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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 18. APRIL 2020)

18.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 18. APRIL 2020)

Mit einem virtuellen Benefiz-Konzert wollen Weltstars wie die Rolling Stones, Elton John, Paul McCartney und Taylor Swift im Kampf gegen die Corona-Pandemie helfen.

Das Event „One World: Together at Home“ wird am Samstag ab 20 Uhr MESZ als mehrstündiger digitaler Livestream in sozialen Medien und bei Streaming-Anbietern zu sehen sein.

In der Nacht auf Sonntag (ab 2 Uhr MESZ) folgt dann eine zweistündige globale TV-Show, ebenfalls im Netz und bei Fernsehsendern wie NBC und CBS im Programm. Mehr als 100 Größen aus Musik, Fernsehen und Sport nehmen teil, wie die Veranstalter mitteilten.
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GROSSZÜGIG! SO IST DAS GEMEINT – UND SO LÄUFT ES. Zuerst alles abdrehen („Berufsverbote“), dann den Mund voll nehmen und sich dafür umjubeln lassen – und dann die „Bittsteller“ verhöhnen!

Am Beispiel Nordrhein-Westfalen:

Einen Trost für die Künstler habe ich aber anzubieten: Bei den Gewerbetreibenden, bei denen nicht nur das eigene Schicksal dranhängt, ist es ebenso. Ich erfahre in Wien Schaudergeschichten von Geschäftsleuten, die aufgegeben haben!
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Die Wiener Staatsoper trauert um Maksimilijan Cenčić

Die Wiener Staatsoper trauert um Maksimilijan Cenčić | Aktuelles ...

Die Wiener Staatsoper ist tief betroffen vom Tod des langjährigen ehemaligen Leiters der Bühnenmusik des Hauses am Ring und geschätzten Kollegen Prof. Maksimilijan Cenčić, der am Donnerstag, 16. April 2020 nach längerer, schwerer Krankheit in Wien verstorben ist. Der aus Rogaška Slatina (ehem. Jugoslawien) stammende Dirigent war von 1991 bis 2014 an der Wiener Staatsoper engagiert und dirigierte neben seiner Tätigkeit als Leiter der Bühnenmusik u. a. die Erstaufführung des Balletts Mythos in einer Choreographie von Renato Zanella im Großen Haus sowie zahlreiche Kinderopernvorstellungen von Wagners Nibelungenring für Kinder, Der 35. Mai und Die Omama im Apfelbaum. Die Staatsopernfamilie drückt seinen Angehörigen ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Maksimilijan Cenčić wurde 1951 in Rogaška Slatina im ehemaligen Jugoslawien geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung an der Akademie für Musik in Zagreb. Meisterklassen absolvierte er u. a. bei Kurt Masur und Pierre Dervaux. Zwischen 1978 und 1991 arbeitete er am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb, wo er bereits 1976 debütierte. Zwischen 1976 und 1978 war er Assistent von Václav Neumann bei der Tschechischen Philharmonie in Prag sowie von 1981 bis 1983 Assistent von Lovro von Matačić bei mehreren Gastspielreisen. Am Prayner Konservatorium in Wien unterrichtete er seit 1998 Dirigieren und war musikalischer Leiter der Opernklasse.

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MAIL VON STAATSINTENDANT NIKOLAUS BACHLER/ BAYERISCHE STAATSOPER

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 auf Anordnung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst werden die Münchner Opernfestspiele 2020 nicht in der geplanten Form stattfinden können. Ebenso entfallen alle verbleibenden Vorstellungen bis Ende Juni 2020. Damit ist die Spielzeit 2019/20 für den Publikumsverkehr im Haus beendet. Gerne hätte ich Ihnen diese Informationen heute als erstes mitgeteilt. Leider wurde die Absage schon gestern Abend durch die Politik kommuniziert, sodass Sie vielleicht schon vereinzelte Artikel in den Tagesmedien gelesen haben.

