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INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. APRIL 2020)

20.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. APRIL 2020)

Aus einem mir zugespielten Facebookeintrags eines ehemaligen Direktoriumsmitglieds eines Österreichischen Bundestheaters

Betrifft: Pressekonferenz von Österreichs politischer Kulturspitze

Verehrter Herr Kogler, ich bin ein 72jähriger Grünwähler und war 50 Jahre im Theatermanagement tätig. Ich wusste immer, dass Kultur im allgemeinen und „Hochkultur“ im bedonderen keine grüne Herzensangelegenheit ist. Aber was Sie heute zusammen mit Frau Lunacek an Inkompetenz, Dilettantismus, rhetorischer Unzulänglichkeit und letztlich tiefstem Unverständnis trotz patscherter Lippenbekenntnisse geboten haben, ist einer Regierungsspitze eines Kulturlandes unwürdig! Wer sitzt denn in Eurem Beraterstab? Wer lässt denn solche Jämmerlichkeit an die Öffentlichkeit? Letztlich ist der heutige Auftritt nur wieder ein Beweis, was dem Bundeskanzler Kultur bedeutet!

Retten Sie was zu retten ist. Erlösen Sie Frau Lunacek von dem Job. Bilden Sie einen Beraterstab mit Kompetenz (z.B.Herbert Föttinger, die Wiener Kulturstadträtin, die heute Abend in drei Minuten mehr zu sagen hatte wie Euer jämmerlicher Mittagsauftritt, Martin Grubinger, Elisabeth Kulman, …..), der ein brauchbares, professionelles Konzept erarbeitet! Sie sind jetzt gefordert dieses heutige Desaster rasch zu korrigieren!

Name der Redaktion natürlich bekannt (Facebookeintrag liegt vor)
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NEU IM „ONLINE-MERKER:

Interview mit Volkhard Steude

Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und des Orchesters der Wiener Staatsoper

Wiener Philharmoniker > Homepage > Orchester > Mitglieder ...
Volkhard Steude. Foto: Wiener Philharmoniker

„Gemeinsames Musizieren ist ein starkes Band!“ (Karl Masek (18.4. 2020)

Das telefonische Gespräch fand am 17.4. 2020 statt

Welche Vorstellung war Ihr letzter „Operndienst“ an der Staatsoper, wann war das letzte „Philharmonische“ vor der Corona-Pandemiesperre?

Ja, Staatsoper: Da müsste ich erst nachschauen. Auf jeden Fall noch im Februar. Das letzte Konzert in Wien war aber am 23. Februar im Konzerthaus, das sehr schön war. Dann war die Tournee mit Andris Nelsons nach Hamburg, Köln, Paris, Baden-Baden. Die Residenz in München musste dann nach 2 Konzerten abgebrochen werden und wir fuhren mit dem Bus nach Wien zurück. Bis heute gibt es keinen einzigen im Orchester, der positiv getestet wurde. Es sind alle gesund, Gott sei Dank…

ZUM INTERVIEW
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HEUTE STREAM DER METROPOLITAN OPERA: DER ROSENKAVALIER (2017)

DVD Strauss: DER ROSENKAVALIER (Met, 2017) | Online Merker

Strauss’s Der Rosenkavalier
Starring Renée Fleming, Elīna Garanča, Erin Morley, and Günther Groissböck, conducted by Sebastian Weigle. From May 13, 2017.

Der Rosenkavalier | Metropolitan Opera | WKAR
Erin Morley, Günther Groissböck. Foto: Ken Howard/ Metopera

www.metopera.org

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Opern-Streams – Ein persönliches Stimmungsbild

Streamen – das war für mich bisher kein Thema, geht doch nichts über ein Live-Erlebnis. Schon das Stimmen der Instrumente erweckt Vorfreude, gepaart mit der Hoffnung, dass die Menschen im Umkreis nicht bis in die Ouvertüre hinein surfen, miteinander quatschen und ihre Husterei stoppen. Mitten ins Pianissimo zu husten, war lange vor Corona für viele offenbar ein Muss.  

