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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 10. JULI 2021)

10.07.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 10. JULI 2021)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG 10. JULI 2021)

Österreichischer Musiktheaterpreis würdigt Heinz Zednik für sein Lebenswerk

Mit Heinz Zednik wird einem der erfolgreichsten österreichischen Charaktertenöre der Sonderpreis für sein Lebenswerk verliehen. Im vergangenen Jahr wurde Plácido Domingo mit dem Sonderpreis geehrt. Zednik nimmt den Preis bei der Gala am 2. August 2021 in Steyr persönlich entgegen.

Österreichischer Musiktheaterpreis würdigt Heinz Zednik für sein Lebenswerk  – BILD | leisure communications | Pressebereich

Heinz Zednik. Foto (privat

Sein Repertoire von rund 100 Opernpartien führte den Charaktertenor Heinz Zednik an alle großen Opernhäuser dieser Welt – von der Metropolitan Opera New York über die Mailänder Skala, die Opéra de Paris bis an die Berliner Staatsoper, um nur einige wenig zu nennen. Von 1970 bis 1980 war der Ausnahmekünstler jährlich in gefeierten Produktionen bei den Bayreuther Festspielen zu sehen. Ab 1980 brillierte er unter Herbert von Karajan, Claudio Abbado und James Levine bei den Salzburger Festspielen. Zudem verfügt Zednik über ein umfangreiches Repertoire im Liedgesang, zählt zu den führenden Interpreten des klassischen Wienerliedes und ist seit einigen Jahren auf der ganzen Welt als Regisseur tätig. Eine beinahe beispiellose Karriere, die nun mit dem Lebenswerk-Sonderpreis im Rahmen des Österreichischen Musiktheaterpreises 2021 gewürdigt wird. Die Verleihung findet im Rahmen des Galaabends am Montag, dem 2. August 2021, in Steyr statt.

Heinz Zednik ist unbestritten einer der größten Künstler des Landes. Mit seinem natürlichen Talent für Komik, Posse und Ironie und seiner schier grenzenlos flexiblen Stimme hat er Musiktheatergeschichte geschrieben. Mit dem Sonderpreis für sein Lebenswerk zollen wir einer Ausnahmekarriere Tribut, die weltweit Maßstäbe gesetzt hat“, so Karl-Michael Ebner, Präsident des Österreichischen Musiktheaterpreises.

Der Sonderpreis für das Lebenswerk wird heuer bereits zum sechsten Mal verliehen. Die bisherigen Preisträger sind Plácido Domingo (2020), René Kollo (2019), Grace Bumbry (2017), Zubin Mehta (2016), und Neil Shicoff (2015).

Über Heinz Zednik

Der gebürtige Wiener Heinz Zednik startete seine Karriere am Opernhaus Graz. Neben Stationen an allen großen Opernhäusern dieser Welt sang er von 1970 bis 1980 jährlich bei den Bayreuther Festspielen, wo er unter anderem 1976 im „Jahrhundertring“ unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez als Loge im „Rheingold“ und als Mime in „Siegfried“ brillierte, bevor Herbert von Karajan den Künstler bei den Salzburger Festspielen engagierte. Unter seiner Leitung gab Zednik beispielsweise den Bardolfo in Guiseppe Verdis „Falstaff“ sowie den Valzacchi im „Rosenkavalier“ zum Besten, unter Claudio Abbado und James Levine den Schreiber in „Chowanschtschina“ und den Monostratos in der „Zauberflöte“.

Neben einem Rollenrepertoire von rund 100 Opernpartien begeistert Zednik auch im Liedgesang und zählt zu den führenden Interpreten des Wienerliedes. Neben musikdramatischen Seminaren, die Zednik im Karajan Centrum und bei den Wiener Meisterkursen hält, hatte er eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien inne. Zednik ist Träger des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst und der Fidelio-Medaille, die ihm von der internationalen Vereinigung der größten Opernhäuser der Welt verliehen wurde.

