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INFOS DES TAGES (MONTAG, 23. NOVEMBER 2020)

23.11.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 23. NOVEMBER 2020)

Stiftung Semperoper – Förderstiftung vergibt ihren Förderpreis an Mitglied des Jungen Ensembles der Semperoper, Tenor Beomjin Kim 


Curt-Taucher Preisträger 2020 Beomjin Kim Dr. Christian Zwade, Beomjin Kim. Ulrike Lerchl, Peter Theiler
Bilder: ©Semperoper Dresden/ Daniel Koch

Dresden, 22. November 2020. Mit ihrem Förderpreis ehrt in diesem Jahr die Stiftung Semperoper – Förderstiftung das Mitglied des Jungen Ensemble Beomjin Kim »als einen der seltenen Tenöre, die schon in jungen Jahren alles haben, was ein Lyrischer Tenor benötigt: Die warme und dunkle Stimmfarbe, eine strahlende Höhe, Ausgeglichenheit von der tiefsten bis zur höchsten Lage, souveräne Technik, innere Standfestigkeit und Hingabe.«

In Anerkennung seiner bisherigen Leistungen auf der Bühne der Semperoper nahm der in Seoul geborene Künstler den nach Wagner-Tenor Curt Taucher benannten Preis am Samstag, den 21. November 2020, von der Stiftungsgeschäftsführerin Ulrike Lerchl in Anwesenheit von Dr. Christian Zwade und dem Intendanten der Semperoper, Peter Theiler, entgegen. Beomjin Kim, der seit der Spielzeit 2018/19 in verschiedenen Semperoper-Produktionen das Publikum begeistert, wird ab der kommenden Saison dem Haus mit einem Residenzvertrag weiterhin verbunden bleiben.

Preisträger des Stiftungspreises für besondere künstlerische Leistung 2020 ist wie bereits bekanntgegeben der Erste Gastdirigent der Semperoper Dresden, Omer Meir Wellber. Als einer der international führenden Musikalischen Leiter für das Opern- und Orchesterrepertoire war der israelische Künstler jüngst in der umjubelten Dresdner Premiere von Mozarts »Die Zauberflöte« am Pult der Sächsischen Staatskapelle in der Semperoper zu erleben. Omer Meir Wellber wird die Auszeichnung persönlich in der kommenden Spielzeit im Rahmen der »Operngala mit Preisverleihung« in der Semperoper entgegennehmen. Die ursrpünglich für den 22. November 2020 geplante Veranstaltung musste auf Grund der aktuellen Corona-Situation entfallen.

Seit 1993 zeichnet die durch Senator h.c. Rudi Häussler gegründete Stiftung Semperoper – Förderstiftung jährlich Künstlerpersönlichkeiten und Ensembles der Semperoper mit eigenen Preisen aus, so im letzten Jahr den Ersten Solisten des Semperoper Ballett, Jón Vallejo, mit dem Preis der Stiftung und mit dem Curt-Taucher Preis zuletzt in 2018 die Sopranistin Tuuli Takala. Darüber hinaus fördert die Stiftung Semperoper – Förderstiftung ausgewählte Dresdner Neuinszenierungen vom Ballett über klassische Oper bis hin zum zeitgenössischen Musiktheater, deren Aufführungen die Reputation der Sächsischen Staatsoper als exzellente Kulturinstitution stärken. In der Spielzeit 2020/21 unterstützt die Stiftung die Semperoper-Neuproduktionen von Mozarts »Die Zauberflöte« in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger und »Capriccio« von Richard Strauss in der Inszenierung von Jens Daniel Herzog sowie die Anpassung von Repertoirestücken zur Aufführung unter derzeit aktuellen Hygienebedingungen.

Weitere Informationen unter semperoper.de und stiftung-semperoper.de
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DEUTSCHLAND: NATIONALER THEATERPREIS „DER FAUST“

Der nationale Theaterpreis „Der Faust“ geht in der Kategorie „Regie Schauspiel“ an Ewelina Marciniak für „Der Boxer“ am Thalia Theater Hamburg. Die Verleihung wurde im Netz gezeigt.