Oper so als wären Sie vor Ort | ARTE

Solche Störungen entfallen beim Streamen daheim, und alle Häuser haben zusammen mit den Sendeanstalten blitzschnell die Initiative ergriffen. Sie holen Perlen aus ihren Schatzkästen, senden sie kostenlos und machen mit den ins Netz gestellten Programmen 2020/21 Appetit auf die nächste Saison.

Denn die jetzige wird sich vermutlich nicht komplett zu Ende führen lassen. Das äußerte schon vor Ostern Oliver Reese, Intendant des Theaters Berliner Ensemble. Inzwischen wurden in Deutschland Großveranstaltungen bis Ende August untersagt. Abstand halten ist weiterhin gefordert und vonnöten. Die Bestuhlung der Opernhäuser, Theater und Konzertsäle lässt solches jedoch nicht zu, es sei denn, man würde nur wenige Menschen hineinlassen. Romeo und Julia mit Mundschutz schmusend – das wäre auch mal was Neues.   

Andererseits ergibt sich durch die Streams die Chance, Versäumtes nachzuholen, vor Jahren Erlebtes aufzufrischen und sogar Neues zu entdecken. Ähnlich wie bei „Oper im Kino“ lässt sich nun ein genauer Blick auf die Instrumentalisten sowie auf die Gesichter der Sängerinnen und Sänger werfen. Genau ist jetzt zu erkennen, wer die Rolle echt lebt und nicht nur Töne singt.  

Zum persönlichen Stimmungsbild von Ursula Wiegand

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ZUM „FIDELIO-STREAM MIT ANJA SILJA AUS HAMBURG

Sigi Brockmann schreibt:

Mit Recht weisen Sie hin auf den „Fidelio“ mit Anja Silja. Genauso interessant war für mich der Stream der Uraufführung von Penderecki´s „Teufel von Loudun“ Ich hatte mir damals, auch beeindruckt von der Uraufführung der „Lukas-Passion“ in Münster,  schon den Roman von Huxley gekauft und gelesen und wollte die Aufführung in Hamburg besuchen. Dann gab es im „Spiegel“ eine schlechte Kritik nicht der Oper sondern der Uraufführung. Wie man so als junger Opernbesucher reagiert, habe ich die Vorstellung dann nicht besucht sondern die Oper dann später ich glaube in Köln gesehen. Jetzt hat mich der Stream doch interessiert, auch wegen der Sänger, besonders Tatjana Troyanos in der Hauptpartie der Jeanne. Es wirken aber auch mit  für alte Hamburger Opernbesucher  so bekannte Namen wie Ursula Boese, Hans Sotin, Horst Wilhelm, Ernst Wiemann, Arnold van Mill und viele andere.

ZUM VIDEO „DIE TEUFEL VON LOUDUN“

Da der damalige Intendant Rolf Liebermann nichts von abfotografierten Vorstellungen hielt, wohl auch wegen der für damalige Zeit schwierig herzustellende ausreichende Beleuchtung, handelt es sich hier wie wohl auch beim Fidelio um Studioaufnahmen.

Aus Münster grüßt S. Brockmann
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Zwischen Aufklärung und barocker Prachtentfaltung

Politische und soziale Rahmenbedingungen kulturellen Handelns für Frauen im Europa zur Zeit der Aufklärung und des frühen Bürgertums

Ideale weiblicher Bildung 
Die Frau als Musikerin
Reisewege zwischen Musik und Bildender Kunst
Etc.

http://oops.uni-oldenburg.de/2846/1/kruzwi15.pdf

Gefunden von TTT
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Gruppenfoto vom ORF III-Konzert

ZU INSTAGRAM

Bereits online in der Mediathek: https://tvthek.orf.at/profile/Erlebnis-Buehne-Wir-spielen-fuer-Oesterreich/13891574/Erlebnis-Buehne-Wir-spielen-fuer-Oesterreich-Eine-Initiative-von-ORF-III-und-Wiener-Staatsoper/14048718?fbclid=IwAR0NKwpqKmU_yn8cg_4i4bUFwAZQqwC5vo_h-Uxq9beJHFw-0ylmI0lgLXE