Österreichischer Musiktheaterpreis 2021
Nach Stationen in Salzburg, Graz und Innsbruck setzt der Österreichische Musiktheaterpreis 2021 seine Reise in die Bundesländer fort. Er wird heuer am Montag, dem 2. August 2021, zum neunten Mal verliehen. Wen die Fachjury als Preisträger aus den insgesamt 36 Nominierten in 13 Kategorien gekürt hat und wer sich über einen „Oscar des Musiktheaters“ freuen darf, wird am Galaabend auf Schloss Lamberg verkündet.

Ein kleines Kontingent an Kaufkarten für den Galaabend zu je 50 Euro ist beim Tourismusverband Steyr und die Nationalpark Region telefonisch unter +43 7252 532290 erhältlich.
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ZUSATZVORSTELLUNG FÜR TOSCA IN GRAZ

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BADEN / Sommerarena:  Premiere von EINE NACHT IN VENEDIG in aktualisierter Fassung

9. Juli 2021

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Foto: Christian Husar /Bühne Baden

Von Manfred A. Schmid

Thomas Smolej, Regisseur, Bearbeiter und Einrichter der extra für die Badener Sommerarena erstellten Neufassung der 1883 in Berlin uraufgeführten Johann-Strauß Operette, legt, wie er im Programmheft erläutert, „viel Wert auf aktuellen Bezug“. In seiner gemeinsam mit Thomas Kahry erarbeiteten, „komplett zeitgemäßen Version“ ist der lüsterne Herzog der Chef einer Airline, und Caramello, im Original sein Hof- und Leibbarbier, avanciert hier zum ersten Offizier/Co-Pilot der Urbino Airlines. Warum dann die Stadtpolitiker Delacqua, Barabaruccio und Testaccio weiterhin als venezianische „Senatoren“ geführt werden, was an die historische Ära der Dogenrepublik erinnert, und nicht einfach als Stadträte fungieren, gehört zu den nicht sehr ins Gewicht fallenden Ungereimtheiten dieser Neubearbeitung. Immerhin gieren sie jetzt nicht mehr nach Pfründen, sondern Delacqua geht es darum, Aufsichtsratspräsident der Airline zu werden.

Textlich bemüht sich die etwas schnoddrig und derb ausgefallene Fassung um zeitgemäße Aktualität. Anspielungen auf die Corona-Zeit werden vom dankbaren Premierenpublikum mit Lachern quittiert, wenn etwa Delacquas Frau Barbara, von Susanna Hirschler prächtig als Shopping-Queen vorgeführt, nach einem téte a téte mit dem blutjungen Flugbegleiter Enrico (Lukas Strasser als oberösterreichisch parlierender Exot) von der eben absolvierte 3-G-Regeln für den Wiedereintritt ins öffentliche Leben schwärmt: „gebotoxt – geliftet – und gebumst.“…

… Regisseur Thomas Smolej hat in seinen Gedanken im Programmheft auch die Hoffnung ausgedrückt, mit seiner aktualisierten Fassung „ein generationsübergreifendes Publikum“ ansprechen zu können. Bei der Premiere war das freilich noch nicht der Fall. Im 3. Akt wehte lautstark eine fremde Stimme von außen in die nach oben hin geöffnete Sommerarena herein: Der Kabarettist Klaus Eckel hatte im in in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Pavillon am Kurpark eben mit seinem Programm begonnen. Sein Publikum war, wie man sich am Nachhauseweg überzeugen konnte, deutlich jünger. Aber die generationenübergreifende Qualität dieser Inszenierung kann sich ja noch herumsprechen.

Zum Premierenbericht von Manfred A. Schmid
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Wegrandhaus von Lois Weinberger im Belvedere 21. Eine Schenkung der Esterhazy Privatstiftung

Nach der Eröffnung des FELDWEGs im Renaissancepark von Schloss Lackenbach lädt nun auch das Belvedere 21 in Wien zu einer umfangreichen Schau von Arbeiten und Texten des im April vergangenen Jahres verstorbenen Künstlers Lois Weinberger. Vor Ort im Skulpturengarten des Belvedere 21 befindet sich als neu produzierter Satellit des FELDWEGs ein rotes Wegrandhaus als Schenkung der Esterhazy Privatstiftung.

