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INFOS DES TAGES (MONTAG, 24. MAI 2021 – Pfingst-Montag)

24.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 24.MAI 2021 – Pfingst-Montag)

HEUTE BEI DEN SALZBURGER PFINGSTFESTSPIELEN : TOSCA ab 15 h

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Jonas Kaufmann bei der Probe

Dirigent: Zubin Mehta

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Besetzung

Anna Netrebko Floria Tosca
Jonas Kaufmann Mario Cavaradossi
Luca Salsi Il Barone Scarpia
Alessandro Spina Cesare Angelotti
Alfonso Antoniozzi Sagrestano
Francesco Pittari Spoletta
Giulio Mastrototaro Sciarrone
Adolfo Corrado Carceriere
Cecilia Bartoli Un Pastore

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Das Tosca-Ensemble. Foto: Instagram

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HEUTE IM STREAMPROGRAMM DER METROPOLITAN OPERA (ganztägig – bis 24 h)

The Queen of Spades

Sunday, May 23 (durch die Zeitdifferenz Montag bis 24 h)
Tchaikovsky’s The Queen of Spades
Starring Galina Gorchakova, Elisabeth Söderström, Plácido Domingo, Dmitri Hvorostovsky, and Nikolai Putilin, conducted by Valery Gergiev. Production by Elijah Moshinsky. From April 15, 1999.
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FRANKFURT: Poollösung für das Konzert der Kammeroper im Impfzentrum am Montag, 24. Mai 2021

Um den zahlreichen Medienanfragen gerecht zu werden und den Ablauf der Impfungen nicht zu stören, hat die Stadt Frankfurt die Pressebegleitung des Konzertauftakts am Pfingstmontag für den Bereich Foto in Form einer Poollösung realisiert.

Die Stadt Frankfurt hat hierzu am gestrigen Abend eine Presse-Info herausgegeben.

Die Poolführerschaft liegt bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die dazugehörige Text-Berichterstattung wird von der dpa über die üblichen Kanäle zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird der Termin von einem städtischen Fotografen begleitet. Fotos sowie eine kurze Pressemitteilung werden am Folgetag über den Presse-Newsletter der Stadt zur Verfügung gestellt.
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Einwürfe von Fritz Krammer, der beruflich in der Branche tätig war (nicht als Sänger) zu unseren Rezensionen und auch zu meiner Bemerkung, dass bei einer Neuinszenierung die Szenerie die Hauptrolle spielt:

Hallo Redaktion,  auch ich war gestern bei der „Poppea“ im Haus, habe erst heute Vormittags die Einführung dazu gesehen. Die half mir im Nachhinein doch über zwei, drei Produktionsklippen. Auch die sich drehenden Menschen, die HSS monierte, werden plausibel aufgeklärt.

Ja, wir waren 1963 von Karajan auf Neuland geführt worden ( Dr. Wagner)  und das wurde immerhin mit 21 Aufführungen angenommen – Kraack – Karajan, sagt man, wäre heute nicht zeitgemäß. Es gab auch Auffrischung 1969 mit wechselnden Besetzungen! Aber Karajan besetzte seine Opern damals nach Persönlichkeiten, keine aber auch wirklich keine fand ich gestern auf der Bühne! Alle lieferten mit Engagement ab, unter den Sängern*innen nicht eine persönlich timbrierte Stimme.  Richtig Sonya Yoncheva fehlte ( Dr. Wagner). Ottavias Klage darf nicht so belanglos vorbeigesungen werden.

Nicht zu vergessen: Aus dem damaligen Karajan-Poppea-Ensemble reiften die Damen Janowitz ( aus ihr wurde bald die Kaiserin und mehr), Miljakovic im Ensemble und vor allem Frau Lilowa (die er sich auch im Trovatore besetzte) oder der schönstimmige Seneca von Carloa Cava  profilierte sich danach in einem Dutzend Repertoirerollen .

Und auf Reisen damals gabs auch eine Poppea an der Scala unter, ich denke es war Bruno Maderna, mit Bumbry, Gencer – Ottavia, di Stefano – Nero.

Gruß aus dem grauen 23. Bezirk. F.K.
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A Suite of Dances: Vienna State Ballet, part Première, May 20th, 2021 – a pot-pourri of reinventions!
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A Foreword: apart from the ballet critiques, interviews, researches etc. one of the main purposes of “attitude”, as a Dance platform is to register facts, to take care that some important facts, sometimes just little ones – be they moments, interesting curiosities, technical issues, stylish questions or simple, plain attitudes towards dance – are not forgotten. To register and put down on paper (a matter of habit!) our thoughts about certain times is an invaluable action. Even more when it comes to what is happening at these uncertain times and how these facts are changing our behaviour and lives as well as affecting our attitudes towards everything. And this is what is happening today. The pandemic has ALSO changed the Ballet World, the same way it has turned upside down many different areas of entertainment, business etc. worldwide. But changes keep us alive and that is what we are witnessing now. To change has never hurt anyone, much on the contrary. And we must adapt ourselves to new times although we do not know yet how they are going to look like. But one thing is quite certain. Whatever happens, it will not be the same again. And as “Harsh times call for harsh methods”, sometimes either instinctively or on purpose we have to “reinvent” ourselves along the way.

