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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 10. NOVEMBER 2018)

10.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 10. NOVEMBER 2018)

OFFENER BRIEF AN DEN LINZER BÜRGERMEISTER MMag. LUGER

Diese Mail ergeht als „offener Brief“ an die unter cc angeführten Adressaten und wird auf der Vereinshomepage www.musiktheater.at sowie in den nächsten Vereinsmitteilungen des Vereins Freunde des Linzer Musiktheaters „Linzer Musiktheaterpubliziert.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister MMag. Luger!

Mit großem Befremden musste ich Medienberichten entnehmen, dass Sie den Theatervertrag der Stadt Linz mit dem Land Oberösterreich durch Beschluss des Linzer Gemeinderats am 6. Dezember 2018 kündigen lassen wollen.

Der „Verein Freunde des Linzer Musiktheaters“ hat fast 30 Jahre darum gerungen, dass in der Landeshauptstadt Linz und damit im Land Oberösterreich ein Musiktheater errichtet wird. Seit der Eröffnung am 11. April 2013 ist es Rainer Mennicken, Hermann Schneider, Dennis Russell Davies und Markus Poschner gemeinsam mit mehr als 1.000 MitarbeiterInnern und KünstlerInnen gelungen, das modernste Musiktheater Europas national und international als innovative und besuchenswerte Spielstätte zu etablieren und das Bruckner Orchester Linz als Spitzenorchester zu positionieren. Dies stellen die hervorragenden Besucherzahlen über Stadt- und Landesgrenzen hinaus eindeutig unter Beweis.

Wenn nun durch äußerst hinterfragenswürdige stadtinterne Überlegungen die Finanzierung eines großen Unternehmens und bedeutenden Arbeitsgebers in der Stadt Linz in Frage gestellt wird, sind die negativen Auswirkungen sowohl betrieblich als auch künstlerisch aus Sicht der Freunde des Linzer Musiktheaters nicht abzuschätzen und der Ruf der Stadt Linz als Hotspot für Kultur und Weltoffenheit gefährdet.

Ohne auf die finanziellen Überlegungen der Stadt Linz eingehen zu wollen, darf nicht vergessen werden, dass die Stadt Linz selbst im Rahmen der Umwegrentabilität von einem prosperierenden Landestheaterbetrieb mit seinen BesucherInnen und MitarbeiterInnen einen großen finanziellen Vorteil lukriert.

Als Präsident des „Vereins Freunde des Linzer Musiktheaters“ und Bürger der Stadt Linz fordere ich Sie daher auf, den von Ihnen angekündigten Schritt der Kündigung des Theatervertrages zurückzunehmen und in konstruktiven Gesprächen mit den Vertretern des Landes Oberösterreich die Qualität und Zukunft der Spielstätten des Landestheaters und des Bruckner Orchesters Linz als gemeinsame Kultureinrichtungen von Stadt Linz und Land Oberösterreich zu gewährleisten.

Hochachtungsvoll

Reg. Rat. Peter Rieder (Präsident)

Verein „Freunde des Linzer Musiktheaters“

www.musiktheater.at
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„DER NEUE MERKER“ – das November-Heft. Inhaltsverzeichnis

Mehr Info / Bestellmöglichkeit

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Solistenkonzert an der Wiener Staatsoper: Andreas Schager, Lidia Baich und Klaus Sallmann

Ein Solistenkonzert in außergewöhnlicher Konstellation steht am Mittwoch, 21. November 2018 auf dem Programm der Wiener Staatsoper

(20.00 Uhr im Großen Haus): Andreas Schager, an der Wiener Staatsoper bisher als Apollo in Daphne, Max in der Premierenserie von Der Freischütz sowie zuletzt in seinem weltweiten Rollendebüt als Lohengrin zu erleben, gestaltet gemeinsam mit seiner Frau, der Geigerin Lidia Baich, und dem Pianisten Klaus Sallmann (anstelle von Matthias Fletzberger) ein breitgefächertes Programm. Zu hören sind Richard Wagners „Wesendonck-Lieder“, Ludwig van Beethovens „An die ferne Geliebte“ sowie Lieder von Richard Strauss. Lidia Baich präsentiert eigene Arrangements des „Liebestods“ aus Tristan und Isolde sowie von Werken von Sergej Prokofjew und Nikolai Rimski-Korsakow.

