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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 13. MÄRZ 2021)

13.03.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 13. MÄRZ 2021)

SALZBURGER OSTER-FESTSPIELE FÜR HEUER ABGESAGT?

Anna Netrebko postet:

anna_netrebko_yusi_tiago Целый Год 🤦🏻‍♀️ прошёл..а во многих театрах мира так и не зазвучала музыка… к сожалению наш Русский тур опять переносится на неопределенное время😔, Зальцбургский пасхальный фестиваль отменён вообще… да и погода полное 💩 ну что?!?!? Что делать? – ныть? пить?..или бить посуду?… нет… пойду куплю желтых цветов🌼🌼🌼 It’s Hard to believe what ONE Year past… and many theaters are still dark and silent…😔 Our Russian tour concert are postponed again.. and Salzburg Easter Festival is cancelled 😞… and the weather is 💩… 😂 will go to get yellow flowers 🌼🌼🌼 …they smell like Spring!
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Österreich: Florestan-Initiative reicht Verfassungsklage ein

Wien (OTS) – Die von der Florestan-Initiative aufgeworfene Fragestellung, ob die undifferenzierten Schließungen der Kulturstätten verfassungskonform waren und sind, bleibt heute so aktuell wie zum Start der Initiative im November vergangenen Jahres.

Deswegen wurden die angekündigten Individualanträge beim Verfassungsgerichtshof am Dienstag, 9. März 2021 eingereicht.

   Unter den Individualantragsteller*innen finden sich Nina Proll, Angelika Kirchschlager, Alfred Dorfer, Georg Breinschmid, Gernot Plass, Dr. Otto Brusatti, Harald Stampfer, Eduard Angeli sowie die Politikwissenschaftlerin Univ.-Prof. Dr. Ulrike Guérot.

   Mittlerweile untermauern eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien die Wirksamkeit der Präventionskonzepte von Kultureinrichtungen und legen damit eine Öffnung nahe. (z.B. Aerosolstudie Dortmund/Fraunhofer Institut, TU Berlin, Bayrische Staatsoper). Auch praktische Beispiele wie aus dem seit Monaten geöffneten Teatro Real Madrid zeigen auf, dass ein ernstzunehmender gesundheitspolitischer Umgang sich mit Öffnungsszenarien für die Kultur durchaus vereinbaren lässt.

   Mitinitiator Florian Krumpöck: „Ich halte es für wesentlich, unser reiches kulturelles Erbe als zentralen Teil einer humanistisch geprägten Allgemeinbildung auf Basis der bestehenden Grundrechte für künftige Generationen abzusichern. Ein politisches System, das zentrale Kulturstätten als bloße „Freizeiteinrichtungen“ klassifiziert, ist bereits selbst das erste und offenkundigste Produkt eben dieses Systems der Halb- und Unbildung. Das erfolglose Rasenmäher-Prinzip sollte nun endlich interdisziplinär erarbeiteten Individual-Lösungen weichen.“

Grund- und Menschenrechte sind unteilbar, interdependent und nicht konditionierbar.

   Die erlassenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie tangieren eine Vielzahl von Grund- und Freiheitsrechten, nicht nur die Eigentums- und Erwerbsfreiheit der Kunst- und Kulturschaffenden, sondern insbesondere die Freiheit der Kunst, die Gedanken- und Gewissensfreiheit, die Meinungsfreiheit, das Recht auf Bildung, das allgemeine Diskriminierungsverbot und auch die Reisefreiheit in der Europäischen Union.

   Grund- und Menschenrechte sind unteilbar, interdependent und nicht konditionierbar. Nicht nur in Österreich fehlt soweit ersichtlich ein über epidemiologische und virologische Erkenntnisse der Pandemiebekämpfung hinausgehender umfassender grund- und menschenrechtlicher Diskurs dazu, in welchem Ausmaß die Gewährleistung des Rechtes auf Schutz des Lebens die Einschränkung einer Vielzahl von Grund- und Freiheitsrechten anderer rechtfertigen kann.

