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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. MAI 2019)

11.05.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. MAI 2019)

HELENE (ELENA) HABERMANN GESTORBEN


Elena Habermann lotste viele Stars der Oper in unsere Online-Galerie – hier mit Alexandra Kurzak . Foto: Barbara Zeininger

Uns verband die Liebe zu Tieren und die Hilfsbereitschaft anderen Menschen gegenüber. Weltanschaulich lagen wir ziemlich, politisch zwar etwas weniger, aber immerhin doch, im musikalischen Geschmack nicht unerheblich auseinander! Aber als Team haben wir funktioniert. „Elena“ Habermann war einer der ganz raren Menschen, die Handschlagqualität besessen haben, auf Sie war absolut Verlass. Als Organisatorin war sie unerreicht, ich bin da auch nicht schlecht – aber gegen sie ein Lehrling! Gepaart war das mit einem profunden Fachwissen – Elena wusste so ziemlich über alles Bescheid, was sich in den letzten 50 Jahren in der Oper abgespielt hat.
Zudem war sie auch eine exzellente Köchin, das soll auch erwähnt werden!

Von Medizin wusste sie unheimlich viel, Meine Fragen hat sie oft beantwortet, bevor ich sie gestellt habe. Ihr selbst hat dieses Wissen letztlich nichts genützt. Im Gegenteil, es muss schrecklich sein, um seinen Zustand zu wissen, keine gut gemeinte Untertreibung oder Notlüge glauben zu können. Ein Trost – das Leiden währte nicht allzu lang! Gewiss, sie war eine Kämpferin – das gab uns Hoffung bis zuletzt. Einen Kampf mit ungleichen Waffen kann man aber nicht gewinnen – selbst Elena nicht! 

Sie wird fehlen, nicht nur ihrem Mann Wolfgang und ihrem Hund Niko – sondern ganz vielen Menschen! Und sie wird auch mir fehlen, mehr als ich für möglich gehalten habe.


Elena Habermann mit den „Kurtis“ Maier und Rydl. Foto: Barbara Zeininger

Danke, Elena, Du bist zwar nicht mehr unter uns, aber dennoch unvergesslich!

Toni Cupak

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SONNTAG / Wiener Staatsoper: Matinee zur Premiere von Die Frau ohne Schatten

In einer Festpremiere am Samstag, 25. Mai 2019 kehrt Richard Strauss’ Die Frau ohne Schatten zurück auf die Staatsopernbühne. In der Einführungsmatinee am Sonntag, 12. Mai 2019 (11.00 Uhr im Großen Haus) wird eine informative und mehrschichtige Einführung zum Werk, zum Komponisten und zur Neuproduktion geboten. Die hochkarätigen Gesprächspartner in der von den Staatsoperndramaturgen Dr. Andreas Láng und Dr. Oliver Láng gestalteten und moderierten Veranstaltung sind Premierendirigent Christian Thielemann, Regisseur Vincent Huguet, „Färberin“ KS Nina Stemme, Staatsopernorchestermusiker und Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer. Am Klavier begleitet von Solorepetitor Jendrik Springer präsentieren Maria Nazarova und Sebastian Holecek Ausschnitte aus der Frau ohne Schatten.

Karten à € 9,- und € 13,- erhältlich an den Bundestheaterkassen

sowie unter www.wiener-staatsoper.at

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Besetzungsänderung in „Rigoletto“ an der Wiener Staatsoper

Attilio Glaser übernimmt auch in den Vorstellungen am 12. und 16. Mai 2019 die Partie des Duca di Mantova anstelle des erkrankten Joseph Calleja.
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AKTUELL IN UNSERER WEBSEITE: DIE JUBILÄEN MAI 2019 SIND ONLINE!

