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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. AUGUST 2018)

11.08.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. AUGUST 2018)

SALZBURG: „FÜR DIE NÄCHSTEN VIER WOCHEN BIN ICH POPPEA“


Sonya Yoncheva. Copyright: Dario Acosta

„Für die nächsten vier Wochen bin ich Poppea!“
Drehpunkt Kultur

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ORF-Video: Publikumsliebling Rolando Villazon | 01:54 Min.


Rolando Villazon und seine Fangemeinde. Foto: Youtube

Er hat halt einfach seine eingefleischten Fans, was bei seiner Art, Musik zu machen, auch kein großes Wunder ist: Bestaunen konnte man Rolando Villazon jetzt bei einem Liederabend der Salzburger Festspiele.

ZUM VIDEO

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ORF III am Wochenende: Schwerpunkt zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein, „zeit.geschichte“ mit zwei Folgen „Österreich I“

Außerdem: „Berggespräche“ mit Markus Brier am Nassfeld =

Am Samstag, dem 11. August 2018, setzt ORF III Kultur und Information im Hauptabend die „zeit.geschichte“-Reihe „Österreich I“ von und mit Hugo Portisch fort. Am Sonntag, dem 12. August 2018, steht u. a. ein „Erlebnis Bühne“-Themenabend anlässlich Leonard Bernsteins 100. Geburtstag mit Barbara Rett auf dem Programm.

Samstag, 11. August: „Unser Österreich: Berggespräche: Markus Brier am Nassfeld“ (16.15 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „Österreich I“-Doppel (ab 20.15 Uhr), Gunkl im „Sommerkabarett“ (23.20 Uhr)

Am Samstag trifft ORF-III-Moderator Andreas Jäger in „Unser Österreich“ den Golfer Markus Brier zu einem „Berggespräch“ (16.15 Uhr) am Kärntner Nassfeld. An der Grenze zu Italien unterhalten sich die beiden über Briers Anfänge, den Golfsport in Österreich und warum der Profi vor seiner Karriere erstmal Betriebswirtschaft studieren musste. Im Hauptabend wird die zwölfteilige „zeit.geschichte“-Reihe „Österreich I“ von Hugo Portisch und Sepp Riff mit der sechsten und siebenten Folge fortgesetzt. „Abschied von Österreich“ (20.15 Uhr) beschäftigt sich mit der tragischen und turbulenten Zeit zwischen dem Bürgerkrieg und dem „Anschluss“ an das Deutsche Reich. Die Dokumentation zeigt, wie die innerösterreichischen Differenzen den Nationalsozialisten in die Hände spielten. „Die Heimsuchung Österreichs“ (21.45 Uhr) widmet sich schließlich dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich und den ersten Monaten ihres Schreckensregimes. Der Abend schließt mit einer weiteren Ausgabe des „Sommerkabaretts“. In „Gunkl: Glück. Eine Vermutung“ (23.20 Uhr) sinniert Günther Paal alias Gunkl, ein „Experte für eh alles“, über Gott und die Welt.

Sonntag, 12. August: Dreimal „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“: „West Side Story – Das Making Of“, „Best of Bernstein“ und „Die große Bernstein-Gala des John Wilson Orchestra“ (ab 18.45 Uhr)

Leonard Bernsteins Geburtstag jährt sich am 25. August 2018 zum 100. Mal. ORF III lässt den Dirigenten, Pianisten und Komponisten von u. a. Welthits wie „West Side Story“ hochleben und widmet ihm einen dreiteiligen Schwerpunkt in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“. Zum Auftakt gibt die Dokumentation von Christopher Swann „West Side Story – Das Making Of“ (18.45 Uhr) Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Bernsteins populärstem Werk. Im Jahr 1984 – 27 Jahre nach der Premiere – dirigierte Bernstein erstmals das Musical mit Sängern seiner Wahl, darunter José Carreras und Kiri Te Kanawa. Der Film zeigt die Vorbereitungen und Proben. Im Hauptabend folgt die neue ORF-III-Eigenproduktion „Best of Bernstein“ (20.15 Uhr) von und mit Barbara Rett, in der die schönsten und ergreifendsten Bühnenmomente aus dem breit gefächerten Schaffen des Künstlers zu sehen sind. Außerdem bittet Barbara Rett Michael Horowitz, Autor der aktuellen Biografie „Leonard Bernstein. Magier der Musik“ zum Interview über das Leben und den Nachlass des Jahrhundertkomponisten. Der Abend schließt mit „Die große Bernstein-Gala des John Wilson Orchestra“ (21.35 Uhr), einem Konzert aus der Londoner Royal Albert Hall 2015. John Wilson dirigierte zu Ehren Leonard Bernsteins das John Wilson Orchestra und gab gemeinsam mit Broadway- und Westend-Stars wie Louise Dearman, Scarlett Strallen und Julian Ovenden bekannte Kompositionen Bernsteins zum Besten, darunter „West Side Story“, „Candide“, „Wonderful Town“ und „Trouble in Tahiti“.