Planungssicherheit mittels erprobter Präventionskonzepte

  Nicht zuletzt rechnen die Experten der WHO heuer nicht mit einem Ende der Corona-Pandemie und warnen davor, sich allein auf Impfungen zu verlassen. Grundsätzliche Hygieneregeln seien weiterhin Fundament der Pandemie-Bekämpfung. Erprobte Präventionskonzepte und die von der Initiative angestrebte rechtliche Einschätzung sind daher weiterhin wichtige Parameter für eine lebendige Kulturszene vor, auf und hinter der Bühne.

Es mangelt nicht an Alternativen zu undifferenzierten Schließungsszenarien und einer umsetzungsstarken Kulturszene, es mangelt an politischem Willen.

Weitere Informationen:

[www.florestan.at] (http://www.florestan.at/)

 [Link zu Individualantrag gem Art 139 Abs 1 Z 3 B-VG samt Beilagen] (https://www.ots.at/redirect/individual)

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ORF in memoriam Peter Patzak: „Kottan ermittelt“, Künstlerporträt, Doderer-Verfilmung und Filmkomödie im TV

Ö1 mit Radioporträt =


Peter Patzak. Foto: Herta Hurnaus

Wien (OTS) – Der ORF ändert in Gedenken an den vorgestern (11. März 2021) verstorbenen österreichischen Filmemacher, Autor und Maler Peter Patzak sein Programm.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Peter Patzak war eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des Landes. Mit ihm verliert Österreich einen vielschichtigen Regisseur, Maler und Autor, der sich tief in die Fernseh- und Kulturgeschichte eingraviert hat. Die legendäre Figur des Major Kottan ist österreichische Fernsehgeschichte und seit der ersten Ausstrahlung im ORF rot-weiß-rotes Kulturgut, das für viele Generationen im kollektiven Gedächtnis bleibt. Aber auch dank zahlreicher weiterer Regiearbeiten in TV und Kino und nicht zuletzt als bildender Künstler erlangte Patzak Anerkennung und Bekanntheit weit über Österreichs Grenzen hinaus. Unser tiefes Mitgefühl gehört den Hinterbliebenen.“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Peter Patzak war und ist einer der wichtigsten Filmregisseure, die Österreich jemals hatte. Mit seiner umfassenden Bildung, seinen zahlreichen Talenten, seiner Kreativität und seinem Humor war er auch eine Art Naturgewalt. Seine Kino- und Fernsehfilme haben das Land Österreich und insbesondere den ORF seit den siebziger Jahren wesentlich mitgeprägt. Sein ‚Kottan‘ wurde Teil der österreichischen Populärkultur, sein ‚Kassbach‘ eine scharfe Analyse und nachhaltige Warnung vor dem Rechtsextremismus, die heute so relevant ist wie im Entstehungsjahr 1979. Sein letzter ‚Kottan‘-Film ‚Rien ne va plus‘ markierte eine über vier Jahrzehnte währende Zusammenarbeit mit dem ORF. Peter Patzak wurde für sein filmisches Werk international vielfach ausgezeichnet. Mein Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Söhnen.“

Die Programmänderungen im Überblick

Nach  Nachrufen im Rahmen der aktuellen Berichterstattung in TV, Radio und online erinnert ORF 2 heute, am Samstag, dem 13. März, ab 22.00 Uhr an den vielfach preisgekrönten Kultregisseur. So steht zunächst eine Episode seiner legendären Reihe „Kottan ermittelt“ auf dem Programm – eine Persiflage des Kriminalfilmgenres mit grotesken Situationen und Slapstick-Elementen, die Peter Patzak in Zusammenarbeit mit dem bereits 2003 verstorbenen Autor Helmut Zenker schuf. In der 1981 produzierten Folge „So long Kottan“ mit Lukas Resetarits in der Rolle des Wiener Kieberer-Originals Major Kottan wird ein telefonisch angekündigter Mord kurz darauf tatsächlich ausgeführt. In ähnlicher Weise kommt Kottan noch drei weitere Male zu spät. Beim letzten Anruf kennt er den Ort des Verbrechens nur zu gut: Es ist sein eigenes Wohnzimmer. In weiteren Rollen sind u. a. Walter Davy, Curt A. Tichy, Bibiana Zeller und Kurt Weinzierl zu sehen.

