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INFOS DES TAGES (MONTAG, 2. MAI 2022)

02.05.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MONTAG, 2. MAI 2022)

Wien/Staatsoper: Am Mittwoch startet ein „RING“


„Das Rheingold“. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Dirigent: Axel Kober. Mit Mit John Lundgren, Daniel Behle, Monika Bohinec, Regine Hangler, Noa Beinart, Jochen Schmeckenbecher, Jörg Schneider, Artyom Wasnetsov, Dmitry Belosselskiy 

Noch verfügbare KARTEN

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PLACIDO DOMINGO BEI DER (VORVERLEGTEN ) MEISTERFEIER VON REAL MADRID

Rodrygo bringt die Königlichen in die Spur: Real Madrid ist spanischer Meister
Real Madrid- Espanyol Barcelona 4:0
30.04. – 18:11
Real Madrid ist spanischer Meister. Die Königlichen ließen beim fünften Liga-Sieg in Folge Espanyol Barcelona keine Chance, gewannen 4:0 und krönten sich verdient mit dem 35. Titel.

Posted @withregram@placido_domingo ¡Felicidades Campeones!
#CAMPEON35 🏆 👏🏻👏🏻🤩

plf
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Wiener Staatsoper, Staatsballett: „DIE JAHRESZEITEN“ ästhetisch getanzt, oder ….. it´s always the same? (30.4.2022)

Jahreszeiten": Ein Jahr lang Nacht am Staatsballett • NEWS.AT
Copyright: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

Mit so einigen kraftvollen artistischen Sprüngen und kunstvoll arrangierten Figurationen der Tänzer geht es jetzt in der Wiener Staatsoper um einiges zurück in die Epoche der Wiener Klassik. Joseph Haydns vormals volkstümliches Oratorium „Die Jahreszeiten“ steht nun mehrmals auf den Programmzetteln an den Abenden des Hauses. Getanzt vom Wiener Staatsballett. Auf heutzutage trendy Art. Allerdings: Erweist sich Haydns Alterswerk aus dem Jahr 1801, eine Folge von vier in sich geschlossenen Kantaten, auch als eine so richtig passende Tanzmusik? Benötigen edle klassischen Harmonien ein derart geschäftig rotierendes Rundum?

Martin Schläpfer hat sich als Choreograph für seine beiden ersten Saisonen als Chef des Staatsballett nicht so ganz den Bedürfnissen des heimischen Publikums entsprechend (wohl auch des Operndirektors?) so eine Art Motto ‚Ballett ohne Ballettmusik‘ gewählt und dies bis jetzt durchgezogen. Als Nr. 6 in diesem Zyklus wird nächste Saison György Ligeti zitiert ….. doch aufatmen: im Psycho-Stil möchte man sich auch Tschaikowskis „Dornröschen“ nähern. Bis jetzt waren die Komponisten Mahler (4. Symphonie), Beethoven (4. Klavierkonzert), Brahms (Deutsches Requiem), Schostakowitsch (Symphonie Nr.15) an der Reihe. Und mit diesen „Jahreszeiten“-Puzzle – nicht der flirrende Gesang des Antonio Vivaldi, nicht die prächtig aufrauschende Ballettpartitur von Alexander Glasunov – bleibt Schläpfer seinem choreographischen Schema mit dessen vielen Wiederholungen treu. Für Besucher als erste Begegnung: ein dynamisches wie auf Ästhetik bedachtes auf und ab mit feinen Tänzern. Für Kundigere in Sache Ballett: Ob Mahler oder Brahms, it´s always the same…

Zum Bericht über die Uraufführung (30.4.)

