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INFOS DES TAGES (MONTAG, 7. JUNI 2021)

07.06.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 7. JUNI 2021

WIEN/ MUSIKVEREIN: EMOTIONALER AUFTRITT VON CHRISTIAN THIELEMANN

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Umarmung mit dem Konzertmeister. Foto: Klaus Billand

Zum Konzertbericht von Klaus Billand

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BERLIN/ Komische Oper: Der „ZIGEUNERBARON“. Kurzbericht über die gestrige Premiere online

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Foto: Monika Rittershaus

In Berlin in die Oper zu gehen ist mühsam. Neben den doppelt gemoppelten oder getrippelten Maßnahmen (GGG plus Abstände plus während des gesamten Besuchs „FFP2“-Maske plus ausgefüllter Zettel mit den wichtigsten personenbezogenen Daten des Besuchers) gibt es ein 1h45 langes Programm ohne Pause, ohne Bewirtung (bei fast 30 Grad Außentemperatur), obwohl allerorts anderswo in Berlin längst alle die Außengastronomie besuchen ohne GGG, ohne Abstand ohne Maske.

Drin gibt es eine der besten Operetten aus der Goldenen Ära der Wiener Operette. Eine gute Wahl nach einer langen Serie von genuin Berliner Operetten…

Weiterlesen hier (Dr. Ingobert Waltenberger)

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HEUTE KOSTENLOSER METROPOLITAN OPERA STREAM:

Sunday, June 6 (durch Zeitverschiebung Montag 7.6. ganztägig)
Philip Glass’Akhnaten

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ZUM TRAILER/ Video etwa 4 Minuten

Starring Dísella Lárusdóttir, J’Nai Bridges, Anthony Roth Costanzo, Aaron Blake, Will Liverman, Richard Bernstein, and Zachary James, conducted by Karen Kamensek. Production by Phelim McDermott. From November 23, 2019.

www.metopera.org

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SOIREE DER WIENER VOLKSOPERNFREUNDE

Wiener Volksopernfreunde - Restaurant Reopeningwoche

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Volksopernfreunde!

 Endlich ist es wieder soweit! Unsere nächste Soirée findet diesmal am Freitag, dem 18. Juni ab 16:30 Uhr im Gasthaus Lechner, Wilhelm-Exner-Straße 28, 1090 Wien statt.

Aus Sicherheitsgründen und um den Corona-Auflagen gerecht zu werden bitten wir Sie unbedingt um VORANMELDUNG mit einem kurzen e-mail an volksopernfreunde@outlook.com.

Natürlich ist auch – wie schon gewohnt – die berühmte 3G-Regel zu beachten!

Die heurige Generalversammlung findet voraussichtlich am Freitag, dem 10. September 2021 statt. Die Einladung dazu folgt termingerecht!

 Wir wünschen Ihnen einen schöne, unbeschwerte Sommerzeit mit unvergesslichen kulturellen Erlebnissen! Bleiben Sie gesund!

 Mit musikalischen Grüßen,

 Der Vorstand der Wiener Volksopernfreunde
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WIEN: ERÖFFNUNGSKONZERT IM EHRBAR-SAAL am 8. Juni

Kristina Miller, Klavier
Kristina Miller. Foro: Oskar Schmidt

Am 8. Juni: Das Konzert mit der renommierten Pianistin Kristina Miller und Solisten des Wiener KammerOrchesters im Ehrbar Saal.

Frederic Chopin – Konzert Nr. 1 für Klavier mit Pianistin Kristina Miller.

Am Dienstag, den 8. Juni 2021, erklingt im Ehrbar-Saal das Klavierkonzert Nr. 1 in E-moll, Op. 11, mit der gefeierten Pianistin Kristina Miller. Musikalische Verstärkung kommt von den Solisten des Wiener KammerOrchesters Beginn ist um 19:30 Uhr.

0676 682 5442
www.austria-konzerte.com

Kristina Miller wurde 1986 in einer Moskauer Musikerfamilie geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie Klavier zu spielen und schon nach kurzer Ausbildung hatte sie mit acht Jahren erste Auftritte mit Orchester, wobei sie gleich das anspruchsvolle  Klavierkonzert A-dur KV. 488 von W.A. Mozart spielte.  In den folgenden Jahren konzertierte Kristina regelmäßig und gewann den ersten Preis beim Internationalen Klavier Wettbewerb in Berlin und den zweiten Preis beim Internationalen Klavier Wettbewerb in St. Petersburg. Außerdem erhielt sie mehrfach Auszeichnungen in Russland…

…Ihre aktuellen Auslandstourneen, die Konzerte sowie Rundfunk- und CD- Aufnahmen und in einigen Ländern auch ihre pädagogische Tätigkeit in Meister- kursen einschliessen, erstrecken sich über mehrere Kontinente.