Karten von € 8,- bis € 65,- erhältlich an den Bundestheaterkassen sowie unter www.wiener-staatsoper.at

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ZukunftsStimmen: Kammersängerin Elīna Garanča und Maestro Karel Mark Chichon suchen die Stars von morgen

Wien, November 2018: Seit mehr als zehn Jahren setzen Elīna Garanča und Karel Mark Chichon im Rahmen ihrer Klassik Open Air Konzerte in Göttweig und Kitzbühel auf gemeinsame Auftritte mit jungen, aufstrebenden Talenten der Opernwelt. Nicht selten folgte auf diese Auftritte der Start zu einer internationale Karriere, erwähnt seien hier Valentina Nafornitja oder Bryan Hymel. Nun starten Garanča und Chichon die Nachwuchsinitiative „ZukunftsStimmen“, eine nachhaltige Aktion zur Förderung und Begleitung junger Künstler. Die Siegerin, bzw. der Sieger wird bei den beiden Klassik Open Air Konzerten im Juli 2019 zu hören sein. Gefördert wird die Initiative vom langjährigen Partner Raiffeisen.

Mehr als ein Wettbewerb
Dass es sich bei „ZukunftsStimmen“ nicht nur um einen klassischen Gesangswettbewerb handelt, das ist Elīna Garanča besonders wichtig. Viel mehr geht es um ein Entdecken, ein Begleiten, um Hilfestellung am Beginn einer Karriere – und natürlich um die Möglichkeit, mit den ganz Großen gemeinsam auf einer Bühne zu stehen. „Die Arbeit mit jungen Künstlerinnen und Künstlern ist für Karel und mich ein echter Herzenswunsch. Wir haben zu unseren Konzerten schon viele junge, musikalische Gäste eingeladen, die danach eine Weltkarriere starteten. Auch die Finalistin oder der Finalist unserer Nachwuchsinitiative wird nächstes Jahr gemeinsam mit uns im Rahmen von Klassik unter Sternen in Göttweig und Klassik in den Alpen in Kitzbühel auf der Bühne stehen. Diese jungen Talente zu finden, sie aber auch durch das harte Business zu begleiten und ihnen Hilfeschritte für den nächsten Karriereschritt zu geben, das ist für uns beide ein großer Traum, der damit in Erfüllung geht.“ so Elīna Garanča über das Projekt.
Der Siegerin oder dem Sieger winken einerseits die beiden Auftritte im nächsten Klassik Open Air Sommer, eine Coachingphase mit Elīna Garanča höchstpersönlich, sowie ein attraktives Preisgeld.

Nachhaltige Partnerschaft mit Raiffeisen
Eine so intensive Beschäftigung mit jungen Talenten wäre ohne die Unterstützung aus der Wirtschaft nicht möglich. Raiffeisen, langjähriger Partner von Klassik unter Sternen und großer Kulturförderer, konnte als Mitinitiator und Projektpartner gewonnen werden. Mag. Erwin Hameseder, Obmann Raiffeisen NÖ-Wien, betont: „Raiffeisen war schon immer ein verlässlicher Partner der österreichischen Kulturszene und wird es auch weiterhin bleiben. Wir sehen das als wichtigen Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung.

Als Partner der ersten Stunde von Klassik unter Sternen und in langjähriger Verbundenheit mit Elīna Garanča und Karel Mark Chichon ist es uns eine umso größere Freude, die Nachwuchsinitiative „ZukunftsStimmen“ als Mitinitiator zu begleiten und somit dem österreichischen Nachwuchs eine Chance zu geben und einmal mehr als Impulsgeber zu agieren.“

Nachwuchsinitiative „Zukunftsstimmen“ – auf einen Blick Gesucht werden Sängerinnen und Sänger aller Stimmlagen, die zwischen 18 und 32 Jahre alt sind und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Bewerbungen sind noch bis Ende des Jahres möglich. Dem Sieger oder der Siegerin winken neben einem attraktiven Preisgeld eine Coachingphase mit Elīna Garanča, sowie zwei Auftritte gemeinsam mit Elīna Garanča und Karel Mark Chichon im Rahmen von Klassik unter Sternen sowie Klassik in den Alpen. Nähere Informationen unter www.zukunftsstimmen.at

