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INFOS DES TAGES (MONTAG, 6. APRIL 2020)

06.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 6. APRIL 2020)

SPIELPLANPRÄSENTATION DER WIENER STAATSOPER LIVE AUF ORF III

Sonntag, 26. April 2020 11:00

ORF III LIVE

Spielplanpräsentation: Staatsoper

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Bariton Silvano Carroli gestorben

Silvano Carroli hat auch in Wien gesungen – u.a. den Jack Rance in der „Fanciulla)

Silvano Carroli (Venezia, 22 febbraio 1939 – Lucca, 4 aprile 2020) è stato un baritono italiano.
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ORF : „kulturMontag“ über Humor in der Corona-Krise, Woody Allens umstrittene Autobiografie, Geisterstadt New York

 Außerdem: Doku „Raffael. Ein sterblicher Gott.“ zum 500.Todestag des Renaissance-Malers =

Wien (OTS) – Der Kraft des Humors und anderen Überlebensstrategien in der Corona-Krise widmet sich der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 6. April 2020 um 22.30 Uhr in ORF 2. Weiters wirft die Sendung u. a. einen Blick nach New York, wo auch österreichische Kulturschaffende von den Corona-Maßnahmen betroffen sind, und befasst sich mit Woody Allens kürzlich erschienenen Memoiren, deren Veröffentlichung von Protesten überschattet wurde. Anschließend an das Magazin steht die Dokumentation „Raffael. Ein sterblicher Gott.“ (23.15 Uhr) zum 500. Todestag des Renaissance-Malers auf dem Programm.

Lachen ist die beste Medizin – Humor in Zeiten der Krise

In Zeiten von Corona scheint Humor die beste Waffe zu sein, eine Art Überlebensstrategie, um erschreckende Dinge messerscharf auf den Punkt zu bringen – davon sind Karikaturisten wie Kabarettisten überzeugt. Für Humor braucht man Zeit und Distanz und er ermöglicht Abstand, sagt der renommierte Humorforscher Willibald Ruch der Universität Zürich. Darf man aber eigentlich über alles scherzen – sind doch gerade Tabuthemen besonders reizvoll und herausfordernd? Humoristische Äußerungen über den Holocaust, aber auch über 9/11, werden geächtet. Bei der gegenwärtigen Pandemie stehen wir erst am Anfang einer gesamtgesellschaftlichen Krise. Da fällt es noch leichter, sich über notorische Hamsterkäufe von Toilettenpapier lustig zu machen. Der „kulturMontag“ bringt eine Reportage aus der österreichischen Satire-Community über Realismus und Hoffnung und darüber, warum Humor vor Todesangst schützt.

Mit beiden Beinen fest in den Wolken – Woody Allen und seine umstrittene Autobiografie

Für den vierfachen Oscar-Preisträger Woody Allen ist Humor eine Waffe der Seele im Kampf um ihre Selbsterhaltung. Der mittlerweile 84-jährige „Stadtneurotiker“ hat jetzt unter dem Titel „Ganz nebenbei“ seine Memoiren veröffentlicht. Doch bei seinem turbulenten Leben bleibt so manchen das Lachen im Halse stecken. Im Vordergrund der Autobiografie steht Allens umstrittene Affäre mit seiner ehemaligen Adoptivtochter Soon-Yi Previn, die er nach der Scheidung von deren Adoptivmutter Mia Farrow ehelichte, ebenso wie seine Stellungnahme zu Missbrauchsvorwürfen seiner Stieftochter Dylan Farrow. In Zeiten von #MeToo waren sowohl der amerikanische als auch der deutsche Verlag in der Öffentlichkeit heftig unter Druck geraten. Deutsche Autoren protestierten lauthals, auch Ronan Farrow, der offizielle Sohn von Allen und Mia Farrow, wetterte heftig gegen die Veröffentlichung.