Deutsche Akademie der Darstellenden Künste | Deutscher Theaterpreis DER  FAUST

Die weiteren Gewinnerinnen und Gewinner:

Kategorie „Darstellerin/Darsteller Schauspiel“: Astrid Meyerfeldt als Mary Tyrone in „Eines langen Tages Reise in die Nacht“, Schauspiel Köln
Kategorie „Regie Musiktheater“: Martin G. Berger für „Ariadne auf Naxos“, Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar
Kategorie „Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater“: Patrick Zielke als Baron Ochs in „Der Rosenkavalier“, Theater Bremen
Kategorie „Choreografie“: Bryan Arias für „29 May 1913“, Hessisches Staatsballett Darmstadt/Wiesbaden. Im Rahmen des Doppeltanzabends „Le sacre du printemps“
Kategorie „Darstellerin/Darsteller Tanz“: Lucy Wilke / Pawel Duduś für „Scores that shaped our friendship“, Tanztendenz München / Schwere Reiter
Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater“ Antje Pfundtner für „Ich bin nicht Du“, Junges Theater Bremen MOKS

Übertragung online im Netz

Vergeben wird „Der Faust“ an wechselnden Orten, in diesem Jahr übernahm Hannover die Regie. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Denn statt einer prunkvollen Gala wurde auf verschiedenen Internet-Plattformen – unter anderem beim Staatstheater Hannover – ein vorab aufgezeichnetes Preisverleihungs-Video veröffentlicht. An dieser Stelle können Sie es sich noch einmal in voller Länge anschauen.
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METROPOLITAN OPERA NEW YORK: DIE STREAMS DER LAUFENDEN WOCHE

Copyright: Metropolitan Opera

Family Drama

Monday, November 23
Verdi’s Il Trovatore
Starring Sondra Radvanovsky, Dolora Zajick, Marcelo Álvarez, and Dmitri Hvorostovsky, conducted by Marco Armiliato. From April 30, 2011.

Tuesday, November 24
Nico Muhly’s Marnie
Starring Isabel Leonard, Iestyn Davies, and Christopher Maltman, conducted by Roberto Spano. From November 10, 2018.

Wednesday, November 25
Thomas’s Hamlet
Starring Marlis Petersen, Jennifer Larmore, Simon Keenlyside, and James Morris, conducted by Louis Langrée. From March 27, 2010.

Thursday, November 26
Strauss’s Elektra
Starring Nina Stemme, Adrianne Pieczonka, Waltraud Meier, and Eric Owens, conducted by Esa-Pekka Salonen. From April 30, 2016.

Friday, November 27
Donizetti’s Lucia di Lammermoor
Starring Natalie Dessay, Joseph Calleja, Ludovic Tézier, and Kwangchul Youn, conducted by Patrick Summers. From March 19, 2011.

Saturday, November 28
Wagner’s Die Walküre
Starring Christine Goerke, Eva-Maria Westbroek, Jamie Barton, Stuart Skelton, Greer Grimsley, and Günther Groissböck, conducted by Philippe Jordan. From March 30, 2019.

Sunday, November 29
Verdi’s Simon Boccanegra
Starring Kiri Te Kanawa, Plácido Domingo, Vladimir Chernov, and Robert Lloyd, conducted by James Levine. From January 26, 1995.
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INSTAG(K)RAMEREIEN gefunden von Fritz Krammer

Luca Salsi, wieder genesen, probt den Jago in Florenz, Mehta, Sartori – Otello


ZU INSTAGRAM

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Saioa Hernandez weist auf ihr Youtube-Video über ihr  „La Gioconda“-Debüt in Piacenza an

ZU INSTAGRAM mit vielen Fotos

 

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ORF/ „kulturMontag“ am 23. November: Publikumschallenge #mein2020, „Böden für Alle“ im AZW, Renaissance des Nature-Writing

 Außerdem: Neue Ausgabe des Konzert-Talkformats „Wechselspiele“ mit „Julia Lacherstorfer in St. Corona“ =

Wien (OTS) – Der von Martin Traxl präsentierte „kulturMontag“ am 23. November 2020 um 22.30 Uhr in ORF 2 stellt eine neue kreative Publikumschallenge vor, die unter dem Motto #mein2020 zur künstlerischen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des ausklingenden Corona-Jahres aufruft. Weiters befasst sich die Sendung mit der Ausstellung „Boden für Alle“ im Architekturzentrum Wien und dem Neuen Europäischen Bauhaus, außerdem mit dem Wiederaufleben des Nature-Writing, das die „Europäischen Literaturtage“ zu ihrem diesjährigen Thema machen. Anschließend an das Magazin steht die Premiere des etwas anderen TV-Konzerts „Wechselspiele: Julia Lacherstorfer in St. Corona“ (23.15 Uhr) auf dem Programm.

