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INFOS DES TAGES (MONTAG, 21. JUNI 2021)

21.06.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 21. JUNI 2021)

KARTENVORVERKAUF FÜR DEN OPERNBALL 2022 UND BEWERBUNGEN FÜR DAS JUNGDAMEN- uND JUNGHERREN-KOMITEE

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Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Heute, Montag 21. Juni 2021, startet der Vorverkauf für den 65. Wiener Opernball, der am 24. Februar 2022 stattfinden wird. Die Eintrittskarte kostet unverändert 315 EUR, für Debütantinnen und Debütanten 120 EUR.

Die Kartenanfragen erfolgen über das Bestellformular auf wiener-staatsoper.at/opernball, die Zuteilung der Karten erfolgt nach Reihenfolge des Eintreffens der Bestellung.

Auch für das Jungdamen- und Jungherrenkomitee kann man sich ab morgen bewerben: wiener-staatsoper.at/opernball/debuetieren. Voraussetzung: Man ist zwischen 18 und 25 Jahre alt und beherrscht perfekt den Linkswalzer.

Sollte der Ball Pandemie-bedingt abgesagt werden müssen, so erhalten alle Kartenbesitzer*innen selbstverständlich ihr Geld zurück.
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Wiener Staatsoper: LOHENGRIN – FOTOS von der ersten Vorstellung (19.6.)

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Adrian Eröd (Heerrufer), Kwangchul Youn (König Heinrich). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Klaus Florian Vogt (Lohengrin), Sara Jakubiak (Elsa). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Johan Reuter (Telramund), Tanja Ariane Baumgartner (Ortrud). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Sara Jakubiak (Elsa), Klaus Florian Vogt (Lohengrin). Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Gestern beim Online-Merker: „Ortrud“ Tanja Ariane Baumgartner im Gespräch mit Dr. Renate Wagner. Foto: Herta Haider

Weitere Fotos bzw. eine Zusammenfassung des Gesprächs demnächst!

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Letzte „Forza“ in Florenz mit Saioa Hernandez, Zubin Mehta im Rollstuhl, wie einst Levine

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ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos
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Seattle Opera welcomes back audiences with outdoor Die Walküre concert

 7 p.m., Saturday, Aug. 28, 2021. Tickets are $40; children 6 and under are free

seattleopera.org/welcomeback

 Tickets go on sale to the public at 10 a.m., July 12

SEATTLE—Come delight in the return of live music at Seattle Opera’s Welcome Back Concert: Die Walküre. Before returning to McCaw Hall this fall, the company will offer an outdoor concert featuring highlights of the Ring’s most popular opera. This famous music includes Brünnhilde’s battle cry “Hojotoho!” Wotan’s poignant farewell “Leb’ wohl,” and the incomparable “Ride of the Valkyries,” used in movies such as Apocalypse Now and The Blues Brothers. Richard Wagner’s larger-than-life masterpiece is brought to life by an acclaimed group of artists, the Seattle Symphony Orchestra, and Maestro Ludovic Morlot—known for his major contributions as the symphony’s former leader.

“Our Welcome Back Concert marks the big comeback of live music at Seattle Opera and at Seattle Center,” said General Director Christina Scheppelmann. “We’re so grateful for the support we received from our audiences during the pandemic and are thrilled to present Wagner’s great music for our community.”

The star-studded cast includes Washington native and internationally in-demand soprano Angela Meade as Sieglinde; Meade is the previous winner of both The Metropolitan Opera’s Beverly Sills Artist Award and a Richard Tucker Award. Returning artists included lauded bass Raymond Aceto as Hunding, and the “dramatically fearless” (The New York Times) Brandon Jovanovich as Siegmund. Now starring in Seattle Opera’s hit streaming production of Tosca, Alexandra LoBianco returns as Brünnhilde. Eric Owens, a two-time Grammy Award winner and “an American marvel” (Chicago Sun Times) makes his Seattle Opera debut as Wotan.

The performance will be held outdoors on Seattle Center’s Fisher Pavilion lawn, with state-of-the art amplification. Large LED TV screens will provide a close-up look of the singers and orchestra. The audience will be seated on the lawn—with room to spread out and distance from other viewers (tickets are $40; children 6 and under are free). For those unable to sit on the lawn, a limited number of chairs will be available for purchase.

Masks will be required in order to protect the youngest community members, as well as those who are unable to be vaccinated.

In addition to offering ticketed seating, Seattle Opera invites all opera lovers—as well as the opera-curious—to stop by and enjoy the music, which will be heard throughout the campus-green.

About Seattle Opera

Established in 1963, Seattle Opera is committed to serving the people of the Pacific Northwest through music, storytelling, and programs for people of all ages. Each year, more than 80,000 people attend the company’s performances, and more than 100,000 people are served through school performances, radio broadcasts, and more. The organization brings opera to life in a number of different ways, offering artistic excellence through national and international collaborations. Seattle Opera strives to create an environment where artists, staff, behind-the-scenes workers, and members of the community feel a strong connection to the company, and to the art of opera. Follow Seattle Opera on Facebook, Twitter, SoundCloud, and on 98.1 Classical KING FM.  