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Belvedere/ Wegrandhaus: Foto: Schulcz Lisa/Esterhazy

Der FELDWEG ist ein Pfad ohne Anfang und Ende, ähnlich wie der Kreislauf der Natur. Begleitet wird er von einem offenen Pavillon mit einer Skulptur und sieben bunten Wegrandhäusern. Die Farben der Häuschen beziehen sich auf die Blüten verschiedener Pflanzen. In jeder dieser „Wegwarten“ befinden sich ein kurzer Text in Versform sowie ein Stempel, der Fresswege von Borkenkäfern abbildet. Aus Kombinationen von Stempelabdrücken lassen sich eigene, wuchernde Wegenetze zusammenstellen, die mit dem Wegrandhaus „Mohn“ im Skulpturengarten des Belvedere 21 um eine permanente Station reicher geworden ist. Innen drinnen befinden sich Wegkarten, ein Borkenkäfer-Stempel, ein Stempelkissen sowie eine Texttafel (dt./ung.) mit folgender Inschrift: „was uns anbetrifft / jegliches leben ist revolution / subversiv und raumerobernd / zwei meter gegen morgen / vier meter gegen mittag / sechs meter gegen abend / es gibt nichts zu verstehen“.

Vitus Weh, künstlerischer Leiter von NOW – Esterhazy Contemporary, zur Schenkung: „NOW – Esterhazy Contemporary fördert den grenzüberschreitenden Dialog. Es freut uns, dass wir mit der Schenkung geografische Grenzen in der künstlerischen Auseinandersetzung überwunden haben. Neben dem Wegrandhaus ,Mohn` im Belvedere 21 befindet sich im Ludwig Museum in Budapest das Wegrandhaus ,Wiesenkopf`.“

Förderung zeitgenössischer Bildender Kunst
Die ab 1994 gegründeten Esterhazy Stiftungen haben auf Wunsch ihrer Stifterin, Fürstin Melinda Esterházy, die Aufgabe, das vielfältige kulturelle Erbe des Fürstenhauses Esterházy für die Öffentlichkeit zu erhalten und zugänglich zu machen. Mit ihren bedeutenden Schlössern, Burgen und Kulturstätten zählen die Esterhazy Stiftungen heute zu den wichtigsten privaten Kulturträgern Österreichs. Durch die wechselnden Zeiten förderten die Fürsten Esterházy besonders das aktuelle Musikschaffen, aber auch die Pracht ihrer Schlösser, Gärten und Feste sowie ihre Sammlung an bildender Kunst waren einst immens. Im Auftrag der Esterhazy Stiftungen soll NOW – Esterhazy Contemporary die kulturellen Traditionen im Bereich der bildenden Kunst zeitgenössisch fortführen.

Öffnungszeiten Schloss Lackenbach
Museum & Café
1. Juli – 19. August
Täglich von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet

1. September – 19. Dezember
Freitag – Sonntag sowie feiertags 10.00 – 17.00 Uhr

20. Dezember – 31. Dezember
geschlossen

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Buchbesprechung: Manfred Baumann: SALZBURGSÜNDE
284 Seiten, Gmeiner Verlag 2021

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Osterfestspiele in Salzburg. Kommissar Martin Merana, bereits zum neunten Mal Held eines Salzburg-Krimis von Autor Manfred Baumann, hat die Feiertage bei seiner Großmutter im Pinzgau verbracht und ihre Küchenkünste genossen. Für den Ostermontag hat er eine Karte für „Parsifal“ (den man ausführlich geschildert bekommt, der Autor ist fraglos kultur-affin). Die Festspiel-Präsidenten darf auch vorkommen, man meint ihren charakteristischen Tonfall direkt zu hören. („Corona“ spielt nicht mit.)

Allerdings baut sich da schon ein ungewöhnlicher Fall auf – bei einem Spaziergang auf dem Kapuzinerberg hat eine Dame mit Hund unter dem Kadaver einer Gämse einen Totenschädel gefunden. Dieser und das dazugehörige Skelett sind allerdings Jahrzehnte alt.