 Die Absage der verbleibenden Saison und der Münchner Opernfestspiele schmerzt mich persönlich natürlich sehr. Ein Theater ohne Publikum, ohne Künstlerinnen und Künstler, die Bühne und Orchestergraben beleben, ist nichts weiter als eine tote Hülle. In den letzten Wochen haben wir mehrere Szenarien für die Durchführung der Festspiele durchgespielt, die vor allem die Sicherheit und Gesundheit von Ihnen, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kunstschaffenden und Publikum sicherstellen sollten. Keine der Optionen hat sich allerdings als praktikabel und zufriedenstellend herausgestellt. Daher prüfen wir nun unter Hochdruck, welche Premieren zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können und welche Aktivitäten im digitalen Umfeld möglich sind.

 Um für eine Wiedereröffnung im Herbst vorbereitet zu sein, werden wir ab Montag schrittweise den Vorbereitungsbetrieb wieder aufnehmen und prüfen auch die Fortsetzung der live-übertragenen Montagskonzerte und ähnlicher Projekte. Genauere Hinweise werden Ihnen nach einer Sitzung mit dem Ministerium am Nachmittag von Herrn Dr. Schwab sowie ab Montag von Ihren Vorgesetzten zugehen. Außerdem streben wir eine Vorziehen der Theaterferien an und informieren Sie, sobald wir hierzu mehr wissen.

 Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung in den kommenden Wochen! 

 Mit herzlichem Gruß
Nikolaus Bachler
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München: Opern-Uraufführung im Staatstheater am Gärtnerplatz verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation muss die ursprünglich für 23. April 2020 angesetzte Premiere der Oper »Schuberts Reise nach Atzenbrugg« abgesagt werden. Die Uraufführung soll nun voraussichtlich in der Spielzeit 2020/2021 stattfinden.
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ZUM HEUTIGEN „BUTTERFLY“-STREAM AUS DER METROPOLITAN-OPERA: DIE GROSSEN „BUTTERFLYS“ DER MET

Minghella-Inszenierung  (Summers; Racette, Zifchak; Giordani. Croft) auf Met-Stream – bis in die Abendstunden


ZU INSTAGRAM – VIDEO

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Ildar Abdrazakov in Quarantäne – lustiges Ende

ZU INSTAGRAM mit Video

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Beczala PR für die neue CD soll Anfang Mai 2020 in den Verkauf


ZU FACEBOOK

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So schminkte Bayreuth 1967 Martha Mödl für „Die Walküre

ZU INSTAGRAM

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Auch eine Ballspiel-Lösung in diesen Zeiten (aus Brasilien)


ZU INSTAGRAM- Video

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DAS METROPOLOLITAN OPERA STREAM-PROGRAMM FÜR DIE WOCHE VOM 20. BIS 26. APRIL

Our free Nightly Opera Streams continue with a week of operas both scintillating and searing. From Strauss’s thrilling psychodrama Elektra, starring Nina Stemme (pictured) in a masterful staging by Patrice Chéreau, to Rossini’s La Cenerentola, an effervescent take on the Cinderella story starring Joyce DiDonato and Juan Diego Flórez, it’s a lineup that runs the operatic gamut. The week also includes an unprecedented free event: Our newly announced virtual At-Home Gala on April 25, featuring more than 40 artists performing live from their homes around the world at 1PM EDT.

Monday, April 20
Strauss’s Elektra

Tuesday, April 21
Puccini’s Tosca

Wednesday, April 22
Offenbach’s Les Contes d’Hoffmann

Thursday, April 23
Lehár’s The Merry Widow 

Friday, April 24
Viewers’ Choice: Verdi’s La Traviata

Saturday, April 25
Live Start Time of 1PM  EDT

Sunday, April 26
Rossini’s La Cenerentola

For casting details and information about how to access the streams, click the button below.

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ZÜRICH: «OPER FÜR ALLE» IST ABGESAGT