Anschließend an die „Kottan ermittelt“-Episode zeigt ORF 2 um 23.00 Uhr das zum 75. Geburtstag entstandene ORF-Filmporträt „Peter Patzak – Einen Augenblick später“. Der Film legt den Fokus vor allem auf Patzaks Schaffen als bildender Künstler und Autor und taucht in dessen tiefgründige, humorvolle und immer von äußerst feinfühligen, humanistischen Betrachtungsweisen zeugende Erzähl- und Gedankenwelt ein. ORF III wiederholt die Dokumentation am Sonntag, dem 14. März, um 11.55 Uhr, gefolgt vom 2010 produzierten und vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Kinofilm „Kottan ermittelt – Rien ne va plus“ (12.25 Uhr) nach einem Drehbuch von Jan Zenker auf Basis einer Geschichte, die noch sein Vater Helmut Zenker entwickelt hatte. Alles beginnt damit, dass eine Leiche auf Kottans Autodach landet. Die Spur führt zu einem Kreis von Geschäftsleuten, die an einem mörderischen Pyramidenspiel beteiligt sind. Lukas Resetarits legt seinen Kottan nicht als weisen, gereiften Polizeimajor an, sondern kämpft unter der Regie von Peter Patzak auch im 21. Jahrhundert immer noch gegen die Bürokratie des Polizeiapparats.

Am 15. März bringt der „kulturMontag“ um 22.30 Uhr in ORF 2 einen weiteren Nachruf auf Peter Patzak.

ORF 1 würdigt Peter Patzak am Dienstag, dem 16. März, um 0.10 Uhr mit der 1999 gedrehten Komödie „Hart im Nehmen“. In der humorvoll-satirischen Abrechnung mit der österreichischen Bürokratie spielen Elke Winkens und Gregor Bloéb ein arbeitsloses Pärchen, das sich mit einem Lokal selbständig machen will. Womit die beiden nicht gerechnet haben, ist der österreichische Paragrafendschungel, in dem nahezu jede Expedition zum Scheitern verurteilt ist: ein Spießrutenlauf durch Ämter und Behörden beginnt.

Auch Ö1 gedenkt Peter Patzak und bringt am Sonntag, dem 14. März, um 14.05 Uhr die Sendung „Der Filmemacher, Maler und Autor Peter Patzak“ aus dem Jahr 2018.
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ZÜRICH; HOFFNUNG AUF ERSTE LOCKERUNGEN

Das Opernhaus freut sich sehr über die Ankündigung des Bundesrates, einen ersten Lockerungsschritt im Kulturbereich vornehmen zu wollen. Voller Hoffnung blicken wir der endgültigen Entscheidung am 19. März entgegen. Wir haben uns auf eine schrittweise Öffnung vorbereitet und ein Programm erarbeitet, das wir auch für 50 Zuschauer*innen zeigen können.

Grosse Opern- und Ballettproduktionen hingegen können wir für eine geringe Zuschauerzahl nicht anbieten und müssen aufgrund dessen das reguläre Programm bedauerlicherweise bis Ende April absagen. Nachdem der Bundesrat am kommenden Freitag den geplanten Lockerungsschritt bestätigt hat, werden wir unseren vielfältigen Spielplan mit kleineren Formaten im Bereich Oper, Ballett und Konzert präsentieren. In jedem Fall freuen wir uns, wenn wir zur Premiere von «Hoffmanns Erzählungen» am 11. April wieder 50 Zuschauer*innen im Opernhaus begrüssen dürfen. Für alle anderen Opernfans werden wir auch diese Premiere live über die Website des Hauses streamen. 

