Bouillon, als Rivalin gegenüber­steht. Sergey Polyakov spielt Maurizio, der aus der Zuneigung der beiden Frauen seinen Nutzen zieht, Alexey Zelenkov den Regisseur Michonnet.
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Künstlernachrichten/ Balmer & Dixon
Ausgewählte Nachrichten für April 2022 (in alphabetischer Reihenfolge):

Steve DAVISLIM singt den Tenor in J. S. Bachs MATTHÄUSPASSION am 15. April in der Isarphilharmonie München. Hansjörg Albrecht dirigiert das Münchener Bach-Orchester und den Münchener Bach-Chor.

Claude EICHENBERGER ist Geneviève in Claude Debussys PELLEAS ET MELISANDE, gefolgt von weiteren Vorstellungen am 1./5./16. April. Regie: Elmar Goerden. Dirigat: Sebastian Schwab. Weitere Vorstellungen im Mai.

Cornel FREY ist erneut als Ari in der Produktion Comedian Harmonists in Concert am 1./6./7./12./22. April am Opernhaus Düsseldorf zu erleben. Musikalische Leitung: Patrick Francis Chestnut. Am 16. und 29. April singt der Künstler Borka in der Familien-Oper RONJA RÄUBERTOCHTER in einer Inszenierung von Johannes Schmid am Theater Duisburg. Es spielen die Duisburger Philharmoniker. Dirigat: Christoph Stöcker.

Äneas HUMM ist als Malatesta in Gaetano Donizettis DON PASQUALE am 14./17.28. April am Badischen Staatstheater Karlsruhe zu erleben. Regie: Valentin Schwarz. Dirigat: Johannes Willig.

Dimitry IVASHCHENKO gastiert beim Basler Gesangverein mit dem Verdi Requiem am 15. April im Stadtcasino Basel. Leitung: Facundo Agudin. Am 28. April ist der Künstler als Kaspar in C. M. von Webers DER FREISCHÜTZ in einer konzertanten Aufführung mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von René Jacobs im Konzerthaus Freiburg zu erleben, gefolgt von einer weiteren Aufführung am 30. April im Staatstheater Wiesbaden.

Torben JÜRGENS singt Mattis in der Familien-Oper RONJA RÄUBERTOCHTER in einer Inszenierung von Johannes Schmid am 16./29. April am Theater Duisburg. Es spielen die Duisburger Philharmoniker. Dirigat: Christoph Stöcker. Am 28. April ist der Künstler als Eremit in C. M. von Webers DER FREISCHÜTZ in einer konzertanten Aufführung mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von René Jacobs im Konzerthaus Freiburg zu erleben, gefolgt von einer weiteren Aufführung am 30. April im Staatstheater Wiesbaden.

Johannes KAMMLER ist erneut in der Titelpartie in Mozarts DON GIOVANNI am 1. April an der Staatsoper Stuttgart zu hören. Regie: Andrea Moses. Musikalische Leitung: Marie Jacquot. Am 6. und 7. April singt er die Bariton-Partie in Mendelssohns DIE ERSTE WALPURGISNACHT mit den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Marie Jacquot in der Mercator-Halle in Duisburg. In einer Konzertdarbietung von J. S. Bachs Matthäus-Passion singt er die Bass-Arien am 15. April in der Isarphilharmonie. Hansjörg Albrecht leitet das Münchener Bach-Orchester und den Münchener Bach-Chor. In einer Veranstaltungsreihe der Von-Busch-Hof Konzerte singt Johannes Kammler mit der Sopranistin Nikola Hillebrand das ITALIENISCHE LIEDERBUCH von Hugo Wolf am 23. April im Von Busch Hof in Freinsheim. Am Flügel begleitet Marco Amaral. Der Künstler ist mit einer Auswahl schönster Opern-Arien am 27. April in einem Gala-Konzert im Palazzo Corsini mit dem Mascarade Opera Studio in Florenz zu hören.

Michael KUPFER feiert am 24. April Premiere und Hausdebut als Holländer in Richard Wagners DER FLIEGENDE HOLLÄNDER unter der Regie von Roger Vontobel am Nationaltheater Mannheim, gefolgt von weiteren Vorstellungen im Mai. Die musikalische Leitung hat Jordan de Souza. Der Künstler ist nochmals Lord Ruthven in der Oper von Heinrich Marschner DER VAMPYR am 8./21./23./30. April am Staatstheater Hannover zu sehen. Inszenierung: Ersan Mondtag. Dirigent: Giulio Cilona. Es spielt das Niedersächsische Staatsorchester Hannover.

Dean MURPHY singt Jean in Philippe Boesmans JULIE am 1. April an der Opéra National de Lorraine in Nancy. Inszenierung: Silvia Costa. Emilio Pomarico dirigiert das Orchestre et Chœur de l’Opéra national de Lorraine. Weitere Vorstellungen folgen am 4./6./7. Mai an der Opéra de Dijon.