Ein Fenster zur Welt – Neue Publikumschallenge #mein2020

Nach der erfolgreichen Initiative #dubistkunst ruft der ORF-„kulturMontag“ eine weitere spannende Publikumschallenge ins Leben. Unter dem Motto #mein2020 sind erneut alle Kunst- und Kulturinteressierten eingeladen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ihre Ideen, Erinnerungen und Momente zum herausfordernden Corona-Jahr 2020 künstlerisch zu verarbeiten sowie mit dem Rest des Landes und der Welt zu teilen. Ob Songs, Gedicht-Miniaturen, Kurzfilme, Kunstwerke, Fotos, Stand-ups oder Mini-Plays – der Innovation in der Isolation, der Kreativität in der Quarantäne und dem künstlerischen Freiraum im Lockdown sind keine Grenzen gesetzt. Die „kulturMontag“-Redaktion möchte wissen, wie sich das Jahr 2020 für jede und jeden Einzelne/n bisher entwickelt und angefühlt hat. Bis 7. Dezember können die Kunstwerke auf die Plattform #mein2020 geladen werden. Eine prominent besetzte Jury wird die eingereichten Kreationen bewerten. Die besten, erfrischendsten oder erfinderischsten Beiträge werden im „kulturMontag“ am 14. Dezember prämiert und präsentiert.

„Böden für Alle“ – Ausstellung im Architekturzentrum Wien

Bauland oder Grünland? Industriefläche oder Natur pur? Während die Bürger/innen in Vorarlberg vor der Tatsache stehen, dass die Landesgrünzone zunehmend schmilzt und als „Reservefläche für die Industrie“ herhalten muss, bangen die Gemeinden am Neusiedler See wegen alter, aber gültiger Flächenwidmungen um ihre Seeufer und hoffen auf den angekündigten Masterplan der Landesregierung. Wie wichtig die Böden sind, was guter Boden eigentlich bedeutet und was eine kluge Raumplanung leisten kann, das ist Thema der Ausstellung „Böden für alle“ im AZW. Und sie zeigt auch die Bedeutung der Eigenverantwortung aller. Ein Viertel der Grundstücke mit Baulandwidmung in Österreich sind unbebaut. In Deutschland ist Eigentum sozialpflichtig – in Österreich unantastbar. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eine gesamteuropäische Architekturinstitution angekündigt, mit dem Ziel, Wirtschaft, Umwelt, Ästhetik und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen: das Neue Europäische Bauhaus als kulturelles Projekt für Europa. In diese Richtung geht auch die Gründung der Agentur für Baukultur, die in den baukulturellen Leitlinien festgeschrieben ist. Mit dem neuen Baukulturreport werden die Aufgaben und Tätigkeitsgebiete dieser im Bund verankerten Agentur soeben fixiert. Live zu Gast im Studio ist die Kulturwissenschafterin und Direktorin des AZW Angelika Fitz.

Mehr Wildnis – Zurück zur Natur, auch in der Literatur

Natur steht aktuell als Sehnsuchtsort hoch im Kurs, hat uns doch die Corona-Krise mit all den Ausgangsbeschränkungen und Verboten ihre Bedeutung als Ort von Ausgleich und Erholung schmerzlich ins Bewusstsein gerufen. Was macht diesen neuen Reiz der Natur aus? Dieser Frage gehen die „Europäischen Literaturtage“ unter dem Motto „Mehr Wildnis“ in Krems an der Donau nach, die Lockdown-bedingt als Gratis-Stream stattfinden. Die Natur boomt, Tierdokumentationen werden zum Publikumsrenner, und auch in der Literatur sorgt das Nature-Writing mit Titeln über Tiere, Landschaften und Pflanzen seit einigen Jahren für Verkaufserfolge. Was hat es mit dieser neuen Romantik auf sich? Gibt es die „Wildnis“, diesen unberührten und unkontrollierten Flecken Natur, heute überhaupt noch? Eingeladen wurden zeitgenössische Autorinnen und Autoren, die an die letzten möglichst „jungfräulichen“ Orte fahren und Bücher über sie schreiben. Was hinter dem Wiederaufleben des Nature-Writing steckt, das sehr stark im 19. Jahrhundert praktiziert wurde, erzählen die sogenannten Wildnisgeher: Robert Menasse, die schottische Schriftstellerin A. L. Kennedy und die deutsche Autorin Jana Volkmann, die in ihrem Roman „Auwald“ in der Tat in die Wildnis abtaucht.