Ein Kriminalfall der anderen Art, aber im vertrauten Milieu der Stadt, in dem der Autor, lebenslanger Salzburger, sich so gut auskennt. Viel Salzburger Topographie fließt zwanglos in die Geschichte ein, wer sich ein bisschen dort auskennt, freut sich daran.

Ein bei der Toten gefundener Ehering weist den Weg zu einer Frau, die vor 65 Jahren spurlos verschwunden ist – und deren Tochter  kennt Merana. Sie war seine Professorin, als er einst studiert hat. Nun geht es in die Vergangenheit, um der geschätzten Dame endlich Gewissheit über das Schicksal ihrer Mutter zu verschaffen, die plötzlich weg war und eine Elfjährige zurück ließ…

Die ermordete Mutter war Lehrerin, einige ihrer ehemaligen Schülerinnen finden sich noch. Raffiniert wird man via Schloß Fuschl auf eine falsche Fährte geführt – bis plötzlich in der Gegenwart ein Mord geschieht. Eine der noch lebenden Schülerinnen, die Merana gerade erst besucht hat, ist tot.

Da scheint sich das Geschehen nun neu zu erfinden, der sehr verdächtige Sohn der Ermordeten, einer ehemaligen Lokalpolitikerin, eine Gruppe Umweltaktivisten mit einer verhaltensauffälligen Jugendlichen im Zentrum, und eine attackierte Industriellenfamilie tauchen auf.

Das ist kein Haudrauf-Action-Krimi, man wird nicht vor Spannung auf dem Sofa wetzen, das erzählt sich gewissermaßen ruhig, logisch in der Abfolge und fast behaglich – bis dann die Fäden von Vergangenheit und Gegenwart (wo es auch Merana fast an den Kragen geht) zusammen geführt werden.

Was die Lösung des Krimis betrifft, so ist sie durchaus überraschend: Man hat zwar in kursiv geschriebenen Zwischenkapiteln den einstigen Täter nur als rabiaten jungen Mann kennen gelernt, der auf Elvia-Songs versessen war… aber das weiß man ja noch nicht. Und eine Chance, auf den Richtigen zu kommen, gab es für den Leser seriöserweise nicht (man „rät“ doch so gern mit). Aber das liegt in der Natur der Geschichte, und am Ende versucht der Autor noch ein paar Drehungen und Wendungen…

Das Rätsel der Toten auf dem Kapuzinerberg ist jedenfalls gelöst, und der nächste Krimi um Kommissar Merana und seine durchwegs sympathischen Kollegen (dass der Chef zickig ist, na ja) wird wohl kaum auf sich warten lassen. Hoffentlich mit einem griffigeren Titel als dieser Salzburg-„Sünde“, die in diesem Zusammenhang nicht sonderlich einsichtig ist.

Renate Wagner


ORF III am Wochenende: styriarte-Schwerpunkt mit u. a. live-zeitversetzter Übertragung „Jordi Savall in Stainz“

 Außerdem: Sommerabend mit Jonas Kaufmann und den Konzertfilmen „Mein Italien“ und „Mein Wien“, katholischer Sommergottesdienst aus Greinbach live

Wien (OTS) – Weitere Höhepunkte des diesjährigen ORF-Kultursommers warten am Wochenende auf das „Erlebnis Bühne“-Publikum. So überträgt ORF III Kultur und Information am Samstag, dem 10. Juli 2021, ein ganz besonderes Ereignis der styriarte live-zeitversetzt: Universalgenie Jordi Savall lässt im Rahmen der „ORF Steiermark Klangwolke“ in der Pfarrkirche Stainz Musik von Händel, Fux und Vivaldi ertönen. Am Sonntag, dem 11. Juli, nimmt Startenor Jonas Kaufmann das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch „sein“ Italien und „sein“ Wien.