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Beim Stöbern gefunden, kurz ausprobiert:

Auch für die Zeit nach „Corona“ empfehlenswert: https://www.operaonvideo.com/

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Der Hund als Fotograf

ZU INSTAGRAM

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WEITERE STREAMS AUS SOFIA

Boris Godunov: 

https://m.youtube.com/watch?v=KYpGr1BVdcg

 

Verdi-Requiem: 

https://m.youtube.com/watch?v=SprC74RhskM

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 ORF – „kulturMontag“: Making of „We Are The World“ neu, Alternativen zur Globalisierung, Sehnsucht nach der Apokalypse

Außerdem: Doku „Bilderbuch – Ein österreichisches Popmärchen“ anlässlich der Ausstrahlung des Schönbrunn-Konzerts am 23. April in ORF 1 =

Wien (OTS) – Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 20. April 2020 um 22.30 Uhr in ORF 2 stellt die vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien eingespielte und von ESC-Stars eingesungene „Stay at home“-Version des Welthits „We Are The World” vor und zeigt ein Making-of des anlässlich der Corona-Krise ins Leben gerufenen Benefizprojekts. Weiters befasst sich die Sendung im Zusammenhang mit der Pandemie mit dem Thema Globalisierung und analysiert anhand der Filmgeschichte die menschliche Sehnsucht nach der Apokalypse. Anschließend an das Magazin steht das von Didi Petschl und Siegfried Steinlechner gestaltete Filmporträt „Bilderbuch – Ein österreichisches Popmärchen“ (23.15 Uhr) auf dem Programm, das bereits auf die am Donnerstag, dem 23. April, um 22.10 Uhr in ORF 1 ausgestrahlte Aufzeichnung ihrer im Vorjahr stattgefundenen spektakulären Schönbrunn-Konzerte einstimmt.

„We Are The World“-Cover: Making of zur „Stay at home“-Version mit RSO Wien und ESC-Acts

In der Corona-Krise beschreiten hierzulande Orchester wie das RSO Wien mit ihrem „Stay at home“-Modell neue musikalische Wege. Sie bleiben zu Hause und machen dennoch gemeinsam Musik. Auf Initiative der ORF-TV-Kulturredaktion ist nach einem Arrangement von RSO-Fagottist Leonard Eröd eine Neuauflage des Welthits „We Are the World“ als Zeichen des Miteinanders entstanden, an dem neben rund 50 Musikerinnen und Musikern auch Chefdirigentin Marin Alsop von Baltimore aus mitgewirkt hat. Eingesungen wurde die Cover-Version von den vier österreichischen ESC-Repräsentanten PAENDA (2019), Cesár Sampson (2018), Nathan Trent (2017) und 2020-Finalist Vincent Bueno – ebenfalls nicht gemeinsam, sondern jeder für sich in seinen eigenen vier Wänden. Die ORF-TV-Kultur verantwortet die Produktion und technische Fertigstellung des „We Are the World“-Covers, das am 20. April in der „ZIB 1“ uraufgeführt wird und – wie einst das Original – auch als Benefiz-Aktion angelegt ist. Sobald es die Ausgangsbeschränkungen erlauben, entsteht in den nächsten Wochen daraus eine Radio-Version, die von Universal Music mittels unentgeltlicher Veröffentlichung unterstützt wird. „austrovinyl“ wird die neue Version des Welthits als limitierte Schallplatten-Ausgabe produzieren, zu der „documenta“-Künstler Edgar Honetschläger das Cover gestaltet. Die Einkünfte sollen dem Kultur-Katastrophenfonds für Musikschaffende von AKM und austro mechana zugutekommen. Der „kulturMontag“ präsentiert den Song und gewährt in einem Making-of einen Blick hinter die Kulissen des Projekts.

In Viro Veritas – Umkehr der Globalisierung?