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Herzliche Einladung „Peru grüßt Wien“ „LIRICA PARA TI“

Der peruanische Tenor John Schofield singt Arien aus Opern, Operetten und Zarzuelas, Canzonen und Lieder seiner Heimat 

Klavier: Walter Bass
gewidmet dem Kulturaustausch Peru – Österreich

schop

Mittwoch, 04. Mai 2022, 19:30 Uhr

Kaisersaal (Klaviergalerie Stingl)

Kaiserstraße 10, 1070 Wien

Eintritt frei – Spenden werden nicht abgelehnt

beschränkte Platzzahl – um Reservierung wird ersucht ingrid.englitsch@gmx.at

oder 06801227456
www.johnschofield.pe
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„kulturMontag“: Ungarns Kulturleben nach der Wahl, „Downtown Abbey“ wieder im Kino, „Leopoldstadt“ in der Josefstadt

Danach: Porträt „Die Früchte des Lebens – der Maler Giuseppe Arcimboldo“

Wien (OTS) – Der von Clarissa Stadler präsentierte „kulturMontag“ am 2. Mai 2022 um 22.30 Uhr in ORF 2, bringt u. a. einen Bericht über Ungarns Kulturleben nach dem erneuten Wahlsieg Orbáns und gibt Ausblicke auf den neuen „Downtown Abbey“-Kinofilm sowie auf die deutschsprachige Erstaufführung von Tom Stoppards Drama „Leopoldstadt“ im Theater in der Josefstadt. Anschließend an das Kulturmagazin steht die Dokumentation „Die Früchte des Lebens – der Maler Giuseppe Arcimboldo“ (23.15 Uhr) auf dem Programm.

Zwischen Resignation und Widerstand – Ungarns Kulturleben nach der Wahl

Der Ausgang der ungarischen Parlamentswahl Anfang April mit einer unerwarteten Zweidrittelmehrheit für Premier Viktor Orbáns Fidesz-Partei bedeutete für viele liberale Kulturschaffende des Landes einen Schock. Sie hatten auf einen Wechsel gehofft, denn in der zwölfjährigen Amtszeit Orbáns wurden demokratische Institutionen zurückgefahren, Medien gleichgeschaltet und wurde versucht, kulturelle Einrichtungen auf Linie zu bringen. Der Fidesz-Chef selbst bezeichnet seine Regierungsform als „illiberale Demokratie“, dabei weisen seine kulturpolitischen Initiativen eine große Bandbreite auf. Während er auf der Budapester Burg historische Gebäude, die von den Kommunisten zerstört worden waren, im Sinne eines ungarischen Nationalerbes originalgetreu wieder aufbauen lässt, entsteht im Ligeti-Park ein avantgardistischer Museumsbezirk. Die Sorge um die Freiheit der Kunst kann das bei den Kulturschaffenden aber nicht mindern. Der „kulturMontag“ mit einer Reportage aus Ungarn.

Royaler Eskapismus – Zweiter „Downton Abbey“-Kinofilm

Die britische Serie „Downton Abbey“ wurde in den 2010er Jahren zum globalen Phänomen: Sechs Serienstaffeln und einen Kinofilm lang ließ eine britische Adelsfamilie namens Crawley die Herzen von Millionen Fans höherschlagen. Nun kommt mit „Downton Abbey – Eine neue Ära“ die zweite Produktion in Spielfilmlänge in die Kinos. Darin werden die altehrwürdigen Gemächer des Anwesens zum Setting eines Films mit Stummfilmstar Guy Dexter. Außerdem verschlägt es einige Familienmitglieder um Robert Crawley ins malerische Südfrankreich auf die Spuren der mysteriösen Geschichte einer vererbten Villa. Der „kulturMontag“ hat in London die Stars des Films sowie Regisseur Simon Curtis zum Interview getroffen.

Über Heimat und deren Verlust – Tom Stoppards „Leopoldstadt“ im Theater in der Josefstadt

Der Brite Sir Tom Stoppard gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Dramatikern, seine Stücke werden auf Bühnen auf der ganzen Welt gezeigt. Werke wie „Rosencrantz und Guildenstern sind tot“, „Arcadia“ oder Drehbücher wie für den Oscar-prämierten Film „Shakespeare in Love“ ließen ihn in Literatur- und Filmgeschichte eingehen. Nun wird in Wien das neueste Werk der 84-jährigen Theaterlegende erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Das Theater in der Josefstadt zeigt mit dem historischen Familiendrama „Leopoldstadt“ die Geschichte einer großbürgerlichen jüdischen Familie in Wien von der Jahrhundertwende bis in die 1950er Jahre. Es ist ein Kaleidoskop jüdischer Schicksale, das auch die Nazi-Gräuel nicht ausspart. Stoppard, der in England aufgewachsen ist, besinnt sich darin erstmals literarisch seiner jüdischen Wurzeln. Geboren 1937 im tschechischen Zlin als Tomas Sträussler, musste er als Kleinkind vor den Nazis fliehen. Viele Mitglieder seiner Familie wurden umgebracht. Der „kulturMontag“ hat Sir Tom Stoppard in seiner südenglischen Heimat und die Proben im Theater in der Josefstadt besucht.