Im November 2017 debütierte Kristina Miller in der Berliner Philharmonie.


Ort

Der Ehrbar Saal im Palais Ehrbar im 4. Wiener Gemeindebezirk, ist mehr als nur ein Geheimtipp unter den Konzerthallen Wiens. Die Bezeichnung Kleinod ist eher wohl treffender, wobei das Wort ‚klein‘ dabei auf keinen Fall die stolze Größe für über 400 Konzertbesucher diskreditieren soll.

Erbaut im 19. Jahrhundert vom Klavierbauer Friedrich Ehrbar, der als kaiserlicher und königlicher Hoflieferant wirtschaftlich sehr erfolgreich war. Er belieferte nicht nur das Habsburger Haus, sondern auch den Sultan des osmanischen Reiches, sowie die königlichen Familien in Griechenland, Serbien und Portugal.  Leider war das unternehmerische Glück nicht ewig auf der Seite der Familie Ehrbar und in den 80er Jahren verließ der letzte Flügel die kleine Fabrik in der Mühlgasse. Dabei zählen Friedrich-Ehrbar-Instrumente auch heute noch zu den klanglich besten Flügeln aus der Wiener Schule.

Der Ehrbar Saal ersetzte 1911 einen älteren, kleinerem Raum, dessen Kapazität zu klein geworden ist und die Galerie wurde zugebaut, so dass der Saal seine heutige Form bekam. Der Baustil und die Dekoration folgten den Merkmalen der Italienischen Hochrenaissance und schnell wurde der Saal aufgrund seiner tollen Akustik zu einem musikalischen Zentrum der Stadt. Um die Jahrhundertwende traten dort die angesagtesten Musiker der damaligen Zeit auf, Traditionalisten genauso wie Vertreter des Aufbruchs:  Johannes Brahms, Anton Bruckner, Max Reger, Pietro Mascagni, Ignaz Brüll und viele mehr. Gustav Mahlers „Das klagende Lied“ wurde dort uraufgeführt, ebenso stellte Arnold Schönberg im Ehrbar Saal den ersten Teil seiner Gurre Lieder der Öffentlichkeit vor.

Palais Ehrbar
Mühlgasse 28
1040 Wien

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Das Merker-Heft Juni 2021 geht zur Monatsmitte in den Versand

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Mehr Infos

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BYTOM/ Katowice/Schlesische Oper: LA RONDINE von G. Puccini. Szenische Neudeutung durch Bruno Berger-Gorski

Zur Besprechung von Gunhild Kranz

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Copyright: Schlesische Oper Bytom

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Copyright: Schlesische Oper Bytom

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Iwona Sobotka, Andrzeij Lampert. Foto: Schlesische Oper Bytom

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HUI HE IN LISSABON ALS ELVIRA/ „Ernani“

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Right after her debut as a painter at World Art Dubai 2021, Hui He returns to the opera stage, taking on the role of Elvira in Giuseppe Verdi’s Ernani, in four concert version performances on 14, 16, 18 (8pm) and 20 June (4pm) at the Teatro Nacional de São Carlos in Lisbon.
This Ernani will be Hui He’s debut at Lisbon’s São Carlos and her second production of Verdi’s masterpiece, which she played for the first time in 2018 at the Opéra de Marseille alongside Francesco Meli and Ludovic Tézier, welcomed by wonderful audience and critical acclaim.
Critics have described her Elvira as having „a rare sensitivity, perfect purity in handling her huge and generous voice“ (Olyrix), „fiery temperament and a technical mastery of the role’s belcanto difficulties“ (Forum Opéra).