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Copyright: Ricardo Leitner

https://www.attitude-devant.com/blog/2021/5/23/a-suite-of-dances

Ricardo Leitner/attitude

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Wiener Staatsoper 21.052021: „A SUITE OF DANCES“. – grandiose Wiederaufnahme.

Es wird wieder live vor Publikum getanzt! Man glaubt es kaum, kann es kaum fassen – man sitzt nach einem halben Jahr pandemiebedingter Theaterschließung endlich wieder und tatsächlich im Zuschauerraum der Wiener Staatsoper und erlebt eine Vorstellung mit Orchester und Ballett. Alles real und nicht als Stream am Bildschirm. Mit dem Ende des Lockdowns, der auch zur Öffnung der Kulturinstitutionen führte, kehrt auch das Wiener Staatsballett mit einer Wiederaufnahme und einer österreichischen Erstaufführung auf die Bühne zurück. Der ursprüngliche Spielplan wurde leicht adaptiert – statt mit einer letzten Vorstellung von „Schwanensee“ am 19.5. zu starten, wurde die für 23.5. vorgesehene Wiederaufnahme um zwei Tage vorgezogen. Die lange Durststrecke ohne live-Vorstellungen ist damit zu Ende und wie dankbar und glücklich darüber sowohl das Publikum als auch die Balletttruppe war, spürte man den gesamten Abend hindurch. Von dieser freudvollen Atmosphäre getragen, war man beglückt vom Gesehenen. Die Kombination aus drei Werken von Jerome Robbins und einem Piece von George Balanchine zeigte einerseits die Vielseitigkeit von ersterem und die kunstvolle Fokussierung auf Tanz pur bei letzterem Choreografen. 

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A Suite of Dances: Davide Dato. Foto: Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Zum Bericht von Ira Werbowsky

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SOMMERFESTIVAL KITTSEE 2021: OPERETTENGALA

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Copyright: Sommerfestival Kittsee/Agentur Buchmann

Das Sommerfestival Kittsee bringt im Jahr 2021 ein Operetten-Sonderprogramm. Die Highlights der schönsten Operetten werden Sie begeistern. Unser Solistenensemble singt an den festlichen Abenden unter Sternen begleitet vom Orchester auf der Bühne und eingerahmt vom Ballett die berührenden und wunderbaren Meisterwerke aus der Operettenwelt. Mit diesem Konzept sollte es uns auch heuer wieder möglich sein, für Sie zu spielen. Den traditionellen Kittseer Humor wollen wir dabei auch nicht zu kurz kommen lassen!

 
WIEN/ KABINETTTHEATER: Zum 100. Geburtstag von H. C. Artmann: 3 Tage Fest(ival) im Kabinetttheater!

Wir starten nach langer unfreiwilliger Pause am 10.6. mit unserem 

3 Tage Fest(ivals) zum  100. Geburtstag von H. C. Artmann

Sie erleben in 3 Tagen 7 Minidramen, darunter 3 Erstaufführungen, zahlreiche Musiker*Innen und Schauspieler*Innen, die Texte von Artmann vortragen werden. 
Für die 3 verschiedenen Vor- Programme ist der Einlass ab 17:15, nach einer Pause um ca. 19:00 beginnt das Abendprogramm um 20:00.

Wir sind so gut wie ausverkauft…kein Wunder bei diesen Einschränkungen- wir hoffen, dass wir einige der Programmpunkte 2022 wiederholen können! Besuchen Sie unsere Webseite, es gibt noch Restkarten am 10. und am 13.6.

>>Programm

Da wir weniger als die die Hälfte der Zuschauer unterbringen können,  wiederholen wir am 13.6. das Programm vom 12.6., 20:00 (ohne Vorprogramm).

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Missbrauch der Kunst – geschehen beim Circus Dance Festival in Köln

Wenn Veranstalter die Kunst für ideologische Indoktrination missbrauchen, ist das nicht nur lästig und ärgerlich, sondern auch brandgefährlich. Und das Staunen ist beim Publikum groß, dass solche Menschen dafür Steuergelder benutzen dürfen. So geschehen zum Beispiel beim Circus Dance Festival in Köln, von dessen Besuch hiermit dringend abgeraten wird.


Tim Behren nutzt Steuergelder, um seine Gender-Ideologie unter das Volk zu bringen. – Foto © O-Ton

Auf der Bühne darf Kunst alles. Dafür gibt es diesen Freiraum. Und das ist gut so. Und deshalb bezahlen wir diese Kunst mit Steuergeldern. Es gibt niemanden, der entscheidet, was „schöne“ oder „angenehme“ Kunst ist und sie deshalb mit Geld unterstützt – wenn man von Sponsoren absieht. Doch das ist ein anderes Thema. Wenn aber Veranstalter damit beginnen, Kunst zu missbrauchen, um Ideologien durchzusetzen, muss Schluss sein mit großzügiger öffentlicher Unterstützung.

O-TON 

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