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ORF III am Wochenende: „Erlebnis Bühne“-Premiere „Hommage an Nikolaus Harnoncourt“ zum 5. Todestag der Dirigentenlegende

 Außerdem: Vierteiliger „zeit.geschichte“-Abend zum „Anschluss“ 1938; tagsüber „Erlebnis Bühne matinee“ und Stephansdom-Gottesdienst live

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information feiert am Sonntag, dem 14. März 2021, zum fünften Todestag Nikolaus Harnoncourts den großen österreichischen Maestro mit einer neuen Hommage und einem Porträt. Tagsüber ist die Internationale Chorakademie Krems in der „Erlebnis Bühne matinee“ zu sehen, ehe ein katholischer Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom übertragen wird. Am Samstag, dem 13. März, widmet sich ein vierteiliger „zeit.geschichte“-Abend dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 und zeigt dazu u. a. die neue Doku „Welttournee ins Überleben – Richard Tauber 1938“.

Samstag, 13. März

Den „zeit.geschichte“-Abend eröffnet die ORF-III-Produktion „30 Tage bis zum Untergang“ (20.15 Uhr). Der Film befasst sich mit den Tagen zwischen 11. Februar und 12. März 1938 und zeigt, wie der „Anschluss“ ablief und wahrgenommen wurde. Es folgt eine weitere ORF-III-Doku: „In Linz begann’s – Der ‚Anschluss‘ 1938 in Oberösterreich“ (21.05 Uhr), in der ausführlich beleuchtet wird, wie Adolf Hitler in Linz im März 1938 Österreichs sofortigen „Anschluss“ beschloss. Eine neue Dokumentation präsentiert die „zeit.geschichte“ um 21.55 Uhr mit „Welttournee ins Überleben – Richard Tauber 1938“. Zur Zeit des Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Österreich im März 1938 war der weltweit gefeierte Startenor Richard Tauber, dessen Familie jüdische Wurzeln hatte, gerade auf Konzertreise in Italien. So entkam er durch Zufall der Verfolgung, verlor jedoch sein gesamtes Vermögen und seine Heimat. Die Doku von Thomas Hackl rekonstruiert Taubers Tournee anhand privater Filmaufnahmen und zeigt die Welt der Schönen und Reichen im Jahr 1938, während sich die Naziherrschaft in Europa weiter ausbreitete. Historische Aufnahmen der politischen Ereignisse werden den privaten Aufnahmen Taubers gegenübergestellt. Der Abend schließt um 22.45 Uhr mit der Doku „Heldenplatz – Heldenbilder“ (22.45 Uhr), die der Frage nachgeht, wie Heldenbilder entstehen.

Sonntag, 14. März

Am Sonntag zeigt ORF III in der „Erlebnis Bühne matinee“ um 8.35 Uhr das Abschlusskonzert der Internationalen Chorakademie Krems des vergangenen Jahres, das im Sommer 2020 in der Stadtpfarrkirche Krems aufgezeichnet wurde. Unter dem Titel „Entdeckung eines Meisterwerks“ präsentiert Chorleiter Erwin Ortner Schumanns weltliches Oratorium „Das Paradies und die Peri“, op. 50 mit Soloquartett in wechselnder Besetzung. Anschließend überträgt „ORF III LIVE“ um 10.15 Uhr den „Katholischen Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom“.

Den großen österreichischen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt würdigt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ ab 19.30 Uhr, beginnend mit dem Porträt „Nikolaus Harnoncourt – Die Musik meines Lebens“. Harnoncourts musikalische Biografie reicht von seiner Kindheit bis zur Gegenwart und spannt dank Konzertausschnitten, Probenarbeiten und persönlichen Kommentaren einen Bogen über Harnoncourts Leben und seine mehr als 60 Jahre andauernde musikalische Aufführungspraxis. Im Hauptabend präsentiert Barbara Rett eine neue „Hommage an Nikolaus Harnoncourt“ (20.15 Uhr). Zum fünften Todestag Harnoncourts hat der österreichisch-kanadische Tenor Michael Schade ein liebevolles musikalisches Porträt vorbereitet. Ausgangspunkt ist das Wiener Gasthaus „Grünauer“, in dem sich am 5. März 2016 – betroffen von der Todesnachricht des Großmeisters – u. a. Michael Schade, Tobias Moretti, Florian Boesch, Erich Höbarth und Stefan Gottfried zusammenfanden. Mit dem von Harnoncourt gegründeten Concentus Musicus Wien, dem Arnold Schoenberg Chor, den Wiener Philharmonikern und vielen künstlerischen Wegbegleitern weist das Porträt die Vielfalt von Harnoncourts Schaffen zwischen Kammermusik, Lied und Neujahrskonzert auf.
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The Glory of Russia -Sights and Sounds of St. Petersburg Renée Fleming and Dmitri Hvorostovsky