Timing, Ablauf, Teilnahme
Gesucht werden Sängerinnen und Sänger aller Stimmlagen, im Alter von 18-32 Jahren mit österreichischer Staatsbürgerschaft.
Die Bewerbungsphase hat am 10. Oktober begonnen und läuft noch bis 31. Dezember dieses Jahres. Die Entscheidung zur Aufnahme in das Vorsingen, die Vorauswahl, fällt spätestens Ende Jänner 2019. Diese direkte Wettbewerbsphase, bei der 3 Arien aus dem klassischen Opern- und Operettenrepertoire gefordert werden, findet im März 2019 statt. Die Siegerin oder der Sieger werden von Elīna Garanča und Karel Mark Chichon selbst ausgewählt.
Danach beginnt für die Siegerin oder den Sieger eine Coachingphase mit Elīna Garanča, die dann in eine gemeinsame Probenphase für die beiden Klassik-Open Air Konzerte übergeht.

Am 3. bzw. 6. Juli folgt dann nämlich der eigentliche Höhepunkt von ZukunftsStimmen: Der gemeinsame Auftritt mit den beiden Weltstars Garanča und Chichon auf den beeindruckenden Bühnen von Klassik unter Sternen in Göttweig und Klassik in den Alpen in Kitzbühel. Unterlagen können per Mail an zukunftsstimmen@amipro.at oder per Post an das ZukunftsStimmenbüro gesandt werden.

Alle Informationen unter www.zukunftsstimmen.at

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OPER LEIPZIG: Bayreuth-Star singt »Elektra«: Catherine Foster glänzt in der Wiederaufnahme von Richard Strauss

 

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Catherine Foster. Copyright: Tom Schulze

Am 3. November feierte die Oper Leipzig die Wiederaufnahmen von Peter Konwitschnys international gefeierter Inszenierung der »Elektra«. Sie erzählt Richard Strauss‘ Oper als spannende Familientragödie, die im ekstatischen Blutrausch ihren bitteren Höhepunkt findet.

Sopranistin Catherine Foster sang von 2013-2018 die Brünnhilde im Bayreuther »Ring des Nibelungen« und wurde zuletzt für Ihre dortige Interpretation in der »Walküre« unter Placido Domingo international gefeiert. Mit der »Elektra« gibt sie ihr Hausdebüt an der Oper Leipzig. Ulf Schirmer leitet das Gewandhausorchester und unterstreicht damit auf beeindruckende Art und Weise den Strauss-Schwerpunkt der Oper Leipzig.

Karten für die Wiederaufnahme (33 €- 78 €) sind an der Kasse im Opernhaus, unter Tel. 0341-12 61 261 (Mo-Sa 10-19 Uhr), per E-Mail an service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de erhältlich. Medienvertreter mit dem Auftrag der Berichterstattung erhalten bei Anmeldung zu einer der Vorstellungen eine Pressekarte und eine Begleitkarte.

Termine: 11. November, 21. November 2018, 28. April 2019

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Catherine Foster (Elektra), Karin Lovelius (Klytämnestra), Frank Schilcher /Agamemnon). Copyright: Tom Schulze

Richard Strauss
Elektra
Tragödie in einem Aufzug | Text von Hugo von Hofmannsthal

Leitung
Musikalische Leitung Ulf Schirmer
Inszenierung Peter Konwitschny
Bühne und Kostüm Hans-Joachim Schlieker
Choreinstudierung Thomas Eitler-de Lint

Besetzung
Elektra Catherine Foster | Klytämnestra Karin Lovelius | Chrysothemis Melanie Diener | Orest Tuomas Pursio | Aegisth Jürgen Müller | Aufseherin Kathrin Göring | 5 Mägde Sandra Fechner, Wallis Giunta, Sandra Maxheimer, Magdalena Hinterdobler, Olena Tokar | Vertraute Illaria Baggioli | Schleppträgerin Eliza Rudnicka | Pfleger des Orest Jean-Baptiste Mouret | Junger Diener Sven Hjörleiffson | Alter Diener Roland Schubert | Agamemnon Frank Schilcher

Chor der Oper Leipzig | Gewandhausorchester | Komparserie

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WIEN/ MARIAHILFERKIRCHE/WEIHNACHTSKONZERT DER FARINELLI-COMPANY

Jetzt ist es wieder soweit und unser Weihnachtskonzert (bald schon Tradition) steht bevor.