In Lisbon’s Ernani, Hui He will be joined by such great colleagues as Gregory Kunde (in the title role), Simone Piazzola (Don Carlo) and Fabrizio Beggi (Silva). The cast is completed by Rita Marques (Giovanna), Sérgio Martins (Don Riccardo) and João Oliviera (Jago). Maestro Antonio Pirolli will conduct the Orquestra Sinfónica Portuguesa. Looking forward to her Portuguese debut, Hui He said: „I am very excited to make my debut at the Teatro Nacional de São Carlos, a theatre of great tradition, which has seen legendary performances on its stage. The role of Elvira is challenging because it requires dramatic temperament, lyricism and belcanto skills. The first Elvira at the Venetian premiere in 1844, the soprano Sophie Löwe, probably possessed these characteristics, and in fact just two years later, in 1846, she was also the first Odabella in Attila, also at La Fenice. I am facing again this character, after having studied another Verdi role, Alzira, which I will debut in Bilbao in 2022. I am delighted to share this Ernani with fantastic colleagues: Gregory Kunde, who was a wonderful Calaf in my debut as Turandot at the Teatro Comunale di Bologna in 2019, and Simone Piazzola, a magnificent baritone with whom I had the great pleasure of singing in Il Trovatore at the Arena di Verona and Un ballo in maschera at the Teatro dell’Opera di Roma“.

Afterwards Hui He will return to Shanghai for Cavalleria rusticana and her debut as Nedda in Ruggero Leoncavallo’s Pagliacci, she will be Tosca at the Hamburg Staatsoper and at the Teatro Petruzelli in Bari. The soprano will also be engaged in the now traditional concert tour in China.

Ernani
Teatro Nacional de São Carlos in Lisbon
June 14/16/18/20 2021
Hui He as Elvira
Info: https://bit.ly/3w1rmc
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SOMMERFESTIVAL KITTSEE 2021: OPERETTENGALA

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Copyright: Sommerfestival Kittsee/Agentur Buchmann

Das Sommerfestival Kittsee bringt im Jahr 2021 ein Operetten-Sonderprogramm. Die Highlights der schönsten Operetten werden Sie begeistern. Unser Solistenensemble singt an den festlichen Abenden unter Sternen begleitet vom Orchester auf der Bühne und eingerahmt vom Ballett die berührenden und wunderbaren Meisterwerke aus der Operettenwelt. Mit diesem Konzept sollte es uns auch heuer wieder möglich sein, für Sie zu spielen. Den traditionellen Kittseer Humor wollen wir dabei auch nicht zu kurz kommen lassen!

  • 02.07.2021, 20:00
  • 03.07.2021, 20:00
  • 09.07.2021, 20:00
  • 10.07.2021, 20:00
  • 16.07.2021, 20:00
  • 17.07.2021, 20:00

InformationenSchloss Kittsee

2421Kittsee
Mail: sommerfestival@buchmann.at

Bei Outdoor-Veranstaltungen ist ab 10. Juni kein Mund-Nasenschutz zwingend vorgeschrieben!

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Klaus Billand über Abholzung und Brände im Amazonasgebiet.   Dr. Klaus Billand lebte von 1991-1995 berufsbedingt als UNIDO-Mitarbeiter in Brasilien und nimmt zum Artikel über die Abholzungen (erschienen am 5.6.2021) Stellung.

Zuerst besagter Artikel der Neuen Zürcher Zeitung“, zu dem Klaus Billand Stellung bezieht:

  • Abholzung des Amazonaswaldes nimmt weiter zu: Im brasilianischen Amazonasgebiet sind allein im Mai 1180 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt worden – also etwas mehr als die Gesamtfläche Hongkongs. Das sind 41 Prozent mehr als im Mai des vergangenen Jahres.
  • Zum Bericht

„Ich habe von 1991-95 in Brasilien gelebt und im Nordosten von Brasilien in ländlichen Räumen geforscht und dabei auch mit Bauern über die Feldbestellung geredet, es sogar gesehen. Auch war ich immer wieder in allen neun Bundesstaaten Amazonien.

Es ist nicht so, dass jedes Feuer im Wald oder am Waldrand ein waldvernichtendes Potential hat. Die Bauern verbrennen zu Beginn der Trockenheit das Stroh, Gebüsch und was von den Ernten bleibt, auf ihren Feldern, wobei die Asche wiederum den Dünger für die kommende Saison bildet. Das heißt auf Portugiesisch „limpar a roça“ und ist ein alljährlich wiederkommender ganz normaler Vorgang. Aus dem Flugzeug sind dann lange vom Wing geformte weiße Qualmstreifen zu sehen, die einen glauben machen können, es brenne der Wald selbst. In der Regenzeit brennt so gut wie nichts in Amazonien. Der größte Bundesstaat, Amazoniens, der Staat Amazonas mit ca. 1,571 Millionen Quadratkilometern (knapp 19 mal Österreich!), ist der ökologisch wohl am besten erhaltene Bundesstaat der Welt. Hier steht bis auf die Gegend um die Hauptstadt Manaus der Wald komplett und ist immer so nass, dass gar nichts brennen kann.

Hier weiterlesen

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