Samstag, 10. Juli

Bevor der Kultursommer in ORF III bereits am Samstag volle Fahrt aufnimmt, sorgen ab 9.25 Uhr fünf Folgen „Agatha Christie’s Poirot“ für Krimispannung. Für David Suchet alias Hercule Poirot gilt es die Fälle „Geheimnisvoller Mord im Jagdhaus“ (9.25 Uhr), „Das unvollendete Bildnis“ (10.20 Uhr), „Morphium“ (11.55 Uhr), „Tod auf dem Nil“ (13.35 Uhr) und „Das Eulenhaus“ (15.15 Uhr) zu lösen.

Ab 20.15 Uhr wendet sich ORF III anlässlich des Musikfestivals styriarte ganz der Steiermark zu und zeigt die von Alfred Ninaus gestaltete Dokumentation „Das Schilcherland – Blaue Reben, grünes Gold“. Weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und goldene Kürbisfelder stehen im Mittelpunkt des Films. Aber auch das weltberühmte Kürbiskernöl und der Schilcherwein sind Markenzeichen für steirische Kulinarik. Aus der Pfarrkirche Stainz überträgt ORF III in „Erlebnis Bühne LIVE“ um 21.00 Uhr traditionell einen Höhepunkt der styriarte: Jordi Savall bringt mit dem styriarte Festspiel Orchester eine „Marienvesper“ mit Chorwerken von Händel, Fux und Vivaldi zur Aufführung. Es singen u. a. Maria Ladurner, Miriam Kutrowatz und Thomas Stimmel an der Seite des Arnold Schoenberg Chors. Der ORF Steiermark bietet den Konzertabend, der in ORF III unter dem Titel „Jordi Savall in Stainz – Musik von Händel, Fux, Vivaldi“ zu sehen ist, zeitgleich auf Radio Steiermark an. Dank der Teilnahme von mehr als 25 Veranstaltern wird das musikalische Ereignis via Bild- oder Radioübertragung außerdem an zahlreichen öffentlichen Plätzen erklingen und so als „ORF Steiermark Klangwolke“ ins ganze Land getragen. Infos zu allen „Klangwolke“-Veranstaltungsorten gibt es unter https://steiermark.ORF.at/klangwolke.

Danach folgen zwei „zeit.geschichte“-Dokumentationen, die sich der politischen Geschichte des Bundeslandes widmen: Den Auftakt macht „Baumeister der Republik – Die Krainers“ (22.15 Uhr) von Wolfgang Winkler über das Vater-Sohn-Gespann Josef Krainer Senior und Josef Krainer Junior, das fünf Jahrzehnte lang die Geschicke der Steiermark prägte. Anschließend ist „Die Frau Landeshauptmann“ (23.05 Uhr) Waltraud Klasnic im Porträt. Roland Adrowitzer und Vera Schmidt rekapitulieren die Karriere der ersten Landeshauptfrau Österreichs, die als Pionierin ihrer Zeit galt.

Sonntag, 11. Juli

Am Morgen überträgt „ORF III LIVE“ einen katholischen Sommergottesdiensts vom Badesee Greinbach bei Hartberg (10.00 Uhr). Durch die Messe führt Pfarrer Josef Reisenhofer.

Laue Sommernächte, italienische Welthits und stimmungsvolle Wienerlieder, dargeboten von einem der größten Weltstars der Klassikszene, stehen im Hauptabend in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ auf dem Programm. So nimmt Jonas Kaufmann in „Mein Italien“ (20.15 Uhr) das Publikum zunächst mit auf eine musikalische Reise durch das Repertoire großer italienischer Tenöre bis hin zu Kompositionen des Kultfilms „Der Pate“. Dabei ist er in einem offenen Cabriolet an der Küste Liguriens unterwegs und erzählt von Kindheitserinnerungen aus Italien-Urlauben. Um 21.20 Uhr geht es schließlich in „Mein Wien“ in die österreichische Bundeshauptstadt, wo Kaufmann zwischen dem Heurigenbesuch in Döbling und einer Fahrt mit dem Riesenrad ikonische Wienerlieder zum Besten gibt.

 

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