VERLÄNGERUNG DES VERANSTALTUNGSVERBOTS UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DEN SPIELPLAN DES OPERNHAUSES ZÜRICH
In der gestrigen Pressekonferenz des Schweizer Bundesrates wurden die Etappen zur Lockerung der Mass-nahmen zur Eindämmung des Coronavirus bekannt gegeben. Die daraus resultierende Verlängerung des Veranstaltungsverbotes bis mindestens 7. Juni 2020 (bisher 30. April) führt zu weiteren Konsequenzen für den Spielbetrieb des Opernhauses. Alle Vorstellungen, Veranstaltungen, Nachwuchsprogramme, Führungen und Probenbesuche bis zum 7. Juni 2020 müssen aufgrund dessen bedauerlicherweise abgesagt werden. Neben den bereits publizierten Verschiebungen und Absagen im Zürcher Programm betrifft dies insbesondere die beliebte Open Air-Veranstaltung «oper für alle» am 13. Juni. Da die Wiederaufnahme von Mozarts «Don Giovanni» am 30. Mai nicht wie geplant stattfinden kann, muss als Konsequenz auch die Live-Übertragung der Inszenierung auf den Sechseläutenplatz ersatzlos entfallen. Ausserdem müssen die für Anfang Juni disponierte Operettengala mit Piotr Beczala und Camilla Nylund unter der Leitung von Fabio Luisi sowie das Philharmonische Konzert unter der Leitung von Manfred Honeck am 17. Mai abgesagt werden.

Die Entscheidung darüber, ab wann Veranstaltungen wieder stattfinden dürfen, wird der Bundesrat in einer seiner nächsten Sitzungen treffen. Über die detaillierten Auswirkungen auf den weiteren Spielplan des Opernhaus Zürich werden wir mit Blick auf diese Entscheidung informieren. Alle Karten für oben genannte Veranstaltungen werden storniert und erstattet. Kundinnen und Kunden werden zu diesem Zweck direkt kontaktiert.

INTERVIEW-PODCAST ZUM AKTUELLEN THEMA:

In der vierten Folge von «Zwischenspiel», dem Podcast aus dem Opernhaus, sind Andreas Homoki und Christian Berner zu Gast. Der Intendant und der Kaufmännische Direktor des Opernhauses berichten über die aktuellen Herausforderungen und Schwierigkeiten. Darüber welche Entscheidungen wann und wie getroffen werden müssen und welche Handlungsoptionen das Opernhaus in dieser besonderen Situation hat. Diesen Podcast und alle weiteren Folgen finden Sie zum Anhören oder als Download hier: www.opernhaus.ch/podcast

Das aktuelle Streaming-Angebot von Vincenzo Bellinis «I Capuleti e i Montecchi» steht von Freitag, 17. April, 18 Uhr bis Sonntag, 19. April, 24 Uhr online zur Verfügung. Die viel zu selten gezeigte Belcanto-Oper erzählt eine besondere Version des klassischen Romeo-und-Julia-Stoffes. In der Hosenrolle des Romeo ist Weltstar Joyce DiDonato zu erleben, an ihrer Seite singt die junge ukrainische Sopranistin Olga Kulchynska die Giuliet-ta. Die Inszenierung des Regisseurs Christof Loy und das Dirigat von Fabio Luisi wurden an der Premiere von Publikum und Presse gleichermassen begeistert aufgenommen. Weitere Informationen und das vollständige Programm von «Heimspiel: Der Online-Spielplan» finden Sie hier: www.opernhaus.ch/streaming

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Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin präsentiert seine Saison 2020/2021


 
 
Auf der Jahrespressekonferenz des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) präsentierten per Livestream Chefdirigent Robin Ticciati, Orchesterdirektor Alexander Steinbeis und Bratschistin Eve Wickert, Mitglied des Orchestervorstands, die Projekte der Saison 2020/2021.
 
 Konzerte mit Chefdirigent Robin Ticciati
 
Das DSO und Robin Ticciati gehen in ihre vierte gemeinsame Spielzeit. Besondere Aufmerksamkeit widmen das Orchester und sein Chefdirigent diesmal dem Werk Richard Wagners und seiner Beziehung zu Frankreich und Paris – eine Gegenüberstellung, die sich schon in den letzten Jahren ankündigte. Ticciati befragt das ambivalente Verhältnis zwischen dem Komponisten, der Musikstadt und ihren Protagonisten im Rahmen des Festivals ›Wagner-Perspektiven‹ vom 13. bis 21. November aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Er stellt Auszügen aus ›Götterdämmerung‹, ›Rienzi‹, ›Tannhäuser‹, ›Tristan und Isolde‹ und ›Die Walküre‹ Werke gegenüber, die sich in ästhetischer Opposition, Zeitgenossenschaft oder Nachfolge zu ihnen befinden oder die Dichtung der Wagner-Fürsprecher Baudelaire und Mallarmé in Töne setzen. Für die hohe Qualität bürgt auch eine prominent besetzte Gesangsriege, die von den Sopranistinnen Dorothea Röschmann, Anu Komsi und Yeree Suh über die Mezzosopranistinnen Julie Boulianne und Karen Cargill, die Tenöre Neal Cooper und Simon O’Neill bis zu Matthias Goerne, Thomas Lehman und John Relyea im tiefen Fach reicht. Die vier Konzerte werden durch Einführungsgespräche mit renommierten Musik- und Literaturwissenschaftlern begleitet.
 