 

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Voranmeldung/Platzreservierung unter junkerhelmut@a1.net

Zutrittsberechtigung: Einhaltung der 3 G-Regel (getestet / genesen / geimpft) ist erforderlich.

Der Nachweis ist vorzuweisen und bereitzuhalten.
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THEATER BONN: UNTERM RAD

Ein partizipatives Projekt nach Hermann Hesse

in der Regie von Dominic Friedel

Premiere Online & Live – FÜR JEDERMANN AN JEDEM ORT

unter theater-bonn.de/digital

Freitag, 25. Juni | 19.30 Uhr

Weitere Vorstellungen:    Sonntag, 27. Juni | 18 Uhr

                                   Dienstag, 29. Juni | 19.30 Uhr

                                   Freitag, 2. Juli | 19.30 Uhr

 Diese innovative Mischung aus Live-Elementen online und vorproduzierten Videos auf der Grundlage des Romans UNTERM RAD von Hermann Hesse entsteht gemeinsam mit 18 Bonner Jugendlichen sowie Ensemblemitgliedern des Schauspiels des Theater Bonn.

Das Projekt erkundet und definiert Theater ganz neu. In einem viermonatigen Workshop-und Probenprozess stehen die momentanen Belange der jungen Menschen im Fokus.

Die Beteiligten folgen der Spur des Schülers Hans Giebenrath, der seinen Drang nach Freiheit und seine eigenen Interessen hintenanstellt und sich der schulischen Ordnung, der Disziplin und der Angst vor dem Scheitern fügt. Physischer und psychischer Stress sind die Folge.

Mehr als einhundert Jahre nach der Entstehung wirkt der Roman noch immer aktuell: ein starres Bildungssystem, Leistungsdruck, Eltern mit höchsten Erwartungen sowie extremer Sorge und Vorsicht, durchgetaktete oder nicht vorhandene Freizeit. Mittlerweile kommt noch die Erfahrung der Pandemie hinzu, die die Jugendlichen in Zoom-Kästchen verbannt.

Schule, Uni, soziale Kontakte und hier auch der Theaterraum sind digitalisiert. Aber das Tun ist ganz real. Die Kästchen erzeugen eindrucksvolle Nähe, aus der die Mimik von Sorgen, Ängsten und Einsamkeit erzählt, aber auch von Mut und Stärke. Menschen, die sich zuvor noch nie real begegnet sind, werden im Verlauf mehrerer Wochen zu einer Gruppe.

Regisseur Dominic Friedel inszenierte unter anderem in Berlin, Stuttgart, Bern und Graz. Mit JUGEND OHNE GOTT in der Spielzeit 18/19 leitete er bereits ein erfolgreiches partizipatives Projekt am Theater Bonn.

Fotos können unter www.theater-bonn.de/de/presse/unterm-rad/96 heruntergeladen und unter Angabe des Copyrights verwendet werden.

 

 

„kulturMontag“: Zahnloser Denkmalschutz, Bachmann-Preisträger/in zu Gast, Schwerpunkt 30 Jahre Jugoslawienkrieg

 Außerdem: Doku „Haut an Haut – Eine kurze Kulturgeschichte der Berührung“

Wien (OTS) – Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 21. Juni 2021 um 22.30 Uhr in ORF 2 widmet sich zunächst dem umstrittenen Bauprojekt „Wien Museum Neu“, präsentiert den/die am Sonntag frischgekürte/n Bachmann-Preisträger/in live im Studio und setzt u. a. einen Sendungsschwerpunkt anlässlich 30 Jahre Jugoslawienkrieg. Unter anderem erinnern sich Kulturschaffende an ihre einstige Heimat. Anschließend an das Magazin steht die Dokumentation „Haut an Haut – Eine kurze Kulturgeschichte der Berührung“ (23.30 Uhr) auf dem Programm.

Zahnloser Denkmalschutz: Was passiert mit dem Wien Museum?

Die Neugestaltung des Wien Museums, entworfen von Architekt Oswald Haerdtl und 1959 eröffnet, erhitzt derzeit die Gemüter. Wie kann es sein, dass ein denkmalgeschütztes Gebäude so radikal umgebaut wird, dass von seiner ursprünglichen Gestalt kaum etwas bleibt? Mit Denkmalschutz, so die Kritik, habe der Zustand des Hauses, das nicht nur generalsaniert wird, sondern auch ein zusätzliches Stockwerk erhält, nichts mehr zu tun – der Umbau gleiche eher einem Abriss. Das Bundesdenkmalamt verteidigt den Vorgang als mit den Richtlinien konform. Der „kulturMontag“ hat sich auf Lokalaugenschein begeben und mit Denkmalschützern, Architekturkritikern, den Architekten des Projekts „Wien Museum Neu“, ehemaligen Jury-Mitgliedern und dem Projektleiter des Bundesdenkmalamts gesprochen.

