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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 14. MAI 2022)

14.05.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES  (SAMSTAG, 14. MAI 2022)

Teresa Berganza verstorben

File:TeresaBerganza.jpg

María Teresa Berganza Vargas (* 16. März 1935 in Madrid; † 13. Mai 2022 in San Lorenzo de El Escorial[1]) war eine spanische Opernsängerin (Mezzosopran). Sie war insbesondere bekannt für Rollen in Opern von Rossini, Mozart und Bizet und ragte durch ihre technische Virtuosität, ihre musikalische Intelligenz und eindrucksvolle Bühnenpräsenz hervor.

https://de.wikipedia.org/wiki/Teresa_Berganza

https://de-de.facebook.com/bravaberganza

Berganza Masterclass (73 Minuten

berga
ZUM VIDEO

https://www.facebook.com/bravaberganza/videos/506833787652449/

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BAYERISCHE STAATSOPER: UMBESETZUNGSMELDUNG „OTELLO“

Hiermit wollen wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:
In den Vorstellungen Otello am 27. und 30. Mai sowie 2. Juni 2022 übernimmt Rachel Willis-Sørensen die Partie der Desdemona anstelle von Anja Harteros.

RACHEL WILLIS-SØRENSEN
Rachel Willis-Sørensen studierte an der Brigham Young University und war Mitglied des Houston Grand Opera Studios. 2014 gewann sie den 1. Preis beim Operalia Gesangswettbewerb. Sie war drei Jahre lang Ensemblemitglied der Semperoper Dresden. Gastengagements führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, die Metropolitan Opera in New York, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Wiener Staatsoper und die San Francisco Opera. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Donna Anna (Don Giovanni), Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro), Marschallin (Der Rosenkavalier), Leonora (Il trovatore), Marguerite (Faust), Elsa (Lohengrin) und Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) sowie die Titelpartie in Rusalka. Als Hélène (Les Vêpres siciliennes) gab sie 2018 ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Weitere Partie an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2021/22 neben ihrem Rollendebüt als Ellen Orford sind Mimì (La bohème) und Desdemona (Otello).

Zur Vorstellung
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Wiener Peterskirche: Das 3. CRO-ArT Festival, international verbindend (12.5.2022 – 3.6.2022)

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Wien ist als die große Stadt der genialen Musiker der Klassik und Romantik in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr zu einem internationalen Schmelztiegel geworden. Die nach Österreich zum Studium gekommen Jungen träumen von einer Musik, welche verbindend quer durch alle Nationen gehört und als Lebenshilfe geliebt und vermittelt werden kann. Wohl in einer idealisierten Welt. „I dream a World“ steht auch als Motto über dem 3. CRO-ArT Festival Vienna, welches das Wiener (international besetzte) Ensemble WISE  in der Peterskirche höchst stimmig eröffnet hat. Ensemblechefin und Violinistin Andrea Nikolic hat auf verinnerlichte Aussagen hingezielt. Auch wagemutig in der Programmgestaltung mit zeitgenössischer Geigenmusik von hier unbekannten Komponisten wie Myroslav Skoryk oder Berislav Sipus.

Österreichische Beiträge: Schönberg-Schüler Anton Webern hatte sich in seiner frühen, noch schwer spätromantischen Streichermusik mit der Bezeichung ‚Langsamer Satz‘ als hochsensibler Esoteriker zu erkennen gegeben. Die Wiener Komponistin Gabriele Proy überreichte mit ihrer „Hiroshima“-Etüde der feinnervigen Oboistin Ivana Nikolic ein eindringliches Solostück. Und atmosphärischer Oboengesang wie die kraftvolle und ausdrucksstark Mezzosopranistin Josipa Bainac haben Akos Banlakys zwei Liedern auf Worte des kroatischen Dichters Anton Gustav Maros eine Naturstimmung mit einnehmendem idyllischen Charakter beschworen. Mit Dmitri Schostakowitsch (Streichoktett op.11) und auch aufrauschender Orgel ein sehr anspruchsvoller, perfekt musizierter Abend in der Peterskirche. Die Sehnsucht nach einer reinen Welt aufzeigend – sichtlich nur gegeben in einer musikalischen. Das CRO-ArT Festival ist als Manifestation der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Kroatien vor drei Jahrzehnten anzusehen. Mit jungen Musikern aus …. nun ja, aus aller Welt.

Info: www.wisemusicwien.com/events 

Meinhard Rüdenauer   
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Einladungen zu Konzerten mit Kammermusik von Meinhard Rüdenauer

19.Mai, 19.30 Uhr:   Roter Salon/Oestig Konzertsaal/Wipplingerstraße 20

                       „HERZTÖNE“ / Klaviermusik für die Jugend

23.Mai, 19.30 Uhr:   Altes Rathaus/Wipplingerstraße – 3. CROart-Festival:

                      „CONCERTO AL PARADISO“

26.Juni, 15.00 Uhr:   Schloss Stetteldorf am Wagram: Vernissage Beate & Celina von Harten und Fest

                       „BILDER EINER AUSSTELLUNG“    UA

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Kommende Woche gibt es in der Schweiz Gelegenheit eine vergessene Oper eines Verdi-Zeitgenossen kennenzulernen.