America’s favorite soprano, Renée Fleming, and Russia’s greatest baritone, Dmitri Hvorostovsky, travelled 2009 to St. Petersburg – the “Venice of the North” – where they performed great opera scenes in the magnificent palaces of the Czars in the former capital of Imperial Russia.

Recorded in high definition television and directed by Brian Large, the film – a thrilling blend of history, art and music – was conceived and produced by American conductor Constantine Orbelian, founder of the “Palaces of St. Petersburg” festival, and the only American in history to become Music Director of a Russian orchestra.
Viewers are treated to exclusive access to the Hermitage, Catherine the Great’s theater at the Winter Palace, the spectacular golden fountains and Golden Ballroom of the lavish Peterhof Palace, and the White Column Ball Room of the splendid Yusupov Palace. Orbelian and the State Hermitage Orchestra accompany Fleming and Hvorostovky in stirring performances of selections from Verdi’s “Simon Boccanegra” and “Il Trovatore,” as well as Tchaikovsky’s “Eugene Onegin,” “Queen of Spades” and “War and Peace,” with additional selections by Rachmaninov and Medtner accompanied by pianists Olga Kern (Fleming) and Ivari Ilja (Hvorostovsky). Between performances, viewers accompany the two acclaimed singers for romantic boat trips through St. Petersburg’s extensive canal system, revealing the city’s many scenic wonders.

A purchase of the film for €5.99 provides access for 30 days.
The program can be casted to a smart tv using Android or Apple Airplay.

Watch The Glory of Russia with Renée Fleming and Dmitri Hvorostovsky

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Theater Erfurt öffnet seine Türen im April!

Das Theater Erfurt öffnet Anfang April erstmalig wieder seine Türen und bringt am 11. April die Produktion Die Rache der Fledermaus zur Premiere. Geladene Gäste sind Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen in Thüringen.

Zusammen mit weiterhin konsequent umgesetzten Hygiene- und Testkonzepten für Personal und Besucher*innen des Theaters soll der zunehmende Impfschutz dazu genutzt werden, die Möglichkeiten sozialer Teilhabe der Bewohnerinnen von Pflegeeinrichtungen wieder aufleben zu lassen. Bereits geimpfte Thüringer Senior*Innen erhalten die Gelegenheit auf Einladung des Theaters einen kurzweiligen Opernabend in Erfurt zu erleben.

Um die Möglichkeit weitflächig anbieten und gleichzeitig größtmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, bietet das Theater Erfurt für diesen Anlass einen Transferdienst an, der die Besucher*Innen von der Heimatadresse zum Theater bringt.

Generalintendant Guy Montavon: „Die leidgeprüften Altenheimbewohner*innen bleiben auch weiterhin isoliert und teilweise von der Außenwelt abgeschottet, auch wenn erste Lockerungen zu spüren sind. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Menschen, die noch stärker als ein größer Teil der Bevölkerung unter der Isolation gelitten haben, zu helfen und Luft zu geben“

Die Sicherheit von Personal und Besucher*innen wird weiterhin prioritär behandelt. So wird das gültige Hygiene- und Sicherheitskonzept des Theaters und geltende Vorsichtsmaßnahmen wie festgelegte Mindestabstände und das verpflichtende Tragen einer Maske, fortlaufend optimiert und für die geöffnete Premiere am 11. April temporär um zusätzliche Einlasskontrollen ergänzt.