„Wechselspiele: Julia Lacherstorfer in St. Corona“ (23.15 Uhr)

Schon von Kindheitsbeinen an wurde die oberösterreichische Musikerin, Komponistin und Intendantin Julia Lacherstorfer von den vielfältigsten Musikerfahrungen geprägt – von den volksmusikalisch aktiven Eltern und Großeltern, dem Erleben verschiedenster (internationaler) Musikgruppen, der schier unerschöpflichen Plattensammlung des Vaters und den Geräuschkulissen des Alltags. Bis heute schöpft Lacherstorfer, die früh die Geige als bevorzugtes Instrument erkannte, daraus Kraft und Inspiration für ihr musikalisches Schaffen. Während ihres Studiums gründete sie die – mittlerweile preisgekrönten – Ensembles „Alma“ und „Ramsch und Rosen“, mit denen sie die etabliertesten Konzertbühnen und Festivals Österreichs bespielt und auch international konzertiert. 2018 übernahm sie die Intendanz des Festivals wellenklænge in Lunz am See. Für den ORF hat die vielseitige Klangkünstlerin, die aus der heimischen Musikszene längst nicht mehr wegzudenken ist, nun ihre neuesten Werke in einem speziellen Rahmen präsentiert: Kulturmoderatorin Teresa Vogl fungiert dabei stellvertretend für das Live-Publikum und kommt mit der Künstlerin zwischen den Acts ins Gespräch.
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Madrid. Pannen bei der Rusalka.Premiere: 11/12/2020. Königliches Theater. Dvorak: Rusalka


Foto: Teatro Real

Asmik Grigorian (Rusalka). Eric Cutler (Der Prinz). Karita Mattila (Die fremde Prinzessin). Maxim Kuzmin-Karavaev (Vodník). Katarian Dalayman (Jezibaba). Sebastià Peris (Der Jäger). Manel Esteve (Der Waldläufer). Juliette Mars (Der Küchenjunge). Julietta Aleksanyan (Erste Nymphe). Rachel Kelly (Zweite Nymphe). Alyona Abramova (Dritte Nymphe). Orchester und Chor des Royal Theatre. Christof Loy, Regisseur. Ivor Bolton, musikalischer Leiter.

Rusalkas holprige Premiere gestern Abend im Teatro Real. Und zweimal. Einerseits handelte der Tenor Enric Cutler, Interpret der Rolle des Prinzen, mit Krücken, nachdem er sich bei den letzten Proben an der Achilles-Ferse verletzt hatte und operiert werden musste. Auf der anderen Seite stoppte der Dirigent Ivor Bolton spät im dritten Akt die Aufführung und senkte den Vorhang kurz nach dem Auftritt des Chors angesichts eines vermeintlichen Problems bei der Konzertierung. El Real spricht von „Boltons Unwohlsein“, um den Vorfall zu erklären, der dennoch von einem gewissen Rätsel umgeben ist. Zweifellos ein sehr seltsamer Moment, der die hervorragende Zukunft des Abends mit einem Federstrich abschloss…

Mehr darüber (Alejandro Martinez)
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Belcanto – Die Tenöre der Schellackzeit – TEIL 2: ORF-Sendung vom 22.11.2020

Die Tenöre der Schellackzeit können es, was ihren Ruhm angeht, ohne weiteres mit den Startenören von heute aufnehmen. Aber was macht die Tenöre jener Ära so besonders? Auch der zweite Teil der Dokumentations-Reihe geht dieser Frage auf den Grund und zeigt die Entwicklung des Belcanto im 20. Jahrhundert mit den besten Ton- und Bildaufnahmen.

ZUM VIDEO

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ORF – Advent in ORF III: Klassik-Neuproduktionen, Live-Gottesdienste, Dokus, Spielfilme und „Licht ins Dunkel“-Gala

TV-Schwerpunkt von 28. November bis 23. Dezember

Wien (OTS) – Die diesjährige Adventzeit begeht auch ORF III Kultur und Information mit einem umfassenden Programmschwerpunkt, darunter neue Musikfilme aus dem Klassik-Genre, winterliche Dokumentationen, beliebte Weihnachtsfilme zum Wiedersehen, Live-Gottesdienste und – als besonderer Höhepunkt – die heuer zum zweiten Mal stattfindende „Licht ins Dunkel“-Gala, die ORF III am vierten Adventsonntag (20. Dezember) live aus dem ORF RadioKulturhaus überträgt. Im Mittelpunkt stehen die Gesellschaft für MukoPolySaccharidosen und ähnliche Erkrankungen sowie das Inklusionstheater „Delphin“. Für musikalische Einlagen sorgen die Opernstars Bo Skovhus, Camilla Nylund, Piotr Beczała und Angelika Kirchschlager, weiters gib es Auftritte von Birgit Denk, Wolfgang Böck, Ernst Molden und Ursula Strauss.