16.5. Ferruccio FURLANETTO wird 70


Ferruccio Furlanetto als Banquo an der Wiener Staatsoper. Foto: Pöhn

 Er studierte zuerst Landwirtschaft und begann erst mit 22 Jahren das Gesangstudium bei Ettore Campogalliani in Mantua. 1974 debütierte er in Lonigo (bei Vicenza) als Sparafucile im »Rigoletto«…

Zu den Geburtstagen im Mai 2019   (Berücksichtigt werden runde und halbrunde Geburtstage ab dem 60er)

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IN MEMORIAM GEBURTSTAGE:

30.5. George LONDON wäre 100 geworden

 Die Familie, aus der er stammte, war russischer Abkunft, lebte aber seit 1935 in Los Angeles. Zunächst Schüler von Richard Lert, von Hugo Strelitzer und Nathan Stewart in Los Angeles. 1942 debütierte er unter dem Namen George Burnson in Hollywood als Dr. Grenvil in »La Traviata«. Weitere Studien bei Enrico Rosati und bei Paola Novikova in New York. Er trat dann in Operetten und Musicals und 1943 an der Oper von San Francisco als Monterone im »Rigoletto« auf. 1947 bildete ein Manager aus ihm, Frances Yeend und Mario Lanza ein »Belcanto-Trio«, das Tourneen durch die ganze Welt unternahm. Karl Böhm verpflichtete ihn 1949 für die Wiener Staatsoper, an der er als erste Partie den Amonasro in »Aida« ohne jegliche vorherige Probe sang und dabei einen sensationellen Erfolg erzielte…

ZU DEN IN MEMORIAM-GEBURTSTAGEN IM MAI 2019

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TODESFÄLLE

Jörg DEMUS ist am 16.4.2019 in Wien verstorben

 Geboren am 2. Dezember 1928 in St. Pölten (Niederösterreich); er war Sohn des Kunsthistorikers Otto Demus und der Konzertviolinistin Erika Demus. Er erhielt im Alter von sechs Jahren den ersten Klavierunterricht und wurde mit elf Jahren zur Wiener Musikakademie zugelassen. Dort studierte er bis 1945 Orgel, Klavier, Komposition (Musik) und Orchesterleitung. Seinen ersten Klavierabend gab er 1943 im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins…

ZU DEN TODESFÄLLEN – Stand Mai 2019
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WIEN/ Volksoper: HEUTE Premiere PETER PAN

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Keisuke Nejime, Suzanne Kertesz. Foto: Johannes Ifkovits/ Wiener Volksoper

Choreographie: Vesna Orlic

Musik: Erich Wolfgang Korngold, Max Steiner, Franz Waxman, Miklós Rózsa, Bernard Herrmann, Leroy Anderson, Isaac Albéniz, Guido Mancusi und Sebastian Brugner-Luiz

Dirigent: Wolfram-Maria Märtig, Guido Mancusi*

Musikkonzept: Vesna Orlic, Gerald C. Stocker
Bühne und Kostüme: Alexandra Burgstaller
Videos: Andreas Ivancsics
Dramaturgie: Monica Rusu

Uraufführung am Samstag, 11. Mai 2019, 19.00 Uhr

Weitere Vorstellungen am 14., 18., 25., 29. Mai, 3., 17.*, 27.* Juni 2019


Laszlo Benedek (Captain Hook)Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett


Suzanne Kertesz (Tinker Bell) und die verlorenen Kinder. Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett


Mamuka Nikolaishvili (Indianerhäuptling) mit den Indianern Roman Christyakov und Dragos Musat. Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett


Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett
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HEUTE PREMIERE IM BURGTHEATER/ Kasino: „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ von Richard Alfieri


Andrea Eckert, Markus Meyer. Copyright: Barbara Zeininger

Die beiden Menschen, die einander in Richard Alfieris Stück Sechs Tanzstunden in sechs Wochen begegnen, könnten verschiedener nicht sein: Er, Michael, schwul, Single, ehemals erfolgreich als Tänzer in großen Broadway-Shows, jetzt Tanzlehrer, der älteren Damen in Florida Privatunterricht gibt. Sie, Lily, pensionierte Lehrerin, verwitwet und vereinsamt. Zwischen beiden kracht es schon bei der ersten Begegnung und schnell ist klar, dass sich Lily und Michael – trotz aller Unterschiede – in punkto Scharfzüngigkeit und Schlagfertigkeit in nichts nachstehen. Wie sich die beiden in Tanzschritten von Swing bis Cha Cha Cha, von Tango bis Boogie Woogie, aufeinander zu bewegen, und beginnen, sich gegenseitig zu vertrauen, sich an glückliche Zeiten ebenso erinnern wie sie über ihre Beschädigungen sprechen, davon erzählt diese tragikomische Geschichte, die eigentlich eine Romanze ist, in der sich eines der charmantesten Tanzpaare seit Ginger Rogers und Fred Astaire formiert. (Quelle: Burgtheater)