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BADISCHE STAATSKAPELLE tritt dem Verein Orchester des Wandels Deutschland e.V. bei

Die BADISCHE STAATSTKAPELLE ist dem Verein Orchester des Wandels beigetreten. Das gemeinsame Ziel der Vereinigung von Klangkörpern ist es, als Musiker*innen für den Klima- und Naturschutz aktiv zu werden. Das Orchester des Wandels e. V. Deutschland geht auf eine Initiative der Mitglieder der Staatskapelle Berlin zurück, die mit ihrer 2009 gegründeten Stiftung NaturTon jährlich Klimakonzerte für internationale Projekte veranstalten. Mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE engagiert sich nun auch eines der ältesten und traditionsreichsten Berufsorchester für den Umweltschutz.

„Mit dieser Initiative stellen sich die deutschen Berufsorchester und auch unsere BADISCHE STAATSKAPELLE dem gesellschaftlichen Diskurs zu grundsätzlichen Lebensfragen und werden diesen mit musikalischen Mitteln bereichern“, betonte Generalmusikdirektor Georg Fritzsch. „Die Orchester des Wandels Deutschland freuen sich, mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE KARLSRUHE eines der ältesten deutschen Berufsorchester als Gründungsmitglied der Klima- und Umweltinitiative in ihren Reihen zu wissen.  Mit ihrer traditionsreichen Geschichte verleiht sie dem zukunftsweisenden gemeinsamen Engagement deutscher Orchester ein ganz besonderes Gewicht“, so Markus Bruggaier, Vorstand des Orchesters des Wandels e. V. Orchestervorstand Christoph Klein freut sich über den Beitritt: „Wir können etwas bewegen mit dem, was wir gelernt haben: Musik machen. Für Karlsruhe wünschen wir uns neben Veranstaltungen im Theater gemeinsame Projekte mit Karlsruher Institutionen, denen das Thema Umweltschutz auch am Herzen liegt. Gleichzeitig ist uns klar, dass Nachhaltigkeit langfristig gedacht werden muss, weshalb wir uns für zehn Jahre zur Mitgliedschaft verpflichtet haben.“ Posaunist Heinrich Gölzenleuchter ergänzt: „Ich persönlich freue mich Menschen zu treffen, die nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit viel Spaß und Elan aktiv werden.“

Nachdem im Jahr 2019 Musiker*innen aus Berlin, Duisburg, Bremen und Braunschweig gemeinsam aktiv werden wollten, wurde im Juni 2020 mit Mitgliedern zahlreicher deutscher Berufsorchester der Verein Orchester des Wandels Deutschland e. V. gegründet. Mit regelmäßigen Benefizkonzerten fördert er in Zusammenarbeit mit dem Zoo Zürich und dem WCS ein gemeinsames Hauptprojekt im Masoala Regenwald auf Madagaskar sowie zahlreiche regionale Projekte zum Klima- und Naturschutz. Für die Zukunft ist geplant mit Vertretern aus allen Orchestern gemeinsame Benefiz Konzerte zu veranstalten.