Die durch das Coronavirus ausgelöste Pandemie zwingt uns, unser Leben und Wirtschaften grundsätzlich zu überdenken: Es zeigt sich, wie fragil die Welt von heute ist und wie wenig es braucht, bis in den wohlstandsverwöhnten Ländern Panik ausbricht und der gesellschaftliche Zusammenhalt zerbricht. „Welche Alternativen gibt es zur grenzenlosen Globalisierung?“, fragt der italienische Physiker und Bestseller-Autor Paolo Giordano. Er veröffentlicht dieser Tage mit „In Zeiten der Ansteckung“ den ersten Roman über die Corona-Krise. Darin beschreibt er die Ausbreitung der Pandemie auch als Effekt der Globalisierung und warnt vor Renationalisierung. Die indische Forscherin Shalini Randeria, Leiterin des Wiener Instituts für die Wissenschaften vom Menschen, ist überzeugt, dass durch COVID-19 plötzlich Maßnahmen politisch möglich geworden sind, die Umweltaktivisten seit Jahrzehnten fordern. Der israelische Journalist und Autor Nadav Eyal sieht durch den weltweiten Ausnahmezustand die Weltordnung zerfallen und entdeckt ein breites und kompromissloses Aufbegehren gegen die Globalisierung. In seinem Buch „Revolte“ macht er klar, dass die Menschen um ihre Werte kämpfen müssen. Die Frage, die sich stellt ist: Wie nachhaltig werden diese Änderungen wohl werden?

Die Lust am Untergang – Des Menschen chronische Sehnsucht nach der Apokalypse

Die Apokalypse steht uns bekanntlich seit Jahrhunderten bevor: Ob Klima oder Bildungssystem, Demografie oder Sozialstaat, Euro oder Dollar oder eben Corona – Krise herrscht, wohin man blickt. Wirft man einen Blick in die Filmgeschichte hat das Thema scheinbar immer Konjunktur. Ob Michael Bays „Armageddon“, Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ oder Roland Emmerichs „2012“. Hier geht es um Schicksal, Hybris und vor allem: um Angst. Und Angst ist hochansteckend, heißt es in Steven Soderberghs Film „Contagion“ aus dem Jahr 2011. Und nicht nur das. Der furiose, wie visionäre Virus-Schocker zeigt, wie rasant sich Krankheiten in Zeiten der Globalisierung verbreiten. Warum der Mensch eine chronische Sehnsucht nach der Apokalypse hat, analysieren Filmmuseums-Chef Michael Loebenstein, Autorin Kathrin Röggla und Kulturphilosoph Franz Schuh anhand der Filmgeschichte.

Dokumentation „Bilderbuch – Ein österreichisches Popmärchen“ (23.15 Uhr)

2005 begannen sie als Schülerband, in ihren ersten Songs vertonten sie Bilderbücher wie „Struwwelpeter“. Von den ersten musikalischen Gehversuchen ist nur der Bandname geblieben: Bilderbuch. Nach zwei Alben, die nur moderaten Zuspruch in der Indie-Community fanden, hat die Band aus Kremsmünster 2013 mit dem Song „Maschin“ einen einschneidenden Stilwechsel vollzogen – seitdem gelten die vier Oberösterreicher nicht nur als einer der erfolgreichsten Acts, sondern auch als innovativste deutschsprachige Band der Gegenwart. Ihr 2017 veröffentlichter Hit „Bungalow“ darf inzwischen schon als Klassiker der heimischen Pop-Geschichte gelten. Im Mai 2019 hat Bilderbuch mit zwei Open-Air-Konzerten in der barocken Kulisse des Schlossgartens Schönbrunn einen weiteren Meilenstein ihrer aufregenden Karriere gesetzt. Die ORF-Filmemacher Dietmar Petschl und Siegfried Steinlechner begeben sich in diesem ORF-Porträt auf filmische Spurensuche und bieten exklusive Einblicke in die Welt der Band.
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Free Download- Let Rachmaninoff Speak to Your Heart

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