Polina PASTIRCHAK ist als Dorotka in Jaromír Weinbergers SCHWANDA, DER DUDELSACKPFEIFER nochmals am 3. April in einer Inszenierung von Dirk Schmeding an der Oper Graz zu erleben. Es dirigiert Robert Jindra. Am 28. April singt die Künstlerin Agathe in C. M. von Webers DER FREISCHÜTZ in einer konzertanten Aufführung mit dem Freiburger Barockorchester unter der Leitung von René Jacobs im Konzerthaus Freiburg, gefolgt von einer weiteren Aufführung am 30. April im Staatstheater Wiesbaden.

Jordan SHANAHAN singt Rodrigo in Verdis DON CARLO in einer Inszenierung von Robert Carsen am 10. April am Aalto Theater Essen. Am Pult steht Andrea Sanguineti. Es spielen die Essener Philharmoniker. Am 30. April feiert der Künstler sein Haus- und Rollendebüt als Donner in Wagners DAS RHEINGOLD in einer Inszenierung von Andreas Homoki am Opernhaus Zürich. Es spielt die Philharmonia Zürich unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Es folgen weitere Vorstellungen im Mai.

Helen SHERMAN ist als Flora in G. Verdis LA TRAVIATA am 1./4./6./9./12./14./18. April am Opernhaus Covent Garden London zu erleben. Inszenierung Richard Eyre. Dirigat: Reanato Balsadonna.

Bo SKOVHUS singt Mahlers LIEDER EINES FAHRENDEN GESELLEN in einem Arrangement für Orchester am 13. und 14. April mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne. Simone Young steht am Pult.

Kristina STANEK singt Eboli in Verdis DON CARLO am 18./24./30 April am Theater Basel. Inszenierung: Vincent Huguet. Es spielt das Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Michele Spotti. Am 16. April singt die Künstlerin den Alt in L. van Beethovens Symphonie Nr. 9 unter der Leitung von Dirk Kaftan in der Isarphilharmonie München. Es spielen die Münchner Symphoniker.

Matthew TOOGOOD dirigiert das Orchester der Komischen Oper Berlin in einer Neuinstrumentierung von Claudio Monteverdis ORPHEUS der usbekisch-australischen Komponistin Elena Kats-Chernin am 16. und 29. Apri.l Es folgen Vorstellungen im Mai.

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Artista-international (Hunke)

Der polnische Tenor Michał Prószyński gibt sein Rollendebut als Pelléas:
Debussy: Pelléas et Mélisande / Pelléas
Bühnen Bern

Michal Proszynski – Artista International
Michał Prószyński. Copyright: Alexandra Przybora

Premiere: 20. März 2022
1., 5., 16. April 2022
Mai 2022
Juni 2022
https://buehnenbern.ch/ueber-uns/ensemble-mitarbeiter/proszynski-51867/

Der ukrainische Bariton Petro Ostapenko gibt sein Rollendebut als Escamillo:
Bizet: Carmen / Escamillo
Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
20.. März 2022
3, 18. April 2022
Mai 2022
Juni 2022
https://musiktheater-im-revier.de/de/person/c478-petro-ostapenko

Die schwedische Sopranistin Josefine Mindus gibt ihr Rollendebut als Zerlina:

Josefine Mindus
Josefine Mindus. Foto Jand Windzus

Mozart: Don Giovanni / Zerlina
Komische Oper Berlin
20., 25. März 2022
9., 17., 24. April 2022
www.komische-oper-berlin.de/programm/produktionen-2021-22/don-giovanni/2404/josefine-mindus/

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ORF III am Wochenende: „Erlebnis Bühne LIVE“ zeigt „Stimmen für den Frieden – Das Benefizkonzert für NACHBAR IN NOT“

 Außerdem: Vierteiliger „zeit.geschichte“-Abend über „Österreich im Kalten Krieg“, tagsüber Konzerthöhepunkte zum Austropop-Wochenende

 – „Stimmen für den Frieden“ erklingen am Sonntag, dem 20. März 2022, in der Wiener Stadthalle, wenn Stars aus Musical, Klassik und Pop zu einem besonderen Benefizkonzert für NACHBAR IN NOT zusammenkommen, dessen Erlös den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine zugutekommt. „Erlebnis Bühne“ zeigt das Konzert, das ab 19.00 Uhr in der Wiener Stadthalle stattfindet (Tickets unter https://www.stadthalle.com/, https://www.wien-ticket.at/ sowie https://www.oeticket.com/ erhältlich), live-zeitversetzt um 20.15 Uhr. Bereits am Samstag, dem 19. März, beleuchtet der vierteilige „zeit.geschichte“-Abend Österreich zur Zeit des Kalten Kriegs. Tagsüber zelebriert ORF III am Wochenende anlässlich des 70. Geburtstags von Wolfgang Ambros den Austropop mit einer ganzen Reihe kultiger Konzerterlebnisse.