1662 als Hofkapelle des damals noch in Durlach residierenden badischen Fürstenhofes gegründet, entwickelte sich die BADISCHE STAATSKAPELLE zu einem Klangkörper mit großer nationaler und internationaler Ausstrahlung. Berühmte Hofkapellmeister wie Franz Danzi, Hermann Levi, Otto Dessoff und Felix Mottl leiteten zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, z. B.  von Hector Berlioz, Johannes Brahms und Béla Bartók. Daneben standen Richard Wagner und Richard Strauss gleich mehrfach am Pult der Hofkapelle. Hermann Levi führte in den 1860er Jahren die ersten regelmäßigen Abonnementkonzerte des damaligen Hoforchesters ein, die bis heute als Sinfoniekonzerte der BADISCHEN STAATSKAPELLE weiterleben. Generalmusikdirektoren wie Joseph Keilberth, Christof Prick, Günther Neuhold und Kazushi Ono führten das Orchester trotz Kriegen und Finanznöten in die Neuzeit, ohne die Säulen des Repertoires zu vernachlässigen. Die BADISCHE STAATSKAPELLE zeigt sich auch heute noch mit einer kompletten Spannweite zwischen Repertoire pflege und Präsentation zukunftsweisender Zeitgenossen, exemplarisch hierfür der Name Wolfgang Rihm. Justin Brown legte als Generalmusikdirektor von 2008–2020 einen Schwerpunkt auf die Pflege der Werke Wagners, Berlioz’, Verdis und Strauss’ und gestaltete abwechslungsreiche Konzertspielpläne, für die er zusammen mit seinem Team die Auszeichnung „Bestes Konzertprogramm 2012/13“ vom Deutschen Musikverlegerverband erlangte. Mit Beginn der Spielzeit 2020/21 übernahm Georg Fritzsch das Amt des Generalmusikdirektors.

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Komische Oper Berlin: Digitaler Salon »Gaming – Kunst oder Kinderspiel? Auf der Suche nach Berührungspunkten zwischen Oper und digitalen Games« / 22.3., 19.30 Uhr (Dauer etwa 60 Minuten)

die Gestaltungsprozesse von Games ähneln denen einer Theaterproduktion: Auch beim Gaming müssen Räume wie Bühnenbilder gestaltet, Kostüme entworfen, Charaktere kreiert, Plots entwickelt und in den allermeisten Fällen sogar eine eigene, den Spannungsverlauf unterstützende Musik komponiert werden. Dennoch werden Videogames bislang kaum als künstlerische Kreationen oder gar als eigenes Kunstgenre wahrgenommen. Unabhängig davon, wie kreativ oder anspruchsvoll sie in ästhetischer wie inhaltlicher Hinsicht sind, gelten sie weithin als reine Kindersache, Spielerei oder bloße Gewaltverherrlichung. Warum ist das gemeinsame Spielen im Theater und in der Oper allgemein als Grundbedingung eines gelungenen Abends anerkannt, wohingegen es beim Gaming allzu oft der Grund für das Aberkennen jeglicher künstlerischer Qualität darstellt? Wer sind die Macher*innen, die hinter all diesen Prozessen stehen? Inwiefern nehmen sie selbst sich als Künstler*innen war? Was verbindet Gaming und Oper? Und auf welcher künstlerisch-kreativen Ebene können sich die beiden Genres womöglich gegenseitig befruchten? Diesen und anderen Fragen widmet sich der zweite Salon dieser Spielzeit, der – den derzeitigen Umständen geschuldet, aber passend zum Thema – digital stattfindet.

Das Salongespräch findet in Anknüpfung an das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte digitale Projekt »Spielräume!« statt, das die Komische Oper Berlin gemeinsam mit dem Berliner Ensemble umsetzt. Zu Gast sind die Medienkulturwissenschaftlerin Dr. Melanie Fritsch (Heinrich Heine Universität Düsseldorf), die Game-Designerin Cornelia Geppert (CEO und Art Director von Jo-Mei Games) und der Projektleiter »Spielräume!« an der Komischen Oper Berlin, Joscha Neumann. Die Moderation übernehmen Ulrich Lenz und Rainer Simon von der Komischen Oper Berlin. Auch wenn der digitale Salon außerhalb der üblichen Reihe stattfindet, soll darin keineswegs auf eine variierende Gesprächsdramaturgie und allerlei Interventionen, ganz im Sinne des spielerischen Themas, verzichtet werden. Die Veranstaltung findet am 22. März um 19.30 Uhr als Zoom-Webinar statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Mit freundlicher Unterstützung der Unternehmensgruppe Gegenbauer.

 Weitere Informationen zu Termin, Zugang und Mitwirkenden in der ausführlichen Meldung im Anhang.
Bildmaterial finden Sie unter https://www.komische-oper-berlin.de/presseservice/pressefotos_informationen/produktionen/s/salon-extra/.

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