Wie eine Erweiterung und ein Kontrapunkt zu den ›Wagner-Perspektiven‹ ist das Projekt ›Im Kampf mit dem Teufel‹ im Februar angelegt, das sich Robin Ticciati und das DSO im Rahmen der Biennale ›Die Goldenen Zwanziger‹, zu der die Berliner Philharmoniker einladen, vorgenommen haben. Auch hier sind Musiktheaterwerke auf der Konzertbühne zu erleben, nunmehr aber die kompakten, provokanten Formen der 1920er-Jahre – Paul Hindemiths Einakter ›Sancta Susanna‹ über eine Nonne, deren Christus-Liebe das klösterlich Tolerierte übersteigt, und Bohuslav Martinůs verrückt-absurde Jazzoper ›Die Tränen des Messers‹. Über sie hinweg spannt das Programm einen Bogen, der von der Gegenwart bis ins 12. Jahrhundert reicht. Ein szenisches Konzept bindet die Werke auch dramatisch zusammen: Frederic Wake-Walker, der 2018 bereits Händels ›Messias‹ mit dem DSO und Ticciati in szenischer Einrichtung auf die Bühne der Philharmonie brachte, führt Regie.
 
Die Musik des Briten Edward Elgar – von der Konzertouvertüre ›Cockaigne‹ über Introduction and Allegro für Streicher und die Zweite Symphonie bis zu den ›Enigma-Variationen‹ – zieht sich in dieser Saison als ein weiterer Schwerpunkt durch die Programme Robin Ticciatis. Es ist Musik eines Komponisten, der für Ticciatis eigene künstlerische Entwicklung von großer Bedeutung war.
 
Auch in der Spielzeit 2020/2021 verfolgt Robin Ticciati Linien weiter, die ihn und das DSO in den letzten Jahren beschäftigten. Dazu gehört Hector Berlioz mit seiner ›Symphonie fantastique‹ und der Viola-Symphonie ›Harold en Italie‹, aber auch Anton Bruckner, dessen symphonisches Œuvre einen bedeutenden Teil der gemeinsamen Geschichte von Dirigent und Orchester ausmacht. Mit der Vierten gab Ticciati seinen Einstand in Berlin, nach der Sechsten, Siebten und Achten folgt nun die Neunte Symphonie. Die einstige Linie mit Werken von Johannes Brahms wirkt im ›Deutschen Requiem‹ und dem Ersten Klavierkonzert weiter. Auch die Gegenwartsmusik spielt weiterhin eine große Rolle: Die schottische Komponistin Helen Grime ist mit der Deutschen Erstaufführung ihres Schlagzeugkonzerts vertreten, ihr tschechischer Kollege Ondřej Adámek mit ›Shiny or Shy‹. Beide bereichern seit einigen Jahren immer wieder die Programme des DSO. Das Experiment der Orchesterimprovisation, das im letzten Jahr erstmals gelang, wird in der neuen Saison erneut gewagt.
 