Dokumentation „Die Früchte des Lebens – der Maler Giuseppe Arcimboldo“ (23.15 Uhr)

Zum Anbeißen, dieses Porträt: Rosige Apfelwangen, die prononcierte Nase ist eine Birne und die geschwungenen Augenbrauen sind Getreideähren. So malte Giuseppe Arcimboldo seinen langjährigen Dienstherren, den Habsburger-Kaiser Maximilian II. Selten ist die natura morta so quicklebendig wie in den Gemälden des Renaissance-Genies. Als Hofmaler schöpfte er aus dem Vollen, was Felder, Beete und Plantagen so an Obst und Gemüse hergaben. Sein Zyklus „Die vier Jahreszeiten“ ist rätselhaft und komisch zugleich – ein ständiges Vexierspiel: Der Witz liegt im Detail, aber das große Ganze verblüfft. Nach seinem Tod im Jahr 1593 geriet er schnell in Vergessenheit, um in den 1920er Jahren – wie durch ein mysteriöses Zeit-Raum-Kontinuum katapultiert – von den Surrealisten Man Ray, Salvador Dalí oder André Breton wiederentdeckt zu werden. Dass Arcimboldos Werk gewagt, subversiv und oft unheimlich ist, macht ihn bis heute für zeitgenössische Künstler/innen interessant, wie die Doku von Benoit Felici deutlich macht.
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HEUTE IM ORF : „Themenmontag“ in ORF III: Süßigkeiten und Übergewicht

 Außerdem: „MERYN am Montag: Hormone und Wechseljahre“

Wien (OTS) – Der „ORF III Themenmontag“ beleuchtet am Montag, dem 2. Mai 2022, die Frage, welche Auswirkungen der Konsum von Süßigkeiten hat. Eine neue Folge „MERYN am Montag“ widmet sich dem Thema Wechseljahre.

ORF III Kultur und Information zeigt im Vorabend eine neue Ausgabe der Call-in-Sendung „MERYN am Montag“ (18.40 Uhr). Siegfried Meryn und Gynäkologe und Hormonspezialist Johannes Huber beantworten Fragen zum Thema Hormonschwankungen in den Wechseljahren.

Im Hauptabend eröffnet die Neuproduktion „Die Tricks mit Ferrero – Nutella, Yogurette & Co. im Check“ (20.15 Uhr) den „ORF III Themenmontag“. Produkte wie diese sind von kaum einem Familientisch wegzudenken. Die gesundheitlichen Folgen bei häufigem Konsum stehen angesichts des hohen Zuckergehalts nicht zur Debatte. Wenige wissen jedoch, dass Ferrero als Hauptabnehmer türkischer Haselnüsse maßgeblich den Einkaufspreis dieser Ware und damit auch die dortigen Arbeitsbedingungen prägt. Lohndumping und Kinderarbeit sind dort an der Tagesordnung, berichten Kritiker.

Danach nimmt die ORF-III-Neuausstrahlung „Wie gut sind Süßigkeiten, Fertiggerichte & Co.? – Der große Nestlé Report“ (21.05 Uhr) den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern unter die Lupe. Nestlé vertreibt Marken wie Nesquik, Vittel und Maggi und hat mit seinen Instantprodukten dem althergebrachten Kochen erfolgreich den Kampf angesagt. Im Gesundheits-Check treten Nestlés Fertiggerichte gegen selbst Gekochtes an.

Abschließend untersucht die Doku „Dick, dicker, fettes Geld“ (21.55 Uhr) krankhaftes Übergewicht, das vor allem im westlich geprägten Teil der Welt auftritt.
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