Geisterstadt Big Apple – New Yorks verzweifelter Kampf

New York ist zum Epizentrum der Corona-Krise in den USA geworden, „The City That Never Sleeps“ ist vom gesellschaftlichen Stillstand gezeichnet. Die USA, das an Bevölkerung und Fläche gemessen drittgrößte Land der Welt, haben mit längst mehr als 200.000 Infektionen inzwischen die meisten bestätigten Corona-Fälle. Allein in der Millionen-Metropole New York wurden 2.000 Todesopfer gemeldet. Mitten in der Stadt sind auch Österreicher von den Maßnahmen zur Eindämmung betroffen. Max Hollein, Direktor des renommierten Metropolitan Museums, hätte Mitte April das 150-Jahr-Jubiläum des Hauses feiern wollen. Der seit 20 Jahren in New York lebende Tiroler Musiker Franz Hackl hat keinerlei Auftrittsmöglichkeiten und Stardesigner Stefan Sagmeister ist mitten in Manhattan in der Isolation. Der „kulturMontag“ zeigt das Stimmungsbild einer Geisterstadt.

Dokumentation „Raffael. Ein sterblicher Gott.“ (23.15 Uhr)

Raffaello Santi da Urbino, kurz Raffael, bildete Ende des 15. Jahrhunderts gemeinsam mit Leonardo da Vinci und Michelangelo Buonarroti das Triumvirat der italienischen Renaissance. Lange galt er als der bedeutendste Maler der Kunstgeschichte, die „Sixtinische Madonna“ als sein Meisterstück. Heute wird sein auf Harmonie und Schönheit bedachtes Werk oft als Inbegriff des Kitsches empfunden – allen voran seine pummeligen Engelchen, die von Kaffeetassen bis zu Polsterüberzügen Gebrauchsgegenstände aller Art zieren. Beginnend in Dresden, dem heutigen Ausstellungsort der „Sixtinischen Madonna“, folgt Henrike Sandner in ihrem Film den Spuren des Malers durch Italien und zeigt Künstler und Werk fernab aller Klischees. Am 6. April jährt sich sein Todestag zum 500. Mal.

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Noch bis heute 12 h: Freie Liebe und Spießigkeit
Doris Dörrie inszenierte Mozarts „Così fan tutte“.
Vom 5. bis 6. April, 12 bis 12 Uhr, wird die Staatsoper Berlin ihre Erfolgsproduktion „Così fan tutte“ streamen, mit der Filmregisseurin Doris Dörrie erstmals an einem Opernhaus Regie führte. Während die meisten Feuilletonisten kein gutes Haar an dieser Version der Mozart-Oper ließen, wurde die Aufführung ein echter Kassenknüller. Ganz offensichtlich fand das Publikum Spaß daran, dass Dörrie die Oper aus dem Barock in die Zeit de „Flower Power“ verlegte und dabei von Daniel Barenboim und seiner Staatskapelle unterstützt wurde.
http://abendblatt-berlin.de/2020/04/04/freie-liebe-und-spiessigkeit/
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DAS JONAS KAUFMANN-FRÜHSTÜCK

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Blumenmarkt vor der Arena von Verona


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Fluggäste: das private Jet Business muss ziemlich am Boden liegen, wenn die so werben


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Tulpenfelder in Holland: 8 erfreuliche Fotos. Werden sie auch Corona-Opfer mangels fehlender Betreuung?


ZU INSTAGRAM mit weiteren 7 Fotos
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Aus Facebook: ALARMIEREND

Den medizinischen Shutdown beenden 👨‍⚕️👩‍⚕️ //

Zunehmend kommt es durch das Herunterfahren des gesamten Medizinbetriebs zu Problemen und teils irreparablen Folgeschäden für die Patienten. Es scheint als möchte niemand wissen wie viele Diabetiker jetzt schlecht eingestellt sind oder wie vielen Menschen nach Operationen und Unfällen durch fehlende Reha bleibende Einschränkungen bleiben werden.
Vergangene Woche kamen mehrere Menschen mit massiven Problemen zu uns, die dringend Therapie brauchen, aber seit zwei Wochen ohne jede Behandlung sind.