Samstag, 19. März

Am Samstag zeigt ORF III ab 10.55 Uhr sieben Konzerte der bedeutendsten Austropop-Größen, beginnend mit dem legendären Open-Air-Event „Opus & Friends“ von 1985, bei dem Falco, Wolfgang Ambros, die EAV, Maria Bill u. v. m. mitwirkten. Es folgen: „Gert Steinbäcker live am Donauinselfest“ (12.25 Uhr), „Sternstunde des Austropop“ (13.30 Uhr), „100 Jahre EAV – live“ (15.45 Uhr), „Georg Danzer von der Donauinsel“ (16.50 Uhr), „Rainhard Fendrich – Live am Donauinselfest“ (17.55 Uhr) und „A3 – Live aus Schönbrunn“ (19.10 Uhr). Der vierteilige „zeit.geschichte“-Abend startet mit der ORF-III-Eigenproduktion „Der Tag, an dem Österreich frei wurde“ (20.15 Uhr). Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werfen einen spannenden Blick auf den Tag, an dem die Republik ihre Souveränität wiedererlangte. Anschließend zeigt ORF III die zweiteilige Dokumentation „Österreich am Eisernen Vorhang“ (ab 21.10 Uhr) von Thomas Hackl und Martina Hechenberger. Der Film erinnert an die Zeit der gewaltsamen Trennung Europas in Ost und West ab 1945 und beleuchtet dabei das Leben der österreichischen Bevölkerung in den Grenzregionen. „Verbunkert, vergraben, vergessen – Das Bundesheer im Kalten Krieg“ (22.45 Uhr) von Walter Seledec beschäftigt sich schließlich mit dem Ende des Kalten Krieges und den Auswirkungen – damals wie heute – auf Österreich sowie die österreichische Sicherheitspolitik.

Sonntag, 20. März

Der Programmtag am Sonntag startet mit der Sendung „LICHTblicke & WEGweiser – Marianne Hengl im Gespräch mit Barbara Stöckl“ (9.35 Uhr) über das Überwinden von schweren Momenten im Leben. Anschließend überträgt „ORF III LIVE“ (10.00 Uhr) einen katholischen Gottesdienst aus Innsbruck/Kranebitten.

Zum Finale des Austropop-Schwerpunkts präsentiert ORF III vier Konzerte und ein Porträt: Auf das Donauinselfest-Konzert „Wolfgang Ambros & die No.1 vom Wienerwald“ (11.55 Uhr) folgt „Das große Falco-Tribute-Konzert“ (13.05 Uhr), bei dem namhafte Künstler/innen wie Fettes Brot, Julian Le Play und Edita Malovčić 2017 das Falco-Konzert vom Donauinselfest 1993 wieder aufleben ließen. Danach stehen „Peter Kraus – Jubiläumskonzert aus der Wiener Stadthalle“ 2018 (14.15 Uhr) und „Merci, Udo – Das letzte Konzert einer Legende“ (16.25 Uhr) auf dem Programm. Abschließend zeigt ORF III das Porträt „Hubert von Goisern: Brenna tuat’s schon lang“ (18.35 Uhr).

Der Höhepunkt des Wochenendes, „Stimmen für den Frieden – Das Benefizkonzert für NACHBAR IN NOT“ live-zeitversetzt aus der Wiener Stadthalle, steht im Hauptabend in „Erlebnis Bühne LIVE“ (20.15 Uhr) auf dem Spielplan. Zu Beginn präsentieren die Musicalstars Gino Emnes, Carin Filipčić, Ana Milva Gomes, Maya Hakvoort, Vanessa Heinz und Lukas Perman die bekanntesten Lieder aus VBW-Eigenproduktionen sowie aus der aktuellen Produktion „Cats“. Anschließend treten Radio-Wien-Publikumslieblinge wie Sandra Pires auf, die Stings „Russians“ performt. Auch Kabarettistin, Sängerin und „Dancing Star“ Caroline Athanasiadis sowie Sängerin Iris Camaa werden ihren Stimmen musikalisch für den Frieden erheben. Danach betreten zahlreiche Stars der Opernwelt und Klassikszene die Bühne: So wird der Arnold Schoenberg Chor gemeinsam mit dem Musicians for Peace Orchester unter der Leitung von Erwin Ortner „Va, pensiero“ aus Giuseppe Verdis „Nabucco“ sowie „O welche Lust“ – den Gefangenenchor aus Ludwig van Beethovens Oper „Fidelio“ – interpretieren. Das Janoska Ensemble mit seiner gewohnt unbändigen Energie nimmt genauso teil wie die Wiener Sängerknaben, die „Music for a while“ von Henry Purcell singen, oder Stargeiger Julian Rachlin mit dem 2. Satz aus Mozarts Violinkonzert Nr. 2. Außerdem zu erleben: Rolando Villazón mit „L’Ideale“ von Francesco Paolo Tosti. Zum Abschluss dieses besonderen Benefizereignisses kommen alle Künstlerinnen und Künstler für John Lennons Friedenshymne „Imagine“ auf die Bühne.
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