Wir haben diesmal als besonderen Freund unserer Farinelli-Company Adi Hirschal, ebenfalls ein ehemaliger Wiener Sängerknabe wie ich, eingeladen, um mit uns ein besinnliches Vorweihnachtsfest zu feiern.

Frau Prof. Margit Fussi, lange Jahre als Lied und Oratorium Begleiterin an der Musikhochschule, wird uns auf der Orgel und am Orgelpositiv begleiten.

Zuletzt ein neu gewonnener Freund, Ferry Janoska, der mit einem ausgefallenen Instrument, dem Bandoneon, uns den Rahmen für ein besonderes Konzert geben wird.

Und natürlich wird uns Theo Hawlitschka wie schon so oft begrüßen und im Konzert begleiten.

Wir freuen uns auf ein weihnachtliches Zusammensein und hoffen Euch alle wohlbehalten wiederzusehen.

 Euer Arno Argos Raunig

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100 Jahre Erster Weltkrieg in ORF III: Zweitägiger Schwerpunkt u. a. mit Gedenkfeier aus Paris und Konzert aus Versailles

 Außerdem am ORF-III-Wochenende: Serge Falck und Ankathie Koi bei „DENK mit KULTUR“, Sofa Surfers in „Soundcheck Österreich“

Bildergebnis für orf

Wien (OTS) – Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg mit dem Waffenstillstand von Compiègne, nahe Paris. Ganz im Zeichen dieses denkwürdigen Anlasses steht das kommende Wochenende in ORF III mit einem zweitägigen Schwerpunkt als Teil des umfassenden ORF-Programmschwerpunkts zum 100-Jahr-Jubiläum der Republik. So bietet ORF III neben zahlreichen Filmen und Dokumentationen – wie am Samstag, dem 10. November 2018, u. a. den Dokuzweiteiler „Krieg vor der Haustür“ im Hauptabend – als Höhepunkte zwei Live-Übertragungen aus der französischen Hauptstadt am Sonntag, dem 11. November. Zu sehen ist um 11.00 Uhr die „Gedenkfeier 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg“, zu der Präsident Emmanuel Macron mehr als 100 Staats- und Regierungschefs sowie diplomatische Vertreter/innen am Pariser Triumphbogen empfängt, darunter auch Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Um 20.15 Uhr zeigt ORF III live-zeitversetzt das „Friedenskonzert der Wiener Philharmoniker aus Versailles“. Details zu den ORF-Angeboten des Schwerpunkts, der allein in ORF 2 und ORF III rund 100 Stunden Berichterstattung umfasst, sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Samstag, 10. November: Themenaffine Dokus und Filme ab 9.00 Uhr