BRAUNSCHWEIG/ Burgplatz Openair:  CARMEN – Opéra comique in drei Akten von Georges Bizet

Premiere Sa, 18. August 2018, 19:30 Uhr, Burgplatz

Liebe Medienschaffende, Auf in den Kampf – für die Freiheit und die Liebe! Dies scheint als Motto über Bizets »Carmen« und vor allem über dem Handeln seiner Titelheldin zu stehen. Mit ihrer Unabhängigkeit verdreht Carmen den Männern reihenweise den Kopf – so auch dem Soldaten Don Jose. Doch seine Leidenschaft wird dem jungen Mann alsbald zum Verhängnis … Mit seiner letzten Oper brach Bizet 1875 jegliche Tabus: »Ein im höchsten Maße unmoralisches Werk«, urteilte die Fachpresse. Wer hätte damals ahnen können, dass dieses Stück einst zu den meist gespielten Opern gehören würde?

Regisseur Philipp M. Krenn setzt in seiner Interpretation bei ebenjenem Außenseitermilieu der Carmen an, das zur Uraufführung für Furore sorgte. Das Geschehen spielt in der Hitze eines spanischen Vorortes von Sevilla, wo Soldaten auf Schmuggler und Zigeunerinnen treffen. Am Pult des Staatsorchesters steht Generalmusikdirektor Srba Dinić, und aus dem hauseigenen Ensemble erleben Sie Jelena Kordić (Premiere), Nana Dzidziguri und Carolin Löffler alternierend als Carmen-Darstellerinnen ebenso Ekaterina Kudryavtseva (Premiere) und Ivi Karnezi als Micaëla. Kwonsoo Jeon gibt als Don José sein Debüt als neues Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig und alterniert in dieser Rolle mit Lukhanyo Moyake.

 Carmen Opéra comique in drei Akten von Georges Bizet Premiere Sa, 18. August 2018, 19:30 Uhr, Burgplatz

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Das „Stuttgarter Ballettwunder“ am 23.09. auf der großen Kinoleinwand: John Crankos Onegin

Bildergebnis für stuttgarter ballett kino onegin
Copyright: Unitel

Für die einen ist es ein „Jahrhundertballett“ (Ballett-Journal), für die anderen schon ein „Klassiker des Handlungsballetts“ (dpa). Die große Primaballerina Marcia Haydée nennt es einfach „das perfekte Ballett“.

Alicia Amatriain als Tatjana und Friedemann Vogel als Onegin in John Crankos Onegin – das Stuttgarter Ballett ist am 23. September im Kino zu erleben

Zweifelsohne ist John Crankos Onegin, das in der bis heute gültigen Fassung vor gut 50 Jahren in Stuttgart uraufgeführt wurde, das „weltweit erfolgreichste Handlungsballett in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ (Reclams Ballettführer). Inzwischen gehört es zum Repertoire der renommiertesten Ballettcompagnien rund um den Globus.

John Cranko kreierte die Choreographie zu Onegin auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. Das vollendete Zusammenspiel von technischer Perfektion, leidenschaftlicher Schauspielkunst und Jürgen Roses prächtiger Ausstattung macht jene unnachahmliche Cranko-Magie spürbar, die dem Stuttgarter Ballett in den 60er-Jahren über Nacht zum Weltruhm verhalf. Bis heute spricht man mit Faszination vom „Stuttgarter Ballettwunder“ (New York Times).

Auf Basis von Kurt-Heinz Stolzes maßgeschneiderter Ballett-Partitur aus mitreißenden Tschaikowski-Melodien hat Cranko Alexander Puschkins berühmten Versroman Eugen Onegin in Tanz verwandelt. Die Geschichte handelt vom blasierten Großstädter Onegin, der der jungen, in ihn verliebten Tatjana eine Abfuhr erteilt. Als er Jahre später um eine zweite Chance fleht, weist sie ihn zurück, obwohl sie ihn noch immer liebt. Eine hochdramatische und sehr romantische Geschichte über unerwiderte Liebe und verpasste Chancen.