Chefsache ist für Robin Ticciati auch das Engagement für den Nachwuchs, was die konzertante Aufführung von Benjamin Brittens Oper ›The Rape of Lucretia‹ im vergangenen Januar eindrucksvoll unter Beweis stellte. Seine Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Ferenc-Fricsay-Akademie und der Gesangsabteilung der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin wird im März mit der Kammeroper ›The Bear‹ von William Walton fortgesetzt. Zudem leitet der DSO-Chefdirigent im September erneut einen ›Symphonic Mob‹.
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Österreich: Kinobranche stellt Aussagen von Staatssekretärin Lunacek richtig

 Kinoverbandspräsident Dörfler: Im Sommer werden in unserer Branche enorme Umsätze getätigt =

Die heute in der Pressekonferenz von Staatssekretärin Lunacek getätigte Aussage, wonach Kinos an Sie herangetreten sind und nicht öffnen wollen, weil diese im Sommer ohnehin wenig frequentiert werden, wird vom Präsidenten des Österreichischen Kinoverbandes, Christian Dörfler, als absolut falsch zurückgewiesen: „Die Aussagen der Frau Staatssekretärin sind völlig absurd. Selbstverständlich wollen wir am liebsten morgen unsere Kinosäle wieder öffnen, wir sind ja nicht der Feind unseres eigenen Geschäftes! Im Sommer werden in den Kinos gewaltige Umsätze generiert, da traditionell gerade in den Monaten Juli und August aus der Filmschmiede Hollywood einige Blockbuster ihre Europa Premieren haben und unser Publikum auch im Sommer gerne ins Kino kommt.“

  „Leider ist es heuer so, dass die Corona-Krise sowohl den Film- als auch den Kinomarkt weltweit vollständig zum Erliegen gebracht hat und bereits angekündigte Premieren wie z.B. der neue James Bond aber auch viele europäische Arthousefilme teilweise auf unbestimmte Zeit verschoben werden mussten. Diese Filme werden erst dann in unsere Kinos kommen, wenn in Europa die großen Nationen ihre Kinos wieder öffnen, aber das ist derzeit noch nicht absehbar. Die Kino – Film und Verleihbranche ist international wirtschaftlich eng verbunden. Dies bedeutet lange Vorlauffristen und ein gesichertes Maß an Planbarkeit um publikumswirksame Filme in die österreichischen Kinos zu bringen“, erläutert auch der Obmann des österreichischen Verleiherverbandes und Chef des Filmladens Michael Stejskal. 

   „Wir stehen diesbezüglich ständig mit unserem europäischen Verband UNIC und der weltweit agierenden Global Cinema Federation (GCF) in Kontakt. Das wirkliche Problem, warum unsere 142 Kinos nicht morgen wieder ihre 577 Säle öffnen ist ganz einfach das derzeit fehlende Produkt, nämlich der Film und die nicht planbaren Rahmenbedingungen“, erläutert Dörfler.

  „Dazu kommt, dass das subjektive Sicherheitsgefühl beim Kinobesuch eine größere Rolle spielt als beispielsweise im Handel. Die Kinos sind eine Eventbranche, wo Gäste nur hingehen, wenn sie sich wohl und geborgen fühlen. Kino wird vom Publikum als gemeinsames Erlebnis wahrgenommen und ist ein Ort der sozialen Begegnung. Dies ist erst dann wieder gewährleistet, wenn die Rahmenbedingung für den Kinobesuch nicht abschreckend sind und das Social Distancing im Alltagsverhalten der Menschen angekommen ist“, so Dörfler abschließend.

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ORTHODOXE OSTERN: MARYNA LOPEZ GIBT AM SONNTAG AB 17 h AUF FACEBOOK EIN KONZERT

https://www.facebook.com/maryna.garasymchuk

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WIEN: DER WIENER BÜRGERMEISTER KAUFT BÜCHER


Foto: P.M. Braunwatth

bei Dr. Posch in der Lerchenfelderstraße.
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KYPARISSI EIN KLEINER ORT 300 km SÜDWESTLICH VON ATHEN, BESITZT EINE SCHULE, DIE VON EINEM ASSISTENTEN VON THEOPHIL HANSEN GEBAUT WURDE
Recherchiert von Dimitra Helioti

https://en.wikipedia.org/wiki/Kyparissi,_Laconia

Der Name des Architekten ist Ernst Ziller

https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Ziller

Auszug daraus: Auf Anraten Einsiedelns gingen sie jedoch 1858 in das „solidere“ Wien. Moritz fand schnell Arbeit als Zimmermann, Ernst dagegen arbeitete als Zeichner im Büro des klassischen dänischen Architekten Theophil von Hansen

Ziller lernte auf einer seiner Reisen nach Wien, im Frühjahr 1876, die aus einer makedonischen Familie stammende Klaviersolistin Sophia Doudou kennen. Ihr Vater Konstantinos Doudos war ein aus Kozani stammender und in Wien lebender Kaufmann. Die vielsprachige Sophia war als Pianistin am Konservatorium in Wien ausgebildet, wo sie eine Goldmedaille erhalten hatte.