Ein 61-jähriger Patient, der vor 5 Wochen eine Knie-Totalprothese bekommen hat, kam mit stark angeschwollenem Gelenk, Schmerzen und viel zu schlechter Beweglichkeit für den Abstand seit der OP.
Mit guter Reha ist davon auszugehen, dass sich jemand mit so guter Muskulatur wie dieser Patient in 2-3 Monaten wieder fit ist. Durch die fehlende Nachbetreuung ist das Gewebe in sehr schlechten Zustand, das Gelenk komplett unbeweglich und die Muskulatur bereits beeinträchtigt.
Im Krankenhaus in dem die OP durchgeführt wurde ist die Reha abgebrochen worden. Der Chirurg hatte ihm daraufhin in Aussicht gestellt das Gelenk 3 Monate nach der OP unter neuerlicher Narkose zu mobilisieren. Das Kniegelenk wird nie mehr so werden, wie es bei guter Nachbehandlung hätte werden können.

Hier muss ein vernünftiges Maß gefunden werden, denn sonst bleiben abgesehen vom Corona-Risiko, mit dem wir noch länger leben werden müssen, dauerhafte gesundheitliche Schäden.

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=654935898633800&id=100023521865795?sfnsn=mo

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TEODOR CURRENTZIS & MUSICAETERNA – BEETHOVEN SYMPHONY No. 5 > VÖ: 03.04.2020 > SONY CLASSICAL

Es gibt Zeiten da änderte sich manchmal viel, manchmal wenig bis gar nichts. Nun gibt es Zeiten da ändert sich ständig alles – beinahe oder tatsächlich!

Beethoven: Symphony No. 5 in C Minor, Op. 67 | HIGHRESAUDIO

Auch in der Klassik gibt es dramatische Änderungen. Sie lebt ja von und mit dem Publikum, was bis auf weiteres nur digital möglich ist, wenn alle Konzertsäle und Opernhäuser geschlossen sind.

Und so wie sich momentan Live-Konzerte nur alleine in abgeschlossenen Räumen, ohne persönlich anwesendem Publikum, realisieren lassen…

So werden sich eine Zeitlang (oder länger) Klassik-Veröffentlichungen nur digital verbreiten lassen, für die Konsumenten, für die Fans und für die Klassik-Journalisten, also für Sie.

Etwas ungewöhnlich (noch, aber vielleicht schon bald ganz normal) veröffentlicht SONY CLASSICAL folgendes großartige Werk DIGITAL .

TEODOR CURRENTZIS & MUSICAETERNA – BEETHOVEN SYMPHONY No. 5 > VÖ: 03.04.2020 > SONY CLASSICAL

Aufgenommen wurde das Album im Sommer 2018 im WIENER KONZERTHAUS unter perfekten Studiobedingungen.

TEODOR CURRENTZIS & MUSICAETERNA – BEETHOVEN SYMPHONY No. 5 > VÖ: 03.04.2020 > SONY CLASSICAL

http://www.teodor-currentzis.com/

https://www.facebook.com/currentzis/

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Köstliche Corona Königin der Nacht Arie- gesungen von Doreen Ziegler

ZUM VIDEO

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DER SATIRISCHE WOCHENRÜCKBLICK VON FERDINAND WEGSCHEIDER

 

ZUM VIDEO „Der Wegscheider“

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BUCH: Michael Schneider: Basiswissen Barockmusik, die barocke Oper

Michael Schneider, Basiswissen Barockmusik · Band 2: Die barocke Oper. Aspekte der Annäherung:

Regensburg, 2011.

2005 wurde unter Leitung von Professor Michael Schneider das „Institut für Historische Interpretationspraxis“ der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) errichtet. 1979 gründete Prof. Schneider das Ensemble Camerata Köln für die Aufführung barocker und klassischer Kammermusik auf historischen Instrumenten und 1988 das Orchester „La Stagione“ Frankfurt, dem er als Dirigent vorsteht und mit dem er international konzertiert. Auch als Gast anderer Klangkörper wirkt er regelmäßig als Dirigent in der Leitung von Orchester-, Oratorien- und Opernprojekten.