Wettlesen in Klagenfurt – Der Ingeborg-Bachmann-Preis 2021

Zum 45. Mal finden derzeit die Tage der deutschsprachigen Literatur (16. bis 20. Juni) statt, in deren Rahmen auch heuer wieder der renommierte Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen wird. Beim diesjährigen Fest der Literatur, das pandemiebedingt erneut als digitale Spezialausgabe ausgetragen wird – mit aufgezeichneten Lesungen, ohne Publikum, dafür aber wieder mit Live-Jurydiskussionen im ORF-Landesstudio und übertragen via 3sat (ab 10.00 Uhr, am Finaltag ab 11.00 Uhr) –, rittern 14 Autorinnen und Autoren um die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung. Österreich setzt beim hochkarätigen Wettlesen mit fünf Teilnehmer/innen ein starkes Zeichen für Rot-Weiß-Rot. Wer kann die Jury, der auch erstmals die österreichische Autorin Vea Kaiser angehört, überzeugen? Der/die Preisträger/in ist live zu Gast bei Clarissa Stadler.

Blick zurück im Zorn, blick zurück nach vorn? Ein Schwerpunkt zu 30 Jahre Zerfall Jugoslawiens

Vor 30 Jahren, am 25. Juni 1991, erklärten Slowenien und Kroatien ihre Unabhängigkeit von Jugoslawien. Gleich am 26. Juni folgte der Angriff der Jugoslawischen Volksarmee auf Slowenien – es war der Beginn der blutigen Kriege im ehemaligen, schließlich zerfallenen Vielvölkerstaat, die erst 2001 zu Ende gingen. (Mehr Infos zum entsprechenden ORF-Schwerpunkt unter presse.ORF.at.) Aber was ist von der Idee Jugoslawien geblieben? „Ich komme aus einem zerstörten Land“, schreibt der große bosnische Schriftsteller Dževad Karahasan in seinem Buch „Tagebuch der Übersiedlung“, das erstmals während des Bosnien-Krieges veröffentlicht worden ist und jetzt in neuer Übersetzung vorliegt. Lebt dieses „zerstörte Land“ in den Menschen, die als Jugoslawen geboren wurden und durch den Krieg zu Slowenen, Kroaten, Serben, Bosniern, Montenegrinern und Nordmazedoniern wurden, im Exil weiter? Was war dieses Jugoslawien und was ist davon geblieben? Der „kulturMontag“ fragt Künstler/innen wie Schriftsteller Dževad Karahasan, die Autorin und Übersetzerin Mascha Dabić, Musiker Kid Pex und Mitglieder des Wiener Partisanenchors „Hor 29.Novembar“, wie sie Geschichte, Gegenwart und Zukunft des einstigen Vielvölkerstaates sehen. Kulturschaffende führen u. a. auch die jüngsten Demonstrationen gegen die rechtspopulistische Regierungspolitik in Slowenien an. Einer von ihnen ist Theaterregisseur Jaša Jenull. Ebenso sehen sich zahlreiche kulturelle Institutionen, wie etwa das Museum für Moderne Kunst, politischen Attacken ausgesetzt wie zuvor nur der öffentlich-rechtliche Fernsehsender RTV. Der „kulturMontag“ bringt eine Reportage aus Slowenien über Vetternwirtschaft, Korruption und Bereicherung. Dokumentation „Haut an Haut – Eine kurze Kulturgeschichte der Berührung“ (23.30 Uhr)

Berührungen sind lebenswichtig, doch die aktuelle Covid-Pandemie hat die Gesellschaft mehr oder weniger zur Kontaktlosigkeit verdammt. Dabei muss man oft tasten, berühren, erfühlen, um zu begreifen. Berührungen sind nicht nur eine sensorische Angelegenheit: Eine Berührung kann Geborgenheit geben, Trost spenden oder Schutz bieten, sie kann elektrisieren und erregen. Der Tastsinn ist der erste Sinn, den ein Embryo ausbildet, lange bevor es sehen, hören oder riechen kann. Ein Mensch, der nicht berührt wird, verkümmert – sozial und körperlich. Doch eine Berührung kann auch schmerzen, Ekel erregen, verletzen und verängstigen. Es ist das Dilemma der Berührung: Alle sehnen sich nach ihr – und fürchten sie zugleich. In der Kulturgeschichte der Menschheit wird die Berührung zum wichtigen Gradmesser: Die Art, wie Menschen einander berühren – über verschiedene Kulturen und Epochen hinweg –, und die Weise, wie die Kunst das Spannungsverhältnis zwischen Nähe und Distanz auslotet, verrät viel über Lebensgefühl, Stimmungen und Werte einer Gesellschaft. Die Kulturdokumentation von Annebeth Jacobsen taucht ein in das Phänomen Berührung und betrachtet es interdisziplinär aus dem Blickwinkel der Kunstgeschichte, der Geschichtswissenschaft, der Neurowissenschaften, Philosophie und Kommunikationswissenschaft. Sie trifft Künstler/innen, Denker/innen, Wissenschafter/innen sowie ein Neugeborenes und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Kulturgeschichte der Berührung – vom Friedenskuss bis zum Social Distancing.

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