Der ORF-III-Schwerpunkt zum Ende des Ersten Weltkriegs startet bereits am Samstag, dem 10. November, um 9.00 Uhr und präsentiert Dakapos zahlreicher Dokumentationen und Spielfilmen, die sich mit der Geschichte Österreichs, dem Ende der Habsburgermonarchie und der Geburtsstunde der ersten Republik befassen. Zu sehen sind die Sendungen „Zeitzeugnisse zur Geburt der Republik: Vor 100 Jahren“ (9.00 Uhr), „Die letzten Stunden einer Kaiserin“ (9.15 Uhr), „Die Akte Habsburg – Die Thronfolger, die keine waren“ (10.00 Uhr), „Der brave Soldat Schwejk“ (10.45 Uhr), „Die wilde Schönheit der Gefahr“ (12.20 Uhr), „Macht der Bilder – Die Propagandaschlacht“ (13.20 Uhr), der Dokuzweiteiler „Die Tunnel des Ersten Weltkriegs (14.05, 15.00 Uhr), „Der große Krieg – Augenzeugen berichten“ (15.50 Uhr), „Der Erste Weltkrieg – Die Schlacht an der Somme“ (16.40 Uhr), der Dokuzweiteiler „Die Schlacht in den Alpen (17.30, 18.20 Uhr), und „Zum Himmel wir marschieren“ (19.10 Uhr). Einstimmend auf den Hauptabend zeigt ORF-III die Eigenproduktion „Gedanken zu 100 Jahre Republik“ (19.55 Uhr) in der die Spitzen der heimischen Politik zum Jubiläum zu Wort kommen. Ab 20.15 Uhr werden dann mit dem Dokuzweiteiler „Krieg vor der Haustür“ die Stellungsschlachten des Ersten Weltkriegs in den Mittelpunkt gerückt. Der erste Film „Tirol im 1. Weltkrieg“ beleuchtet die Rolle des westlichen österreichischen Bundeslandes, das von der Katastrophe bereits ab 1914 betroffen war, als Tausende Tiroler Soldaten schon in den ersten Wochen an die Front beordert wurden. Als Italien 1915 Österreich den Krieg erklärte und auf Seite der Entente gegen die Habsburgermonarchie kämpfte, hatte Tirol den „Krieg vor der Haustür“. Entlang des Ortlergebiets und in den Dolomiten gilt diese Front bis heute als einer der höchstgelegenen Konfliktschauplätze der Welt. Der Film von Georg Laich zeigt Landschaftsaufnahmen des ehemaligen Frontgebiets und bietet zahlreiche Interviews. Der zweite Doku-Teil „Frontland Kärnten“ (21.05 Uhr) von Helga Suppan beleuchtet jene Regionen in und um Kärnten, die während der Zeit des Ersten Weltkriegs Kriegsschauplatz waren, und folgt den ersten Kärntner Einheiten, die zuerst nach Galizien geschickt und ein Jahr später an die Kärntner Front zurückbeordert wurden. Anschließend erzählt die Doku „Die Schlacht von Verdun“ (21.55 Uhr) von Serge de Sampigny vom Krieg in seiner schlimmsten Form. Den Samstag-Abend in ORF III beenden zwei themenferne, musikalische Sendungen: Die jüngste Ausgabe des Late-Night-Talks „DENK mit KULTUR“ (22.50 Uhr), in der Schauspieler Serge Falck und Popmusikerin Ankathie Koi mit Gastgeberin Birgit Denk plaudern und singen. Falck gibt das französische Chanson „La valse à mille temps“ von Jacques Brel zum Besten, Koi performt „Islands in the stream“. Danach folgt in „Soundcheck Österreich“ (23.45 Uhr) ein Konzert der Sofa Surfers aus dem ORF RadioKulturhaus.

Sonntag, 11. November: Programm ab 8.45 Uhr, Gedenkzeremonie aus Paris (11.00 Uhr), Friedenskonzert aus Versailles (20.15 Uhr), Philharmoniker-Doku (21.50 Uhr)

Der Sonntag beginnt in ORF III mit den Dakapos von Jacques Derays Verfilmung von Stefan Zweigs Romanentwurf „Clarissa – Tränen der Zärtlichkeit“ (8.45 Uhr) und der Dokumentation „Der Erste Weltkrieg – Die Schlacht an der Somme“ (10.10 Uhr). Nach der Live-Übertragung der Gedenkfeier aus der französischen Hauptstadt folgt um voraussichtlich 12.05 Uhr (Zeiten können sich je nach Länge der Live-Übertragung verschieben) das Dakapo „Gedanken zu 100 Jahre Republik“. Anschließend ist die Dokumentation „Triest Grün-Weiß-Rot“ (12.20 Uhr), gefolgt von den Dokutrilogien „Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ (13.05, 13.50, 14.35 Uhr) und „Weltenbrand – Der 1. Weltkrieg“ (15.20, 16.05, 16.50 Uhr) zu sehen. Im Vorabend stehen die Dokus „Tod im Morgengrauen – Das letzte Schlachtschiff des Kaisers“ (17.40 Uhr), „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“ (18.30 Uhr) und „Kaiser Franz Joseph und der 1. Weltkrieg“ (19.20 Uhr) auf dem Programm. Ein weiteres Highlight aus Frankreich folgt im ORF-III-Hauptabend: „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ präsentiert live-zeitversetzt das „Friedenskonzert der Wiener Philharmoniker aus Versailles“ (20.15 Uhr). In dem geschichtsträchtigen Schloss von Versailles, in dessen Spiegelsaal im Juni 1919 der Friedensvertrag unterzeichnet wurde, spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Franz Welser-Möst Werke von Wolfgang Amadeus Mozart bis Charles Ives. Der Abend schließt mit einem weiteren musikalischen Programmpunkt – der ORF-III-Eigenproduktion „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“ (21.50 Uhr), in der herausragende Pultstars wie Franz Welser-Möst und Georg Solti das Wiener Meisterorchester dirigieren.
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