Inszenierung: Martina Gredler


Markus Meyer. Copyright: Barbara Zeininger
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HEUTE STREAM AUS LILLE (Frankreich) „DIE ZAUBERFLÖTE“

Der österreichische Bariton Klemens Sander singt heute in der Opera Lille (Frankreich) den Papageno in „DIE ZAUBERFLÖTE“

Die Vorstellung wird gestreamt

Herzliche Einladung:
Livestream „Die Zauberflöte“ in der Version von Romeo Castellucci an der Opéra de Lille / 11. Mai 2019

Nach einer intensiven Probenzeit ist vergangene Woche die Premiere von Romeo Castelluccis Version der Zauberflöte an der Opéra de Lille über die Bühne gegangen. Es war und ist für mich eine außergewöhnliche und bereichernde Erfahrung, in dieser sehr eigenwilligen und kontrastreichen, für das Publikum zum Teil auch auch verstörenden Interpretation von Mozarts Meisterwerk den Papageno zu verkörpern.

Bis 18. Mai steht die Produktion noch auf dem Spielplan der Opéra de Lille. Die Vorstellung am Samstag, 11. Mai (18 Uhr) wird live und kostenlos über das Internet übertragen.

» zum Livestream

https://www.opera-lille.fr/fr/saison-18-19/bdd/cat/opera/sid/99811_la-flute-enchantee-ou-le-chant-de-la-mere

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So, 12. Mai 2019, 11h: Herzliche Einladung zum Muttertagskonzert der IPG im Pleyel Kulturzentrum mit Stephanie Timoschek & Markus Holzer! Anschließend Mittagstisch!

Herzliche Einladung zum  MUTTERTAGSKONZERT mit anschließendem Mittagstisch!

432. Veranstaltung  der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG) am Sonntag, dem 12. Mai 2019 um 11:00 Uhr
im PLEYEL KULTURZENTRUM, Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und
Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

KÜNSTLER
Markus Holzer, Sopransaxophon & Altsaxophon
Stephanie Timoschek am Original Pleyel Hammerflügel, 1838, op. 5884

Alessandro Marcello (1673-1747)
Konzert in d moll *
1.Andante e spiccato
2.Adagio
3.Presto

Carl Maria Weber (1786-1826)
Fantasie aus „Der Freischütz“ **

Goerges Bizet (1838-1875) / Francois Bornén (1840-1920)
Auszüge aus der Oper „Carmen“
für Altsaxophon und Klavier

Jules Demersseman (1833-1866)
Fantasie sur un théme original **

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
aus dem Concerto pour Clarinette principale et Orchestre,
in B, Ben 104; Arrangés pour Clarinette et Forte Piano,
dargeboten mit Sopransaxophon und Klavier
-Allegro vivace, -Adagio, -Rondo.Allegro

Zugabe:
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
3. Satz -Rondo.Allegro molto- aus dem Concerto pour Clarinette principale et Orchestre,
in C, Ben 106, Arrangés pour Clarinette et Forte Piano,
dargeboten mit Sopransaxophon und Klavier

Hinweise:
* Sopransaxophon
** Altsaxophon

Karten & Info: Tel: 02955/70645, 0664/495 37 27, E-Mail: adolf.ehrentraud.pleyel@aon.at
I: www.pleyel.at

UND NACH DER KUNST DIE KULINARIK:
Spargelcremesuppe

-Schweinsschnitzel mit Kartoffelsalat
-Rinderfilet „ Stroganoff“ mit Spätzle
-Spargel mit Sauce Hollondaise mit Petersilkartoffeln