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Im Jahrbuch des Historischen Vereins des Kantons Glarus aus dem Jahr 1943 beschrieb der damalige Präsident der Glarner Konzert- und Vortragsgesellschaft Jacob Gehring die Handlung der Oper Fiorina. Wir geben hier den Textausschnitt in leicht gekürzter und modifizierter Fassung wieder:

Der italienische Komponist Carlo Pedrotti (1817-1893) hat 1851 eine zweiaktige, tragikomische Oper vollendet, die den Titel trägt «Fiorina – o la fanciulla di Glaris». Dass mit der Titelheldin tatsächlich eine Glarnerin gemeint ist, bestätigt das Textbuch ausdrücklich. Es ist nicht möglich, eine erschöpfende Antwort darauf zu geben, warum gerade Glarus zum Ort der Handlung auserkoren worden ist; ein Grund dafür liegt jedoch mit darin, dass in der Gedankenwelt der Verfassers Glarus einen besonderen Ruf als lockendes Reiseziel genossen hat. Nicht nur treten «Viaggiatori di varie nazioni» auf – auch eines der Hauptdarsteller, des Pittore francese, Anwesenheit in Glarus ist damit motiviert, dass
unseres Landes Naturschönheiten auch im Ausland mit Bewunderung erwähnt wurden.

Wenn sich der Vorhang zum ersten Mal erhebt, nähern sich fremde Touristen dem Wirtshaus und sind im Begriff, mit dem Besitzer Eugenio über ihre Verpflegung zu verhandeln, als auch schon ein Alphorn den berühmten Kuhreihen in die Weiten hinaus sendet. Giuliano, der französische Maler, hätte nie vordem gedacht, dass er seine Rettung einmal
den Klängen des Alphorns verdanken müsste. In der Folge entpuppt sich der Franzose weniger als tüchtiger Maler denn als widerlicher Schürzenjäger – viel zu feige, um als Don Juan bezeichnet zu werden. Wie es in Sachen der Liebe mit den Glarner Mädchen stehe, fragt er den Wirt, und Eugenio, der Vater zweier hübscher Töchter, bekennt offenherzig: «è
vivido fra questi monti amor».
Inzwischen ist Fiorina, des Wirtes jüngere Tochter erwacht, vernimmt den Kuhreihen und fühlt dadurch ihr Heimatgefühl kräftig sich regen.
Gleichzeitig verspürt sie aber den Stachel des Kummers darüber, dass der, dem ihr Herz gehört, kein Hiesiger ist. Lieber als dem zwar kühnen, aber ausländischen (lombardischen) Gemsjäger Rodingo gönnten Eltern und Mitbürger sie dem angesessenen, wohlhabenden Ermanno.
Natürlich macht sich der Franzose bald an Fiorina heran – Ermanno lässt sich solches nicht ohne weiteres gefallen, und ein Duell scheint unausbleiblich. Aber der feige Maler kneift aus.
Unterdessen hat sich Rodingo beim sonntäglichen Schiessen der Glarner rühmlich ausgezeichnet und deren Zuneigung gewonnen. Hieraus schöpft Fiorina nun auch die Kraft, ihn entgegen dem Wunsche der Eltern sich zu versprechen.
Der Abgang des Franzosen ist schmählich. Er liess die Wirtstochter glauben, er hätte seinen Rivalen im Zweikampf besiegt, und gedachte nun, die süssen Früchte seiner Flunkerei zu ernten. Da tritt der totgesagte Ermanno hinzu und heisst ihn nun, sich schnell aus dem Staub zu machen. Gegenüber Fiorina erweist sich Ermanno nicht minder grosszügig
– womit das Happy End der Tragikomödie gesichert ist.

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“Tag der Befreiung: Gedenken statt Krieg und Paraden”

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Foto: Maryna Lopez, Irina Karpenko

Hunderttausende Menschen haben ihre Solidarität mit der Ukraine und den Ukrainern, denen durch den russischen Krieg Schreckliches zugestoßen ist, gezeigt.

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Deswegen fand am 8 Mai 2022 am Schwarzenbergplatz in Wien eine Veranstaltung mit führenden Politikern, Videobotschaften des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij,  Reden und Unterstützungen  von  Helmut Brandstätter, des Botschafters der Ukraine Vasyl Khymynets und am Schluß mit einem Benefizkonzert aus unterschiedlichen Künstlern  Österreichs und der Ukraine statt. 

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Maryna Lopez. Foto: Irina Karkenko

Maryna Lopez- österreichische Opernsängerin, gebürtige Ukrainerin, nahm an diesem Gedenken ebenso teil und trug mit Ihrem schönen Timbre und bis zu Tränen rührenden Gesang ein Teil zum Guten für die Ukraine bei. Ebenso begeisterte George Reshetar, ukrainischer Komponist, Jazzpianist und Arrangeur  ein zahlreich erschienenes Publikum mit seinem neuen Style und Interpretation der  ukrainischen Melodien.

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Der ukrainische Botschafter Dr.Vasyl Khymynets und Maryna Lopez. Foto: Irina Karpenko

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Dr. Helmut Brandstätter, Maryna Lopez. Foto: Irina Karpenko

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George Resethar, Maryna Lopez. Foto: Irina Karpenko

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Foto: Irina Karpenko

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Foto: Irina Karpenko

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George Reshetar, Maryna Lopez, Adolfo Lopez. Foto: Irina Karpenko

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Foto: Irina Karpenko

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Foto: Irina Karpenko

Web-site der Veranstaltung: https://ukrainewien.com

Die Organisatoren dieses Eventes waren Andry Karioti, Oleksandra Saienko, Michael Eichmair, Mary Kharchenko, Mikael Karioti, Iryna Karpenko, Karolina Komposch, Valerie Maltseva, Olga Pigovych, Wolodymyr Kolomiets, Wolodymyr Sikora, Olgita Tkachenko, Olga Zadvorna.
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