Sophia Doudou-Ziller, Athens erste Klavierlehrerin, gab vielen Kindern bedeutender Athener Einwohner privaten Klavierunterricht, lehrte am Athener Konservatorium und komponierte ihre eigenen Stücke. Doudou-Ziller erhielt von Franz Liszt wie auch von Camille Saint-Saëns lobende Erwähnungen.

Zu Theophil Hansen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Theophil_von_Hansen

Ebenfalls in Kyparissi

KYPARISSI:   JAMES FOOT – BILDER VON AQUARELLE 

Kyparissi ist so einzigartig, dass ein Internationaler Künstler seit 1995 als Heimat gewählt hat. Foot stammt aus Großbritannien, ein Blick auf seine Arbeiten ließe vermuten, dass er Grieche ist.

 Seine letzte Ausstellung war in Gibraltar im März 2020

https://en.wikipedia.org/wiki/John_Mackintosh_Hall

Die Ausstellung in Athen vom 7.-17. Mai musste leider abgesagt werden

https://amalias36.gr/

wie auch die beiden Workshops im Mai in Kyrparrisi

https://jamesfootwatercolours.com/workshops-kyparissi-lakonia/

https://luxgreekevents.wordpress.com/james-foot/


Copypright: Matt Barretts Greece Travel-Blog

James Foot is a watercolour painter who lives and works in Greece & exhibits internationally. His paintings are figurative, descriptive of architecture, flora, landscape, sea & boats and are about light, about how sunlight resonates and illuminates the things around us. The paintings are made with a limited palette often en plein air – though the larger ones (often very large for watercolours, up to 150x100cm) are made in his studio in the remote Peloponessian village of Kyparissi, Lakonias where he has lived for 25 years. His origins are English, born to a farming family in Cornwall (the need to grow things/have an extensive vegetable garden is his other obsession after painting!) where after a State education he studied at Falmouth & Canterbury Art Schools. After this he moved to London where he became involved in theatre, firstly the visual aspect of theatre and then moved into writing, performing, production. This culminated with a collaboration with actor/writer, Eileen Pollock, with whom he formed Pollock/Foot Productions & staged productions at London’s Riverside Studios and The Half Moon & at The Glasgow Mayfest. In his mid-twenties he started travelling through Southern Europe & North Africa & recording his journeys in watercolour, its quick-drying nature appealed to someone also on the move. These were initially small studies of light, life and colour, sometimes 20 small studies made on the move during a day, which he began exhibiting in London in 1986. From there the travels continued and his style evolved into more considered works made over time in which the drawing became more academic, the compositions more considered, paintings that attempt to say something of the true nature of a place&time. The work remains about capturing moments in time. James Foot has lived and exhibited in Morocco, Spain, Italy, America, Gibraltar as well as England but eventually settled for Greece, his favourite place and perhaps the country that to his mind has elements of pretty much anywhere in the world. He is represented annually at exhibition by The Image Gallery in Athens and by The Fine Arts Gallery in Gibraltar & in the coming year will be exhibiting in Cyprus, Spetses(Greece)& San Francisco as well as Luxembourg. Notable commissions have included The Handover of Hong Kong to China Ceremony 1997 and the facades of two historic central London hospitals, St Bartholomews and The Royal London, all three of these have been made into Limited Edition Prints, plus commissions in many private collections. Besides painting watercolours, he gardens, cooks, swims, walks, writes novels and essays and keeps cats.

Matt Barrett's Greece Travel Blog: Watercolor Workshop with James ...
Copypright: Matt Barretts Greece Travel-Blog

Wir wünschen James Foot und allen Künstlern der welt, dass diese Situation bald vorbei ist und dass wir alle schönen Künste wieder genießen können. Geheimtipp: Besuch in Kyparissi, mit wunderbarer Natur, dem Meer und dem Atelier von James Foot.

Esther Hatzi

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