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Bildergebnis für 150 jahre wiener staatsoper

JUBILEE CONCERT OUTSIDE THE OPERA

Sunday, 26 May 2019 – 8.30 pm, Herbert von Karajan-Platz / Opernring – admission free

A festival for all: on 26 May 2019 Wiener Staatsoper will present a performance at Herbert von Karajan Platz in the public area around the Wiener Staatsoper building (Ringstrasse around the opera house will be blocked off) with ensemble singers, international guest artists and the orchestra and chorus of the Wiener Staatsoper under Marco Armiliato. The programme will cover the world of opera literature. The concert is free.

The programme:

“Dich teure Halle …” from Tannhäuser (Richard Wagner) Nina Stemme
“Ha, welch ein Augenblick” from Fidelio (Ludwig van Beethoven) Tomasz Konieczny
“Come dal ciel precipita” from Macbeth (Giuseppe Verdi) Jongmin Park
“Va, pensiero” from Nabucco (Giuseppe Verdi) chorus of Wiener Staatsoper
“Dove sono” from Le nozze di Figaro (Wolfgang A. Mozart) Olga Bezsmertna
“Fin ch’an dal vino” from Don Giovanni (Wolfgang A. Mozart) Erwin Schrott
“Là ci darem la mano” from Don Giovanni (Wolfgang A. Mozart) Valentina Naforniţă, Erwin Schrott
“Pourquoi me réveiller” from Werther (Jules Massenet) Benjamin Bernheim
“Glück, das mir verblieb” from Die tote Stadt (Erich W. Korngold) Camilla Nylund
“O patria… O tu Palermo” from I vespri siciliani (Giuseppe Verdi) Ferruccio Furlanetto
Duet “Già nella notte densa” from Otello (Giuseppe Verdi) Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak
“Song to the moon” from Rusalka (Antonín Dvořák) Valentina Naforniţă
Final trio from Der Rosenkavalier (Richard Strauss) Nina Stemme, Stephanie Houtzeel, Chen Reiss
“Rachel, quand au Seigneur” from La Juive (Jacques F. Halévy) Jonas Kaufmann
“Un bel dì” from Madama Butterfly (Giacomo Puccini) Sonya Yoncheva
“Votre toast” from Carmen (Georges Bizet) Günther Groissböck

The “Jubilee Concert Outside the Opera” will be broadcast live on ORF III and ARTE and distributed worldwide by Unitel.

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BERLIN/ Staatsoper: Am 19. Mai sind Thomas Quasthoff & Trio mit Jazzstandards von u. a. George Gershwin und Frank Sinatra an der Staatsoper Unter den Linden zu Gast

Am 19. Mai sind Thomas Quasthoff & Trio zu Gast im Großen Saal der Staatsoper Unter den Linden. Auf dem Programm stehen u. a. Stücke von ihrem 2018 erschienenen Album »Nice ’n’ Easy«. Mit diesem Programm verneigt sich Quasthoff mit seiner unverwechselbaren Stimme, einem beneidenswerten Timing und swingender Gelassenheit vor dem großen Broadway-Komponisten George Gershwin, der Sänger-Legende Frank Sinatra, dem Singer-Songwriter Bill Withers, dem Soul-Star Stevie Wonder oder der Pop-Ikone Tina Turner. Als Sänger und Moderator tritt Thomas Quasthoff auf, darüber hinaus sind Frank Chastenier (Klavier), Dieter Ilg (Kontrabass) und Wolfgang Haffner (Schlagzeug) zu erleben.

Ausgebildet als klassischer Bassbariton im sogenannten »ernsten Fach«, ist Thomas Quasthoff mittlerweile einem weit über die Klassik-Grenzen hinausreichenden Publikum bekannt und tritt zudem als Rezitator, Moderator und Schauspieler auf. Regelmäßig gastierte er in über 40 Jahren mit großen Orchestern und namhaften Dirigenten in renommierten Konzerthäusern. 2012 verabschiedete er sich vom klassischen Konzertpodium und der Opernbühne. Seit 2015 widmet er sich vermehrt dem Jazzgesang. Mit Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner verbindet ihn eine langjährige musikalische Zusammenarbeit, die neben zahlreichen gemeinsamen Konzerten auch die Einspielung des 2018 bei Okeh/Sony Music erschienenen Albums »Nice ’n’ Easy«, dem dritten Jazzalbum von Thomas Quasthoff, umfasst.