Nach Romeo und Julia ist Onegin das zweite große Cranko-Ballett, das auf Wunsch des langjährigen Stuttgarter Ballettintendanten Reid Anderson in Kooperation mit Unitel, C Major, SWR und Arte in neuester 4K Ultra High Definition-Technologie filmisch festgehalten wurde. Das Traumpaar des Stuttgarter Balletts ist in dieser Aufzeichnung in Hochform zu erleben: die Kammertänzer Alicia Amatriain und Friedemann Vogel als Tatjana und Onegin. In weiteren Rollen glänzen Elisa Badenes (Olga), David Moore (Lenski), Jason Reilly (Fürst Gremin), Marcia Haydée (Amme) und Melinda Witham (Madame Larina).

In dieser hochkarätigen Besetzung ist Onegin am 23. September 2018 als einmaliges Event deutschlandweit im Kino zu erleben.
Alle teilnehmenden Kinos finden Sie auf www.ballett-im-kino.de, von dort aus gelangt man auch direkt zum Kartenvorverkauf der Kinos.

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VEREIN „erlesene Oper e.V.“ (Rosenheim): Oper zwischen Verdi und Ragtime

Jeder kennt wohl den berühmten Ragtime „The Entertainer“, doch dass dieser erfolgreiche Komponist auch Opern geschaffen hat, ist weithin unbekannt. Scott Joplin (1868 – 1917) ist der Komponist der ersten amerikanischen Oper „Treemonisha“, die er 1911 schrieb. Die Musik ist zwischen Verdi und Ragtime anzusiedeln, wodurch ein völlig neuer Operntypus entstand. Die volksnahe, einfache Handlung wird durch turbulente Tanz- und Chorszenen sowie melodiöse Arien zu einem mitreißenden Erlebnis.

Der Verein „erlesene oper e.V.“ bringt diese Opernrarität im Februar 2019 im Rosenheimer Ku´Ko auf die Bühne. Die deutsche Übersetzung stammt von Georg Hermansdorfer, der auch für Regie und musikalische Leitung verantwortlich zeichnet. Chor, Ballett, Solisten und Orchester stammen aus der Region.

Die Vorstellungen finden am Samstag, dem 16.02.2019 um 19.30 Uhr und am

Sonntag, dem 24.02.2019 um 16.00 Uhr  (Dauer: ca. 2 Stunden) statt. Der Vorverkauf an der Kasse des Ku´Ko sowie bei TicketZentrum  Kroiss beginnt am

Oper zwischen Verdi und Ragtime

Treemonisha
von Scott Joplin

Große Oper in drei Akten

deutsche Übersetzung: Georg Hermansdorfer

 Samstag, den 16.02.2019                                   19.30 Uhr 

Sonntag, den 24.02.2019                                    16.00 Uhr 

                                               (Dauer: ca. 2 Stunden)

moderierte Kinderaufführung für Rosenheimer Schulen

Sonntag, den 24.02.2019                                    13.30 Uhr (Ende: 14.30 Uhr)

Musikalische Leitung und Regie: Georg Hermansdorfer

Bühnenbild Otto von Kotzebue

Solisten, Chor und Orchester der „erlesenen oper e.v.“

www.erlesene-oper.de

Besetzung:

Treemonisha: Sieglinde Zehetbauer  / Sopran
Monisha, ihre Pflegemutter: Kayo Hashimoto /Sopran
Ned, ihr Pflegevater: Michael Doumas /Bass
Remus, ihr Geliebter: Bernhard Teufl/Tenor
Lucy, ihre Freundin:  NN /Sopran
Zodzetrick, ein Gauner: Andreas Agler/Bariton
Andy, ein Dorfbewohner: Markus Kotschenreuther/Tenor
Cephus, ein Gauner: Markus Kotschenreuther/ Tenor
Luddudd, ein Gauner /Bariton
Simon, ein Gauner: Helmut Wiesböck/ Bass
Parson Alltalk, ein Wanderprediger: Michael Doumas/Bass
Bewohner des Dorfes:  Chor der erlesenen oper e.V.

Kartenvorverkauf

Kultur- und Kongresszentrums Rosenheim
Kufsteiner Straße 4, 83022 Rosenheim
Tickethotline: 08031-365 9 365
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa 10-14 Uhr
Internet: www.kuko.de
Email: ticketverkauf@vkr-rosenheim.de

TicketZentrum Kroiss Rosenheim
Tel. 08031 15001

MünchenTicket Vorverkaufsstellen
www.muenchenticket.de

Preise: 39.-€ / 29.-€ / 18.-€
Schüler und Studenten 10.-€ Ermäßigung

Restkarten an der Abendkasse (+3.-€ Zuschlag)

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