2011 erschien dann in der „Didaktische Schriftenreihe des Instituts für Historische Interpretationspraxis der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt“ sein 124-seitiger Band „Basiswissen Barockmusik. Die barocke Oper. Aspekte einer Annäherung“.

Unbesehen der gewöhnungsbedürftigen Aufbereitung des Textes in Form eines Prüfungskolloquiums mit Fragen und Antworten, erreicht der Autor das im Vorwort postulierte Ziel einer „Hinführung zur lebendigen Erfahrung des faszinierenden Genres der barocken Oper“, barock formuliert, mit Pauken und Trompeten.

In vier Kapiteln vermittelt der Autor die historischen Voraussetzungen der Barockoper, die Entstehung in Florenz wie auch die Eigenheiten barocker Komposition, und bietet dann eine konzise Geschichte der Barockoper, die den ganzen Kontinent im Blick hat.

In vier weiteren Kapiteln befasst sich Schneider eingehend mit den Themen „Generalbass“, „Opera seria“ und „Buffo-Stil“. Auch hier gelingt es ihm wieder blendend, die für die ersten zwei Jahrhunderte der Operngeschichte so wichtigen Themen konzis und vor allem gut verständlich zu erklären.

Der Höhepunkt des Buchs ist das Kapitel „Georg Friedrich Händels „Rodelinda“ – Anatomie einer Barockoper“. Hier wendet der Autor die vorher vermittelte Theorie in der Praxis an und kann so faszinieren, dass der Leser am liebsten gleich die CD einlegen würde.

Ein Muss für jeden, der sein Wissen über einen Aspekt der Barockoper strukturieren möchte und auch für alle anderen eine Empfehlung!

04.04.2020, Jan Krobot/Zürich
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WIEN: Die Produzentengalerie im Home-Office

Aufgrund der Pandemie bleibt die Produzentengalerie Wien vorerst geschlossen. Um dennoch in Kontakt zu bleiben, freue mich über das Projekt „Die Produzentengalerie Wien im Home Office.“

Die Produzentengalerie hat einen Blog eingerichtet, auf dem wir Künstler aus unseren „Home Office Ateliers“ berichten.

Ich lade herzliche zur Lektüre meines ersten Beitrages ein und freue mich über Antworten und Eindrücke.

Der Home Office Atelier Blog mit allen Einträgen findet sich unter www.produzentengalerie.wien

beste Grüße
Wolf

Aus der Krise lernen?
Ich glaub es selbst nicht!
Ich war aber bereits in Kapstadt durch die Nachrichten und Telefonate informiert und es war dort eine völlig abstrakte Situation für mich. Mitten im Sonnenschein bin ich plötzlich mit der hohen Wahrscheinlichkeit, dass mein Leben nun zu Ende ist, konfrontiert. Ich zähle zu den höchst gefährdeten Personen, da ich eine angeschlagene Lunge habe.

Als ich mit der letzten Linienmaschine von Kapstadt in Wien landete, war hier bereits „der Teufel los.“

Vielleicht war es die abstrakte, fast unwirkliche Lage, dass ich das als gegeben hinnahm. Ich war in der gesamten Zeit bis jetzt nie so nah dem Gefühl des Lebensendes gewesen wie damals. So ist auch zu erklären, warum ich vielleicht drastischer reagiert habe als andere.

Abgesehen von absoluter Quarantäne, begann auf einmal alles was ich als Ballast empfinde, wie von selbst von mir abzufallen. Projekte, die ich zuvor unbedingt machen wollte, erschienen nun völlig sinnlos. Projekte, bei denen ich schon längst nicht mehr so recht wollte, ich aber immer weiter machte, wegen Erfolg, Reputation, oder sozialer Anerkennung, konnte ich einfach streichen. Wenn der „Spaß zu Ende ist“, dann hat plötzlich alles einen anderen Wert. Ich bin selbst verblüfft.

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