Auf der CD ist Thomas Quasthoff zusammen mit der NDR Bigband und mit Till Brönner als Gast zu erleben. Die musikalische Leitung hat Jörg Achim Keller, der auch alle Songs wie z. B. »Too close for comfort«, »Cry Me a River«, »Stardust« oder »Imagine« arrangiert hat. Dazu sagt Thomas Quasthoff: »Ich glaube, dass einige Stücke dabei sind, bei denen die Zuhörer aufhorchen werden und sagen: In dieser Lage haben wir das noch nie gehört! Frank (Chastenier) hat einige Stücke gefunden, die meiner Stimme einfach sehr gut liegen«.

Die Staatsoper Unter den Linden dankt ihren Hauptpartnern BMW, UBS und der Hilti Foundation.

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

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PFINGSTFESTSPIELE BADEN-BADEN: Von den Puritanern zum Broadway: Thomas Hampson feiert in Baden-Baden eine „American Night“ mit Freunden

Von den Liedern der Pilgerväter bis zum Glamour des Broadways ist es nur ein kleiner Schritt. Star-Bariton Thomas Hampson geht ihn zur Eröffnung der Baden-Badener Pfingstfestspiele 2019 am Freitag, 7. Juni um 20 Uhr im Festspielhaus an der Oos.

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Thomas Hampson. Foto: Jimmy Donelan

Unter der musikalischen Leitung von Sir Ivor Bolton begleitet das Sinfonieorchester Basel Thomas Hampson sowie die Sopranistin Nadine Sierra und Tenor Michael Fabiano. Sie alle verbeugen sich vor Komponisten wie Aaron Copland, Cole Porter, George Gershwin und Leonard Bernstein. Diese schufen amerikanische Lieder, die heute das kulturelle Selbstverständnis der Vereinigten Staaten maßgeblich prägen.

Aaron Copland (1900 bis 1990) gründete vieler seiner Kompositionen auf den Liedern und Melodien der europäischen Einwanderer. In seinen „Old American Songs“ verarbeitete Copland Anfang der 1950er Jahre dieses Liedgut neu. Thomas Hampson fördert mit seiner eigenen „Hampsong“-Stiftung die Pflege und Verbreitung des Kunstliedes weltweit. Ein besonderes Interesse hat der Opernstar in den vergangenen Jahren an den Kompositionen seiner Heimat gezeigt und fasst sie in immer neuen Programmen zusammen.

Im 20. Jahrhundert führt keine große amerikanische Komponisten-Karriere am New Yorker Broadway vorbei. Cole Porter, George Gershwin und auch Leonard Bernstein schufen Meisterwerke für die berühmte Theatermeile und seine legendären Shows.

Thomas Hampson, Nadine Sierra und Michael Fabiano erinnern in ihrem Baden-Badener Festival-Programm an einige der Sternstunden an der weltberühmten Straße mit den „bright lights“. Songs aus Klassikern wie „South Pacific“ oder „Carousel“ stehen dabei neben Evergreens aus „Kiss Me Kate“ oder der „West Side Story“. „Im Lied haben Sie eines der schönsten Tagebücher von jeder Kultur und Generation zu einem bestimmten Zeitpunkt“, sagt Thomas Hampson. Und selbstverständlich haben auch die amerikanischen Geschichtsbücher ihre bleibenden Melodien.

Thomas Hampson zählt zu den wichtigsten Sängern unserer Zeit. Der amerikanische Bariton feierte Erfolge in über 80 Bühnenrollen und mit mehr als 170 Plattenaufnahmen. 2010 erhielt er die Auszeichnung „Living Legend“ der US-Kongress-Bibliothek, in deren Umfeld er als Experte für die amerikanische Musikgeschichte gefragt ist. Im Festspielhaus Baden-Baden sang Thomas Hampson unter anderem den Amfortas in Richard Wagners Oper „Parsifal“ und den Grafen Almaviva in „Le nozze di Figaro“.