Im Advent zeigt ORF III insgesamt sechs Live-Gottesdienste im Rahmen des während der Corona-Krise erweiterten ORF-Religionsangebots, darunter katholische Messen u. a. aus der Pfarre Hartberg (6. Dezember), St. Ursula (8. Dezember), St. Martin in Eisenstadt (13. Dezember) und dem Salzburger Dom (20. Dezember). Weitere Übertragungen religiöser Veranstaltungen, u. a. ein evangelischer Gottesdienst, stehen auch in den Weihnachtsfeiertagen auf dem ORF-III-Programm. Ausgaben der Reihe „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“ erläutern jeden Adventsonntag die Bedeutung der jeweiligen Festtage.

Musikalische Glanzmomente präsentiert die von Manfred Corinne gestaltete „Erbe Österreich“-Neuproduktion „Weihnachten mit den Florianer Sängerknaben“ (8. Dezember). Neben Traditionsweisen und Weihnachtsliedern geht es auch um die Geschichte des ältesten österreichischen Knabenchors, dessen bekanntestes Mitglied Anton Bruckner war. Anschließend: „Stad is wordn – Weihnachten mit den St. Florianer Sängerknaben“.

Eine weitere TV-Premiere bringt „Erlebnis Bühne“ mit dem neuen ORF-III-Konzertfilm „Winterklang Nationalpark Hohe Tauern mit Michael Schade“ (13. Dezember). Darin begibt sich der Startenor auf eine musikalische Reise durch den Nationalpark, der im kommenden Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert. Musikalisch – allerdings aus dem populären Genre – wird es auch am Tag davor mit „The Rats Are Back“ (12. Dezember). Die Gruppierung rund um Norbert Oberhauser, Volker Piesczek, Eric Papilaya und Big-Band-Leader Pepe Schütz gibt in einem „Radio Wien Klubkonzert“ aus dem Jahr 2018 ihre „Xmas Show“ zum Besten.

Bereits ab 28. November beleuchten werktags die Programmleiste „Expeditionen“ und samstags „Unser Österreich“ mit zahlreichen Dokus u. a. Adventtraditionen. So zeigt „Unser Österreich“ etwa das „Advent- und Weihnachtsbrauchtum in Österreich“ (4. Dezember), den „Advent im Hoamatland“ (5. Dezember) und die „Krippenzeit im Salzkammergut“ (5. Dezember), „Vorarlberger Weihnachtskrippen – Von der Entstehung kleiner Kunstwerke“ (15. Dezember) und „Stille Nacht, Heilige Nacht – Die Geschichte eines weltberühmten Liedes und seiner Schöpfer“ (19. Dezember). „Klingendes Österreich“ präsentiert „Weihnachten im Pongau“ (12. Dezember) und „Weihnachten im Salzkammergut“. Die „Expeditionen“ stimmen u. a. mit „Magische Weihnachten: Der Nikolaus in Tirol“ (4. Dezember) und „Nikolo und Krampus – auf den Spuren eines Brauches“ (4. Dezember) auf den Feiertag am 6. Dezember ein. Neben Dokus über Weihnachtszeit in Österreich wie „Magische Weihnachten im Marchfeld“ (18. Dezember) und „Winterparadies Weissensee“ (18. Dezember) bewegen sich die „Expeditionen“ mit Produktionen wie „Weihnachten in Masuren“ (20. Dezember) und „Weihnachten in der Hohen Tatra“ (20. Dezember) auch außerhalb der Landesgrenze.

In den ORF-III-Formaten „Heimat Österreich“ und „Land der Berge“ stehen u. a. „Weihnachten auf der Alm“ (9. Dezember) und „Weihnachten im Defereggental“ (23. Dezember) auf dem Programm. Volksweisen und winterliche Klänge ertönen in „Heimatklang zur Weihnachtszeit“ und „Der Zauber der Wiltener Sängerknaben – Von La Scala bis Shanghai“ (beide ebenfalls am 23. Dezember).f

Beste vorweihnachtliche Unterhaltung garantiernen zahlreiche Spielfilme, darunter „Das Weihnachts-Ekel“ (12. Dezember), „Weihnachtsengel küsst man nicht“ (21. Dezember), der Filmzweiteiler „Der Weihnachtshund“ (22. Dezember) u. v. m. Humorvoll wird es auch mit „Heinz Marecek: Ein Fest des Lachens – Weihnachten einmal anders“ (17. Dezember), aufgezeichnet in der Burg Perchtoldsdorf 2017. Für die jüngeren Zuseherinnen und Zuseher stehen am 7. und 8. Dezember insgesamt 21 Folgen „Pippi Langstrumpf“ auf dem Programm und am 19. Dezember ein Filmklassiker mit einem der berühmtesten Hunde der Welt: „Lassie“.
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