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Nadine Sierra. Foto: Merri Cyr

Die amerikanische Sopranistin Nadine Sierra hat wie Hampson erfolgreich den Sprung über den „großen Teich“ auf die europäischen Opernbühnen geschafft. Sie wird bei dieser „American Night“ in Baden-Baden ebenso mit von der Partie sein wie der dritte Amerikaner im Bunde: Tenor Michael Fabiano, der aus New Jersey den Sprung an die Metropolitan Opera schaffte.

Dirigent Sir Ivor Bolton ist seit der Saison 2016/2017 Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel. Der gebürtige Brite vertritt an diesem Abend die Heimat der Pilgerväter, die sich einst auf der „Mayflower“ auf den Weg machten, Amerika zu besiedeln.

Tickets und Informationen: www.festspielhaus.de

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Antonín Dvořák und sein Faible für die Natur

 Am 30. April 2019 eröffnete das Antonín Dvořák Museum in Prag seine neue Ausstellung, die Besuchern verrät, inwiefern der weltbekannte Kom-ponist von der Natur beeinflusst worden ist und welchen Stellenwert Spaziergänge, der Garten und die Taubenzucht für ihn hatten.

 

© Antonín Dvorak Muzeum

Die Natur stellte für den weltbekannten Komponisten eine starke Inspirationsquelle dar. Davon zeugen auch sein Liederzyklus „Zypressen“ für das Violoncello und das Klavier (oder Orchester), die Konzert-ouvertüre „In der Natur“ oder sein Klavierzyklus „Aus dem Böhmerwald“.

Die neue Ausstellung gewährt Musikliebhabern Einblicke in seinen persönlichen Nachlass, so ist z. B. sein Spazierstock, sein Ausgehhut, seine Trinkflasche für Reisen oder sein persönliches Buchexemplar über die Liedkunst von Vögeln zu sehen. Aus dem Privatbesitz des Urenkels Petr Dvořák sind zudem für diese Ausstellung folgende Exponate entliehen worden: der Strohhut und eine Mütze des Komponisten, die er vorwiegend während der Sommermonate auf seinem Sommersitz in Vysoká getragen hat. Hier war es auch, wo sich Antonín Dvořák der Gärtnerei gewidmete, wo er Bäume pflanzte und Tauben züchtete und von wo er seine beliebten Morgen-Spaziergänge in die umliegende Natur antrat, um den Liedern der Vögel zu lauschen.

Antonín Dvořák reiste aber auch sehr gerne mit seinen Freunden, so besuchte er u. a. mit seinem Freund Leoš Janáček im Jahre 1883 eine Reihe an böhmischen Orten, wie z.B. den sagenumwobenden Berg Říp und die Städte Strakonice, Orlík, Husinec und Prachatice in Südböhmen.

Die Ausstellung „Antonín Dvořák – Inspiration durch die Natur“ ist seit 30. April 2019 im Antonín Dvořák Museum in Prag zu sehen.

Weitere Informationen zur neuen Ausstellung sowie zum Museum selbst finden Sie unter www.nm.cz.


Sommersitz in Vysoká. © czechtourism/ Antonín Dvorak Muzeum

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Weitere Informationen: Mag. Dr. Yvette Polasek
Tschechische Zentrale für Tourismus – Österreich & Schweiz
Tel.: + 43/1/89 202 99,

wien@czechtourism.com, www.czechtourism.com/at/press

Allgemeine Informationen rund um das Reiseland Tschechien gibt es bei CzechTourism unter www.czechtourism.com.

 Kostenloses Informationsmaterial, Broschüren und Stadtpläne sind jederzeit beim Wiener Büro von CzechTourism telefonisch unter 01/89 202 99 oder per Mail: wien@czechtourism.com bestellbar.

Meinhard Rüdenauer

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